DSC 0010Mit der steigenden Population der Wölfe in Deutschland, den Übergriffen auf Nutz- und Haustiere sind zunehmende Konflikte mit Menschen vorprogrammiert. Es gab und gibt immer wieder einzelne Individuen, die keine Scheu vor dem Menschen zeigen und sich nicht verscheuchen lassen. In solchen Fällen wird dann schnell der Ruf laut nach Vergrämung mit der Waffe.

In den Medien und von einzelnen Verbandsvertretern wird die Meinung verbreitet, dass Vergrämung problemlos möglich sei. Es gäbe bspw. Vergrämungsmunition, die für solche Zwecke genutzt werden könne.

Anders als bei der Jagdausübung auf Wild darf der Wolf auf gar keinen Fall bei der Anwendung von Vergrämungsmaßnahmen getötet oder verletzt werden. Bevor die Waffe auf ein Tier gerichtet wird, muss sich die Schützin oder der Schütze im Umgang mit seiner Waffe und der Wirkung der Munition vertraut machen.

Es hat sich allerdings herausgestellt, dass bislang keine Erfahrungen mit diesen Vergrämungsmunitionen in Deutschland vorhanden und dokumentiert sind.

Um diesen Umstand zu beheben, hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Wolfsmanagements ein Belehrungs- und Übungsschießen am 18.07.2017 auf dem Schießstand Hasenmoor (Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein) organisiert.

Hierzu eingeladen wurden, neben den offiziellen Wolfsbetreuern des Landes Schleswig-Holstein, Vertreter aus Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. An der Veranstaltung nahmen ca. 40 Personen aus Ehrenamt und Verwaltung teil.

 

Die Jäger des Hegerings V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hatten am 23. Juli 2017 wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang für Jedermann“ eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Thema Jagd näher zu bringen.

In diesem Jahr führte der Spaziergang durch das Jagdrevier von Anne Pohlandt in Langenlehsten.

HR5_2017_Bericht_Waldspazierhang

Hier findet Ihr die Ergebnisse der LM 2017 Aller Klassen.

Hegeringschiessen 2017

Zum diesjährigen Hegeringschießen kam leider nicht die gewohnte Anzahl von Mitgliedern. Dennoch hatten wir viel Spass und die Schiessleistungen waren auch ganz ansehnlich. Am Schluß kamen dann noch 5 Schützen zusammen um den Wanderpokal, in Form einer Holzscheibe, gestiftet von Ralf Kronfeld auszuschießen. Gemessen wurde sich auf den laufenden Keiler mit 5 Schuß. In diesem Jahr war Heinz Hermann Fink mit 43 Ringen der beste Schütze. Gefolgt von Henning Wittkamp mit 33 Ringen. Damit geht die Scheibe wieder einmal nach Lütau.

Hegeringschiessen_2017

Die Hegeringleiterin, Ute Olsson-Wollner, übergab den Wanderpokal an
Heinz Hermann Fink aus Lütau.

Afrikanische Schweinepest: Seuche erreicht Tschechien – Das Ministerium für Energiewende, …

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Am 27. Juni wurde erstmalig über den Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei zwei tot aufgefundenen Wildschweinen im Osten Tschechiens in der Region Zlin berichtet. Damit hat das ASP-Virus in der EU einen deutlichen Sprung nach Westen gemacht und ist bis auf 80 km an Österreich und ca. 300 km an die deutsche Grenze herangerückt, siehe auch Karte des FLI vom 07. Juli 2017.. Es ist bislang unklar, wie die Seuche über eine Entfernung von mehreren hundert Kilometern verschleppt wurde. Da der Fundort in Tschechien in der Nähe einer Ost-West-Fernverbindung liegt, wird derzeit eine Verschleppung durch Reisende oder Fernfahrer vermutet. Im Juli wurde eine weitere Ausbreitung der Seuche in der Wildschweinpopulation in der Region Zlin bestätigt.

In den von der ASP betroffenen -Regionen im Baltikum und in Ostpolen werden nach wie vor zahlreiche Nachweise bei Wildschweinen festgestellt. In Polen hat es im Restriktionsgebiet aktuell einen Ausbruch in einer großen Schweinehaltung gegeben und im Juni ca. 20 Ausbrüche in Hausschweine-Kleinhaltungen. Auch in Estland wurde das Virus in einer größeren Schweinehaltung nachgewiesen. Aus Russland und der Ukraine wird weiterhin über ASP-Nachweise beim Schwarzwild und in Schweinehaltungen berichtet.

Diese beunruhigende Entwicklung zeigt wie instabil die ASP-Situation derzeit insgesamt ist. Die Einschleppung der ASP nach Deutschland in die Wildschweinpopulation oder in die  Hausschweinebestände hätte schwerwiegende Folgen für Jäger und Schweinehalter. Daher muss alles getan werden, um eine Einschleppung der Seuche zu verhindern. In diesem Zusammenhang wird dringend an die Einhaltung von Seuchen-Präventionsmaßnahmen appelliert:

  • Von Jagdreisen in die ASP-Regionen wird dringend abgeraten, sie sind mit einem verantwortungsbewussten jagdlichen Handeln nicht vereinbar. Wird die Seuche durch Jagdreisende nach Deutschland verschleppt, so hätte dies nicht nur dramatische Folgen für die Wildschweinpopulation, sondern insbesondere auch für den gesamten landwirtschaftlichen Schweinesektor.
  • Da das ASP-Virus in Blut, rohem Fleisch oder gepökelten oder geräucherten Fleischwaren über viele Monate haltbar ist, dürfen Fleisch und Fleischprodukte von dort nicht verbracht werden. Jagdtrophäen vom Schwarzwild aus betroffenen Ländern (Polen, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Weißrussland, Ukraine, Tschechische Republik und auch Sardinien) stellen ebenfalls ein Einschleppungsrisiko dar. Auch ist eine Übertragung durch virusbehaftete Kleidung und Ausrüstung möglich. Daher ist eine Reinigung und Desinfektion bei voriger Anwesenheit in diesen Gebieten unbedingt notwendig.  
  • Eine wichtige Präventivmaßnahme ist eine wirksame Bejagung, die dazu dient, den Wildschweinbestand in Schleswig-Holstein deutlich zu reduzieren, wobei. Revierübergreifende Jagden verstärkt zum Einsatz kommen sollten. Insbesondere Frischlinge und Überläufer sollen erheblich stärker bejagt werden, denn die jährliche Überlebensrate der Frischlinge  hat einen beträchtlichen Einfluss auf die Wachstumsrate der Population. Ziel sollte es sein 80 % der Frischlinge zu erlegen.
  • Die Reviere sollten ganzjährig regelmäßig auf verendetes oder verhaltensauffälliges Schwarzwild kontrolliert werden. Proben von solchen Tieren, hierzu sind auch Tupferproben möglich, sollen unbedingt zur Untersuchung ins Landeslabor eingesandt werden.
  • Bei Auffälligkeiten (mehrere Stücke Fallwild, abgekommene Tiere, mangelnde Scheu, besondere Merkmale an erlegten Stücken usw.) sind unverzüglich die Jagdbehörde und das Veterinäramt zu informieren.                                      
  • Für das Wildschweine-Monitoring sollen wie in den Vorjahren weiterhin auch Proben (in der Regel Schweißproben) von gesund erlegten Wildschweinen an das Landeslabor eingesendet werden.
  • Um eine Einschleppung möglichst frühzeitig zu erkennen, werden Jäger mit Revieren, die benachbart zu Rastplätzen von Autobahnen und anderen Bundesfernstraßen liegen, gebeten möglichst von diesen Erlegungsorten Proben einzusenden.
  • Das Krankheitsbild der ASP ist sehr variabel und ist nicht von der Klassischen Schweinepest und zahlreichen anderen Erkrankungen der Schweine zu unterscheiden. Eine sichere Diagnose kann ausschließlich im Labor erfolgen.
  • Jagdlich aktive Schweinehalter müssen besondere Vorsicht walten lassen. Jeder direkte oder indirekte Kontakt von Hausschweinen zu Wildschweinen muss vermieden werden. Das Betreten des Schweinestalls nach der Jagd ist erst nach Duschen, Händedesinfektion und komplettem Kleidungswechsel möglich. Es soll kein Wildschwein auf dem Betrieb aufgebrochen werden und Schwarzwild anderer Jäger ist auf keinen Fall in die eigene Wildkammer aufzunehmen.

Weitere Informationen und Merkblätter für Jäger, Landwirte und landwirtschaftliche Angestellte aus Osteuropa sind hier verfügbar.

Das Friedrich-Loeffler-Institut stellt hier aktuelle Informationen und Kartenmaterial zur Verfügung.

Aktuelle Pressemeldung des Friedrich-Loeffler-Instituts vom 12.07.2017

Quelle: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (Stand 12.07.2017)
 

WildTierKataster – Aktueller Stand der Erfassung

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WiK2017rev Beteiligung20160615

Die regelmäßige Erfassung von Daten zum Vorkommen und Bestand unseres Wildes wird seit Jahren in Schleswig-Holstein im Rahmen des WildTierKatasters SH durchgeführt. Hierzu werden zum Jahresanfang alle Hegeringleiter mit Erfassungsbögen für die Reviere ihres Hegerings ausgestattet. Diese stellen die Unterlagen dann den Revieren in ihrem Hegering zur Verfügung. Die Abgabe der ausgefüllten Erfassungsbögen erfolgt dann entweder gesammelt über den Hegeringleiter oder direkt an die Bearbeiter des WildTierKatasters. 

In 2017 werden in Schleswig-Holstein die Feldhasen und Wildkaninchen erfasst.

Sie können den Erfassungsbogen aber auch runterladen.

Seit einigen Jahren kann natürlich auch jedes Revier seine Daten direkt online unter www.wtk-sh.de eingeben. Das spart Arbeit und Papier und ermöglicht Ihnen jederzeit den Zugriff auf bereits eingegeben Daten.

  1. haben 314 Reviere – nur knapp 10% aller Jagdrevier im Lande – an der diesjährigen Erfassung zum Wildkaninchen teilgenommen. Bis zum 15.7.2017 können die Revierinhaber und Hegeringleiter die zugesandten Erfassungsbögen noch zurück senden oder die Dateneingabe online über www.wtk-sh.de durchführen.

!!!Bitte vervollständigen Sie das Bild und liefern Sie uns Ihren ausgefüllten Erfassungsbogen bis zum 15.7.2017!!!

Sprechen Sie auch Ihren Hegeringleiter, Ihren Jagdherren und Ihre Nachbarreviere an. Nur mit einer umfassenden und regelmäßigen Beteiligung bei diesen Erhebungen, können wir die Nachhaltigkeit der Jagd belegen. Nur mit eigenen Daten haben die Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein die Deutungshoheit und können wissenschaftlich belegt in politische Diskussionen einsteigen und für die Zukunft der Jagd kämpfen.

Bei Fragen und zur Abgabe des Erfassungsbogens wenden Sie sich an Ihren Hegeringleiter oder an das

WildTierKataster Schleswig-Holstein
Böhnhusener Weg 6
24220 Flintbek
Tel.: 04347-9087-18
Fax: 04347-9087-25
melden@wtk-sh.de

 

 

 

 

 

 

Jamaika beschließt Koalitionsvertrag

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Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. begrüßt die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zum Thema Jagd  zwischen CDU, FDP und Bündnis90/DIE GRÜNEN in Schleswig-Holstein.

„Auch wenn wir uns in manchen Punkten etwas mehr Mut zu Veränderungen gewünscht hätten, begrüßen wir dennoch das hohe Maß an Stabilität, Verlässlichkeit und das in die Jägerinnen und Jäger gesetzte Vertrauen, das uns der Koalitionsvertrag für die kommenden 5 Jahre verspricht“, resümiert Wolfgang Heins, Präsident der 17.500 organisierten Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein.

Konkret bedeute dies (Auszug aus dem Koalitionsvertrag):

Wir streben vitale und dem Standort angepasste Wildbestände in Schleswig-Holstein an. Ziel unserer Jagdpolitik ist, weiterhin dem Arten- und Naturschutz gerecht zu sein. Ebenso setzen wir auf das Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern.

Wir werden einen „Runden Tisch“ mit Jagdverbänden, Naturschutzverbänden und Tierschutzverbänden einrichten, um jagdfachliche Fragen wie u.a. Monitoringprogramme von wildlebenden Tieren zu diskutieren.

Der Schutz und die Hege der Niederwildbestände insbesondere von Rebhuhn, Hase und Fasan werden eng verzahnt mit dem Vertragsnaturschutz der Landwirtschaft.

Grundsätzlich planen wir keine substantiellen Änderungen im Jagdgesetz. Sollte es neue Bundesregelungen geben, die eine Anpassung des Landesjagdgesetzes in Bezug auf bleifreie Jagd notwendig machen, werden wir das Landesjagdgesetz im Sinne der jetzigen landesrechtlichen Regelung überarbeiten.

Die Regelung, dass juristische Personen Flächen von der Jagdausübung befreien lassen können, werden wir im Sinne einer bundeseinheitlichen Regelung kurzfristig ändern.

Die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd wird in Hinblick auf den Gesundheitsschutz der Jägerinnen und Jäger und den Schutz der Jagdhunde (Tierschutz) zugelassen. Wir werden uns für eine bundesweit einheitliche Regelung hinsichtlich der Thematik der Schalldämpfer einsetzen.

Wir werden das Hundegesetz anpassen und bei der Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes einen Ausnahmetatbestand für Jagd- und Hütehunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung schaffen.

Zudem werden wir den Erhalt und die Weiterentwicklung der Schießstätten in Schleswig-Holstein aus der Jagdabgabe finanziell unterstützen.

 

Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein

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Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein

 

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Auf dem Jagdschloss in Kranichstein (bei Darmstadt) fand am Sonntag, dem 11. Juni 2017 die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Blasen für B-Hörner statt. Die Schleswig-Holsteiner waren mit vier Gruppen vertreten. Sie waren dieses Mal besonders erfolgreich, denn aus ihren Reihen kam in der Kategorie „G“ der gemischten Hörner   der Bundesmeister – die Bläsergruppe „Holm Überläufer“ (KRS Pinneberg). Sie gewannen den Titel mit 970 von 975 möglichen Punkten. Es war das erste Mal, dass ein Bundesmeister aus Schleswig-Holstein kam. Die weiteren Schleswig-Holsteinischen Gruppen die „Hohner Harde“ (KJS RD-Ost) kamen mit dem 5. Platz und die Aukruger Jagdhornbläser (KJS RD-West) mit dem Platz 10 unter die „top ten“. Für die fröhliche Gruppe aus Hohenwestedt war der olympische Gedanke wichtig.

Der insgesamt zwei Tage dauernde Wettbewerb fand bei bestem Wetter statt. Der strahlende Sonnenschein brachte die Bläser zusätzlich zum Schwitzen. Am Samstag fand einerseits der Wettbewerb der Es-Parforce-Hörner, bei dem aber keiner aus unserem Bundesland antrat und anderseits der hessische Landeswettbewerb statt, zudem sich einige eifrige Bläsercorps als Gast angemeldet hatten, um schon mal einen Probelauf für den entscheidenden Wettbewerbsauftritt am Sonntag zu starten.

Für alle Gruppen und Kategorien muss man sagen, dass sich das bläserische Niveau seit Bestehen der Bundeswettbewerbe sehr stark verbessert hat. So hat sich der Gedanke mit Wettbewerben einerseits durch Aktivitäten den Zusammenhalt der Gruppe zu fördern und anderseits das Niveau zu steigern bewahrheitet.

Jörn Neupert

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Der Leiter der Gruppe “Holm Überläufer” nimmt gerade die Siegerurkunde zum Bundesmeister in der Kategorie “G” vom stellvertretenden Präsidenten des DJV entgegen.

Bilder Schleswig-Holsteinischen Bläsergruppen:

 

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                        Die Bläsergruppe “Hohner Harde” (KJS RD-West)

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Die Jagdhorn- Bläsergruppe aus Aukrug

 

 

 

 

 

 
   


       
       
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisse der Landesmeisterschaft im jagdlichen Schiessen der Junioren.

Hier die Ergebnise der LM der Junioren 2017 in Alt Bennebek.

 

Hegering 8 – Info zum Flohmarkt in Müssen 21.05.2017

Im Hegering X findet im zweijährigen Rhythmus ein Jägerflohmarkt statt. So kam dieses Jahr die Hegeringleiterin Ute Wollner auf mich zu und fragte, ob wir vom Hegering VIII dort nicht unseren Luftgewehrstand präsentieren wollten. „Na klar“ und los ging´s! Der …

 

Hegering 8 – Info zum Bockfrühstück 1.05.2017

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   Zum Aufgang der Rehbockjagd trafen sich nach dem ersten morgendlichen Ansitz 69 Jägerinnen und Jäger, sowie deren Gäste zum gemeinsamen Frühstück im Landgasthof Stahmer in Hohenfelde. Traditionsbewusst wurden sechs erlegte Rehböcke zur Strecke gelegt und den Erlegern die Brüche …

 

Schüler versuchen Kitze zu retten

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Schüler und Jäger suchen im hohem Gras im Revier Nübbel (Hegering Hohner Harde) nach Kitzen

 

Im Rahmen des Enrichmentprogrammes trafen sich acht Schüler des Kurses „unsere heimische Tierwelt – entdecken und erforschen“   zur Wildbeobachtung in Nübbel KJS (RD-Ost). Was ist das für eine Aktivität? Enrichment kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Anreicherung – Erweiterung “ des Erfahrungshorizontes. Als Belohnung dürfen begabte Schüler der Gymnasien und Gemeinschaftsschulen aus Rendsburg und Umgebung an den unterschiedlichsten Kursen teilnehmen. Die Themen erstecken sich von “Wie entsteht eine Zeitung?“ bis zur hin “Sternenkunde“ oder auch „Erforschung der Natur“.

Bei diesem Projekt stellten die Schüler in Referaten jeweils zwei heimische Tierarten vor z.B. Rotwild oder auch den Marderhund. Sie gehen aber auch in die Natur und erkundeten unter Begleitung eines Försters den Wald.

In diesem Fall wollten die Schüler mit Jägern in Nübbel auf den Ansitz gehen. Doch daraus wurde zunächst nichts. Jäger und Schüler waren zwar alle pünktlich erschienen, doch die Jäger hatten Bescheid bekommen, dass ein Landwirt seine Wiesen ( ca. 40 ha) am nächsten Tag mähen wollte. Es war gerade die Setzzeit der Ricken. Einige hatten schon ihre Kitze im hohen Gras bekommen. Damit die kleinen Kitze am nächsten Tag nicht totgemäht wurden, beschloss man einige der Koppeln in einer eng geschlossenen Kette zu durchsuchen. Als die Schüler und Jäger an einer Graskoppel, die gemäht werden sollte, ankamen, sahen sie schon eine Ricke und einen Bock im hohen Gras stehen. Sie suchten diese Koppel ab. Um Unruhe zu verbreiten, brachten sie in den seitlichen Knicks umgebaute Rauchmelder an, die in Abständen einen Dauerton abgaben. Leider fanden sie an dem Abend  außer einem totgeborenen Kitz kein weiteres. Aber überall im Revier piepte es an den fraglichen Koppeln. Die Ricken konnten über Nacht ihre Kitze aus den unruhigen Gebieten herausholen. Nach der Maat am nächsten Tag, berichtete der Landwirt, dass er kein einziges Kitz totgemäht hätte. Die Aktion hatte sich gelohnt.

Diese Maßnahme fand aber nicht überall Anklang. In der Nähe des Dorfes beschwerten sich zwei Anwohner beim Landwirt über den nächtlichen Lärm. Sie kannten den Sinn der Aktion ja nicht. Doch als sie hörten, warum die Pieper im Revier Unruhe stifteten und dass auch Schüler in die Aktion mit einbezogen waren, beruhigten sie sich – auch wenn ihr Nachtschlaf gestört war.

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Schüler und Jäger M. Tank bringen einen umgebauten Feuermelder im Knick an

 

Jörn Neupert

 

Ergebnise des LPSM-Flinte in Heide 19-20. Mai 2017

Hier findet Ihrr die Ergebnise des Landesparcoursschiessen Mannschaften am 19-20. Mai 2017 in Heide.

Ein kurzer Bericht erfolgt an dieser Stelle inkürze.

 

Sozialwahl: Versand der Unterlagen läuft

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Die Sozialversicherung teilt mit, dass erst 215.000 Wahlunterlagen verschickt wurden, der Versand aber noch läuft. Für eine Beteiligung ist es noch nicht zu spät.

(Berlin, 18. Mai 2017) Der Versand der Wahlunterlagen zur Sozialwahl läuft, ist aber noch nicht abgeschlossen, wie die Sozialversicherung für Landwirtschaft Forsten und Gartenbau (SVLFG) vorgestern mitgeteilt hat. Bislang sind nach SVLFG-Angaben lediglich rund 215.000 Wahlunterlagen versandt worden. Die Berufsgenossenschaft hat jetzt angekündigt, über die gesetzlich vorgesehene Frist hinaus (18. Mai) eingehende Anträge auf Wahlunterlagen zu bearbeiten und – soweit zeitlich noch möglich – Wahlunterlagen zu verschicken. Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl. Die Wahlunterlagen müssen bis spätestens zum Wahltag am 31. Mai 2017 bei der SVLFG eingegangen sein.

Die SVLFG weist darauf hin, dass Wahlberechtigte, die bisher noch keinen Fragebogen für die Sozialwahl 2017 erhalten haben oder ihn nochmals benötigen, diesen über die Telefonhotline (030) 889 117 117 anfordern können. Nach Informationen, die dem Deutschen Jagdverband (DJV) vorliegen, ist die Erreichbarkeit der Hotline allerdings stark eingeschränkt. Insgesamt knapp 300 Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl haben Revierpächter dem DJV in fünf Tagen gemeldet. Der Dachverband der Jäger bittet darum, auch weiterhin Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl unter www.jagdverband.de/sozialwahl zu melden und prüft Möglichkeiten der Wahlanfechtung. Revierpächter und Eigenjagdbesitzer, die immer noch keine Unterlagen erhalten haben, sollten sich ungeachtet dessen dringend an die Hotline wenden.

Wahlberechtigt sind alle Revierinhaber (jeweils alle Mitpächter) sowie deren Ehepartner. Angeschrieben mit einem Fragebogen zur Feststellung der Wahlberechtigung wurde aber meist nur derjenige (Mit-)Pächter, an den auch der jährliche Beitragsbescheid geschickt wird. Der vorliegende Fragebogen kann entweder für die anderen Mitpächter kopiert oder bei der Hotline erneut angefordert und jeweils separat ausgefüllt werden. Außerdem muss in diesen Fällen als Nachweis eine Kopie des Pachtvertrages mitgeschickt werden. Für Ehepartner wird kein eigener Fragebogen benötigt, sie müssen aber extra angegeben werden. Nähere Informationen hat der DJV im Internet veröffentlicht unter www.jagdverband.de/sozialwahl2017.

Der DJV hat gemeinsam mit dem Bayerischen Jagdverband eine Liste zur Sozialwahl eingereicht, die aber nicht als „Liste Jagd“, sondern als „Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp“, Liste 11, zugelassen wurde.

Meldung als PDF herunterladen

Für eine Beteiligung an der Sozialwahl 2017 ist es noch nicht zu spät.

Foto: DJV

 

Ergebnisse der Qualischießen

Ergebnisse der Qualischießen

 

Neue BPO – Einladung zur Richterschulung

Die Prüfungsordnung für Brauchbarkeitsprüfungen des Landes Schleswig-Holstein wurde überarbeitet. Die Neufassung ist gültig ab dem 1. September 2017.

Wir laden alle Verbandsrichter zu einer Richterfortbildung am

13.06.2017 um 19:30 in 24647 Wasbek, Hauptstr. 41, Kühls Gasthof

Leitung: Hans Heinrich Jaacks, email: hansjaacks@gmx.de

oder am

 

20.06.2017 um 19:00 in 25855 Immenstedt, Olderuper Str. 1, Hotel Immenstedt-Bahnhof

Leitung: Margitta Albertsen, email: margittaalbertsen@hotmail.de

recht herzlich ein.

Es wird um Anmeldung mittels der entsprechenden Email Adresse gebeten.

Margitta Albertsen

 

Wachwechsel Kreisjägermeister

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Anlässlich der Jahreshauptversammlung der KJS Herzogtum Lauenburg wurde am 31. März 2017 der mit diesem Tage ausscheidende KJM Horst Meister (Mitte) nach 10-jähriger Amtszeit mit „standing ovations“ von den Mitgliedern und dem Vorstand der KJS verabschiedet. In seiner für ihn …

 

Ein echter Schleswig-Holsteiner – Der Osterhase

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img 8140Er hat in diesen Tagen Hochkonjunktur, der „Osterhase“. Sein richtiger Name lautet Feldhase. Das sympathische Langohr ist in allen Teilen Schleswig-Holsteins in Feld und Flur zu Hause und mit etwas Glück, gut zu beobachten.

Die Anzahl unserer Feldhasen (Lepus europaeus) entwickelt sich in den letzten Jahren positiv, freut sich Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V.. Dank der Zählungen, die im Frühjahr und Herbst landesweit von engagierten Jägerinnen und Jägern durchgeführt werden, kann das Wildtierkataster Schleswig-Holstein zuverlässige Aussagen über die Population des Feldhasen treffen.

Die Hasenzählung erfolgt mittels Scheinwerfertaxation. „Im Klartext heißt das, dass unsere Jägerinnen und Jäger eine Stunde nach Sonnenuntergang festgelegte Strecken in ihrem Revier abfahren und die angrenzenden Felder mit Scheinwerfern ableuchten, um eine Zählung vorzunehmen“, erläutert Projektbetreuerin Christin Nowok.
Auf einem Quadratkilometer in Schleswig-Holstein sind im Durchschnitt 18,8 Hasen zu Hause (Marsch 27,4, Geest 16,4, Hügelland 14,8). Die Besatzdichte ist in der Marsch deutliche höher als auf der Geest oder im östlichen Hügelland.

Um belastbare Zahlen zu erhalten ist es wichtig, dass Jahr für Jahr die gleichen Strecken zur Zählung abgefahren werden. Auch über weitere Freiwillige, die sich an der Hasenzählung beteiligen möchten, freut sich die Projektleiterin Nowok.

„Die Entwicklung der Bestände hängen von vielen Faktoren ab“, erklärt Wolfgang Heins. „Der Hase hat zahlreiche natürliche Feinde wie Fuchs, Greif- und Rabenvögel“. Außerdem macht der zunehmende Flächenverbrauch und steigender Straßenverkehr Meister Lampe zu schaffen. Eine kalte und nasse Witterung erschwert die Aufzucht der Junghasen und kann zu großen Verlusten führen. Umso erfreulicher sind die aktuellen Zahlen. Ostern kann kommen, der „Osterhase“ ist schon da.

 

Katrin Fedrowitz, MdL, jagdpolitische Sprecherin der SPD : Lob für Jäger und Sportschützen

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Katrin Fedrowitz: Lob für Jäger und Sportschützen

Zum Bericht der Landesregierung zur freiwilligen Waffenabgabe und den Kontrollmaßnahmen von legalen Waffenbesitzern sagt die jagdpolitische Sprecherin und Sportschützin der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Fedrowitz:

„Der Bericht macht deutlich, dass die legalen Waffenbesitzer in Schleswig-Holstein, wie Sportschützen und Jäger, sich verantwortungsvoll im Umgang mit ihren Waffen verhalten.“

Der Bericht gibt über die Erfahrungen der Waffenbehörden bei den Kontrollen von Waffenbesitzern in den letzten 5 Jahren Auskunft geben. Für die Kontrollen von Sportschützen und Jägern, die legale Waffen besitzen, sind die Waffenbehörden der Kreise und kreisfreien Städte zuständig. Die Behörden kontrollieren und überwachen die Einhaltung der Vorschriften über die sichere Aufbewahrung nach der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung.

Seit 2009 sind alle Altbesitzer von erlaubnispflichtigen Schusswaffen, Munition und verbotener Waffen verpflichtet, unaufgefordert bei der Waffenbehörde die zur sicheren Aufbewahrung getroffenen Maßnahmen nachzuweisen. Vor 2009 handelte sich noch um eine „Holschuld“ der Behörde, was dazu führte, dass die Waffenbesitzer vor 2009 erst nach Aufforderung, die Nachweise zu erbringen hatten. „Werden die Nachweise nicht erbracht, wird die Waffenbesitzkarte eingezogen und das ist richtig so“, erklärt Fedrowitz. Mit diesem Verfahren konnte auch der Prozess zur Aufnahme der Daten für die Altbesitzer abgeschlossen werden. Die Ergebnisse sollen laut der Landesregierung voraussichtlich im laufenden Jahr 2017 evaluiert werden.

Katrin Fedrowitz weist ausdrücklich darauf hin, dass diejenigen, die eine Waffenbesitzkarte beantragen, um eine neue Waffe zu erwerben, von sich aus die sichere Aufbewahrung schriftlich glaubhaft machen müssen. Erst dann erhalten sie die beantragte Erlaubnis. Sollten berechtigte Zweifel an der sicheren Aufbewahrung vorliegen, werden anlassbezogene Aufbewahrungskontrollen von den Behörden durchgeführt. Dies gilt auch für die gemeinschaftliche Aufbewahrung von Waffen und Munition z.B. in Schützenvereinen.

Die Verwaltungskosten dieser Kontrollen werden den Waffenbesitzern in Rechnung gestellt. Die Waffenbehörden berichten, dass die überwiegende Mehrheit der Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzern sich bei den durchgeführten Aufbewahrungskontrollen kooperativ und einsichtig verhalten. Seit 2009 sind auch Kontrollen ohne Anlass oder Verdacht möglich. Die Waffenbehörden haben landesweit rund 3.300 Aufbewahrungskontrollen „vor Ort“ durchgeführt.

„Als positives Ergebnis der Arbeit der Kontrollbehörden ist festzustellen, dass eine große Zahl von Altbesitzern, ihren Waffenbesitz aufgegeben haben. Dies betrifft sowohl Erben als auch nicht mehr aktive Sportschützen und Jäger. Die Abfrage hat sich als ein effektives Instrument erwiesen, die Zahl der Waffenbesitzer und den Waffenbestand zu reduzieren“, sagte Fedrowitz. Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Waffenbehörden eine intensive Kontrolle der legalen Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzer durchführen.

Katrin Fedrowitz weist in diesem Zusammenhang auf ein Problem des unerlaubten Waffenbesitzes hin. „Ich begrüße, dass auf Bundesebene ein Gesetz beschlossen werden soll, dass dem Bundesrat zur Stellungnahme zugeleitet wurde und eine erneute zeitlich befristete Strafverzichtsregelung („befristete Amnestie“) für die Dauer von einem Jahr vorsieht, für Personen, die eine unerlaubt besessene Waffe oder unerlaubt besessene Munition der zuständigen Behörde oder eine Polizeidienststelle übergibt.“

Hier würde dann auf eine Bestrafung wegen unerlaubten Erwerbs, unerlaubten Besitzes, unerlaubten Führens auf dem direkten Weg zur Übergabe an die Behörde verzichtet werden. Im Gegensatz zur früheren Regelung bezieht sich diese Amnestie auch auf Munition. „Vielen Menschen, die sich auf dem Weg machen, die unerlaubt besessene Waffe oder die unerlaubte besessene Munition bei der Polizei abzugeben, dürften sich nicht im Klaren darüber sein, dass schon dieser Weg zur Polizei strafbar ist.“

 

Die jungen Jäger kochen

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kochkursVerführerische Düfte dringen aus der Lehrküche des Fachzentrums für Hauswirtschaft. Alle Kojen sind belegt, es wird geschnippelt, gebraten und gerührt. Am Werke sind die zwölf Teilnehmer des Kochkurses, der von jugendPROnatur angeboten wird. In diesem Kurs bereiten die jungen Jägerinnen und Jäger das Wildbret vom Reh, Wildschein und Damwild zu. Abseits der Ausgetretenen Pfade von klassischem Wildschweinbraten und Rehrücken, sind die Hobbyköche unterwegs zu neuen Kreationen. So brutzelt ein Gyros vom Wildschein in einer Pfanne vor sich hin, während es im Backofen nebenan mit Hack gefüllte „Wilde Blätterteigschnecken“ aufgehen. Konzentriert werden die Rezepte abgearbeitet, alle geben ihr Bestes, keiner will sich die Blöße geben und etwas anbrennen lassen. Nach knapp zwei Stunden tischen die Teilnehmer ein köstlich aussehendes Buffet im Speiseraum auf. Hagen Billerbeek und David Lorenz stehen mit ihren Frauen davor und freuen sich über den leckeren Anblick. Sie haben das Wildbret aus ihren Jagden beigesteuert und stoßen mit einem Glas Rotwein auf ihre gelungenen Gerichte an. Auch Kochlehrerin Anja Lage ist zufrieden. „Ich bin selbst Jägerin und freu mich immer, wenn ich zeigen kann, was für leckere Variationen aus unserem heimischen und hochwertigen Wildbret gezaubert werden können“, sie schmunzelt und fügt an: „Ich bin wild auf Wild!“

Iris Comdühr