„Leben auf dem Lande“

 

Vom 9. bis 11. September fand auf dem Gut Basthorst der beliebte Herbstmarkt „Leben auf dem Lande“ statt. Die KJS Herzogtum Lauenburg wurde dort durch den Hegering VIII vertreten und präsentierten dort auch das Infomobil. Die verschiedenen Präparate und Trophäen fanden viel Zulauf und weckten reges Interesse. Durch die vielen Fragen der Besucher zu den ausgestellten Stücken entwickelte sich so manches interessantes Gespräch. Recht große Beliebtheit fand die aufgebaute Luftgewehrbahn. Somit war der Auftritt der Kreisjägerschaft ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr wiederholt werden.

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50-jähriges Bestehen der Bläsergruppe Lauenburg-Süd

dsc_9882-blaeser-iMit einem festlichen Ball hat die Bläsergruppe Lauenburg-Süd ihr Jubiläum anlässlich Ihres 50-jährigen Bestehens am 3. September  im Gasthof Höltig in Havekost gefeiert. Neben den aktiven Jagdhornbläsern und den passiven Vereinsmitgliedern folgten der Einladung viele dem Verein nahestehende und ihn unterstützende Gäste, unter ihnen auch Bernd Karsten als Vorsitzender der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg. In seiner Eröffnungsrede erinnerte der erste Vorsitzende der Bläsergruppe  Sven Lippert an die Entstehung des Vereins, dessen Ursprung auf eine kleine Gruppe von Bläsern aus dem Südkreis zurück geht, denen der Weg nach Mölln, wo bereits eine Bläsergruppe bestand, zu weit war. Diese Gruppe traf sich in den sechziger Jahren regelmäßig und startete am 29. August 1966 einen Aufruf „an alle am Jagdhornblasen interessierte Waidgenossen in Geesthacht und näherer Umgebung, sich am Donnerstag, den 1. September 1966 im Forsthaus Grüner Jäger in Geesthacht einzufinden. Ein Jagdhorn sei, falls vorhanden, mitzubringen“. An diesem Abend wurde dann die Bläsergruppe Lauenburg-Süd gegründet, deren Vorsitz zunächst für kurze Zeit Heinz Ratzow innehatte, gefolgt bis 1969 von Ludwig Baier. Darauf folgte mit einer mehr als 40-jährigen Amtszeit bis ins Jahr 2014 Albrecht Meyer, dem Lippert besonders gedachte, da dieser sich um den Verein nicht nur außerordentlich verdient gemacht, sondern ihn auch besonders geprägt hat. Ab 1973 wurde in einer kleinen Waldarbeiterschutzhütte in Hamwarde geprobt. Der Verein bestand zu diesem Zeitpunkt aus 20 aktiven Bläsern und 26 Tontaubenschützen, die den vereinseigenen Schießstand nutzten, der noch bis 1999 unterhalten wurde. 1976 wurde eine neue Hütte errichtet, in der sich bis heute maßgeblich das Vereinsleben abspielt. Im weiteren Verlauf seiner Rede brachte Lippert seine Freude darüber zum Ausdruck, dass er mit Günter Hauschildt und Horst Eggers zum einen noch zwei Gründungsmitglieder begrüßen, zum anderen aber auch in viele junge Gesichter von Vereinsmitgliedern schauen konnte, durch die der zukünftige Fortbestand des traditionsreichen Vereins sichergestellt ist. Geschuldet ist dies den vielen, meist bereits zur Tradition gewordenen jährlichen Veranstaltungen, die von den Vereinsmitgliedern mit viel Engagement ausgerichtet werden. Darüber hinaus ist dies aber auch dem Umstand zu verdanken, dass mit Thomas Ryba im letzten Jahr ein professioneller Übungsleiter für den Verein begeistert werden konnte, durch dessen Arbeit die musikalische Ausbildung wieder in den Vordergrund gerückt ist und die auch bereits von ersten Erfolgen gekrönt wurde. So hat die Bläsergruppe im Mai dieses Jahres auf dem Jubiläumswettbewerb  in Wilster (60 Jahre Landesbläserwettbewerb Schleswig-Holstein) in der Gruppe A den dritten Platz belegt. Außerdem konnte der erste Vorsitzende während seiner Rede nicht, wie bisher üblich, nur auf die Untermalung  durch Fürst-Pless-Hörner sondern erstmals auf eine gemischte Gruppe, bestehend aus Fürst-Pless- und Parforcehörner zurückgreifen. Der Vorstand bedankt sich an dieser Stelle bei allen Gästen, die nach einem hervorragenden Büffet  mit guter Laune und einer vollen Tanzfläche bis in die frühen Morgenstunden zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.

Torsten Schröder

Schriftführer

Bläsergruppe Lauenburg-Süd

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Wieder viel Interesse am Jagdlichen Spaziergang

Die Jäger des Hegerings V hatten am 17. Juli wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang für Jedermann“ eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Thema Jagd näher zu bringen. In diesem Jahr führte der Spaziergang durch den Wald und die Feldmark rund um den Gudower See. Gastgeber waren Detlev Werner von Bülow als Revierinhaber und Jörg Falkenburg als Jagdausübungsberechtigter. Bei sonnigem Wetter versammelten sich rund achtzig interessierte Bürger am vereinbarten Treffpunkt und wurden von den Jagdhornbläsern des Hegeringes V mit dem sogenannten Fürstengruß, dem traditionellen Jagdhornsignal zur Begrüßung, willkommen geheißen. Nach ein paar einleitenden Worten durch den Öffentlichkeitsobmann des Hegerings V ging es los: Auf der gut vier Kilometer langen Strecke lernten die Teilnehmer Wissenswertes über Wild, Jagd und Forst. Als Hauptattraktion waren in diesem Jahr Lars Krieger und Roland Franz mit der Jagdhundeausbildungsgruppe der Kreisjägerschaft vor Ort und zeigten Haarwildschleppen im Wald sowie die Ausbildung der Hunde zur Wasserarbeit am Gudower See. Es war eindrucksvoll zu sehen, wie gut Hund und Hundeführer schon in dieser frühen Phase der Ausbildung miteinander harmonieren. Lars Krieger erläuterte die Bedeutung der Hunde bei der Jagd, ihre Ausbildung, ging auf die Einsatzgebiete der verschiedenen Jagdhunderassen ein und stand für viele Fragen der Gäste zur Verfügung. Nach dem Jagdhornsignal „Zum Essen“ klang die Veranstaltung in fröhlicher Runde mit kühlen Getränken und Wildgrillwurst am Gudower See aus. Ein besonderes Dankeschön gilt Revierinhaber Detlev Werner von Bülow und dem Jörg Falkenburg für die Bereitstellung des Jagdreviers, der Jagdhundeausbildungsgruppe der Kreisjägerschaft für die tolle Präsentation der Hundearbeit sowie Joachim von Bülow für das Grillen und die wieder großzügige Spende der Wildgrillwürstchen.

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Jagdlicher Spaziergang in Gudow

Die Jäger des Hegerings V laden alle Interessierten auch in diesem Jahr wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang ein. Der Weg führt uns dieses Mal durch Wald und Feld bei Gudow. Der Weg ist so gewählt, dass er von Jung und Alt gut zu schaffen ist. Festes Schuhwerk und gegebenenfalls wetterfeste Kleidung sind aber angebracht. Entlang der Strecke informieren die Jäger über die Pflanzen- und Tierwelt, sowie die Jagd in diesem Revier. Außerdem werden wir Jagdhunde bei der Arbeit und in der Ausbildung in Wasser und Feld sehen. Die Jagdhornbläser des Hegeringes V werden wie jedes Jahr den Spaziergang begleiten und die Bedeutung der Signale erläutern. Alle Altersgruppen sind herzlich willkommen. Die Jäger würden sich sehr über zahlreiche Beteiligung freuen. Für das leibliche Wohl (Essen und Getränke) ist gesorgt.

Treffpunkt: Parkplatz am Sarnekower See, 23899 Gudow (ca. 600 m nach Ortsausgang Richtung Büchen rechts) am Sonntag, 17. Juli um 11 Uhr.

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Hegeringschießen Hegering X

Das traditionelle Hegeringschießen fand dieses Jahr am Mittwoch, dem 8. Juni, wie immer auf dem Schießstand in Mölln statt. Bei bestem Sommerwetter trafen sich fast zehn Schützen um auf den Schrot- und Kugelschuss zu trainieren.  Kurz vor Ende der zur Verfügung stehenden Schießzeit wurde traditionell  der Wanderpokal in Form  einer Ehrenscheibe (Holz mit Bildmotiv) auf den laufenden Keiler ausgeschossen. Am Schluss lagen die Ergebnisse eng beieinander. Der beste Schütze, mit einem Ring Vorsprung, wurde mit 43 Ringen Hans-Ulrich Lütten aus Geesthacht. Die Freude über Sieg und Ehrenscheibe war sehr groß, denn Ulli Lütten hat diesen Wanderpokal zum ersten Mal für sich erringen können. „Er wird einen Platz im Flur bekommen, damit ihn auch jeder Besucher sehen kann“, so Hans-Ulrich Lütten nach der Übergabe des Preises.

 

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Jungjäger 2016: Wieder ein erfolgreicher Jungjägerkurs!

Mölln (ik) – Die wohl härtesten Lernwochen liegen nun endlich hinter ihnen. 22 Teilnehmer des Jungjägerkurses 2016 der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg erhielten nach bestandener Prüfung am 27. Mai ihre Jägerbriefe und wurden somit als Jungjäger in das „Jägerleben“ und die Natur entlassen. Die Übergabe der Jägerbriefe auf dem Schießstand Waldhof durch Kreisjägermeister Horst Meister und KJS-Vorsitzenden Bernd Karsten erfolgte mit guten Ratschlägen und natürlich auch mahnenden Worten. Meister erinnerte die jungen Waidgesellen an die Wahrung der Ethik und verliest die zehn Gebote eines Jägers, wobei das höchste Gebot die Achtung vor der Kreatur beinhaltet. Karsten begann seine Ansprache mit „Genießen Sie die vor Ihnen liegenden Jagdjahre“ und erfreuen Sie Sich an der Natur“. Nach einem großen Waidmannsheil für alle Prüflinge wurde – mit inzwischen auffallend entspannten Gesichtern – bis in die späte Nacht mit Freunden und Ausbildern direkt auf dem Schießstand die herrliche Frühlingsnacht bei festen und flüssigen Genussmitteln entsprechend gewürdigt.

Jürgen Schmal als Vertreter der Jagdbehörde, Kreisjägermeister Horst Meister und Vorsitzender Bernd Karsten überreichten die Jägerbriefe.

Jürgen Schmal als Vertreter der Jagdbehörde, Kreisjägermeister Horst Meister und Vorsitzender Bernd Karsten überreichten die Jägerbriefe.

JJ Mai0005.JPG Noch sind die Gesichter ernst – die Jägerbriefe noch nicht überreicht…


Noch sind die Gesichter ernst – die Jägerbriefe noch nicht überreicht…

Hier sieht es anders aus: entspannte Gesichter und Freude pur. Die Prüfung ist geschafft, die Jägerbriefe haben 90 Prozent der Prüflinge erhalten, das Waidwerken kann beginnen!

Hier sieht es anders aus: entspannte Gesichter und Freude pur. Die Prüfung ist geschafft, die Jägerbriefe haben 90 Prozent der Prüflinge erhalten, das Waidwerken kann beginnen!

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Jäger sammeln Müll

Jäger sammeln Müll

Mölln – Im Rahmen der Aktion „Unser sauberes Schleswig-Holstein“ beteiligten sich auch die Jäger der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg e.V. an diesem Frühjahrsputz in Wald und Flur. Ihr „Revier“ war das Gelände rund um den Möllner Schießstand. Es hat sich gelohnt: neben vielen Säcken voller Müll wie Papier, Flaschen und sonstigen Dingen, die nicht in die Natur gehören, wurden auch zwei Kanister Altöl gefunden. Doch man findet nicht nur Müll, der sechsjährige Moritz fand es besonders spannend, einen verwitterten Tierschädel aufgespürt zu haben und Vorsitzender Andreas-Peter Ehlers konnte mit dem gefundenen defekten Regenschirm auch nicht so wirklich etwas anfangen…

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Die „Reinigungstruppe Wald“

 

 

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Diverser Tüten voller Müll

Fotos: Inga Kronfeld

 

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