Monthly Archives: November 2015

Beeindruckende Landeshubertusmesse in Bad Segeberg

2015HubertusGruppeinternet

In diesem Jahr wurde nun schon zum 10. Mal eine Landeshubertusmesse gefeiert. 1997 begann in der Nikolaikirche in Kiel die Tradition, dass alle zwei Jahre in unterschiedlichen Kirchen und Regionen eine Landeshubertusmesse geblasen wird. Die bisherigen Austragungsorte waren danach Rendsburg, Lübeck, Meldorf, Bad Segeberg, Itzehoe, Eutin, Husum und Ratzeburg. Jetzt kamen die Bläser aus ganz Schleswig-Holstein, aus Niedersachsen und Hamburg wieder nach Bad Segeberg. Genau vor 10 Jahren hatten sie sich schon einmal hier zu einem Hubertusgottesdienst getroffen. Sie trafen sich schon einen Tag vorher am Freitag, um unter der Leitung von Michael Mull die einzelnen Stücke in einem Workshop zu vervollkommnen. Einige Neuerungen und Veränderungen, die Professor Uwe Bartels und der musikalische Leiter Michael Mull komponiert bzw. arrangiert hatten, mussten eingeübt werden. Damit dieses alles gelingen konnte, wurden die Bläser von der Jägerschaft Kreis Segeberg und der Kirchengemeinde der Marienkirche unterstützt. In deren Räumlichkeiten konnten die Proben und zum Teil auch die Beköstigung stattfinden.

Die Besucher der Hubertusmesse kamen schon lange vor Beginn des Gottesdienstes, um einen guten Platz zu finden. Sie wurden vor der Kirche von den Bläsern der Kreisjägerschaft Segeberg unter Leitung des Kreisbläserobmannes Rainer Lütt trotz Sturm und Regen mit Jagdsignalen und jagdlichen Märschen begrüßt. Große Schwedenfeuer, die die Segeberger  Jäger angezündet hatten, ließen die Marienkirche in einem romantischen Licht erstrahlen.

Unter dem Signal „Begrüßung“, vorgetragen von der Bläsergruppe Hubertus Leezen-Nahe mit ihrem Leiter Hans Boss, zogen die Parforcehornbläser mit Pastor Erhard Graf feierlich in die Kirche ein. Diese war festlich mit herbstlichem Laub geschmückt. Als Hubertushirsch hatten sich die Jäger einen besonderen Hirsch geholt – den „Gigant“, der 1986 im Duvenstedter Brook bei Hamburg verludet gefunden wurde. Ein 26-Ender- der stärkste Hirsch seit 300 Jahren in Deutschland -  der erst 7 Jahre alt war, also noch viel zu jung, um erlegt zu werden. Der Grund seines Todes wird ein Geheimnis bleiben. Hier könnte man sogar an den Grundgedanken der Predigt von Pastor Graf anknüpfen, der sagte, man könne Gott nicht für alles Missgeschick auf der Erde verantwortlich machen – er habe zwar gesagt: „machet Euch die Erde untertan“ – doch das bedeutet, dass wir damit auch eine Verantwortung für die Natur übernommen haben und uns bemühen müssen, die Probleme selbst zu lösen.

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Die meisten Stücke der Liturgie des Hubertusgottesdienst sind aus dem französischen Messritus der „Grand Messe de Hubertus“  entnommen, doch sind auch zeitgenössische Versionen mit dem „Kyrie“  und dem  „Gebet der Jäger“ einbezogen. Besonders beeindruckend war, dass wie bei den letzten Landeshubertusmessen  Orgel und Bläser zusammenspielten, wie bei dem von M. Mull arrangierten Lied „Die Ernt ist nun zu End“. Hierbei ein harmonisches Zusammenspiel zu erreichen, ist in  großen Kirchen wie der Marienkirche in Bad Segeberg mit einem langen Nachhall für den Dirigenten nicht einfach. Doch es gelang, was einen spontanen Beifall während des Gottesdienstes auslöste. Besonders beeindruckte das Stück „Die Glocken“, bei dem auf den Hörnern das Läuten der Kirchenglocken nachgeahmt wird. Das ging unter die Haut.

Dass die Besucher durch die Messe bewegt waren, kam durch die reichlich bemessenen Spenden zum Ausdruck, die durch jugendliche Bläser am Ende eingesammelt wurden.

2015Plaketten

Dass die Hubertusmesse so einen Zuspruch hatte lag nicht zuletzt an der intensiven Vorbereitung durch die Kreisjägerschaft und den Landesvorstand der Bläser. Die Landesbläserobfrau M.R. Wargenau-Hahn, die alle Fäden in der Hand hatte, dankte beim anschließenden Empfang allen Beteiligten - insbesondere hatten Axel Sprogö und Kathi Teegen von den Segeberger Jägern, die speziell für jeden Teilnehmer zur Erinnerung an die 10. Landeshubertusmesse ein Hornemblem auf eine Birkenscheibe gebrannt hatten.

Nach der Messe ist vor der Messe. In zwei Jahren sind alle in den Schleswiger Dom eingeladen.

Jörn Neupert

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Die Bläser der Kreisjägerschaft Segeberg blsen zut Einstimmung vor der Kirche

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Das Bläsercorps Hubertus Leezen Nahe bläst zum Einzug der ES-Hornbläser die "Begrüßung"

2015HubertusNaheinternet

 

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EU-Waffenrecht soll nach Anschlägen verschärft werden

Nach den Anschlägen in Paris plant die EU eine Verschärfung des Waffenrechts. So wichtig auch konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus sind, die geplanten Schritte treffen die Falschen. Eine Petition hat das Thema aufgegriffen.

Online-Handel tabu: Waffen sollen nur beim Händler zu erwerben sein. (Quelle: DJV)
Online-Handel tabu: Waffen sollen nur beim Händler zu erwerben sein. (Quelle: DJV)

In Folge der Terroranschläge in Paris plant die EU eine Verschärfung des Waffenrechts. Neben einigen sinnvollen Maßnahmen sollen jedoch auch der Online-Handel von legalen und registrierten Waffen verboten und weitere bürokratische Hürden für zuverlässige und legale Waffenbesitzer errichtet werden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisiert diese Vorhaben, da sie weder ein Mehr an Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bringen, noch den Terrorismus bekämpfen. „Es ist extrem wichtig, konkrete Maßnahmen gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität zu ergreifen“, sagt DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke, zuständig für Waffenrecht. „Diese dürfen jedoch nicht zuverlässige und gesetzestreue Jäger belasten. Bei jedem einzelnen Punkt sollte sich die Politik fragen: ‚Treffen wir damit Terroristen? Treffen wir damit organisierte Kriminalität?‘“

Seit Kurzem existiert eine Petition auf der Plattform change.org, die sich gegen unsinnige Verschärfungen des EU-Waffenrechts ausspricht und an den Rat der Europäischen Union richtet. Über Nacht hat die Petition bereits 16.000 Mitzeichner erreicht. Der DJV ruft alle Jägerinnen und Jäger zur Unterstützung der Petition auf.

Weiterhin fordert der DJV die Europäische Kommission auf, den illegalen Waffenhandel innerhalb der EU zu bekämpfen und insbesondere die europäischen Außengrenzen schärfer zu kontrollieren. Dazu kann zum Beispiel auch eine Datenbank für gestohlene und illegal gehandelte Waffen gehören, wie sie etwa „iArms“ von InterPol vorsieht.

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Stellenausschreibung für den Bereich der Jugend- und Öffentlichkeisarbeit

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. ist ein anerkannter Naturschutzverband und Träger der Jugendhilfe. Er vertritt als landesweite Dachorganisation rund 18.000 Jägerinnen und Jäger.

Für unsere Geschäftsstelle in Flintbek suchen wir zum 01.04.2016:

Mitarbeiter/in für den Bereich der Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Vollzeitstelle ist zunächst auf ein Jahr befristet.

Ihre Aufgaben:

Unterstützung der Geschäftsstelle bei allen operativen und strategischen Themen des Verbandes. Schwerpunktmäßig liegt der Tätigkeitsbereich in der Kinder- und Jugendarbeit, bei der Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit, der internen Fortbildung der Mitglieder sowie dem Aufbau/Weiterentwicklung der Sparte Jugendarbeit im LJV.

Im Detail:

  •     Begleitung der Sparte Jugendarbeit
  •     Unterstützung der ehrenamtlichen Jugendobleute und des Vorstandes der jugendPROnatur
  •     Organisation, Leitung und Begleitung von Kursen und Fortbildungen(insbesondere die Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter und Lernort-Natur-Aktivisten)
  •     Mitarbeit und Durchführung von Projekten in der Kinder- und Jugendarbeit
  •     Bearbeitung von Presseanfragen
  •     Erstellung von Pressemitteilungen und Artikeln
  •     Organisation von Presseterminen
  •     Mitarbeit bei den Verbandsmedien, Bereich Social Media/Online-PR/Verbandszeitung
  •     Mitarbeit im Bereich interne Kommunikation
  •     Eigenständige Bearbeitung von Themen

Ihr Profil:

  •     Sie verfügen über mehrjährige Berufserfahrung (vorzugsweise im Bereich der Jugend- und/oder Öffentlichkeitsarbeit)
  •     Sie haben ein gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift
  •     Sie sind sicher im Umgang mit MS-Office-Programmen, PowerPoint, Outlook, elektronischen Medien (CMS, Facebook)
  •     Sie besitzen einen Jagdschein und eine Fahrerlaubnis der Klasse B
  •     Sie haben großes Interesse an Jagd, Naturschutz und Wildbiologie
  •     Sie zeichnen sich durch sicheres Auftreten, gutes Durchsetzungsvermögen, Kommunikations- und Verhandlungsgeschick aus
  •     Sie sind teamfähig, belastbar und zeigen Einsatzbereitschaft sowie Flexibilität
  •     Ihr Handeln wird durch eine systematische und analytische Arbeitsweise geprägt
  •     Sie sind vertrauenswürdig und loyal
  •     Es besteht Ihrerseits die Bereitschaft, auch an Wochenend- und abendlichen Veranstaltungen teilzunehmen

Bitte fassen Sie die einzelnen Dokumente Ihrer Bewerbungsunterlagen zu einer pdf-Datei zusammen und senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen, Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins und der Kennziffer „MJÖ-2016“ bitte bis zum 31.01.2016 an:

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.

Geschäftsführer: Andreas Schober

Tel.: 04347-9087-0

 A.Schober@LJV-SH.de

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Bericht Hubertusmesse

Sehr geehrte Damen und Herren,

das schöne Wetter am Freitag, dem 30.11.2015, und der Herbstmarkt in Mölln hat einigen Mitbürgern die Entscheidung sicher schwerfallen lassen, so dass „nur“ etwa 200 Besucher in die mit Herbstlaub festlich geschmückte St. Marienkirche nach Gudow gekommen waren. Dies tat dem Gelingen der diesjährigen Hubertusmesse jedoch keinen Abbruch.

Nachdem die Jagdhornbläser des Hegeringes V mit dem Signal „Begrüßung“ die Besucher herzlich willkommen hießen, zogen unter Glockengeläut die Hauptakteure des Gottesdienstes, Herr Pastor Jens-Peter Andresen und die Parforcehornbläser der Jägerschaft Lübeck, in die Kirche ein.

Bereits im Grußwort hat es Pastor Andresen hervorragend verstanden, den Bogen von der Jagd zum Christlichen Glauben zu schlagen. Seine Predigt war sehr eindrucksvoll und hat viele tief im Herzen bewegt.

Das beeindruckende Spiel der Parforcehornbläser war einmal wieder ein musikalisches Meisterwerk und wurde mit großem Applaus der anwesenden Gäste gefeiert.

Die Kollekte am Ausgang belief sich auf knapp 670,00 € und wurde bestimmt für die Erhaltung der Pfarrscheune in Gudow, die als liebevoll renovierte Begegnungs- und Veranstaltungsstätte den Gudower Gemeindemitgliedern zur Verfügung steht und auch regelmäßig von den Jägern des Hegering V für Versammlungen genutzt wird.

Das anschließende gemütliche Beisammensein in der selbigen Pfarrscheune mit Schmalzbrot und Getränken wurde sehr gut angenommen. Die Parforcehornbläser gaben dann noch einige Stücke zum Besten; unter anderem das schöne alte deutsche Volkslied „Keiner schöner Land in dieser Zeit“, bei dem die anwesenden Gäste kräftig mitsangen.

Ein großes Dankeschön gilt allen voran dem Lübecker Bläsercorps um Herrn Michael Mull sowie Herrn Pastor Andresen für die Gestaltung der Hubertusmesse selbst, aber auch den vielen helfenden Händen, die zum guten Gelingen dieses Abends beigetragen haben.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Inhalt dieser Informationen und auch unsere Einschätzung den Lesern zukommen lassen würden.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph von Bülow

Obmann für Öffentlichkeitsarbeit

Hegering V

 

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Das erweiterte Präsidium beschließt Wahlen durchzuführen

Am 12.11.2015 hat das erweiterte Präsidium des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. auf Antrag von 17 der 20 Kreisjägerschaften in Schleswig-Holstein beschlossen, Wahlen des Präsidiums durchzuführen. Alle acht Präsidiumsmitglieder haben erklärt, zu Beginn der Wahlen ihre Ämter im Präsidium niederzulegen. Die Wahlen sollen nun anlässlich einer außerordentlichen Delegiertenversammlung am 22.01.2016 erfolgen.

Für weitergehende Informationen oder Rückfragen stehen ihnen LJV-Präsident Dr. Klaus-Hinnerk Baasch und LJV-Vizepräsident Hans-Werner Blöcker zur Verfügung.

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Schießstand Baumgarten

Michael Furtner

Die Arbeiten an der Wiederinbetriebnahme des Schießstandes Baumgarten der Kreisjägerschaft Eckernförde laufen auf Hochtouren – allerdings nur, weil einige engagierte Mitglieder der Kreisjägerschaft fleißig daran arbeiten, dass dort wieder alles in Ordnung kommt. Am vergangenen Wochenende hatte sich KJS-Vorsitzender Otto Gravert fachkompetente Hilfe aus der Geschäftsstelle in Flintbek geholt: Katalin Brattig hatte sozusagen die Schirmherrschaft über die Pflanzaktion in ihren Händen. Der erweiterte Vorstand und einige Helfer aus den Hegeringen waren pünktlich um 9 Uhr zur Stelle, einige Hundert Pflanzen ebenfalls.

Denn das große Gelände vor dem Schießstand, auch der Knick, sollten bepflanzt werden. Mit von der Partie Hegeringleiter Bernd Vollertsen, seines Zeichen Betreiber der Firma Vollertsen Tannen und Grün. Er hatte nicht nur seinen Trecker mitgebracht, sondern auch die dazugehörende Pflanzmaschine und zwei seiner Angestellten: Pawel Kosdro und Mariusz Migun saßen direkt quasi auf der Pflanzmaschine, Otto Gravert und Jürgen Tams reichten die einzelnen Pflanzen zu, die sofort in der Erde verschwanden.

Und während der Trecker seine Runden auf dem großen Areal vor dem eigentlichen Schießstand drehte, hatten auch die anderen Helfer genug zu tun. Ab und zu musste bei einer Pflanze „nachgearbeitet“ werden, andere setzten Kastanien ein, die den Knick begrünen sollen. Auch die Vorarbeiten für die kommende Woche – da sollen die neuen Zäune aufgestellt werden – waren schweißtreibend: Das Zaunmaterial wurde an Ort und Stelle geschafft.

 „Viele Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende“ - unter dem Motto arbeiteten die Jäger am Wochenende und so kamen mehrere hundert Pflanzen in die Erde am Baumgarten. Eine tolle Aktion, vielen Dank an die fleißigen Helfer aus der KJS Eckernförde.

S. EixmannKnick2

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Petition zum Schutz der Wildtiere in der Kulturlandschaft

Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende und noch einmal ist eure Stimme für den Erhalt der Lebensräume unserer heimischen Wildtiere gefordert.

Die Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost e.V. mit Unterstützung des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. rufen zu einer Unterschriftensammlung auf.

Zur Sache:

Die Regierungskoalition in Schleswig-Holstein will ein allgemeines Betretungsrecht der freien Landschaft abseits der Wege in den wichtigsten Lebensräumen unserer Wildtiere im Landesnaturschutzgesetz verankern. Doch eigentlich sind die Förderung von biologischer Vielfalt und der Schutz unserer Kulturlandschaft Ziele des Landesnaturschutzgesetzes.

Im September machten die Nutzerverbände, wie der Landesjagdverband Schleswig-Holstein, der Bauernverband aber auch Waldbesitzer, Grundeigentümer und viele mehr aus Schleswig-Holstein über die Folgen der freien Betretung von „ungenutzten Grundflächen“ aufmerksam. Gesetzlich wird hierbei nämlich nicht zwischen Stoppel und den artenreichen Stilllegungsflächen, Blühstreifen und Bundbrachen unterschieden. Auch ist unterschlagen worden, dass z. B. aufgescheuchte Rehe, die in den Wintermonaten auf Stoppelfeldern zusammenstehen, Verkehrsunfälle verursachen können und somit zu steigende Kosten für Autofahrer führen.

Mit Ihrer Unterschrift treten Sie für den Schutz der Rückzugsgebiete und gegen ständige Störungen von Wildtieren ein. In der nun freigeschalteten online Petition können Sie unkompliziert Ihre Stimme  >>Hier geht´s zur Online-Petition<< hinterlassen.

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Landeshubertusmesse 2015

IMGP059810. Landeshubertusmesse in der St.-Marien-Kirche zu Segeberg am Sonnabend, dem 14. Nov. 2015 um 18.00 Uhr 

In diesem Jahr wird nun schon zum 10. Mal eine Landeshubertusmesse gefeiert. 1997 begann in der Nikolaikirche in Kiel die Tradition, dass alle zwei Jahre in unterschiedlichen Kirchen und Regionen  eine   Landeshubertusmesse geblasen wird. Dazu kommen Bläser aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen schon einen Tag vor der Aufführung zusammen, um  ihr Zusammenspiel in einem intensiven Workshop zu vervollkommnen – das ist in dieser Form einzigartig in der Bundesrepublik und hat bisher in keinem anderen Bundesland eine Nachahmung  gefunden.

Das zehnjährige Jubiläum der Landeshubertusmesse findet in diesem Jahr in Bad Segeberg in der St. Marienkirche am 14. November 2015 um 18.00 Uhr statt. Schon ab 17.30 Uhr blasen die Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Segeberg zur Einstimmung in den Gottesdienst vor oder bei schlechtem Wetter in der Kirche.

Als geistlich – gottesdienstliche Einrichtung des LJV S-H ist die Hubertusmesse   zu einer festen Institution neben den öffentlichkeitswirksamen Landesbläserwettbewerben und den Nachwuchs fördernden Jugendbläserfreizeiten im LJV S-H herangereift.

Sie wird daher als eine Art (Natur-) Dankgottesdienst wahrgenommen und erfreut sich deshalb nicht nur bei Jägern, sondern auch gerade bei Nichtjägern großer Beliebtheit.

Die ausrichtenden  Kirchengemeinden und Kreisjägerschaften, die die Landeshubertusmesse in den letzten Jahren durchführten, waren sich daher der Bedeutung und Verantwortung dieses Ereignisses überaus bewusst. Zumal die Menschen im ländlichen Raum, die mit der Natur und der Jagd besonders verbunden sind, immer intensive Begleiter der Landeshubertusmessen waren.

Die Gottesdienstteilnehmer beeindruckt bei einem solchen Dankgottesdienst immer wieder die besondere Atmosphäre eines naturnah geschmückten Kirchenraumes, sowie der stimmungsvolle Wechsel zwischen gesprochenem Wort und jagdmusikalischer Umrahmung.

Besonderes die opulente Klanglichkeit von ca. 50 Parforcehörnerbläserinnen und -bläsern aus ganz Schleswig-Holstein und Gästen aus Hamburg und Niedersachsen hinterlässt bei vielen Zuhören ein tiefes seelisches Erlebnis, wie vielleicht nur noch bei hohen kirchlichen Festen oder großen Chorkonzerten.

Die sehr unterschiedlichen Stücke der jagdmusikalischen Umrahmung entstammen zu großen Teilen aus dem katholischen Messritus der französischen „Grande Messe de St. Hubert“. Der Heilige Hubertus, der Schutzpatron der Jäger, steht deshalb für alle Hubertusmessen Pate. Auf ihn besinnen sich die Jäger, wenn sie ihm zu Ehren alljährlich um seinen Namenstag herum, dem 3. November, diese Dankgottesdienste feiern.

Seit Neuem werden aber unterschiedliche Kompositionen und Arrangements verschiedener zeitgenössischer Komponisten in den Gottesdienst mit einbezogen, die sich an die liturgischen Stücke der Hubertusmesse anlehnen.

So hat Prof. Uwe Bartels mehrere Stücke z.B. „Das Gebet der Jäger“ und das „Kyrie“ neu arrangiert, bzw. komponiert.  Besonders eindrucksvoll ist hier, wie auch in anderen Stücken,  das Zusammenspiel von Orgel und Bläsern, denn in den meisten Hubertusfeiern kommt die Orgel nicht zu Gehör. Michael Mull, der die musikalische Leitung der Messe übernommen hat, hat zu dem Choral „Die Ernt ist nun zu End“ einen Satz für Parforcehörner geschrieben, die mit Orgelbegleitung  zu hören sein wird.

Jörn Neupert

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