Mit Papier und Bleistift durch den Wald

4aplnnsgDer Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Schreibwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 aus Schleswig-Holstein

Um das Umweltbewusstsein und die Aktivität der jungen Generation zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt zu fördern, ist es notwendig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und ihren Blick für diese Lebensbereiche zu öffnen.

Das Bedürfnis, Natur zu erleben, sie zu betrachten und sich zu ihr zu äußern, ist nicht selbstverständlich vorhanden, sondern muss entwickelt werden. Nur dann sind tatkräftiges Handeln zu ihrem Schutz und zur Pflege und Einsicht in ökologische Zusammenhänge zu erwarten. Neben der Betrachtung wissenschaftlicher Aspekte erscheint es zwingend notwendig, in dieser weitgehend technisierten Welt unserer Tage vor allem jungen Menschen Natur –insbesondere den Wald und das darin lebende Wild – erlebbar zu machen.

Nicht zuletzt spielt der Wald eine beträchtliche Rolle in Kunst und Kultur, ist er mit seinen Bewohnern Gegenstand der deutschen Literatur und den Kindern dort in Form von Märchen, Sagen, Geschichten und Gedichten als schön, bedrohlich, beschützend oder geheimnisvoll vielfach begegnet.

Eingereicht werden können sowohl die Arbeiten von ganzen Klassenverbänden wie auch Einzelbeiträge, die das Ergebnis von Wettbewerben innerhalb einer Klasse sind.

Um eine möglichst umfangreiche und vielfältige Teilnahme zu sichern, bleibt die inhaltliche Themenstellung „Wald und Wild“ die einzige Vorgabe. Durch die Benennung folgender drei Themenkreise, soll der Einstieg erleichtert werden:

„Der Wald erzählt - ich hör` ihm zu“

„Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch“

„Der Wald ist Lebensraum“

Ob fantasievolles Märchen, spannende Kriminalgeschichte, witziges Comic oder wohlklingendes Gedicht. Ob objektive Beschreibung oder Kurzgeschichte, die Entscheidung zwischen „wahrer“ Geschichte oder Phantasie-Erzählung bestimmt die Ausdrucksform und ist frei wählbar.

  • Werke an LJV Schleswig-Holstein e.V., Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek oder gern auch per Mail an  schreibwettbewerb@ljv-sh.deschicken
  • kurz anfügen aus welcher Schule und Klasse der Beitrag kommt, Anschrift sowie E-Mail
  • Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2017
  • Die besten Ergebnisse werden in einer Broschüre zusammengefasst, illustriert und veröffentlicht sowie jeder teilnehmenden Klasse ausgehändigt.

Zu gewinnen gibt es Aktionen für die gesamte Klasse:

  • 1. Preis                Besuch der Seehundstation Friedrichskoog
  • 2. Preis                Klassenausflug mit Übernachtung in einer Jurte
  • 3. Preis                Besuch eines Hochseilgartens 
Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Mit Papier und Bleistift durch den Wald

Mit Papier und Bleistift durch den Wald

4aplnnsgDer Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Schreibwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 aus Schleswig-Holstein

Um das Umweltbewusstsein und die Aktivität der jungen Generation zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt zu fördern, ist es notwendig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und ihren Blick für diese Lebensbereiche zu öffnen.

Das Bedürfnis, Natur zu erleben, sie zu betrachten und sich zu ihr zu äußern, ist nicht selbstverständlich vorhanden, sondern muss entwickelt werden. Nur dann sind tatkräftiges Handeln zu ihrem Schutz und zur Pflege und Einsicht in ökologische Zusammenhänge zu erwarten. Neben der Betrachtung wissenschaftlicher Aspekte erscheint es zwingend notwendig, in dieser weitgehend technisierten Welt unserer Tage vor allem jungen Menschen Natur –insbesondere den Wald und das darin lebende Wild – erlebbar zu machen.

Nicht zuletzt spielt der Wald eine beträchtliche Rolle in Kunst und Kultur, ist er mit seinen Bewohnern Gegenstand der deutschen Literatur und den Kindern dort in Form von Märchen, Sagen, Geschichten und Gedichten als schön, bedrohlich, beschützend oder geheimnisvoll vielfach begegnet.

Eingereicht werden können sowohl die Arbeiten von ganzen Klassenverbänden wie auch Einzelbeiträge, die das Ergebnis von Wettbewerben innerhalb einer Klasse sind.

Um eine möglichst umfangreiche und vielfältige Teilnahme zu sichern, bleibt die inhaltliche Themenstellung „Wald und Wild“ die einzige Vorgabe. Durch die Benennung folgender drei Themenkreise, soll der Einstieg erleichtert werden:

„Der Wald erzählt - ich hör` ihm zu“

„Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch“

„Der Wald ist Lebensraum“

Ob fantasievolles Märchen, spannende Kriminalgeschichte, witziges Comic oder wohlklingendes Gedicht. Ob objektive Beschreibung oder Kurzgeschichte, die Entscheidung zwischen „wahrer“ Geschichte oder Phantasie-Erzählung bestimmt die Ausdrucksform und ist frei wählbar.

  • Werke an LJV Schleswig-Holstein e.V., Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek oder gern auch per Mail an  schreibwettbewerb@ljv-sh.deschicken
  • kurz anfügen aus welcher Schule und Klasse der Beitrag kommt, Anschrift sowie E-Mail
  • Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2017
  • Die besten Ergebnisse werden in einer Broschüre zusammengefasst, illustriert und veröffentlicht sowie jeder teilnehmenden Klasse ausgehändigt.

Zu gewinnen gibt es Aktionen für die gesamte Klasse:

  • 1. Preis                Besuch der Seehundstation Friedrichskoog
  • 2. Preis                Klassenausflug mit Übernachtung in einer Jurte
  • 3. Preis                Besuch eines Hochseilgartens 
Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Mit Papier und Bleistift durch den Wald

Ergebnisse der Landesmeisterschaft im jagdlichen Schiessen der Junioren.

Hier die Ergebnise der LM der Junioren 2017 in Alt Bennebek.

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Ergebnisse der Landesmeisterschaft im jagdlichen Schiessen der Junioren.

Iltisse aus freier Wildbahn (KEINE Zuchttiere!) gesucht!

Für wildbiologische, genetische Untersuchungen werden 10 bis 20 erlegte Iltisse aus Schleswig-Holstein im Balg (gefrostet) oder als Kern (gefrostet) gesucht.

Das Wildforschungsinstitut NRW zahl je Tier aus freier Wildbahn 20 € sowie die Versandkosten (Expressversandschein zur Abholung durch Transporteur vor Ort) für einen Über-Nacht-Transport.

Welcher Jäger in Schleswig-Holstein kann Material für diese bundesweite Untersuchung liefern?

Bei Interesse oder Fragen bitte melden bei

Dr. Waldburga Lutz

Wildlife Research Institute

Pützchens Chaussee 228

53229 Bonn

Tel.: +049 (0)228 9 77 55 25

Fax: +049 (0)228 43 20 23

E-Mail:  waldburga.lutz@lanuv.nrw.de

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Iltisse aus freier Wildbahn (KEINE Zuchttiere!) gesucht!

Deutsche Fallen erfüllen internationale Tierschutznormen

DJV hat gängige Fanggeräte erfolgreich wissenschaftlich testen lassen

Die gängigsten Fallen für die Jagd in Deutschland erfüllen die hohen internationalen Standards für eine humane Fangjagd (AIHTS) und sind tierschutzgerecht. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die im Auftrag des Deutschen Jagdverbands (DJV) Lebend- und Totfanggeräte untersucht haben. Im Fokus standen dabei Fuchs und Steinmarder, zwei häufige räuberische Säugetiere in Deutschland. Allein der Fuchs hat seit den 1970er Jahren seinen Bestand in Deutschland verdreifacht und hat wie der Steinmarder negativen Einfluss auf bedrohte Arten wie den Wiesenbrüter Kiebitz. "Fadenscheinige Argumente für ein Fallenverbot wegen mangelnden Tierschutzes sind damit endgültig entkräftet", sagte DJV-Präsidiumsmitglied Wolfgang Heins.

Nationale Zertifizierungsstelle gefordertDie Bundesregierung müsse jetzt zügig eine nationale Zertifizierungsstelle für Fallen einrichten, betonte Heins. Schließlich habe Europa und damit Deutschland das entsprechende AIHTS-Abkommen mit den USA, Kanada und der Russischen Föderation unterschrieben. Fangjagd ist laut DJV äußerst wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt: Anpassungsfähige räuberische Arten wie Fuchs und Steinmarder sind dämmerungsaktiv, was eine Jagd mit dem Gewehr erschwert. Auf dem anstehenden Landesjägertag in Neumünster (Schleswig-Holstein) präsentieren kommenden Samstag (9. April 2016) Wissenschaftler zentrale Ergebnisse des bisher unveröffentlichten Testberichts. Diesen hat der DJV an das Bundeslandwirtschaftsministerium weitergeleitet, um die Einrichtung einer offiziellen Zertifizierungsstelle zu forcieren.
 
Test von Lebenfangfallen erfolgreich
Auf der Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein haben Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover in zwei Fangsaisonen in den Jahren 2014 und 2015 in einem europaweit bedeutenden Schutzprojekt für Wiesenbrüter zwei Fallen für den Lebendfang untersucht: die Betonrohrwippfalle (Rotfuchs) und die Strack’sche Holzkastenfalle (Steinmarder). Ergebnis: Beide Fallentypen erfüllen die erforderlichen AIHTS-Kriterien und können zertifiziert werden. Das Gebiet eignete sich sehr gut für die Testreihe, da Rotfuchs und Steinmarder dort erfahrungsgemäß jeweils ein Drittel der gefangenen Raubsäuger ausmachen.

Totfanggeräte entsprechen internationalen Standards
Das international renommierte Fur Institute of Canada hat zudem auf DJV-Initiative das Eiabzugseisen (38 Zentimeter Bügelweite) und den Kleinen Schwanenhals (46 Zentimeter Bügelweite) für den Fang von Baum-, Fichtenmarder und Zobel getestet. Beide Totfanggeräte erfüllen demnach die hohen Standards für eine humane Fangjagd. In einem vom DJV beauftragten Gutachten hat das Thünen-Institut für Waldökologie in Eberswalde daraufhin bestätigt, dass die Übertragung der positiven Ergebnisse auf den Steinmarder zulässig ist. Die Prüfung einer Übertragbarkeit der Zertifizierung auf den Steinmarder war nötig, da diese Marderart eine wichtige Zielart in Deutschland ist, aber nicht im AIHTS-Katalog enthalten war.

Der DJV hat mit seiner Initiative und durch den Einsatz eigener Finanzmittel wichtige Impulse zum dauerhaften Erhalt der Fangjagd in Deutschland gegeben. Diese ist und bleibt ein essenzielles Instrument für Jagd und Artenschutz.

Hintergrund

Das „Agreement on International Humane Trapping Standards“ (AIHTS) ist ein internationales Abkommen, das sich dem tierschutzgerechten Einsatz von Fanggeräten im Bereich der Jagdausübung, der wildbiologischen Forschung und der kommerziellen Nutzung von
 
Tierbeständen widmet. Deutschland ist als Mitgliedsstaat der Europäischen Gemeinschaft diesem Abkommen verpflichtet, das ebenfalls von den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und der Russischen Föderation unterzeichnet wurde. Es soll noch 2016 umgesetzt werden. Im AIHTS-Tierartenkatalog ist der Steinmarder bisher nicht gelistet, eine Erweiterung durch die Vertragsparteien des Abkommens ist aber möglich. Da der Steinmarder in Deutschland weit verbreitet ist und als anpassungsfähige Raubsäuger gilt, hat der DJV Fallen ebenso für diese Art nach AIHTS-Kriterien testen lassen.

 

Weitere Informationen unter: http://www.jagdverband.de/search/node/AIHTS  http://www.spektrum.de/news/der-fuchs-in-meinem-garten/1219114

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Deutsche Fallen erfüllen internationale Tierschutznormen

Urteil zu halbautomatischen Waffen sorgt bei Jägern für Unverständnis

Halbautomatische Jagdwaffen waren bisher mit 2-Schussmagazin erlaubt. (Quelle: DJV) Das Bundesverwaltungsgericht hat ein Urteil mit wechselbaren Magazinen gefällt, das für Diskussion in der Jägerschaft sorgt. Der DJV kritisiert diese Entscheidung auf das Schärfste, verweist auf inhaltliche Mängel des Urteils und äußert verfassungsrechtliche Bedenken.

Der Deutsche Jagdverband e.V. (DJV) kritisiert zwei Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. März 2016 zum Besitz von halbautomatischen Jagdwaffen (Az. 6 C 59.14 und 6 C 60.14). Jäger hatten gegen die Eintragung einer Begrenzung der Magazinkapazität für eine halbautomatische Büchse geklagt und vor dem Oberverwaltungsgericht zunächst Recht bekommen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat im Revisionsverfahren nun nicht nur der Behörde Recht gegeben, sondern ist völlig überraschend auch darüber hinausgegangen. Es hat nämlich entschieden, dass sämtliche Halbautomaten mit wechselbarem Magazin von Jägern nicht besessen werden dürfen. Diese Ansicht ist bisher weder von der beteiligten Waffenbehörde, noch anderen Behörden, Gerichten oder in der Fachliteratur vertreten worden. Bisher war die Fachwelt einhellig der Ansicht, dass diese Waffen für Jäger erlaubt seien.

DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke zeigte sich fassungslos: „Hätten die Richter durchdacht, was das Urteil in letzter Konsequenz für die praktische Jagdausübung bedeutet, hätten sie den vermeintlichen Willen des Gesetzgebers nicht so interpretiert“. Weiter kritisierte er: „Ein Verbot bestimmter Waffen ist Sache des Gesetzgebers, nicht eines Gerichts.“ Das Verfahren sollte daher auch vor dem Bundesverfassungsgericht fortgeführt werden und der Gesetzgeber muss klarstellen, dass diese Waffen erlaubt bleiben, sagte Dammann-Tamke. Die juristische Prüfung sei noch nicht abgeschlossen, aber der DJV werde das Urteil so nicht hinnehmen, betonte Dammann-Tamke. Es liefen bereits Gespräche über die Folgen und das weitere Vorgehen. Eine erste Überprüfung habe neben inhaltlichen Mängeln in der Argumentation des Gerichts schwerwiegende verfassungsrechtliche Bedenken, insbesondere hinsichtlich des Eigentumsgrundrechts und des Prinzips der Gewaltenteilung, ergeben.

Verfestigt sich die Interpretation des Gerichts, droht tausenden Jägern der Entzug ihrer waffenrechtlichen Erlaubnisse und der entschädigungslose Verlust ihres Eigentums. Halbautomatische Waffen, auch solche mit auswechselbarem Magazin, seien für einige jagdliche Zwecke sinnvoll, etwa aus Sicherheitsgründen bei der Nachsuche. Sie sind teilweise sogar ausdrücklich gesetzlich erlaubt.

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Urteil zu halbautomatischen Waffen sorgt bei Jägern für Unverständnis

Regierungskoalition macht sich stark für mehr Marder auf Dachböden und in Autos

Wolfgang Heins klGeplante Änderungen im Landesjagdgesetz sind praxisfern und nicht durchdacht. Naturschutzpraktiker fordern mehr Augenmaß bei der Gesetzesänderung von der Regierungskoalition.

Die Zerrspiele um das Landesnaturschutz-, Landeswald- und Landesjagdgesetz gehen weiter. Mit dem aktuellen Änderungsantrag der Regierungsfraktion - SPD, GRÜNEN und SSW - wird die Debatte um die von Minister Dr. Habeck (GRÜNE) eingebrachte Novellierung weiter angefacht. Zwar haben die drei Parteien mit ihrem Änderungsantrag wesentliche Forderungen von Naturschutz- und Nutzerverbänden umgesetzt und damit den Habeckschen Änderungswünschen eine Absage erteilt, dennoch sind einige neu eingebrachte Änderungen der Regierungskoalition wenig durchdacht und praxisfern.

Die Änderung von Landesnaturschutz-, Landeswald- und Landesjagdgesetz werden der Öffentlichkeit als modernes Naturschutzrecht präsentiert. Viele Naturschutzpraktiker und wertorientierte Naturnutzer, wie der Landesjagdverband sehen das allerdings differenzierter. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein hat lange und hart dafür gekämpft, dass ein allgemeines Betretungsrecht – wie vom Umweltministerium ursprünglich geplant – nicht realisiert wird. „Die Verhinderung des allgemeinen Betretungsrechtes in der freien Feldflur ist ein wichtiger Punkt zur Sicherung der Existenz unseres Niederwildes“, so Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes, der hierdurch eine starke Beunruhigung und Gefährdung der Lebensräume von Hasen, Fasanen, Rebhühnern und anderen Bodenbrütern gesehen hat.

Der Landesjagdverband ist aber im höchsten Maße empört über die nun beabsichtigte Herausnahme der völlig ungefährdeten Mauswiesel und Hermeline aus der Liste der jagdbaren Arten. „Durch diese Maßnahme würde der Einsatz bestimmter Fallen praktisch unmöglich gemacht“ so Wolfgang Heins. „Damit wird dem Artenschutz ein Bärendienst erwiesen!“ Gerade in Schutzgebieten ist die Fallenjagd unverzichtbar. Wer Bodenbrüter schützen will, benötige jede Möglichkeit, das Raubwild in Grenzen zu halten, so Heins weiter.

„Zwar wurden Mauswiesel und Hermelin von den meisten Jägern ohnehin seit vielen Jahren nicht mehr intensiv bejagt“, erläutert Andreas Schober, Geschäftsführer im LJV, „künftig wäre aber auch die Jagd auf Marder faktisch nicht mehr möglich“.

Hintergrund:

Beim Einsatz von Fallen kann nicht ausgeschlossen werden, dass in seltenen Fällen aufgrund der Bauart auch einmal ein Hermelin oder Mauswiesel gefangen wird. Bislang war dies kein Problem, da beide Arten als jagdbare Art galten. Nunmehr würde der Beifang eines Hermelins oder Mauswiesels für den Jäger ggf. eine Straftat bedeuten. „Dies hat weitreichende Konsequenzen“, meint Andreas Schober. Die Befürchtung des Landejagdverbandes: Das Einstellen der Jagd auf den Marder führt perspektivisch zwangsläufig zu einem steigenden Marderbesatz. Unter dem raffinierten Prädatoren leiden dann nicht nur die Kleinsäuger und bedrohte Singvogelbestände auch der Bürger wird unmittelbar betroffen sein, da dem allerseits bekannten Dachboden- und Automotorraumbewohner nicht mehr effektiv nachgestellt werden kann.

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Regierungskoalition macht sich stark für mehr Marder auf Dachböden und in Autos

Jagdveranstaltungsbörse – Austausch und Einladungen zur Jagd in Norddeutschland und in Dänemark

Treffpunkt: Jagdveranstaltungsbörse auf der OUTDOOR jagd & natur
vom 8.-10. April 2016 in den Holstenhallen Neumünster

Danmarks Jægerforbund und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein haben angeregt den jagdlichen Austausch zwischen Dänemark und Norddeutschland noch stärker zu ermöglichen.

Dänischen Jägern wird angeboten, an Jagden in Norddeutschland teilzunehmen, und umgekehrt wird deutschen Jägern angeboten, an Jagden in Dänemark teilzunehmen. Auf Wunsch der beiden Verbände übernehmen wir im Rahmen der OUTDOOR 2016 für Dänemark und Norddeutschland gerne die Initiative der Jagdveranstaltungsbörse.

Wir bitten Jäger und Jagdveranstalter auf beigefügter Liste Jagden, die sie ihren deutschen bzw. dänischen Kollegen anbieten möchten, einzutragen. Gleichzeitig können die eigenen Wünsche für einen Jagdaustausch mit den Jagdkollegen aus dem Nachbarland genannt werden.

Auf der OUTDOOR 2016 in Neumünster wird es einen Treffpunkt zwischen den Ständen des Danmarks Jægerforbund und des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein geben. Dort können interessierte Jäger die Informationen der angebotenen Jagden ansehen und notieren und den Kontakt aufnehmen. Im besten Fall können im Gegenzug die eigenen Wünsche von Jagden im Austausch erfüllt werden. Während der Messe können auch weitere Jagdangebote eingetragen werden.

Kommen Sie zur Messe, lernen Sie Jäger aus Dänemark / Norddeutschland kennen und starten Sie den Austausch!

Bitte tragen Sie für den Aushang hier Ihre Veranstaltung(en) in bei beigefügte Liste ein.

Rückmeldungen bitte senden an:
Holstenhallen Neumünster GmbH
OUTDOOR 2016
Justus-von-Liebig-Straße 2-4
24537 Neumünster
outdoor-messe@holstenhallen.com

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Jagdveranstaltungsbörse – Austausch und Einladungen zur Jagd in Norddeutschland und in Dänemark

Nachsuchengespanne

Die Kontaktdaten der derzeitig gültigen annerkannten Nachsuchengespanne in Schleswig-Holstein finden sie in nachstehender Datei.

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Nachsuchengespanne

Stellenausschreibung für den Bereich der Jugend- und Öffentlichkeisarbeit

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. ist ein anerkannter Naturschutzverband und Träger der Jugendhilfe. Er vertritt als landesweite Dachorganisation rund 18.000 Jägerinnen und Jäger.

Für unsere Geschäftsstelle in Flintbek suchen wir zum 01.04.2016:

Mitarbeiter/in für den Bereich der Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Vollzeitstelle ist zunächst auf ein Jahr befristet.

Ihre Aufgaben:

Unterstützung der Geschäftsstelle bei allen operativen und strategischen Themen des Verbandes. Schwerpunktmäßig liegt der Tätigkeitsbereich in der Kinder- und Jugendarbeit, bei der Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit, der internen Fortbildung der Mitglieder sowie dem Aufbau/Weiterentwicklung der Sparte Jugendarbeit im LJV.

Im Detail:

  •     Begleitung der Sparte Jugendarbeit
  •     Unterstützung der ehrenamtlichen Jugendobleute und des Vorstandes der jugendPROnatur
  •     Organisation, Leitung und Begleitung von Kursen und Fortbildungen(insbesondere die Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter und Lernort-Natur-Aktivisten)
  •     Mitarbeit und Durchführung von Projekten in der Kinder- und Jugendarbeit
  •     Bearbeitung von Presseanfragen
  •     Erstellung von Pressemitteilungen und Artikeln
  •     Organisation von Presseterminen
  •     Mitarbeit bei den Verbandsmedien, Bereich Social Media/Online-PR/Verbandszeitung
  •     Mitarbeit im Bereich interne Kommunikation
  •     Eigenständige Bearbeitung von Themen

Ihr Profil:

  •     Sie verfügen über mehrjährige Berufserfahrung (vorzugsweise im Bereich der Jugend- und/oder Öffentlichkeitsarbeit)
  •     Sie haben ein gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift
  •     Sie sind sicher im Umgang mit MS-Office-Programmen, PowerPoint, Outlook, elektronischen Medien (CMS, Facebook)
  •     Sie besitzen einen Jagdschein und eine Fahrerlaubnis der Klasse B
  •     Sie haben großes Interesse an Jagd, Naturschutz und Wildbiologie
  •     Sie zeichnen sich durch sicheres Auftreten, gutes Durchsetzungsvermögen, Kommunikations- und Verhandlungsgeschick aus
  •     Sie sind teamfähig, belastbar und zeigen Einsatzbereitschaft sowie Flexibilität
  •     Ihr Handeln wird durch eine systematische und analytische Arbeitsweise geprägt
  •     Sie sind vertrauenswürdig und loyal
  •     Es besteht Ihrerseits die Bereitschaft, auch an Wochenend- und abendlichen Veranstaltungen teilzunehmen

Bitte fassen Sie die einzelnen Dokumente Ihrer Bewerbungsunterlagen zu einer pdf-Datei zusammen und senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen, Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins und der Kennziffer „MJÖ-2016“ bitte bis zum 31.01.2016 an:

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.

Geschäftsführer: Andreas Schober

Tel.: 04347-9087-0

 A.Schober@LJV-SH.de

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Stellenausschreibung für den Bereich der Jugend- und Öffentlichkeisarbeit

Für Menschen, die vom Weidwerk nicht sosehr die Beute als das innere Erleben erwarten.

8a SchmidtArkebekCro-Magnon RothirschDer Künstler Rainer Schmidt hat es verstanden, den Zwiespalt zwischen Vergangener und moderner Jagdpraxis in deinen Bildern zum Ausdruck zu bringen. Dabei zeigen die meisten seiner Bilder nicht die altbekannten jagdromantischen Szenen, sondern auch die Grausamkeit unserer Altvorderen. Die Pflege unserer Jagdkultur in Literatur, Kunst und Musik ist eine besondere Aufgabe für jeden Jäger. Deshalb finden wir auch heute noch zeitlose Bräuche aus der Vergangenheit. Dabei ist es nicht leicht die gegenwärtige Tendenz, die Jagd zu einer rationalen und rein funktionell gesehenen Wildbestandsregulierung abzuwerten, aufzuhalten. Der Künstler begegnet mit seiner Kunst dieser Tendenz und bietet spannende Einblicke in die Jagdkultur.

Gern können Teile seine Werke in unserer Geschäftsstelle besichtigt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Für Menschen, die vom Weidwerk nicht sosehr die Beute als das innere Erleben erwarten.

Neueröffnung Schießstand Heede

img 2825Schiestand Heede

NEUERÖFFNUNG Schießstand Heede – und alle sind eingeladen!

Nach dem Umbau des Büchsenstandes auf „bleifrei“, der Anschaffung neuer Wurfmaschinen für die Tontaubenstände und einiger Renovierungsarbeiten feiert die Kreisjägerschaft Pinneberg am 9. August 2015 – einem Sonntag – offiziell die Neueröffnung. Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm und natürlich gibt es reichlich zu Essen und zu Trinken. Unter anderem werden verschiedene Wildspezialitäten gegrillt.

Programm
- ab 10:00 Uhr: „Eröffnung der Spiele“ Nach einer kurzen Ansprache des neuen Kreisvorsitzenden der Kreisjägerschaft Pinneberg, Hans Wörmcke, öffnen der Büchsen-, der Kurzwaffen-, die Parcourstände sowie die Trap-
und Skeetanlagen. Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft werden die feierliche Eröffnung zünftig umrahmen.

- Der Jagdausrüster Frankonia, Partner des Fachhhandels, stellt der Jägerschaft für diesen Tag Merkel-Büchsen in verschiedenen Kalibern zur Verfügung.
- Außerdem können Flinten für die verschiedenen Tontauben-Diziplinen ausgeliehen werden. Auch Ungeübte können an diesem Tag unter Anleitung fachkundiger Schießstandaufsicht Schüsse mit Flinten, Büchsen und auch Kurzwaffen abgeben.

- Bogenschießen auf 3D-Attrappen: Der Schuss mit Pfeil und Bogen gehört zu den Präzisionssportarten. Vom einfachen Langbogen über die olympischen Recurvebögen bis hin zu hochmodernen Compoundbögen ist an diesem Tag alles da.

- Luftgewehr- und Kleinkaliber-Schießen für Kinder: Die Faszination des Schießsports liegt im Zusammenspiel von Kopf und Körper. Konzentration ist wichtig, ohne Körperbeherrschung aber geht nichts – ein Treffer macht deshalb richtig Spaß! Für Kinder ab 12 Jahren.

- Präparateschau des Jungjägerkurses
Wussten Sie, dass es rund 150 verschiedene Entenarten gibt? Schon mal einen Baummarder im Detail gesehen oder mit dem Finger über einen Falkenzahn gestrichen? Die Präparate-Sammlung der Jungjäger-Ausbildung bietet faszinierende Einblicke in die Natur

- Eine Hüpfburg für die Kleinsten:Toben, springen, Spaß haben: hat ein Kind eine Hüpfburg, haben die Eltern Zeit sich umzuschauen.

- 13:00 Uhr: Ansprachen und Ehrungen Helfer, die besonders fleißig am Umbau des neuen Schießstandes mitgeholfen haben, werden feierlich geehrt.

- 18:00 Uhr: Gemeinsames Ausklingen des Tages

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Neueröffnung Schießstand Heede

R.SH Kindertag

6a Stormarn JugendarbeitDer 06. September 2015 steht ganz im Zeichen unserer Kinder. Der R.SH Kindertag findet dieses Jahr in Eckernförde statt. Neben vielen Förderern und Veranstaltern ist auch unsere Kreisjägerschaft Eckernförde mit dem Infomobil auf dem Festgelände. Schau vorbei und entdecke die Natur mit den Jägern.

WEITERE INFOS

 

 

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für R.SH Kindertag

Zünftige Sause im Lauenburgischen

Jägersilvester 2015 Bild

Das Jägersilvester erfreut sich Jahr für Jahr steigender Beliebtheit: Über 500 Gäste tanzten am 28. März auf Gut Basthorst (Herzogtum Lauenburg) im übertragenen Sinne ins neue Jagdjahr. Initiator Sebastian Seeliger (JPN) zieht ein positives Fazit.

Beinahe schon legendär... Was 2011 klein und beschaulich im „Gasthof unter den Linden” in Grönwohld als „Jägersilvester in Büttenwarder” begann, hat sich mittlerweile zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Aufgrund der regen Nachfrage wurde das einzigartige Jäger-Event auf das Ruffinsche Gut Basthorst, genauer gesagt in den ehemaligen Kuhstall verlegt. Seinen ursprünglichen Charme und familiären Charakter hat es trotz seiner Größe dennoch nicht verloren. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Jäger an einen Tisch setzen, sich kennenlernen und neben Facebook auch ,offline’ vernetzen. Viele tolle Kameradschaften und weitere Events sind aus der Zusammenkunft beim Jägersilvester entstanden.
Und genau dies war mein größter Wunsch: Eine gemeinsame Feier, bei der man sich austauschen und näher kennenlernen kann”, so Organisator Sebastian Seeliger von jugendPROnatur

Das Jägersilvester ist mittlerweile weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannt und beliebt. Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet, Dänemark und sogar den Niederlanden gaben sich bei „Lütt un Lütt” ein vergnügliches Stelldichein. Mit über 400 hochwertigen Preisen erreichte auch die Tombola in diesem Jahr einen neuen Höhenpunkt. Als Hauptpreise winkten unter anderem eine Haenel Jäger 10, eine Bockdoppelflinte aus dem Hause Rottweil, eine Eiderheim-Ansitzeinrichtung, ein Meopta Meostar 3-12x56, ein Drückjagd Zielfernrohr Bauer 1-5x24 HD sowie ein Fernglas des Wetzlarer Optikherstellers Minox. Die Erlöse kommen wie immer den Jagd- und Naturschutzprojekten von jugendPROnatur zugute. Eine weitere gut besuchte Attraktion war das mobile Schießkino von Horst Rieger.

Jetzt schon vormerken: Das nächste Jägersilvester findet am 2. April 2016 statt.

Sponsoren
Ein besonderer Dank gilt allen fleißigen ehrenamtlichen Helfern für ihre zuverlässige und tatkräftige Unterstützung, DJ Dominik und seinem Team, der Büchsenmacherei Sebastian Hildebrand sowie den großzügigen Sponsoren: Albrecht Kind, AttraTec, Blaser, C.G. Haenel, Deutscher Landwirtschaftsverlag, Eiderheim, Eurohunt, Fjällräven, F.W. Klever, Gut Grambow Fieldsports, Hagopur, Hans J. Bauer, Hildebrand Metallbau, Hubertus Fieldsports, jagdwelt24, Krieghoff, Leica, Leopold Stocker Verlag, LippeJagd Brinkmann, Lockschmiede, Mauser, Meopta, Minox, Peltor, Rottweil, Ruag Ammotec, Sauer&Sohn Isny, TIRO e.V., Waimex, Weingut Menger, Wildboar Fanatic, Zeiss, LJV

 

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Zünftige Sause im Lauenburgischen

A 20-Elbquerung: LNV reicht Klage beim Bundesverwaltungsgericht ein

Nach intensivem Beratungsprozess hat der Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein e.V. (LNV) als Dachverband der anerkannten Naturschutzverbände, dem auch der Landesjagdverband Schleswig-Holstein angehört, wegen der unzureichenden Beachtung des Natur- und Umweltschutzes Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Elbquerung der A 20 auf schleswig-holsteinischer Seite beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (BverwG) eingereicht.

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hatte am 30.12.2014 den Beschluss für den A 20-Abschnitt der Elbquerung von der Landesgrenze Niedersachsen bis zur B 431 erteilt. Trotz umfangreicher Einwendungen, Anregungen und Hinweise seitens des LNV hat das Land die zentralen Umweltprobleme bei der Planung und die Folgerungen aus dem Urteil zur A20 bei Bad Segeberg unzureichend bearbeitet. Dies gilt umso mehr, als erst am 1.12.2014 Fristablauf für die letzten Einwendungen zu vielfältigen neuen naturschutzfachlichen Erkenntnissen war.

Der Bau der A20 soll in einem naturschutzfachlich hochsensiblen Gebiet stattfinden, das in der Abwägung des Genehmigungsverfahrens völlig unterbewertet wurde. In die betroffene Kollmarer Marsch wird in ein Vogelrastgebiet mit europäischer Schutzbedürftigkeit sowie in das jahrhundertealte Entwässerungssystem der Marschenlandschaft, in denen sich strenggeschützte Fischarten befinden, mit hoher Zerstörungskraft eingegriffen. Auch in diesem A20-Abschnitt wurden wiederum die Fledermausbestände fehlerhaft erfasst und unterbewertet.

Zudem wird im Planfeststellungsbeschluss die Bauphase überhaupt nicht geregelt und dies, obwohl der Bau mindestens 5 Jahre dauern soll. Während dieser Zeit werden gewaltige Mengen an Schwerlastverkehr die Umwelt und die betroffene Bevölkerung belasten.

Außerdem setzt die Planung einen Zwangspunkt für die Folgeabschnitte, die alle durch Räume mit außerordentlich hoher naturschutzfachlicher Empfindlichkeit führen. So wird die A 20 bspw. zwischen der A 23 und L 114 auf Flächen geplant, deren Schutz und Entwicklung Deutschland festgesetzt und der EU-Kommission zum Ausgleich für die DASA-Erweiterung in das EU-Vogelschutzgebiet im Mühlenberger Loch gemeldet hat.

Der LNV greift in seiner Klage den Planfeststellungsbeschluss umfassend an. Über den Naturschutz im engeren Sinne hinaus setzt sich der LNV auch mit Fragen des Brand- und Katastrophenschutzes sowie der Tunnelsicherheit auseinander. Hierbei handelt es sich nach Auffassung des LNV um originäre Fragen des Umweltschutzes, die nach europäischer Rechtsetzung zur Rolle von Umweltverbänden und deren Aufgabengebiet gehören.

Aus Sicht des LNV muss als Konsequenz des Segeberger-A20-Urteils die gesamte Planung der A 20 Nordwestumfahrung Hamburg ergebnisoffen neu betrachtet werden. Die Grundvorgaben der Planung, wie die Linienführung gerade im Raum Bad Segeberg und der Punkt der Elbquerung müssen auf den Prüfstand.  

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für A 20-Elbquerung: LNV reicht Klage beim Bundesverwaltungsgericht ein

Norddeutschland demonstriert in Düsseldorf

 

Unsere Jagdkameraden/innen in NRW versuchen sich gegen die geplanten Änderungen im Jagdrecht zu wehren, was im Rahmen einer Demo am 18.03., in Düsseldorf zum Ausdruck gebracht werden soll.

Aus reiner Solidarität, aber auch um ein Zeichen im Norden gegen jagdfeindlichen Pläne einzelner Parteien zu setzen, sollen die Kameraden/innen in NRW an besagtem Tag aus ganz Deutschland unterstützt werden.


Damit niemand alleine fahren muss, sollen die Kräfte der „Nordlichter“ gebündelt und in Düsseldorf gemeinsam präsentiert werden. Nur so können Jägerinnen und Jäger als geschlossene Gemeinschaft wahrgenommen werden.

Daher werden Buse gechartert, um zusammen nach Düsseldorf zu reisen. 

Treffpunkt: 18.03.2015 um 03:45 Uhr
Berliner Tor: bei der Feuerwache Westphalensweg 1, 20099 Hamburg
Park and Ride Parkplätze sind vorhanden
Abfahrt: 04.00 Uhr geplante Ankunft Düsseldorf gegen 09.30 Uhr
Beginn der Veranstaltung um 11.00 Uhr
Marsch zum Landtag (ab 10 Uhr Treffpunkt Oberkasseler Rheinwiese )
Ende der Veranstaltung: gegen 12.00 Uhr
Danach Zeit zur freien Verfügung. Es besteht die Gelegenheit, sich mit Jagdkameraden vor Ort auszutauschen und eventuell etwas gemeinsam zu essen.
Abfahrt: Düsseldorf 16.00 Uhr
Ankunft: Hamburg gegen 21.30 Uhr

Kosten: pro Person Hin und Rückfahrt 35.-
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei obiger Veranstaltung um einen rein privaten Ausflug handelt, der ehrenamtlich organisiert ist und für den keinerlei Haftung von Seiten der Organisatoren übernommen wird.

 
Verbindliche Anmeldungen bitte ausschließlich per email unter: ingo@beinroth-marketing.de 


Anmeldungen sind verbindlich und geleistete Zahlungen können nicht zurück erstattet werden.

Die Fahrkostenpauschale ist bis zum 11.März auf folgendes Konto zu überweisen:
Ingo Beinroth
Postbank
IBAN DE46 2001 0020 0051 3282 01
BIC PBNKDEFF

Nachträgliche Zahlungseingänge können nicht berücksichtigt werden. 

Telefonische Fragen unter Tel: 040 519 028 81

Wenn möglich bitte in jagdlicher Signalkleidung erscheinen und die Jagdhörner einpacken.

 

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Norddeutschland demonstriert in Düsseldorf

Füchse in Liebesgier

„Durch den kahlen, dunklen Winterwald ist ein unheimliches, schrilles Kreischen gefolgt von heiserem Gebell und Keckern zu hören…“. So ähnlich könnte eine Horrorgeschichte beginnen. Die Ranzzeit der Füchse ist in vollem Gang.

Wer mit offenen Ohren durch die Landschaft zieht, vernimmt derzeit solche Laute. Verursacht werden diese unheimlichen Geräusche in den Wintermonaten durch ein gar nicht so unheimliches Tier: Dem Rotfuchs! Für diesen knistert die kalte Winterluft förmlich vor Erotik.

Von Januar bis Februar ist beim Fuchs Ranzzeit. Nach der geräuschvollen Kontaktaufnahme und den Kämpfen der buhlenden Fuchsmänner (Rüde) folgt ein aufwendiges Vorspiel mit der Fähe (weiblicher Rotfuchs). Der Rüde muss seiner Fähe imponieren und gleichzeitig eventuelle Nebenbuhler vertreiben.

Füchse bauen für die Jungenaufzucht einen schützenden Bau. Um dabei wenig Energie verschwenden zu müssen, baut der schlaue Fuchs meist Dachs- oder Kaninchenbauten aus. Dabei können eigenartige Wohngemeinschaften entstehen. Zu Übergriffen untereinander kommt es durch den sogenannten Burgfrieden nicht. Manchmal findet sich sogar eine Brandente als Untermieter im Fuchsbau.

Zwischen März und April gebärt – oder, wie der Jäger sagt, wölft – die Fähe vier bis fünf zunächst blinde Welpen. Füchse sieht man meist allein auf Nahrungssuche, sie leben aber in einem sozialen Familienverband. Neben der Fähe versorgt auch der Rüde die Jungen mit Nahrung. In manchen Fuchsfamilien helfen auch die älteren Geschwister aus dem Vorjahr mit. Füchse werden bis zu 15 Jahre alt.

In Abhängigkeit vom Nahrungsangebot an Mäusen, Vögeln, Regenwürmern, Obst, Aas… kann sich die Wurfgröße verändern. Größter Feind des Fuchses ist die Zerschneidung der Landschaft, der Verlust von Lebensraum, Störungen durch Menschen, die querfeldein gehen, sowie der Straßenverkehr.

Das Image des Rotfuchses ist nicht das Beste. Er ist als Krankheitsüberträger und überhungriger Räuber verrufen. Das schlechte Image spiegelt sich auch in Fabeln und Kindergeschichten wider und wird dadurch schon früh geprägt. Dabei ist der schlaue Fuchs mit den Hunden verwandt und gehört in die natürliche Nahrungskette der Natur.

Der Fuchs hat ein sehr ausgeprägten Gehör- und Sehsinn. Er hört sogar das Piepsen der Mäuse unter der Erde. Er ist einer der erfolgreichsten Kulturfolger. Eindrucksvoll ist dies in den Städten zu beobachten, in denen er beim Durchstöbern von Mülltonnen und Klauen von Schuhen erwischt wird.

Die Bejagung der Füchse durch den Menschen soll die Ausbreitung von Krankheiten wie Fuchsbandwurm, Räude und Tollwut verhindern. Als Beutegreifer bedroht der Fuchs auch seltene und geschützte Vogelarten, so dass die intensive Fuchsbejagung eine wichtige Maßnahme des Arten- und Naturschutzes ist. Aus ethisch-moralischen Gründen werden die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere während der „Setz- und Aufzuchtzeit“ natürlich nicht bejagt.

Neben dem Fell und den Fuchshaken wird in einigen Ländern sogar das Fleisch verwendet und gegessen (Fuchspfeffer). Aber in Deutschland ist der Verzehr von wildlebenden Füchsen wegen der Gefahr der Übertragung von Krankheiten verboten.  Die Nutzung von Rotfuchsfellen aus der Region ist in diesem Zusammenhang eine sinnvolle Alternative zur Fellproduktion in Pelztierfarmen.

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Füchse in Liebesgier

Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

"Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt." beschreibt Jens Plücker - Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

"Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt." beschreibt Jens Plücker - Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

"Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt." beschreibt Jens Plücker - Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Das Horn ist Instrument des Jahres 2015