Jamaika beschließt Koalitionsvertrag

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. begrüßt die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zum Thema Jagd  zwischen CDU, FDP und Bündnis90/DIE GRÜNEN in Schleswig-Holstein.

„Auch wenn wir uns in manchen Punkten etwas mehr Mut zu Veränderungen gewünscht hätten, begrüßen wir dennoch das hohe Maß an Stabilität, Verlässlichkeit und das in die Jägerinnen und Jäger gesetzte Vertrauen, das uns der Koalitionsvertrag für die kommenden 5 Jahre verspricht“, resümiert Wolfgang Heins, Präsident der 17.500 organisierten Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein.

Konkret bedeute dies (Auszug aus dem Koalitionsvertrag):

Wir streben vitale und dem Standort angepasste Wildbestände in Schleswig-Holstein an. Ziel unserer Jagdpolitik ist, weiterhin dem Arten- und Naturschutz gerecht zu sein. Ebenso setzen wir auf das Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern.

Wir werden einen „Runden Tisch“ mit Jagdverbänden, Naturschutzverbänden und Tierschutzverbänden einrichten, um jagdfachliche Fragen wie u.a. Monitoringprogramme von wildlebenden Tieren zu diskutieren.

Der Schutz und die Hege der Niederwildbestände insbesondere von Rebhuhn, Hase und Fasan werden eng verzahnt mit dem Vertragsnaturschutz der Landwirtschaft.

Grundsätzlich planen wir keine substantiellen Änderungen im Jagdgesetz. Sollte es neue Bundesregelungen geben, die eine Anpassung des Landesjagdgesetzes in Bezug auf bleifreie Jagd notwendig machen, werden wir das Landesjagdgesetz im Sinne der jetzigen landesrechtlichen Regelung überarbeiten.

Die Regelung, dass juristische Personen Flächen von der Jagdausübung befreien lassen können, werden wir im Sinne einer bundeseinheitlichen Regelung kurzfristig ändern.

Die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd wird in Hinblick auf den Gesundheitsschutz der Jägerinnen und Jäger und den Schutz der Jagdhunde (Tierschutz) zugelassen. Wir werden uns für eine bundesweit einheitliche Regelung hinsichtlich der Thematik der Schalldämpfer einsetzen.

Wir werden das Hundegesetz anpassen und bei der Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes einen Ausnahmetatbestand für Jagd- und Hütehunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung schaffen.

Zudem werden wir den Erhalt und die Weiterentwicklung der Schießstätten in Schleswig-Holstein aus der Jagdabgabe finanziell unterstützen.

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Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein

Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein

 

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Auf dem Jagdschloss in Kranichstein (bei Darmstadt) fand am Sonntag, dem 11. Juni 2017 die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Blasen für B-Hörner statt. Die Schleswig-Holsteiner waren mit vier Gruppen vertreten. Sie waren dieses Mal besonders erfolgreich, denn aus ihren Reihen kam in der Kategorie „G“ der gemischten Hörner   der Bundesmeister - die Bläsergruppe „Holm Überläufer“ (KRS Pinneberg). Sie gewannen den Titel mit 970 von 975 möglichen Punkten. Es war das erste Mal, dass ein Bundesmeister aus Schleswig-Holstein kam. Die weiteren Schleswig-Holsteinischen Gruppen die „Hohner Harde“ (KJS RD-Ost) kamen mit dem 5. Platz und die Aukruger Jagdhornbläser (KJS RD-West) mit dem Platz 10 unter die „top ten“. Für die fröhliche Gruppe aus Hohenwestedt war der olympische Gedanke wichtig.

Der insgesamt zwei Tage dauernde Wettbewerb fand bei bestem Wetter statt. Der strahlende Sonnenschein brachte die Bläser zusätzlich zum Schwitzen. Am Samstag fand einerseits der Wettbewerb der Es-Parforce-Hörner, bei dem aber keiner aus unserem Bundesland antrat und anderseits der hessische Landeswettbewerb statt, zudem sich einige eifrige Bläsercorps als Gast angemeldet hatten, um schon mal einen Probelauf für den entscheidenden Wettbewerbsauftritt am Sonntag zu starten.

Für alle Gruppen und Kategorien muss man sagen, dass sich das bläserische Niveau seit Bestehen der Bundeswettbewerbe sehr stark verbessert hat. So hat sich der Gedanke mit Wettbewerben einerseits durch Aktivitäten den Zusammenhalt der Gruppe zu fördern und anderseits das Niveau zu steigern bewahrheitet.

Jörn Neupert

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Der Leiter der Gruppe "Holm Überläufer" nimmt gerade die Siegerurkunde zum Bundesmeister in der Kategorie "G" vom stellvertretenden Präsidenten des DJV entgegen.

Bilder Schleswig-Holsteinischen Bläsergruppen:

 

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                        Die Bläsergruppe "Hohner Harde" (KJS RD-West)

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Die Jagdhorn- Bläsergruppe aus Aukrug

 

 

 

 

 


 
   



       
       
 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ergebnisse der Landesmeisterschaft im jagdlichen Schiessen der Junioren.

Hier die Ergebnise der LM der Junioren 2017 in Alt Bennebek.

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Schüler versuchen Kitze zu retten

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Schüler und Jäger suchen im hohem Gras im Revier Nübbel (Hegering Hohner Harde) nach Kitzen

 

Im Rahmen des Enrichmentprogrammes trafen sich acht Schüler des Kurses „unsere heimische Tierwelt – entdecken und erforschen“   zur Wildbeobachtung in Nübbel KJS (RD-Ost). Was ist das für eine Aktivität? Enrichment kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Anreicherung - Erweiterung “ des Erfahrungshorizontes. Als Belohnung dürfen begabte Schüler der Gymnasien und Gemeinschaftsschulen aus Rendsburg und Umgebung an den unterschiedlichsten Kursen teilnehmen. Die Themen erstecken sich von “Wie entsteht eine Zeitung?“ bis zur hin “Sternenkunde“ oder auch „Erforschung der Natur“.

Bei diesem Projekt stellten die Schüler in Referaten jeweils zwei heimische Tierarten vor z.B. Rotwild oder auch den Marderhund. Sie gehen aber auch in die Natur und erkundeten unter Begleitung eines Försters den Wald.

In diesem Fall wollten die Schüler mit Jägern in Nübbel auf den Ansitz gehen. Doch daraus wurde zunächst nichts. Jäger und Schüler waren zwar alle pünktlich erschienen, doch die Jäger hatten Bescheid bekommen, dass ein Landwirt seine Wiesen ( ca. 40 ha) am nächsten Tag mähen wollte. Es war gerade die Setzzeit der Ricken. Einige hatten schon ihre Kitze im hohen Gras bekommen. Damit die kleinen Kitze am nächsten Tag nicht totgemäht wurden, beschloss man einige der Koppeln in einer eng geschlossenen Kette zu durchsuchen. Als die Schüler und Jäger an einer Graskoppel, die gemäht werden sollte, ankamen, sahen sie schon eine Ricke und einen Bock im hohen Gras stehen. Sie suchten diese Koppel ab. Um Unruhe zu verbreiten, brachten sie in den seitlichen Knicks umgebaute Rauchmelder an, die in Abständen einen Dauerton abgaben. Leider fanden sie an dem Abend  außer einem totgeborenen Kitz kein weiteres. Aber überall im Revier piepte es an den fraglichen Koppeln. Die Ricken konnten über Nacht ihre Kitze aus den unruhigen Gebieten herausholen. Nach der Maat am nächsten Tag, berichtete der Landwirt, dass er kein einziges Kitz totgemäht hätte. Die Aktion hatte sich gelohnt.

Diese Maßnahme fand aber nicht überall Anklang. In der Nähe des Dorfes beschwerten sich zwei Anwohner beim Landwirt über den nächtlichen Lärm. Sie kannten den Sinn der Aktion ja nicht. Doch als sie hörten, warum die Pieper im Revier Unruhe stifteten und dass auch Schüler in die Aktion mit einbezogen waren, beruhigten sie sich – auch wenn ihr Nachtschlaf gestört war.

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Schüler und Jäger M. Tank bringen einen umgebauten Feuermelder im Knick an

 

Jörn Neupert

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Ergebnise des LPSM-Flinte in Heide 19-20. Mai 2017

Hier findet Ihrr die Ergebnise des Landesparcoursschiessen Mannschaften am 19-20. Mai 2017 in Heide.

Ein kurzer Bericht erfolgt an dieser Stelle inkürze.

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Sozialwahl: Versand der Unterlagen läuft

Die Sozialversicherung teilt mit, dass erst 215.000 Wahlunterlagen verschickt wurden, der Versand aber noch läuft. Für eine Beteiligung ist es noch nicht zu spät.

(Berlin, 18. Mai 2017) Der Versand der Wahlunterlagen zur Sozialwahl läuft, ist aber noch nicht abgeschlossen, wie die Sozialversicherung für Landwirtschaft Forsten und Gartenbau (SVLFG) vorgestern mitgeteilt hat. Bislang sind nach SVLFG-Angaben lediglich rund 215.000 Wahlunterlagen versandt worden. Die Berufsgenossenschaft hat jetzt angekündigt, über die gesetzlich vorgesehene Frist hinaus (18. Mai) eingehende Anträge auf Wahlunterlagen zu bearbeiten und – soweit zeitlich noch möglich – Wahlunterlagen zu verschicken. Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl. Die Wahlunterlagen müssen bis spätestens zum Wahltag am 31. Mai 2017 bei der SVLFG eingegangen sein.

Die SVLFG weist darauf hin, dass Wahlberechtigte, die bisher noch keinen Fragebogen für die Sozialwahl 2017 erhalten haben oder ihn nochmals benötigen, diesen über die Telefonhotline (030) 889 117 117 anfordern können. Nach Informationen, die dem Deutschen Jagdverband (DJV) vorliegen, ist die Erreichbarkeit der Hotline allerdings stark eingeschränkt. Insgesamt knapp 300 Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl haben Revierpächter dem DJV in fünf Tagen gemeldet. Der Dachverband der Jäger bittet darum, auch weiterhin Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl unter www.jagdverband.de/sozialwahl zu melden und prüft Möglichkeiten der Wahlanfechtung. Revierpächter und Eigenjagdbesitzer, die immer noch keine Unterlagen erhalten haben, sollten sich ungeachtet dessen dringend an die Hotline wenden.

Wahlberechtigt sind alle Revierinhaber (jeweils alle Mitpächter) sowie deren Ehepartner. Angeschrieben mit einem Fragebogen zur Feststellung der Wahlberechtigung wurde aber meist nur derjenige (Mit-)Pächter, an den auch der jährliche Beitragsbescheid geschickt wird. Der vorliegende Fragebogen kann entweder für die anderen Mitpächter kopiert oder bei der Hotline erneut angefordert und jeweils separat ausgefüllt werden. Außerdem muss in diesen Fällen als Nachweis eine Kopie des Pachtvertrages mitgeschickt werden. Für Ehepartner wird kein eigener Fragebogen benötigt, sie müssen aber extra angegeben werden. Nähere Informationen hat der DJV im Internet veröffentlicht unter www.jagdverband.de/sozialwahl2017.

Der DJV hat gemeinsam mit dem Bayerischen Jagdverband eine Liste zur Sozialwahl eingereicht, die aber nicht als „Liste Jagd“, sondern als „Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp“, Liste 11, zugelassen wurde.

Meldung als PDF herunterladen

Für eine Beteiligung an der Sozialwahl 2017 ist es noch nicht zu spät.

Foto: DJV

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Ergebnisse der Qualischießen

Ergebnisse der Qualischießen

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Neue BPO – Einladung zur Richterschulung

Die Prüfungsordnung für Brauchbarkeitsprüfungen des Landes Schleswig-Holstein wurde überarbeitet. Die Neufassung ist gültig ab dem 1. September 2017.

Wir laden alle Verbandsrichter zu einer Richterfortbildung am

13.06.2017 um 19:30 in 24647 Wasbek, Hauptstr. 41, Kühls Gasthof

Leitung: Hans Heinrich Jaacks, email: hansjaacks@gmx.de

oder am

 

20.06.2017 um 19:00 in 25855 Immenstedt, Olderuper Str. 1, Hotel Immenstedt-Bahnhof

Leitung: Margitta Albertsen, email: margittaalbertsen@hotmail.de

recht herzlich ein.

Es wird um Anmeldung mittels der entsprechenden Email Adresse gebeten.

Margitta Albertsen

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Ein echter Schleswig-Holsteiner – Der Osterhase

img 8140Er hat in diesen Tagen Hochkonjunktur, der „Osterhase“. Sein richtiger Name lautet Feldhase. Das sympathische Langohr ist in allen Teilen Schleswig-Holsteins in Feld und Flur zu Hause und mit etwas Glück, gut zu beobachten.


Die Anzahl unserer Feldhasen (Lepus europaeus) entwickelt sich in den letzten Jahren positiv, freut sich Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V.. Dank der Zählungen, die im Frühjahr und Herbst landesweit von engagierten Jägerinnen und Jägern durchgeführt werden, kann das Wildtierkataster Schleswig-Holstein zuverlässige Aussagen über die Population des Feldhasen treffen.


Die Hasenzählung erfolgt mittels Scheinwerfertaxation. „Im Klartext heißt das, dass unsere Jägerinnen und Jäger eine Stunde nach Sonnenuntergang festgelegte Strecken in ihrem Revier abfahren und die angrenzenden Felder mit Scheinwerfern ableuchten, um eine Zählung vorzunehmen“, erläutert Projektbetreuerin Christin Nowok.
Auf einem Quadratkilometer in Schleswig-Holstein sind im Durchschnitt 18,8 Hasen zu Hause (Marsch 27,4, Geest 16,4, Hügelland 14,8). Die Besatzdichte ist in der Marsch deutliche höher als auf der Geest oder im östlichen Hügelland.


Um belastbare Zahlen zu erhalten ist es wichtig, dass Jahr für Jahr die gleichen Strecken zur Zählung abgefahren werden. Auch über weitere Freiwillige, die sich an der Hasenzählung beteiligen möchten, freut sich die Projektleiterin Nowok.


„Die Entwicklung der Bestände hängen von vielen Faktoren ab“, erklärt Wolfgang Heins. „Der Hase hat zahlreiche natürliche Feinde wie Fuchs, Greif- und Rabenvögel“. Außerdem macht der zunehmende Flächenverbrauch und steigender Straßenverkehr Meister Lampe zu schaffen. Eine kalte und nasse Witterung erschwert die Aufzucht der Junghasen und kann zu großen Verlusten führen. Umso erfreulicher sind die aktuellen Zahlen. Ostern kann kommen, der „Osterhase“ ist schon da.

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Katrin Fedrowitz, MdL, jagdpolitische Sprecherin der SPD : Lob für Jäger und Sportschützen

Katrin Fedrowitz: Lob für Jäger und Sportschützen

Zum Bericht der Landesregierung zur freiwilligen Waffenabgabe und den Kontrollmaßnahmen von legalen Waffenbesitzern sagt die jagdpolitische Sprecherin und Sportschützin der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Fedrowitz:

„Der Bericht macht deutlich, dass die legalen Waffenbesitzer in Schleswig-Holstein, wie Sportschützen und Jäger, sich verantwortungsvoll im Umgang mit ihren Waffen verhalten.“

Der Bericht gibt über die Erfahrungen der Waffenbehörden bei den Kontrollen von Waffenbesitzern in den letzten 5 Jahren Auskunft geben. Für die Kontrollen von Sportschützen und Jägern, die legale Waffen besitzen, sind die Waffenbehörden der Kreise und kreisfreien Städte zuständig. Die Behörden kontrollieren und überwachen die Einhaltung der Vorschriften über die sichere Aufbewahrung nach der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung.

Seit 2009 sind alle Altbesitzer von erlaubnispflichtigen Schusswaffen, Munition und verbotener Waffen verpflichtet, unaufgefordert bei der Waffenbehörde die zur sicheren Aufbewahrung getroffenen Maßnahmen nachzuweisen. Vor 2009 handelte sich noch um eine „Holschuld“ der Behörde, was dazu führte, dass die Waffenbesitzer vor 2009 erst nach Aufforderung, die Nachweise zu erbringen hatten. „Werden die Nachweise nicht erbracht, wird die Waffenbesitzkarte eingezogen und das ist richtig so“, erklärt Fedrowitz. Mit diesem Verfahren konnte auch der Prozess zur Aufnahme der Daten für die Altbesitzer abgeschlossen werden. Die Ergebnisse sollen laut der Landesregierung voraussichtlich im laufenden Jahr 2017 evaluiert werden.

Katrin Fedrowitz weist ausdrücklich darauf hin, dass diejenigen, die eine Waffenbesitzkarte beantragen, um eine neue Waffe zu erwerben, von sich aus die sichere Aufbewahrung schriftlich glaubhaft machen müssen. Erst dann erhalten sie die beantragte Erlaubnis. Sollten berechtigte Zweifel an der sicheren Aufbewahrung vorliegen, werden anlassbezogene Aufbewahrungskontrollen von den Behörden durchgeführt. Dies gilt auch für die gemeinschaftliche Aufbewahrung von Waffen und Munition z.B. in Schützenvereinen.

Die Verwaltungskosten dieser Kontrollen werden den Waffenbesitzern in Rechnung gestellt. Die Waffenbehörden berichten, dass die überwiegende Mehrheit der Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzern sich bei den durchgeführten Aufbewahrungskontrollen kooperativ und einsichtig verhalten. Seit 2009 sind auch Kontrollen ohne Anlass oder Verdacht möglich. Die Waffenbehörden haben landesweit rund 3.300 Aufbewahrungskontrollen „vor Ort“ durchgeführt.

„Als positives Ergebnis der Arbeit der Kontrollbehörden ist festzustellen, dass eine große Zahl von Altbesitzern, ihren Waffenbesitz aufgegeben haben. Dies betrifft sowohl Erben als auch nicht mehr aktive Sportschützen und Jäger. Die Abfrage hat sich als ein effektives Instrument erwiesen, die Zahl der Waffenbesitzer und den Waffenbestand zu reduzieren“, sagte Fedrowitz. Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Waffenbehörden eine intensive Kontrolle der legalen Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzer durchführen.

Katrin Fedrowitz weist in diesem Zusammenhang auf ein Problem des unerlaubten Waffenbesitzes hin. „Ich begrüße, dass auf Bundesebene ein Gesetz beschlossen werden soll, dass dem Bundesrat zur Stellungnahme zugeleitet wurde und eine erneute zeitlich befristete Strafverzichtsregelung („befristete Amnestie“) für die Dauer von einem Jahr vorsieht, für Personen, die eine unerlaubt besessene Waffe oder unerlaubt besessene Munition der zuständigen Behörde oder eine Polizeidienststelle übergibt.“

Hier würde dann auf eine Bestrafung wegen unerlaubten Erwerbs, unerlaubten Besitzes, unerlaubten Führens auf dem direkten Weg zur Übergabe an die Behörde verzichtet werden. Im Gegensatz zur früheren Regelung bezieht sich diese Amnestie auch auf Munition. „Vielen Menschen, die sich auf dem Weg machen, die unerlaubt besessene Waffe oder die unerlaubte besessene Munition bei der Polizei abzugeben, dürften sich nicht im Klaren darüber sein, dass schon dieser Weg zur Polizei strafbar ist.“

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Die jungen Jäger kochen

kochkursVerführerische Düfte dringen aus der Lehrküche des Fachzentrums für Hauswirtschaft. Alle Kojen sind belegt, es wird geschnippelt, gebraten und gerührt. Am Werke sind die zwölf Teilnehmer des Kochkurses, der von jugendPROnatur angeboten wird. In diesem Kurs bereiten die jungen Jägerinnen und Jäger das Wildbret vom Reh, Wildschein und Damwild zu. Abseits der Ausgetretenen Pfade von klassischem Wildschweinbraten und Rehrücken, sind die Hobbyköche unterwegs zu neuen Kreationen. So brutzelt ein Gyros vom Wildschein in einer Pfanne vor sich hin, während es im Backofen nebenan mit Hack gefüllte „Wilde Blätterteigschnecken“ aufgehen. Konzentriert werden die Rezepte abgearbeitet, alle geben ihr Bestes, keiner will sich die Blöße geben und etwas anbrennen lassen. Nach knapp zwei Stunden tischen die Teilnehmer ein köstlich aussehendes Buffet im Speiseraum auf. Hagen Billerbeek und David Lorenz stehen mit ihren Frauen davor und freuen sich über den leckeren Anblick. Sie haben das Wildbret aus ihren Jagden beigesteuert und stoßen mit einem Glas Rotwein auf ihre gelungenen Gerichte an. Auch Kochlehrerin Anja Lage ist zufrieden. „Ich bin selbst Jägerin und freu mich immer, wenn ich zeigen kann, was für leckere Variationen aus unserem heimischen und hochwertigen Wildbret gezaubert werden können“, sie schmunzelt und fügt an: „Ich bin wild auf Wild!“

Iris Comdühr
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Bläserseminar des LJV wieder voll ausgebucht

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Auch dieses Fortbildungsseminar war lange vor Anmeldeschluss voll ausgebucht und wie in den Vorjahren gab es viel Lob und Dankesworte der Bläser/innen. Immer beliebter wird dieses Wochenend-Seminar nicht nur bei den Schleswig-Holsteinern, auch andere Bundesländer haben davon gehört und so konnte der Landesbläservorstand Damen und Herren aus Berlin, NRW, Hamburg, Niedersachsen und Dänemark begrüßen; zeigt es den Organisatoren doch , einen richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Für die 40 „B“- und über 30 „ES“-Hörner standen acht Übungsleiter zur Verfügung, sodass die Gruppen relativ klein gehalten werden konnten; man konnte daher auf die speziellen Bedürfnisse und Schwächen der einzelnen Bläser sehr gut eingehen.

In allen Gruppen wurde sehr viel Wert auf die Basisarbeit gelegt, die in den heimischen Gruppen meist zu kurz kommt – denn ein guter Ansatz ist Voraussetzung für einen guten Bläser! Die Es-Horngruppen widmeten sich wieder speziellen Themen wie dem Bass, dem „Stopfen“ oder auch dem Dämpfen. Beim Bass lernten die Teilnehmer, wie man sich selbst eine eigene Stimme komponiert. Natürlich wurden auch wieder neue Stücke eingeübt und die Messestücke zu St. Hubertus verfeinert.

Die „B“-Hörner waren in Leistungsgruppen eingeteilt, sodass jeder seinem Können entsprechend neue Stücke einstudieren konnte.   Die Corpsleiter waren dieses Mal in einer eigenen Übungsgruppe zusammengefasst. Sie diskutierten, wie man eine Gruppe motiviert und ausbildet. In praktischen Übungen, lernten sie, worauf man beim Dirigieren zu achten hat. Sehr wichtig war auch, dass die Übungsleiter während des Seminars wechselten. So konnte jeder Teilnehmer die unterschiedlichen Übungsmethoden der Ausbilder kennenlernen. Einige Ausbilder hatten kleine Tricks parat. So hatte Ludolf Reßmeier kleine Pfeifen mitgebracht, mit denen man den Luftstrom beim Blasen erfahren konnte, in dem man eine kleine Holzkugel im Luftstrom halten musste – eine lustige Übung!

Das Seminarangebot beschränkte sich in diesem Jahr nicht allein aufs direkte Blasen. Der Instrumentenbaumeister Ertlmaier referierte ausführlich, wie man die Blasinstrumente richtig pflegt und stand mit Rat und Tat zur Seite.

Für die ES-Hörner kam ein Mundstückspezialist aus Hamburg. Er stellte ein neues Mundstück vor, das sehr leicht ansprach, weil eine Innenrille eingearbeitet war. Die ES-Hornbläser probierten es aus und siehe da – sie waren begeistert!!

Neu war auch eine Ausstellung von Bildern mit Wildmotiven. Vor allem sehr filigran gearbeiteter Jagdschmuck - meist aus Naturmaterialen von Teilnehmern aus Schleswig-Holstein gefertigt - begeisterte besonders die weiblichen Bläser.

Die Bläser kommen auch zusammen, weil sie Gleichgesinnte kennenlernen und sich mit ihnen austauschen wollen. Das konnte man besonders bei dem bunten Programm auf dem schon traditionellen grünen Abend erfahren. So erfreuten u.a. die Sülzer Bläser aus Niedersachsen , die aus einem gemeinsamen Chor stammten, die Zuhörer mit kleinen Vorträgen. Ein Ohrenschmauß waren die Darbietungen eines Waldhornquartetts von vier Übungsleitern, die alle Berufsmusiker sind. Ein Überraschungsgast brachte den Saal zum Bersten. Auf plattdeutsch unterhielt er auf unnachahmliche Weise seine Zuhören mit Geschichten aus dem “Leben“. Das lockerte die Atmosphäre erst richtig auf – das Gemeinschaftsgefühl wurde gestärkt.

Das abwechslungsreiche Programm und die gute Verpflegung machen schon Lust auf das nächste Seminar – Herzlich willkommen am 16. – 19. Febr. 2018.

Jörn Neupert
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Wolf im Kreis Herzogtum Lauenburg überfahren

Ein Wolf ist heute früh (6. März 2017) Kreis Herzogtum Lauenburg bei einem Verkehrsunfall getötet worden Das Tier war nordwestlich von Ratzeburg unvermittelt auf die B 207 geraten, so dass ein herankommendes Auto nicht mehr bremsen konnte und das Tier erfasste.

Der auf Bitten der Polizei herbeigerufene zuständige Wolfsbetreuer des Landes stellte fest, dass es sich bei dem getöteten Tier um einen etwa 35 Kilogramm schweren männlichen Wolf handelte. Der für die Beurteilung entsprechender Funde in Schleswig-Holstein zuständige Sachverständige geht davon aus, dass es ein junger Wolf war – entweder ein Welpe aus dem Jahr 2016 oder ein sogenannter Jährling (also aus dem Jahr 2015). Im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern hatte ein Wolfsrudel im Bereich der Lübtheener Heide im Jahr 2016 Welpen großgezogen. Dieses Gebiet liegt 30 bis 50 Kilometer vom Unfallort entfernt.

Das verunglückte Tier wird noch heute zur Untersuchung an das Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht. Blutproben des verunglückten Tieres werden zur Klärung der Herkunft des Tieres an das Senckenberg-Institut nach Gelnhausen bei Frankfurt gegeben, dem nationalen Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf in Deutschland. Ebenfalls am heutigen Tage wurde bei Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern ein weiterer Wolf von einem Auto überfahren.

Bei dem aktuellen Fall in Schleswig-Holstein handelt es sich seit 2007 um den fünften Fall eines tödlich verunglückten Wolfes seit dem ersten Auftreten eines wildlebenden Wolfes nach fast zweihundert Jahren im Jahr 2007. Auch in diesem Fall war das Tier einen Verkehrsunfall zum Opfer gefallen. Verkehrsunfälle stellen in Deutschland eine der Hauptmortalitätsursachen für Wölfe in Deutschland dar. Insbesondere junge Tiere, die sich von ihren Heimatrudeln getrennt haben und auf der Suche nach geeigneten eigenen Revieren und Partnern umherstreifen, sind hiervon in besonderem Maße betroffen.


www.melur.schleswig-holstein.de

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Fuchsbesenderung im Hegelehrrevier Grönwohld

eix-fuchs1 1Seit zwei Jahren läuft an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) ein Projekt, bei dem der Fuchs im Zentrum der Untersuchungen steht. Dazu werden Rotfüchse landesweit besendert. Als im Hegelehrrevier des Landesjagdverbandes eine junge Fähe in die Falle ging, zögerte Revieroberjäger Christopher von Dollen nicht lange und informierte die Biologen der TiHo: Kurze Zeit später waren Tierärzte und Biologen vor Ort, um das Tier mit einem Sender auszustatten.


Bei der morgendlichen Kontrolle der Fallen hatte von Dollen gesehen, dass ein Fuchs in der Lebendfalle saß. Unverzüglich informierte er die Biologen der TiHo am Standort in Büsum. Kurze Zeit später waren Steffen Mumme und Beate Zein sowie die Tierärzte Marco Roller und Jan Lakemeyer vor Ort im Grönwohlder Wald.


eix-fuchs2 1„Voraussetzung ist ein Mindestgewicht von vier Kilogramm“, erklärt Mumme während er eine Waage am Abfangkorb installiert. Es braucht etwas Geschick und viele helfenden Hände, um den Fuchs aus der abgedunkelten Falle in den Korb zu bugsieren. Von Dollen drückt quasi von hinten, vorne passen Mumme und Zein auf, dass das wendige Tier nicht doch noch ausbüxt. Doch dann geht alles ganz schnell, die Betäubung wird gesetzt und wirkt innerhalb von Minuten.


eix-fuchs3 1Während das Tier einschläft, geht die Arbeit der Biologen und Tierärzte los. „Die Narkose hält eigentlich 45 Minuten. In der Zeit sollten wir alles fertig bekommen“, sagt Roller, der seit knapp einem Jahr mitarbeitet. Ein kurzer Blick vom Fachmann: „Das ist eine junge Fähe, wahrscheinlich aus dem vergangenen Jahr“, ist von Dollen sicher. Doch das ist für die Tierärzte noch nicht wichtig, zuerst muss schnell und konzentriert gearbeitet werden. „Wir sind leise bei den Untersuchungen, da wir vermuten, dass die Tiere trotz der Narkose Lärm mitbekämen. Und den Stress wollen wir vermeiden.“
Während Roller mehrere Stellen an den Läufen rasiert, um besser Blutproben nehmen zu können, kümmert sich Lakemeyer um die Entnahme von Kot- und Haarproben. Später wird auch noch eine Urinprobe genommen. Mumme passt das Halsband an, Beate Zein hält die Arbeiten mit der Kamera fest.


Zu Dritt wird an der Fähe gearbeitet, die ruhig und gleichmäßig atmet. „Das ist der sechste Fuchs, der von uns mit einem Sender versehen wurde“, erklärt Mumme, während er mit dem Peilgerät den Sender am Hals aktiviert. „In den ersten Tagen komme ich ganz häufig, um das Tier zu orten. Danach meist ein Mal pro Woche.“ Dabei werden unter anderem die Lebensumstände, das Habitat, in dem der Fuchs sich aufhält oder auch, wie viel Zeit im Bau verbracht wird, recherchiert.


eix-fuchs4 1Nach 45 Minuten sind die Proben in kleine Röhrchen verpackt und die Gummihandschuhe werden beiseite gelegt. „Das Gegenmittel wird gespritzt, es dauert 15 bis 20 Minuten, bis das Tier wieder fit ist“, so Roller. Dabei wird die Fähe auf Handtücher gelegt, damit sie nicht zu sehr auskühlt. Langsam wird die Fähe wach, noch etwas benommen macht sie sich auf den Weg in den Wald – als neue Mitarbeiterin der TiHo.


Sorka Eixmann
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Wölfe im Liebesrausch

wolfVon Januar bis März ist Paarungszeit bei den Wölfen. Bis zu 80 Kilometer legen die Tiere in einer Nacht zurück auf der Suche nach einem geeigneten Partner.

Bei den Wölfen ist aktuell Fortpflanzungszeit. Deshalb ist auch in Schleswig-Holsteins Offenlandschaften und Wäldern mit einzelnen Großraubtieren zu rechnen. Die geschlechtsreifen Jungwölfe aus den Rudeln in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt entwickeln einen ausgeprägten Wandertrieb. Während weibliche Wölfe in der Nähe des Elternrudels nach einem Partner Ausschau halten, wandern männliche Wölfe großräumiger. Dabei dringen sie auch in bislang wolfsfreie Regionen vor und überqueren stark befahrene Straßen. In den vergangenen Jahren starben bei Verkehrsunfällen im Land Schleswig-Holstein 5 Wölfe. Seit 2007 wurden in Schleswig-Holstein 29mal Wölfe nachgewiesen. Dabei handelt es sich ausschließlich um wandernde Einzeltiere. Ein Rudel mit Nachwuchs hat es hier noch nicht gegeben.


Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein „Gerade jetzt kann jederzeit ein Wolf überall in Schleswig-Holstein auftauchen. Obwohl die Tiere in der Regel die Nähe zum Menschen meiden, ist dennoch Vorsicht geboten und alles zu unterlassen, was die Tiere anlocken könnte. Bei direktem Wolfskontakt rate ich Spaziergängern, sich bemerkbar zu machen und nicht in Panik zu verfallen. Hunde sollten zu deren Sicherheit angeleint bleiben.“


Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein ruft alle Jägerinnen und Jäger auf, Hinweise auf den Wolf in ihren Revieren unverzüglich zu melden. Die hierfür eingerichtete Wolfshotline ist rund um die Uhr unter 0174-6330335 erreichbar. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein unterstützt gemeinsam mit dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume das Monitoring-Programm des Landes Schleswig-Holstein mit seinen speziell ausgebildeten Wolfsbetreuern. Die Wolfbetreuer sind über das ganze Land verteiltet. Sie sind Ansprechpartner vor Ort und wissen, wie Wolfshinweise den strengen Monitoring-Vorgaben entsprechend protokolliert werden. Auf diese Weise sollen möglichst viele belastbare Hinweise gesammelt werden, um zu einer wissenschaftlich relevanten Bestandsermittlung zu gelangen, um daraus Schlüsse für das Wolfsmanagement ziehen zu können.


"Mit Blick auf die rasant steigende Wolfspopulation in Deutschland und der wachsenden Probleme daraus, muss künftig diskutiert werden, wie viele Wölfe Deutschland ertragen kann und will. Eine unbegrenzte Ausbreitung ist realitätsfern und sorgt im ländlichen Raum für eine rapide sinkende Toleranz gegenüber dem Großraubtier. Es ist an der Zeit, die Probleme gemeinsam zu lösen.“, erklärt Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

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Jubiläums-Benefiz-Konzert des Deutschen Hornensembles in Bad Segeberg

 Klassik-Echo-Preisträger treten in der Marienkirche auf

Stolz sind sie, die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, die Segeberger Rotarier und die Kreisjägerschaft Segeberg, dass es ihnen gelungen ist, Deutschlands beste Hornbläser als Dozenten für ein Seminar und Konzert nach Bad Segeberg zu bekommen. 60 Teilnehmer haben sich für dieses Seminar angemeldet und der Höhepunkt findet am 4.März um 20.00 Uhr in der Marienkirche statt.

Das „Deutsche Hornensemble“ nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch 4 Jahrhunderte Hornmusik sowie eine musikalische Reise durch verschiedene europäische Länder. Die Interpreten gehören nicht nur zu den Besten der Besten in Deutschland, sie alle haben einen ausgezeichneten Namen und ihr Können findet durch das Engagement in vielen großen Europäischen Orchestern einen Widerhall, der ihre Klasse geradezu unterstreicht.

Jeder Solist ist ein Perfektionist, ein Spezialist und ein Könner der Hornmusik. Zusammen bilden sie das Deutsche Hornensemble und wo sie dozieren und auftreten, sind die Seminare bereits nach kurzer Zeit ausgebucht und die Konzerte überdurchschnittlich gefüllt.

Wer sich für Hornmusik interessiert, wird in der Marienkirche in Bad Segeberg einen schönen Abend erleben können.

Oliver Kersken moderiert und führt die Besucher durch das Programm, denn er ist international ein gefragter Musiker und bekannt für großartige alte Musik.

Dass Hornmusiker der Spitzenklasse rar sind, beweist Christoph Moinian. Solohornist der Mecklenburgischen Staatskapelle und der Cappella Coloniensis beim WDR. Als Gast in Barockorchestern von Amsterdam und Toronto begründete Moinian seinen internationalen Ruf.

Joaquim Palet spielte in verschiedenen großen Orchestern, so z.B. bei der Neuen Düsseldorfer Hofmusik und dem Gewandhausorchester. Zudem ist er Solohornist am Staatstheater Oldenburg.

Stefan Oetter ist in Schleswig-Holstein kein Unbekannter, gehörte er doch zu den Teilnehmern der ersten Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals.

Diese 4 Musiker erhielten 2002 dann auch den Klassik Echo !

Als Gast tritt dann noch Lars Mechelke auf, der als tiefer Hornist bei den Nürnberger Symphonikern beschäftigt ist.

Alle fünf Solisten sind ein Garant für ein interessantes Hornkonzert in der Bad Segeberger Marienkirche. Die Nachwuchs-Hornisten des vorgeschalteten Horn-Lehrganges kommen ebenfalls zu Gehör, denn das Konzert gehört mit zum Seminarprogramm.

Der Reingewinn dieses Benefizkonzertes fließt ausschließlich in ein Waisenheimprojekt in Namibia (www.omaruruchildrenshaven.org). Eintritt Abendkasse : 10 Euro / Reservierungen :  abraker@lksh.de oder 04551-959824 ( Frau Braker ).

 

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Arbeit mit Wildtierkameras im Rahmen der Projektwoche des Gymnasiums Schloss Plön

I 00003e 1Mit folgendem Bericht zweier Schüler der 5. und 6. Klasse legen sie Rechenschaft ab über eine Woche Teilnahme an einem Kurs zur Arbeit mit Wildtierkameras im Rahmen der Projektwoche des Gymnasiums Schloss Plön. Wir, der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V., möchten uns für das Interesse und die rege Mitarbeit der Schüler in den Arbeitsgruppen bedanken. Die Durchführung war vorrangig angelegt auf die Vermittlung von Wissen zur Handhabung von Wildtierkameras, auf Vorbereitung ihres Einsatzes und damit eng verbunden mit Erkenntnisgewinnung über ihren Nutzen zum Monitoring von Wildtieren.
Um bei der Arbeit mit den Schülern diese Ziele erreichen zu können, war eine gründliche Vorbereitung erforderlich, die umfassender Unterstützung, insbesondere materieller Art, bedurfte.
Unser Dank gilt deshalb Bingo Lotto Schleswig-Holstein für die Finanzierung einiger Wildkameras. Für die Bereitstellung einiger weiterer Kameras und Unterstützung bei allen technischen Fragen danken wir Björn Schulz. Im Interesse der Schülerinnen und Schüler bedanken wir uns bei Oliver Granke, der mit viel Engagement das LIFE Limosa Projekt vorgestellt hat und damit zum Erfolg der Projektwoche beigetragen hat.                

Sonja Graumann

 

Diorama 1Die diesjährige Projektwoche fand an unserem Gymnasium Schloss Plön vom 30.01. bis zum 03.02. statt. Alle Schülerinnen und Schüler wählten unter den angebotenen Kursen aus, was sie besonders interessierte, worin sie ihr Wissen erweitern wollten oder was ihrem Hobby entsprach.
11 Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 entschieden sich für die Arbeit mit Wildtierkameras. Dieser Kurs wurde von Frau Sonja Graumann geleitet. Sie arbeitet beim Landesjagdverband Schleswig - Holstein.
Das versprach praxisverbundene Übungen und Wissen, das für die meisten von uns neu war.
So war es auch. Hier unser Bericht :

I 00023e 1Wildtierkameras sind Kameras, die viele Informationen liefern. Man hängt sie an Bäume, Zäune oder stellt sie auf den Boden oder auf ein Stativ. Kommt nun ein Tier vorbei, so lösen sie durch bewegten Temperaturunterschied aus. Um mit ihnen zu arbeiten, muss man die richtigen Einstellungen durchführen. Mit Hilfe dieser Kameras gelangt man an verschiedene Informationen, z.B. welches Tier dort entlanggeht, wie viele dort entlanggehen oder um welche Uhrzeit.
Am Montag, dem ersten Tag des Wildtierkameraprojekts haben wir als Gruppe gelernt, wie man mit Wildtierkameras umgeht. Dazu machten wir gegenseitige Portraitfotos, nachdem wir Batterien und SD Karten eingesetzt hatten.
Wir lernten, wie man die Kamera so einstellt, dass sie scharfe Fotos macht und genau den richtigen Winkel erfasst. Die Tiere erscheinen nur in einem bestimmten Abstand von der Kamera scharf. Wir probierten mit Hilfe ausgestopfter Tiere aus, wo genau im Bild das Tier scharf sichtbar ist. Dabei fanden wir heraus, dass wir es mit zwei verschiedene Arten von Kameras zu tun haben würden. I 00105a 1
Die eine ist z.B. für Mäuse geeignet, da das Tier 30 cm dran sein muss, damit es ein gutes Bild wird. Die andere ist für größere Tiere, wie z.B. Wildschweine, Hirsche, Rehe und Dachse, geeignet. In jeder Nacht durften alle Kinder, die es wollten, eine der Wildtierkameras mit nach Hause nehmen und dort aufhängen. Am nächsten Morgen guckten wir uns jedesmal die Ergebnisse an. Am zweiten Tag begutachteten wir die Problematik der Geschwindigkeit. In kleinen Gruppen erarbeiteten wir eine Idee, wie wir messen können, bei welcher Geschwindigkeit ein Tier noch auf dem Bild ist, denn sobald das Tier zu schnell rennt, löst die Kamera ein Bild aus, auf dem kein Tier ist, da es eine Auslöseverzögerung gibt.

Janne Ausstellung 1Am Ende des Tages werteten wir in den Gruppen Bilder einer Wildtierkamera aus, die von einem Mitarbeiter des Landesjagdverbands für fast ein Jahr an ein und derselben Stelle aufgebaut war und über diesen Zeitraum Fotos gemacht hatte, die wir nach Erstellungsdatum und Uhrzeit sortierten. So konnten wir z.B. sehen, dass der Dachs immer in der Dämmerung vorbeikam.
Am dritten Tag erarbeiteten wir in zwei Gruppen etwas über die Blitze. Es gibt drei verschiedene - einen Schwarzlichtblitz, einen Infrarotblitz und einen Weißlichtblitz. Durch sie  sehen die Fotos jeweils anders aus.
Deshalb lernten wir, sie in der Kamera richtig einzusetzen und entsprechend anzuwenden.
Während die eine Gruppe die Blitze erforschte, trug die andere Gruppe die Ergebnisse der Nacht in die Datenbank www.wildtierkamera-sh.de ein und dann wechselten die Gruppen.
Präsentation 1Am vierten Tag kam Oliver Granke vom LIFE Limosa Projekt und stellte uns sein Projekt zur Rettung der Uferschnepfe in Schleswig – Holstein vor. Er erklärte uns, wie ihre Wildkameras  funktionierten. Schließlich durften wir in kleinen Gruppen Bilder sortieren. Die Bilder stammten von den Wildtierkameras, die an jedem Uferschnepfennest installiert worden waren.
Sie zeigten Füchse, Marderhunde, Weißwangengänse, Hasen und noch ein paar andere Tiere. Jede Gruppe sortierte die Bilder nach Feinden, ungefährlichen Besuchern und Bruterfolgen.
Am letzten Tag bereiteten wir uns mit kleinen Texten, einem Film und einem Diorama auf die Präsentation vor.

Anouk, 6. Klasse und Janne, 5. KlasseI  00008 1
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Einladung zum Seminar: Lebensräume in der Agrarlandschaft

am Freitag, dem 24. Februar 2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Schießsportzentrum Kasseedorf

Europaweit sind unsere Landschaften in weiten Teilen landwirtschaftlich geprägt. In Deutschland werden heute über 50% der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Die Verantwortung für diese Flächen tragen in einem hohen Maße die Landwirte. Sie formen, gestalten und bewirtschaften Äcker, Weiden, Wiesen und somit auch unersetzliche Lebensräume zahlreicher heimischer Wildtier- und Pflanzenarten. Neben der Zerschneidung der Landschaft durch Verkehrswege und Siedlungen hat die intensive Landwirtschaft vielerorts dazu beigetragen, dass viele der für Agrarlandschaften typischen wild lebenden Tier- und Pflanzenarten selten geworden sind. Doch wie können wir helfen? Welche Maßnahmen sind geeignet und wer bezahlt sie?

Seminarprogramm:

09:00 Uhr Ankommen bei einem Becher Kaffee

09:30 Uhr Begrüßung, Vorstellungsrunde, Organisatorisches Bettina Watermann, BNUR

09:50 Uhr Einführung Christian Meissner, Marcus Börner

10:00 Uhr Artenvielfalt im Ackerbau – Die Praxis des Vertragsnaturschutzes aus Sicht eines Landwirts Otto Witt, Gothendorf

10:30 Uhr Erfahrungen aus den Artenschutzprogrammen zum Rebhuhn Dr. Ulrich Fehlberg, CoNatur Wildtiermanagement, Plön

11:00 Uhr Artenvielfalt im Ackerbau – Wildpflanzen zur Energiegewinnung nutzen Werner Kuhn, Netzwerk Lebensraum Feldflur, Güntersleben

11:30 Uhr Getränkepause

12:00 Uhr Lebensräume aus Jägerhand – praktische Beispiele Christopher von Dollen, Landesjagdverband SH e.V., Hegelehrrevier Grönwohld

12:30 Uhr Mittagspause

13:00 Uhr Gelegenheit zum geführten Rundgang auf dem Gelände: „Artenschutz, Naturerlebnis und Schießstand“

13:45 Uhr Steigerung der Biodiversität in der Landwirtschaft durch angepasste Anbauverfahren Dr. Michael Glemnitz, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., Müncheberg

14:15 Uhr Neues aus dem Vertragsnaturschutz Jochen Thun, Landgesellschaft SH mbH, Kiel

14:45 Uhr Getränkepause mit Kuchen

15:15 Uhr Naturschutzberatung für Landwirte – ein Weg zu mehr Biotopschutz Joceline Schleimer, Deutscher Verband für Landschaftspflege e. V., Flintbek

15:45 Uhr Nachfragen, Anregungen, Diskussion Christian Meissner, Marcus Börner

16:30 Uhr Feedback Bettina Watermann

16:45 Uhr Ende der Veranstaltung

Den detaillierten Programmablauf finden Sie im Einladungsfaltblatt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 45 € zzgl. Verpflegungskosten.
Anmeldung schriftlich mit dem Anmeldeformular an:      
Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume
Hamburger Chaussee 25
24220 Flintbek
Fax 0 43 47 704-790
anmeldung@bnur.landsh.de

 

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Jägersilvester 2017

jgersilvester 2

jgersilvester 1

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Landespflanzenbörse 2017

LPB 2017

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