Schießstand Baumgarten

Michael Furtner

Die Arbeiten an der Wiederinbetriebnahme des Schießstandes Baumgarten der Kreisjägerschaft Eckernförde laufen auf Hochtouren – allerdings nur, weil einige engagierte Mitglieder der Kreisjägerschaft fleißig daran arbeiten, dass dort wieder alles in Ordnung kommt. Am vergangenen Wochenende hatte sich KJS-Vorsitzender Otto Gravert fachkompetente Hilfe aus der Geschäftsstelle in Flintbek geholt: Katalin Brattig hatte sozusagen die Schirmherrschaft über die Pflanzaktion in ihren Händen. Der erweiterte Vorstand und einige Helfer aus den Hegeringen waren pünktlich um 9 Uhr zur Stelle, einige Hundert Pflanzen ebenfalls.

Denn das große Gelände vor dem Schießstand, auch der Knick, sollten bepflanzt werden. Mit von der Partie Hegeringleiter Bernd Vollertsen, seines Zeichen Betreiber der Firma Vollertsen Tannen und Grün. Er hatte nicht nur seinen Trecker mitgebracht, sondern auch die dazugehörende Pflanzmaschine und zwei seiner Angestellten: Pawel Kosdro und Mariusz Migun saßen direkt quasi auf der Pflanzmaschine, Otto Gravert und Jürgen Tams reichten die einzelnen Pflanzen zu, die sofort in der Erde verschwanden.

Und während der Trecker seine Runden auf dem großen Areal vor dem eigentlichen Schießstand drehte, hatten auch die anderen Helfer genug zu tun. Ab und zu musste bei einer Pflanze „nachgearbeitet“ werden, andere setzten Kastanien ein, die den Knick begrünen sollen. Auch die Vorarbeiten für die kommende Woche – da sollen die neuen Zäune aufgestellt werden – waren schweißtreibend: Das Zaunmaterial wurde an Ort und Stelle geschafft.

 „Viele Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende“ - unter dem Motto arbeiteten die Jäger am Wochenende und so kamen mehrere hundert Pflanzen in die Erde am Baumgarten. Eine tolle Aktion, vielen Dank an die fleißigen Helfer aus der KJS Eckernförde.

S. EixmannKnick2

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Ergebnisse Landesparcours Büchse

büchse

Die Ergebnisse vom Landesparcousschießen Büchse aus Heede finden sie im Anhang. Vielen Dank an die fleißigen Helfer und die tolle Organisation.

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MELUR-Pilotprojekt Katzenkastration

wilderne Hauskatze1

Bild: Heins Hess

Katzen sind süße Jäger.

Bekannt ist, dass dieser kleine Räuber sich gern an der heimischn Vogelwelt vergreift. Hinzu kommen auch Amphibien und kleine Säugetiere.  Im Vokus stehen dabei Katzen die ausgesetzte oder wild geboren werden und frei auf Bauernhöfen leben. Der deutsche Tierschutzbund (DTB) schätzt die Zahl der verwilderten Katzen in Deutschland auf etwa zwei Millionen. Hochrechnungen auf Basis zahlreicher Studien belegen, dass verwilderte Katzen und Hauskatzen in Deutschland mindestens 100 Millionen Vögel pro Jahr und 300 Millionen kleine Säugetiere erbeuten. Nicht umsonst listet die Weltnaturschutzunion (IUCN) die Katze auf Platz 39 der 100 gefährlichsten invasiven Arten. 

Problematisch ist, wennn Katzenhalter die potentiellen Schäden ihrer Tiere ignorieren oder wenn das wilde Vermehren in Stallungen durch Nichtkastration zugelassen wird. Der DJV fordert seit Jahren das Paderborner Modell, das eine Registrierungs- und Kastrationspflicht für Hauskatzen vorsieht. Sind Haustiere einmal registriert, kommt der Halter nicht so leicht aus der Verantwortung. Die Kastration stoppt die ungeplante Vermehrung. Nur so kann der Teufelskreis von mehr und mehr verwilderten Hauskatzen durchbrochen werden. „So lange diese Maßnahme nicht umgesetzt ist, rufen wir alle Jäger dazu auf, verwilderte Katzen fernab von Siedlungen in Kastenfallen lebend zu fangen und im nächsten Ordnungsamt abzugeben“, sagt Dr. Wolfgang Bethe. „Das ist zwar eine Verlagerung des Problems auf Kosten der ohnehin schon unterfinanzierten Tierheime, aber das ist offenbar der Wunsch der Gesellschaft.“  

In Schleswig-Holstein versucht man in einem Pilotprojekt, der Katzenschwemme durch Kastration, Chipkennzeichnung und Erfassung herzuwerden. "Mit diesem Projekt wollen wir dazu beitragen, das Elend von freilaufenden Katzen einzudämmen. Es macht Sinn, von vornherein darauf zu achten, dass Katzenpopulationen nicht zu stark wachsen. Wir appellieren daher an alle Halterinnen und Halter von Katzen, ihre Tiere kastrieren zu lassen", sagte Staatssekretärin Silke Schneider.

Im Herbst vergangenen Jahres hatten Kommunen, Land, Tierschutzverbände und Tierärzteschaft mit einem gemeinsamen Projekt zur Kastration von Katzen aufgerufen. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Halterinnen und Halter von Katzen unter Gewährung von Zuschüssen zu motivieren, ihre Tiere kastrieren und in einer Datenbank erfassen zu lassen, um das Leiden der Tiere unter der teilweise hohen Populationsdichte zu verringern. Freilaufende Katzen wurde zahlreich durch Jäger diesem Projekt zugeführt. Wichtig dabei ist, dass die kastrierte Katze dann wieder in ihr angestammtes Revier kommt um eine Besiedlung durch eine andere nichtkastrierte Katze zu verhindern.

168.000 Euro stehen für die Aktion derzeit bereit. 200.840 Euro wurden für den Probelauf im Herbst 2014 aus dem Fonds aufgewendet. Der Honorarverzicht der Tierärzte kam mit 69.075 Euro hinzu. Die Gelder kamen von Land, Kommunen und vorallem privaten Spendern.

Ungeklärt ist, ob das Projekt Übergriffe auf unsere heimischen Fauna zukünftig verhindern kann. Ein aufweniges Monitoring könnte diese Frage klären.

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Landesparcoursschießen "Flinte"

Unbenannt

Landesmeister Aller Klassen:

1. Gröhn Hans Christian (anwesend zum Stechen)

2. Olav Schreiner (nicht anwesend zum Stechen) 

3. Faden Hans Jörg

  

Dammenklasse:

 

1. Anja Reese 

2. Lynn Rehder 3. Solvej Schink

Karolin Klar hat als Gast geschossen und ist daher nicht in der Wertung

  

Offene Klasse:

1. Olav Schreiner

2. Faden Hans Jörg

3. Klink Stefan (anwesend zum Stechen)

4. Velfe Stefan (nicht anwesend zum Stechen)

  

Junioren Klasse

1.Gröhn Hans Christian

2. Malte Breckling (anwesend zum Stechen)

3.Bothmann Marc (nict anwesend zum Stechen, 6xTreffer 2)

4.Mordhorst Thies (nicht anwesend zum Stechen 12xTreffer 2)

  

Alters-Senioren Klasse:

1. Fester Kurt (nicht anwesend zum Stechen 5xTreffer 2)

2. Walter Hartmiut (nicht anwesend zum Stechen 6xTreffer 2)

3.Koops Klaus (nicht anwesend zum Stechen 5xTreffer 2)

4.Bürger Burkhard (nicht anwesend zum Stechen 7xTreffer 2)

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uJ Schießen

uJ-Schießen Sieger der Damen

Am Wochenende konnte beim uJ-Schießen in stolze Gesichter geschaut werden. Unsere schleswig-holsteinischen Jungjäger bewiesen hier ihr Können mit der Waffe. Im Stationsbetrieb wurden Leistungen mit der Flinte auf dem Trap, Skeet und Parcourstand abverlangt. Ebenso musste die Büchse beim angestrichenen -, aufgelegten und bewegten Schießen beherrscht werden. Neben einem tollen Mittagessen vom Grill mit frischen Salaten konnte man auf dem Gelände Einblicke in hochwertige Geländefahrzeuge erhalten. Vielen Dank an Uwe Schuldt (Kraftfahrzeuge und Landmaschinen e.K. Hasenmoor).

Am Ende konnten alle bei den zahllosen Preisen zugreifen. Zusätzlich wurde eine Büchse der Firma Waffen-Behrendt verlost.uJDSC 0048 Kopie

 

 

 

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Ergebnisse Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen

Langsam treffen die Schützen der Bundesmeisterschaft in ihren angestamten Bundesländern wieder ein. Die letzte Woche hat viel Aufregung für die Schleswig-Holsteiner gebracht!

Ausgezeichnete Leistungen konnte die Juniorenklasse, die Kombi Damenklasse und die Kombi Altersklasse zeigen. Sehr haben sich die Junioren Mannschaft hervorgebracht. Weitere Informationen herhalten sie beim DJV.

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Nordwestdeutsche Meisterschaft

IMG-20150823-WA0011IMG-20150823-WA0016Bei besten Wetter und super Laune konnten die Teilnehmer der Nordwestdeutschen Meisterschaft in Waakhausen ihr Können unter Beweis stellen. Es wurde fair im jagdlichen Wettkampf mit guten und nicht so guten Ergebnissen gekämpft! Insgesamt sind alle gestärkt von Waakhausen zurückgekehrt und können nun letzte Vorkehrungen für die Deutsche Meisterschaft vornehmen.

  "Und wenn es mal nicht so läuft, dann einfach weiter schießen & treffen!"

Uwe Danger

 

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Ergebnisse 2. Quali zur Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen

Auch die zweite Qualifikation der Schützen, die für die Bundesmeisterschaft in  Bremgarten (Baden-Württemberg) antreten, ist geschafft. Die Ergebnisse werden im Anhang wie gewohnt veröffentlicht. Weitere Informationen für die BM findet Ihr unter folgenden Link: http://www.jagdverband.de/sites/default/files/Ausschreibung_DJV_Bundesmeisterschaft_2015.pdf Wir wünschen ein gutes Auge und eine ruhige Hand für unsere Schleswig-Holsteiner Schützen.

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Landesmeisterschaften im jagdlichen Schießen

LM 2015 bearbeitetDas Wochenende ist geschafft und es konnten bei der Landesmeisterschaft der Schleswig-Holsteiner Jagdschützen wieder sehr gute Erfolge verzeichnet werden. Alle waren mit viel Spaß bei der Sache. Wir bedanken uns für das disziplinierte Verhalten der Teilnehmer, für das korrekte Richten an den Ständen, für die ausgeklügelte Organisation des Landesobmanns, die hervorragende Küche und unseren Bläsern.

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Ergebnisse Landesmeisterschaften Junioren 2015

Hier finden Sie die Ergebnisse zur Landesmeisterschaft der Junioren vom 20.Juni 2015. An dieser Stelle möchten wir ein großes Lob an die diziplinierte Umsetzung geben und allen Helfern ein herzliches Dankeschön sagen.

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Jäger starten Bildungsoffensive für Kinder in Sachen Naturschutz

alt

Das INFO-Mobil der Kreisjägerschaft Stormarn zeigt Kindern aus Grundschulen und KITAS die artenreiche Vielfalt der heimischen Fauna und weckt spielerisch Interesse und Verständnis für Natur- und Umweltschutz sowie den verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Die Frage, „ob das Reh die Frau vom Hirsch sei?“ wird Jägern von Kindern immer wieder gestellt, berichtet Hendrik Löffler, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit der Stormarner Jäger und ist besorgt, „da immer weniger Kinder einen ernsthaften Bezug zur Natur haben“. Julia Beckmann und Sönke Niemeyer-Reekmann – die beiden Jugendobleute der Kreisjägerschaft – sehen das auch so und geben zu bedenken: „Ohne Kenntnis der heimischen Tierwelt sowie deren Verhalten und Umwelt, ist es besonders schwierig, die Kinder zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu erziehen und die Bedeutung des Umweltschutzes zu vermitteln.“ Um hier entgegen zu wirken, startet die Kreisjägerschaft nunmehr eine Bildungsoffensive für Kinder in Sachen Naturschutz. Mit dem Infomobil stellt die Kreisjägerschaft einen „mobilen Erlebnisort der Artenvielfalt“ zur Verfügung der für alle Kinder ein unvergessliches Erlebnis darstellt und Lehreinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher bei der Umweltbildung der Kinder nachhaltig unterstützt. Das Infomobil ist mit unzähligen Präparaten heimischer Vögel und Säugetiere ausgestattet und ermöglicht es den Kindern die Tiere nicht nur anzusehen sondern auch zu begreifen. Die engagierten Jugendobleute erläutern den Kindern das Verhalten und die Lebensräume der Tiere und bieten einen reichen Erfahrungsschatz an spannenden Geschichten und Anekdoten aus Feld, Wald und Flur. Mit Hilfe von Ratespielen gewinnen die Kinder nicht nur spannende Informationen sondern haben auch jede Menge Spaß. Wenn dies gewünscht wird, besteht zudem die Möglichkeit, im Rahmen eines gemeinsamen Wald- und Wiesenspazierganges heimische Tiere sowie deren Spuren und Zeichen zu entdecken und zu deuten. Alle KITAS und Grundschulen des Kreises Stormarn erhalten kurzfristig per eMail eine Information über den kostenlosen Service der Kreisjägerschaft. Eine Buchung des Infomobils ist auch über die Homepage der Jäger möglich: www.kjs-stormarn.com
 
Text: Hendrik F. Löffler; Bild: Sönke Niemeyer-Reekmann

 

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Mit Fuchs und Hase auf dem RSH Kindertag

Kindertag Bild

„Das war ein anstrengender Tag, aber es hat sich gelohnt und hat sehr viel Spaß gebracht.“ Dieses Resümee zogen am Abend die 19 Jägerinnen und Jäger, die der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Holger Meyer für den Einsatz am Infomobil des LJV über den Tag verteilt aufgeboten hatte. Radio Schleswig-Holstein (RSH) hat seinen jährlichen Kindertag in erstmals in Neumünster ausgerichtet. Die gesamte Innenstadt war für den Fahrzeugverkehr gesperrt, auf dem Großflecken, im Rencks Park und in der Holstenstraße war ein Rundkurs mit vielfältigen Angeboten für die Kinder aufgebaut.

Die Neumünsteraner Jäger konnten auf Einladung des Jugendverbandes Neumünster, in dem sie Mitglied sind, teilnehmen. Erwartet wurden mindestens 50.000 Gäste aus ganz Schleswig-Holstein, gekommen sind laut Veranstalter über 80.000. Würden wir uns da nicht übernehmen oder im Trubel untergehen? Diese anfänglichen Bedenken erwiesen sich zum Glück als unbegründet. Dank der Unterstützung von drei Mitgliedern der Kreisjägerschaft Stormarn (Silke Bacher, Julia Beckmann und Philip Niedballa) und zwei Mitgliedern aus der Kreisjägerschaft Segeberg (Eike Gärtner und Tim-Fabian Nero) schafften es die 14 Neumünsteraner Jägerinnen und Jäger, dem Ansturm auf das Infomobil Stand zu halten und den zahlreichen Besuchern mit ihren vielen Fragen gerecht zu werden.

Es erwies sich für uns als Glücksfall, dass unser Stand etwas abseits vom Geschiebe und Gedränge der Massen in einer lauschigen Ecke des Rencks Park stand. Angelockt durch die zahlreichen Präparate und ausgelegten Decken ließen sich die Kinder und Erwachsenen in einer ruhigeren grünen Umgebung gern über die heimischen Wildtiere informieren. Auch die ausgestellten Schautafeln wurden ausgiebig studiert. Zeitweise waren 7 Standbetreuer gleichzeitig in Gespräche eingebunden, es brummte richtig vor unserem Stand. Neben den erfahrenen Jägern versuchten sich auch die Jungjägerinnen Martje und Nanke Meyer sowie Alexander Rieger und Michel Brandt erfolgreich mit ihrem ersten Einsatz im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und trugen zu einem frischen Auftritt der Jäger bei.   

Dank der guten Zusammenarbeit mit den auswärtigen Unterstützern aus Stormarn und Segeberg sowie der guten Mischung aus Jungjägern und „alten Hasen“ konnten wir die Chance nutzen, der breiten Öffentlichkeit ein positives Bild von Jagd und Jägern zu geben und über die Natur zu informieren.

Ingbert Tornquist

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Jägernachwuchs schafft Schlaf- und Nistplätze

altAm 16. Mai hat sich die Kinder- und Jugendgruppe des Hegeringes 4 wieder getroffen, um dieses Mal Eulen- und Fledermauskästen aufzuhängen. Thorolf Wellmer hat zuerst den Sinn und die Aufgabe der einzelnen Kästen anschaulich erklärt, danach zog die Frischlingsrotte unter der Leitung von Christoph Keller los. Mit Hilfe eines Schleppers wurden dann die verschiedenen Kästen fachgerecht aufgehängt. Fachgerecht heißt in diesem Bezug nicht nur den richtigen Nagel zu nehmen(der Förster dankt) sondern auch auf die Windrichtung, die Einflugschneise, sowie bei den Fledermauskästen auf die Bildung einer Kleinkolonie zu achten. Im Anschluss wurde noch der Pirschweg zum Kinderhochsitz gepflegt und mit Hackschnitzel ausgestattet, damit man ganz leise angehen kann. Wenn man es dann geschafft hat leise auf den Sitz zu pirschen, hat man einen schönen Blick auf einen kleinen Teich, in den noch Karpfen eingesetzt wurden und vielleicht noch Anblick eines Maibocks.

Norman Stoll

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10. Walderlebnistag für 4.-Klässler

Walderlebnistag

Wie in den Vorjahren sind wir  mit dem Walderlebnistag sehr zufrieden.  Für die  Schüler ist es immer ein besonderer Tag, wenn das Klassenzimmer in den Wald verlegt wird.
Seit zehn Jahren lädt die KJS zu diesem Tag alle vierten Klassen der Grundschulden dazu ein, sich auf spielerische Art und Weise mit Natur und Umwelt zu befassen.
Was erleben die Kinder?
Wir verlegen den Unterricht für einen Tag in den Wald.
In Gruppen mit 10 bis 15 Schülern wird ein Parcours mit kleinen Ständen durchlaufen. Die Stände sind mit 2 Helfern besetzt, die ein Thema aus Natur, Umwelt, Forst- u. Landwirtschaft, aber auch Jagd und Hege, vortragen. Die  Tier- u. Vogelwelt wird thematisiert, ebenso Insekten, Schnecken, Pilze und Wildkräuter. Schließlich wird ein Fragebogen ausgehändigt, der das Gehörte und Gesehene abfragt. Ein kleiner Wettbewerb ermittelt eine Siegerklasse.
Die Kommentare der Kinder sind  beeindruckend. „Das war toll", "wir mussten Tierspuren lesen. Wir haben gelernt, welches Korn es gibt und das Brot daraus probiert."  Bei Waldmeister und Fledermäuse staunten sie: „Die gibt’s hier auch? Und die Jäger unterhalten sich mit dem Jagdhorn, das ist cool."
Wie hat alles begonnen?
Kathrin Eckardt, die Tochter des langjährigen Leiters des Lehrrevieres des LJV, hatte die Idee  zum  Thema  „Lernort Natur – Schlau werden wie ein Fuchs“. Und dazu ein Schema entwickelt.
Die KJS mit Dr. Sach hat diesen Gedanken aufgenommen und 2005 mit Eutiner  Schulen in der vorgenannten Form mit ca. 250 Schülern umgesetzt. Nach guter Resonanz sind es im Folgejahr schon 360 Schüler und folgernd seit 2008 alle 4. Klassen an sechs Orten mit bis 1.000 Kinder. Zur Gestaltung dieses Tages sind auch andere naturverbundene Organisationen beteiligt.
Dankesveranstaltung
Anlässlich des 10. Walderlebnistages hatte die KJS die vielen Helfer und Sponsoren zu einem Treffen eingeladen. In seiner Ansprache brachte Otto Witt, der Vorsitzende, das Thema auf den Punkt. Er sagte u.a.: "Wir haben nur die eine Natur - und die gilt es zu schützen.  Der Walderlebnistag hat es geschafft, dass Verbände, die sich sonst nicht immer einig sind, für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten". Darüber freuten sich alle Jäger. „Das jedoch ginge nicht ohne  das Engagement der vielen Ehrenamtlichen“,  Ihnen allen, die dazu beitragen,  sprach er ein großes Dankeschön aus. „Bei aller guten Organisation - ohne Helfer funktioniert nichts". Man müsse sich die Mühe machen, den Kindern die Natur kompetent nahe zu bringen.
Kathrin Eckardt betonte in ihrer Gastrede unter anderem:  „Es gab Anfang des Jahrtausends nichts, was man Kindern anbieten konnte, die nicht in der Natur aufwuchsen. Es war nicht mehr modern, sich für jemand anderen Arbeit zu machen". Lobend sagte sie weiterhin, sie sei von der Mühe der KJS beeindruckt. So viel Engagement in einem so großen Einzugsgebiet gäbe es sonst nirgendwo.
Ein ausführlicher Bericht ist  unter www.kjs-eutin.de  –Veranstaltungen zu finden.

 

Heiner Schlie

 

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10. Walderlebnistag für 4.-Klässler

Walderlebnistag

Wie in den Vorjahren sind wir  mit dem Walderlebnistag sehr zufrieden.  Für die  Schüler ist es immer ein besonderer Tag, wenn das Klassenzimmer in den Wald verlegt wird.
Seit zehn Jahren lädt die KJS zu diesem Tag alle vierten Klassen der Grundschulden dazu ein, sich auf spielerische Art und Weise mit Natur und Umwelt zu befassen.
Was erleben die Kinder?
Wir verlegen den Unterricht für einen Tag in den Wald.
In Gruppen mit 10 bis 15 Schülern wird ein Parcours mit kleinen Ständen durchlaufen. Die Stände sind mit 2 Helfern besetzt, die ein Thema aus Natur, Umwelt, Forst- u. Landwirtschaft, aber auch Jagd und Hege, vortragen. Die  Tier- u. Vogelwelt wird thematisiert, ebenso Insekten, Schnecken, Pilze und Wildkräuter. Schließlich wird ein Fragebogen ausgehändigt, der das Gehörte und Gesehene abfragt. Ein kleiner Wettbewerb ermittelt eine Siegerklasse.
Die Kommentare der Kinder sind  beeindruckend. „Das war toll", "wir mussten Tierspuren lesen. Wir haben gelernt, welches Korn es gibt und das Brot daraus probiert."  Bei Waldmeister und Fledermäuse staunten sie: „Die gibt’s hier auch? Und die Jäger unterhalten sich mit dem Jagdhorn, das ist cool."
Wie hat alles begonnen?
Kathrin Eckardt, die Tochter des langjährigen Leiters des Lehrrevieres des LJV, hatte die Idee  zum  Thema  „Lernort Natur – Schlau werden wie ein Fuchs“. Und dazu ein Schema entwickelt.
Die KJS mit Dr. Sach hat diesen Gedanken aufgenommen und 2005 mit Eutiner  Schulen in der vorgenannten Form mit ca. 250 Schülern umgesetzt. Nach guter Resonanz sind es im Folgejahr schon 360 Schüler und folgernd seit 2008 alle 4. Klassen an sechs Orten mit bis 1.000 Kinder. Zur Gestaltung dieses Tages sind auch andere naturverbundene Organisationen beteiligt.
Dankesveranstaltung
Anlässlich des 10. Walderlebnistages hatte die KJS die vielen Helfer und Sponsoren zu einem Treffen eingeladen. In seiner Ansprache brachte Otto Witt, der Vorsitzende, das Thema auf den Punkt. Er sagte u.a.: "Wir haben nur die eine Natur - und die gilt es zu schützen.  Der Walderlebnistag hat es geschafft, dass Verbände, die sich sonst nicht immer einig sind, für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten". Darüber freuten sich alle Jäger. „Das jedoch ginge nicht ohne  das Engagement der vielen Ehrenamtlichen“,  Ihnen allen, die dazu beitragen,  sprach er ein großes Dankeschön aus. „Bei aller guten Organisation - ohne Helfer funktioniert nichts". Man müsse sich die Mühe machen, den Kindern die Natur kompetent nahe zu bringen.
Kathrin Eckardt betonte in ihrer Gastrede unter anderem:  „Es gab Anfang des Jahrtausends nichts, was man Kindern anbieten konnte, die nicht in der Natur aufwuchsen. Es war nicht mehr modern, sich für jemand anderen Arbeit zu machen". Lobend sagte sie weiterhin, sie sei von der Mühe der KJS beeindruckt. So viel Engagement in einem so großen Einzugsgebiet gäbe es sonst nirgendwo.
Ein ausführlicher Bericht ist  unter www.kjs-eutin.de  –Veranstaltungen zu finden.

 

Heiner Schlie

 

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Kindertagesstätte Wirbelwind in Friedrichskoog – Hegering 11

1b KinderaktionKinder erforschen die Natur. Schon beim Betreten der Kreativwerkstatt in der Kindertagesstätte Wirbelwind kamen die Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus. Viele Tierpräparate, Holz, Bastelmaterialien und Werkzeuge wartete auf sie. Zwei Tage besuchte der Hegering 11 die Kindertagesstätte. In den zwei Tagen wurden zehn Nistkästen und ein Insektenhotel gebaut. Nach vielen Fragen über Dachs, Marderhund, Hase und Fuchs wurden die Gruppen aufgeteilt und los ging es.
Eine Gruppe baute zusammen mit Caroline Jesaitis- Peppel (Öffentlichkeitsobfrau des HR 11) Nistkästen. Es wurde geschraubt und gehämmert. Die Kinder arbeiten sehr konzentriert und begeistert mit. In der anderen Gruppe entstand das Insektenhotel. Es wurden viele Naturmaterialien, Gräser, Holzstücke, Tannenzapfen, Steine und Dosen gesammelt und in das Insektenhotel eingearbeitet. Total begeistert waren die Kinder, als diese mit richtigem Werkzeug arbeiten durften. "Es macht richtig viel Spaß", erzählte Finn.
Besonders angetan hat es den Kindern, als bereits die ersten Insekten aus den Tannenzapfen krabbelten. Sie wurden genau beobachten und bestaunt. So viele kleine Tiere auf einmal, das hätten die Kinder nicht gedacht. Aber genau diese Insekten werden in das Insektenhotel einziehen und bewohnen. „Wir vom Hegering möchten den Kindern die Vielfalt der Natur und der Tiere näher bringen", erzählt Caroline Jesaitis- Peppel. "Wir werden mit den Kindern die Insekten dokumentieren und aufmalen, damit jedes Kind weiß, welche Tiere im Insektenkindergarten eingezogen sind."
Als die Nistkästen fertig zusammen gebaut sind, ging es darum diese bunt anzumalen. Die Pinsel wirbeln nur so herum und die Kästen wurden farbenfroh angemalt.
Im Frühjahr werden diese Nistkästen an den Zaun auf der Außenanlage der Kindertagesstätte aufgehängt und es wird genau beobachtet, welche Vögel hier ihre Jungen aufziehen werden. Diese werden dann genau dokumentiert. "Wir werden im Herbst, nach der Brutsaison die Nistkästen mit den Kindern säubern, damit im nächsten Jahr wieder viele Vögel in der Kindertagesstätte einziehen werden“, so Caroline Jesaitis- Peppel

C. Jesaitis-Peppel
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Kindertagesstätte Wirbelwind in Friedrichskoog – Hegering 11

1b KinderaktionKinder erforschen die Natur. Schon beim Betreten der Kreativwerkstatt in der Kindertagesstätte Wirbelwind kamen die Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus. Viele Tierpräparate, Holz, Bastelmaterialien und Werkzeuge wartete auf sie. Zwei Tage besuchte der Hegering 11 die Kindertagesstätte. In den zwei Tagen wurden zehn Nistkästen und ein Insektenhotel gebaut. Nach vielen Fragen über Dachs, Marderhund, Hase und Fuchs wurden die Gruppen aufgeteilt und los ging es.
Eine Gruppe baute zusammen mit Caroline Jesaitis- Peppel (Öffentlichkeitsobfrau des HR 11) Nistkästen. Es wurde geschraubt und gehämmert. Die Kinder arbeiten sehr konzentriert und begeistert mit. In der anderen Gruppe entstand das Insektenhotel. Es wurden viele Naturmaterialien, Gräser, Holzstücke, Tannenzapfen, Steine und Dosen gesammelt und in das Insektenhotel eingearbeitet. Total begeistert waren die Kinder, als diese mit richtigem Werkzeug arbeiten durften. "Es macht richtig viel Spaß", erzählte Finn.
Besonders angetan hat es den Kindern, als bereits die ersten Insekten aus den Tannenzapfen krabbelten. Sie wurden genau beobachten und bestaunt. So viele kleine Tiere auf einmal, das hätten die Kinder nicht gedacht. Aber genau diese Insekten werden in das Insektenhotel einziehen und bewohnen. „Wir vom Hegering möchten den Kindern die Vielfalt der Natur und der Tiere näher bringen", erzählt Caroline Jesaitis- Peppel. "Wir werden mit den Kindern die Insekten dokumentieren und aufmalen, damit jedes Kind weiß, welche Tiere im Insektenkindergarten eingezogen sind."
Als die Nistkästen fertig zusammen gebaut sind, ging es darum diese bunt anzumalen. Die Pinsel wirbeln nur so herum und die Kästen wurden farbenfroh angemalt.
Im Frühjahr werden diese Nistkästen an den Zaun auf der Außenanlage der Kindertagesstätte aufgehängt und es wird genau beobachtet, welche Vögel hier ihre Jungen aufziehen werden. Diese werden dann genau dokumentiert. "Wir werden im Herbst, nach der Brutsaison die Nistkästen mit den Kindern säubern, damit im nächsten Jahr wieder viele Vögel in der Kindertagesstätte einziehen werden“, so Caroline Jesaitis- Peppel

C. Jesaitis-Peppel
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Kreisjägerschaft Flensburg – Mit dem Jugendobmann im Glücksburger Forst

5 VorschulkinderMit den Vorschulkindern  des Kindergartens  “An der Johannismühle “ aus Flensburg begab sich Jugendobmann Hans Bernhold auf die Pirsch in den Glücksburger Forst. Die Tiere, die sie entdecken sollten, stammen aus  unserer Heimat, Präparate aus einem reichhaltigen Fundus, den Hans  Bernhold in vielen Jahren mit hohen persönlichen Kosten zusammengestellt  und nun für einen Anerkennungsbetrag der Kreisjägerschaft überlassen hat.  Die Leiterin der Gruppe,  Susanne Petersen, und zwei  Mitstreiter mussten den jagdlichen Übereifer ihrer Kinder bremsen, die sich gar nicht Zeit für Erklärungen des Jugendobmannes nehmen wollten, wenn ein Tier entdeckt war.  Jäger Bernhold half bei der Suche nach der richtigen Bezeichnung: Adler waren im Winter nicht am Futterhaus gewesen sondern Amseln und der Kuckuck hat seinen Namen von seinem Ruf!  Rehkitz und Steinmarder hatten sich zwar gut versteckt, wurden aber  doch schnell gefunden. Die danach folgende Frühstückspause gab Hans Bernhold Gelegenheit, über die Lebensweise der „Beute“ zu erzählen und die vielen Fragen zu beantworten. Das Wetter hatte es an diesem Tag gut gemeint, so dass sich die Schar, nachdem mit Hilfe aller die Präparate eingesammelt und verstaut waren, schnell auf den Weg  zum nahe gelegenen Spielplatz machen konnte. Susanne Petersen bedankte sich bei Hans Bernhold und seinem Begleiter Volkmar Gronau mit einem, von den Kindern selbst gebasteltem Geschenk und mit neuen Eindrücken zogen die Kinder  weiter. Eindrücken über den Einsatz der Jäger auch für die Eltern, wenn ihre Kinder ihnen davon zu Hause berichten.

Volkmar Gronau            
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Kreisjägerschaft Flensburg – Mit dem Jugendobmann im Glücksburger Forst

5 VorschulkinderMit den Vorschulkindern  des Kindergartens  “An der Johannismühle “ aus Flensburg begab sich Jugendobmann Hans Bernhold auf die Pirsch in den Glücksburger Forst. Die Tiere, die sie entdecken sollten, stammen aus  unserer Heimat, Präparate aus einem reichhaltigen Fundus, den Hans  Bernhold in vielen Jahren mit hohen persönlichen Kosten zusammengestellt  und nun für einen Anerkennungsbetrag der Kreisjägerschaft überlassen hat.  Die Leiterin der Gruppe,  Susanne Petersen, und zwei  Mitstreiter mussten den jagdlichen Übereifer ihrer Kinder bremsen, die sich gar nicht Zeit für Erklärungen des Jugendobmannes nehmen wollten, wenn ein Tier entdeckt war.  Jäger Bernhold half bei der Suche nach der richtigen Bezeichnung: Adler waren im Winter nicht am Futterhaus gewesen sondern Amseln und der Kuckuck hat seinen Namen von seinem Ruf!  Rehkitz und Steinmarder hatten sich zwar gut versteckt, wurden aber  doch schnell gefunden. Die danach folgende Frühstückspause gab Hans Bernhold Gelegenheit, über die Lebensweise der „Beute“ zu erzählen und die vielen Fragen zu beantworten. Das Wetter hatte es an diesem Tag gut gemeint, so dass sich die Schar, nachdem mit Hilfe aller die Präparate eingesammelt und verstaut waren, schnell auf den Weg  zum nahe gelegenen Spielplatz machen konnte. Susanne Petersen bedankte sich bei Hans Bernhold und seinem Begleiter Volkmar Gronau mit einem, von den Kindern selbst gebasteltem Geschenk und mit neuen Eindrücken zogen die Kinder  weiter. Eindrücken über den Einsatz der Jäger auch für die Eltern, wenn ihre Kinder ihnen davon zu Hause berichten.

Volkmar Gronau            
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