Reinigung der Nistkästen im Schulwald der Grundschule Lütjenburg, Außenstelle Seekrug mit …
Viele Schulkinder konnten es schon kaum noch erwarten. Wann endlich können wir wieder die Hinterlassenschaften des letzten Sommers, der Bruten unserer Schulwaldvögel unter Anleitung der beiden Waidmänner Christoph Keller und Thorolf Wellmer in den Nistkästen nachsehen.
Der Schulwald der Grundschule Lütjenburg, Außenstelle Seekrug am Selenter-See ist nämlich inzwischen ein geradezu ideales Einsatzgebiet für die Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schülern mit den örtlichen Jägern und Forstleuten geworden.
Gerade die Arbeiten mit und am Walde weisen die Kinder und Jugendlichen stets wieder auf die Grundsätze des „Global denken – lokal handeln”, und dabei insbesondere auch auf die Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen der Umweltbildung im Heimat- und Sachkunde-Unterricht hin. Die Arbeit im Schulwald erfolgt dabei an der Grundschule Lütjenburg, Außenstelle am Seekrug unter der fachkundigen Anleitung der Koleginnen gern auch Klassen- und Fächerübergreifend.
Mit einem fröhlichen Jagdhornruf auf dem Taschen-Jagdhorn von Diplom Förster Wellmer an Stelle der sonst üblichen Glocke, wurden die Schulkinder am 8. März zum Stundenbeginn des Schultages in der Schule am Seekrug gerufen. Trotz starkem Wind und Regen war heute der Tag der Tage. Eine längere Regenpause sollte konstruktiv genutzt werden, um die alten Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhen, Milben und Zecken aus den Nistkästen und Bruthöhlen zu entfernen, damit die kommende Vogelbrut in diesem Jahr nicht übermäßig von diesen befallen würde.
Wie schon in den vergangenen Jahren waren wieder alle Schulkinder an der Nistkastenreinigungs-Aktion beteiligt. Und so wurden zunächst von den Klassen 3 + 4 die Nistkästen von den Rückständen der Bruten des Jahres 2012 und anderen Hinterlassenschaften sauber gemacht. Das ergab natürlich so manches Hallo für die Schüler!! Pauline und auch die anderen Kinder freuten sich nicht nur über die vielen gut angenommenen und ausgebauten Nistkästen in den Obstbäumen am Schulhof. Damit auch die Grundsätze des „gender-mainstreaming“ berücksichtigt wurden, wechselten sich Jungen und Mädchen bei der Arbeit ab. Die Praktikantin Sophie Liebau machte inzwischen zahlreiche professionelle Photografien und half außerdem engagiert dabei mit, die aufgeregten Schüler zu sortieren und mit Zusatzaufgaben zu beschäftigen. Als dem Hegeringsleiter des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön, dem Experten Christoph Keller zuletzt sogar noch zwei Waldmäuse mit einem gestreckten Satz aus ihrem kuscheligem Nest im Vogelkasten ins Dekolleté sprangen, zog das naklar ein lautes Kreischen der Schüler nach sich. Unsere beiden Vogelschutz-Experten mussten naklar auch dieses Jahr wieder so manche neugierige Frage beantworten. Die 1 + 2 Klassen übernahmen dann die zweite Hälfte der Reinigungsaktion. Von den jeweils selbst von den Schülern eingeteilten Schreibkräften wurden die vom Förster Thorolf Wellmer, seines Zeichens auch Obmann für Naturschutz und Begrünung der Kreisjägerschaft Plön, entwickelten und zur Verfügung gestellten Formblätter sehr sorgfältig für die später folgende Auswertung ausgefüllt.
Auch bei dieser Unternehmung hatten die beiden Jagd- und Forstexperten des Hegeringes IV wieder vorrangig die Ziele des Schulwaldes für die Grundschüler am Seekrug im Auge, nämlich:
· Verstehen komplexer Zusammenhänge
· Verantwortung für ein Stück Wald übernehmen
· Erfahren von Nachhaltigkeitskriterien im Wald
· erste Praxiserfahrungen in der Zusammenarbeit mit anderen Naturschutzexperten, Jägern und Förstern sammeln
· Kooperationsbereitschaft auch mit verhaltensauffälligen und/oder auch seelenpflegebedürftigen Kindern innerhalb der jeweiligen Schülergruppen fördern
· Klassen- und auch Fächer- übergreifend arbeiten zu lernen
· erste Dokumentationen selber zu erstellen
Als unser Förster Wellmer über die Schwierigkeiten und die Konfrontation der Grundgedanken des Vogelschutzes mit der zur Zeit so viel besprochenen Energiewende referierte, hörten nicht nur die Zwillingsschwestern Jaane und Luisa ganz aufmerksam zu. So erweisen sich nämlich leider gerade die immer größer werdenden Windräder immer wieder auch als wahre „Vogelschredder“.
Besonders fiel dem Kollegium und den beiden Naturerbeschützern während der abschließenden „Manöverkritik“ im Lehrerzimmer bei einem Blick nach draußen auf, dass mehrere Vogelkästen von Meisen und Spatzen gleich erneut in Besitz genommen wurden. Eine weitere Auswertung der Formblätter am Rechner ergab später sogar ganze Meisenalleen und Spatzenstraßen im Schulwald…
Mit einem zünftigen Jagdhornsignal und der Handklingel wurden die Kinder dann vom Förster Thorolf Wellmer aus der Pause zum weiteren Unterricht wieder in die Klassenräume gerufen.
weitere Infos unter: http://www.kjs-ploen.de
Der November war für Jugendobmann Hans Bernhold der geeignete Monat, die Kinder des Kindergartens in Esgrus darauf einzustimmen, wie sich die Tiere unserer Heimat auf den Winter einstellen, bzw. wie sie ihn verbringen. Eine ganze Woche hatte er sich dafür Zeit genommen mit der Leiterin Frau Lütje und der ganzen Schar neugieriger Kinder im Wald aus der Fülle seiner Präparate die geeigneten Tiere vorzuführen und ihre Lebensweise zu beschreiben. Eichhörnchen und Eichelhäher, die mit Hilfe ihrer Vorratshaltung sich gleichzeitig als Gärtner betätigen, Siebenschläfer, der den ganzen Winter in einem selbstgegrabenen Erdloch verschläft. Oder der Igel, der sich im Laub einen warmen Platz zum Überwintern sucht. Wie unterschiedlich Fuchs und Dachs den Winter verbringen erzählte Jäger Bernhold den Kindern und welche Nahrung unsere Singvögel, die den Winter nicht in den warmen Süden fliegen, benötigen. Das Thema war unerschöpflich und die vielen Fragen und das große Interesse der Kinder waren für Hans Bernhold wieder einmal ein befriedigendes Erlebnis als Jugendobmann. Für seinen Unterricht hatte er als Anschauungsmaterial auch die Sperrholzmodelle des LJV eingesetzt, die von den Kindern ausnahmslos erkannt wurden und nun ihren Platz im Kindergarten gefunden haben.
30. und 31. Januar 2013 wurde Doris Jacobi als fachkundige Jägerin des Hegerings 6 Hütten von den Lehrerinnen und Lehrern der Peter-Ustinov-Schule Eckernförde angefordert. Es galt hier im Rahmen der Kompaktwoche zum Thema Natur & Umwelt in jeweils 4 Doppelstunden den Schülerinnen und Schülern Wissenswertes über jagdliche Hege und Pflege der heimischen wildlebenden Tiere nahezubringen.
Erneut wurde im Jagdjahr 2012/13 von der Jägerschaft des Hegeringes 12 ein aktiver Jugendtag durchgeführt, so fand am 21. Juni 2012 ein Schultag der Grundschule Dersau
Mit der Broschüre „10 gute Gründe, warum wir Jäger sind!“ gibt der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. (LJV) eine kurze Antwort darauf, warum Männer und Frauen sich begeistert der Jagd widmen. „In Deutschland stehen heute viele Menschen der Jagd reserviert und nicht selten ablehnend gegenüber“, erläutert Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des LJV, „mit der Broschüre wollen wir kurz und sachlich erklären, dass die Jagd heute wichtige, gesellschaftliche Aufgaben zu erfüllen hat.“
Denn unsere Kinder und Jugendlichen
Aktionsmonat Naturerlebnis 2013 lädt ein zu 300 Ausflügen in die schleswig-holsteinische Natur
Erneut gibt es mehrer Verdachstfälle von Vergiftungen bei Greifvögeln berichtet heute der shz (
Kiel (ots) – Die Umstellung der Uhren von der Winterzeit auf die Sommerzeit in der Nacht von Samstag, 30. März, auf Sonntag, 31. März, birgt Gefahren für Mensch und Tier im ländlichen Straßenverkehr. Die spätere Morgendämmerung nach der Umstellung geht mit dem Wildwechsel und dem frühen Berufsverkehr einher. Um eine vorsichtige und rücksichtsvolle Fahrweise in wildreichen Zonen bitten deshalb die Landespolizei Schleswig-Holstein und der Landesjagdverband die Fahrzeugführer auf allen Straßen des Landes. Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, warnt vor dem Verhalten der Wildtiere: „Rehe sind besonders gefährdet, weil sie von ihren Schlafplätzen in die offene Landschaft zu den Nahrungsflächen ziehen. Auch Reste von Streusalz an den Randstreifen zieht sie an die Straßen, weil es für Wildtiere eine hochwertige Nahrungsergänzung darstellt.“ Bei einem Wildwechsel kann es zu Unfällen kommen. Für die Tiere enden diese häufig tödlich, die Fahrzeuginsassen kommen oft mit dem Schrecken davon, in Ausnahmefällen verlaufen die Unfälle schwerer. Im Jahr 2012 registrierte die Landespolizei über 12.000 Unfälle mit Wild. Die Polizei weist die Fahrzeugführer darauf hin, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb der Wildwechselzonen unbedingt einzuhalten sind, denn nur dadurch ist es möglich, angemessen bei einem Wildwechsel zu reagieren. Jürgen Börner, Sprecher des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein: „Kommt es tatsächlich zu einem Wildwechsel, sollten die Autofahrer stark abbremsen und auf ihrer Fahrspur bleiben, um einen Zusammenstoß mit entgegenkommenden Fahrzeugen oder ein Abrutschen in den Graben zu vermeiden.“ Lässt sich ein Unfall jedoch nicht verhindern, muss die Unfallstelle unverzüglich mit dem Einschalten des Warnblinklichtes und dem Aufstellen des Warndreiecks abgesichert werden. Das tote Tier sollte mit Schutzhandschuhen von der Straße an den Fahrbahnrand gelegt werden. Jeder Wildunfall ist meldepflichtig und der Polizei mitzuteilen. Sie entscheidet dann, wie weiter verfahren wird. Sollte das angefahrene Tier noch leben oder gar verletzt geflüchtet sein, wird der zuständige Jäger gerufen. Er veranlasst dann die Nachsuche mit speziell ausgebildeten Jagdhunden, um das Tier von seinen Qualen zu erlösen.
Am 16. März 2013 fand die Jahreshauptversammlung der JPN anlässlich der Messe „Angeln und Jagen“ in Horst statt.