Jägerinnen Forum x Frankonia: Afterworkevent in Kaltenkirchen

Das Jägerinnen Forum lädt gemeinsam mit Frankonia herzlich zum Afterworkevent „Shopping & Networking“ am 11. Juni 2026 in die Frankonia Filiale Kaltenkirchen ein. Highlight des Abends ist die Modenschau für Jägerinnen.

Freut euch auf einen entspannten Abend in jagdlicher Atmosphäre, interessante Gespräche, Austausch unter Jägerinnen und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Ob erfahrene Jägerin, Jungjägerin oder jagdlich interessiert: Das Afterworkevent bietet den passenden Rahmen, um nach Feierabend zusammenzukommen.

Jetzt anmelden:
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an jaegerinnenforum@ljv-sh.de

Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch!

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Jetzt anmelden: Erste Hilfe Kurs im Wald

Am 29. August veranstaltet der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. einen erweiterten Erste Hilfe Kurs für Jägerinnen & Jäger, Forstleute und Outdoor-Fans.

In abgelegenem Gelände kann ein Unfall schnell zur lebensbedrohlichen Situation werden, denn Hilfe ist oft weit entfernt. Genau hier setzt der Kurs an. „Erste Hilfe im Wald“ ist ein praxisorientierter Aufbaukurs, der sich an alle richtet, die sich regelmäßig in schwer zugänglichem Gelände bewegen und ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse gezielt erweitern möchten. Sie lernen, auch unter schwierigen Bedingungen schnell und sicher zu handeln – mit Techniken, die über die reguläre Erste Hilfe hinausgehen. Das Ziel: lebensrettende Maßnahmen für sich selbst und Andere durchführen können.

Am Vormittag findet der theoretische Teil im Gasthof statt, am Nachmittag folgt der praktische Teil im Hegelehrrevier des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

Kursinhalte:

  • Versorgung schwerer Verletzungen – Wundpacking, Tourniquet-Anlage, Behandlung von diversen Wunden, Amputationsversorgung
  • Unfallmechanismen im Wald – Verletzungen durch Keiler, Motorsäge, Stürze, Verbrennungen, Unterkühlung, allergische Reaktionen
  • Praktische Übungen – Blutstillung, Verbände, Schienen, Versorgung von Frakturen, Reanimation mit AED, Anwendung ausgewählter Basismaßnahmen
  • Rettungstechniken im Gelände – Trage- und Schlepptechniken, Eigen- und Fremdrettung aus unwegsamem Gelände
  • Rettungskette Forst – Was steckt dahinter?
  • Notruf und Orientierung – Effektives Alarmieren von Rettungskräften und Orientierung im Gelände
  • Ausrüstung in der Praxis – Was gehört in die Erste-Hilfe-Tasche oder den Rucksack?Vorstellung sinnvoller Sets und Ausrüstungsalternativen für den Wald

Die Kursgebühren für LJV-Mitglieder betragen 155,00€ pro Person. In den Kursgebühren ist ein Mittagessen enthalten.

Der Kurs ersetzt keinen regulären Erste-Hilfe-Kurs, Grundkenntnisse in Erster Hilfe sollten vorhanden sein.
Durch realistische Unfalldarstellungen kann es zu verschmutzter Kleidung kommen.

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Landeshegeschau 2026: Ausstellungskatalog ab sofort online einsehbar

Der Ausstellungskatalog zur Landeshegeschau 2026 steht ab sofort digital zur Verfügung. Damit können Interessierte die auf der Outdoor jagd & natur gezeigten Trophäen und die fachlichen Informationen zur Landeshegeschau in Schleswig-Holstein auch im Nachgang einsehen. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) macht damit einen zentralen Teil der Ausstellung dauerhaft zugänglich.

„Die Hegeschau macht sichtbar, wie eng jagdliche Praxis, Wildtierbiologie und fachliche Einordnung zusammengehören“, sagt LJV-Geschäftsführer Marcus Börner. „Der digitale Katalog hilft, diese Informationen über die Ausstellung hinaus verfügbar zu machen.“

Die Landeshegeschau hat auch 2026 wieder einen breiten Überblick über den Schalenwildbestand in Schleswig-Holstein gegeben. Gehörne, Geweihe, Schnecken und Gewaffe liefern dabei nicht nur einen anschaulichen Eindruck, sondern auch Hinweise auf Alter, Entwicklung und Lebensweise der Tiere. Die Ausstellung ist damit mehr als eine reine Trophäenschau. Sie ist ein fachlicher Beitrag zur Einordnung von Wildbeständen.

Der Katalog bündelt diese Eindrücke und macht sie in strukturierter Form zugänglich. Er ist mit großem Einsatz von Frank Zabel und mit Unterstützung des Arbeitskreises Schalenwild entstanden. Damit liegt eine Arbeitsgrundlage vor, die für Jägerschaft, interessierte Öffentlichkeit und fachlich Befasste gleichermaßen von Nutzen ist. Mit dem digitalen Angebot stärkt der LJV die fachliche Vermittlung rund um Wildtiermanagement und Hege in Schleswig-Holstein. Der Katalog zur Hegeschau 2026 zeigt, dass jagdliche Arbeit nachvollziehbar, dokumentierbar und öffentlich einsehbar ist.

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Jetzt anmelden: Jugend-Bläser-Freizeit 2026

Jugend-Bläser-Freizeit 2026: Jagdhornblasen, Naturerlebnis und Gemeinschaft im Wildpark Eekholt

Vom 25. bis 27. September 2026 lädt der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) zur Jugend-Bläser-Freizeit in den Wildpark Eekholt ein. Unter dem Motto „Natur – Wochenende im Herbst mit
Abenteuer, Nachtwanderung, Spannung, Spaß und Jagdhornblasen“ richtet sich das Wochenende an junge Menschen, die Natur erleben, Gemeinschaft erfahren und das Jagdhornblasen kennenlernen oder vertiefen möchten. Auch Anfänger sind ausdrücklich willkommen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Das Programm umfasst neben dem Jagdhornblasen verschiedene Aktionen im Park, eine Nachtwanderung sowie gemeinsame Abende. Der Wildpark Eekholt bietet dafür einen passenden Rahmen: Wildtiere können aus nächster Nähe erlebt werden, zugleich steht das Wochenende ganz im Zeichen von Jagdmusik, Jagdhorn und praktischen Erlebnissen in der Natur. Für Interessierte ohne Vorkenntnisse wird eine Schnuppergruppe angeboten. Jagdhörner können gestellt werden.

Aus Sicht des LJV leisten Formate wie diese einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsarbeit und zur Vermittlung jagdlicher Kultur. Jagdhornblasen ist weit mehr als musikalische Begleitung jagdlicher Anlässe. Es gehört zum jagdkulturellen Erbe und schafft einen niedrigschwelligen Zugang zu Natur, Brauchtum und gemeinschaftlichem Engagement. Gerade für Kinder und Jugendliche entstehen so wichtige Berührungspunkte mit jagdlicher Praxis und mit den Themen Wild, Lebensräume und Verantwortung.

Die Anreise ist am Freitag, 25. September 2026, zwischen 16.00 und 17.00 Uhr vorgesehen. Am Sonntag, 27. September 2026, endet die Freizeit um 12.00 Uhr mit einem gemeinsamen Abschlusskonzert, anschließend erfolgt die Abreise. Die Kosten betragen 70 Euro für Mitglieder des LJV Schleswig-Holstein e. V. und 85 Euro für Nichtmitglieder sowie Gäste aus anderen Verbänden. Möglich wird dieser vergleichsweise niedrige Teilnahmebeitrag auch durch Spenden aus der Landeshubertusmesse.

Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2026. Das Anmeldeformular ist unten abrufbar. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Landesbläserobfrau. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, wirksam wird die Anmeldung erst mit Eingang der Seminargebühr. Der LJV setzt mit der Jugend-Bläser-Freizeit erneut auf ein Angebot, das Naturerfahrung, jagdkulturelle Bildung und gemeinsames Erleben sachgerecht zusammenführt. Wer mitmachen will, soll nicht nur zuschauen, sondern selbst Teil des Wochenendes werden.

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Invasive Arten: Land fördert Fallenjagd

Das Land Schleswig-Holstein fördert die Fallenjagd zur Reduzierung invasiver Arten mit 50.000€. Mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP und SSW wurde ein entsprechender Antrag im Landtag angenommen, die SPD stimmte dagegen. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) begrüßt die Entscheidung ausdrücklich. Aus Sicht des Verbandes ist die Förderung ein wichtiges Signal für den ländlichen Raum, für den Natur- und Artenschutz sowie für das Engagement der Jägerinnen und Jäger vor Ort.

„Die Fangjagd ist ein unverzichtbares Instrument, um invasive Arten wirksam zu begrenzen. Dass das Land diesen Einsatz jetzt unterstützt, ist ein wichtiges und richtiges Signal“, sagt LJV-Präsident Hans Wörmcke.

Nutria, Waschbär und Marderhund breiten sich in Schleswig-Holstein seit Jahren dynamisch aus. Sie haben einen erheblichen negativen Einfluss auf die Biodiversität. Besonders problematisch ist, dass sie Lebensräume zerstören, seltene Arten prädieren und bestehende Schutzbemühungen somit erschweren. Die Nutria stellt darüber hinaus ein konkretes Risiko für den Küstenschutz dar, weil ihre Bauten Ufer, Deiche und Schutzanlagen unterminieren.

Der LJV weist zugleich darauf hin, dass die Förderung nur ein erster Schritt sein kann. Durch eigene Monitoringmaßnahmen begleitet der Verband die Ausbreitung dieser Arten wissenschaftlich und dokumentiert deren Dynamik im Land. Auf dieser Grundlage wird deutlich, dass auch künftig weitere Maßnahmen in Jagd und Naturschutz notwendig sein werden, um invasive Arten wirksam einzudämmen.

Dazu gehört aus Sicht des LJV auch eine umfangreiche, landesweite Bejagung. Das gilt ausdrücklich auch für Flächen der Stiftung Naturschutz, die für invasive Arten Rückzugsräume bilden können. Der LJV begrüßt die Förderung der Fallenjagd deshalb als wichtigen Anfang. Wer die Ausbreitung invasiver Arten wirksam begrenzen will, muss jetzt konsequent weiterarbeiten.

Info: Die Fördermodalitäten sind noch nicht ausgefertigt.

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Landesbläserwettbewerb: Auslosung der Signalgrupen für die Wertungsklassen A und G

70 Jahre Landesbläserwettbewerb 2026 im „Pflicht- und Kürblasen“

im Landesjagdverbnd Schleswig-Holsteib e.V.

am 14. Juni auf Gut Basthorst in der KJS Herzogtum -Lauenburg e.V.

Liebe teilnehmende Gruppen in den Wertungsklassen „A“ und „G“,

herzlichen Dank für Eure Meldungen zum Jubiläumswettbewerb des LJV S-H e.V..

Wir  möchten nun die Auslosung der Signalgruppen bekannt geben. Der Zeitplan wird in einigen Tagen auf der Hompage LJV S-He.V. veröffentlicht.

In der Wertungsklasse „A“ Signalgruppe 2 mit den Signalen: Gams, Sau, Wild ablegen

In der Wertungsklasse „G“ Signalgruppe 1 mit den Signalen: Bär, Reh, Blattschlagen

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass das von Euch ausgesuchte Wahlpflichtstück, ausschließlich nach den vorgegebenen Notenvorlagen,  die im Internet auf der Hompage des LJV S-H  oder im Notenheft „Stief“ stehen, vorgetragen werden muss. Nur diese Noten werden dem Richtergremium zur Bewertung vorgelegt!

Die eventuell von den Gruppen eingesandten Notenblätter der Wahlpflichtstücke  kommen nicht zur Bewertung.

Wir bitten dieses beim Üben gegebenenfalls zu beachten.

Wir wünschen Euch viel Freude und Harmonie beim Üben.

Auf ein Wiedersehen auf Gut Basthorst.

Waidmannsheil und Hörnerklang

Mandi-Rose Wargenau-Hahn und Team

 

 

 

 

 

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Gemeinsam für den Schutz von Rehkitzen und Bodenbrütern

Rendsburg/Flintbek, 30. April 2026. Der bald anstehende erste Grasschnitt fällt mit der Brut- und Setzzeit zahlreicher Wildtiere zusammen. Die Taktik „Ducken und Tarnen“ schützt den oft sehr kleinen Nachwuchs in Wiesen und Weiden zwar vor Fuchs und Habicht, aber nicht vor einem Kreiselmäher oder dem Mähbalken. „Unsere Landwirtinnen und Landwirte als Bewirtschafter der Flächen haben ein großes Interesse daran, Maßnahmen zum Schutz der Tiere zu ergreifen. Moderne Technik wie Drohnen mit Wärmebildkamera können helfen, Kitze und Bodenbrütergelege beispielsweise der Wiesenweihe und des Kiebitz rechtzeitig zu finden,“ betont Klaus-Peter Lucht, Präsident des Bauernverbandes. Gemeinsam mit dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. appelliert der Bauernverband auch in diesem Jahr, Kitze und Bodenbrüter mit ihren Gelegen vor dem Ausmähen zu schützen.

Der effektive Wildtierschutz beginnt bereits vor dem Mähen. Landwirte sollten frühzeitig den Jagdpächter über Grünschnitt-Termine für Heu und Silage informieren. Dies gilt für alle Grasschnitte im Jahr. Die Mähweise ist dem Tierverhalten anzupassen. Dies bedeutet, dass Grünland von innen nach außen zu mähen. Dann können die Tiere flüchten. Vor dem Mähtermin bieten Sicht- und Lautscheuchen mit Jagdhunden, Knistertüten, Flatterbänder und akustische Vergrämung am Vorabend eine bewährte Schutzmethode.

„Besonders beim 1. Schnitt im Frühjahr ist wichtig zu wissen, dass Jungtiere wie Rehkitze und Junghasen noch keinen Fluchtreflex haben. Hier reicht Vergrämung allein nicht aus,“ so LJV SH-Geschäftsführer Marcus Börner. Der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildtechnik ist eine inzwischen gängige Methode, um Verletzungen oder gar ein Töten von Jungtieren zu verhindern und sogar die Gelege von Bodenbrütern zu finden.  Neben Fasanen- und Stockentengelegen können damit auch Brutplätze der seltenen Wiesenweihe entdeckt werden. Entsprechende Beobachtungen oder verdächtige Weihengelege sollten daher umgehend dem LJV SH gemeldet werden. Ein Mitarbeiter sichert dann das Gelege vor Ort mit einem Gelegeschutz gegen Prädatoren. Landwirtinnen und Landwirte erhalten für mögliche Ernteverluste eine Ausgleichszahlung. Meldungen sind jederzeit telefonisch beim LJV SH möglich.

„Wir wollen in diesem Jahr gemeinsam auf die Wichtigkeit des Schutzes der Rehkitze und Bodenbrüter hinweisen,“ so der Bauernverband und der Landesjagdverband. „Wenn sich Jäger und Landwirte abstimmen – und das funktioniert vielerorts schon sehr gut – dann können wir gemeinsam aktiv Wildtierschutz betreiben.“

 Weitere Informationen: Maike Schwerdtfeger, Pressesprecherin, T: 0172 – 408 49 65; René Hartwig, Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V., T: 04347 9087-27

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Gemeinsam für den Schutz von Rehkitzen und Bodenbrütern

Rendsburg/Flintbek, 30. April 2026. Der bald anstehende erste Grasschnitt fällt mit der Brut- und Setzzeit zahlreicher Wildtiere zusammen. Die Taktik „Ducken und Tarnen“ schützt den oft sehr kleinen Nachwuchs in Wiesen und Weiden zwar vor Fuchs und Habicht, aber nicht vor einem Kreiselmäher oder dem Mähbalken. „Unsere Landwirtinnen und Landwirte als Bewirtschafter der Flächen haben ein großes Interesse daran, Maßnahmen zum Schutz der Tiere zu ergreifen. Moderne Technik wie Drohnen mit Wärmebildkamera können helfen, Kitze und Bodenbrütergelege beispielsweise der Wiesenweihe und des Kiebitz rechtzeitig zu finden,“ betont Klaus-Peter Lucht, Präsident des Bauernverbandes. Gemeinsam mit dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. appelliert der Bauernverband auch in diesem Jahr, Kitze und Bodenbrüter mit ihren Gelegen vor dem Ausmähen zu schützen.

Der effektive Wildtierschutz beginnt bereits vor dem Mähen. Landwirte sollten frühzeitig den Jagdpächter über Grünschnitt-Termine für Heu und Silage informieren. Dies gilt für alle Grasschnitte im Jahr. Die Mähweise ist dem Tierverhalten anzupassen. Dies bedeutet, dass Grünland von innen nach außen zu mähen. Dann können die Tiere flüchten. Vor dem Mähtermin bieten Sicht- und Lautscheuchen mit Jagdhunden, Knistertüten, Flatterbänder und akustische Vergrämung am Vorabend eine bewährte Schutzmethode.

„Besonders beim 1. Schnitt im Frühjahr ist wichtig zu wissen, dass Jungtiere wie Rehkitze und Junghasen noch keinen Fluchtreflex haben. Hier reicht Vergrämung allein nicht aus,“ so LJV SH-Geschäftsführer Marcus Börner. Der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildtechnik ist eine inzwischen gängige Methode, um Verletzungen oder gar ein Töten von Jungtieren zu verhindern und sogar die Gelege von Bodenbrütern zu finden.  Neben Fasanen- und Stockentengelegen können damit auch Brutplätze der seltenen Wiesenweihe entdeckt werden. Entsprechende Beobachtungen oder verdächtige Weihengelege sollten daher umgehend dem LJV SH gemeldet werden. Ein Mitarbeiter sichert dann das Gelege vor Ort mit einem Gelegeschutz gegen Prädatoren. Landwirtinnen und Landwirte erhalten für mögliche Ernteverluste eine Ausgleichszahlung. Meldungen sind jederzeit telefonisch beim LJV SH möglich.

„Wir wollen in diesem Jahr gemeinsam auf die Wichtigkeit des Schutzes der Rehkitze und Bodenbrüter hinweisen,“ so der Bauernverband und der Landesjagdverband. „Wenn sich Jäger und Landwirte abstimmen – und das funktioniert vielerorts schon sehr gut – dann können wir gemeinsam aktiv Wildtierschutz betreiben.“

 Weitere Informationen: Maike Schwerdtfeger, Pressesprecherin, T: 0172 – 408 49 65; René Hartwig, Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V., T: 04347 9087-27

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Web-Seminar: Waffenrecht aktuell am 06.05.2026

Am Mittwoch, 6. Mai, von 19 bis 21 Uhr widmet sich das Web-Seminar dem Thema Waffenrecht. Unsere Experten André Busch und Olaf Weddern geben einen verständlichen Überblick zu aktuellen Themen, Neuerungen und praktischen Fragen – vom Einsatz künstlicher Lichtquellen bis zum richtigen Mitführen von Messern.

Jägerprüfung bestanden – wie nach bestandener Führerscheinprüfung müssen auch Jägerinnen und Jägern stets auf dem Laufenden bleiben, um nicht, wie im Straßenverkehr, über Rot zu fahren und den „Lappen“ zu verlieren. Der mit dem „Grünen Abitur“ hart erarbeitete Jagdschein kann schon bei einem ersten Verstoß gegen waffenrechtliche Vorschriften schnell entzogen werden – auch dann, wenn sich Waidfrau oder Waidmann über Jahre und Jahrzehnte rechtstreu verhalten hatten. Dieses Online-Seminar bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick zu aktuellen Thematiken und Neuerungen im deutschen Waffenrecht. Die Referenten werden aktuelle waffenrechtliche Themen wie den Einsatz von künstlichen Lichtquellen erklären, das richtige Mitführen von Messern darstellen und auch für Detailfragen zur praktischen Umsetzung der oftmals komplizierten Vorgaben zur Verfügung stehen.

Das Web-Seminar widmet sich in dieser Ausgabe dem Themenkomplex „Waffenrecht „. Wie in den vorhergehenden Veranstaltungen werden auch weitere Themengebiete behandelt und aktuelle Fragestellungen von den Referenten bearbeitet. Ebenso werden die aktuellen Gesetzesänderungen und die Folgen beleuchtet.

Das Web-Seminar findet via Webex statt. Der Link für die Teilnahme wird spätestens einen Tag vorher an alle Teilnehmer verschickt.

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Jetzt anmelden: Landesparcoursschießen „Mannschaft“

Am 5. und 6. Juni 2026 findet in Heide das Landesparcoursschießen der Mannschaften statt. Startberechtigt sind Mannschaften mit vier bis sechs Jägerinnen und Jägern, die Mitglied im Landesjagdverband sowie einer Kreisjägerschaft oder einem Hegering sind. Geschossen wird auf 60 Parcoursscheiben auf drei Ständen, der Schwierigkeitsgrad gilt als anspruchsvoll. Die Teilnahmegebühr beträgt 45,00 Euro pro Person, Meldeschluss ist der 8. Mai 2026. Alle weiteren Informationen und die Anmeldung über Eventbrite finden Sie über den unteren Link.

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Schießwesen: Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2026

Die Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen für Damen-, Alters-, Senioren- und Offene Klasse findet am 26. und 27. Juni 2026 auf dem Schießstand Hasenmoor in Hartenholm statt. Teilnahmeberechtigt sind Jagdschützinnen und Jagdschützen des Landesjagdverbandes für die Offene-, Alters- und Seniorenklasse ist die DJV-Schießnadel in Bronze erforderlich, ausgenommen ist die Damenklasse. Ermittelt werden die Landesmeisterinnen und Landesmeister in den verschiedenen Klassen sowie in mehreren Einzel- und Mannschaftswertungen. Sichern Sie sich Ihren Startplatz möglichst bald und melden Sie sich online an.

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Schießwesen: Landesmeisterschaft der Junioren 2026

Am 13. Juni 2026 findet die Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen auf dem Schießstand in Alt Bennebek statt. Teilnahmeberechtigt sind alle Jagdschützinnen und Jagdschützen des Landesjagdverbandes der Jahrgänge 1999 und jünger, eine Mindestleistung ist nicht erforderlich. Ermittelt werden die Landesmeisterinnen und Landesmeister in verschiedenen Einzel- und Mannschaftswertungen. Wir freuen uns auf erfolgreiche Landesmeisterschaften!

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Hubertus-Cup 2026: Drei Projekte für vorbildliche Jugendarbeit ausgezeichnet

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) hat auf dem Landesjägertag 2026 drei Projekte für herausragende Jugendarbeit ausgezeichnet. Die Schirmherrschaft für den Hubertus-Cup übernahm Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg. Mit der Auszeichnung würdigt der LJV Projekte, die Kindern und Jugendlichen Naturwissen anschaulich und praxisnah vermitteln.

Der LJV hat im Rahmen des Hubertus-Cups 2026 drei Projekte aus den Kreisjägerschaften Segeberg, Pinnerberg und Eiderstedt für ihre Jugendarbeit ausgezeichnet. Prämiert wurden Formate, die Kindern und Jugendlichen Naturzusammenhänge anschaulich vermitteln und den Zugang zu Wildtieren, Lebensräumen und jagdlicher Praxis altersgerecht eröffnen. Der LJV wertet die ausgezeichneten Projekte als wichtigen Beitrag zur Umweltbildung und zur Nachwuchsarbeit im ländlichen Raum.

„Wer junge Menschen für Natur begeistert, stärkt Wissen, Verantwortung und Verständnis für ökologische Zusammenhänge“, sagte LJV-Geschäftsführer Marcus Börner.

Die Schirmherrin Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg verlieh die Preise und dankte den engagierten Jägerinnen und Jägern für Ihren Einsatz. Gemeinsam mit LJV-Landesjugendobfrau Jenny Ehmke verlieh sie die Prämien und Blumen. Den 1. Platz erhielt der Hegering 8 Kisdorf aus der Kreisjägerschaft Segeberg für ein Gemeinschaftsprojekt mit den Hegeringen Kaltenkirchen und Hartenholm. Ausgezeichnet wurde ein seit Jahren getragenes Format, das Naturvermittlung, jagdliche Inhalte und Öffentlichkeitsarbeit verbindet. Der 2. Platz ging an den Hegering 3 der Kreisjägerschaft Pinneberg für ein Projekt mit Nistkastenkameras, das Kindern in Kita und Grundschule Einblicke in die heimische Vogelwelt ermöglicht. Den 3. Platz belegte der Hegering Garding 2 der Kreisjägerschaft Eiderstedt für seine langjährige Naturbildungsarbeit im Naturerlebnisraum Katinger Watt.

Insgesamt lagen elf Bewerbungen aus verschiedenen Kreisjägerschaften vor. Unterstützt wurden die Preisgelder des Hubertus-Cups 2026 durch das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen der Initiative „WIR gestalten Zukunft“. Die prämierten Projekte zeigen, wie ehrenamtliches Engagement, fachliche Qualität und verlässliche Strukturen in der Jugendarbeit zusammenwirken.

Mit dem Hubertus-Cup macht der LJV die Bedeutung der Jugendarbeit im Verband sichtbar. Die ausgezeichneten Projekte stehen beispielhaft für eine Arbeit, die Natur erfahrbar macht und Orientierung gibt. Wer früh Zugänge zu Wild, Lebensräumen und Zusammenhängen schafft, legt eine belastbare Grundlage für späteres Naturverständnis.

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Natur erleben, Kontakte knüpfen, Neues entdecken: „OUTDOOR jagd & natur” zog Natur- und Grillfreunde in die Holstenhallen

(Neumünster) Die 10. „OUTDOOR jagd & natur” – über drei Tage ein ereignisreicher Treffpunkt für Jäger, Angler, Grill- und Outdoorfans. Mit Action, Equipment sowie umfangreichen Informationen und Austauschmöglichkeiten konnten über 250 Aussteller und Verbände punkten. Aussteller Olaf Christiansen lobte die „sehr gelungene Kombination aus Verkaufs- und Verbandsangebot, die zusammen mit den vielen Aktionsflächen sowie der Grillmeisterschaft eine tolle Atmosphäre schafft.“ 17.800 Besucher nutzten das vielfältige Angebot als Auftakt in die Outdoor-Saison.

Mit dem Thema der Eröffnungsveranstaltung „Wem gehört die Natur und wieviel Mensch verträgt die Natur?“ zeigten die Diskutanten gleich zu Beginn der Messe, wie wichtig diese Plattform für den Austausch über Natur und deren vielfältige Nutzung ist. Dr. Juliane Rumpf (Landesnaturschutz-beauftragte SH und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz SH), Ute Volquardsen (Präsidentin der Landwirtschaftskammer SH) und Florian Buchebner (Vorstandsmitglied des Tourismusverband SH) brachten Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus zusammen und traten für Balance und Verständnis in der Flächennutzung ein. Mehr Informationen rund um Natur erhielten Interessierte bei den zahlreichen Veranstaltungen im Holstenhallen Congress Center und auf der Empore. Zur Auswahl standen fokussierte Fortbildungen und praxisorientierte Workshops, lockere, offene Vorträge sowie der beeindruckende Kinoabend mit dem Zusammenschnitt der 7 besten Naturfilme des Green Screen Naturfilmfestivals 2026.

Angler profitierten von einem vergrößerten Angebot in Halle 4 und konnten viele Größen aus der Szene persönlich treffen und in Vorträgen erleben; unter anderen Horst Hennings, Jörg Ovens, Fabian Frenzel und Enrico Di Ventura. Angelhändler Henning Plett wiederum war begeistert von dem großen Publikumsinteresse und dem breiten Messeangebot, das Besucher in verschiedene Naturbereiche eintauchen ließ.

Ein weiterer Treffpunkt war die neue OUTDOOR-Creator Area in Halle 5 – ein Treffpunkt für Content Creator aus den Bereichen Jagd, Angeln und Natur und so vielfältig wie Naturerlebnisse sein können. Follower und Creator kamen aus dem ganzen Bundesgebiet und freuten sich über diesen Treffpunkt zum Kennenlernen, für Inspiration und Sichtbarkeit. Im Mittelpunkt standen die WaldBoyz, die zudem ihren Podcast live vor Publikum auf der Empore aufnahmen und für gute Unterhaltung sorgten.

Die zahlreichen Anlaufstationen für Jäger wurden rege genutzt, worüber sich Aussteller und Verbandsvertreter ausgesprochen zufrieden zeigten. Ein besonderer Anziehungspunkt waren erneut die Jagdgebrauchshunde in Halle 2 – mit über 20 Vereinen und täglichen Vorführungen, die den begeisterten Besuchern die besonderen Fähigkeiten der Jagdbegleiter präsentieren. Begeisterung riefen auch die beeindruckenden Gehörne und Geweihe der Landeshegeschau hervor – bei Jägern und Nicht-Jägern. Das Jägerinnen-Forum, die Jungjäger, die Seehundjäger, die Falkner, die Jungwildretter und die Bogenjäger vermittelten mit interaktiven Ständen ihre Aufgaben und Anliegen. Darüber hinaus brachten die Jagdhornbläser die Hallen immer wieder zum Klingen. Die Jagdverbände von Schleswig-Holstein, Hamburg und Dänemark machten die Messe wiederholt zu einer echten Plattform für Austausch und Aufklärung in Bezug auf die Vielfalt der Jagd. Besucher profitierten zudem von dem weiter ausgebauten Angebot der jagdlichen Händler und Hersteller, mit den neuesten Waffen und Optiken – hier auch spezielle für nichtjagdliche Naturkundler.

Diese konnten sich wiederum das passende Campermobil, Dachzelt oder E-Bike aussuchen. Kids werkelten an zahlreichen Stationen mit Naturmaterialien und erhielten Ideen für neue Naturerlebnisse: unter anderen bei Event Nature, Trappenkamp, den Pfadfindern und Imkern.

Ein Hotspot im Freigelände war die Live-Herstellung von hochwertigen Carbonstahl-Messern, bestes Werkzeug für Outdoor und Küche. Geschnippelt und gebrutzelt wurde dann auch Samstag und Sonntag auf der NordGrill. Mit Warenkörben von Selgros und weiterer Unterstützung der Sparkasse Südholstein. Die Grillteams verköstigten am ersten Tag die Besucher und grillten am zweiten um die Landesmeisterschaft Schleswig-Holstein. Gewinner wurde „In-Team BBQ“, die sich damit ein Ticket für die Deutsche Meisterschaft gesichert haben. Gepaart mit Kochvorführungen von Rehzept wurden auf der NordGrill-Bühne und an den Grillständen so einige Tipps und Tricks weitergegeben, die die neue Grillsaison bereichern werden.

Die nächste „OUTDOOR jagd & natur“ findet vom 02. bis 04. April 2027 in den Holstenhallen Neumünster statt – erneut mit der Grillmeisterschaft.

Quelle PM Holstenhallen

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Neues Präsidium gewählt: Hans Wörmcke folgt auf Wolfgang Heins

Auf der Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e. V. (LJV) am 18. April 2026 in den Holstenhallen in Neumünster haben die Delegierten ein neues Präsidium gewählt und damit die personellen Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Im Rahmen der Messe „Outdoor jagd & natur“ standen neben den jagdpolitischen Ausführungen, den Finanzen und der Entlastung des Präsidiums auch Ehrungen verdienter Mitglieder auf der Tagesordnung. Im Mittelpunkt standen dabei der Wechsel an der Verbandsspitze sowie die künftige Ausrichtung des Verbandes in einer Zeit wachsender Anforderungen an Jagd, Natur- und Artenschutz.

Zu Beginn der Versammlung wurde der verstorbenen Mitglieder des Verbandes in stiller Form gedacht. In seinem anschließenden Bericht griff der bisherige LJV-Präsident Wolfgang Heins zentrale Themen auf, die die Jägerschaft in Schleswig-Holstein derzeit bewegen. Dazu zählten die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Jagd ebenso wie Fragen von Ethik, Verantwortung und Akzeptanz. Heins machte deutlich, dass die Jagd heute mehr denn je fachlich begründet, waidgerecht und mit Blick auf ihre gesellschaftliche Verantwortung ausgeübt werden müsse.

In seiner Rede verwies Heins außerdem auf die zunehmenden Belastungen für Natur und Wildlebensräume durch Flächenverbrauch, Infrastrukturmaßnahmen sowie den Ausbau von Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik. Er dankte den Landtagsabgeordneten der Fraktionen im Schleswig-Holsteinischen Landtag, dem Landwirtschaftsministerium und Ministerin Cornelia Schmachtenberg für den konstruktiven Austausch zu jagdlichen Themen. Das Grußwort der Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg setzte ebenfalls ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Dialogs zwischen Politik und Jägerschaft. In Ihrer Rede hob sie das ehrenamtliche Engagement der Jägerinnen und Jäger besonders hervor und dankte für die geleistete Arbeit in den Revieren.

Schatzmeisterin Carmen Molt berichtete umfassend zu den Finanzen. Das bisherige Präsidium wurde im weiteren Verlauf entlastet. Zudem nahmen die Delegierten den Voranschlag für das Haushaltsjahr 2027 an. Auch fanden die Wahlen statt. Mit Hans Wörmcke wurde ein neuer Präsident gewählt. Zu Vizepräsidenten wurden Jens Harder und Tobias Christer gewählt. Carmen Molt übernimmt weiterhin das Amt der Schatzmeisterin. Als Präsidiumsmitglieder gehören weiterhin Marcel Zickermann, Lothar Brandt und der neu gewählte Jörg Höfer dem Präsidium an.

Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung waren Ehrungen für besonderes Engagement im Verband. Hans-Heinrich Jaacks wurde mit der DJV-Verdienstnadel in Silber ausgezeichnet. Andreas-Peter Ehlers erhielt das Ehrenmesser und somit die höchste Auszeichnung des Verbandes. Wolfgang Heins wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt und damit für seinen langjährigen Einsatz an der Spitze des Verbandes gewürdigt.

Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg verlieh als Schirmherrin den Hubertus Cup für die beste Jugendarbeit im Verband. Der mit 1.000 Euro dotierte erste Platz ging an den Hegering 8 Kisdorf der Kreisjägerschaft Segeberg. Den zweiten Platz und 500 Euro Preisgeld erhielt der Hegering 3 der Kreisjägerschaft Pinneberg. Platz drei mit 250 Euro ging an den Hegering Garding 2 der Kreisjägerschaft Eiderstedt. Der LJV dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich dem Landwirtschaftsministerium und Ministerin Schmachtenberg für die Unterstützung der Preisgelder im Rahmen der Initiative „WIR gestalten Zukunft“.

Musikalisch begleitet wurde der Landesjägertag von den Jagdhornbläsern der Bläsergruppe Hohner Harde und dem Bläserkorps Hohenwestedt. Die Delegiertenversammlung hat damit nicht nur personelle Entscheidungen getroffen, sondern auch die fachlichen Linien für die weitere Verbandsarbeit abgesteckt. Der LJV will diesen Kurs mit neuer Spitze geschlossen fortsetzen.

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Verband: Satzung und Ordnungen des LJV in Kraft getreten

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein hat alle im Rahmen der schriftlichen Landesversammlung zur Beschlussfassung gestellten Anträge angenommen. Der Wahlvorstand zählte die eingegangenen Stimmen am 18. März 2026 während der Präsenzveranstaltung aus und stellte das Ergebnis fest. Damit wurden sämtliche vorgelegten Anträge beschlossen. Mit heutigem Datum ist die Satzung somit in das Vereinsregister eingetragen worden. Sie ist damit rechtswirksam in Kraft getreten.

Die gültige Satzung sowie die Ordnungen finden Sie über den Link:

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Nachweis: Erstes Goldschakalpaar in Schleswig-Holstein

(Flintbek, 15. April 2026) Erstmals ist in Schleswig-Holstein ein territoriales Goldschakalpaar nachgewiesen worden. Im Kreis Plön konnten zwei Tiere anhand ihres charakteristischen Heulens eindeutig erfasst werden. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) bewertet diesen Nachweis als fachlich bedeutsam. Mit dem ersten bestätigten Territorium ist eine neue Tierart dauerhaft im Land angekommen. 

„Der Goldschakal ist kleiner als der Wolf, scheuer als viele vermuten und für Schleswig-Holstein ist das Goldschakalpaar ein bemerkenswerter faunistischer Nachweis“, sagte LJV-Geschäftsführer Marcus Börner. „Jetzt kommt es darauf an, seine Ausbreitung fachlich sauber zu dokumentieren und die Entwicklung aufmerksam zu begleiten.“

Innerhalb von rund zwei Wochen wurden insgesamt neun Tonaufnahmen der beiden Tiere dokumentiert. Das artspezifische Heulen gilt als unverwechselbar und wird deshalb als verlässlicher Nachweis der Kategorie C1 bewertet. Goldschakale besiedeln vergleichsweise kleine Territorien von etwa zwei bis zehn Quadratkilometern und reagieren empfindlich auf Störungen, teilte das Landesamt für Umwelt (LfU) in einer Pressemitteilung mit.

Die Art ist deutlich kleiner als der Wolf und größer als ein Fuchs. Typisch ist ein gelblich-graues Fell, teils mit rötlichem Einschlag. Goldschakale leben meist paarweise oder in kleinen Familienverbänden. Sie sind anpassungsfähige Beutegreifer und ernähren sich von kleinen Säugetieren, Vögeln, Amphibien, Reptilien, Insekten, Aas sowie pflanzlicher Nahrung. Größere Beutetiere wie Rehwild können Sie ebenso reissen.

Seit Jahren breitet sich der Goldschakal in Europa nach Norden und Westen aus. Als begünstigende Faktoren gelten unter anderem milde Winter, Veränderungen in der Kulturlandschaft und klimatische Verschiebungen. In Deutschland wurde die Art erstmals 1997 in Brandenburg nachgewiesen. In Schleswig-Holstein gelang der erste Einzelnachweis 2017 im Kreis Dithmarschen. Mit dem nun bestätigten Paar im Kreis Plön ist erstmals ein territoriales Vorkommen im Land belegt.

Für Jagd, Naturschutz und Monitoring ist dieser Nachweis von besonderer Relevanz. Neue Tier-/Wildarten müssen frühzeitig erfasst und fachlich eingeordnet werden, um Entwicklungen belastbar bewerten zu können. Hinweise auf Goldschakale werden in Schleswig-Holstein im Rahmen des Wolfsmonitorings miterfasst und können über die Wolfshotline (0174-6330335) oder per E-Mail an wolfsfragen@mekun.landsh.de gemeldet werden.

Der LJV sieht in dem Nachweis einen wichtigen Anlass, das Wildtiermonitoring im Land weiter konsequent zu stärken. Nur mit belastbaren Daten lassen sich neue Entwicklungen in der Tierwelt sachgerecht bewerten und einordnen.

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Stellungnahme zu Netzausbau: LJV fordert frühe Rücksicht auf Wildtierkorridore

LJV fordert Naturschutzbelange in neuer ISG-Methodik verbindlich zu verankern

Im Rahmen der laufenden Konsultation der Bundesnetzagentur hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) eine ausführliche Stellungnahme zum Entwurf der Methode zur Ausweisung von Infrastrukturgebieten eingebracht. Der Verband unterstützt das Ziel, den Stromnetzausbau planbarer und konfliktärmer zu machen. Aus Sicht des LJV kann das aber nur gelingen, wenn Naturschutz- und Biodiversitätsbelange von Beginn an systematisch, transparent und fachlich belastbar berücksichtigt werden. Die Stellungnahme hebt insbesondere die Bedeutung der Lebensraumvernetzung und die Berücksichtigung vorhandener Datengrundlagen hervor.

„Wer Netzausbau beschleunigen will, muss sensible Räume früh erkennen und Barrieren für Wildtiere von vornherein mitdenken“, sagt LJV-Geschäftsführer Marcus Börner.

Ein Schwerpunkt der Stellungnahme liegt auf der Lebensraumvernetzung. Nach Auffassung des LJV müssen Wanderkorridore, Wildwege und bekannte Konfliktschwerpunkte ausdrücklich als eigenständiger Prüfbelang in die Methodik aufgenommen werden. Gerade bodengebundene Wildtiere reagieren empfindlich auf Zerschneidungseffekte. Werden solche Funktionen in einer frühen Planungsphase nicht ausreichend erfasst, steigen Konflikte und spätere Korrekturbedarfe.

Der Verband verweist dazu auf bereits vorhandene und öffentlich zugängliche Datengrundlagen. Dazu zählen unter anderem der politisch beschlossene Wildwegeplan für Schleswig-Holstein, das Wildtier-Kataster, Daten zu Wildunfällen und Tierfunden sowie weitere Hinweise auf Wanderachsen und Barrierewirkungen. Solche Informationen können helfen, sensible Bereiche frühzeitig zu identifizieren und Planungsfehler zu vermeiden. Darüber hinaus spricht sich der LJV für eine breitere Berücksichtigung der Biodiversität, für transparente Kriterien und für ein verbindliches Monitoring möglicher Auswirkungen aus.

Der LJV unterstützt den notwendigen Netzausbau für die Energiewende. Er erwartet zugleich, dass dieser naturverträglich, nachvollziehbar und mit Blick auf langfristige Auswirkungen geplant wird. Gute Planung beginnt nicht erst im Detailverfahren, sondern bei der Frage, welche Räume überhaupt in Betracht kommen.

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Einladung zum Landesjägertag 2026

(Mit einem Klick auf das Bild können Sie die Einladung als PDF öffnen)

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Feldhase: Erneut Rekordwert beim Feldhasen in Schleswig-Holstein

Kurz vor Ostern liegen die Ergebnisse der diesjährigen Feldhasenzählung in Schleswig-Holstein vor und das mit erfreulichen Nachrichten: Der Hasenbesatz bleibt stabil und bewegt sich sogar deutlich über dem langjährigen Mittel. Die Jägerinnen und Jäger des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein haben im Rahmen des Wildtiermonitorings wieder zahlreiche Stunden in der Natur verbracht, um exakte Daten zum Zustand der Feldhasenpopulation zu erfassen.

Es ist ein hoher Wert: 23 Feldhasen pro Quadratkilometer leben auf Schleswig-Holsteins Feldern und Wiesen. Im Vergleich: bundesweit sind es 19 Feldhasen. Das ist das Ergebnis von Zählungen im Frühjahr 2025 in den Referenzgebieten. Im Vergleich zur Zählung vor drei Jahrzehnten zu Beginn des Felhasenmonitorings in Schleswig-Holstein im Jahr 1995 liegt der Wert um 40 % höher.  Grundlage sind Daten des Wildtier-Katasters Schleswig-Holstein, die Wissenschaftler ausgewertet haben. Besonders das Östliche Hügelland in den Kreisen Plön und Ostholstein zeigt eine deutlich positive Entwicklung und zeigt mit im Mittel (Median) 33,2 Hasen je km² untersuchte Fläche die höchsten Werte seit Beginn der Aufzeichungen.

Leichter Zuwachs im Jahresverlauf

Ein Gradmesser für die Entwicklung der Hasenbesätze ist die sogenannte Nettozuwachsrate. Wissenschaftler vergleichen hierfür die Werte von Frühjahrs- und Herbstzählungen eines Jahres. Im Jahr 2025 zeigt der bundesweite Wert eine leichte Zunahme von 7 Prozent, ähnlich wie im Vorjahr. In Schleswig-Holstein sogar bei 10 Prozent. In der Marsch wurden vermutlich wegen der Myxomatose, die dort am stärksten dokumentiert wurde, im Herbst ca. 20% weniger Hasen erfasst als im Frühjahr 2025. Derzeit sind die Referenzreviere des WTK wieder aktiv beim Erfassen in den Revieren, um Zahlen für das Frühjahr 2026 zu erfassen.

Neuartige Krankheit befällt Feldhasen

Im Jahr 2023 ist in Deutschland erstmals die Myxomatose bei Feldhasen aufgetreten, zunächst in Nordrhein-Westfalen. Im vergangenen Jahr wurde das Virus auch in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein nachgewiesen. Der Einfluss der Krankheit auf die Feldhasenbesätze ist noch nicht abzuschätzen. Die vorläufigen Ergebnisse der Feldhasenzählung zeigen aktuell bundesweit keine negative Auswirkung auf den Besatz. Wissenschaftliche Untersuchungen aus Nordrhein-Westfalen ergeben, dass sich schwer betroffene Besätze noch nicht erholt haben. In weniger betroffenen Regionen ist der Hasenbesatz hingegen stabil. Myxomatose ist für erkrankte Feldhasen aber auch das Wildkaninchen zumeist tödlich.

Mehr Anreize für besseren Lebensraum gefordert

Positiv für den Feldhasen war laut Deutschem Wetterdienst der trockene und milde Winter 2024/25. Auf ihn folgte eines der trockensten Frühjahre seit Messbeginn – besonders im Nordosten. Davon hat das ursprüngliche Steppentier profitiert. Der Feldhase ist zudem angewiesen auf strukturreiches Offenland mit Brachen und Blühstreifen – ebenso wie Feldlerche oder zahlreiche Insektenarten. Im Vergleich zu den 1970er Jahren hat der Feldhase deutlich weniger optimalen Lebensraum zur Verfügung. Der DJV fordert Anreize aus der Politik, die unbürokratisch, naturschutzfachlich hochwertig und wirtschaftlich interessant für Landwirte sind. Der DJV empfiehlt eine Mindestbreite für Blühflächen von 20 Metern. Verteilt sollten sie möglichst gleichmäßig sein, Waldränder sind weniger gut geeignet.

Jagd auf Raubsäuger wie Fuchs ist wichtig

Schöner wohnen allein reicht nicht: Deshalb ist die Jagd eine wichtige Stellschraube für Leitarten wie Feldhase, Feldhamster und Rebhuhn. Das Leuchtturmprojekt Wilde Feldflur im Erfurter Becken zeigt: Lebensraum verbessernde Maßnahmen in Kombination mit der Bejagung räuberischer Arten wie Fuchs und Waschbär wirken positiv. Innerhalb von nur drei Jahren konnte die Zahl der Feldhasen im Projektgebiet bis zum Frühjahr 2025 verdoppelt werden, der Besatz an Rebhühnern ist gleichzeitig um die Hälfte angestiegen. Das länderübergreifende Projekt Wilde Feldflur findet in Sachsen-Anhalt und Thüringen statt.

Vorschläge für sinnvolle Öko-Regelungen im Überblick

Qualität

  • Überjährigkeit: Blühfläche bleibt über den Winter stehen – Deckung und Brutplätze für Bodenbrüter sowie Überwinterungsmöglichkeiten für Insekten
  • geeignete Bewirtschaftung: Fläche im Spätsommer des Vorjahres anlegen, keine Bearbeitung während der Brut- und Setzzeit
  • Vegetation: heterogene Struktur durch artenreiche Zusammensetzung (Selbstbegrünung oder Aussaat)
  • Größe: Mindestbreite 20 Meter für reduziertes Prädationsrisiko. Ab 40 Meter Breite kein Qualitätszuwachs mehr für viele Feldvogelarten.

Lage

  • positiv: Blühflächen und Brachen umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen – zumindest an den Längsseiten
  • positiv: gleichmäßige Verteilung im Raum für funktionalen Biotopverbund
  • ungünstig: Randstrukturen wie Waldränder oder hohe Gehölze – schlechtes Mikroklima für Insekten und hoher Prädationsdruck durch Beutegreifer (Wertgebende Feldvogelarten wie Rebhuhn, Feldlerche und Kiebitz sind Kulissenflüchter)
  • ungünstig: störungsreiche Wege – hoher Druck durch Freizeitnutzung ergibt permanente Störung, Stress und schließlich Meidungsverhalten durch wertgebende Feldvogelarten oder Feldhasen.

Wie werden Feldhasen gezählt?

Jägerinnen und Jäger zählen Feldhasen nachts auf genau festgelegten Strecken mit genormten Scheinwerfern. Die Augen der Hasen reflektieren das Licht arttypisch, eine Unterscheidung von anderen nachtaktiven Tieren wie dem Fuchs ist leicht möglich. Wissenschaftler werten die Daten anschließend aus. Gezählt wird nach Möglichkeit mindestens zweimal im Frühjahr und im Herbst. Die rund 400 Referenzgebiete sind nach Großlandschaften unterteilt, die sich jeweils in Faktoren wie Geologie, Boden, Klima und Vegetation unterscheiden.

Wildtiermonitoring in Schleswig-Holstein:

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