Monthly Archives: Juli 2013

Bei A.T.U bekommen DJV-Mitglieder ab sofort attraktive Rabatte

Jägerrabatte auf PKW-Ersatzteile, Reifen, Motoröl und Werkstattleistungen

Ab sofort kommen DJV-Mitglieder auch beim Marktführer im deutschen KFZ-Service in den Genuss von Jägerrabatten. Bei allen deutschen A.T.U-Filialen und -Werkstätten gibt es Nachlässe auf PKW-Ersatzteile, Motoröle, Reifen, Autoglas-Ersatz und Werkstattleistungen. Dies hat die DJV-Service und Marketing GmbH (DSM) in einem Kooperationsvertrag ausgehandelt.

Bei Beantragung einer kostenlosen A.T.U-Jägerkarte erhalten DJV-Mitglieder u.a. folgende Servicevorteile rund ums Auto:

• 10 bis 25 % Rabatt auf Reifen, Motoröl, Ersatzteile, Zubehörteile und Dienstleistungen (z.B. 10 % auf Motoröl, 20 % auf Reifen und 25 % auf Autoglas-Ersatz)

• Bargeldlos, bequem und flexibel einkaufen in allen 600 deutschen A.T.U-Filialen und im Online-Shop von A.T.U

• Abbuchung der Beträge einmal monatlich

• Persönliche Betreuung über das Servicetelefon von A.T.U

Den Antrag zur persönlichen A.T.U-Jägerkarte und weitere Details stehen im Internet unter www.djv-service.de in der Rubrik „Jägerrabatte“ zur Verfügung.

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Wolf macht Dithmarschen unsicher und tappt in Fotofalle!

Nachdem sich in den letzten Tagen und Wochen die Fälle von Rissfunden in Dithmarschen häuften und ganze Kuhherden aufgeschreckt durch Weidezäune rannten, ist es nun sicher.

In Schleswig-Holstein lebt ein weiterer Wolf. Am vergangenen Donnerstag, den 25. Juli 2013, gelang es einen Wolf im nördlichen Kreis Dithmarschen nachzuweisen. Nach Begutachtung der Aufnahmen handelt es sich um einen jungen Wolf im Sommerfell.

Tierhalter von Schafen und Ziegen sollten ihre Tiere angemessen schützen. Kosten hierfür werden auf Antrag durch das Land übernommen.

Vor Antragstellung erfolgt eine Beratung durch ehrenamtlich arbeitende Wolfsbetreuer des Landes. Die Koordinierung übernimmt das vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume beauftragte Wolfsinfozentrum Eekholt unter Tel.: 01746330335.

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Sommeraktion der Jäger des Hegeringes Hohner Harde

Sommeraktion der Jäger des Hegeringes Hohner Harde

3Gruppe

Stolz präsentieren die Nübbeler Kinder ihre Speere und selbstgebastelten Nistkästen

Sechs Wochen Sommerferien sind eine lange Zeit. Da ist es gut, wenn es mal eine Abwechslung gibt. Die Jäger aus Nübbel und Hamdorf führen seit langem für Kinder und Jugendliche von sechs bis sechzehn Jahren in ihrem Revier einen Jägernachmittag durch. In Nübbel traf man sich zunächst zu einem gemeinsamen Reviergang. Hierbei wurden den Kindern die wichtigsten Feldgehölze, die am Wegesrand standen, erklärt. Nebenbei sägte man sich einen Stock ab, der später - reich verziert- zu einem Speer bearbeitet wurde. Hier werden manuelle Tätigkeiten geübt, die vielen Kindern fehlen. Die verschiedenen Getreidearten durften beim Erkennen der Natur natürlich nicht fehlen. In einem Quiz mussten zwischendurch Fragen zu dem Gelernten beantwortet werden. Als Höhepunkt der Aktivitäten bastelten die Kinder Nistkästen aus vorgefertigten Teilen. Es zeigte sich, dass einige das erste Mal mit einen Hammer umgingen.

Auch in Hamdorf war man auf die Idee gekommen Nisthilfen zu bauen. Zuvor erklärte Jägerin Katja Baumann in einer Lehrschau über die heimischen Singvögel die verschiedenen Arten der Nistkästen. Der Kasten für einen Höhlenbrüter wie die Meise sieht   natürlich anders aus als der für einen Halbhöhlenbrüter z.B. die Bachstelze. Nachdem die Kinder sich in beiden Revieren an Grillwüsten gestärkt hatten, ging es mit den Jägern auf den Ansitz. Jede Gruppe hatte von anderen Erlebnissen zu berichten. Die einen beobachteten wie der Rehbock eine Ricke trieb, andere sahen in den Eiderwiesen sogar den großen Brachvogel. Eine Gruppe kam gar nicht erst auf den Hochsitz, weil sie mehr an den Pirschzeichen interessiert waren. Sie studierten Trittsiegel und Lagerstellen vom Rehwild, die die jungen „Jäger“ ohne Anleitung in der Natur nie gesehen hätten.

Nach diesem erlebnisreichen Tag wurden mit Einbruch der Dunkelheit wurden alle Kinder zuhause wohlbehalten wieder abgeliefert.

 

KinderjägertagHamdorf-klein

 

Die Hamdorfer Jäger mit ihren "jungen Jägern" und den selbstgebauten Nistkästen

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Heimat- und Sachkunde-Unterricht der Ostseeschule Blekendorf bekommt eine umfangreiche …

Lernort Natur; Ostseeschule BlekendorfDie Kinder und Jugendlichen der Ostseeschule in Blekendorf waren am 8. Mai ganz aus dem Häuschen, als sie von Förster Thorolf Wellmer zahlreiche Stundenpläne mit Tierbildern, diverse Bestimmungsbücher über unsere heimischen Wildarten, sowie für unsere heimischen Singvögel und viele Malbücher und Ausmalbilder bekamen. Stellvertretend für den Vorstand des Hegeringes II unterstrich Wellmer damit die Verbundenheit der örtlichen Jägerschaft mit der Ostseeschule. „Wir müssen beizeiten den Nachwuchs für die Belange des Naturschutzes, sowie auch für die Themenbereiche Hege und Pflege des Wildes, sowie die Jagd interessieren. Denn sehr häufig können die Kinder heute besser mit Rechnern und Fernsehgeräten umgehen, als dass sie noch wissen, was um sie herum in der freien Wildbahn kreucht und fleucht.“ Mit der Naturkunde – AG der Schule wurde zudem eine zukünftig engere Zusammenarbeit vereinbart.

Weitere Infos unter: www.KJS-Ploen.de/Naturschutz.html
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Waldspaziergang trotz Regen.

Lernort Natur; Klassenlehrerin mit Klasse 2bDie Klasse 2b der Grundschule am Wasserquell hält an ihrem Naturprogramm fest.

Versprochen ist versprochen und wird durch den Regen nicht gebrochen. Nach erfolgreichen Naturausflügen mit der ersten Klasse hatte der Jugendobmann der Kreisjägerschaft Oldenburg Hans-Peter Lafrentz der damaligen 1b der Grundschule am Wasserquell in Oldenburg angeboten, die Klasse bis zum Ende der Grundschule zu begleiten. So trafen sich nach Pfingsten Jäger und Kinder in Begleitung der Klassenlehrerin Kerstin Mark zu einem Waldspaziergang in Grammdorf. Während der Ausflüge im vergangenen Jahr wurden der Klasse bereits erste Grundkenntnisse über heimische Sträucher, Getreidearten und Tiere im Bruch und in den Grammdorfer Wiesen vermittelt. Letzte Woche stand der Wald auf dem Stundenplan. Im Laufe des Spaziergangs durch das Farver Jagdrevier sammelten die Kinder ihnen bekannte Früchte und Äste, beobachteten Tierspuren und bauten ihr Wissen auf dem bereits Gelernten aus.

Auch die Spiel- und Verhaltensregeln in der Natur standen auf dem Programm.

Gerade in der Brut- und Setz-Zeit sei es besonders wichtig, Waldwege nicht zu verlassen, und Hunde an der Leine zu halten, erkannten die Kinder. Auch Fragen über die Jagdpraxis wurden beantwortet. „ Durch die Begleitung der Klasse über die vier Grundschuljahre hinweg ist es uns durchaus möglich, bleibende Eindrücke und Informationen über die heimische Landschaft und deren Nutzung außerhalb des Klassenraums zu übermitteln“, begründet Hans-Peter Lafrentz das Projekt. Mit umfangreicheren, für die ganze Schule konzipierten Veranstaltungen wir der Lernort Natur erreichen Jäger und Schule einen größeren Kreis von Kindern, die teilweise wenig Berührungspunkte mit der Natur genießen. Aufgrund des starken Regens wurde nach 2,5 Stunden der Naturunterricht mit Schautafeln, einem Naturquizz und der Verteilung von Informationsmaterial ins Haus eines der Schüler verlegt.

Im Anschluss verabredeten sich Schüler und Jäger für den nächsten Ausflug in der dritten Klasse.

Sylvaine Mody
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Jagdinfowagen auf der Lütjenburger-Grundschule,

Lernort Natur; JagdinfowagenAußenstelle Seekrug

Unzählige Kinder hatten ihre Eltern, Großeltern und Freunde mit in ihre Lütjenburger-Grundschule, Außenstelle Seekrug, gebracht. Am 27. April fand hier der lange erwartete Orientierungstag statt. Das Fest wurde erstmals und hauptsächlich vom neu gegründeten Schul-Förderverein Seekrug e.V. und von der Gemeinde organisiert.

Ein riesiger Flohmarkt, Pony-Reiten, die Cheerleader aus Lütjenburg, eine spannende Schatzsuche, total süüüüße Schafe, eine Filmvorführung des selbstgedrehten Schulfilms (vorab gedreht von den Viertklässlern im Rahmen eines Projektes mit der Schul-Praktikantin Sophie Liebau), Kinderschminken – und das wunderschöne Wetter!!!, wurden von fetziger Musik vom Plattenteller umrahmt. Lecker Kaffee und Kuchen waren von den Flohmarktteilnehmern gespendet worden. Der Erlös aus dem Verkauf, knapp 500 €, ging an den Förderverein.

Der Jagdinfowagen fiel dennoch allen ins Auge. Hier wartete nämlich die örtliche Jägerschaft mit zahlreichen Präparaten der bei uns heimischen Tierarten und auch Neozoen (das sind neu in unseren Biotopen eingesiedelte Tierarten; Anm. d. Verfassers), sowie informativen Großplakaten über die Lebensgewohnheiten unserer Wildtiere auf. Der Hegeringleiter des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön erarbeite mit und half vielen interessierten Kindern und Eltern bei den auszufüllenden Fragebögen.

„Wir wollen mit dieser Jagdinfo-Aktion die jungen Menschen an die Umwelt, sowie die Hege und Pflege unseres Wildes heranführen und sie für die Zusammenhänge in der Natur interessieren“, erläuterte Keller.

Sein Jagdkamerad, der Förster Thorolf Wellmer, unterstützte ihn dabei nach Kräften. Er hatte als zusätzlichen Augenöffner seine drei weißen Frettchen mitgebracht. Auch durch deren großartige Lebhaftigkeit bedingt, fiel es den Seekrüger-Kindern genauso schwer, unter den Dreien Frieda, Freya und Franzi zu unterscheiden.

Den insgesamt etwa 300 Mitmachern jedenfalls hat dieser Tag eine große Freude und Spaß gemacht. Wir fanden, das war SPITZE!!! Und beim näxten Mal sind wir wieder mit dabei!

Weitere Infos unter: www.KJS-Ploen.de/Naturschutz.html.de
Thorolf Wellmer
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Den Jägeralltag erleben

Lernort NaturBis zum Sonnenaufgang war es um fünf Uhr morgens noch etwas mehr al eine halbe Stunde, und die 17 Kinder der 4. Klasse der Grundschule Gelting guckten beim Treffpunkt „Zum weißen Hirsch“ in Rundhof noch etwas verschlafen. Jugendobmann Hans Bernhold hatte zu einem frühen Ansitz in den Revieren des HR II eingeladen. Doch ihre Unternehmungslust erwachte sofort, als sie sich in neun Gruppen aufgeteilt mit den Jägern zu ihrem Ansitzort aufmachten. Der Wetterbericht hatte für den 08.Mai nach sonnigen Tagen etwas Regen voraus gesagt und so fing dieser Morgen auch an. Nach ein paar Schauern war aber Schluß. Der morgendliche Ansitz sollte den Kindern vor allem die Tiere unserer Heimat zeigen, die vornehmlich nachtaktiv waren, und die sie sonst nicht zu Gesicht bekamen. Es war schwer, beim Anblick des Wildes Ruhe zu bewahren: Rudel von Dam- und Sikawild, Rehe, Fuchs, Hasen, Seeadler, Bussard, Graugänse. Das Klopfen des Spechtes, das Rufen des Buchfinks, das Quäken der Stockenten. Viele Laute, die mit Hilfe der Jäger zugeordnet wurden. Alles wurde notiert. Das Jagdgewehr der Jäger einmal aus der Nähe zu sehen, war vor allem für die Jungen besonders interessant. Kein Gender, Jungen sind Jungen und Mädchen sind Mädchen!  

Für 08.30 Uhr war Frühstück auf dem Reiterhof der Familie Lausen in Stangheck geplant. Das hieß rechtzeitig abbaumen. Beim Frühstück, über das sich alle mit Heißhunger her machten, berichteten die Jungen und Mädchen über ihre Erlebnisse, ihre Begeisterung war an den Mienen abzulesen. Hans Bernhold freute sich, daß alles so gut mit Hilfe der Jäger geklappt hatte und dankte Frau Lausen für das gute und reichliche Frühstück. Die Kinder jedoch hatten einen praktischen Teil des Jägerlebens kennengelernt.

Volkmar Gronau                                                                                                                                                  
als Jäger auch dabei. Wie auch bei allen anderen Berichten. Aber nun ist Schluss nach 15 Jahren als Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit.
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Jugendarbeit in der Kreisjägerschaft Stormarn

Lernort Natur,  KindertagDie Kreisjugendobleute Britta Pfennig und Sönke Niemeyer-Reeckmann der Kreisjägerschaft Stormarn haben mit Hilfe der Jugendobleute der Hegeringe einen gemeinsamen Naturerlebnistag für Kinder organisiert und durchgeführt. Dieser fand am 11.05.2013 auf dem Hof Mönkenbrook bei Bargteheide statt. Es hatten sich insgesamt 40 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 16 Jahren dazu angemeldet. Um 14 Uhr ging es nach einer Begrüßung durch die Stormarner Bläsergruppe mit einer Rally los. Die Rally rund um Natur und Jagd führte an insgesamt 7 Stationen vorbei. Die Kinder wurden in Tiergruppen, wie z.B. die Fuchsgruppe oder Waschbärengruppe eingeteilt und bekamen einen erfahrenden Gruppenführer mit an die Hand. Nun mussten die Kinder die verschiedenen Stationen ablaufen und lernten dabei vieles über die Natur, Umwelt, die Jagd und nicht zu vergessen über unsere Wildtiere. An den Stationen waren zahlreiche Helfer, die den Kindern abwechslungsreich und spannend viel über Flora und Fauna erzählten z.B. die verschiedenen Bäume und Sträucher erklärten, ihnen die Hundearbeit näher brachten, das Jagdliche Brauchtum vermittelten, oder ihnen die heimischen Wildtiere mit Hilfe des Infomobils näher erläuterten. Ein Höhepunkt war natürlich einmal wieder der Nistkastenbau, wo jedes Kind seinen eigenen Nistkasten zusammenhämmern durfte und diesen abends mit nach Hause nehmen durfte. Bei herrlichem Sonnenschein saßen die Kinder mit ihren Gruppenführern im Gras und füllten den Laufzettel mit über 30 Fragen, über Natur und Jagd aus. Alle Kinder waren voller Interesse und wissbegierig, etwas über die Jagd und Natur zu erfahren. Vor allem die Jagdhunde weckten große Neugier, auch bei den etwas schüchternen Kindern. Nach einer erfolgreichen Rallye, die ungefähr drei Stunden dauerte, wurde der Tag gemütlich bei Grillwurst und Apfelschorle abgeschlossen und alle Kinder, Helfer und auch Eltern waren ganz begeistert über den erfolgreichen und wunderschönen Tag.

Für die kleineren Kinder war der Tag nun vorbei und als Präsent erhielten sie ihren eigenen Nistkasten sowie eine große Tüte mit einem Tiermemorier, Malbuch, Stundenplan und vielen weiteren kleinen Überraschungen rund um die Jagd und Natur.

Für die Kinder über 10 Jahre folgte nun noch ein weiterer Höhepunkt. Diese durften die Jäger auf einen Abendansitz begleiten. Es wurde viel Wild gesehen und die Kinder waren mit voller Begeisterung dabei und haben viel über die Wildtiere und die Jagd gelernt und einigen sagten sogar zum Schluss „Ich will auch mal Jäger werden!“ und mit diesem Satz, denke ich, haben wir schon in der Jugendarbeit viel erreicht!

Kreisjugendobmann
Sönke Niemeyer-Reeckmann
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Zwergenland-Kinder auf Exkursion mit dem Förster

Lernort Natur; ZwergenlandO, was wurde da den großen angehenden Schulkindern das Warten lang … endlich, mit dem neuen Sozialmobil der Stadt Lütjenburg ging es am 16. Mai, am Donnerstag früh zum ‚Goldentüffel’ in Haßberg. Dort begrüßte uns auch gleich der Förster Thorolf Wellmer mit einem frisch-frohen Jagdhornsignal an einem Rapsfeld, das in gelber Pracht blühte. Gemeinsam wanderten wir im Kossautal zum Gut Neudorf. Was gab es da alles am Weg und daneben zu entdecken. Uralte Eichen und Buchen, gewaltige Stubben von vor vielen Jahren gefällten Bäumen, Ringelnatterbabies, Enten und Gänse, und und und

Die gaaanz dicke Eiche konnten wir alle zusammen kaum umarmen, soooo alt und weise ist die schon. Und in den großen, alten Buchen-Stubben paßten wir sogar alle zusammen hinein. Ein umgestürzter Baumriese lud so ganz nebenbei auch zu einem ‚Ausritt’ in die wunderschöne Landschaft ein…

Unter einer weit ausladenden Kastanie, die zu unserer großen Freude schon ihre Frühlings-Kerzen für uns ausgetrieben hatte, machten wir alle unsere verdiente Frühstückspause.

Und daraufhin durften wir nebenan unter der sachkundigen Anleitung unseres Waidmanns, den Jagdinfo – Wagen der Jägerschaft ansehen. Das war vielleicht spannend! Fast alle bei uns hier vorkommenden Wildtiere waren da als Präparate oder Trophäen zu bestaunen. Und die vielen Singvögel erst – die begeisterten uns auch. Den Kuckuck hat na klar fast jeder schon einmal gehört, aber nun haben wir ihn auch gesehen. Genauso Amsel, Drossel, Fink und Star…

Nebenbei bemerkt – außen am ‚Wildwagen’ hatte eine Singdrossel ganz mutig ihr Nest gebaut und war dort schon fleißig am Brüten – wir haben sie wirklich auch so gut wie gar nicht gestört…

Erschreckt hörten wir dann vom Förster auch die Geschichten zu den kapitalen Dam - Hirschen, die sich mit ihrem Geweih in nachlässig abgebauten Zäunen und Pferdekoppel – Litzen verfangen hatten und deshalb eines qualvollen Todes sterben mussten.

Auf vorbereiteten, großformatigen Informationstafeln zeigte uns dann der Jägersmann noch die Lebensräume und -bedingungen der wichtigsten bei uns heimischen Wildarten. Und dann hieß es leider auch schon wieder zurückmarschieren.

Bevor wir zum Nienthal zurückfuhren, hatte Herr Wellmer noch ganz tolle Urkunden für jeden vorbereitet, die er uns allen persönlich überreichte.

„Wenn ich groß bin, will ich auch Förster werden!“ war heute denn auch ein häufiger gehörter Ausruf der Zwergenland - Kinder.

Vielen Dank für den schönen Waldvormittag und wir kommen gerne mal wieder!!

Weiter Infos unter:  http://www.kjs-ploen.de/naturschutz.html
Wellmer Thorolf
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Ausschreibung zur Brauchbarkeitsprüfung für die Nachsuche auf Niederwild

Ausschreibung zur Brauchbarkeitsprüfung für die Nachsuche auf Niederwild
(außer Rehwild) mit lebender Ente am 28.09.2013 im Großraum Mölln (max. 8 Hunde)

Nenngeld:
Mitglieder 130,- €

Nennschluss: 15.09.2013

Schleppwild muss mitgebracht werden. Lebende Ente wird gestellt. Gerichtet wird nach geltender BPO. Führer im Besitz eines gültigen Jagdscheines. Tollwutschutz beachten.
Nennung an den Prüfungsleiter: Lars Krieger, Schweriner Straße 15 in 23911 Mustin, Telefon
0 45 46 / 80 89 40

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Fakten statt Vorurteile – Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Aufklärungskampagne

LJV 2 1Die Jagd spielt in einem landwirtschaftlich geprägten Land wie Schleswig-Holstein seit jeher eine große Rolle. Anders, als einige Menschen glauben, ist die Akzeptanz zur Jagd in der Bevölkerung ausgesprochen hoch. Über 80 Prozent der Deutschen befürworten in einer repräsentativen Umfrage das jagdliche Handwerk.


Trotzdem ist vielen Menschen, speziell jüngeren, kaum bewusst wie umfangreich und komplex die Aufgaben der Jäger sind. In einer Aufklärungskampagne möchte der Landesjagdverband Schleswig-Holstein den Menschen die Natur und die Jagd näher bringen und anhand plakativer Beispiele erklären, warum Jagd auch heute noch notwendig ist. „Leider wird oft vergessen, dass der Mensch Teil der Natur ist und er diese nach seinen Wünschen gestaltet. Einige Tier- und Pflanzenarten profitieren, andere sind auf dem Rückzug. So vielfältige Ziele wie der Erhalt der biologischen Vielfalt, die Förderung von Biogas oder die Prävention von gefährlichen Tierseuchen und Wildschäden haben ebenso mit Jagd zu tun wie leckeres Wildbret“, sagt Marcus Börner vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein.


Bestes Beispiel dafür ist die gegenwärtige Wildschweinpopulation. Es ist davon auszugehen, dass sich diese in den kommenden Jahren noch einmal deutlich erhöhen wird. Bedingt unter anderem durch den stetig zunehmenden Ausbau von Maisflächen für Biogasanlagen hat sich die Wildschweinpopulation im Land zwischen den Meeren bereits in Regionen ausgebreitet, die bis vor wenigen Jahren für die Schwarzkittel, wie sie der Jäger auch nennt, aufgrund des Nahrungsangebotes und der Landschaft vollkommen unattraktiv waren.

Während sich viele Menschen ab Mitte dreißig über die Notwendigkeit der Jagd bewusst sind, fehlt den jüngeren mitunter das Verständnis. Nach dem Motto „Fakten statt Vorurteile“ wird der Landesjagdverband Schleswig-Holstein daher in der Zeit vom 18. Juli bis zum 15. August rund 40.000 Imagekarten mit diversen Motiven in 110 Szenelokalen, Kinos und Restaurants in den Städten Kiel, Lübeck und Flensburg als kostenlose Edgar Freecards auslegen.

„Mit dieser Aktion möchten wir das Thema Jagd vor allem an die jüngere Zielgruppe heran tragen, die häufig sehr wenige Berührungspunkte mit der Natur hat. Die Motive unserer Karten sind klar, die Botschaften nachvollziehbar. Und so kann sich jeder eine objektive Meinung bilden und sich von den Aufgaben der Jäger ein Bild machen“, sagt Marcus Börner.

Insgesamt 13 verschiedene Karten werden herausgegeben. Die originellen Motive weisen dabei nicht nur auf die Wildschweinpopulation, sondern auch auf die Verdrängung von vom Aussterben bedrohten Arten und zahlreichen anderen Fakten zum Thema Jagd hin.

Weitere Informationen zu der neuen Kampagne finden Interessierte auch im Internet unter www.jagd-fakten.ljv-sh.de

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Jagdlicher Waldspaziergang des Hegering V

Die Jäger des Hegering V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hatten am 23. Juni 2013 wieder zu einem „Jagdlichen Waldspaziergang für Jedermann“ eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie die Themen Jagd und Forstwirtschaft näher zu bringen.

 

Begrüßung Waldspaziergang

In diesem Jahr führte der Spaziergang durch das Jagdrevier der Kreisforst Herzogtum Lauenburg in Bröthen. Die Jäger empfingen um 11 Uhr etwa 70 Gäste mit dem sogenannten Fürstengruß, dem traditionellen Jagdhornsignal zur Begrüßung. Der Hegeringleiter Hans-Eberhard Nienkerk hieß alle Gäste herzlich willkommen und übergab dann das Wort an den Revierleiter der Kreisforst Wolfgang Kruckow, der interessante Details zu dem erst kürzlich durch die Kreisforst erworbenen Wald in Bröthen zu berichten wusste. Auf der gut drei Kilometer langen Strecke durch den mit etwa 35 Jahren noch recht jungen Forst erhielten die Gäste Einblicke in die moderne naturnahe Waldwirtschaft sowie die jagdliche Bewirtschaftung eines Waldes. Aufmerksame Kinder konnten entlang der Strecke unter anderem Abwurfstangen vom Rothirsch finden, anhand derer erklärt wurde, dass der Rothirsch jährlich sein Geweih abwirft, um es dann in etwa viereinhalb Monaten neu zu schieben. Auf etwa halber Strecke wartete Chris Balke mit seinem Team von der Schweißhundestation. Mit gewohnt lauter Stimme und Heiterkeit stellte der geborene Thüringer die unterschiedlichen Jagdhunde der Station und deren Aufgaben vor. Eine besondere Demonstration von Gehorsam zeigte die Deutsch-Drahthaar-Hündin Cindy von Teammitglied Sven Tütge, die ihrem Herrchen auf das Kommando „Apport“ eine zuvor 20 m entfernt abgelegte Bockwurst brachte, ohne sie unterwegs zu fressen. Als Belohnung erhielt Cindy dann aber das Würstchen.
Nach dem Jagdhornsignal „Zum Essen“ klang die Veranstaltung aus bei Sonnenschein in fröhlicher Runde mit Wildschweinbratwurst und Getränken.
Ein besonderes Dankeschön gilt allen voran der Kreisforst und Herrn Kruckow, die das Revier Bröthen zur Verfügung stellten, dem Team von der Schweißhundstation sowie Joachim von Bülow, der auch in diesem Jahr wieder die Wildschweinbratwurst spendete.

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Jägerflohmarkt in Müssen

hgstart.jpgSicher befinden sich auch in Ihrem Jägerhaushalt Dinge, die Sie gar nicht mehr benötigen. Oder Sie suchen schon lange etwas Bestimmtes, zur Not auch gebraucht und finden es nirgendwo. Dieser Jägerflohmarkt soll Ihr Problem lösen. Sofern Sie Waffen und Munition suchen oder anbieten möchten, haben Sie nur die Möglichkeit diese, auch mit Foto schriftlich anzubieten. Der Jägerflohmarkt findet am Sonntag, den 18. August 2013 in der Zeit von 10 bis 15 Uhr auf der Wiese, Alte Ziegelei 1a in 21516 Müssen bei Schwarzenbek statt.

Darüber hinaus steht allen Besuchern ein kostenfreies Schießkino zur Verfügung und man kann an einem weiteren Stand das Bogenschießen kennen lernen. Es werden einige „Hobby“ Geländewagenfahrer zeigen was sie und ihre Fahrzeuge können.

Die Freunde des Schwarzpulvers informieren Sie über ihre Aktivitäten. Als Vertreter der Jagdhunde wird der Deutsche Teckelklub die Teckel im Rahmen einer Zuchtschau vorstellen und der Verein Deutsch-Drahthaar Gruppe Hamburg wird über diese Hunderasse informieren. Selbstverständlich haben die Organisatoren auch für kulinarische Freuden u. a. in Form von Wildbratwurst und Kaffee und Kuchen gesorgt.

Die Anmeldung der Verkäufer (gern auch die Hegeringe), sollte bis zum 11.08.13 bei Ute Olsson-Wollner Tel: 04155 / 6100 erfolgen. Die Standgebühr beträgt pauschal 5 €.

 jaegerflohmarkt

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Neues vom LJV

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