Monthly Archives: Juli 2014

Tierische Strategien gegen Sommerhitze

 

 

Hirsch im WasserNicht nur Menschen leiden unter den hochsommerlichen Temperaturen. Auch Wildtieren setzt die Hitze zu – doch sie wissen, wie sie sich Abhilfe

Schlammige Pfützen und kühle Wasserlöcher sind bei Wildtieren jetzt heiß begehrt. Denn auch sie kämpfen gegen die hohen Temperaturen. Hirsche und andere Paarhufer haben keine Schweißdrüsen wie Menschen. Also mussten Wildtiere Strategien entwickeln, um der Hitze zu trotzen.

 

Hirsche waten beispielsweise durch tiefe Gewässer bis ihnen das Wasser buchstäblich bis zum Halse steht. Bei Wildschweinen ist eine ordentliche Schlammpackung besonders beliebt. Durch das Suhlen im Schlamm bleibt feuchte Erde an den Borsten hängen und kühlt die empfindliche Haut der Schwarzkittel. Ein weiterer Vorteil dieser „Wellness-Behandlung“: Mücken, Bremsen und Zecken bleiben in der zentimeterdicken Schicht kleben, trocknen ein und werden später an Bäumen einfach abgescheuert.

 

Feldhasen haben eine eigene Methode entwickelt, um die Sommerhitze zu überstehen. Sie pumpen mehr Blut in die langen Ohren als an kalten Tagen. Über die wenig behaarten Ohren – in der Jägersprache Löffel genannt – kann so verstärkt Körperwärme abgegeben werden. Gern suchen sie auch schattige Plätze unter Hecken und Büschen als kühlende Oasen auf. Über ein „klimatisiertes“ Zuhause verfügen Dachse, Füchse und Wildkaninchen. In ihrem unterirdischen Bau sind sie von feuchter, kühler Erde umgeben. Hier dösen sie während der heißen Stunden.

 

Aufgrund der Hitze im Hochsommer verlegen die meisten Wildtiere ihre Aktivitäten in die Morgen- und Abendstunden. Während der schwülen Mittagszeit reduzieren sie ihre Tätigkeiten auf das Nötigste. Nur Rehe tanzen aus der Reihe, denn im Liebesrausch läuft der Bock im Sommer tagsüber seiner auserwählten Ricke oft kilometerweit über Feld und Flur hinterher. Bei diesen Temperaturen ist das ein echter Kraftakt.

 

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Tierische Strategien gegen Sommerhitze

 

 

Hirsch im WasserNicht nur Menschen leiden unter den hochsommerlichen Temperaturen. Auch Wildtieren setzt die Hitze zu – doch sie wissen, wie sie sich Abhilfe

Schlammige Pfützen und kühle Wasserlöcher sind bei Wildtieren jetzt heiß begehrt. Denn auch sie kämpfen gegen die hohen Temperaturen. Hirsche und andere Paarhufer haben keine Schweißdrüsen wie Menschen. Also mussten Wildtiere Strategien entwickeln, um der Hitze zu trotzen.

 

Hirsche waten beispielsweise durch tiefe Gewässer bis ihnen das Wasser buchstäblich bis zum Halse steht. Bei Wildschweinen ist eine ordentliche Schlammpackung besonders beliebt. Durch das Suhlen im Schlamm bleibt feuchte Erde an den Borsten hängen und kühlt die empfindliche Haut der Schwarzkittel. Ein weiterer Vorteil dieser „Wellness-Behandlung“: Mücken, Bremsen und Zecken bleiben in der zentimeterdicken Schicht kleben, trocknen ein und werden später an Bäumen einfach abgescheuert.

 

Feldhasen haben eine eigene Methode entwickelt, um die Sommerhitze zu überstehen. Sie pumpen mehr Blut in die langen Ohren als an kalten Tagen. Über die wenig behaarten Ohren – in der Jägersprache Löffel genannt – kann so verstärkt Körperwärme abgegeben werden. Gern suchen sie auch schattige Plätze unter Hecken und Büschen als kühlende Oasen auf. Über ein „klimatisiertes“ Zuhause verfügen Dachse, Füchse und Wildkaninchen. In ihrem unterirdischen Bau sind sie von feuchter, kühler Erde umgeben. Hier dösen sie während der heißen Stunden.

 

Aufgrund der Hitze im Hochsommer verlegen die meisten Wildtiere ihre Aktivitäten in die Morgen- und Abendstunden. Während der schwülen Mittagszeit reduzieren sie ihre Tätigkeiten auf das Nötigste. Nur Rehe tanzen aus der Reihe, denn im Liebesrausch läuft der Bock im Sommer tagsüber seiner auserwählten Ricke oft kilometerweit über Feld und Flur hinterher. Bei diesen Temperaturen ist das ein echter Kraftakt.

 

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Schweißseminar mit Uwe Heiß

SchweißseminarAm 5. und 6. Juli fand im Hegelehrrevier Grönwohld das erste Seminar dieser Art statt. Die 29 Teilnehmer konnten in Theorie und Praxis unterschiedliche Arten der zielgerichteten Einarbeitung ihrer Jagdhunde auf der Schweißfährte kennenlernen. Für die Hunde mit gesundem Appetit wurde systematisch mit kleinen „Leckerlies“ der Bezug zur Schweißfährte hergestellt.

Die im Apportieren eingearbeiteten Hunde wurden ähnlich wie bei der Feder – oder Haarwildschleppe mit einem Apportierholz am Ende der zuerst kurzen Schweißfährte in die richtige Bahn gelenkt. Trotz der kurzen Einarbeitungsphase zeigten die Hunde schon beeindruckende Leistungen.

Christopher von Dollen

 

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Schweißseminar mit Uwe Heiß

SchweißseminarAm 5. und 6. Juli fand im Hegelehrrevier Grönwohld das erste Seminar dieser Art statt. Die 29 Teilnehmer konnten in Theorie und Praxis unterschiedliche Arten der zielgerichteten Einarbeitung ihrer Jagdhunde auf der Schweißfährte kennenlernen. Für die Hunde mit gesundem Appetit wurde systematisch mit kleinen „Leckerlies“ der Bezug zur Schweißfährte hergestellt.

Die im Apportieren eingearbeiteten Hunde wurden ähnlich wie bei der Feder – oder Haarwildschleppe mit einem Apportierholz am Ende der zuerst kurzen Schweißfährte in die richtige Bahn gelenkt. Trotz der kurzen Einarbeitungsphase zeigten die Hunde schon beeindruckende Leistungen.

Christopher von Dollen

 

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Schießergebnisse der Landesmeisterschaft 2014

Die Ergbenisse finden Sie in den anliegenden PDF-Dateien.


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Schießergebnisse der Landesmeisterschaft 2014

Die Ergbenisse finden Sie in den anliegenden PDF-Dateien.


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Schießergebnisse des Qualifikationsschießen 2014

als Excel-Download

 

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Schießergebnisse des Qualifikationsschießen 2014

als Excel-Download

 

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Ausschreibung zur Brauchbarkeitsprüfung für die Nachsuche auf Niederwild

Ausschreibung zur Brauchbarkeitsprüfung für die Nachsuche auf Niederwild

(außer Rehwild) mit lebender Ente am 27.09.2014 im Großraum Mölln ( max. 8 Hunde)

 Nenngeld:

Mitglieder                                            130,- €

Nennschluss: 14.09.2014

Schleppwild muss mitgebracht werden. Lebende Ente wird gestellt. Gerichtet wird nach geltender BPO. Führer im Besitz eines gültigen Jagdscheines. Tollwutschutz beachten.

Nennung an den Prüfungsleiter:
Lars Krieger, Schweriner Str. 15, 23911 Mustin, 0 45 46 / 80 89 40

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Hegeringschießen

Das diesjährige Hegeringschießen fand bei gutem Wetter und mit sehr guter Beteiligung statt. Die Schießergebnisse konnten sich auch sehen lassen. Fast zehn Schützen versuchten den Wanderpokal zu bekommen. Lange Zeit lag Herr van der Lieth vorn. Doch dann trat Herr Dr. Jagenow als letzter Schütze an und wurde mit zwei Ringen Vorsprung bester Schütze. Damit konnte er den Pokal gleich behalten, denn bereits im vergangenen Jahr hatte er den Sieg davon getragen. Abschließend wurde bei leckerem Gegrillten noch gemütlich zusammen gesessen.

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Jagdlicher Waldspaziergang in Gudow

Jagdlicher Waldspaziergang in Gudow

Der Vorstand des Hegering V lädt alle Interessierten auch in diesem Jahr wieder zu einem „Jagdlichen Waldspaziergang“ ein. Diesmal führt die Strecke durch den wunderschönen Segrahner Berg entlang des Kieswerks.

Treffpunkt: Kieswerk Segrahner Berg (von Gudow in Richtung Zarrentin nach ca. 2 km rechts)

Treffzeit: Sonntag, 13. Juli 2014, 11.00 Uhr

Der Weg ist so gewählt, dass er von Jung und Alt gut zu schaffen ist. Festes Schuhwerk und ggf. wetterfeste Kleidung sind aber angebracht. Entlang der Strecke informieren die Jäger und Förster über die Pflanzen- und Tierwelt und die Jagd in diesem Revier. Aufmerksame Kinder können mit ein wenig Glück die eine oder andere Abwurfstange oder auch ein Gehörn finden. Außerdem wird eine Demonstration der praktischen Jagdausübung stattfinden. Die Jagdhornbläser des Hegeringes V werden den Spaziergang begleiten und die Bedeutung der Signale erläutern. Alle Altersgruppen sind herzlich willkommen. Die Jäger des Hegering V würden sich sehr über zahlreiche Beteiligung freuen. Für das leibliche Wohl (Essen und Getränke) ist gesorgt.

Christoph von Bülow
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit des Hegering V

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KJS Stormarn: Infomobil der Stormarner Jäger informiert über die Aufgaben der Jagd

Infomobil Kinder vor dem InfomobilAn Himmelfahrt fand das traditionelle Hoffest des Thünen Instituts für ökologischen Landbau in Trenthorst / Westerau statt. Mehr als 70 Aussteller und über 20 Tierrassen wurden den etwa 8.000 Besuchern präsentiert. Traditionell mit von der Partie war auch wieder die Kreisjägerschaft Stormarn. Neben dem Infomobil kam ein zusätzliches Zelt mit weiteren Präparaten und Spielmöglichkeiten für Kinder zum Einsatz. Für die Kreisjägerschaft im Einsatz waren Silke Bacher, Werner Küchenmeister, Sönke Niemeyer-Reeckmann und Julia Beckmann.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die Bargteheider Jagdhornbläser stürmten die ersten Besucher den Stand. Wie immer wurden Fragen fleißig beantwortet und über das richtige Verhalten bei Wildunfällen aufgeklärt. Besonderes Interesse findet stets der Steinmarder, der vielen Bürgern durch seine Aktivitäten an Autos und auf Dachböden wohl bekannt ist.

Das Infomobil steht auch für andere Präsentationsgelegenheiten im Kreis Stormarn zur Verfügung. Beliebt sind Einsätze in Kindergärten oder Schulen aber auch anlässlich von Stadtfesten. Haben Sie Interesse? Sönke Niemeyer-Reeckmann oder Julia Beckmann stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Kontakt: www.kjs-stormarn.de

Julia Beckmann
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KJS Stormarn: Infomobil der Stormarner Jäger informiert über die Aufgaben der Jagd

Infomobil Kinder vor dem InfomobilAn Himmelfahrt fand das traditionelle Hoffest des Thünen Instituts für ökologischen Landbau in Trenthorst / Westerau statt. Mehr als 70 Aussteller und über 20 Tierrassen wurden den etwa 8.000 Besuchern präsentiert. Traditionell mit von der Partie war auch wieder die Kreisjägerschaft Stormarn. Neben dem Infomobil kam ein zusätzliches Zelt mit weiteren Präparaten und Spielmöglichkeiten für Kinder zum Einsatz. Für die Kreisjägerschaft im Einsatz waren Silke Bacher, Werner Küchenmeister, Sönke Niemeyer-Reeckmann und Julia Beckmann.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch die Bargteheider Jagdhornbläser stürmten die ersten Besucher den Stand. Wie immer wurden Fragen fleißig beantwortet und über das richtige Verhalten bei Wildunfällen aufgeklärt. Besonderes Interesse findet stets der Steinmarder, der vielen Bürgern durch seine Aktivitäten an Autos und auf Dachböden wohl bekannt ist.

Das Infomobil steht auch für andere Präsentationsgelegenheiten im Kreis Stormarn zur Verfügung. Beliebt sind Einsätze in Kindergärten oder Schulen aber auch anlässlich von Stadtfesten. Haben Sie Interesse? Sönke Niemeyer-Reeckmann oder Julia Beckmann stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Kontakt: www.kjs-stormarn.de

Julia Beckmann
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KJS Segeberg: Entenküken gerettet

EntenkükenLia-Rieke Peters (9) aus Nahe ist seit kurzem stolze "Entenmutter". Fünf kleine Stockentenküken zieht die Schülerin aus Nahe auf. Ihr Großvater und Jäger Ortwin Peters hatte vor dem Grasmähen - er ist Landwirt - ein verlassenes Stockentengelege gefunden. Dort waren neun Eier abgelegt. Lia-Rieke hatte das Gelege als erste entdeckt.  Was tun? Kurzerhand wurden die Eier in die Brutmaschine eines Jagdfreundes gelegt und ausgebrütet. Von den neun schlüpften fünf Küken. Seitdem ist Lia-Rieke die "Mama" für die kleinen Tiere. Sie hören auf ihren Ruf und werden von dem Mädchen gerne betüddelt. Auch ein Bad in der Kinderschubkarre ist ein Vergnügen für die lütten Stockenten. Wenn sie größer werden, werden sie wohl den Weg in die Freiheit auf sich nehmen.

Nicole Scholmann
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KJS Dithmarschen Süd: Frühjahrsputz beim Naturmobil

InfoMobileAn einem sonnigen Sonntagmorgen trafen sich die Mitglieder der Öffentlichkeitsarbeitsgruppe in Süderhastedt, um das Naturmobil der Kreisjägerschaft Dithmarschen Süd neu zu gestalten. Alle Tierpräparate wurden entstaubt, Informationsmaterial für die Besucher neu geordnet und gestaltet.

Das Naturmobil bietet einen tollen und umfangreichen Einblick in unsere heimische Natur. Oft können die Tiere  nicht in der Natur entdeckt werden. Hier im Naturmobil können alle Präparate von allen Naturliebhabern genau unter die Lupe genommen werden.

In diesem Jahr wurde eine spezielle Ecke mit einheimischen Vogelarten erstellt. Ob der Storch, die Stockente oder der Turmfalke- viele Präparate erwarten den Besuchern. Neu im Naturmobil ist auch ein besonderes Präparat eines Waschbären. „Wir freuen uns sehr über dieses einzigartige Präparate“, so Jörg Sticken Obmann der Öffentlichkeitsarbeit in der Kreisjägerschaft Dithmarschen Süd. Nach zwei Stunden Arbeit waren alle mit dem neu gestalteten Naturmobil sehr zufrieden und hoffen auf einen regen Einsatz in allen Hegeringen.

Caroline Jesaitis-Peppel 
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Hegering Bovenau unterstützt die Projektwoche der Grundschule Bredenbek

HR Bovenau Lernort NaturDie Grundschule Bredenbek  führte vom 08.-11.04.14 eine Projektwoche durch.


Angeregt durch die jährliche Aktion Lernort Natur, „schlau werden wie ein Fuchs“, setzte sich die Projektleiterin Frau Panten mit dem Hegeringleiter Bovenau, Hr. K. Runge, in Verbindung. Selbstverständlich wurde Unterstützung zugesichert und das Projekt  „Feld und Wald, unterwegs mit den Jägern“ war geboren.


D. Petersen und F. Prank aus dem Revier Kronsburg stellten sich gerne zur Verfügung und erarbeiteten gemeinsam mit einer 7 köpfigen Gruppe verschiedene Themen.
Den Kindern wurde u.a. beigebracht die Spuren des Wildes zu lesen, was eine Kirrung ist und was zu beachten ist, wenn man diese anlegt. Dabei wurde auch im Wald die eine oder andere Abwurfstange bei dem Pirschgang gefunden.


Viel Spaß hatten die Kinder auch beim Bogenschießen, hier ging Jonathan als Sieger hervorging. Am Ententeich wurden alle Teilnehmer zu kleinen Hundeführen ausgebildet und jeder durfte den DD oder Labrador der Jäger, mit dem Kommando „voran Apport“ ins Wasser schicken. Nachdem jedes Kind sehr sorgfältig einen Nistkasten zusammengebaut hatte, ließ man den Donnerstag bei einem gemütlichen Lagerfeuer mit Grillwurst ausklingen.


Am Freitag wurde dann in der Schule das Projekt präsentiert und die Kinder zeigten alle stolz Ihre zum Teil „auf der Jagd“ gefundenen Utensilien, wie z.B. Geweihe und Knochen.
Alle und ganz besonders die Kinder waren sich am Ende einig, dass dieses Projekt sehr viel Freude bereitet hat.
Der Hegering Bovenau möchte sich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken.
                                                                                 

Claus Siebcken
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9. Jagdleiter-Seminar

Jagdleiter-SeminarAus- und Weiterbildung ist für den Landesjagdverband ein wichtiges Thema. Deshalb werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Seminaren und Schulungen regelmäßig angeboten. Ende Juni haben sich 40 Jägerinnen und Jäger in der Rohlfshagener Kupfermühle (bei Bad Oldesloe) im 9. Jagdleiter-Seminar des LJV schulen lassen und sind so bestens vorbereitet für die bevorstehenden Gesellschafts- und Erntejagden.

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KJS Oldenburg: „Begrüßung“ und „Aufbruch zur Jagd“ – Jagdhornklänge vor der …

Lernort NaturNicht etwa weil bei herrlichem Sonnenwetter im Wald gejagt werden sollte, sondern weil der Hegeringleiter des Hegeringes Wangels,  Dirk Bacher, auch in diesem Jahr wieder 23 Kinder aus dem Hansühner Kindergarten zu der  schon zur Tradition gewordenen und von allen  mit Spannung und Begeisterung erwarteten Wanderung  in dem  von ihm betreuten Jagdrevier  willkommen heißen  konnte.
So galt es auch in diesem Jahr, den Kleinen einen Einblick in die Wunderwelt links und rechts des Weges  zu verschaffen. Fledermaus- und Igelversteck, Froschteich, Eichhörnchenkobel. Tierspuren und Zeichen von kleinen und großen Tieren, von der Ameise über den Steinmarder bis zu Wildschwein  wurden genauso entdeckt, wie  winzige nachwachsende Fichten oder eine riesige Eiche. Ein echter Maikäfer - aber auch Müll im Wald brachte die Kinder zum Staunen!


Mit von der Partie wie immer Jagdhund „Franka“ und Dackel-Oma  „Motte“, die ihre Nasenleistung unter Beweis stellten. „Franka“ bei der Spurensuche und „Motte“ beim Aufstöbern und Stibitzen von Pausenbroten.
Zum Ausklang der 1 ½  stündigen Wanderung gab es für jedes Kind das vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein herausgegebene Malbuch „Unsere Wildtiere“, damit die frischgebackenen Naturexperten die Möglichkeit haben, das  Erlebte  noch einmal aufzuarbeiten.


Diese Veranstaltung stellt einen erfolgreichen Auftakt zu einer ganzen Reihe von Aktivitäten dar, die der Hegering Wangels in diesem Jahr für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde durchführen wird.

Dirk Bacher
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KJS Neumünster: Jäger in der Waldorfschule

1a 1 Waldorfschule -6aWas ist der älteste Beruf der Welt? Mit dieser Frage beschäftigten sich im Rahmen eines Projektes über Berufe die Kinder der 3. Klasse der Waldorfschule in Neumünster. Die Antwort gaben ihnen am 11.02.14 die Jäger Gerd Riese, Otto Stange und Ingbert Tornquist. Die Jäger berichteten von den Anfängen der Jagd in der Steinzeit zur Gewinnung von Fleisch und Fellen mit Steinschleuder und Speer bis zur heutigen Jagdausübung.

Gern erzählten die Kinder auch von ihren eigenen Erlebnissen mit Wildtieren und zeigten dabei schon sehr gute Kenntnisse über unsere häufigsten Wildarten. „Wie überleben die Tiere im Winter?“ „Ist das Schießen nicht gefährlich?“ Mit guten Fragen wurden die Jäger von den Kindern gelöchert.

Die Jäger erklärten anschaulich, dass auch heute noch die Jagd der Gewinnung von Lebensmitteln dient. Die Kinder, die schon einmal Wildfleisch gegessen hatten, bestätigten den guten Geschmack des Fleisches.

Ausgiebig nahmen die Kinder die Gelegenheit wahr, den mitgebrachten Rauhaardackel Binse zu streicheln. Die Aufgaben des Hundes bei der Jagd wurden bei der Gelegenheit beschrieben. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Gehörnstange, die begeistert entgegen genommen wurde.

Ingbert Tornquist 
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KJS Eckernförde: Jagd und Natur erleben in der Projektwoche an der Grundschule Hüttener Berge …

Projekt Grundschule Hüttener Berge - Doris Jacobi WildtierkundeVom 18. bis 21. März 2014 begleiteten Jäger des Hegerings 6 Hütten die Projektwoche im Themenbereich Jagd und Natur an der Grundschule Hüttener Berge in Ascheffel. Insgesamt 13 Projekte standen in dieser Woche auf dem Stundenplan, wovon das Projekt Jagd und Natur von den SchülerInnen begeistert aufgenommen wurde.


Doris Jacobi und Rolf Fleck führten die Kinder mittels Präparaten, Bälge, Geweihen und Gehörnen in der Schule zunächst an die Wildbiologie der hier heimischen Wildtiere herangeführt. Nachmittags ging es dann mit den JägerInnen mehrtägig auf die Pirsch in verschiedene Reviere des Hegerings 6 Hütten. Hier zeigte auch der Jäger Heino Bothmann den Kindern viel Lehrreiches und Interessantes in seinem Jagdrevier.
Gleich zu Beginn der Projektwoche fragte ein Schüler die Jägerin Doris Jacobi keck, ob er sie denn Duzen dürfe, was von dieser natürlich bejaht wurde. Sein Kommentar (Vater ist Jäger) hierzu: „Na, ist doch klar, wir Jäger  duzen uns doch untereinander!“


An den Vormittagen wurden aus Vorlagen Umweltbögen ausgeschnitten, zusammengebastelt und Inhalt und Sinn erarbeitet. Die Kinder erhielten zudem Sticker von hier heimischen Wildtieren und konnten sich über verschiedene Lernhefte des LJV mit detaillierten Beschreibungen des Wildes freuen. Auch die verteilten Stundenpläne mit verschiedenen Wildmotiven und dazugehöriger Beschreibung der Wildbiologie fanden großen Anklang.


In den Revieren lernten die SchülerInnen die Natur vor Ort kennen. Ein befahrener Dachsbau wurde leise angepirscht und in Augenschein genommen. Die Kinder lernten zudem Spuren, Pässe und Fährten der wildlebenden Tiere zu erkennen und zu lesen. Ein unerschrockener Waldhase harrte cool in seiner Sasse aus und ließ sich von den SchülerInnen überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. War das vielleicht schon der Osterhase aus Osterby?!?


Auch die Arbeit mit den Jagdhunden kam nicht zu kurz. Wie eine Wildspur abgearbeitet und wie apportiert wird, zeigte Doris Jacobi mit ihrer passionierten Deutschdrahthaarhündin Carla den Kindern. Der Schweißhund Bolle zeigte zusammen mit seinem Führer Heino Bothmann, was so ein Schweißhund alles können muss, damit ein schwer krankes Wildtier schnell aufgefunden und unter Umständen von seinem Leid erlöst werden kann. Von Ansitzleitern aus das Wild mit dem Fernglas zu beobachten fanden die Kinder super spannend und echt krass.


Am Mittwoch wurden mit den Kindern unter fachkundiger Anleitung von Rolf Fleck und Doris Jacobi mit Fleiß und handwerklichem Ernst Nistkästen und Bruthilfen zusammen gezimmert. Lautes Klopfen und Hämmern schallte aus dem Werkraum, so dass der Redakteur der Eckernförder Zeitung, Herr Messerschmidt, schließlich reiss aus nahm. Nach Ausstellung ihrer Werke zum Ende der Projektwoche durften die SchülerInnen ihre selbst gezimmerten Nistkästen, natürlich nach umfassender Beratung zur Pflege und richtigem Aufhängen, stolz mit nach Hause nehmen.


Es war insgesamt eine rundum gelungene und interessante Schulwoche für ALLE, die auf Wunsch der SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern unbedingt mit den JägerInnen wiederholt werden soll.
Die Nistkästen wurden insgesamt vom Hegering 6 und alle weiteren Unterrichtsmaterialien von Heino Bothmann und Doris Jacobi gesponsert.
Eine gute Investition, die ihren Weg in die Zukunft gewiss nehmen wird…

Uwe Jacobi
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