Sehr geehrte Kunden, sehr geehrte Mitglieder,

immer wieder sind in den letzten Wochen und Tagen E-Mails aufgetaucht, in denen der Absender vortäuscht, dass diese Mails vom LJV kommen. Oft sind diese Mails mit einem Link oder einem Anhang versehen und im Betreff steht bspw. „gescannte Dokumente, Rechnung 10/2017“ (vgl. Beispiel).

eeeeWenn Sie eine solche Mail bekommen und den Link oder Anhang anklicken WÜRDEN (BITTE NICHT TUN!!!), dann laden Sie sich einen Verschlüsselungsvirus runter, der Ihre Daten mit einem Passwort verschlüsselt, welches Ihnen der Absender gegen Zahlung von rund 3.000 Euro aber gerne wieder mitteilt.

Bitte schauen Sie sich Ihre Mails immer genau vorher an, bevor Sie einen Link oder Anhang öffnen.

Deutliche Hinweise auf solche betrügerischen Mails sind:

  1.     eine zweite Mailadresse, die offensichtlich nichts mit dem LJV zu tun hat (Bild rot umrandet)
  2.     Umlauten (rote Kreise im Bild) werden falsch dargestellt, was auf einen Absender bspw. aus Russland oder China vermuten lässt

Sollten Sie solche Mails erhalten, löschen Sie diese unverzüglich.

Im Anhang haben wir Ihnen noch eine PDF von einer Mitarbeiterschulung, die wir im Februar in der LJV Geschäftsstelle durchgeführt haben, beigefügt. Das Beispiel 1 ist genau der Fall, der aktuell aufgetreten ist.

Die Hegeringleiterin, Ute Olsson-Wollner hatte am 10. September 17 zu einer Damenjagd ins Revier eingeladen. Schon am Nachmittag trafen 5 Damen zu Kaffee und Kuchen bei der Hegeringleiterin ein und es entstand sofort eine angeregte Unterhaltung rund um die Jagd. Als es dann Zeit wurde für den Ansitz wurden die wichtigen rechtlichen Formalitäten erledigt und das freigegebene Wild bekannt gegeben. Es war ein Ansitzwetter wie es besser nicht sein konnte und man blieb bis zum letzten Büchsenlicht auf den Hochsitzen. Es waren einige Schüsse gefallen und alle kamen ganz gespannt auf den Hof der Hegeringleiterin zurück und die Strecke konnte sich sehen lassen. Natürlich wurde über den reichlichen Anblick berichtet und auch darüber wie das Wild zur Strecke kam. Ein Erinnerungsfoto durfte natürlich nicht fehlten. Anschließend saßen die Damen noch bei leckerer Suppe zusammen und man verabredete sich schon zur Gänsejagd in einem anderen Revier und eines war am Ende des Abends sicher, wir wiederholen diese Damenjagd auf jeden Fall im nächsten Jahr.

Ute Olsson-Wollner
Hegering X

Damenjagd_HR10

Naturerlebnistag Uhlenkolk am 10.September 2017

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6000 Besucher kamen anlässlich des Naturerlebnistages am Uhlenkolk vom 10.September 2017  6000 begeisterte und gut gelaunte Besucher kamen bei schönstem „Indian Sommerwetter“ zum Naturerlebnistag zum Uhlenkolk in Mölln. Dieser Tag wird den vielen kleinen und großen Besuchern lebhaft in spannender …

 

Reparatur des Wisentwintergatters

http://kjs-herzogtum-lauenburg.de/wp-content/uploads/2017/09/Wisentgehege3.jpg

Reparatur des Wisentwintergatters Als Betreiber des Wisentgeheges muss die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Kreisforst für den ordnungsgemäßen Zustand Sorge tragen. Da die Tiere in den Wintermonaten in ein kleineres Gatter umziehen müssen, wo die Versorgung mit …

 

Reinigung des Pinnsees

Reinigung des Pinnsees von SPERRMÜLL mit Tauchern am 16.9.17 Im Rahmen der Revierpflege des Stadtwaldes in Mölln und gleichzeitig das Lehrrevier der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg, engagiert sich das Stadtforstamt unter der Schirmherrschaft von Herrn Förster Jörg Thun und der Kreisjägerschaft …

 

Mit Papier und Bleistift durch den Wald

http://www.ljv-sh.de/images/LJV_Bilder/Lernort_Natur/4aplnnsg.jpg

4aplnnsgDer Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Schreibwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 aus Schleswig-Holstein

Um das Umweltbewusstsein und die Aktivität der jungen Generation zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt zu fördern, ist es notwendig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und ihren Blick für diese Lebensbereiche zu öffnen.

Das Bedürfnis, Natur zu erleben, sie zu betrachten und sich zu ihr zu äußern, ist nicht selbstverständlich vorhanden, sondern muss entwickelt werden. Nur dann sind tatkräftiges Handeln zu ihrem Schutz und zur Pflege und Einsicht in ökologische Zusammenhänge zu erwarten. Neben der Betrachtung wissenschaftlicher Aspekte erscheint es zwingend notwendig, in dieser weitgehend technisierten Welt unserer Tage vor allem jungen Menschen Natur –insbesondere den Wald und das darin lebende Wild – erlebbar zu machen.

Nicht zuletzt spielt der Wald eine beträchtliche Rolle in Kunst und Kultur, ist er mit seinen Bewohnern Gegenstand der deutschen Literatur und den Kindern dort in Form von Märchen, Sagen, Geschichten und Gedichten als schön, bedrohlich, beschützend oder geheimnisvoll vielfach begegnet.

Eingereicht werden können sowohl die Arbeiten von ganzen Klassenverbänden wie auch Einzelbeiträge, die das Ergebnis von Wettbewerben innerhalb einer Klasse sind.

Um eine möglichst umfangreiche und vielfältige Teilnahme zu sichern, bleibt die inhaltliche Themenstellung „Wald und Wild“ die einzige Vorgabe. Durch die Benennung folgender drei Themenkreise, soll der Einstieg erleichtert werden:

„Der Wald erzählt – ich hör` ihm zu“

„Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch“

„Der Wald ist Lebensraum“

Ob fantasievolles Märchen, spannende Kriminalgeschichte, witziges Comic oder wohlklingendes Gedicht. Ob objektive Beschreibung oder Kurzgeschichte, die Entscheidung zwischen „wahrer“ Geschichte oder Phantasie-Erzählung bestimmt die Ausdrucksform und ist frei wählbar.

  • Werke an LJV Schleswig-Holstein e.V., Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek oder gern auch per Mail an  schreibwettbewerb@ljv-sh.deschicken
  • kurz anfügen aus welcher Schule und Klasse der Beitrag kommt, Anschrift sowie E-Mail
  • Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2017
  • Die besten Ergebnisse werden in einer Broschüre zusammengefasst, illustriert und veröffentlicht sowie jeder teilnehmenden Klasse ausgehändigt.

Zu gewinnen gibt es Aktionen für die gesamte Klasse:

  • 1. Preis                Besuch der Seehundstation Friedrichskoog
  • 2. Preis                Klassenausflug mit Übernachtung in einer Jurte
  • 3. Preis                Besuch eines Hochseilgartens 
 

Mit Papier und Bleistift durch den Wald

http://www.ljv-sh.de/images/LJV_Bilder/Lernort_Natur/4aplnnsg.jpg

4aplnnsgDer Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Schreibwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 aus Schleswig-Holstein

Um das Umweltbewusstsein und die Aktivität der jungen Generation zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt zu fördern, ist es notwendig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und ihren Blick für diese Lebensbereiche zu öffnen.

Das Bedürfnis, Natur zu erleben, sie zu betrachten und sich zu ihr zu äußern, ist nicht selbstverständlich vorhanden, sondern muss entwickelt werden. Nur dann sind tatkräftiges Handeln zu ihrem Schutz und zur Pflege und Einsicht in ökologische Zusammenhänge zu erwarten. Neben der Betrachtung wissenschaftlicher Aspekte erscheint es zwingend notwendig, in dieser weitgehend technisierten Welt unserer Tage vor allem jungen Menschen Natur –insbesondere den Wald und das darin lebende Wild – erlebbar zu machen.

Nicht zuletzt spielt der Wald eine beträchtliche Rolle in Kunst und Kultur, ist er mit seinen Bewohnern Gegenstand der deutschen Literatur und den Kindern dort in Form von Märchen, Sagen, Geschichten und Gedichten als schön, bedrohlich, beschützend oder geheimnisvoll vielfach begegnet.

Eingereicht werden können sowohl die Arbeiten von ganzen Klassenverbänden wie auch Einzelbeiträge, die das Ergebnis von Wettbewerben innerhalb einer Klasse sind.

Um eine möglichst umfangreiche und vielfältige Teilnahme zu sichern, bleibt die inhaltliche Themenstellung „Wald und Wild“ die einzige Vorgabe. Durch die Benennung folgender drei Themenkreise, soll der Einstieg erleichtert werden:

„Der Wald erzählt – ich hör` ihm zu“

„Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch“

„Der Wald ist Lebensraum“

Ob fantasievolles Märchen, spannende Kriminalgeschichte, witziges Comic oder wohlklingendes Gedicht. Ob objektive Beschreibung oder Kurzgeschichte, die Entscheidung zwischen „wahrer“ Geschichte oder Phantasie-Erzählung bestimmt die Ausdrucksform und ist frei wählbar.

  • Werke an LJV Schleswig-Holstein e.V., Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek oder gern auch per Mail an  schreibwettbewerb@ljv-sh.deschicken
  • kurz anfügen aus welcher Schule und Klasse der Beitrag kommt, Anschrift sowie E-Mail
  • Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2017
  • Die besten Ergebnisse werden in einer Broschüre zusammengefasst, illustriert und veröffentlicht sowie jeder teilnehmenden Klasse ausgehändigt.

Zu gewinnen gibt es Aktionen für die gesamte Klasse:

  • 1. Preis                Besuch der Seehundstation Friedrichskoog
  • 2. Preis                Klassenausflug mit Übernachtung in einer Jurte
  • 3. Preis                Besuch eines Hochseilgartens 
 

Stellenausschreibung: Sachbearbeiter/in Buchhaltung & Controlling

http://www.ljv-sh.de/images/LOGOS/Kollege_gesucht.JPG

Kollege gesuchtDer Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. (LJV) ist die Vereinigung der Jägerinnen und Jäger und weiterer naturinteressierter Menschen Schleswig-Holsteins.Er ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein mit 17.500 Mitgliedern. Der Verein gliedert sich in 20 Kreisjägerschaften und diese in Hegeringe. Er ist ein nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) staatlich anerkannter Naturschutzverein.
    
Ab sofort sucht der Verein einen Sachbearbeiter/in Buchhaltung & Controlling mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden in der Geschäftsstelle in Flintbek.

Aufgaben:
- Vereinsbuchhaltung, Kostenstellenrechnung
- Überwachung der Zahlungseingänge und -ausgänge
- Korrespondenz mit Zahlungsempfängern, Banken und Steuerberatung
- Mahnwesen und Liquiditätsmanagement
- Zuarbeiten für Lohnbuchhaltung und Personalmanagement
- Vorbereitung und Zuarbeit bei Abrechnungen öffentlicher Fördermittel
- Mitwirkung an der Erstellung des Jahresabschlusses (entsprechend Vereinsrecht)
- Finanzberichterstattung für z.B. den Vorstand
- sonstige Büro- und Verwaltungsaufgaben

Anforderungen:
- eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit Schwerpunkt im Rechnungswesen/Buchhaltung oder vergleichbare Berufsausbildung
- einschlägige Berufserfahrungen in der Finanzbuchhaltung, Rechnungsprüfung, Kontierung, -Kostenstellenrechnung
- strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise
- Bereitschaft sich in komplexe, vereinsspezifische Abläufe einzuarbeiten
- fundierten Kenntnisse in DATEV, MS-Office (v.a. Excel, Word)
- Kenntnisse in der Arbeit mit Profi-Cash von Vorteil
- Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und hohe Eigenmotivation
- Inhaltliche Identifizierung mit den satzungsgemäßen Zielen des LJV
- Jagdschein ist von Vorteil

Leistungen:
- Mitarbeit in einem kollegialen und engagierten Team von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen
- Vergütung nach EG 6 TV-L

Kontakt:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung, tabellarischem Lebenslauf, Beurteilungen und Zeugnissen bis zum 30.09.2017 als zusammenhängende PDF Datei per E-Mail die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes: info@ljv-sh.de

Die Bewerbungsgespräche für ausgewählte Bewerber/innen finden zeitnah in Flintbek statt.

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.
Böhnhusener Weg 6
24220 Flintbek

Einen ersten Eindruck zur Arbeit des Verbandes finden Sie unter www.ljv-sh.de.de Für weitere Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen gern telefonisch unter 04347-90870 oder per E-Mail an info@ljv-sh.de  zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Anwendung und Wirkungsweise von Vergrämungsmunition im Rahmen des Wolfsmanagements

http://www.ljv-sh.de/images/LJV_Bilder/Artikelbilder/DSC_0010.JPG

DSC 0010Mit der steigenden Population der Wölfe in Deutschland, den Übergriffen auf Nutz- und Haustiere sind zunehmende Konflikte mit Menschen vorprogrammiert. Es gab und gibt immer wieder einzelne Individuen, die keine Scheu vor dem Menschen zeigen und sich nicht verscheuchen lassen. In solchen Fällen wird dann schnell der Ruf laut nach Vergrämung mit der Waffe.

In den Medien und von einzelnen Verbandsvertretern wird die Meinung verbreitet, dass Vergrämung problemlos möglich sei. Es gäbe bspw. Vergrämungsmunition, die für solche Zwecke genutzt werden könne.

Anders als bei der Jagdausübung auf Wild darf der Wolf auf gar keinen Fall bei der Anwendung von Vergrämungsmaßnahmen getötet oder verletzt werden. Bevor die Waffe auf ein Tier gerichtet wird, muss sich die Schützin oder der Schütze im Umgang mit seiner Waffe und der Wirkung der Munition vertraut machen.

Es hat sich allerdings herausgestellt, dass bislang keine Erfahrungen mit diesen Vergrämungsmunitionen in Deutschland vorhanden und dokumentiert sind.

Um diesen Umstand zu beheben, hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Wolfsmanagements ein Belehrungs- und Übungsschießen am 18.07.2017 auf dem Schießstand Hasenmoor (Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein) organisiert.

Hierzu eingeladen wurden, neben den offiziellen Wolfsbetreuern des Landes Schleswig-Holstein, Vertreter aus Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. An der Veranstaltung nahmen ca. 40 Personen aus Ehrenamt und Verwaltung teil.

 

 

Waldspaziergang 2017 Hegering V

Die Jäger des Hegerings V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hatten am 23. Juli 2017 wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang für Jedermann“ eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Thema Jagd näher zu bringen. In diesem Jahr …

 

Ergebnisse der Landesmeisterschaft im jagdlichen Schiessen 2017

Hier findet Ihr die Ergebnisse der LM 2017 Aller Klassen.

 

Hegeringschießen HR10

http://kjs-herzogtum-lauenburg.de/wp-content/uploads/2017/07/Hegeringschiessen_2017.jpg

Hegeringschiessen 2017 Zum diesjährigen Hegeringschießen kam leider nicht die gewohnte Anzahl von Mitgliedern. Dennoch hatten wir viel Spass und die Schiessleistungen waren auch ganz ansehnlich. Am Schluß kamen dann noch 5 Schützen zusammen um den Wanderpokal, in Form einer Holzscheibe, …

 

Afrikanische Schweinepest: Seuche erreicht Tschechien – Das Ministerium für Energiewende, …

http://newsletter.jagdverband.de/system/assets/2683/medium/asp.jpg

 

 

Am 27. Juni wurde erstmalig über den Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei zwei tot aufgefundenen Wildschweinen im Osten Tschechiens in der Region Zlin berichtet. Damit hat das ASP-Virus in der EU einen deutlichen Sprung nach Westen gemacht und ist bis auf 80 km an Österreich und ca. 300 km an die deutsche Grenze herangerückt, siehe auch Karte des FLI vom 07. Juli 2017.. Es ist bislang unklar, wie die Seuche über eine Entfernung von mehreren hundert Kilometern verschleppt wurde. Da der Fundort in Tschechien in der Nähe einer Ost-West-Fernverbindung liegt, wird derzeit eine Verschleppung durch Reisende oder Fernfahrer vermutet. Im Juli wurde eine weitere Ausbreitung der Seuche in der Wildschweinpopulation in der Region Zlin bestätigt.

In den von der ASP betroffenen -Regionen im Baltikum und in Ostpolen werden nach wie vor zahlreiche Nachweise bei Wildschweinen festgestellt. In Polen hat es im Restriktionsgebiet aktuell einen Ausbruch in einer großen Schweinehaltung gegeben und im Juni ca. 20 Ausbrüche in Hausschweine-Kleinhaltungen. Auch in Estland wurde das Virus in einer größeren Schweinehaltung nachgewiesen. Aus Russland und der Ukraine wird weiterhin über ASP-Nachweise beim Schwarzwild und in Schweinehaltungen berichtet.

Diese beunruhigende Entwicklung zeigt wie instabil die ASP-Situation derzeit insgesamt ist. Die Einschleppung der ASP nach Deutschland in die Wildschweinpopulation oder in die  Hausschweinebestände hätte schwerwiegende Folgen für Jäger und Schweinehalter. Daher muss alles getan werden, um eine Einschleppung der Seuche zu verhindern. In diesem Zusammenhang wird dringend an die Einhaltung von Seuchen-Präventionsmaßnahmen appelliert:

  • Von Jagdreisen in die ASP-Regionen wird dringend abgeraten, sie sind mit einem verantwortungsbewussten jagdlichen Handeln nicht vereinbar. Wird die Seuche durch Jagdreisende nach Deutschland verschleppt, so hätte dies nicht nur dramatische Folgen für die Wildschweinpopulation, sondern insbesondere auch für den gesamten landwirtschaftlichen Schweinesektor.
  • Da das ASP-Virus in Blut, rohem Fleisch oder gepökelten oder geräucherten Fleischwaren über viele Monate haltbar ist, dürfen Fleisch und Fleischprodukte von dort nicht verbracht werden. Jagdtrophäen vom Schwarzwild aus betroffenen Ländern (Polen, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Weißrussland, Ukraine, Tschechische Republik und auch Sardinien) stellen ebenfalls ein Einschleppungsrisiko dar. Auch ist eine Übertragung durch virusbehaftete Kleidung und Ausrüstung möglich. Daher ist eine Reinigung und Desinfektion bei voriger Anwesenheit in diesen Gebieten unbedingt notwendig.  
  • Eine wichtige Präventivmaßnahme ist eine wirksame Bejagung, die dazu dient, den Wildschweinbestand in Schleswig-Holstein deutlich zu reduzieren, wobei. Revierübergreifende Jagden verstärkt zum Einsatz kommen sollten. Insbesondere Frischlinge und Überläufer sollen erheblich stärker bejagt werden, denn die jährliche Überlebensrate der Frischlinge  hat einen beträchtlichen Einfluss auf die Wachstumsrate der Population. Ziel sollte es sein 80 % der Frischlinge zu erlegen.
  • Die Reviere sollten ganzjährig regelmäßig auf verendetes oder verhaltensauffälliges Schwarzwild kontrolliert werden. Proben von solchen Tieren, hierzu sind auch Tupferproben möglich, sollen unbedingt zur Untersuchung ins Landeslabor eingesandt werden.
  • Bei Auffälligkeiten (mehrere Stücke Fallwild, abgekommene Tiere, mangelnde Scheu, besondere Merkmale an erlegten Stücken usw.) sind unverzüglich die Jagdbehörde und das Veterinäramt zu informieren.                                      
  • Für das Wildschweine-Monitoring sollen wie in den Vorjahren weiterhin auch Proben (in der Regel Schweißproben) von gesund erlegten Wildschweinen an das Landeslabor eingesendet werden.
  • Um eine Einschleppung möglichst frühzeitig zu erkennen, werden Jäger mit Revieren, die benachbart zu Rastplätzen von Autobahnen und anderen Bundesfernstraßen liegen, gebeten möglichst von diesen Erlegungsorten Proben einzusenden.
  • Das Krankheitsbild der ASP ist sehr variabel und ist nicht von der Klassischen Schweinepest und zahlreichen anderen Erkrankungen der Schweine zu unterscheiden. Eine sichere Diagnose kann ausschließlich im Labor erfolgen.
  • Jagdlich aktive Schweinehalter müssen besondere Vorsicht walten lassen. Jeder direkte oder indirekte Kontakt von Hausschweinen zu Wildschweinen muss vermieden werden. Das Betreten des Schweinestalls nach der Jagd ist erst nach Duschen, Händedesinfektion und komplettem Kleidungswechsel möglich. Es soll kein Wildschwein auf dem Betrieb aufgebrochen werden und Schwarzwild anderer Jäger ist auf keinen Fall in die eigene Wildkammer aufzunehmen.

Weitere Informationen und Merkblätter für Jäger, Landwirte und landwirtschaftliche Angestellte aus Osteuropa sind hier verfügbar.

Das Friedrich-Loeffler-Institut stellt hier aktuelle Informationen und Kartenmaterial zur Verfügung.

Aktuelle Pressemeldung des Friedrich-Loeffler-Instituts vom 12.07.2017

Quelle: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (Stand 12.07.2017)
 

WildTierKataster – Aktueller Stand der Erfassung

http://www.ljv-sh.de/images/WTK/WiK2017rev_Beteiligung20160615.jpg

WiK2017rev Beteiligung20160615

Die regelmäßige Erfassung von Daten zum Vorkommen und Bestand unseres Wildes wird seit Jahren in Schleswig-Holstein im Rahmen des WildTierKatasters SH durchgeführt. Hierzu werden zum Jahresanfang alle Hegeringleiter mit Erfassungsbögen für die Reviere ihres Hegerings ausgestattet. Diese stellen die Unterlagen dann den Revieren in ihrem Hegering zur Verfügung. Die Abgabe der ausgefüllten Erfassungsbögen erfolgt dann entweder gesammelt über den Hegeringleiter oder direkt an die Bearbeiter des WildTierKatasters. 

In 2017 werden in Schleswig-Holstein die Feldhasen und Wildkaninchen erfasst.

Sie können den Erfassungsbogen aber auch runterladen.

Seit einigen Jahren kann natürlich auch jedes Revier seine Daten direkt online unter www.wtk-sh.de eingeben. Das spart Arbeit und Papier und ermöglicht Ihnen jederzeit den Zugriff auf bereits eingegeben Daten.

  1. haben 314 Reviere – nur knapp 10% aller Jagdrevier im Lande – an der diesjährigen Erfassung zum Wildkaninchen teilgenommen. Bis zum 15.7.2017 können die Revierinhaber und Hegeringleiter die zugesandten Erfassungsbögen noch zurück senden oder die Dateneingabe online über www.wtk-sh.de durchführen.

!!!Bitte vervollständigen Sie das Bild und liefern Sie uns Ihren ausgefüllten Erfassungsbogen bis zum 15.7.2017!!!

Sprechen Sie auch Ihren Hegeringleiter, Ihren Jagdherren und Ihre Nachbarreviere an. Nur mit einer umfassenden und regelmäßigen Beteiligung bei diesen Erhebungen, können wir die Nachhaltigkeit der Jagd belegen. Nur mit eigenen Daten haben die Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein die Deutungshoheit und können wissenschaftlich belegt in politische Diskussionen einsteigen und für die Zukunft der Jagd kämpfen.

Bei Fragen und zur Abgabe des Erfassungsbogens wenden Sie sich an Ihren Hegeringleiter oder an das

WildTierKataster Schleswig-Holstein
Böhnhusener Weg 6
24220 Flintbek
Tel.: 04347-9087-18
Fax: 04347-9087-25
melden@wtk-sh.de

 

 

 

 

 

 

Jamaika beschließt Koalitionsvertrag

http://www.fdp-lv-sh.de/sites/default/files/styles/article_desktop/public/uploads/2017/06/16/koalitionsvertrag.png?itok=NHPrGHsH

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. begrüßt die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zum Thema Jagd  zwischen CDU, FDP und Bündnis90/DIE GRÜNEN in Schleswig-Holstein.

„Auch wenn wir uns in manchen Punkten etwas mehr Mut zu Veränderungen gewünscht hätten, begrüßen wir dennoch das hohe Maß an Stabilität, Verlässlichkeit und das in die Jägerinnen und Jäger gesetzte Vertrauen, das uns der Koalitionsvertrag für die kommenden 5 Jahre verspricht“, resümiert Wolfgang Heins, Präsident der 17.500 organisierten Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein.

Konkret bedeute dies (Auszug aus dem Koalitionsvertrag):

Wir streben vitale und dem Standort angepasste Wildbestände in Schleswig-Holstein an. Ziel unserer Jagdpolitik ist, weiterhin dem Arten- und Naturschutz gerecht zu sein. Ebenso setzen wir auf das Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern.

Wir werden einen „Runden Tisch“ mit Jagdverbänden, Naturschutzverbänden und Tierschutzverbänden einrichten, um jagdfachliche Fragen wie u.a. Monitoringprogramme von wildlebenden Tieren zu diskutieren.

Der Schutz und die Hege der Niederwildbestände insbesondere von Rebhuhn, Hase und Fasan werden eng verzahnt mit dem Vertragsnaturschutz der Landwirtschaft.

Grundsätzlich planen wir keine substantiellen Änderungen im Jagdgesetz. Sollte es neue Bundesregelungen geben, die eine Anpassung des Landesjagdgesetzes in Bezug auf bleifreie Jagd notwendig machen, werden wir das Landesjagdgesetz im Sinne der jetzigen landesrechtlichen Regelung überarbeiten.

Die Regelung, dass juristische Personen Flächen von der Jagdausübung befreien lassen können, werden wir im Sinne einer bundeseinheitlichen Regelung kurzfristig ändern.

Die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd wird in Hinblick auf den Gesundheitsschutz der Jägerinnen und Jäger und den Schutz der Jagdhunde (Tierschutz) zugelassen. Wir werden uns für eine bundesweit einheitliche Regelung hinsichtlich der Thematik der Schalldämpfer einsetzen.

Wir werden das Hundegesetz anpassen und bei der Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes einen Ausnahmetatbestand für Jagd- und Hütehunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung schaffen.

Zudem werden wir den Erhalt und die Weiterentwicklung der Schießstätten in Schleswig-Holstein aus der Jagdabgabe finanziell unterstützen.

 

Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein

http://www.ljv-sh.de/images/Bl%C3%A4ser/Bundesmeisterschaft2017/Holm-klein.JPG

Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein

 

Holm-klein

 

Auf dem Jagdschloss in Kranichstein (bei Darmstadt) fand am Sonntag, dem 11. Juni 2017 die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Blasen für B-Hörner statt. Die Schleswig-Holsteiner waren mit vier Gruppen vertreten. Sie waren dieses Mal besonders erfolgreich, denn aus ihren Reihen kam in der Kategorie „G“ der gemischten Hörner   der Bundesmeister – die Bläsergruppe „Holm Überläufer“ (KRS Pinneberg). Sie gewannen den Titel mit 970 von 975 möglichen Punkten. Es war das erste Mal, dass ein Bundesmeister aus Schleswig-Holstein kam. Die weiteren Schleswig-Holsteinischen Gruppen die „Hohner Harde“ (KJS RD-Ost) kamen mit dem 5. Platz und die Aukruger Jagdhornbläser (KJS RD-West) mit dem Platz 10 unter die „top ten“. Für die fröhliche Gruppe aus Hohenwestedt war der olympische Gedanke wichtig.

Der insgesamt zwei Tage dauernde Wettbewerb fand bei bestem Wetter statt. Der strahlende Sonnenschein brachte die Bläser zusätzlich zum Schwitzen. Am Samstag fand einerseits der Wettbewerb der Es-Parforce-Hörner, bei dem aber keiner aus unserem Bundesland antrat und anderseits der hessische Landeswettbewerb statt, zudem sich einige eifrige Bläsercorps als Gast angemeldet hatten, um schon mal einen Probelauf für den entscheidenden Wettbewerbsauftritt am Sonntag zu starten.

Für alle Gruppen und Kategorien muss man sagen, dass sich das bläserische Niveau seit Bestehen der Bundeswettbewerbe sehr stark verbessert hat. So hat sich der Gedanke mit Wettbewerben einerseits durch Aktivitäten den Zusammenhalt der Gruppe zu fördern und anderseits das Niveau zu steigern bewahrheitet.

Jörn Neupert

Holm-Siegbekanntgabe-klein

Der Leiter der Gruppe “Holm Überläufer” nimmt gerade die Siegerurkunde zum Bundesmeister in der Kategorie “G” vom stellvertretenden Präsidenten des DJV entgegen.

Bilder Schleswig-Holsteinischen Bläsergruppen:

 

HohnerHardeSchloss-kelin

                        Die Bläsergruppe “Hohner Harde” (KJS RD-West)

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Die Jagdhorn- Bläsergruppe aus Aukrug

 

 

 

 

 

 
   


       
       
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisse der Landesmeisterschaft im jagdlichen Schiessen der Junioren.

Hier die Ergebnise der LM der Junioren 2017 in Alt Bennebek.

 

Hegering 8 – Info zum Flohmarkt in Müssen 21.05.2017

Im Hegering X findet im zweijährigen Rhythmus ein Jägerflohmarkt statt. So kam dieses Jahr die Hegeringleiterin Ute Wollner auf mich zu und fragte, ob wir vom Hegering VIII dort nicht unseren Luftgewehrstand präsentieren wollten. „Na klar“ und los ging´s! Der …