Gemeinsam Leben retten: LJV startet Kampagne für die Rehkitzrettung 2027

Gemeinsam Leben retten: LJV startet Spendenkampagne für die Rehkitzrettung 2027

Flintbek, 28. Juli 2026 – Mit Beginn der Mähsaison geraten jedes Frühjahr tausende Rehkitze in Schleswig-Holstein in akute Gefahr. Die Jungtiere drücken sich bei Gefahr instinktiv ins hohe Gras und flüchten nicht vor herannahenden Mähwerken. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) startet deshalb die Spendenkampagne „Kitztasche 2027 – Gemeinsam Leben retten“, um ehrenamtliche Kitzrettungsteams im Land gezielt zu unterstützen.

Die Kitztaschen sollen für die Rettungs-Teams zur Verfügung gestellt werden. (Bild mit KI erstellt, LJV)

„Die Rehkitzrettung zeigt, wie praktischer Tierschutz vor Ort funktioniert. Jede Kitztasche unterstützt die Helferinnen und Helfer konkret dabei, Jungtiere sicher zu bergen und Tierleid zu verhindern“, sagt LJV-Geschäftsführer Marcus Börner.

Dank moderner Drohnentechnik und des Einsatzes zahlreicher Ehrenamtlicher können heute jedes Jahr viele Rehkitze und andere Jungtiere vor der Mahd rechtzeitig gefunden werden. Damit diese Arbeit auch in Zukunft verlässlich fortgeführt werden kann, will der LJV zusätzliche Kitztaschen für Rettungsteams finanzieren. Die Taschen sind dafür ausgelegt, aufgefundene Tiere sicher, stressarm und tierschutzgerecht aufzunehmen, vorübergehend zu sichern und nach Abschluss der Mahd wieder freizulassen.

Die Kitzrettung ist auf einen hohen personellen und materiellen Aufwand angewiesen. Die Teams sind in den frühen Morgenstunden im Einsatz, oft unter hohem Zeitdruck und ausschließlich ehrenamtlich. Ein Teil der Anschaffungskosten für die notwendige Ausrüstung soll deshalb über Spenden refinanziert werden. Bereits 500 Euro finanzieren rechnerisch 20 Kitztaschen und unterstützen damit die praktische Kitzrettung unmittelbar vor Ort.

Die Kampagne richtet sich an Unternehmen, Stiftungen, Banken, Vereine und Privatpersonen, die ein konkretes Tierschutzprojekt unterstützen wollen. Es handelt sich bewusst nicht um Sponsoring, sondern um eine klassische Spendenaktion ohne werbliche Gegenleistung. Im Mittelpunkt steht allein die Unterstützung der ehrenamtlichen Rehkitzrettung in Schleswig-Holstein.

Spenden sind online möglich unter: www.ljv-sh.de/kitztasche. Als gemeinnütziger Verband stellt der LJV selbstverständlich eine Zuwendungsbestätigung aus. Der LJV vertritt in Schleswig-Holstein rund 19.000 Jägerinnen und Jäger und engagiert sich unter anderem in den Bereichen Natur- und Artenschutz, Wildtiermanagement, Umweltbildung und ehrenamtlicher Rehkitzrettung. Wer Tierleid wirksam verhindern will, kann hier unmittelbar helfen.

 

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Landesjagdrecht: Landesjagdgesetz soll an Bundesrecht angepasst werden

Das Landesjagdgesetz Schleswig-Holstein soll anlässlich der Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz geändert werden. Federführend ist das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz. Eine Formulierungshilfe mit dem Titel „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesjagdgesetzes und anderer Regelungen anlässlich der Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz“ fasst die vorgesehenen Änderungen zusammen. Darin sind die aktuellen Punkte der geplanten Novelle aufgeführt. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein begrüßt das Vorhaben.

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Seminar: Jagen während der Nacht – Ethik, Recht und Technik

Mit der zunehmenden Nutzung und Veränderung unserer Kulturlandschaft ist auch der Jagddruck auf viele Wildarten gestiegen. Zahlreiche Arten haben darauf reagiert, indem sie ihre Aktivitäten verstärkt in die Dämmerungs- und Nachtstunden verlagert haben. Parallel dazu entwickelte sich die jagdliche Technik weiter – von leistungsfähigeren Zieloptiken und Leuchtpunktvisieren bis hin zu modernen Nachtsicht- und Wärmebildgeräten.

Die neuen technischen Möglichkeiten stellen Jägerinnen und Jäger jedoch auch vor besondere Herausforderungen. Eine sichere und verantwortungsvolle Jagd bei Nacht erfordert nicht nur den richtigen Umgang mit der Technik, sondern ebenso fundierte Kenntnisse über Wildbiologie, Verhalten und Lebensrhythmen der bejagten Arten.

Genau hier setzt dieses Seminar an. Im Mittelpunkt stehen die ethischen, rechtlichen und technischen Aspekte der Nachtjagd. Gemeinsam wird beleuchtet, wie moderne Technik verantwortungsvoll eingesetzt werden kann, welche Auswirkungen die Jagd bei Nacht auf das Wild hat und wo die persönlichen, technischen und jagdethischen Grenzen liegen.

Ein weiterer Schwerpunkt sind die rechtlichen Rahmenbedingungen. Behandelt werden unter anderem die zulässige Verwendung von Nachtzieltechnik, der Umgang mit Vorsatz- und Aufsatzgeräten sowie wichtige Fragen zu Transport, Nutzung und sicherer Aufbewahrung. Die Teilnehmer erhalten außerdem einen Überblick über aktuelle Geräte und deren jeweilige Einsatzmöglichkeiten.

Im anschließenden Praxisteil auf dem Schießstand wird das erworbene Wissen direkt angewendet. Dazu gehören das fachgerechte Einschießen von Geräten, das Schießen unter unterschiedlichen Bedingungen sowie Übungen zur realistischen Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und Grenzen.

Das Seminar richtet sich an Jägerinnen und Jäger, die sich intensiv mit der verantwortungsvollen Jagd bei Nacht auseinandersetzen und ihre Kenntnisse in den Bereichen Wildbiologie, Recht, Sicherheit und Technik vertiefen möchten.

Zum Abschluss findet eine Lernerfolgskontrolle statt. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.

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Prävention der Afrikanischen Schweinepest: Land, Kreise und kreisfreie Städte verlängern das ASP-Maßnahmenpaket beim Schwarzwild

Schleswig-Holstein setzt die bewährten Maßnahmen zur Vorbeugung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) beim Schwarzwild fort. Das Land sowie die Kreise und kreisfreien Städte haben sich auf eine erneute Verlängerung des gemeinsamen ASP-Maßnahmenpakets verständigt.Das Maßnahmenpaket besteht bereits seit 2018 und wird nun zum vierten Mal verlängert. Es unterstützt die Jägerschaft weiterhin mit drei bewährten Bausteinen:

  • Keine Trichinen-Untersuchungsgebühr: Die Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Schwarzwild werden weiterhin vom Land sowie den Kreisen und kreisfreien Städten übernommen.
  • Sammelplätze für Aufbruch und Fallwild: An 28 Sammelplätzen in den Kreisen und kreisfreien Städten können Aufbruch von erlegtem Schwarzwild sowie Fallwild fachgerecht entsorgt werden.
  • Aufwandsentschädigung für Fallwild: Für die Meldung, Beprobung und Entsorgung von Fallwild kann weiterhin eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden.

Eine entscheidende Rolle bei der Früherkennung der ASP spielt die Jägerschaft. Durch die Beprobung von erlegtem Schwarzwild und insbesondere von Fallwild im Rahmen des Schweinepest-Schwarzwild-Monitorings trägt sie wesentlich dazu bei, einen möglichen Seucheneintrag frühzeitig zu erkennen und wirksam zu bekämpfen.

Fallwild gilt als besonders wichtiger Indikator für das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest. Die bislang gemeldeten Fallwildstrecken zeigen jedoch, dass noch deutlich mehr verendetes Schwarzwild untersucht werden könnte. Das MLLEV appelliert daher an alle Jägerinnen und Jäger, möglichst jedes aufgefundene Fallwild beproben und untersuchen zu lassen.

Beim Umgang mit erlegtem Schwarzwild und Fallwild sind die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten, um eine Verschleppung des Virus zu verhindern.

Mit Blick auf die bevorstehende Jagdsaison bittet das MLLEV außerdem darum, Jagdreisen in Regionen mit aktuellen ASP-Ausbrüchen kritisch zu prüfen und nach Möglichkeit darauf zu verzichten. Das Mitbringen von Wildbret oder Jagdtrophäen aus betroffenen Gebieten ist verboten.

Weitere Informationen zur Afrikanischen Schweinepest und zu den Präventionsmaßnahmen finden Sie auf der Internetseite des MLLEV.

MLLEV

Nähere Informationen hierzu sowie allgemein zu ASP finden sich auf der Homepage des MLLEV unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/T/tiergesundheit/afrikanischeSchweinepest.

 

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Wildunfallrisiko steigt: Rehwild in der Brunft sorgt für mehr Wildwechsel

Mit Beginn der Paarungszeit des Rehwildes steigt in Schleswig-Holstein die Gefahr von Wildunfällen. Zwischen Mitte Juli und Mitte August findet die sogenannte Rehwildbrunft statt. Rehböcke und Ricken sind nun verstärkt auch tagsüber unterwegs und queren dabei häufig unvermittelt Straßen. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) appelliert deshalb an Autofahrerinnen und Autofahrer, entlang von Wald- und Feldrändern besonders aufmerksam und angepasst zu fahren.

„In der Brunft achten Rehe deutlich weniger auf ihre Umgebung. Wer jetzt vorausschauend fährt, kann Unfälle vermeiden und unnötiges Tierleid verhindern“, sagt der LJV-Präsident Hans Wörmcke.

In der Paarungszeit treiben Rehböcke die Ricken oft über größere Strecken vor sich her. Das geschieht nicht nur auf Wiesen und Feldern, sondern regelmäßig auch über Straßen. Das Verhalten der Tiere ist in dieser Zeit deutlich unberechenbarer als sonst. Wildwechsel ist aktuell zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich. Besonders wichtig: Ein Reh kommt selten allein. Häufig folgt dem ersten Tier ein zweites. Wer Wild an der Straße oder auf der Fahrbahn sieht, sollte sofort die Geschwindigkeit reduzieren, bremsbereit bleiben, ggf. abblenden und die Gefahrenstelle langsam passieren. Hupen kann helfen, Tiere von der Fahrbahn zu bewegen. Ausweichmanöver sind dagegen riskant und können schwere Unfälle verursachen oder im Straßengraben enden.

Bereits eine geringere Geschwindigkeit kann entscheidend sein. Wer statt 100 nur 80 Kilometer pro Stunde fährt, verkürzt den Bremsweg bereits um 25 Meter und gewinnt dadurch wertvolle Reaktionszeit. Das Reh zählt zu den häufigsten Verkehrsopfern bei Wildunfällen. Der LJV rät deshalb in den kommenden Wochen zu besonderer Vorsicht auf allen Straßen in Feldflur und Waldrandnähe. Rücksicht und Aufmerksamkeit schützen Menschen und Wildtiere gleichermaßen.

Das Tierfund-Kataster – Mitmachen und Leben retten!

Jeder kann helfen: Mit dem Tierfund-Kataster werden im Straßenverkehr verunfallte Wildtiere und andere Totfunde erstmals bundesweit systematisch erfasst. Die gesammelten Daten können helfen, Unfallschwerpunkte zu identifizieren und zu entschärfen.

Über die zugehörige App lassen sich Daten unterwegs schnell erfassen. Sie ist kostenlos und für iPhone oder Android erhältlich. Bisher haben über 25.000 Nutzerinnen und Nutzer knapp 130.000 Funde gemeldet. Alle Funde gibt es in interaktiven Karten und Diagrammen auf der Internetseite.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben das Tierfund-Kataster 2011 ins Leben gerufen. Ende 2016 hat der Deutsche Jagdverband das Projekt auf ganz Deutschland ausgeweitet.

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Landesmeisterschaften 2026 im jagdlichen Schießen: Die Ergebnisse

Am 26. und 27. Juni 2026 fanden auf dem Schießstand in Hasenmoor die Landesmeisterschaften im jagdlichen Schießen statt. An den Start gingen Jagdschützinnen und Jagdschützen aus dem ganzen Land. Ermittelt wurden die Landesmeisterinnen und Landesmeister in den verschiedenen Klassen sowie in mehreren Einzel- und Mannschaftswertungen. Die Teilnehmenden stellten dabei an beiden Wettkampftagen ihr Können unter Beweis und sorgten mit Konzentration, Disziplin und sportlichem Ehrgeiz für eine gelungene Landesmeisterschaft.

Trotz des Wetters und der herausfordernden Temperaturen wurden gute Ergebnisse geschossen. Die Schützinnen und Schützen bewiesen Ausdauer, Nervenstärke und Können. Gerade unter diesen Bedingungen zeigte sich, wie hoch die Motivation und der Trainingsstand der Teilnehmenden waren. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein gratuliert allen Siegerinnen und Siegern sowie allen Platzierten herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen. Auch allen Teilnehmenden gilt ein besonderer Glückwunsch: Jede Starterin und jeder Starter hat mit Engagement, Fairness und Einsatz dazu beigetragen, diese Landesmeisterschaft zu einer erfolgreichen Veranstaltung für das jagdliche Schießen in Schleswig-Holstein zu machen.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der diesjährigen Landesmeisterinnen und Landesmeister:

Kombination S-Klasse: Hansen, Broder; Kombination Seniorenklasse: Hamann, Hans-Jürgen; Mannschaften Langwaffe: KJS Schleswig; Mannschaften Kurzwaffe: KJS Lübeck; Kurzwaffe Alle-Klassen: Hansen, Broder; Grosse Kombination SH Alle-Klassen: Hansen, Broder; Flinte S-Klasse: Eggers, Lutz Maximilian; Flinte Seniorenklasse: Hamann, Hans-Jürgen; Flinte Damenklasse: Weers, Nadine; Flinte B-Klasse: Wittmaack, Lutz; Flinte Altersklasse: Wilken, Andreas; Flinte Alle-Klassen: Lassen, Johannes; Flinte A-Klasse: Lassen, Johannes; Kombination Damenklasse: Weers, Nadine; Büchse S-Klasse: Hansen, Broder; Büchse Seniorenklasse: Hamann, Hans-Jürgen; Büchse Damenklasse: Bacher, Silke; Büchse B-Klasse: Peters, Jan-Ole; Büchse Altersklasse: von Samson, Armin; Büchse Alle-Klassen: Hansen, Broder; Büchse A-Klasse: Gliencke, Matthias; Kombination B-Klasse: Tonner, Claas; Kombination Altersklasse: Siedler, Christian; Kombination Alle-Klassen: Hansen, Broder; Kombination A-Klasse: von Mirbach, Lennart

Die vollständigen Ergebnislisten finden Sie als PDF-Dokumente im Folgenden:

Anmerkung:
Ergebnis Flinte alle Klassen nach Stechen:
Platz 3 Jan-Ole Petersen
Platz 4 Lutz Eggers

Ein besonderer Dank gilt allen Schützinnen und Schützen, den Aufsichten, Helferinnen und Helfern sowie dem gesamten Organisationsteam. Ebenso danken wir den beteiligten Kreisjägerschaften, dem Schießstand Hasenmoor und allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz, ihrer Zeit und ihrer Erfahrung zum reibungslosen Ablauf der Landesmeisterschaft beigetragen haben. Ohne dieses  Engagement wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein blickt dankbar auf zwei erfolgreiche Wettkampftage in Hasenmoor zurück und freut sich bereits auf die kommenden Wettbewerbe.

 

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Landesparcoursschießen 2026: Jetzt anmelden

Einladung zur Niederwildjagd – Jetzt anmelden zum Landesparcoursschießen 2026

Das Landesparcoursschießen „Flinte“ findet am Sonnabend, 19. September, sowie am Freitag, 25. September, und Sonnabend, 26. September 2026, auf dem Schießstand Hasenmoor/Hartenholm statt. Die Teilnehmenden absolvieren 60 jagdliche Situationen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, die einer Niederwildjagd nachempfunden sind.

Zugelassen sind Jägerinnen und Jäger mit gültigem Jagdschein und nachgewiesener LJV-Mitgliedschaft. Das Startgeld beträgt 45 Euro und gilt als Reuegeld.

Meldeschluss ist Donnerstag, 27. August 2026.

Zugelassen ist ausschließlich bleifreies Schrot bis 28 Gramm; Gehörschutz, Brille und Kopfbedeckung sind Pflicht.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular stehen im Veranstaltungsportal bereit.

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Landesbläserwettbewerb 2026: Die Ergebnislisten sind online

Beim Landesbläserwettbewerb 2026 am Sonntag, 14. Juni 2026, auf Gut Basthorst sind rund 800 Jagdhornbläserinnen und -bläser in verschiedenen Wertungsklassen angetreten, darunter auch mehrere Jugendgruppen. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) hat den Wettbewerb gemeinsam mit der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg e. V. ausgerichtet. Die Veranstaltung zählt zu den größten jagdmusikalischen Wettbewerben im Norden und verbindet musikalischen Anspruch mit jagdlichem Brauchtum und einem vielfältigen Familienprogramm.

Der Landesbläserwettbewerb zeigte einmal mehr, wie lebendig jagdliches Brauchtum in Schleswig-Holstein ist. Besonders erfreulich ist die starke Beteiligung der Jugendgruppen. Der Wettbewerb auf Gut Basthorst stand ganz im Zeichen jagdlicher Musik, der Begegnung und des fairen Leistungsvergleichs. Jagdhornblasen ist fester Bestandteil des jagdlichen Brauchtums und verbindet musikalische Qualität mit Tradition, Gemeinschaft und öffentlicher Präsenz.

Zugleich macht die große Resonanz deutlich, welchen Stellenwert das Bläserwesen weit über die Jägerschaft hinaus hat. Veranstaltungen wie der Landesbläserwettbewerb schaffen Sichtbarkeit für gelebte Kultur im ländlichen Raum und laden Familien, Gäste und Interessierte dazu ein, Jagd auch über ihre musikalische Seite kennenzulernen.

Der LJV dankt der Landesbläserobfrau Mandi-Rose Wargenau-Hahn und ihrem Team, Bernd Karsten Vorsitzender der Kreisjägerschaft sowie der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg e. V. mit ihren vielen Helferinnen und Helfern, den Richterinnen und Richtern, der gastgebenden Familie von Ruffin sowie allen Unterstützern aus nah und fern. Die Ergebnisse des Wettbewerbs finden Sie hier:

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Wurfzeit im Wattenmeer: Abstand schützt Seehund-Nachwuchs

In Schleswig-Holstein hat die Zeit des Seehund-Nachwuchses begonnen. Die Hauptgeburtszeit reicht von Anfang Juni bis Mitte Juli. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) ruft Erholungssuchende und Strandgäste in dieser Phase zu besonderer Rücksicht auf. Denn Störungen an den Wurfplätzen können dazu führen, dass Jungtiere von ihren Müttern getrennt werden und als sogenannte Heuler auf menschliche Hilfe angewiesen sind.

Als Heuler werden junge Seehunde bezeichnet, die in den ersten Lebenstagen bis zu einem Alter von vier bis sechs Wochen über längere Zeit von ihrer Mutter getrennt sind. Solche Situationen können natürliche Ursachen haben, etwa Sturm, Krankheit oder den Verlust des Muttertiers. Auch Störungen durch Menschen an Ruhe- und Wurfplätzen kommen als Ursache infrage. Abstand ist deshalb der beste Schutz für junge Seehunde. Nur wenn Menschen sich zurückhalten, kann das Muttertier ungestört zu seinem Jungen zurückkehren.

Nicht jedes allein liegende Jungtier ist jedoch hilfsbedürftig. Ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht, können nur erfahrene Fachleute beurteilen, wie die zuständigen Seehundjägerinnen und Seehundjäger. Der LJV rät aus diesen Gründen dazu, Tiere nicht zu berühren und keinesfalls mitzunehmen. Menschlicher Kontakt kann dazu führen, dass die Mutter ihr Junges nicht wieder annimmt. Zudem können Robben beißen und Krankheiten übertragen.

Am Strand gilt deshalb: Abstand halten, möglichst 300 Meter, Ruhe bewahren, den Weg zum Wasser freihalten und Hunde konsequent anleinen. Das Jungtier sollte in jedem Fall am Fundort bleiben. Gut gemeinte Rettungsversuche helfen meist nicht und können die Lage verschärfen.

Wer einen Heuler oder eine andere hilfsbedürftige Robbe entdeckt, sollte den Fundort möglichst genau melden. In Schleswig-Holstein kann dafür die „Robben.App“ genutzt werden. So gelangen die wichtigsten Angaben direkt an die zuständigen Fachleute. Rücksicht am Strand ist jetzt entscheidend, damit Seehunde und ihre Jungtiere nicht unnötig getrennt werden.

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Schießwesen: Landesmeisterschaft der Junioren 2026

Am 13. Juni 2026 fand auf dem Schießstand in Alt Bennebek die Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen 2026 statt. Insgesamt 101 Juniorinnen und Junioren stellten sich in den Disziplinen Büchse, Flinte und Kurzwaffe den sportlichen Herausforderungen und zeigten dabei eindrucksvoll, wie viel Konzentration und Können bereits im schießsportlichen Nachwuchs des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein stecken. Die Wetterbedingungen durften als anspruchsvoll bezeichnet werden. Die Landesmeisterschaft ist ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsförderung im jagdlichen Schießen. Sie bietet jungen Schützinnen und Schützen die Möglichkeit, sich im fairen Wettbewerb zu messen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und die Kontakte über die Grenzen der eigenen Kreisjägerschaft hinaus zu knüpfen.

Starke Leistungen in den Einzel- und Mannschaftswertungen

In Alt Bennebek wurden die Landesmeisterinnen und Landesmeister in mehreren Wertungen ermittelt. In der Einzelwertung standen das kombinierte Schießen sowie die Disziplinen Büchse und Flinte im Fokus. Darüber hinaus wurden im Kurzwaffenschießen, in der Großen Kombination Schleswig-Holstein sowie in den Mannschaftswertungen weitere Landesmeistertitel vergeben. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der diesjährigen Landesmeisterinnen und Landesmeister:

Landesmeister aller Klassen: Hugo von Samson; Büchse alle Klassen: Joon Lorenzen; Büchse Junioren: Joon Lorenzen; Büchse Juniorinnen: Rika Witt; Flinte alle Klassen: Hugo von Samson; Flinte Junioren: Hugo von Samson; Flinte Juniorinnen: Katja Oye; Große Kombination: Eike Broder Arms; Kombination Junioren: Hugo von Samson; Kombination Juniorinnen: Katja Oye; Kurzwaffe: Eike Broder Arms; Mannschaftswertung Langwaffe: Schleswig

Die vollständigen Ergebnislisten finden Sie als PDF-Dokumente im Folgenden:

Neben den sportlichen Ergebnissen prägten Fairness, gegenseitige Unterstützung und eine angenehme kameradschaftliche Atmosphäre den Veranstaltungstag. Die Juniorinnen und Junioren traten mit großem Einsatz, Konzentration und sichtbarer Freude an den Start. Gerade diese Mischung aus Leistungsbereitschaft, sicherem Umgang mit dem HAndwerkszeug und respektvollem Miteinander macht die Landesmeisterschaft zu einem besonderen Termin im Kalender des jagdlichen Schießwesens in Schleswig-Holstein.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein gratuliert allen Platzierten und Teilnehmenden herzlich zu ihren Leistungen. Jede Starterin und jeder Starter hat dazu beigetragen, diese Landesmeisterschaft zu einer gelungenen Veranstaltung für den jagdlichen Nachwuchs zu machen.

Ein besonderer Dank gilt allen Schützinnen und Schützen, den Betreuerinnen und Betreuern, den Aufsichten, Helferinnen und Helfern sowie dem gesamten Organisationsteam. Ebenso danken wir den beteiligten Kreisjägerschaften, dem Schießstand Alt Bennebek und allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz, ihrer Zeit und ihrer Erfahrung zum reibungslosen Ablauf der Landesmeisterschaft beigetragen haben. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich. Es zeigt einmal mehr, wie stark die jagdliche Gemeinschaft in Schleswig-Holstein zusammensteht, wenn es um die Förderung des Nachwuchses geht.

Die Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial im jagdlichen Nachwuchs Schleswig-Holsteins steckt. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein wird die Ausbildung und Förderung junger Jägerinnen und Jäger auch weiterhin mit Nachdruck unterstützen. Wir freuen uns auf die kommenden Wettbewerbe, auf viele motivierte Juniorinnen und Junioren und auf eine weiterhin starke, sichere und kameradschaftliche Entwicklung des jagdlichen Schießwesens in Schleswig-Holstein.

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Schießwesen: Landesmeisterschaft der Junioren 2026

Am 13. Juni 2026 fand auf dem Schießstand in Alt Bennebek die Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen 2026 statt. Insgesamt 101 Juniorinnen und Junioren stellten sich in den Disziplinen Büchse, Flinte und Kurzwaffe den sportlichen Herausforderungen und zeigten dabei eindrucksvoll, wie viel Konzentration und Können bereits im schießsportlichen Nachwuchs des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein stecken. Die Wetterbedingungen durften als anspruchsvoll bezeichnet werden. Die Landesmeisterschaft ist ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsförderung im jagdlichen Schießen. Sie bietet jungen Schützinnen und Schützen die Möglichkeit, sich im fairen Wettbewerb zu messen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und die Kontakte über die Grenzen der eigenen Kreisjägerschaft hinaus zu knüpfen.

Starke Leistungen in den Einzel- und Mannschaftswertungen

In Alt Bennebek wurden die Landesmeisterinnen und Landesmeister in mehreren Wertungen ermittelt. In der Einzelwertung standen das kombinierte Schießen sowie die Disziplinen Büchse und Flinte im Fokus. Darüber hinaus wurden im Kurzwaffenschießen, in der Großen Kombination Schleswig-Holstein sowie in den Mannschaftswertungen weitere Landesmeistertitel vergeben. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der diesjährigen Landesmeisterinnen und Landesmeister:

Landesmeister aller Klassen: Hugo von Samson; Büchse alle Klassen: Joon Lorenzen; Büchse Junioren: Joon Lorenzen; Büchse Juniorinnen: Rika Witt; Flinte alle Klassen: Hugo von Samson; Flinte Junioren: Hugo von Samson; Flinte Juniorinnen: Katja Oye; Große Kombination: Eike Broder Arms; Kombination Junioren: Hugo von Samson; Kombination Juniorinnen: Katja Oye; Kurzwaffe: Eike Broder Arms; Mannschaftswertung Langwaffe: Schleswig

Die vollständigen Ergebnislisten finden Sie als PDF-Dokumente im Folgenden:

Neben den sportlichen Ergebnissen prägten Fairness, gegenseitige Unterstützung und eine angenehme kameradschaftliche Atmosphäre den Veranstaltungstag. Die Juniorinnen und Junioren traten mit großem Einsatz, Konzentration und sichtbarer Freude an den Start. Gerade diese Mischung aus Leistungsbereitschaft, sicherem Umgang mit dem HAndwerkszeug und respektvollem Miteinander macht die Landesmeisterschaft zu einem besonderen Termin im Kalender des jagdlichen Schießwesens in Schleswig-Holstein.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein gratuliert allen Platzierten und Teilnehmenden herzlich zu ihren Leistungen. Jede Starterin und jeder Starter hat dazu beigetragen, diese Landesmeisterschaft zu einer gelungenen Veranstaltung für den jagdlichen Nachwuchs zu machen.

Ein besonderer Dank gilt allen Schützinnen und Schützen, den Betreuerinnen und Betreuern, den Aufsichten, Helferinnen und Helfern sowie dem gesamten Organisationsteam. Ebenso danken wir den beteiligten Kreisjägerschaften, dem Schießstand Alt Bennebek und allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz, ihrer Zeit und ihrer Erfahrung zum reibungslosen Ablauf der Landesmeisterschaft beigetragen haben. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich. Es zeigt einmal mehr, wie stark die jagdliche Gemeinschaft in Schleswig-Holstein zusammensteht, wenn es um die Förderung des Nachwuchses geht.

Die Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial im jagdlichen Nachwuchs Schleswig-Holsteins steckt. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein wird die Ausbildung und Förderung junger Jägerinnen und Jäger auch weiterhin mit Nachdruck unterstützen. Wir freuen uns auf die kommenden Wettbewerbe, auf viele motivierte Juniorinnen und Junioren und auf eine weiterhin starke, sichere und kameradschaftliche Entwicklung des jagdlichen Schießwesens in Schleswig-Holstein.

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Landesparcoursschießen der Mannschaften in Heide: Anspruchsvolle Ziele und starke Rotten

Am 05. und 06. Juni 2026 fand in Heide das Landesparcoursschießen der Mannschaften statt. Zwei Tage lang stellten sich die gemeldeten Mannschaften aus den Kreisjägerschaften und Hegeringen des Landes einem anspruchsvollen Parcours, der den Schützinnen und Schützen volle Konzentration und Können abverlangte.

Gemeldet werden konnten Mannschaften mit mindestens vier und maximal sechs Jägerinnen und Jägern. Gewertet wurden jeweils die besten vier Ergebnisse einer Mannschaft. Teilnahmeberechtigt waren Mitglieder des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, die einer Kreisjägerschaft beziehungsweise einem Hegering innerhalb einer Kreisjägerschaft angehören. Besonders erfreulich war, dass auch mehrere Mannschaften je Kreisjägerschaft gemeldet werden konnten – ganz nach dem Grundsatz: Wer mitschießen möchte, soll auch die Gelegenheit dazu bekommen.

Der Schwierigkeitsgrad des Parcours durfte in diesem Jahr durchaus als sehr anspruchsvoll bezeichnet werden. Umso höher sind die gezeigten Leistungen der Teilnehmenden einzuschätzen. Neben sicherem Anschlag und guter Technik waren vor allem Nervenstärke, Erfahrung und Teamgeist gefragt.

Die Ergebnisse:

Bitte beachten Sie folgende Anmerkungen zu den Platzierungen:

  • Alt-Sen-Klasse – Platzierungen nach Stechen
    • 1. Platz Carsten Schmielau
    • 2. Platz Olav Schreiner
    • 3. Platz Norbert Radtki
  • Damenklasse – Platzierungen nach Stechen
    • 3. Platz Johanna Eckardt
    • 4. Platz Ute Pieper
  • Offene Klasse – Platzierungen nach Stechen
    • 2. Platz Leo Vonnemann
    • 3. Platz Johannes Lassen

Dank an alle Beteiligten

Ein besonderer Dank gilt allen Schützinnen und Schützen für die Teilnahme, den Mannschaftsführungen für die Organisation sowie allen Helferinnen und Helfern vor Ort, die zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beigetragen haben. Ebenso danken wir den Verantwortlichen in Heide für die Vorbereitung und Durchführung dieses sportlich anspruchsvollen Landeswettbewerbs.

Das Landesparcoursschießen der Mannschaften hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig der jagdliche Schießsport in Schleswig-Holstein ist. Wir gratulieren allen platzierten Mannschaften herzlich und freuen uns bereits auf die kommenden Wettbewerbe.

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Landesbläserwettbewerb 2026 auf Gut Basthorst: Jagdmusik, Brauchtum und Familienprogramm

Herzoglicher Hörnerklang auf Gut Basthorst

Am Sonntag, 14. Juni 2026 findet der Landesbläserwettbewerb 2026 auf Gut Basthorst statt. Erwartet werden bis zu 800 Jagdhornbläserinnen und -bläser in verschiedenen Wertungsklassen, darunter auch Jugendgruppen. Der Wettbewerb zählt zu den größten jagdmusikalischen Veranstaltungen im Norden und verbindet musikalischen Anspruch mit jagdlichem Brauchtum und einem abwechslungsreichen Familienprogramm. In diesem Jahr richtet der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) den Wettbewerb gemeinsam mit der gastgebenden Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg e. V. aus.

„Der Landesbläserwettbewerb zeigt, dass Jagdhornblasen lebendige Tradition und ein wichtiger kultureller Bestandteil des ländlichen Raums ist. Wir wünschen daher allen Jagdhornbläserinnen und -bläsern viel Erfolg und freuen uns auf einen klangvollen Wettbewerb“, sagt LJV-Präsident Hans Wörmcke. „Unser Dank gilt der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg, unserer Landesbläserobfrau mit ihrem Team und allen engagierten Helferinnen und Helfern, die viel Mühe, Freizeit und ehrenamtliches Engagement in den Landesbläserwettbewerb investiert haben“, so Wörmcke weiter.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen das Pflicht- und Kürblasen unter dem Motto „Herzoglicher Hörnerklang – Natur · Ton · Tradition“. Austragungsorte sind zwei Bereiche auf dem Gelände auf Gut Basthorst. So bleibt für Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Gäste zugleich Raum, das Programm rund um die Veranstaltung zu erleben. Schirmherr ist Landrat Dr. Christoph Mager, der zur Siegerehrung erwartet wird und den Wanderpokal für die Landesmeisterin oder den Landesmeister im Einzelblasen überreichen soll.

Das Jagdhornblasen ist ein wesentlicher Bestandteil des jagdlichen Brauchtums. Ursprünglich diente es der Verständigung auf der Jagd, heute prägt es viele jagdliche Anlässe und reicht musikalisch von klassischen Signalen bis hin zu mehrstimmigen konzertanten Werken für Pless- und Parforcehörner. Der Landesbläserwettbewerb macht diese Bandbreite sichtbar und bietet zugleich eine Bühne für Nachwuchs, Ensembleleistung und musikalische Qualität.

Für Gäste und Familien ist ein vielseitiges Rahmenprogramm vorgesehen. Geplant sind Marktstände, Wildbret und regionale Kulinarik, Informationsangebote zu Natur, Jagd und Waldpädagogik sowie Kinderaktionen wie Schminken und Bogenschießen. Den Abschluss bildet das große Abschlusskonzert aller Bläsergruppen.

Der Landesjagdverband sieht im Landesbläserwettbewerb weit mehr als einen musikalischen Leistungsvergleich. Die Veranstaltung macht ein wichtiges Stück jagdlicher Kultur öffentlich erlebbar und zeigt, wie Tradition, Naturbezug und Gemeinschaft zusammenwirken. Gut Basthorst bietet dafür am 14. Juni 2026 den passenden Rahmen. Die Landesbläserwettbewerbe finden seit 70 Jahren im Land zwischen den Meeren statt.

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Selenter See: Lehrkräfte erwandern und erobern sich das Naturschutzgebiet

Die außergewöhnliche und beispielhafte außerschulische Öffentlichkeitsarbeit der beiden Naturschutzgebietsbetreuer vom Naturschutzgebiet (NSG) Selenter See Christoph Keller und Thorolf Wellmer hat sich offensichtlich inzwischen weit herumgesprochen. So traf sich deshalb am 12. Mai dieses Jahres mit 17 Grundschullehrkräften ein Kollegium an der „Grundschule Am Seekrug“, um sich die Waldlehrwanderung im Naturschutzgebiet einmal selbst anzusehen und persönlich zu erleben.

Mit Christoph Keller hatten sich die Kolleginnen der „GS Am Seekrug“ so besprochen, dass die Lehrenden an diesem Tage selbst in die Rolle der Schulkinder schlüpfen sollten, um sich das Revier und seine Flora und Fauna zu erarbeiten. Und da gab’s dann ja auch einiges für die Lehrerschaft zu entdecken: Da hatten die Waidmänner unter anderem Präparate vom Fuchs versteckt, der Dachs war dabei und auch der Marderhund, der Waschbär, der Fischotter, ein Waldkauz, ein Hermelin, und es gab auch Abwurfschaufeln vom Damhirsch, immer versehen mit einer kleinen Anekdote der beiden Jägersleute dazu.

Die Lehrkräfte der „Grundschule Am Seekrug“ besuchten das Naturschutzgebiet (Bild Keller Wellmer)

Einige Tierarten mussten tatsächlich sogar vom Hochsitz mit dem Fernglas erkannt und dann auf dem Arbeitsblatt, das jede der Gruppen erhalten hatte, aufgeschrieben werden. An einer Weggabelung ertönten dann einige Jagdhornsignale, die der Förster und Jäger Thorolf Wellmer hier gekonnt auf seinem Taschenjagdhorn vortrug und deren Bedeutung von Herrn Keller ergänzend wieder mit einer kleinen Geschichte erklärt wurde.

Hier stießen auch der Hundeführer und Hundeobmann des Hegering 4 Thorsten Schmidt mit seinen beiden Pudelpointer-Jagdhunden zur Gruppe dazu. Beispielhaft wurde mit einer Ente eine Schleppe über mehrere hundert Meter Länge gelegt und dann für alle gut zu sehen souverän von seinem Jagdhund gearbeitet. Gemeinsam wurde nach einem donnernden Applaus dafür weitergewandert bis zum Naturschutzzentrum „Ole Smeede“ auf dem Gut Neuhaus, wo es dann einen Imbiss aus dem Rucksack gab.

Bevor es weiterging, überreichten Christoph Keller und Thorolf Wellmer noch jedem Kollegen eine Urkunde, wie sie sonst die Schulkinder auch bekommen. Darin wurde dem Urkundeninhaber bescheinigt, dass von ihm ‚naturkundliches Wissen als Teilnehmer am Reviergang erworben wurde – es wurden unter anderem in der Praxis Themen wie Wald, Feld, Wild und Hunde vermittelt.

Als kleines Dankeschön überreichte hier auch der Schulleiter Hauke Muhs mit ein paar dankenden Worten den beiden Waidmännern ein kleines Präsent der Lehrerschaft.
Nun ging es für alle am Hafen in die beiden Betreuerboote, mit denen die Lehrerkollegen über den Selenter See dann bis zum Steg gegenüber der „Grundschule Am Seekrug“ heimgefahren wurden. Alle waren hellauf begeistert, und noch lange wurde übereinstimmend gesagt, dass das eine der besten Veranstaltungen diesbezüglich der letzten Jahre gewesen sei.

Thorolf Wellmer
Naturschutzgebietsbetreuer NSG Selenter See für den Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V.

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Künstliche Intelligenz erkennt Rothirsche am Gesicht: LJV stellt Ergebnisse von „Rotwild-ID“ vor

Mit dem Projekt „Rotwild-ID“ stellt der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) Ergebnisse eines bundesweit einzigartigen Forschungsvorhabens vor. Erstmals konnte nachgewiesen werden, dass einzelne Rothirsche anhand von Gesichtsmerkmalen automatisiert erkannt werden können. Das schafft eine neue Grundlage für eine präzisere und zugleich störungsfreie Wildtierforschung. Zugleich zeigt das Projekt, welches Potenzial moderne Technik für ein fundiertes Wildtiermanagement hat.

„Wenn wir einzelne Tiere verlässlich erkennen können, eröffnet das der Wildtierforschung und der Hege neue Möglichkeiten, ohne zusätzlich in das Leben der Tiere einzugreifen“, sagt LJV-Präsident Hans Wörmcke.

Ziel des Projekts war es, eine Software zu entwickeln, die Rotwild unabhängig von Alter, Geschlecht, Jahreszeit oder Geweihstatus eindeutig identifizieren kann. Grundlage sind Bilder aus Wildkameras, deren Datenbestand in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen ist. Gefördert wurde das Projekt vom LJV, dem Land Schleswig-Holstein und dem Verein zur Erhaltung des Wildes und der Jagd im CIC e. V.; unterstützt wurde es vom Wildpark Eekholt.

Der Startschuss für das Projekt erfolgte 2024 mit der Übergabe des Förderbescheids des Landes im Wildpark Eekholt – v.l. Hilmar v. Münchhausen (CIC), Frank Zabel, Minister Dirk Schrödter, Wolfgang Heins, Isabelle Mahnert & Wolf-Gunthram Frhr. v. Schenck (beide Wildpark Eekholt)

„Ich freue mich sehr über den Erfolg dieses innovativen KI-Projektes. Es leistet einen wichtigen Beitrag, dass mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz jetzt die Wanderwege unseres Rotwildes in Schleswig-Holstein besser lokalisiert und mögliche Schutzmaßnahmen dadurch zielgerichteter eingeleitet werden werden können. KI trifft Artenschutz – ein einzigartiges Projekt des Landesjagdverbandes, das wir als Land gerne mit rund 70.000 Euro gefördert haben“, sagte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. „Das Projekt zeigt vorbildhaft, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten und der Nutzen von Künstlicher Intelligenz sind – eine Inspiration für weitere Unternehmen und Institutionen im Land, sich mit KI-Technologien zu beschäftigen.

Für das Projekt wurden über mehrere Jahre hinweg 12.700 Bilddaten gesammelt und gesichtet. Rund 1.000 Bilder wurden für die weitere Auswertung aufbereitet und mit modernen KI-Modellen analysiert. Das entwickelte System erreicht bei der Wiedererkennung bekannter Individuen in geschlossenen Populationen eine Trefferquote von rund 77 Prozent. Besonders belastbar ist der Nachweis bei der Gegenüberstellung von Bildpaaren: In 98,4 Prozent der Fälle erkennt das Modell korrekt, ob zwei Aufnahmen dasselbe Tier oder verschiedene Tiere zeigen.

Wanderbewegungen, Raumnutzung und Populationsentwicklungen lassen sich künftig mittels KI genauer untersuchen, ohne Tiere markieren oder besendern zu müssen. (Bild Sebastian Grell)

Damit ist erstmals belegt, dass eine automatisierte Individualerkennung von Rotwild in der Praxis möglich ist. Für Forschung und Hege eröffnet das neue Perspektiven. Wanderbewegungen, Raumnutzung und Populationsentwicklungen lassen sich künftig genauer untersuchen, ohne Tiere markieren oder besendern zu müssen. Das reduziert den Aufwand und vermeidet zusätzliche Eingriffe.

Die Ergebnisse zeigen zugleich, worauf es im nächsten Schritt ankommt: Für eine höhere Genauigkeit und die Anwendung in offenen Populationen werden weitere qualitätsgesicherte Bilddaten benötigt. Mehrere Hochschulen haben bereits Interesse angekündigt, die entwickelten Modelle mit eigenen Datensätzen weiter zu verfeinern. Code und Datensatz wurden zudem als Open Source veröffentlicht, damit Wissenschaft und Praxis darauf aufbauen können.

Mit „Rotwild-ID“ hat der LJV wichtige Grundlagenforschung geleistet und einen konkreten Beitrag zur Modernisierung der Wildtierforschung erbracht. Das Projekt zeigt, dass digitale Verfahren, die mit begrenzten Mitteln ausgestattete Wildtierforschung auch in finanzieller Hinsicht sinnvoll entlasten können. Entscheidend ist nun, die Modelle in der Forschung zu verfeinern und so mittelfristig auch für Endanwender in Hege und Management nutzbar zu machen.

Gefördert durch:

Weitere Infomrtaionen zum Projekt finden Sie über den Link: KI-Projekt „Rotwild ID“

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Mega-Solarpark: Bürgerinitiative startet Petition

Die Gemeinde Ahrensbök plant Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf bis zu sieben Prozent der Gemeindefläche, rund 670 Hektar. Im Ortsteil Dunkelsdorf wären etwa 100 Hektar betroffen, zusammen mit angrenzenden Planflächen entstünde ein Flächenkomplex von rund 200 Hektar. Nach Angaben der Bürgerinitiative würde der Bebauungsgrad mit Photovoltaik-Anlagen in Dunkelsdorf knapp 30 Prozent erreichen; rund 40 Hektar lägen zudem in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung. Etwa 90 Prozent der rund 300 Einwohnerinnen und Einwohner fordern daher, den B-Plan 91 Teilbereich 1 nicht umzusetzen und die Flächen wieder als landwirtschaftliche Nutzflächen auszuweisen. Der Petitionsausschuss wird um eine vertiefte landesplanerische Prüfung, etwa durch ein Raumordnungsverfahren, gebeten. Ziel ist eine Reduzierung der Flächen bei gleichzeitiger Umsetzung der Photovoltaik-Ausbauziele der Gemeinde.

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Mega-Solarpark: Bürgerinitiative startet Petition

Die Gemeinde Ahrensbök plant Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf bis zu sieben Prozent der Gemeindefläche, rund 670 Hektar. Im Ortsteil Dunkelsdorf wären etwa 100 Hektar betroffen, zusammen mit angrenzenden Planflächen entstünde ein Flächenkomplex von rund 200 Hektar. Nach Angaben der Bürgerinitiative würde der Bebauungsgrad mit Photovoltaik-Anlagen in Dunkelsdorf knapp 30 Prozent erreichen; rund 40 Hektar lägen zudem in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung. Etwa 90 Prozent der rund 300 Einwohnerinnen und Einwohner fordern daher, den B-Plan 91 Teilbereich 1 nicht umzusetzen und die Flächen wieder als landwirtschaftliche Nutzflächen auszuweisen. Der Petitionsausschuss wird um eine vertiefte landesplanerische Prüfung, etwa durch ein Raumordnungsverfahren, gebeten. Ziel ist eine Reduzierung der Flächen bei gleichzeitiger Umsetzung der Photovoltaik-Ausbauziele der Gemeinde.

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Jungjäger-Schießen 2026: Jetzt anmelden

Praxis sammeln, Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und mit etwas Glück tolle Preise gewinnen.

Am Samstag, den 22. August 2026, laden FRANKONIA, die Redaktion „JAEGER“ und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. zum Jungjäger-Schießen 2026 auf den Schießstand Heede ein. Die Veranstaltung richtet sich speziell an Jungjägerinnen und Jungjäger und bietet eine ideale Gelegenheit, die eigenen Schießfertigkeiten unter jagdnahen Bedingungen zu trainieren, mehr Sicherheit im Umgang mit Flinte und Kugelwaffe zu gewinnen und gleichzeitig andere junge Jägerinnen und Jäger kennenzulernen.

Für das Schießen wird der Schießstand zu einem jagdnahen Parcours umgestaltet. Die Bedingungen orientieren sich an realistischen jagdlichen Situationen und sind bewusst auf Jungjägerinnen und Jungjäger zugeschnitten, d.h. anspruchsvoll, praxisnah, aber nicht zu schwer. Neben dem Taubenparcours werden auch verschiedene jagdnahe Kugeldisziplinen angeboten, die typische Aufgabenfelder aus der jagdlichen Praxis aufgreifen. Damit steht nicht allein das Ergebnis im Vordergrund, sondern vor allem die Übung, das Sammeln von Erfahrung und der sichere Umgang mit der Waffe.

Ein wichtiger Bestandteil des Tages ist außerdem der Austausch untereinander. Das Jungjäger-Schießen bietet einen guten Rahmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und neue Kontakte innerhalb der Jägerschaft zu knüpfen. Ob frisch bestandene Jägerprüfung oder bereits erste jagdliche Erfahrungen ist egal, denn die Veranstaltung lebt vom gemeinsamen Lernen, vom Miteinander und von der Freude an der Praxis.

Teilnahmeberechtigt sind alle Jägerinnen und Jäger bis einschließlich des dritten gelösten Jagdscheins, unabhängig vom Alter. Voraussetzung ist ein gültiger Jahresjagdschein, der zusammen mit dem LJV-Mitgliedsausweis bei Abholung der Schießkarte unaufgefordert vorzulegen ist. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Portal des LJV über Eventbrite. Es werden ausschließlich ordentliche und vollständige Anmeldungen berücksichtigt. Meldeschluss ist der 24. Juli 2026. Das Startgeld beträgt 45,00 Euro pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer und beinhaltet ein Mittagessen. Mit der Anmeldung wird die Ausschreibung anerkannt; das Startgeld ist Reuegeld.

Geschossen wird im Taubenparcours mit der eigenen Flinte. Zugelassen sind Kaliber 12 und kleiner, Hülsenlänge bis 70 mm, maximale Schrotstärke 2,55 mm, maximal 28 g, bleifrei; empfohlen wird Trap-Munition. Wer keine eigene Flinte besitzt, sollte dies bitte bei der Anmeldung vermerken. Leihflinten stehen nur begrenzt zur Verfügung. Im Kugelparcours werden Waffen und Munition gestellt. Die eigene Büchse bleibt an diesem Tag daheim.

Ein besonderes Highlight sind die attraktiven Preise: Die Preise werden nicht ergebnisorientiert vergeben, sondern unter allen Jungjägern verlost. Mindestens 50 Prozent der Teilnehmenden erhalten einen Preis, darunter zum Beispiel Jagdwaffen, Ferngläser, Jagdzubehör, Bücher und weitere Sachpreise. Jagdschützinnen und Jagdschützen, die an der Siegerehrung und Preisverleihung nicht teilnehmen, verzichten auf die ihnen zustehenden Ehren- bzw. Sachpreise.

Die Veranstaltung beginnt am Samstag, den 22. August 2026, ab 08.00 Uhr auf dem Schießstand Heede. Die Siegerehrung und Preisverleihung ist gegen 20.00 Uhr vorgesehen. Die Schießleitung obliegt der Landesschießobfrau Schleswig-Holstein, Wanja Ellerbrock, sowie den von ihr benannten Vertreterinnen und Vertretern.

Bitte denkt an Gehörschutz, Schießbrille bzw. Brille und Kopfbedeckung.

Wir freuen uns auf einen spannenden, lehrreichen Tag auf dem Schießstand Heede mit jagdnaher Praxis, guten Gesprächen, neuen Kontakten, vielen tollen Preisen und natürlich mit euch!

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Seminar: Wildbrethygiene & Schulung zur „kundigen Person“

Samstag, 19. September 2026 | 09:00–17:00 Uhr
Landgasthof Gruber Hof, Grube / Schleswig-Holstein

Wildbret ist ein hochwertiges Lebensmittel aus der Natur – doch der fachgerechte Umgang damit erfordert Wissen, Sorgfalt und rechtliche Sicherheit. In diesem ganztägigen Seminar erhalten Jagdscheininhaberinnen und Jagdscheininhaber eine praxisnahe Schulung zu zeitgemäßer Wildbrethygiene, Vermarktung und den Anforderungen an die sogenannte „Kundige Person“.

Das Seminar verbindet fundierte Theorie mit praktischen Einblicken am erlegten Wild. Neben rechtlichen Grundlagen stehen die hygienische Beurteilung, der sichere Umgang mit Wildkörpern sowie die Vermarktung von Wildbret im Mittelpunkt.

Alle Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung über die „kundige Person“ sowie die Broschüre „Wildbret – aus der Natur in die Küche“ im praktischen DIN-A5-Format. Auf 60 Seiten mit 85 Abbildungen und Fotos bietet sie wertvolle Informationen rund um das Thema Wildbret.

Wichtiger Hinweis zur Anmeldung

Bitte achten Sie bei der Anmeldung unbedingt auf die korrekte Eingabe Ihrer persönlichen Daten. Diese werden für die Ausstellung der Bescheinigung „Kundige Person“ benötigt.

Referenten

Dr. med. vet. Kurt Warlies
Tierarzt Christof Heilkenbrinker

Seminarinhalte

Im Seminar werden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Wesentliche rechtliche Grundlagen beim Inverkehrbringen von Wildbret mit und ohne Fleischuntersuchung
  • Anforderungen an die fachliche Qualifikation von Jägerinnen und Jägern im Bereich Wildbrethygiene
  • Vermarktungswege von Wildtierkörpern und Wildfleisch
  • Umgang mit frei lebendem Groß- und Kleinwild nach der VO (EG) 853/2004
  • Sorgfaltspflichten des Jägers als Lebensmittelunternehmer
  • Erkennen und Bewerten bedenklicher Merkmale
  • Praktische Wildbrethygiene am erlegten Wild
  • Aus der Decke schlagen und Zerwirken von Wild

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70 Jahre Landesbläserwettbewerb: Programm und Ablauf

70 Jahre Landesbläserwettbewerb 2026 im „Pflicht- und Kürblasen“

im Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.

am 14. Juni auf Gut Basthorst in der KJS Herzogtum-Lauenburg e.V.

Liebe Teilnehmer/innen,

herzlichen Dank für Eure zahlreichen Meldungen zum Jubiläumswettbewerb des LJV S-H e.V.

70 Jahre Landesbläserwettbewerbe ist eine schöne und lange Zeit mit großer Entwicklung für die Jagdmusik und unser Brauchtum. Lasst es uns gemeinsam feiern!

Dazu begrüßen wir   Jagdhornbläser aus Nah und Fern, wie Hamburg, Bremen, Bayern, Baden-Württemberg und Gäste aus der Jagdhornbläsergilde.

Insgesamt können wir über 120 Meldungen, Gruppen und Kleinformationen, wie Solo, Duo und Trio zählen und rechnen mit ca. 800 Bläser/innen.

Ganz besonders begrüßen wir unsere jugendlichen Jagdhornbläser, die diese Tradition an ihre Generation weitergeben. Für die drei Erstplatzierten winkt als Preis unter anderem auch Teilnahmegutscheine für die nächste Jugend-Bläser-Freizeit vom 25.-27. September im Wildpark Eekholt.

Ihr tragt alle dazu bei,  unseren Zuhörern einen bunten Strauß der Jagdhornklänge darbieten zu können.

Die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hat auf dem ganzen Gut für ein Marktreiben gesorgt. Es ist für jeden etwas dabei.

Für das leibliche Wohl ist mit kulinarischen Köstlichkeiten gesorgt. Das Info-Mobil der KJS wartet auf Euren Besuch, für die Kleinen gibt es eine Mal-Ecke, Kinderschminken, ferngesteuerte Siku-Trecker und so manches mehr. Die Firma Frankonia und der Meisterbetrieb Dotzauer Metallblasinstrumente werden vor Ort sein. Oh Evchen, zeitlose Design, inspiriert von der Natur und Jagdhorn ist zu entdecken.

Am Ende stoßen alle anwesenden Jagdhornbläser/innen gemeinsam in das Horn und verwöhnen die Zuhörer mit einem Jagdkonzert besonderer Art.

70 Jahre Landesbläserwettbewerbe auf Gut Basthorst ein Tag für die ganze Familie.

Herzlichen Dank an die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg für den stimmungsvollen Ausrichtgungsort und die tatkräftige Unterstützung.

Nun noch etwas zur Organisation mit der Bitte um Beachtung:

Um 8.00Uhr werden wir alle gemeinsam mit dem Fürstengruß den Landesbläsertag unter dem Motto „Herzoglicher Klang Natur-Ton-Tradition“ beginnen.

Im Anhang findet ihr den Zeit- und Ablaufplan. Bitte meldet euch gleich bei Ankunft in der Meldezentrale und bedenkt, dass ihr 15 Minuten vor Eurem Auftritt am Wettbewerbsort bereitsteht. Um zügiges Auf- und Abtreten wird gebeten. Das heißt: wenn die 1. Gruppe abtritt, setzt sich schon die darauffolgende Gruppe in Bewegung. So können wir den Zeitplan einhalten. Die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hält für die Bläsergruppen und Teilnehmer/innen zwei „Rückzugsmöglichkeiten“ bereit. Diese sind im Lageplan unter 5 und 8 zu finden.

Bei allen Kleinformationen dürfen 2 Töne vorweg geblasen werden, dieses muss durch ein Handzeichen angezeigt werden.

Für das gemeinsame Abschlusskonzert kommen einige Leit- und Wildsignale aus unserer Region zum Vortrag. Für die Stimmung in „B“ ist zusätzlich geplant

 Jägermarsch Nr. 3, Ein Jäger aus Kurpfalz, Auf Wiedersehen.

Für die Stimmung in „Es“ Auf, auf zum fröhlichen Jagen, evtl. der Hirschmarsch, Kein schöner Land….

Hier noch einmal die Signalgruppen:

In der Wertungsklasse „A“ Signalgruppe 2 mit den Signalen: Gams, Sau, Wild ablegen

In der Wertungsklasse „G“ Signalgruppe 1 mit den Signalen: Bär, Reh, Blattschlagen

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass das von Euch ausgesuchte Wahlpflichtstück, ausschließlich nach den vorgegebenen Notenvorlagen,  die im Internet auf der Homepage des LJV S-H oder im Notenheft „Stief“ stehen, vorgetragen werden muss. Nur diese Noten werden dem Richtergremium zur Bewertung vorgelegt!

Die eventuell von den Gruppen eingesandten Notenblätter der Wahlpflichtstücke kommen nicht zur Bewertung.

Wir bitten dieses beim Üben gegebenenfalls zu beachten.

Wir wünschen Euch viel Freude und Harmonie beim Üben.

Auf ein Wiedersehen auf Gut Basthorst.

Waidmannsheil und Hörnerklang

Mandi-Rose Wargenau-Hahn und Team

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