Bläserseminar des LJV wieder voll ausgebucht

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Auch dieses Fortbildungsseminar war lange vor Anmeldeschluss voll ausgebucht und wie in den Vorjahren gab es viel Lob und Dankesworte der Bläser/innen. Immer beliebter wird dieses Wochenend-Seminar nicht nur bei den Schleswig-Holsteinern, auch andere Bundesländer haben davon gehört und so konnte der Landesbläservorstand Damen und Herren aus Berlin, NRW, Hamburg, Niedersachsen und Dänemark begrüßen; zeigt es den Organisatoren doch , einen richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Für die 40 „B“- und über 30 „ES“-Hörner standen acht Übungsleiter zur Verfügung, sodass die Gruppen relativ klein gehalten werden konnten; man konnte daher auf die speziellen Bedürfnisse und Schwächen der einzelnen Bläser sehr gut eingehen.

In allen Gruppen wurde sehr viel Wert auf die Basisarbeit gelegt, die in den heimischen Gruppen meist zu kurz kommt – denn ein guter Ansatz ist Voraussetzung für einen guten Bläser! Die Es-Horngruppen widmeten sich wieder speziellen Themen wie dem Bass, dem „Stopfen“ oder auch dem Dämpfen. Beim Bass lernten die Teilnehmer, wie man sich selbst eine eigene Stimme komponiert. Natürlich wurden auch wieder neue Stücke eingeübt und die Messestücke zu St. Hubertus verfeinert.

Die „B“-Hörner waren in Leistungsgruppen eingeteilt, sodass jeder seinem Können entsprechend neue Stücke einstudieren konnte.   Die Corpsleiter waren dieses Mal in einer eigenen Übungsgruppe zusammengefasst. Sie diskutierten, wie man eine Gruppe motiviert und ausbildet. In praktischen Übungen, lernten sie, worauf man beim Dirigieren zu achten hat. Sehr wichtig war auch, dass die Übungsleiter während des Seminars wechselten. So konnte jeder Teilnehmer die unterschiedlichen Übungsmethoden der Ausbilder kennenlernen. Einige Ausbilder hatten kleine Tricks parat. So hatte Ludolf Reßmeier kleine Pfeifen mitgebracht, mit denen man den Luftstrom beim Blasen erfahren konnte, in dem man eine kleine Holzkugel im Luftstrom halten musste – eine lustige Übung!

Das Seminarangebot beschränkte sich in diesem Jahr nicht allein aufs direkte Blasen. Der Instrumentenbaumeister Ertlmaier referierte ausführlich, wie man die Blasinstrumente richtig pflegt und stand mit Rat und Tat zur Seite.

Für die ES-Hörner kam ein Mundstückspezialist aus Hamburg. Er stellte ein neues Mundstück vor, das sehr leicht ansprach, weil eine Innenrille eingearbeitet war. Die ES-Hornbläser probierten es aus und siehe da – sie waren begeistert!!

Neu war auch eine Ausstellung von Bildern mit Wildmotiven. Vor allem sehr filigran gearbeiteter Jagdschmuck - meist aus Naturmaterialen von Teilnehmern aus Schleswig-Holstein gefertigt - begeisterte besonders die weiblichen Bläser.

Die Bläser kommen auch zusammen, weil sie Gleichgesinnte kennenlernen und sich mit ihnen austauschen wollen. Das konnte man besonders bei dem bunten Programm auf dem schon traditionellen grünen Abend erfahren. So erfreuten u.a. die Sülzer Bläser aus Niedersachsen , die aus einem gemeinsamen Chor stammten, die Zuhörer mit kleinen Vorträgen. Ein Ohrenschmauß waren die Darbietungen eines Waldhornquartetts von vier Übungsleitern, die alle Berufsmusiker sind. Ein Überraschungsgast brachte den Saal zum Bersten. Auf plattdeutsch unterhielt er auf unnachahmliche Weise seine Zuhören mit Geschichten aus dem “Leben“. Das lockerte die Atmosphäre erst richtig auf – das Gemeinschaftsgefühl wurde gestärkt.

Das abwechslungsreiche Programm und die gute Verpflegung machen schon Lust auf das nächste Seminar – Herzlich willkommen am 16. – 19. Febr. 2018.

Jörn Neupert
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Wolf im Kreis Herzogtum Lauenburg überfahren

Ein Wolf ist heute früh (6. März 2017) Kreis Herzogtum Lauenburg bei einem Verkehrsunfall getötet worden Das Tier war nordwestlich von Ratzeburg unvermittelt auf die B 207 geraten, so dass ein herankommendes Auto nicht mehr bremsen konnte und das Tier erfasste.

Der auf Bitten der Polizei herbeigerufene zuständige Wolfsbetreuer des Landes stellte fest, dass es sich bei dem getöteten Tier um einen etwa 35 Kilogramm schweren männlichen Wolf handelte. Der für die Beurteilung entsprechender Funde in Schleswig-Holstein zuständige Sachverständige geht davon aus, dass es ein junger Wolf war – entweder ein Welpe aus dem Jahr 2016 oder ein sogenannter Jährling (also aus dem Jahr 2015). Im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern hatte ein Wolfsrudel im Bereich der Lübtheener Heide im Jahr 2016 Welpen großgezogen. Dieses Gebiet liegt 30 bis 50 Kilometer vom Unfallort entfernt.

Das verunglückte Tier wird noch heute zur Untersuchung an das Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht. Blutproben des verunglückten Tieres werden zur Klärung der Herkunft des Tieres an das Senckenberg-Institut nach Gelnhausen bei Frankfurt gegeben, dem nationalen Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf in Deutschland. Ebenfalls am heutigen Tage wurde bei Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern ein weiterer Wolf von einem Auto überfahren.

Bei dem aktuellen Fall in Schleswig-Holstein handelt es sich seit 2007 um den fünften Fall eines tödlich verunglückten Wolfes seit dem ersten Auftreten eines wildlebenden Wolfes nach fast zweihundert Jahren im Jahr 2007. Auch in diesem Fall war das Tier einen Verkehrsunfall zum Opfer gefallen. Verkehrsunfälle stellen in Deutschland eine der Hauptmortalitätsursachen für Wölfe in Deutschland dar. Insbesondere junge Tiere, die sich von ihren Heimatrudeln getrennt haben und auf der Suche nach geeigneten eigenen Revieren und Partnern umherstreifen, sind hiervon in besonderem Maße betroffen.


www.melur.schleswig-holstein.de

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Fuchsbesenderung im Hegelehrrevier Grönwohld

eix-fuchs1 1Seit zwei Jahren läuft an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) ein Projekt, bei dem der Fuchs im Zentrum der Untersuchungen steht. Dazu werden Rotfüchse landesweit besendert. Als im Hegelehrrevier des Landesjagdverbandes eine junge Fähe in die Falle ging, zögerte Revieroberjäger Christopher von Dollen nicht lange und informierte die Biologen der TiHo: Kurze Zeit später waren Tierärzte und Biologen vor Ort, um das Tier mit einem Sender auszustatten.


Bei der morgendlichen Kontrolle der Fallen hatte von Dollen gesehen, dass ein Fuchs in der Lebendfalle saß. Unverzüglich informierte er die Biologen der TiHo am Standort in Büsum. Kurze Zeit später waren Steffen Mumme und Beate Zein sowie die Tierärzte Marco Roller und Jan Lakemeyer vor Ort im Grönwohlder Wald.


eix-fuchs2 1„Voraussetzung ist ein Mindestgewicht von vier Kilogramm“, erklärt Mumme während er eine Waage am Abfangkorb installiert. Es braucht etwas Geschick und viele helfenden Hände, um den Fuchs aus der abgedunkelten Falle in den Korb zu bugsieren. Von Dollen drückt quasi von hinten, vorne passen Mumme und Zein auf, dass das wendige Tier nicht doch noch ausbüxt. Doch dann geht alles ganz schnell, die Betäubung wird gesetzt und wirkt innerhalb von Minuten.


eix-fuchs3 1Während das Tier einschläft, geht die Arbeit der Biologen und Tierärzte los. „Die Narkose hält eigentlich 45 Minuten. In der Zeit sollten wir alles fertig bekommen“, sagt Roller, der seit knapp einem Jahr mitarbeitet. Ein kurzer Blick vom Fachmann: „Das ist eine junge Fähe, wahrscheinlich aus dem vergangenen Jahr“, ist von Dollen sicher. Doch das ist für die Tierärzte noch nicht wichtig, zuerst muss schnell und konzentriert gearbeitet werden. „Wir sind leise bei den Untersuchungen, da wir vermuten, dass die Tiere trotz der Narkose Lärm mitbekämen. Und den Stress wollen wir vermeiden.“
Während Roller mehrere Stellen an den Läufen rasiert, um besser Blutproben nehmen zu können, kümmert sich Lakemeyer um die Entnahme von Kot- und Haarproben. Später wird auch noch eine Urinprobe genommen. Mumme passt das Halsband an, Beate Zein hält die Arbeiten mit der Kamera fest.


Zu Dritt wird an der Fähe gearbeitet, die ruhig und gleichmäßig atmet. „Das ist der sechste Fuchs, der von uns mit einem Sender versehen wurde“, erklärt Mumme, während er mit dem Peilgerät den Sender am Hals aktiviert. „In den ersten Tagen komme ich ganz häufig, um das Tier zu orten. Danach meist ein Mal pro Woche.“ Dabei werden unter anderem die Lebensumstände, das Habitat, in dem der Fuchs sich aufhält oder auch, wie viel Zeit im Bau verbracht wird, recherchiert.


eix-fuchs4 1Nach 45 Minuten sind die Proben in kleine Röhrchen verpackt und die Gummihandschuhe werden beiseite gelegt. „Das Gegenmittel wird gespritzt, es dauert 15 bis 20 Minuten, bis das Tier wieder fit ist“, so Roller. Dabei wird die Fähe auf Handtücher gelegt, damit sie nicht zu sehr auskühlt. Langsam wird die Fähe wach, noch etwas benommen macht sie sich auf den Weg in den Wald – als neue Mitarbeiterin der TiHo.


Sorka Eixmann
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Wölfe im Liebesrausch

wolfVon Januar bis März ist Paarungszeit bei den Wölfen. Bis zu 80 Kilometer legen die Tiere in einer Nacht zurück auf der Suche nach einem geeigneten Partner.

Bei den Wölfen ist aktuell Fortpflanzungszeit. Deshalb ist auch in Schleswig-Holsteins Offenlandschaften und Wäldern mit einzelnen Großraubtieren zu rechnen. Die geschlechtsreifen Jungwölfe aus den Rudeln in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt entwickeln einen ausgeprägten Wandertrieb. Während weibliche Wölfe in der Nähe des Elternrudels nach einem Partner Ausschau halten, wandern männliche Wölfe großräumiger. Dabei dringen sie auch in bislang wolfsfreie Regionen vor und überqueren stark befahrene Straßen. In den vergangenen Jahren starben bei Verkehrsunfällen im Land Schleswig-Holstein 5 Wölfe. Seit 2007 wurden in Schleswig-Holstein 29mal Wölfe nachgewiesen. Dabei handelt es sich ausschließlich um wandernde Einzeltiere. Ein Rudel mit Nachwuchs hat es hier noch nicht gegeben.


Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein „Gerade jetzt kann jederzeit ein Wolf überall in Schleswig-Holstein auftauchen. Obwohl die Tiere in der Regel die Nähe zum Menschen meiden, ist dennoch Vorsicht geboten und alles zu unterlassen, was die Tiere anlocken könnte. Bei direktem Wolfskontakt rate ich Spaziergängern, sich bemerkbar zu machen und nicht in Panik zu verfallen. Hunde sollten zu deren Sicherheit angeleint bleiben.“


Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein ruft alle Jägerinnen und Jäger auf, Hinweise auf den Wolf in ihren Revieren unverzüglich zu melden. Die hierfür eingerichtete Wolfshotline ist rund um die Uhr unter 0174-6330335 erreichbar. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein unterstützt gemeinsam mit dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume das Monitoring-Programm des Landes Schleswig-Holstein mit seinen speziell ausgebildeten Wolfsbetreuern. Die Wolfbetreuer sind über das ganze Land verteiltet. Sie sind Ansprechpartner vor Ort und wissen, wie Wolfshinweise den strengen Monitoring-Vorgaben entsprechend protokolliert werden. Auf diese Weise sollen möglichst viele belastbare Hinweise gesammelt werden, um zu einer wissenschaftlich relevanten Bestandsermittlung zu gelangen, um daraus Schlüsse für das Wolfsmanagement ziehen zu können.


"Mit Blick auf die rasant steigende Wolfspopulation in Deutschland und der wachsenden Probleme daraus, muss künftig diskutiert werden, wie viele Wölfe Deutschland ertragen kann und will. Eine unbegrenzte Ausbreitung ist realitätsfern und sorgt im ländlichen Raum für eine rapide sinkende Toleranz gegenüber dem Großraubtier. Es ist an der Zeit, die Probleme gemeinsam zu lösen.“, erklärt Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

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Jubiläums-Benefiz-Konzert des Deutschen Hornensembles in Bad Segeberg

 Klassik-Echo-Preisträger treten in der Marienkirche auf

Stolz sind sie, die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, die Segeberger Rotarier und die Kreisjägerschaft Segeberg, dass es ihnen gelungen ist, Deutschlands beste Hornbläser als Dozenten für ein Seminar und Konzert nach Bad Segeberg zu bekommen. 60 Teilnehmer haben sich für dieses Seminar angemeldet und der Höhepunkt findet am 4.März um 20.00 Uhr in der Marienkirche statt.

Das „Deutsche Hornensemble“ nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise durch 4 Jahrhunderte Hornmusik sowie eine musikalische Reise durch verschiedene europäische Länder. Die Interpreten gehören nicht nur zu den Besten der Besten in Deutschland, sie alle haben einen ausgezeichneten Namen und ihr Können findet durch das Engagement in vielen großen Europäischen Orchestern einen Widerhall, der ihre Klasse geradezu unterstreicht.

Jeder Solist ist ein Perfektionist, ein Spezialist und ein Könner der Hornmusik. Zusammen bilden sie das Deutsche Hornensemble und wo sie dozieren und auftreten, sind die Seminare bereits nach kurzer Zeit ausgebucht und die Konzerte überdurchschnittlich gefüllt.

Wer sich für Hornmusik interessiert, wird in der Marienkirche in Bad Segeberg einen schönen Abend erleben können.

Oliver Kersken moderiert und führt die Besucher durch das Programm, denn er ist international ein gefragter Musiker und bekannt für großartige alte Musik.

Dass Hornmusiker der Spitzenklasse rar sind, beweist Christoph Moinian. Solohornist der Mecklenburgischen Staatskapelle und der Cappella Coloniensis beim WDR. Als Gast in Barockorchestern von Amsterdam und Toronto begründete Moinian seinen internationalen Ruf.

Joaquim Palet spielte in verschiedenen großen Orchestern, so z.B. bei der Neuen Düsseldorfer Hofmusik und dem Gewandhausorchester. Zudem ist er Solohornist am Staatstheater Oldenburg.

Stefan Oetter ist in Schleswig-Holstein kein Unbekannter, gehörte er doch zu den Teilnehmern der ersten Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals.

Diese 4 Musiker erhielten 2002 dann auch den Klassik Echo !

Als Gast tritt dann noch Lars Mechelke auf, der als tiefer Hornist bei den Nürnberger Symphonikern beschäftigt ist.

Alle fünf Solisten sind ein Garant für ein interessantes Hornkonzert in der Bad Segeberger Marienkirche. Die Nachwuchs-Hornisten des vorgeschalteten Horn-Lehrganges kommen ebenfalls zu Gehör, denn das Konzert gehört mit zum Seminarprogramm.

Der Reingewinn dieses Benefizkonzertes fließt ausschließlich in ein Waisenheimprojekt in Namibia (www.omaruruchildrenshaven.org). Eintritt Abendkasse : 10 Euro / Reservierungen :  abraker@lksh.de oder 04551-959824 ( Frau Braker ).

 

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Arbeit mit Wildtierkameras im Rahmen der Projektwoche des Gymnasiums Schloss Plön

I 00003e 1Mit folgendem Bericht zweier Schüler der 5. und 6. Klasse legen sie Rechenschaft ab über eine Woche Teilnahme an einem Kurs zur Arbeit mit Wildtierkameras im Rahmen der Projektwoche des Gymnasiums Schloss Plön. Wir, der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V., möchten uns für das Interesse und die rege Mitarbeit der Schüler in den Arbeitsgruppen bedanken. Die Durchführung war vorrangig angelegt auf die Vermittlung von Wissen zur Handhabung von Wildtierkameras, auf Vorbereitung ihres Einsatzes und damit eng verbunden mit Erkenntnisgewinnung über ihren Nutzen zum Monitoring von Wildtieren.
Um bei der Arbeit mit den Schülern diese Ziele erreichen zu können, war eine gründliche Vorbereitung erforderlich, die umfassender Unterstützung, insbesondere materieller Art, bedurfte.
Unser Dank gilt deshalb Bingo Lotto Schleswig-Holstein für die Finanzierung einiger Wildkameras. Für die Bereitstellung einiger weiterer Kameras und Unterstützung bei allen technischen Fragen danken wir Björn Schulz. Im Interesse der Schülerinnen und Schüler bedanken wir uns bei Oliver Granke, der mit viel Engagement das LIFE Limosa Projekt vorgestellt hat und damit zum Erfolg der Projektwoche beigetragen hat.                

Sonja Graumann

 

Diorama 1Die diesjährige Projektwoche fand an unserem Gymnasium Schloss Plön vom 30.01. bis zum 03.02. statt. Alle Schülerinnen und Schüler wählten unter den angebotenen Kursen aus, was sie besonders interessierte, worin sie ihr Wissen erweitern wollten oder was ihrem Hobby entsprach.
11 Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 entschieden sich für die Arbeit mit Wildtierkameras. Dieser Kurs wurde von Frau Sonja Graumann geleitet. Sie arbeitet beim Landesjagdverband Schleswig - Holstein.
Das versprach praxisverbundene Übungen und Wissen, das für die meisten von uns neu war.
So war es auch. Hier unser Bericht :

I 00023e 1Wildtierkameras sind Kameras, die viele Informationen liefern. Man hängt sie an Bäume, Zäune oder stellt sie auf den Boden oder auf ein Stativ. Kommt nun ein Tier vorbei, so lösen sie durch bewegten Temperaturunterschied aus. Um mit ihnen zu arbeiten, muss man die richtigen Einstellungen durchführen. Mit Hilfe dieser Kameras gelangt man an verschiedene Informationen, z.B. welches Tier dort entlanggeht, wie viele dort entlanggehen oder um welche Uhrzeit.
Am Montag, dem ersten Tag des Wildtierkameraprojekts haben wir als Gruppe gelernt, wie man mit Wildtierkameras umgeht. Dazu machten wir gegenseitige Portraitfotos, nachdem wir Batterien und SD Karten eingesetzt hatten.
Wir lernten, wie man die Kamera so einstellt, dass sie scharfe Fotos macht und genau den richtigen Winkel erfasst. Die Tiere erscheinen nur in einem bestimmten Abstand von der Kamera scharf. Wir probierten mit Hilfe ausgestopfter Tiere aus, wo genau im Bild das Tier scharf sichtbar ist. Dabei fanden wir heraus, dass wir es mit zwei verschiedene Arten von Kameras zu tun haben würden. I 00105a 1
Die eine ist z.B. für Mäuse geeignet, da das Tier 30 cm dran sein muss, damit es ein gutes Bild wird. Die andere ist für größere Tiere, wie z.B. Wildschweine, Hirsche, Rehe und Dachse, geeignet. In jeder Nacht durften alle Kinder, die es wollten, eine der Wildtierkameras mit nach Hause nehmen und dort aufhängen. Am nächsten Morgen guckten wir uns jedesmal die Ergebnisse an. Am zweiten Tag begutachteten wir die Problematik der Geschwindigkeit. In kleinen Gruppen erarbeiteten wir eine Idee, wie wir messen können, bei welcher Geschwindigkeit ein Tier noch auf dem Bild ist, denn sobald das Tier zu schnell rennt, löst die Kamera ein Bild aus, auf dem kein Tier ist, da es eine Auslöseverzögerung gibt.

Janne Ausstellung 1Am Ende des Tages werteten wir in den Gruppen Bilder einer Wildtierkamera aus, die von einem Mitarbeiter des Landesjagdverbands für fast ein Jahr an ein und derselben Stelle aufgebaut war und über diesen Zeitraum Fotos gemacht hatte, die wir nach Erstellungsdatum und Uhrzeit sortierten. So konnten wir z.B. sehen, dass der Dachs immer in der Dämmerung vorbeikam.
Am dritten Tag erarbeiteten wir in zwei Gruppen etwas über die Blitze. Es gibt drei verschiedene - einen Schwarzlichtblitz, einen Infrarotblitz und einen Weißlichtblitz. Durch sie  sehen die Fotos jeweils anders aus.
Deshalb lernten wir, sie in der Kamera richtig einzusetzen und entsprechend anzuwenden.
Während die eine Gruppe die Blitze erforschte, trug die andere Gruppe die Ergebnisse der Nacht in die Datenbank www.wildtierkamera-sh.de ein und dann wechselten die Gruppen.
Präsentation 1Am vierten Tag kam Oliver Granke vom LIFE Limosa Projekt und stellte uns sein Projekt zur Rettung der Uferschnepfe in Schleswig – Holstein vor. Er erklärte uns, wie ihre Wildkameras  funktionierten. Schließlich durften wir in kleinen Gruppen Bilder sortieren. Die Bilder stammten von den Wildtierkameras, die an jedem Uferschnepfennest installiert worden waren.
Sie zeigten Füchse, Marderhunde, Weißwangengänse, Hasen und noch ein paar andere Tiere. Jede Gruppe sortierte die Bilder nach Feinden, ungefährlichen Besuchern und Bruterfolgen.
Am letzten Tag bereiteten wir uns mit kleinen Texten, einem Film und einem Diorama auf die Präsentation vor.

Anouk, 6. Klasse und Janne, 5. KlasseI  00008 1
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Einladung zum Seminar: Lebensräume in der Agrarlandschaft

am Freitag, dem 24. Februar 2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Schießsportzentrum Kasseedorf

Europaweit sind unsere Landschaften in weiten Teilen landwirtschaftlich geprägt. In Deutschland werden heute über 50% der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Die Verantwortung für diese Flächen tragen in einem hohen Maße die Landwirte. Sie formen, gestalten und bewirtschaften Äcker, Weiden, Wiesen und somit auch unersetzliche Lebensräume zahlreicher heimischer Wildtier- und Pflanzenarten. Neben der Zerschneidung der Landschaft durch Verkehrswege und Siedlungen hat die intensive Landwirtschaft vielerorts dazu beigetragen, dass viele der für Agrarlandschaften typischen wild lebenden Tier- und Pflanzenarten selten geworden sind. Doch wie können wir helfen? Welche Maßnahmen sind geeignet und wer bezahlt sie?

Seminarprogramm:

09:00 Uhr Ankommen bei einem Becher Kaffee

09:30 Uhr Begrüßung, Vorstellungsrunde, Organisatorisches Bettina Watermann, BNUR

09:50 Uhr Einführung Christian Meissner, Marcus Börner

10:00 Uhr Artenvielfalt im Ackerbau – Die Praxis des Vertragsnaturschutzes aus Sicht eines Landwirts Otto Witt, Gothendorf

10:30 Uhr Erfahrungen aus den Artenschutzprogrammen zum Rebhuhn Dr. Ulrich Fehlberg, CoNatur Wildtiermanagement, Plön

11:00 Uhr Artenvielfalt im Ackerbau – Wildpflanzen zur Energiegewinnung nutzen Werner Kuhn, Netzwerk Lebensraum Feldflur, Güntersleben

11:30 Uhr Getränkepause

12:00 Uhr Lebensräume aus Jägerhand – praktische Beispiele Christopher von Dollen, Landesjagdverband SH e.V., Hegelehrrevier Grönwohld

12:30 Uhr Mittagspause

13:00 Uhr Gelegenheit zum geführten Rundgang auf dem Gelände: „Artenschutz, Naturerlebnis und Schießstand“

13:45 Uhr Steigerung der Biodiversität in der Landwirtschaft durch angepasste Anbauverfahren Dr. Michael Glemnitz, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., Müncheberg

14:15 Uhr Neues aus dem Vertragsnaturschutz Jochen Thun, Landgesellschaft SH mbH, Kiel

14:45 Uhr Getränkepause mit Kuchen

15:15 Uhr Naturschutzberatung für Landwirte – ein Weg zu mehr Biotopschutz Joceline Schleimer, Deutscher Verband für Landschaftspflege e. V., Flintbek

15:45 Uhr Nachfragen, Anregungen, Diskussion Christian Meissner, Marcus Börner

16:30 Uhr Feedback Bettina Watermann

16:45 Uhr Ende der Veranstaltung

Den detaillierten Programmablauf finden Sie im Einladungsfaltblatt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 45 € zzgl. Verpflegungskosten.
Anmeldung schriftlich mit dem Anmeldeformular an:      
Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume
Hamburger Chaussee 25
24220 Flintbek
Fax 0 43 47 704-790
anmeldung@bnur.landsh.de

 

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Jägersilvester 2017

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Landespflanzenbörse 2017

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Sozialversicherung: Jäger wollen mitreden!

 

 

Viele Revierinhaber sind unzufrieden mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Der Austritt aus der SVLFG ist weiterhin Ziel der Jagdverbände. Daneben wollen der Deutsche Jagdverband e. V. (DJV) und der Bayerische Jagdverband e. V. (BJV) auch innerhalb der Berufsgenossenschaft einige Punkte zum Wohl der Jäger verändern. Gelegenheit dazu bietet die Wahl der Vertreterversammlung der SVLFG, kurz Sozialwahl. DJV und BJV beteiligen sich mit einer eigenen Liste an der Sozialwahl 2017. Die Revierinhaber werden jetzt von der SVLFG angeschrieben, um die Wahlen vorzubereiten. Die Rückmeldung an die SVLFG ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Wahl und daher enorm wichtig!

 

 

Warum beteiligen sich die Jagdverbände an der Sozialwahl 2017?

 

Neben der grundsätzlichen Frage der Rechtmäßigkeit der Zwangsmitgliedschaft gibt es weitere Punkte. Das sind unter anderem:

 

  • Zunächst mangelt es an der notwendigen Transparenz bei der Festlegung und Verwendung der jährlichen Mitgliedsbeiträge.
  • Leistungen werden häufig verweigert, wenn es sich bei Verletzten um Jagdhelfer oder Hundeführer handelt.
  • Und schließlich bietet die SVLFG kaum Präventionsleistungen für den Bereich der Jagd an.

 

Ziel der beiden Verbände ist jetzt, durch die Beteiligung an der Sozialwahl Vertreter der Jagd in den Gremien der SVLFG zu etablieren, um dadurch besseren Einfluss auf jagdrelevante Entscheidungen nehmen zu können.

 

Unabhängig von der Sozialwahl fordert der DJV weiterhin das Ende der anachronistischen Zwangsmitgliedschaft der Jagden in der gesetzlichen Unfallversicherung.

 

Liste zugelassen, aber Rolle der Jagdverbände nicht gewürdigt

 

Zur Zulassung der Liste waren Unterschriften von mehr als 1.000 wahlberechtigten Unterstützern erforderlich. Ein Quorum, das DJV und BJV mit 3.585 Unterschriften deutlich übertroffen haben.

 

Anfang Januar 2017 hat der Wahlausschuss der SVLFG die Liste zugelassen. Allerdings wurden DJV und BJV nicht als vorschlagsberechtigte Verbände anerkannt, so dass die Liste nicht Liste „Jagd“ heißen darf, sondern „Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp“. Diese Entscheidung kritisiert Spitzenkandidat und DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Hans-Heinrich Jordan als undemokratisch und „Schlag ins Gesicht“ der weit mehr als 100.000 Revierinhaber in Deutschland und generell der 370.000 Jägerinnen und Jäger in Deutschland und kündigt Beschwerde gegen die Entscheidung an.

 

Die Liste Jagd kandidiert in der Gruppe der „Selbstständigen ohne fremde Arbeitskräfte“. Zu dieser Gruppe gehören die meisten Revierinhaber, da sie bei der Jagd keine Angestellten haben. Die vom DJV mit den Landesjagdverbänden und dem BJV aufgestellte gemeinsame Liste umfasst 20 Kandidaten.

 

Für die Beteiligung an der Wahl registrieren!

 

In diesen Tagen versendet die SVLFG an alle „Unternehmer“ Fragebögen zur Erstellung des Wählerverzeichnisses. Bitte füllen Sie diesen Fragebogen unbedingt sorgfältig und korrekt aus und senden ihn innerhalb der angegebenen Frist an die SVLFG zurück! Nur wer den Fragebogen vollständig ausgefüllt zurückschickt, darf im Mai 2017 an der Sozialwahl teilnehmen. Auch Ehepartner sind wahlberechtigt und werden mit dem Fragebogen erfasst. In den meisten Pächtergemeinschaften ist nur ein Ansprechpartner bei der SVLFG benannt. Versichert – und damit walberechtigt – sind aber alle Mitpächter (und deren Ehepartner)! Daher ist es wichtig, dass die Fragebögen vollständig ausgefüllt werden und für die Sozialwahl alle Mitpächter genannt werden.

Die Rückmeldung dient erst der Vorbereitung der Wahl, ist aber für die Teilnahme enorm wichtig. Die Wahl selbst erfolgt als Briefwahl im Mai 2017. Die Wahlunterlagen erhalten die erfassten Wahlberechtigten dann im Mai 2017 wiederum von der SVLFG. Für eine bessere Vertretung der Jagdinteressen in der SVLFG müssen also alle Revierinhaber spätestens jetzt aktiv werden.

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Gut ausgerüstet mit dem Jungjägerpaket

Ein nützlicher Rucksack soll frischgebackene Jägerinnen und Jäger auf ihren ersten Jagdabenteuern begleiten. Das DJV-Jungjägerpaket erleichtert den Einstieg und informiert über die Vorteile einer Verbandsmitgliedschaft.


Jungjäger dürfen sich freuen: Auf der Website www.jungjaegerpaket.de können sie einen nützlichen Jagducksack mit vielen praktischen Begleitern für die ersten Jagderlebnisse bestellen. Dafür haben zwölf Premium-Hersteller der Jagdbranche hochwertige Artikel zur Verfügung gestellt. Zudem umfasst das Paket ein Gutscheinheft mit vielfältigen Vorteilen sowie Informationsmaterialien des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.
Die Idee eines bundesweiten Jungjägerpakets kommt gut an: In weniger als vier Wochen haben Jagdschüler bereits über 1.000 Rucksäcke geordert. Die erste Auflage ist limitiert. Jedes Paket wird personalisiert zusammengestellt: Es enthält passende Infos zur regionalen Verbandsarbeit und informiert über die Vorteile einer LJV-Mitgliedschaft.

Solange der Vorrat reicht ist das Jungjägerpaket für Teilnehmer von Jagdscheinkursen hier kostenlos erhältlich. Die Abgabe ist auf ein Paket je eingeschriebenen Kursteilnehmer begrenzt.

DJV
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Wild Weihnacht

unbenanntEin großes Lagerfeuer flackert vor sich hin, drum herum viele Kinder mit Ihren Eltern, die Stockbrot braten oder ein spezielles Waffeleisen ins Feuer halten um eine leckere selbstgebackene Waffel naschen zu können.

Die Wilde Weihnacht am vierten Adventsonntag im Uhlenkolk zu Mölln war ein voller Erfolg. Eingeladen waren Kinder mit ihren Eltern aus sozialschwachen Familien, aber auch alle Besucher, die beim Spaziergang durch das Naturparkzentrum im offenen Klassenzimmer vorbeischauten. Neben Leckereien vom Wildschwein und Rothirsch gab es Märchenerzählungen, Kerzendrechseln und Sterne basteln für die Lütten. Der Landesjagdverband unterstützte die Aktion mit dem bedrucken von kleinen Jutebeuteln. Die Kinder konnten Feldhase, Rothirsch und Dachs mit den passenden Fährten auf ihren Einkaufsbeutel drucken. Jugendreferentin Iris Comdühr erklärte den kleinen Künstlern allerlei über die Wildtiere und ihre Lebensweisen.

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Wilde Weihnachten – Aktivitäten der KJS

Liebe Jägerinnen, liebe Jäger, liebe Freunde der Natur,

auch in der hohen Zeit der Gesellschaftsjagden finden etliche von uns noch die Zeit sich abseits der Jagd aber im Sinne der Jagd und der Natur zu engagieren.

Am gestrigen Abend fand die Übergabe der Kollekte von der Hubertusmesse aus dem Ratzeburger Dom im Don Bosco Haus in Mölln statt.
Neben der Spendenübergabe lag ein Überläufer auf der Strecke und die Bläsergruppe Nord hat auf eindrucksvolle Weise das Jagdliche Brauchtum den Bewohnern und den Offiziellen des Don Bosco Hauses näher gebracht.
Zu bedenken ist in diesem Zusammenhang die direkte Nachbarschaft zu unserem Schießstand.
Da kann man nur sagen „weiter so“!

Am kommenden Sontag, dem 18.12.2016 findet auf Initiative von Sebastian Seliger, unserem Schießobmann und Leiter der Lehrrevieres die ersten „Wilden Weihnachten“ von 12:00 – 18:00 im Uhlenkolk in Mölln statt.
Diese Veranstaltung, die sich speziell an sozial schwache Familien mit Kindern richtet, wird nicht nur durch die Aktiven Jägerinnen und Jäger aus dem Lehrrevier auf die verschiedenste Art tatkräftig unterstützt, sondern auch weitere Jäger und Revierinhaber aus unserem Kreise haben sich bereits im Vorwege großzügig gezeigt und diese Aktion mit Geld- und Sachspenden unterstützt.
Da die Aktivitäten für die Kinder im offenen Klassenzimmer im Uhlenkolk stattfindet, sind noch weitere Möglichkeiten vorhanden um sich tatkräftig mit einzubringen, in diesem Falle bitte ich um die direkte Kontaktaufnahme mit Sebastian Seeliger unter 0175 / 6743305.
Schauen Sie gerne vorbei, Spendenboxen stehen auch noch vor Ort und unterstützen Sie auf diese Art die Aktion.

Mit freundlichem Gruß und Waidmannsheil
Andreas-Peter Ehlers
Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg
Vorsitz: Andreas-Peter Ehlers & Bernd Karsten

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Unterordnungskurs für Jagdhunde 2017

Auch in diesem Jahr bietet die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg wieder einen Unterordnungskurs für die vierbeinigen Jagdhelfer in der jagdfreien Zeit an.

Zielgruppe des Kurses ist u.a.:
– Erstlingsführer, die sich auf die jagdlichen Prüfungen vorbereiten wollen und einen Zugang zu Ihrem neuen Teammitglied suchen.
– Hundeführer, die die Ausbildung ihres Hundes unter Ablenkungssituationen festigen wollen.
– „Alte Hasen“, die Ihren ausgebildeten und bereits jagderprobten Hund eine Abwechslung zum grauen Alltag, Spaß oder nur eine neue Erfahrung bieten wollen.

Der Treffpunkt ist das Gelände des Hundevereins GHSV Ziethen in Ziethen, Mechower Weg hinter dem Ihlensee. Beginn ist ab dem 07.03.2017 bis Ende Mai jeden Dienstag ab 19:00 Uhr (nur bei schneeloser Wetterlage).

Ein kleiner Kostenbeitrag von 5,- pro Abend wird erhoben.

Nähere Information unter 04546 / 808940.
Lars Krieger
Hundeobmann

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Wildkameraprojekt läuft

wildcam 2Das Ziel zehn Schulen für das Wildkameraprojekt zu gewinnen ist fast erreicht. In den letzten Tagen sind weitere Kameras in den Revieren installiert worden. Lehrerin Andrea Frey ließ es sich nicht nehmen und begleitete Jäger Dirk Petersen und Projektleiterin Sonja Graumann ins Revier, um den Schülern von den Wildkameras berichten zu können. Sind die ersten Fotostrecken im Kasten, wird Jäger Petersen zur ersten Auswertung die Schüler in der Kieler Gelehrtenschule besuchen. Der Gegenbesuch der Schüler im Bredenbeker Revier ist fürs Frühjahr geplant.

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Erwischt!

c3rothirsch2511bIn die Falle getappt ist dieser Rothirsch in einem Revier bei Bargteheide. Er wurde von einer Wildkamera erfasst, die im Rahmen des Wildkamera-Projekts des Landesjagdverbandes zum Einsatz kommt. In diesem Projekt erforschen unter anderem  Schüler der Oberstufe des Eckhorst Gymnasiums die Wildtiere in heimischer Feld und Flur. Mittels der Fotos, die die Wildkameras in den Revieren schießen, können die Schüler erheben welche Wildtiere in Ihrer Umgebung heimisch sind und in welcher Populationsstärke sie auftreten. Ableitungen auf Lebensrhythmus, Nahrungsgrundlagen, Vermehrung und die Bedeutung im regionalen Ökosystem sind weitere Erkenntnisse die im kommenden Schulhalbjahr den Biologieunterricht prägen soll.


So wie am Eckhorst Gymnasium läuft das Wildkameraprojekt insgesamt in weiteren neun Schulen. Auf die „Fotostrecken“ dürfen wir gespannt sein.

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Erwischt!

c3rothirsch2511bIn die Falle getappt ist dieser Rothirsch in einem Revier bei Bargteheide. Er wurde von einer Wildkamera erfasst, die im Rahmen des Wildkamera-Projekts des Landesjagdverbandes zum Einsatz kommt. In diesem Projekt erforschen unter anderem  Schüler der Oberstufe des Eckhorst Gymnasiums die Wildtiere in heimischer Feld und Flur. Mittels der Fotos, die die Wildkameras in den Revieren schießen, können die Schüler erheben welche Wildtiere in Ihrer Umgebung heimisch sind und in welcher Populationsstärke sie auftreten. Ableitungen auf Lebensrhythmus, Nahrungsgrundlagen, Vermehrung und die Bedeutung im regionalen Ökosystem sind weitere Erkenntnisse die im kommenden Schulhalbjahr den Biologieunterricht prägen soll.


So wie am Eckhorst Gymnasium läuft das Wildkameraprojekt insgesamt in weiteren neun Schulen. Auf die „Fotostrecken“ dürfen wir gespannt sein.

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Iltisse aus freier Wildbahn (KEINE Zuchttiere!) gesucht!

Für wildbiologische, genetische Untersuchungen werden 10 bis 20 erlegte Iltisse aus Schleswig-Holstein im Balg (gefrostet) oder als Kern (gefrostet) gesucht.

Das Wildforschungsinstitut NRW zahl je Tier aus freier Wildbahn 20 € sowie die Versandkosten (Expressversandschein zur Abholung durch Transporteur vor Ort) für einen Über-Nacht-Transport.

Welcher Jäger in Schleswig-Holstein kann Material für diese bundesweite Untersuchung liefern?

Bei Interesse oder Fragen bitte melden bei

Dr. Waldburga Lutz

Wildlife Research Institute

Pützchens Chaussee 228

53229 Bonn

Tel.: +049 (0)228 9 77 55 25

Fax: +049 (0)228 43 20 23

E-Mail:  waldburga.lutz@lanuv.nrw.de

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Ergänzende Mitteilung zu der Handlungsempfehlung vom 16.11. …

Zwischenzeitlich haben mehrere Landkreise innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches für verschiedene Restriktionsgebiete (Sperrgebiete bzw. Überwachungsgebiete) Anordnungen erlassen, die im Hinblick auf den Einsatz von Jagdhunden nicht eindeutig sind und Fragen aufwerfen.

Nachfolgende Zusammenfassung soll Ihnen einen diesbezüglichen Überblick geben.

Es ist jedoch weiterhin unerlässlich, dass Sie sich vor der Jagd bei Ihrer zuständigen unteren Jagdbehörde entsprechend informieren.

1.)    Drückjagden auf Schalenwild

Es wurde seitens des MELUR mit den Veterinären abgestimmt, dass der Einsatz von Hunden bei Drückjagden zulässig ist, auch wenn die Allgemeinverfügung der Kreisveterinäre eine Anleinpflicht für Hunde generell enthält. Ein Ausfall der anstehenden Drückjagden ist auf Grund der derzeitigen Schalenwildbestände, insbesondere des Schwarzwildes (Gefahr durch Afrikanische Schweinepest) nicht vertretbar. Dennoch ist es unabdingbar, dass sich die Revierinhaber vor der Jagd bei der unteren Jagdbehörde nochmals entsprechend erkundigen und sich das Ergebnis (Ausnahme von der Leinenpflicht für Jagdhunde bei Drückjagden) entsprechend möglichst schriftlich bestätigen lassen.

2.)    Jagden auf Wasserwild und sonstiges Federwild

a.)    Ist durch die Kreise eine entsprechende Anordnung für Restriktionsgebiete erlassen worden, innerhalb der die Jagd auf Federwild (also sowohl Wasserwild als auch sonstiges Federwild) verboten ist, so ist diese Anordnung zwingend zu beachten.

b.)    Seitens des MELUR wurde die dringende Bitte ausgesprochen, dass, soweit es sich nicht um Restriktionsgebiete handelt, dennoch auf die Jagd von Wasserwild freiwillig verzichtet wird.

3.)    Sonstige Jagden auf Niederwild (Hase pp.)

  1. Das Anleingebot gilt für Hunde in Wildvogelrestriktionsgebiete. Sollten in diesen Gebieten Niederwildjagden geplant sein (Hase, Kaninchen pp.), so muss unter den Kreisveterinär- und jagdbehörden abgestimmt werden, wie im Einzelfall zu verfahren ist.
    Dies bedeutet konkret, dass, soweit eine Niederwildjagd geplant ist, sie sich zuvor zwingend mit ihrer Jagdbehörde in Verbindung setzen müssen zwecks Klärung der Frage, ob diese Jagd mit frei laufenden Hunden stattfinden darf.

b.)In Gebieten ohne Restriktionen gelten keine Einschränkungen.

Als Revierinhaber müssen Sie sich daher generell ständig darüber informieren, ob ihr Revier in einem Restriktionsgebiet liegt und entsprechend der obigen Regelung handeln.

Vorstehende Regelung gibt den Kenntnisstand, 23.11.2016, 15:00 Uhr wieder.

Gez.: Andreas Schober, Geschäftsführer

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Seminar für Pless- und Parforcehornbläser in B und ES

2a  BläserseminarDas Fortbildungsseminar für Pless- und Parforcehörner in B und Es findet vom 17.-19. Februar 2017 im bewährten Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg in der Eggers-Str. 22 statt.

Jedes Seminar beginnt mit der Basisarbeit. Es werden neue Stücke für Gruppen erarbeitet – bei den Kleinformationen liegt der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel. Auch in diesem Jahr wird wieder ein Basisunterricht für Ventilhörner angeboten. In der Seminareinheit für Corpsleiter/in und die es werden möchten lernt man, eine Gruppe sicher zu leiten und zu fördern.

Bei den ES-Hörnern wird neben der Erarbeitung von Vorträgen in Gruppen- und Kleinformationen ein Schwerpunkt auf die Stopftechnik und den Bass gelegt. Es wird sogar ein Seminar mit Basisunterricht für Anfänger geben.

Am Sonntag gibt es dann noch die Möglichkeit noch nicht erarbeitete gewünschte Themen zu wählen. Die Übungsleiter/innen sind bei der Landesbläserobfrau zu erfahren.

Kosten: Seminargebühr +Verpflegung + Unterkunft = 98,00 €

               Seminargebühr+ Verpflegung ohne Unterkunft ‚= 78,00 €

               Teilnehmer, die nicht Mitglied im LJV- SH sind zahlen 10,00 € extra

Meldeschluss: 7. Januar 2017        

Zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular ausfüllen, das beim LJV in 24220 Flintbek, Böhnhusener Weg 6 erhältlich ist oder im Internet  http://www.ljv-sh.de/veranstaltungen heruntergeladen werden kann.

 

Die Anmeldung erfolgt an die Landesbläserobfrau:

Mandi-Rose Wargenau-Hahn, Pommernweg 9; 24972 Steinbergkirche

Email:  landesblaeserobfrau1@gmx.de Fax : 04632/ 87 63 74 Tel. 04632/ 7515

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