Aufgrund der Zeitungsberichte zum diesjährigen Kreisjägertag der KJS-Plön stellte sich ein Redakteur des NDR SH-Magazins die Frage, in welchem Zusammenhang die hohen Bestandszahlen des Damwildes im Kreis Plön, das teilweise nicht Erreichen der Abschusspläne und die Verkürzung der Jagdzeiten stehen. Die Anfrage kam dann direkt vom NDR an mich in meiner Funktion des Obmann für Öffentlichkeitsarbeit. Nach kurzer Planung des Drehtermins und der Absprache mit unserem Kreisjägermeister, konnten wir schnell ein Treffen im heimischen Revier realisieren. Das Team des NDR um A.Schnoor war gut informiert, sympathisch und hat sich absolut professionell verhalten. Wir hatten an dem Morgen auch guten Anblick (alle Aufnahmen in dem Beitrag stammen vom Drehort) und genügend Zeit die Umstände bzw. Problematik zu erklären. Natürlich verspricht man sich persönlich ein noch besseres Abbild seiner Argumentation, aber in der Kürze der Zeit müssen nunmal die Fakten, die Statements beider Seiten und dann noch passende Bilder gezeigt werden. Wir hatten noch den Bezug des angeblich zu hohen Jagddrucks durch uns Jäger, auf die bevorstehende Aufweichung des Betretungsrecht durch Jedermann zu jeder Zeit gesucht, aber diese Argumente fehlten leider. Was man sicherlich sagen kann, ist dass der Bericht ausgewogen und neutral gehalten wurde. Diese neutrale Berichterstattung ist leider bei anderen öffentlich-rechtlichen Sendern in letzter Zeit nicht immer so gewesen. Wir sollten die Chance der fachkompetenten Aussendarstellung immer nutzen, nur so können wir unsere guten Argumente bei der nicht-jagenden Bevölkerung darstellen. [ns]
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