Monthly Archives: Oktober 2019

PRONatur Kalender 2020: Ab sofort verfügbar

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Umweltbildung aus neuer Perspektive: Ein Steg fürs Hegelehrrevier

Der Steg für die Umweltbildung im Hegelehrrevier ist kurz vor der Fertigstellung. In der kommenden Saison können die Besuchergruppen dann in den Lebensraum Teich eintauchen. Wir freuen uns sehr und bedanken uns bei Bingo! Die Umweltlotterie für die finanzielle Unterstützung. Seit dem 08. Oktober hat der Bau des Stegs im Hegelehrrevier des Landesjagdverbandes begonnen. Schon bald können Kinder, -und Jugendgruppen und natürlich auch Erwachsene direkt vom Steg aus Flugwild, Amphibien, Insekten und Fische beobachten! Der Steg ermöglicht vor allem Kindern eine neue Perspektive und einen einzigartigen Einblick in die heimische Flora und Fauna.

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Damhirsch von Wilderern getötet

Neuwittenbek. Olaf Malmström ist entsetzt: Am Sonnabendmorgen erhielt der Jäger einen Anruf, dass ein verendeter Damhirsch auf dem Weg zum Obstcafé von Gut Warleberg liegen würde. Sofort machte sich Malmström auf den Weg und erkannte: „Das Tier wurde offensichtlich gewildert. Das ist fast unglaublich.“

Seit 1986 hat Malmström einen Jagdschein, 1987 wurde er Jagdaufseher auf Gut Warleberg. „So etwas ist mir in der ganzen Zeit nicht untergekommen“, ist der 51-Jährige noch immer sehr betroffen.

Als Malmström vor Ort eintraf, sah er den starken Damhirschen mitten auf dem Weg auf der linken Körperseite liegen. „Bei der ersten Betrachtung waren keine Verletzungen erkennbar. Beim Drehen des Hirsches auf die andere Seite sah ich eine Schussverletzung, der Ausschuss, kurz hinter dem Schulterblatt nahe des Brustbeines, war ebenfalls sichtbar“, erinnert sich Malmström. „Das war der Grund, unverzüglich die Polizei zu informieren.“ Und nicht nur das: Neben der Polizei wurden auch Hegegemeinschaftsleiter Rolf Martens und Hegeringleiter Lars Malmström (Hegering 9) hinzugezogen.

„Im Beisein der Polizeibeamtin habe ich dann den Brustkorb des Hirsches geöffnet und Lunge sowie Herz entnommen. Im Brustkorb waren nun der Einschuss kurz hinter dem Schulterblatt und der Ausschuss gut zu sehen. Die Lunge wies einen Durchschuss auf, das Herz wurde nicht durchschlagen. Der gesamte Wildkörper war komplett mit Blut gefüllt.“ Diese Fakten lassen für Malmström eine Vermutung zu: „Aufgrund der Ein- und Ausschussgröße sowie dem glatten Lungendurchschuss ist von einem Vollmantelgeschoss auszugehen, das Sportschützen oder Behörden verwenden, denn Jagdgeschosse verfügen als Deformations- oder Zerlegungsgeschosse über eine deutlich größere Reiß- und Splitterwirkung im Wildkörper“, so Malmström.

Olaf Malmström ging noch weiter in seinen Untersuchungen. „Ich habe mit meinem Hund eine Rückwärtssuche gemacht, bis zu 800 Meter war das kein großes Problem. Offenbar ist das Tier auf einem offenen Feld beschossen worden, wahrscheinlich wegen seines imposanten Geweihs.“ Fest steht in dem Zusammenhang auch: „Der Schütze hat gut getroffen, er muss sich auskennen.“

Beim Auffinden war das Wildtier schon in die Totenstarre gefallen, die Temperatur in der Brusthöhle betrug 20-25 Grad Celsius, „Wenn wir die Außentemperatur berücksichtigen, kann von einen Erlegungszeitraum am Freitagabend zwischen 22 und 2 Uhr ausgehen.“ Das bedeutet im Klartext: „Ohne sicheren Kugelfang hat ein Unbekannter im Bereich von Neuwittenbek auf einen Damhirschen geschossen.“ Aufgrund der falschen Munition hat das Tier lange leiden müssen, „Es bleibt ein ungutes Gefühl, wenn man überlegt, dass dort nachts Menschen mit Schusswaffen unterwegs sind“, betont Malmström.

Unverzüglich wurden auch alle Nachbarreviere angerufen – der Umkreis konnte durch die Untersuchungen gut eingegrenzt werden – doch dort konnte ein Schuss komplett ausgeschlossen werden.

Olaf Malmström hat Strafanzeige wegen schwerer Wilderei mit Schusswaffengebrauch gestellt, die Polizei Gettorf hofft auf Hinweise, die unter Tel. 04346/2965000 gemeldet werden können. „Es wäre jetzt gut, wenn Bürger und Anwohner die Augen offen halten und sofort melden, wenn sie Ungewöhnliches bemerken.“

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein verurteilt jede Form der Wilderei aufs Schärfste. Wegen Wilderei wird bestraft, wer illegal Wild erlegt. Gewilderte Tiere sterben oftmals einen qualvollen Tod. Wilderei ist kein Kavaliersdelikt. Nach §292 Strafgesetzbuch werden besonders schwere Fälle der Wilderei mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft.

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ASP-Flyer für Jagdgäste aus dem Ausland

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) hat eine Info-Broschüre speziell für Jagdgäste aus dem Ausland erstellt. Die Broschüre ist in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch) verfügbar. Das MELUND bittet darum, dass der Flyer ausländischen Jagdgästen rechtzeitig vor der Jagd zur Verfügung gestellt wird. Die Broschüre ist demnächst auch als Printprodukt verfügbar.

 

DE_Flyer ASP Jagdgäste 14.10.2019

 

ENG_Flyer ASP Jagdgäste 14.10.2019

 

FR_Flyer ASP Jagdgäste 14.10.2019

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Wildunfälle: Die meisten passieren im Oktober

Mitte Oktober beginnt die Damwildbrunft. Damit steigt auch die Gefahr von Wildunfällen. Besonders in der Morgen- & Abenddämmerung ist Aufmerksamkeit geboten. Informationen zur Vermeidung und Maßnahmen bei Wildunfällen enthält der Wildunfall-Flyer des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein: LJV-Wildunfaelle

Im Oktober sterben die meisten Rehe, Hirsche und Wildschweine auf deutschen Straßen. Besonders gefährlich wird es in der Morgendämmerung zwischen 6 und 8 Uhr. Über das Jahr hinweg kommen Rehe am häufigsten unter die Räder – mit 41 Prozent der Unfälle. Überraschend: Hase und Kaninchen landen mit 10 Prozent auf Platz zwei. Es folgen Fuchs (8 Prozent), Wildschwein (6) und Vögel (6). Darunter sind Sing- und Greifvögel, Gänse sowie Enten. Es folgen Marder, Iltis und Wiesel (5). Dies ergab die Auswertung des bundesweiten Tierfund-Katasters (www.tierfund-kataster.de), dass vom Deutschen Jagdverband (DJV) und den Landesjagdverbänden betrieben wird. Wissenschaftler haben insgesamt 19.800 Datensätze aus den letzten 24 Monaten (1. September 2017 bis 31. August 2019) ausgewertet.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben das Tierfund-Kataster 2011 vorgestellt. Ende 2016 hat der DJV das Projekt auf ganz Deutschland ausgeweitet. Erstmals ist es möglich, Wildunfälle nach bundesweit einheitlichen Standards zu erfassen. Bereits über 14.000 Nutzer sind registriert. Sie melden über die kostenlose App oder die Internetseite Tierfunde ortsgenau. Wissenschaftler suchen im zweiten Schritt nach Wildunfallschwerpunkten. Diese können schließlich entschärft werden – für mehr Tierschutz und Sicherheit auf Straßen.

Weitere Infos zur Tierfund-Kataster-App:

Die App des Tierfund-Katasters ist komplett überarbeitet. Nutzer können jetzt eigene Tierfunde auf einer Karte oder als Liste ansehen und direkt bearbeiten. Die App gibt es bei Apple und Google Play. Wie die App funktioniert, erklärt ein Tutorial.

Für Jägerinnen und Jäger:

Hinweisschilder für besonders gefährliche Strecken finden Jägerinnen und Jäger hier: Hinweisschilder

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Naturerlebnistag 2019 im Uhlenkolk in Mölln

Naturerlebnistag 2019 im Uhlenkolk in Mölln

Auch dieses Mal beteiligte sich die KJS am Naturerlebnistag im Uhlenkolk in Mölln

Die Bewegung Fridays for Future machte sich auch beim Naturerlebnistag im Uhlenkolk in Mölln am großen Informationsstand der KJS bemerkbar. Nie war das Interesse an der Arbeit der KJS so groß. Es fand ein sehr guter Austausch über die Jagd und den von der Jägerschaft durchgeführten Naturschutzprojekten statt. Die Jägerinnen und Jäger, die den Stand betreuten freuten sich über das große Interesse. Egal ob Kinderfragen beantwortet werden mussten oder Erwachsene das Problem des nachhaltigen Naturschutzes ansprachen, alle bekamen eine Antwort. Akzeptiert wurde auch, dass die Population der Tiere durch den Menschen reguliert werden muss wenn diese keine natürlichen Feinde mehr haben. Höhepunkt war in diesem Jahr wieder die Vorführung der Jagdhunde mit einer fachkundigen Moderation durch Roland Franz. Er erläuterte die Aufgaben der jeweiligen Hunderasse bei der Jagd und konnte auch rassespezifische Eigenschaften nennen. Musikalisch begleitet wurde diese Hundevorführung von der Bläsergruppe Nord. Als die Hegewald Fanfare für die Deutsch-Drahthaar Hunde erklang, bekam so mancher Zuhörer eine Gänsehaut. Neu am Informationsstand waren auch die Jagdhornbläser. Viele Besucher nutzen die Chance dem Horn ein paar Töne zu entlocken und einigen war es nicht bekannt, dass die Jagdhornbläsergruppen in der Regel in der Kreisjägerschaft organisiert sind.


Die Jagdhunde finden es nicht besonders spannend vorgestellt zu werden. Gern würden sie anderen Beschäftigungen nachgehen.


Am Schluss der Vorstellung kamen noch einmal alle Hundeführer mit ihren Hunden in den Ring, damit die zahlreichen interessierten Zuschauer die Unterschiede zwischen den Rassen sehen konnten.


Viele Besucher zeigten sich interessiert an der Arbeit der Kreisjägerschaft. Jeder, egal ob groß oder klein, Hunde oder Mensch, fand einen Grund sich am Informationsstand schlau zu machen.

07.10.2019 Ute Olsson-Wollner

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