Monthly Archives: Juli 2015

DJV fordert Neubewertung der Wolfspopulation

Dänische Wölfe stammen größtenteils aus dem Baltikum – Mitteleuropäische Flachlandpopulation ist nicht isoliert

(Berlin, 30. Juli 2015) Wissenschaftler aus Deutschland und Dänemark haben jetzt unabhängig voneinander bestätigt, dass bei Wölfen ein genetischer Austausch des deutsch-westpolnischen Vorkommens mit dem nordosteuropäisch-baltischen Vorkommen besteht. Dies ist eine der Kernaussagen des neuen Positionspapiers des Deutschen Jagdverbandes (DJV) zum Wolf. Der DJV fordert deshalb eine grundlegende Neubewertung der hiesigen Wolfsvorkommen hinsichtlich Erhaltungszustand, Herkunft und Wanderbewegungen. Dr. Liselotte Andersen von der Universität Aarhus hat erstmals belegt, dass ein Großteil von 18 in Dänemark nachgewiesenen Wölfen aus Nordost-Polen stammt. Ihr Weg nach Dänemark kann nur über Land, also durch Deutschland, geführt haben. Auf Nachfrage bestätigte die Wissenschaftlerin, dass zwischen 2012 und 2015 sogar insgesamt 40 Wolfsindividuen in Dänemark nachgewiesen werden konnten. Der Anteil der Wölfe aus dem Baltikum sei jedoch noch nicht abschließend bestimmt. Verena Harms, Mitarbeiterin des Senckenberg-Forschungsinstituts in Gelnhausen (Nationales Referenzzentrum für die Genanalyse von Wölfen), bestätigte zudem kürzlich als Sachverständige vor dem Sächsischen Landtag, dass „durchaus Zuwanderungen von Wölfen“ nach Deutschland aus dem Baltikum belegt sind und dass die Mitteleuropäische Flachlandpopulation „eindeutig keine isolierte Population darstellt“.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Ergebnisse fordert der DJV die Bundesregierung auf, ein grenzübergreifendes Wolfsmonitoring aufzubauen und genetische Untersuchungen zu vereinheitlichen sowie zu intensivieren. Das derzeitige Erfassungssystem bewertet der DJV als lückenhaft. Mittelfristiges Ziel muss ein internationales Wolfsmanagement sein. Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz betrachten das deutsch-westpolnischen Vorkommen nach wie vor als eine isolierte Population. „Wir sehen das anders. Die Vernetzung der Populationen ist nun mehrfach nachgewiesen, der günstige Erhaltungszustand des Wolfes - bezogen auf das Verbreitungsgebiet von Deutschland über Polen, das Baltikum und darüber hinaus - ist erreicht“, betonte Dr. Armin Winter, DJV-Naturschutzreferent. Der Wolf solle baldmöglichst aus Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie überführt werden. Dies sei eine folgerichtige rechtliche und wildbiologische Konsequenz der dynamischen Ausbreitung des Wolfes.

Der Wolf solle baldmöglichst aus Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie überführt werden

(Quelle: Rolfes/DJV)

DJV-Wolfsposition

Genetikstudie aus Dänemark 2015

Protokoll Sächsischer Landtag

DJV-Pressemeldung als PDF herunterladen

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Neueröffnung Schießstand Heede

img 2825Schiestand Heede

NEUERÖFFNUNG Schießstand Heede – und alle sind eingeladen!

Nach dem Umbau des Büchsenstandes auf „bleifrei“, der Anschaffung neuer Wurfmaschinen für die Tontaubenstände und einiger Renovierungsarbeiten feiert die Kreisjägerschaft Pinneberg am 9. August 2015 – einem Sonntag – offiziell die Neueröffnung. Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm und natürlich gibt es reichlich zu Essen und zu Trinken. Unter anderem werden verschiedene Wildspezialitäten gegrillt.

Programm
- ab 10:00 Uhr: „Eröffnung der Spiele“ Nach einer kurzen Ansprache des neuen Kreisvorsitzenden der Kreisjägerschaft Pinneberg, Hans Wörmcke, öffnen der Büchsen-, der Kurzwaffen-, die Parcourstände sowie die Trap-
und Skeetanlagen. Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft werden die feierliche Eröffnung zünftig umrahmen.

- Der Jagdausrüster Frankonia, Partner des Fachhhandels, stellt der Jägerschaft für diesen Tag Merkel-Büchsen in verschiedenen Kalibern zur Verfügung.
- Außerdem können Flinten für die verschiedenen Tontauben-Diziplinen ausgeliehen werden. Auch Ungeübte können an diesem Tag unter Anleitung fachkundiger Schießstandaufsicht Schüsse mit Flinten, Büchsen und auch Kurzwaffen abgeben.

- Bogenschießen auf 3D-Attrappen: Der Schuss mit Pfeil und Bogen gehört zu den Präzisionssportarten. Vom einfachen Langbogen über die olympischen Recurvebögen bis hin zu hochmodernen Compoundbögen ist an diesem Tag alles da.

- Luftgewehr- und Kleinkaliber-Schießen für Kinder: Die Faszination des Schießsports liegt im Zusammenspiel von Kopf und Körper. Konzentration ist wichtig, ohne Körperbeherrschung aber geht nichts – ein Treffer macht deshalb richtig Spaß! Für Kinder ab 12 Jahren.

- Präparateschau des Jungjägerkurses
Wussten Sie, dass es rund 150 verschiedene Entenarten gibt? Schon mal einen Baummarder im Detail gesehen oder mit dem Finger über einen Falkenzahn gestrichen? Die Präparate-Sammlung der Jungjäger-Ausbildung bietet faszinierende Einblicke in die Natur

- Eine Hüpfburg für die Kleinsten:Toben, springen, Spaß haben: hat ein Kind eine Hüpfburg, haben die Eltern Zeit sich umzuschauen.

- 13:00 Uhr: Ansprachen und Ehrungen Helfer, die besonders fleißig am Umbau des neuen Schießstandes mitgeholfen haben, werden feierlich geehrt.

- 18:00 Uhr: Gemeinsames Ausklingen des Tages

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

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R.SH Kindertag

6a Stormarn JugendarbeitDer 06. September 2015 steht ganz im Zeichen unserer Kinder. Der R.SH Kindertag findet dieses Jahr in Eckernförde statt. Neben vielen Förderern und Veranstaltern ist auch unsere Kreisjägerschaft Eckernförde mit dem Infomobil auf dem Festgelände. Schau vorbei und entdecke die Natur mit den Jägern.

WEITERE INFOS

 

 

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KJS Stormarn: Jugenderlebnistag am 5. September 2015

Liebe Jägerinnen und Jäger, liebe Kinder,

die Jugendobleute der Kreisjägerschaft Stormarn e.V. veranstalten am 5. September 2015 einen Naturerlebnistag für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren auf dem Hof Mönkenbrook in 23869 Elmenhorst. Für die Teilnahme wir ein Kostenbeitrag von EUR 5,00 pro teilnehmendem Kind erhoben.

Im Rahmen einer Natur- und Waldrally lernen die Kinder spielerisch die Flora und Fauna unserer Heimat sowie wichtige Fakten zum Natur- und Umweltschutz kennen. Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz und auch für das leibliche Wohl wird mit einem abschließenden Grillen gesorgt.

Der Jugenderlebnistag beginnt um 14:00 Uhr und dauert bis ca. 17:00 Uhr. Zum abschließenden Grillen sind natürlich auch die Eltern herzlich Willkommen und können gegen eine kleine Spende ebenso verköstigt werden.

Anmeldungen unter Nennung von Namen und Anschrift sowie Alter der Kinder erfolgen bitte über Julia Beckmann (mail@juliabeckmann.de). Meldeschluss ist der 1. September. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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Afrikanische Schweinepest (ASP) – Aufruf des MELUR

aspDas Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein warnt vor Jagdreisen in Regionen mit dem Vorkommen der Afrikanischen Schweinepest!


Die ASP ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die Haus- und Wildschweine befällt. Alle Alters-klassen sind gleichermaßen empfänglich. Das Virus der Afrikanischen Schweinepest ist sehr wider-standsfähig und hält sich in unbehandeltem Fleisch und Fleischprodukten, Blut sowie in gepökelten oder geräucherten Waren monatelang. Übertragen wird diese Krankheit durch direkten Kontakt von Tier zu Tier beziehungsweise indirekt über virusbehaftete Personen, Kleidung, Futtermittel, Schlacht-/ Speiseabfälle, Gülle/Mist, Jagdausrüstung oder sonstige Gegenstände. Eine Einschleppung über den Jagdtourismus ist gut vorstellbar.
Es gilt, die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland und ggf. ihre Ausbrei-tung in den Schweinebeständen oder der Schwarzwildpopulation unbedingt zu verhindern!


Ein Ausbruch dieser Seuche hat enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge. Im Gegensatz zur KSP ist gegen ASP kein Impfstoff verfügbar, was die Bekämpfung dieser Seuche gerade im Wildbestand erheblich erschwert. Eine Eliminierung der Seuche nach einem Ausbruch kann sich über einen langen Zeitraum (> 10 Jahre) erstrecken. Während dieser Zeit müssen alle erlegten/verendeten Wildschweine auf ASP untersucht werden. Aufbrüche /verendete Wildschweine werden über zentrale Sammelstellen entsorgt. Daraus wird ersichtlich, dass für die einzelnen Jäger ein hoher zusätzlicher Aufwand erfolgt, gleichzeitig wird die Vermarktung von Schwarzwild zusammenbrechen. Mit diesem Hintergrund ist eine normale Jagd auf Schwarzwild nicht mehr möglich.


Die ASP hat sich in den Regionen Estland, Lettland, Litauen und Polen weiter verbreitet damit hat sich die Gefahr zur Einschleppung nach Deutschland weiter erhöht (siehe Karte). Hinsichtlich der hochansteckenden Seuche und der dringenden Empfehlung, keine Jagdtrophäen aus diesen Gebieten nach Deutschland einzuführen, sind Jagdreisen in diese Regionen aus  Sicht der Seuchenprävention sehr bedenklich. Ein Ausbruch der ASP in Deutschland, verursacht durch Jäger, die Jagdreisen in gefährdete Gebiete unternommen haben, schadet der gesamten Jägerschaft, abgesehen von den enormen wirtschaftlichen Schäden in der Landwirtschaft und den heimischen Revieren.


Unter Berücksichtigung der vorgenannten Gefahren der möglichen Einschleppung der ASP nach Deutschland, sind Jagdreisen in die Risikogebiete aus Sicht des Ministeriums nicht zu verantworten.


(Barbara Langer, MELUR)
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Ergebnisse 2. Quali zur Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen

Auch die zweite Qualifikation der Schützen, die für die Bundesmeisterschaft in  Bremgarten (Baden-Württemberg) antreten, ist geschafft. Die Ergebnisse werden im Anhang wie gewohnt veröffentlicht. Weitere Informationen für die BM findet Ihr unter folgenden Link: http://www.jagdverband.de/sites/default/files/Ausschreibung_DJV_Bundesmeisterschaft_2015.pdf Wir wünschen ein gutes Auge und eine ruhige Hand für unsere Schleswig-Holsteiner Schützen.

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Landesmeisterschaften im jagdlichen Schießen

LM 2015 bearbeitetDas Wochenende ist geschafft und es konnten bei der Landesmeisterschaft der Schleswig-Holsteiner Jagdschützen wieder sehr gute Erfolge verzeichnet werden. Alle waren mit viel Spaß bei der Sache. Wir bedanken uns für das disziplinierte Verhalten der Teilnehmer, für das korrekte Richten an den Ständen, für die ausgeklügelte Organisation des Landesobmanns, die hervorragende Küche und unseren Bläsern.

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Der Wolf – Unser Nachbar

Mölln (ik) – Durch vermehrtes Auftreten des Wolfes in unserem Kreis hat das Umweltministerium in Kiel den Kreis Herzogtum Lauenburg am 13. März zum ersten und bisher einzigen Wolfsgebiet in Schleswig-Holstein erklärt. Dadurch ergeben sich viele Fragen in der Bevölkerung. Daher hat die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg am 10. Juli zu einer der Informationsveranstaltung in den Möllner Quellenhof eingeladen. Zur allgemeinen Information berichteten Eckhard Fuhr (Journalist, Buchautor, Korrespondent für Kultur und Gesellschaft für die WELT, Berlin), Reinhard Schmidt-Moser (Leiter des Referates Schutzgebiete und Artenschutz im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Kiel), Jens-Uwe Matzen (Koordinator der Wolfsbetreuer, Stolpe), Dr. Boris Lau (Rechtsanwalt, Fachanwalt für Versicherungsrecht, Groß Grönau) und Dirk Hadenfeldt (Wolfsbeauftragter im Kreis Herzogtum Lauenburg, Schmilau) über Entwicklungen, Erfahrungen, Erwartungen, Gesetze sowie Mythen und Tatsachen zum Wolf. Zu Beginn las Fuhr einige Passagen aus seinem Buch „Rückkehr der Wölfe“ während im Hintergrund interessante Bilder gezeigt wurden. Fuhr: „In der Öffentlichkeit führt der Wolf zur Verunsicherung.“ Darauf stellte er einen Flächenvergleich Amerika-Deutschland auf und informierte, dass Amerika Raubtiere und Menschen mittels Nationalparks separiert. Das geht in Deutschland nicht. Laut Fuhr seien selbst 10.000 Hektar im Schwarzwald zu klein für den Wolf. Jedoch: „Vor 200 Jahren passte der Wolf nicht in unsere Landschaft. Die Wälder waren übernutzt, Wild gab es wenig und Ackerbau auf kargem Boden war sehr schwer. Die Menschen waren zudem überall – nicht, wie heute aus Freizeitgründen, sondern zur Arbeit – im Wald und auf den Feldern. Das ganze Jahr.“ Wie sagte Tierfilmer Grzimek vor vielen Jahren in seiner Fernsehsendung? „Der Wolf wird in Deutschland nie mehr seine Fährte ziehen,“ welch ein Irrtum! Fuhr ist der Meinung, dass unser Land noch nie so viel Möglichkeit für den Wolf bietet, wie jetzt, denn die Wälder beherbergen einen hohen Wildbestand. „Die großen Räuber nutzen die Verhältnisse, die von den Menschen geschaffen wurden. „Wir müssen als Jäger umdenken aber das müssen wir auch so. Aber auch, dass sich ein Restrisiko niemals ausschließen lässt. „Wir haben diese Wildtiere als neue Nachbarn.“ Laut Schmidt-Moser hat man sich im Ministerium Gedanken gemacht, „…wie wir damit umgehen, wenn es mehr werden…“ und „Der Wolf wird ja wohl einigen Unfug anrichten hier in Deutschland. Wie gehen wir damit um, wenn der Wolf kommt?“ 25 stationäre Rudel gibt es zurzeit in Deutschland. Keines davon in Schleswig-Holstein. „Wir haben hier nur einzelne Wölfe. sicher auch Stationäre. Im Vergleich zu anderen Bundesländern haben wir ganz wenig Wölfe hier.“ Auch Schmidt-Moser gab eine Erklärung zum Umgang mit gerissenen Tieren /Schafen, sowie ein Faltblatt mit weiteren Informationen und erläuterte die Aufgabe eines Wolfsberaters. Fakt ist aber auch, dass der Wolf ein Wildtier ist – also herrenlos. Damit besteht kein Anspruch auf Entschädigung. Aus Gründen der Akzeptanz (und um den Tierhaltern zu helfen) hat das Ministerium sich entschlossen, eine Entschädigung zu zahlen.
Im Wolfsgebiet können alle Haus(Nutz)tierhalter entstandenen Schaden geltend machen und Herdenschutzzäune beantragen. Diese sind die Voraussetzung für die Entschädigung. Achtzig Prozent der Kosten übernimmt das Land. Jens Matzen gab eine Darstellung aus Sicht der Wolfsbetreuer und im Hinblick auf den Herdenschutz: „So richtig Aufwachen werden die meisten erst, wenn etwas passiert ist.“ Ohne Besichtigung von Wolfsberatern kann kein Antrag auf Entschädigung gestellt werden. Boris Lau klärte über die Versicherungs- und rechtliche Seite auf und stellte klar: „Einen richtigen Fachanwalt für Wolfsrecht gibt es noch nicht. Was beim Wolf auffällt, ist die unglaubliche Regelungswut, wenn nur das Wort auftaucht – als ob wir keine anderen Probleme hätten!“ Weiter gab er Hinweise auf unterschiedlichen Versicherungsschutz bei verschiedenen Gesellschaften und Verträgen. Einige zahlen bei allen Tieren, andere nur bei Wildtieren, die dem Jagdrecht unterliegen. Wertvolle Tiere, wie beispielsweise Deckhengste oder Zuchtstuten sollten extra versichert werden. Ein wichtiger Hinweis ist, dass einem verletzten Wolf (angefahren o. ä.) leider nicht direkt geholfen werden darf – auch die Notwehrsituation sollte nur unter Zeugen ausgenutzt werden… Rechtliche Information über das Aufstellen von Hinweis-Schilder zum Wolfsgebiet: „Das ist – laut Ministerium – nicht im Interesse der Willkommensstruktur…“ Dirk Hadenfeldt berichtete sehr interessant – begleitet von einem ebenso interessanten Video – über seinen den Wolfseinsatz in Neu-Horst. „Das kann ja gar nicht sein,“ war sein erster Gedanke zu diesem Einsatz, bei dem der Wolf keinerlei Scheu zeigte. „Wölfe verhalten sich anders, als man annimmt. Sie müssen sich ja an den Menschen gewöhnen, wenn sie hier leben wollen. Geht ja gar nicht anders. Die Frage ist aber, was macht ein Normalbürger, wenn er einem Wolf begegnet? Es muss eine Verhaltensstrategie geben, die auch machbar ist.“ Bei den vielen Videos und Handyfilmchen oder Bildern mit entsprechendem Text, die vielfach umhergeschickt werden, rät Hadenfeldt, sich zu beruhigen und zu überlegen, was davon wahr sein könnte. „Trotz aller Konflikte ist es eine spannende Wildart.“ Die Moderation für die rund 350 Gäste übernahm Forstdirektor a.D. Hans-Albrecht Hewicker (Wolfsbetreuer, Vorsitzender Arbeitskreis im Landesjagdverband Bockholt-Hahnredder): „Der Wolf ist da! Wir wollen heute Abend nicht darüber diskutieren, ob es gut ist, oder nicht, es geht hier um die Beantwortung der Fragen.“ Fragen hatten die Gäste so einige mitgebracht. Wichtig war ihnen immer wieder der Herdenschutz. Was kann man machen, um seine Tiere zu schützen, wie geht man im Schadenfall vor und wann wird was in welcher Höhe entschädigt? Aber eines wurde den Gästen doch sehr ans Herz gelegt: Sachlich und nüchtern mit diesem Thema umzugehen. Die Moderation für die rund 350 Gäste übernahm Forstdirektor a.D. Hans-Albrecht Hewicker (Wolfsbetreuer, Vorsitzender Arbeitskreis im Landesjagdverband Bockholt-Hahnredder): „Der Wolf ist da! Wir wollen heute Abend nicht darüber diskutieren, ob es gut ist, oder nicht, es geht hier um die Beantwortung der Fragen.“ Fragen hatten die Gäste so einige mitgebracht. Wichtig war ihnen immer wieder der Herdenschutz. Was kann man machen, um seine Tiere zu schützen, wie geht man im Schadenfall vor und wann wird was in welcher Höhe entschädigt? Aber eines wurde den Gästen doch sehr ans Herz gelegt: Sachlich und nüchtern mit diesem Thema umzugehen. Begleitet wurde die Veranstaltung durch die Bläsergruppe Nord unter Leitung von Uwe Asmuß. Die Kreisjägerschaft dankt dem Wildpark Eekholt für die Nutzung des präparierten Wolfes.

Ehlers: „Wolfsgebiet Herzogtum Lauenburg: die wenigsten Menschen wissen damit etwas   anzufangen. Wir Jäger müssen etwas für die Aufklärung machen.“

Ehlers: „Wolfsgebiet Herzogtum Lauenburg: die wenigsten Menschen wissen damit etwas
anzufangen. Wir Jäger müssen etwas für die Aufklärung machen.“

Hans-Albrecht Hewicker rät sachlich und nüchtern mit diesem Thema umzugehen.

Hans-Albrecht Hewicker rät sachlich und nüchtern mit diesem Thema umzugehen.

Eckhard Fuhr: „…Wölfe nicht zu ungefährlichen Schmusetieren erklären!“

Eckhard Fuhr: „…Wölfe nicht zu ungefährlichen Schmusetieren erklären!“

Reinhard Schmidt-Moser: „Wie gehen wir damit um, wenn der Wolf kommt? Er wird ja wohl einigen   Unfug anrichten hier in Deutschland…“

Reinhard Schmidt-Moser: „Wie gehen wir damit um, wenn der Wolf kommt? Er wird ja wohl einigen
Unfug anrichten hier in Deutschland…“

Jens Matzen: „So richtig Aufwachen werden die meisten erst, wenn etwas passiert ist.“

Jens Matzen: „So richtig Aufwachen werden die meisten erst, wenn etwas passiert ist.“

Boris Lau: „Richtigen Fachanwalt für Wolfsrecht gibt es noch nicht.“ width=

Boris Lau: „Richtigen Fachanwalt für Wolfsrecht gibt es noch nicht.“

Dirk Hadenfeldt: „Trotz aller Konflikte eine spannende Wildart.“

Dirk Hadenfeldt: „Trotz aller Konflikte eine spannende Wildart.“

Für die Ausstellung des Wolfpräparates dankt die Kreisjägerschaft dem Wildpark Eekholt.

Für die Ausstellung des Wolfpräparates dankt die Kreisjägerschaft dem Wildpark Eekholt.

Fotos: Inga Kronfeld

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Jäger fördern begabte Schüler

Tellerwurzel 6-kl

Die Schülergruppe des Enrichmentprojektes staunen über eine riesige Tellerwurzel, die sie bei einer Waldbegehung entdeckt hatten.
 
In der Schule hört man meistens – die Schwachen brauchen Hilfe- sie müssen gefördert werden. Doch was ist mit den Begabten am anderen Ende des Bildungsspektrums? Auch sie brauchen einmal besondere Aufmerksamkeit und wollen gefordert werden. Das hat das Bildungsministerium in SH erkannt und das sogenannte „Enrichment-Programm“ ins Leben gerufen. „Enrichment“ kommt natürlich aus dem Englischen und heißt so viel wie „Erweiterung – Bereicherung“. Die Horizonte der Schüler sollen erweitert werden mit sonst nicht im Unterricht vorkommenden Themen. Im Gebiet von Schleswig-Holstein gibt es neun Zentren, die jeweils Kurse (6 bis max. 14 Teilnehmer) für die Begabten anbieten. Die Schüler werden von den teilnehmenden Schulen ausgewählt – zu den „Nominierten“ zu gehören, ist eine begehrenswerte Auszeichnung. Es können alle Schulen von den Grundschulen, über die Gemeinschaftsschulen bis hin zu den Gymnasien mitmachen.
 
Für die Schulen Rendsburgs wurden u.a. folgende Themen angeboten – Wie mache ich ein Radioprogramm – Astronomie, Sterne & Weltraum – Ballistik mit selbstgebautem Pfeil und Bogen – Programmieren von Computerspielen – Geocaching – Theater und Kunstprojekte – Wie mache ich eine Zeitung - Unsere heimische Tierwelt in Wald und Flur.
 
Das Thema über die Tierwelt bot ein Jäger an – Jörn Neupert aus dem Hegering Hohner Harde. Das Projekt gliederte sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Über mehrere Wochen traf man sich im Klassenraum oder in der Natur. Im ersten Teil musste jeder Schüler sich zwei Tiere wählen, die er in einem kleinen Referat seinen Mitschülern vorstellte. Anhand von Bildern, Texten und Präparaten erfuhren die Mitschüler von den Eigenarten z.B. des Marderhundes, des Waschbären, des Rehwildes oder aber des Seeadlers. Bei der Waldbegehung unter der Führung des Fockbeker Försters Hans Boysen staunten die Schüler über die Folgen des Orkans Christian, als sie vor einer riesigen Tellerwurzel standen. Hier mussten die Schüler ein kleines Loch in den Boden graben und stellten dann schnell fest, dass sie nicht weiterkamen, weil sie auf eine harte Schicht stießen (Orststein), durch die der Baum seine Wurzeln nicht in die Tiefe wachsen lassen konnte – so war allen klar, warum der riesige Baum umgestürzt war. Nicht nur das Wild nascht von den Kräutern des Waldes, auch die Schüler waren erstaunt, wie gut z.B. der Sauerklee schmeckt.
 
Höhepunkte des Projektes waren natürlich die abendlichen Ansitze mit Jägern aus der Nübbeler Jagd. Jeder Jäger nahm ein oder zwei Schüler mit und wartete auf den Hochsitzen auf das Wild. Zeigte sich ein Reh, so wurde schon gefachsimpelt, ob es eine Ricke, ein junger oder alter Bock war. Im Klassenzimmer war ja alles besprochen, doch in der Praxis sieht es meist etwas anders aus. An einem Abend entdeckte ein Jäger einen Rehbock, der sich eigenartig verhielt. Es stellte sich heraus, dass er laufkrank war, also erlegte werden musste. Bevor Jäger und Schüler zum Ansitz aufbrachen, hatte der Jäger gefragt, ob er denn auch scharf schießen dürfe, falls es sich ergäbe.   Damit war dieser Schüler einverstanden – so konnte der Bock auch schnell erlegt werden. Als die gesamte Gruppe am Ende des Ansitzes wieder am Ausgangsort zusammenkam und von den Eltern abgeholt werden sollte, wurde der Bock nach traditioneller Weise versorgt: dem Jäger wurde der Bruch übergeben, der Bock wurde aufgebrochen und dann verblasen. So sahen alle am praktischen Beispiel, was passiert, bevor das Wild im Kühlregal oder in der Gefriertruhe liegt.
 
Sollte einmal ein Schuss daneben gehen und das Wild nicht in Sichtweit liegen, so zeigte an einem weiteren Tag eine kleine Münsterländerhündin wie sie einen Hasen findet und apportiert oder auch eine Ente aus dem Wasser holt. Die Schüler hatten zuvor die Hasenschleppe selbst gezogen und waren somit in die praktische Hundearbeit einbezogen.
 
Mit diesem Projekt ist der Erfahrungshorizont der begabten Schüler bestimmt um einiges erweitert worden, was die zufriedenen Gesichter beim Abschlussgrillen auch belegten.
 
Jörn Neupert

 

Verblasen-kl

 

ErlegtesReh-Garten-kl

 

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Jägerflohmarkt mit Hindernissen in Müssen

Müssen – Das hatte sich das Organisationsteam um Ute Olsson-Wollner sicher anders vorgestellt: nicht nur, dass der Aufbau unter sengender Sonne bei über dreißig Grad stattfand, nein das reichte nicht, ein gegen Abend herüberkommender Gewittersturm fegte über das Gelände und machte nicht nur die ganze Tagesarbeit zunichte, sondern richtete auch erheblichen Schaden (zerrissene Zelte) an. Ein Tag schwitzen umsonst… Doch es musste ja weitergehen. Die Flyer waren verteilt und Standanmeldungen gab es auch. Also wurde am Sonntag in aller Frühe aufgeräumt, und versucht zu retten, was zu retten war. Aus mehreren zerrissenen Zelten wurde ein großes gemacht und in Windeseile die Arbeit vom Vortag bewerkstelligt. Als die ersten Aussteller anreisten, war von dem Trouble vorher nichts mehr zu spüren. Die Freude auf einen tollen Tag bei bestem Sommerwetter war groß und es wurde auch so einiges geboten. Nicht nur sechzehn Stände mit gebrauchten Jagdartikeln, auch ein kostenfreies Schießkino, Infomobil mit vielen Präparaten, Grillwurst vom Wildschwein, sowie Kaffee und Kuchen. Die „Schmauchbrüder“ als Schwarzpulverfreunde informierten über ihr Hobby und wer wollte, konnte sich im Bogenschießen üben. Auch die Bläsergruppe Nord um Uwe Asmuß hatte ihre Hörner eingepackt und war nach Müssen gekommen. Als Vertreter der Jagdhunde stellte der Deutsche Teckelklub (Bad Oldesloe) seine Jagdhunde im Rahmen einer Zuchtschau vor und organisierte darüber hinaus die kulinarische Verpflegung der Besucher. Die Deutsch-Drahthaar Gruppe Hamburg richtete eine Form- und Haarwert Bewertung (der Hunde) unter Formrichter Jan Scharfenberg aus. Ein kleines Highlight war der aktive Vortrag „Erste Hilfe am Hund“ durch Dr. Ulrich Hübel mittels drei „Statisten“ Terrier, Deutsch Drahthaar und einem Schweißhund. Zu diesem hilfreichen und informativem Vortrag stellten sich viele Zuschauer ein. Aber ein Highlight reicht natürlich nicht, das nächste war ein Preisschießen im Schießkino auf den laufenden Keiler. Hier hatte John-Dorian Voigt mit 45 Ringen das beste Ergebnis erzielt und konnte einen Krähenstand mit Attrappen – gesponsert von der Firma Waffen Schrum (Tellingstedt) – mit nach Hause nehmen. An dieser Stelle möchten sich die Organisatoren nicht nur bei der Firma Schrum für den großzügigen Preis bedanken, sondern auch allen fleißigen Helfern.

Inga Kronfeld

Andreas-Peter Ehlers (Vorsitzender Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg) und Ute Olsson-Wollner gratulierten John-Dorian Voigt zum Krähenstand.

Andreas-Peter Ehlers (Vorsitzender Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg) und Ute Olsson-Wollner gratulierten John-Dorian Voigt zum Krähenstand.

Trotz Hitze war der Jägerflohmarkt gut besucht.

Trotz Hitze war der Jägerflohmarkt gut besucht.

Fotos: Mobiles Schießkino

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Zünftige Sause im Lauenburgischen

Jägersilvester 2015 Bild

Das Jägersilvester erfreut sich Jahr für Jahr steigender Beliebtheit: Über 500 Gäste tanzten am 28. März auf Gut Basthorst (Herzogtum Lauenburg) im übertragenen Sinne ins neue Jagdjahr. Initiator Sebastian Seeliger (JPN) zieht ein positives Fazit.

Beinahe schon legendär... Was 2011 klein und beschaulich im „Gasthof unter den Linden” in Grönwohld als „Jägersilvester in Büttenwarder” begann, hat sich mittlerweile zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Aufgrund der regen Nachfrage wurde das einzigartige Jäger-Event auf das Ruffinsche Gut Basthorst, genauer gesagt in den ehemaligen Kuhstall verlegt. Seinen ursprünglichen Charme und familiären Charakter hat es trotz seiner Größe dennoch nicht verloren. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Jäger an einen Tisch setzen, sich kennenlernen und neben Facebook auch ,offline’ vernetzen. Viele tolle Kameradschaften und weitere Events sind aus der Zusammenkunft beim Jägersilvester entstanden.
Und genau dies war mein größter Wunsch: Eine gemeinsame Feier, bei der man sich austauschen und näher kennenlernen kann”, so Organisator Sebastian Seeliger von jugendPROnatur

Das Jägersilvester ist mittlerweile weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannt und beliebt. Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet, Dänemark und sogar den Niederlanden gaben sich bei „Lütt un Lütt” ein vergnügliches Stelldichein. Mit über 400 hochwertigen Preisen erreichte auch die Tombola in diesem Jahr einen neuen Höhenpunkt. Als Hauptpreise winkten unter anderem eine Haenel Jäger 10, eine Bockdoppelflinte aus dem Hause Rottweil, eine Eiderheim-Ansitzeinrichtung, ein Meopta Meostar 3-12x56, ein Drückjagd Zielfernrohr Bauer 1-5x24 HD sowie ein Fernglas des Wetzlarer Optikherstellers Minox. Die Erlöse kommen wie immer den Jagd- und Naturschutzprojekten von jugendPROnatur zugute. Eine weitere gut besuchte Attraktion war das mobile Schießkino von Horst Rieger.

Jetzt schon vormerken: Das nächste Jägersilvester findet am 2. April 2016 statt.

Sponsoren
Ein besonderer Dank gilt allen fleißigen ehrenamtlichen Helfern für ihre zuverlässige und tatkräftige Unterstützung, DJ Dominik und seinem Team, der Büchsenmacherei Sebastian Hildebrand sowie den großzügigen Sponsoren: Albrecht Kind, AttraTec, Blaser, C.G. Haenel, Deutscher Landwirtschaftsverlag, Eiderheim, Eurohunt, Fjällräven, F.W. Klever, Gut Grambow Fieldsports, Hagopur, Hans J. Bauer, Hildebrand Metallbau, Hubertus Fieldsports, jagdwelt24, Krieghoff, Leica, Leopold Stocker Verlag, LippeJagd Brinkmann, Lockschmiede, Mauser, Meopta, Minox, Peltor, Rottweil, Ruag Ammotec, Sauer&Sohn Isny, TIRO e.V., Waimex, Weingut Menger, Wildboar Fanatic, Zeiss, LJV

 

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Jägersilvester 2014

js 33 philip-enno schmitzEs war mal wieder soweit, das alte Jagdjahr hatte dem Neuen zu weichen, was in Norddeutschland selbstverständlich nicht ohne eine gebührende Feier vonstattengehen darf. Sebastian Seeliger und sein Team aus Helfern stellten, wie auch schon in den vergangenen beiden Jahren, eine famose Veranstaltung auf die Beine, deren Ruf sicherlich nicht grundlos die Landesgrenzen weit überschreitet.

Der Gasthof „Unter den Linden“ in Grönwohld, bekannt aus der Fernsehserie „Neues aus Büttenwarder“ war, wie in den Jahren zuvor auch, der Veranstaltungsort. Mit Einlass um 19 Uhr ging es für jene los, die sich vorab für das „Wilde Buffet“ angemeldet hatten. Dieses machte mit verschiedensten, äußerst schmackhaften Wildgerichten seinem Namen alle Ehre. Neben Reh- und Schwarzwild, konnte man Muffel sowie Sikawild verspeisen. Wild ist eine absolute Delikatesse, was dieses Buffet wieder deutlich unterstrichen hat. Vorab gab es eine kurze musikalische Einstimmung durch die Jagdhornbläser.

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Zu späterer Stunde strömten dann nach und nach alle anderen Gäste von nah und fern ein, so dass sich die Räumlichkeiten langsam füllten. Man traf sich hier und da und dort, trank zusammen, schnackte einen aus oder stellte am Schießkino sein Können unter Beweis.

Die Tombola, welche dank zahlreicher Sachspenden ohne Nieten auskam und mit hochwertigen Preisen aufwartete, war ein weiteres Highlight. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an: Büchsenmacherei Sebastian Hildebrand, Michaela Buchholz und jugendPROnatur, Heidewild, den Landesjagdverband S-H sowie Huberta Jagd und Gut Grambow Fieldsports. Danach wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt, gefeiert und gelacht. Neue Kontakte wurden geknüpft, Alte gepflegt.

Eines ist jedoch bei allen gleich – zum nächsten Jägersilvester sind sie wieder dabei!

Anjoscha C. Voigtsberger

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