Monthly Archives: August 2016

Naturerlebnistag in Mölln 11.9.16

Unter dem Motto „Land schafft Leben“ lädt das Naturparkzentrum Uhlenkolk insbesondere Familien zum Naturerlebnistag ein. Rund 80 verschiedene Aussteller bieten ein abwechslungsreiches und buntes Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen für Jung und Alt. Und das Ganze ohne Eintritt.

Neben vielen andern Attraktionen gehören auch die Lernort-Natur-Mobile der Jägerschaft, eine Jagdhundevorführung und Jagdhornbläser zum Programm.

http://www.moelln-tourismus.de/e-naturerlebnistag

 

 

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Neue Mitglieder bei jugendPROnatur

MarleneDer Anteil an jungen Frauen steigt – Marlene ist eine von ihnen!

Marlene Höfs strahlt, sie hat es geschafft, sogar als Beste des Kurses. Die Prüfungen sind bestanden, den Jugendjagdschein hat sie in der Tasche. Marlene ist 16 Jahre alt und gehört zur wachsenden Gruppe von jungen Frauen, die den Jagdschein machen. Ihr Interesse hat Vater Stefan Höfs geweckt. Der hat seine Tochter schon als kleines Mädchen mit ins Revier genommen, wo Marlene lernte Bäume zu benennen und Tiere anzusprechen.

Als Marlene im Jäger vom Vorbereitungskurs der Jagdschule Husum in Kooperation mit der jugendPROnatur las, stand für sie fest, da bin ich in den nächsten Sommerferien mit dabei.  Fast vier Woche der Ferien haben Marlene und ihre Seminargefährten mit büffeln verbracht. Zur Belohnung halten sie das „Grüne Abitur“ in Händen.


Als Jungjägerin wird Marlene zuerst mit dem Vater ins Revier ziehen. Eine Ansitzjagd ist geplant. Außerdem nimmt Marlene sich vor, regelmäßig auf dem Schießstand zu üben. Sie will fit sein, wenn sie ihren ersten Bock frei hat und auf Pirsch gehen wird. Irgendwann wird Marlene vielleicht auch ein selbst ausgebildeter englischer Springerspaniel auf die Jagd begleiten, aber das ist noch Zukunftsmusik.

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Landesjägerschaft verurteilt Tötung eines Jagdhundes durch einen Jäger

Ermittlungsbehörden wird Zusammenarbeit angeboten – weitere Schritte werden von der Kreisjägerschaft geprüft

Kreis Pinneberg: Ein Jäger der Kreisjägerschaft Pinneberg, der sogar dem Vorstand angehört, hat seinen Jagdhund erschossen. Eine Strafanzeige gegen den Täter liegt vor. „Das Vorgehen des Jägers ist nicht akzeptabel. Wir verurteilen ein solches Handeln ausdrücklich und stehen den Ermittlungsbehörden für das weitere Verfahren zur Verfügung.“ Mit dieser eindeutigen Stellungnahme distanzieren sich Hans Wörmcke, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Pinneberg, und Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, von dem Verhalten des beschuldigten Jägers. „Er hat gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, da die Tötung nicht im Rahmen jagdlichen Handelns erfolgt ist. Achtung vor der Kreatur und ein respektvoller Umgang mit dem Tier hätten eine andere Lösung erfordert.“

Nach Erkenntnissen der Kreisjägerschaft hat der Täter seinen Hund getötet, nachdem dieser mehrfach nicht folgsam war und dadurch andere Tiere gerissen oder verletzt hatte. „Ein solches Verhalten kann natürlich niemals Grund sein, den Hund selbst zu töten. Aus unserer Sicht hätte es auch andere Möglichkeiten gegeben, das Problem zu lösen.“ erklärten die beiden weiter.

Damit lassen es Wörmcke und Heins aber nicht bewenden. Sofort nachdem man von dem Fall Kenntnis bekommen habe, sei klar gewesen, dass der Beschuldigte auch seine ehrenamtliche Arbeit im Vorstand der KJS nicht weiter ausüben könne. Allerdings seien auch Regularien einzuhalten und der Betroffene aus Fairnessgründen anzuhören. Abstimmungsgespräche über das weitere Vorgehen seien unmittelbar eingeleitet worden. „Alle Maßnahmen müssen jedoch gut überlegt und belastbar begründet sein, damit sie innerhalb der Kreisjägerschaft abgestimmt sind und von allen getragen werden können“, so der Vorsitzende der Kreisjägerschaft. Sobald eine Entscheidung getroffen worden sei, werde diese umgehend verkündet.

Die Kreisjägerschaft stellt in diesem Zusammenhang noch einmal klar heraus, wie wichtig die gründliche Ausbildung von Jagdhunden ist. Deshalb werden Seminare mit ausgewiesenen Fachleuten angeboten und allen Mitgliedern der Kreisjägerschaft nahegelegt, diese auch zu besuchen. Eine Teilnahme jedoch muss aus Einsicht des Jägers in die Grenzen der eigenen Ausbildungsfähigkeiten erfolgen.

www.kjs-pinneberg.de

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Ausschreibung zur Brauchbarkeitsprüfung für die Nachsuche auf Niederwild

(außer Rehwild) mit lebender Ente am 01.10.2015 in Raum Mölln (max. 6 Hunde).
Nenngeld: Mitglieder 130,- €
Nennschluss: 18.09.2015
Schleppwild muss mitgebracht werden. Lebende Ente wird gestellt. Gerichtet wird nach geltender BPO. Führer müssen im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein. Tollwutschutz beachten.
Nennung an den Prüfungsleiter:
Lars Krieger, Schweriner Str. 15, 23911 Mustin, Tel: 0 45 46 / 80 89 40

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Achtung: Frist nicht verpassen – Jagdverpachtung bald Umsatzsteuerpflichtig?

Durch eine Änderung des Umsatzsteuerrechts müssen Körperschaften des öffentlichen Rechts – zu denen auch Jagdgenossenschaften zählen – ab dem 1.1.2017 für viele Geschäfte Umsatzsteuer abführen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Jagdverpachtung, da es sich dabei unter Umständen um ein umsatzsteuerpflichtiges Geschäft handelt. Viele Fragen aus der Praxis sind juristisch noch ungeklärt oder lassen sich nicht pauschal beantworten, da es z.B. auf den Pachtvertrag ankommt.

Im Grundsatz ist die Jagdgenossenschaft umsatzsteuerpflichtig, d.h. sie kann die anfallende Umsatzsteuer nicht ohne weiteres auf den Pachtpreis aufschlagen. Je nach Gestaltung des Pachtvertrages (und ggf. auch abhängig von anderen Faktoren) kann unter Umständen der Pächter zur Zahlung der Umsatzsteuer verpflichtet sein.

Wichtig ist, folgendes zu beachten:

-             Die Jagdgenossenschaft kann bis zum 31.12.2016 durch Mitteilung an das Finanzamt eine Option ausüben, so dass die Neuregelung erst ab dem 1.1.2021 gilt (Nutzen Sie hierfür die Optionserklärung). Die Jagdgenossenschaften können hierzu bei den Verbänden der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer Näheres erfahren. Pächter von gemeinschaftlichen Jagdbezirken sollten den Vorstand der Jagdgenossenschaft auf diese Möglichkeit hinweisen. Dies gilt vor allem, wenn der Pächter laut Pachtvertrag verpflichtet ist, anfallende Umsatzsteuer zu zahlen!

-             In vielen Fällen dürfte eine Befreiung für Kleinunternehmer (§ 19 UStG) greifen, wonach keine Umsatzsteuer anfällt, wenn der Jahresumsatz (der Jagdgenossenschaft) unter 17.500 Euro liegt.

-             Bei neu abzuschließenden Pachtverträgen sollte darauf geachtet werden, dass der Bruttopachtpreis ausgewiesen wird, damit eine spätere Auseinandersetzung hierüber vermieden werden kann.

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Es röhrt wieder!

rotwild brunftrudel 003 k-h volkmar okt.2013Damit sind keine leistungsstarken Motoren gemeint, sondern die Rothirsche, die mittels Brunftlauten, dem sogenannten Röhren, die Damenwelt von sich überzeugen wollen


Flintbek: Im späten Sommer beginnt sie wieder, die Brunftzeit der Rothirsche (Cervus elaphus elaphus) in Schleswig-Holstein. Das Spiel ähnelt sich alljährlich. Zunächst zieht der Platzhirsch die Aufmerksamkeit auf sich, um den weiblichen Tieren zu imponieren. Dann erscheinen andere Hirsche auf der Bildfläche. Auch sie röhren und versuchen zu beeindrucken. Ein geschultes Ohr kann hören, ob es sich um einen jungen oder alten Hirsch handelt. In der Regel reichen das laute Brüllen und die Drohgebärden aus, um Kontrahenten auf Abstand zu halten. Es kann aber auch zu Auseinandersetzungen kommen, die blutig oder bisweilen gar tödlich ausgehen. Der stärkste Rothirsch zeugt dann die nächste Generation.


Naturfreunde, die dieses Naturschauspiel miterleben möchten, haben die Möglichkeit sich beispielsweise im Wildpark Eekholt einer geführten Tour anzuschließen und die Könige des Waldes in Aktion zu erleben. „Auf eigene Faust ist ein solches Unterfangen nicht ratsam“, warnt Marcus Börner vom Landesjagdverband Schleswig-Holsteins, denn die Tiere werden zum einen unnötig gestört und es kann auch gefährlich werden, wenn die Rothirsche im Liebesrausch sind.


Rothirsch Abb3 Status2014 plRotwild kann bis zu 250 kg Gewicht auf die Waage bringen und in der Brunftzeit ein Viertel des eigenen Körpergewichtes verlieren. Starke Hirsche tragen ein imposantes Geweih, sechzehn Enden und mehr können die Stangen aufweisen in seinen besten Jahren. Der Kopfputz wiegt bis zu zwölf Kilo, bei kapitalen Hirschen. Zwischen Februar und März werfen sie die Stangen ab. Sie wachsen dann erneut. In den ersten Monaten sind die Stangen von einem samtartigen Gewebe überzogen. Diese Haut, der Jäger spricht von Bast, sorgt dafür dass sich die Stangen entwickeln können und zur nächsten Brunft wieder in voller Pracht den stolzen Hirsch schmücken.

 

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Landesmeisterschaften der Junioren im jagdlichen Schießen in Heide

LM Junioren 2016Am 18. Juni 2016 fand auf dem Schießstand Heide die Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen statt. Es wurden die Landesmeister der Junioren in der Mannschafts- und Einzelwertung im kombinierten Schießen sowie die Landesmeister im Büchsen- und Flintenschießen ermittelt. Teilnahmeberechtigt waren alle Jägerinnen und Jäger der Jahrgänge 1989 und jünger. Geschossen wurde in den Disziplinen Trap und Skeet jeweils 15 Tauben und mit der Büchse jeweils 5 Schüsse auf eine Entfernung von 100 m stehend angestrichen auf die Rehbockscheibe, auf 100 m stehend freihändig auf die Scheibe „stehender Überläufer“, auf 100 m Entfernung liegend freihändig auf die Fuchsscheibe und auf eine Entfernung von 50 m stehend freihändig auf die „flüchtige Überläuferscheibe“. Der Landesobmann für das jagdliche Schießen, Frank Schmidt, und sein Stellvertreter Andreas Teiz bedankten sich im Anschluss an das Schießen bei dem Schießstandbetreiber Olaf Schreiner der gemeinsam mit den Standaufsichten für einen reibungslosen Ablauf mit insgesamt 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sorgte. LM Junioren 2016 2Mannschaftssieger mit insgesamt 1.278 Punkten wurde die Mannschaft der Kreisjägerschaft Schleswig mit den Schützen Rene Radtke, Kim-Marvin Klopfer, Felix Haß, Dennis Plähn, Thies Mordhorst und Henrik Haupthoff vor der Mannschaft der Kreisjägerschaft Flensburg mit insgesamt 1.271 Punkten und den Schützen Jan-Ole Petersen, Lars Petersen, Nils Dieter Steinmann, Daniel Parzentny, Hauke Steinmann und Tim Bredenbek. Dritter wurde die Mannschaft der Kreisjägerschaft Segeberg mit insgesamt 1.241 Punkten mit den Schützinnen und Schützen Ludwig Isenberg, Ferdinand Führer, Hans Christian Gröhn, Dennis Schiller, Nadine Weers und Gregor Mikolai. Erster in der Disziplin Büchse wurde Rasmus Häger mit 195, in der Disziplin Flinte Jan-Ole Petersen mit 145 Tauben. Bei den Juniorinnen wurde erste mit der Büchse Isabelle Rupsch mit 189 und mit der Flinte Stefanie Zimmermann mit 120 Tauben. Die drei Präsidiumsmitglieder des Landesjagdverbandes Axel Claußen, Jörg Sticken und Herbert Häger bedankten sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bei den Organisatoren der Landesmeisterschaft und lobten den hervorragenden Ablauf und die herausragenden Leistungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Stefan Vergo
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Wieder viel Interesse am Jagdlichen Spaziergang

Die Jäger des Hegerings V hatten am 17. Juli wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang für Jedermann“ eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Thema Jagd näher zu bringen. In diesem Jahr führte der Spaziergang durch den Wald und die Feldmark rund um den Gudower See. Gastgeber waren Detlev Werner von Bülow als Revierinhaber und Jörg Falkenburg als Jagdausübungsberechtigter. Bei sonnigem Wetter versammelten sich rund achtzig interessierte Bürger am vereinbarten Treffpunkt und wurden von den Jagdhornbläsern des Hegeringes V mit dem sogenannten Fürstengruß, dem traditionellen Jagdhornsignal zur Begrüßung, willkommen geheißen. Nach ein paar einleitenden Worten durch den Öffentlichkeitsobmann des Hegerings V ging es los: Auf der gut vier Kilometer langen Strecke lernten die Teilnehmer Wissenswertes über Wild, Jagd und Forst. Als Hauptattraktion waren in diesem Jahr Lars Krieger und Roland Franz mit der Jagdhundeausbildungsgruppe der Kreisjägerschaft vor Ort und zeigten Haarwildschleppen im Wald sowie die Ausbildung der Hunde zur Wasserarbeit am Gudower See. Es war eindrucksvoll zu sehen, wie gut Hund und Hundeführer schon in dieser frühen Phase der Ausbildung miteinander harmonieren. Lars Krieger erläuterte die Bedeutung der Hunde bei der Jagd, ihre Ausbildung, ging auf die Einsatzgebiete der verschiedenen Jagdhunderassen ein und stand für viele Fragen der Gäste zur Verfügung. Nach dem Jagdhornsignal „Zum Essen“ klang die Veranstaltung in fröhlicher Runde mit kühlen Getränken und Wildgrillwurst am Gudower See aus. Ein besonderes Dankeschön gilt Revierinhaber Detlev Werner von Bülow und dem Jörg Falkenburg für die Bereitstellung des Jagdreviers, der Jagdhundeausbildungsgruppe der Kreisjägerschaft für die tolle Präsentation der Hundearbeit sowie Joachim von Bülow für das Grillen und die wieder großzügige Spende der Wildgrillwürstchen.

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Ich will Jäger werden!

Gruppenfoto-Kompaktkurs  OstenfeldDas haben sich 16 Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein vorgenommen und sich für den Kompaktvorbereitungskurs der jugendPROnatur und der Jagdschule Husum angemeldet.


Seit dem 30. Juli 2016 pauken die vier Deern und zwölf Jungs Wildtierkunde, Jagdrecht und Waffenkunde. Zwischendurch geht es für die Jugendlichen immer wieder auf den Schießstand, denn natürlich gehört zum „Grünen Abitur“ auch eine praktische Prüfung im Büchsen- und Flintenschießen. Ausbilder Hans Uwe Jacobi berichtet, dass am 25. August 2016 der letzte Prüfungstag ist. Dann haben das fleißige Lernen und die Aufregung vor der Prüfung hoffentlich für alle Teilnehmer ein gutes Ende gefunden. Ausbildungsleiter Christoph Rabeler verrät, dass der Abschluss mit einem Grillfest und Klotstockspringen gefeiert wird, ein Grund mehr um am Ende des Tages sagen zu können: Ich bin Jäger!                              

Iris Comdühr
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Jagdmesse in Süddänemark – Freier Eintritt für unsere Mitglieder!

presse gramslot05Vom 20. bis 21. August können Sie auf Schloss Gram, nur 50 Km nördlich der Grenze, Süddänemarks große Jagd- und Outdoor Messe besuchen.

Die Messe findet im Schlossgebäude und auf dem großen Freigelände statt.

Sie können dort z. B. Messerschmiede, Falkner und Trophäen aus aller Welt erleben oder bei den vielen Aussteller ein gutes Angebot erjagen …
Schiesstände für Bogen, Flinte und Büchse sind auch vorhanden und für die besten Schützen gibt es tolle Prämien.

Bei Vorlage des Mitgliedsausweises des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. gibt es freien Eintritt für 1 Person.


Adresse: Slotsvej 54, DK-6510 Gram

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Ringfunderfassung

RingfundLiebe Flugwildjäger, Wasserwildjäger, Gänsejäger & Jäger/innen!

In Kooperation mit dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. gibt es nun eine zentrale Sammelstelle für Ringfunde / Totfunde bei Gänsen / Kormoranen oder anderem Wasserwild.

Alle Ringfunde werden dort gesammelt und von uns als Totfunde an die Vogelwarte Helgoland geschickt.

So können wir zukünftig das Flug- & Zugverhalten der Gänse und anderer Wasserwildarten noch besser auswerten.

Ringfunde bitte an folgende Adresse mailen:

E-Mail:  ringfund@wtk-sh.de  

Bei der Meldung bitte folgende Daten mit angeben:

- Beringungszentrale (steht auf dem Ring)

- Ringnummer

- Fundort

- Funddatum

(Bei Wunsch) Adresse des Finders für die Zusendung des Lebenslaufes des Fundtieres.

Lasst uns zahlreich daran teilnehmen und diese neue Kooperation verbreiten!
Dies unterstützt die Forschungsarbeit rund um das Flug- / Zug- und Ausbreitungsverhalten immens.

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Jäger zur Durchführung unseres Wildkameraprojektes für Schüler oberer Klassen gesucht

DamhirschBekanntermaßen gehört die Forderung an die Schule nach ständig steigenden ökologischen Kenntnissen und ausreichender Umweltbildung der Schüler zum Standardprogramm von Vereinen, Verbänden, naturwissenschaftlichen Einrichtungen und nicht zuletzt der Politik.


Das Studium der Lehrpläne beweist jedoch, dass in diesem Zusammenhang der Betrachtung des Waldes und der darin lebenden Wildtiere nur unzureichend Beachtung geschenkt wird. Bezogen auf die Bundesrepublik insgesamt lohnt es sich schon, den Blick der Schülerinnen und Schüler auf den Wald zu lenken, um vor allem seine Bedeutung für das Klima, den Wasserhaushalt und den Boden, den wirtschaftlichen Nutzen und seinen Erholungswert für die Menschen sowie als Lebensraum für Pflanzen und Tiere zu begreifen. Das geschieht im Unterricht gegenwärtig -wenn überhaupt- fast ausschließlich in der Grundschule.


Für Schüler der Altersklassen 15 - 18 Jahre sollte die Beschäftigung mit Umweltthemen weitestgehend auf der Grundlage eigener Untersuchungen bzw. als Auswertung von Forschungsergebnissen geschehen. Dabei bieten sich Umgang mit und Nutzung von technischen Hilfs- und Arbeitsmitteln als notwendige Ergänzung zur Auswertung von Fachliteratur zwingend an. Die Lösung von Aufgaben im Team ist dabei neben individueller Arbeit möglich und sinnvoll, ebenso die Zusammenarbeit mit außerschulischen Personen und Institutionen.

Hier können wir Jäger einen großen Anteil leisten. Für das kommende Schuljahr suchen wir 10 interessierte Revierinhaber, die bereit sind, eine  einjährige Patenschaft mit einer Schulklasse für dieses Projekt zu übernehmen. Dazu bekommt jeder teilnehmende Revierinhaber 2 Wildkameras vom Landesjagdverband zur Verfügung gestellt. Die Datenträger mit den Aufnahmen werden in regelmäßigen Abständen an die Schüler übermittelt, um dann gemeinsam die Auswertung der Bilder unter Anleitung des Lehrers/Jägers/Projektkoordinators durchzuführen. Mit der  Art-, Alters- und Geschlechtsbestimmung der heimischen Wildtiere wird bereits an wissenschaftliche Arbeit herangeführt. Das gilt ebenfalls für die Erfassung nach Datum und Uhrzeit, wodurch  Betrachtungen nach mehreren, vorher festgelegten Gesichtspunkten möglich sind.


So können die Verbreitung von Wildtierarten und Kleinlebewesen an den verschiedenen Standorten, ihre Anzahl, das Alter und der  Zustand der Tiere  erfasst und sogar verallgemeinernde Aussagen getroffen werden.

Im Zusammenhang mit der gesamten Arbeit an diesem Projekt werden die Schüler mit den Aufgabenbereichen der Jäger vertraut gemacht. Sie arbeiten direkt mit ihnen zusammen, unterstützen sie, z. B. durch die Auswertung der Bilder. Sie können aktiv tätig werden, indem sie die Jäger zur Auswahl der Kamerastandorte beraten, ihre Vorschläge überprüfen und erforderlichenfalls verändern.

Revierinhaber, Schulklassen, Lehrer, die interessiert sind, an diesem Projekt mitzuwirken, wenden sich an Iris Comdühr i.comduehr@ljv-sh.de oder unter  04347 – 908716.

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