Monthly Archives: Februar 2014

Afrikanische Schweinepest aktuell in Polen bei Wildschweinen nachgewiesen – Land appelliert …

Nachdem die afrikanische Schweinepest in dieser Woche erstmals in Polen im Grenzgebiet zu Weißrussland bei zwei verendeten Wildschweinen nachgewiesen wurde, steigt die Gefahr einer Weiterverbreitung in der EU. Die Erkrankung tritt auch in Russland, Weißrussland und der Ukraine auf und bedroht Millionen von Haus- und Wildschweinen. Das Virus kann in rohem Fleisch und geräucherten oder gepökelten Fleischprodukten monatelang überleben. Die Erkrankung kann durch achtlos weggeworfene tierische Lebensmittel auf Wildschweine und Hausschweine übertragen werden.

Aus Nicht-EU Ländern dürfen keine tierischen Lebensmittel eingeführt werden. Auch aus Litauen oder Polen sollte kein Schweinefleisch oder Erzeugnisse daraus , z.B. durch Berufskraftfahrer und Reisende mitgeführt werden.

Das Land appelliert eindringlich, Lebensmittel des persönlichen Bedarfs nur in den dafür vorgesehenen geschlossenen Mülltonnen an Park- und Rastplätzen der Autobahnen und Bundesstraßen sachgerecht und sicher zu entsorgen.

Daneben wurden aktuell für Landwirte und Jäger Merkblätter erstellt, die die wichtigsten Vorbeugemaßnahmen gegen die Einschleppung des Virus zusammenfassen. Diese sollten unbedingt beachtet werden.

Das Land wird in diesem Jahr ein Monitoring im Sinne eines Frühwarnsystems an erlegten und verendeten Wildschweinen auf Afrikanische Schweinepest durchführen.

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Minister Habeck will Jagdrecht für Seehunde beibehalten

seehund mbSchleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) hat die Forderung von Tierschützern zurückgewiesen, Seehunde aus der Liste der jagdbaren Arten zu streichen. Das Jagdrecht erlaube in einigen Bereichen ein strengeres Schutzregime als das Naturschutzrecht, sagte Habeck am Mittwoch in Kiel. «Zum Beispiel wird Wilderei als Straftat mit empfindlicher Strafandrohung geahndet», erklärte der Minister. Seehunde seien seit 1974 streng und gut geschützt. Das werde über internationale Konventionen, EU-Richtlinien, Gesetzgebungen von Bund und Ländern sichergestellt.

 Ihre Betreuung werde durch rund 40 qualifizierte, speziell geschulte und vom Land beauftragte Seehundjäger gewährleistet. «Die Seehundjäger heißen zwar Jäger, aber sie jagen keine Seehunde.

Vielmehr kümmern sie sich ehrenamtlich um die gestrandeten, verletzten oder todkranken Tiere», erklärte Habeck. «Sie entscheiden, ob ein Seehund am Ort zu belassen ist, in einer Seehundstation behandelt oder getötet wird, weil er höchstwahrscheinlich bald sterben wird.»

Durch langjährige Erfahrung hätten sie einen großen Erfahrungsschatz im Umgang mit gesunden und kranken Seehunden. Sie würden die Tiere lieben: «Es fällt keinem Seehundjäger leicht, schwer kranke Seehunde zu töten, aber wenn es darum geht, sie von ihrem Leiden zu erlösen, ist das ihre Aufgabe», sagte Habeck. Regelmäßige Untersuchungen der Tierärztlichen Hochschule Hannover hätten immer wieder ergeben, dass die Seehundjäger die richtigen Entscheidungen über den Gesundheitszustand von Seehunden getroffen hätten, erklärte der Minister.

 

Mehr zum Tierschutz der Seehundjäger.

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KJS Plön unterstützt Schulprojekt in Lütjenburg

Lernort NaturDas Hoffmann-von-Fallersleben-Schulzentrum in Lütjenburg hat für einen anschaulichen und praktischen Schulunterricht an Gymnasium und Gemeinschaftsschule alles direkt vor seiner Tür: ein kleiner Teich, ein Wäldchen und eine Streuobstwiese. An Ideen fehlt es nicht, dieses Kleinod optimal zu nutzen, aber leider am Geld. Malte Puck, Mitglied der Kreisjägerschaft Plön, und seine Frau, Anne Puck, beide engagierte Lehrer am Schulzentrum wandten sich an den Vorstand und warben um Geldmittel für die Realisierung der Projekte „Grünes Klassenzimmer“ und „Anlage eines Naturlehrpfades“. Mit dem Bau eines befestigten Stegs und dem Bau einer Terrasse, der Anlage von Wildhecken und anderen Maßnahmen, welche die beiden mit ihren Schülerinnen und Schülern durchführen, soll die Attraktivität der  Außenanlagen für einen naturnahen und handlungsorientierten Unterricht gesteigert werden. Der Vorstand ist nach Besichtigung der Anlage begeistert und unterstützt das Projekt mit 500 Euro. In Zukunft ist eine engere Zusammenarbeit geplant. Im kommenden Jahr werden für zwei Informationstage rund um den Lebensraum und die Lebensweise des Wildes stattfinden. Die Anlage wird bestens in die Präsentation der Jäger hineinpassen.   

Josefine von Hollen
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Für zwei Tage Jägerlatein an der Schule am Selenter See

Lernort NaturMitte November stand der Jägerwagen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein zwei Tage auf dem Schulhof der Schule am Selenter See in Selent. Thorolf Wellmer und Josefine von Hollen von der Kreisjägerschaft Plön nahmen sich die Zeit ca. 340 Schülern von der ersten bis zur achten Klasse etwas über das heimische Wild zu erzählen. Gemeinsam mit den Biologielehrern der Schule – allen voran Frau Kerstin Stahl – wurden Arbeitsunterlagen für die verschiedenen Klassenstufen erarbeitet. Als Schwerpunktthema wählten die Lehrkräfte den Lebensraum und die Unterscheidungsmerkmale des Rotwildes, Damwildes und Rehwildes aus. Die Schülerinnen und Schüler sollten anhand des Geweihs bzw. des Gehörns die Wildarten erkennen lernen. Ebenso erfuhren sie, wie die Tiere aufgrund ihrer Größe oder anderer besonderer Merkmale wie z.B. der Wedel beim Damwild oder die Schürze beim Rehwild zu erkennen sind. Nach den Ausführungen am Jägerwagen wurde im Unterricht das Thema nochmals vertieft und die richtigen Antworten für die Arbeitsunterlagen gemeinsam erarbeitet. Thorolf Wellmer, der seit Jahren im Kreis Plön viel mit Schulklassen arbeitet, lobte die enge Zusammenarbeit mit den Lehrern sowie die gute Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen. Auch in den Pausen hatten die beiden Jäger keine Ruhe. Der Jägerwagen war stets umlagert. Kein Wunder, da die vielen Präparate wie Fuchs, Uhu, Wiesel und vieles mehr immer wieder Anlass für eine Erklärung oder eine interessante Information boten. Das erfolgreiche Projekt wird im nächsten Jahr mit einem neuen Thema wieder aufgegriffen – da sind sich Lehrer und Jäger einig.

Josefine von Hollen
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Eine jagdliche Jahresarbeit an der Freien Waldorfschule zu Kiel (FWS-Ki)

Zeitungs-Bild 1 - Arved an seinem PräsentationstischSeid mal ehrlich, welcher junge Mensch möchte nicht mal aller Welt zeigen, was er kann und was er gelernt hat?
Nun, in der zwölften Klasse der FWS-Ki hatten die Schüler im Rahmen ihrer Jahresarbeiten Gelegenheit dazu!
Zur Erklärung gleich vorab: Die Jahresarbeit (auch Zwölftklassarbeit genannt) ist an den meisten Waldorfschulen fester Bestandteil im Laufe der Schulzeit. Der Sinn einer Jahresarbeit besteht u.a. darin, dass sich der Schüler ein Jahr lang intensiv mit einem Thema sowohl praktisch und/ oder künstlerisch, als auch theoretisch auseinander setzt.
Und hier kommt nun unser Jungjäger und Försterssohn Arved Manleitner aus Felde ins Spiel, über den ich kurz zu berichten beabsichtige.
Bereits in Spätsommer 2012 war ihm schon klar, dass sein Thema für die Zwölftklassarbeit einen jagdlichen Hintergrund haben sollte. Da sein Vater „in-seinem-ersten-Leben“ Berufsjäger und Dipl.-Ing. für den Bereich Forst war, musste Arved auch nicht lange nach einem geeigneten Mentor für seine Arbeit suchen. Zahlreiche Ansitze, Ratschläge und Lektionen, sowie vielfältige Mitarbeiten im Jagdrevier folgten bei ihren Zusammentreffen nun erst recht.
Mit seinem großen Bruder besuchte Arved schließlich den Jagdscheinausbildungskursus der Kreisjägerschaft in Kiel und konnte dann im Mai 2013 die Jägerprüfung gemäß „Landesverordnung über die Prüfung zur Erlangung des ersten Jagdscheines“ bestehen.
Viele seiner Klassenkameraden hatten sich um diese Zeit sicherlich noch nicht einmal Gedanken über das Thema ihrer Jahresarbeit gemacht.
Für den Jungjäger Arved begann von nun an die Sammlung der jagdlichen Leitgedanken für den schriftlichen Teil seiner Arbeit. Sie trägt die Überschrift: „Ausbildung zur Erlangung des ersten Jagdscheines und jagdliche Arbeiten in der Praxis“.
Ein kurzer Blick in das Inhaltsverzeichnis seiner beinahe 70 seitigen Ausarbeitung zeigt uns mehrere Erlebnis-Berichte von Ansitzabenden und auch von Drückjagden, über die er als Treiber von seinen Erfahrungen erzählt. Aber auch eher jagdlich-theoretische Fragestellungen finden wir hier. So setzt er sich mit der Darlegung von „was ist Jagd eigentlich?“ auseinander, aber informiert den neugierigen Leser auch über unterschiedliche Jagdarten, Wildarten, Jagdhunderassen und deren Ausbildung und Haltung, Waffensysteme und deren Pflege, die Besonderheiten unserer Jägersprache, die Jagdmusik mit den verschiedenen Jagdhörnern, die Leitgedanken der Waidgerechtigkeit bis hin zu einem „Reviergang“ durch sein persönliches Wild-Kochbuch. Die Rezepte, die er hier vorstellt, hat er alle selber ausprobiert. Dafür kamen ihm auch seine abgeleisteten Praktika in verschiedenen Hotel- und Restaurant-Küchen erneut sehr gelegen.
Um seinen jagdlich nicht vorbelasteten Mitschülern auch einen geschichtlichen Hintergrund aufzuzeigen, berichtet er außerdem noch über die Hubertus-Legende, die er dafür ein bisserl überarbeitet hat.
Die Vorstellung der Jahresarbeiten fand schließlich am 1. und 2. Februar im Hauptgebäude der Schule in Kiel vor einem öffentlichen Publikum statt und beinhalteten neben einem etwa zwanzigminütigen Vortrag oder Präsentation auch einen entsprechend gestalteten Tisch oder Stand zum jeweiligen Thema.
Seinen Präsentationsbereich hatte der Jungjäger Arved Manleitner mit einigen Präparaten dekoriert. Ja, selbst ein ehemaliger Weihnachtsbaum musste nochmal ´ran. Halbseitig aufgeastet und mit dem Rücken an der Wand wurde er zum Träger für einige ausgestopfte Vogel-Präparate. Und aus den unteren Zweigen schaute außerdem noch neugierig ein kapitaler Dachsrüde hervor.
Ein eindrucksvolles Damhirsch-Geweih und ein kapitales Rehbock-Gehörn zierten die Rückwand. Und neben einem Fuchschädel zum Vergleich mit einem Dachsschädel, lag auch unterschiedliches Info-Material zum Mitnehmen für Interessierte auf seinem Präsentations-Tisch. Besonders unter seinen hoch interessierten Altersgenossen, waren dann doch so einige, die sich auch selber vorstellen konnten, eventuell Jungjäger zu werden.
Arved hatte schließlich seinen souverän gehaltenen Vortrag zudem mit einer Power-Point-Präsentation hinterlegt. Besonders einen Punkt beleuchtete er dabei als „leidenschaftlicher Fleischesser“ besonders überlegt. Denn durch seine Gegenüberstellung des in Freiheit, Autarkie und in der Natur gewachsenen Wildbrets mit dem Fleisch aus zum Teil quälerischer Massentierhaltung faszinierte er seine gut 150 Zuhörer.
Tosender Applaus beendete seine Präsentation zuletzt und belohnte damit auch sein außergewöhnliches Engagement für seine jagdliche Zwölftklass-Jahresarbeit.
Wir wünschen ihm ein langes und interessantes Jägerleben mit stets viel Anlauf, Anblick und herzlich Waidmannsheil!

Thorolf Wellmer
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Konzert des Deutschen Hornensembles in Bad Segeberg: Klassik-Echo-Preisträger treten in der …

Stolz sind sie, die Landwirtschaftkammer Schleswig-Holstein, die Segeberger Rotarier und die Kreisjägerschaft Segeberg, dass es ihnen gelungen ist, Deutschlands beste Hornbläser als Dozenten für ein Seminar und Konzert nach Bad Segeberg zu bekommen. 60 Teilnehmer haben sich für dieses Seminar angemeldet und der Höhepunkt findet am 8.März um 20.00 Uhr in der Marienkirche statt. Das „Deutsche Hornensemble“ nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch 4 Jahrhunderte Hornmusik sowie eine musikalische Reise durch verschiedene europäische Länder. Die Interpreten gehören nicht nur zu den Besten der Besten in Deutschland, sie alle haben einen ausgezeichneten Namen und ihr Können findet durch das Engagement in vielen großen Europäischen Orchestern einen Widerhall, der ihre Klasse geradezu unterstreicht.

Jeder Solist ist ein Perfektionist, ein Spezialist und ein Könner der Hornmusik. Zusammen bilden sie das Deutsche Hornensemble und wo sie dozieren und auftreten, sind die Seminare bereits nach kurzer Zeit ausgebucht und die Konzerte überdurchschnittlich gefüllt.

Wer sich für Hornmusik interessiert, wird in der Marienkirche in Bad Segeberg einen schönen Abend erleben können.

Oliver Kersken moderiert und führt die Besucher gekonnt durch das Programm, denn er ist international ein gefragter Musiker und bekannt für großartige alte Musik. Anerkennende Auszeichnung war die Verleihung der Klassik Echo 2002.

Dass Hornmusiker der Spitzenklasse rar sind, beweist Christoph Moinian. Solohornist der Mecklenburgischen Staatskapelle und der Cappella Coloniensis beim WDR. Als Gast in Barockorchestern von Amsterdam und Toronto begründete Moinian seinen internationalen Ruf.

Joaquim Palet spielte in verschiedenen großen Orchestern, so z.B. bei der Neuen Düsseldorfer Hofmusik und dem Gewandhausorchester. Zudem ist er Solohornist am Staatstheater Oldenburg.

Stefan Oetter ist in Schleswig-Holstein kein Unbekannter, gehörte er doch zu den Teilnehmern der ersten Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals. Seine Ausbildung erhielt Stefan Oetter an der Clara-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Seit Jahren gehört er als „Künstler der Alten Musik“ auf dem Natur- und Ventilhorn zu den gefragtesten Solisten für die verschiedenen großen Orchester, wie z.B. dem Mahler-Chamber-Orchestra.

Als Gast tritt dann noch Lars Mechelke auf, der als tiefer Hornist bei den Nürnberger Symphonikern beschäftigt ist.

Alle fünf Solisten sind ein Garant für ein interessantes Hornkonzert in der Segeberger Marienkirche. Die Nachwuchs-Hornisten des vorgeschalteten Horn-Lehrganges kommen ebenfalls zu Gehör, denn das Konzert gehört mit zum Seminarprogramm.

Der Reingewinn dieses Benefizkonzertes fließt ausschließlich in ein AIDS-Waisen-heimprojekt in Namibia. (www.aids-waisenheim-haven.de)

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Kein Tierschutz ohne Seehundjäger

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Seehundjäger leisten einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz an der schleswig-holsteinischen Nord- und Ostseeküste. Der Landesjagdverband steht hinter der Arbeit seiner ehrenamtlichen Seehundjäger.

 

„Abballern“, „Mörder“ und „Lusttöter“, das alles müssen die knapp 40 ehrenamtlichen Seehundjäger im Dienste des Landes Schleswig-Holstein über sich ergehen lassen.

 

Seehundjäger haben entlang der Küsten unter anderem die Aufgabe, tote Seehunde einzusammeln. Doch nicht immer, wenn sie gerufen werden, sind die Tiere tot. Oft klingelt das Telefon, wenn verhaltensauffällige Tiere – meist sind es kranke oder verwaiste Heule – an den Stränden gefunden werden. Dann entscheidet der speziell ausgebildete Seehundjäger, ob das Tier gute Chancen hat allein zu überleben oder ob es den Transport in die Seehundaufzuchtstation nach Friedrichskoog schaffen würde. Doch manchmal sind die Tiere so geschwächt und krank, dass der Seehundjäger die Entscheidung treffen muss, die Qualen und das Leiden der Tiere zu beenden. „Niemandem fällt es leicht, eine solche Entscheidung zu treffen. Wer schon einmal vor einer solchen Entscheidung stand und seine geliebte Katze oder seinen Hund von einen Tierarzt hat töten lassen müssen, weiß wovon ich spreche“, so Andreas Schober, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

 

Nachdem diese Entscheidung aus Tierschutzgründen nun auf der Insel Sylt gefällt werden musste, stehen die Seehundjäger in der Kritik. „Es gibt keine andere, sinnvolle Alternative“, so Schober. Wie wertvoll die Arbeit der Seehundjäger ist, zeigt sich darin, dass allein im vergangenem Jahr 155 Seehunde in der einzigen Seehundaufzuchtstation des Landes in Friedrichskoog aufgepäppelt und wieder ausgewildert werden konnten.

 

Darüber hinaus werden die toten Seehunde veterinärmedizinisch untersucht. Diese Untersuchungen im Auftrag des Tierschutzministeriums belegen, dass bislang alle Tiere, die von Seehundjägern erlöst wurden, krank, nicht überlebensfähig und ihnen damit längeres Leid erspart werden konnte.

 

Darüber hinaus sind seit Beginn der Seehundzählungen 1975 noch nie so viele Tiere erfasst worden, wie im letzten Jahr. Der Bestand im Wattenmeer beträgt demnach 39.400 Seehunde.

 

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