Hessen: Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest

6. Juni 2024 (dpa) Rüsselsheim am Main. Die in Deutschland selten auftretende Viruserkrankung Afrikanische Schweinepest ist erstmals in Hessen nachgewiesen worden. Für Menschen ist sie ungefährlich, für Schweine hingegen meist tödlich.

In Hessen ist die Afrikanische Schweinepest bei einem Wildschwein nachgewiesen worden – es handelt sich um den ersten Fall in dem Bundesland. Das sterbende Tier sei südlich von Rüsselsheim am Main im Landkreis Groß-Gerau nahe einer Landstraße gefunden worden, teilte das Regierungspräsidium Darmstadt am Sonntag mit. Ein positiver Test auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde demnach vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, bestätigt.

Der Kreis Groß-Gerau, das Regierungspräsidium Darmstadt und das hessische Landwirtschaftsministerium arbeiteten laut einer gemeinsamen Mitteilung eng zusammen. Ziel sei es, die Tierseuche auf ein möglichst kleines Gebiet einzudämmen und zu verhindern, dass sie sich ausbreite oder auf Hausschwein-Bestände übertrete.

Für Menschen und andere Tierarten ist die Viruserkrankung den Angaben zufolge ungefährlich – bei Haus- und Wildschweinen ist sie dagegen unheilbar und verläuft fast immer tödlich. Eine Impfung gibt es nicht. Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände wie Kleidung und Schuhe sowie Futter durch den Menschen übertragen werden.

Um den Fundort bei Rüsselsheim sollte der Mitteilung zufolge in einem Radius von rund 15 Kilometern eine sogenannte Restriktionszone eingerichtet werden. Verfügungen sollen den Umgang mit Schweinen und deren Haltung regeln sowie den Umgang mit tierischen Produkten und das Ausbringen von Gülle. Ein generelles Jagdverbot in der Zone soll dazu führen, Wildschweine nicht aufzuschrecken.

Zone erfasst auch Gebiete in Rheinland-Pfalz

Betroffen von der Restriktionszone sind neben dem Landkreis Groß-Gerau der Main-Taunus-Kreis, Darmstadt-Dieburg, der Landkreis Offenbach sowie die Städte Frankfurt und Wiesbaden. Zudem liegen in Rheinland-Pfalz der Landkreis Mainz-Bingen und die Stadt Mainz in dem Radius von 15 Kilometern.

In den Kreisen wurden die Suche nach erkrankten Tieren und entsprechende Tests organisiert sowie die Einrichtung von Sammelplätzen für Kadaver vorbereitet. «Bislang wurde lediglich ein infiziertes Wildschwein festgestellt», hieß es in der Mitteilung. Wenige Kilometer davon entfernt wurden demnach zwar zwei tote Wildschweine gefunden – aber negativ auf das Virus getestet.

Der Sprecher des Deutschen Jagdverbandes, Torsten Reinwald, sagte der Deutschen Presse-Agentur, das Virus sei vermutlich vom Menschen verbreitet worden, etwa durch Wurstabfälle. Reinwald rief dazu auf, verhaltensauffällige oder tote Wildschweine umgehend der Polizei zu melden. Zudem solle man sich von ihnen fernhalten, um das Virus nicht beispielsweise über die Schuhsohlen zu verbreiten.

2020 war in Brandenburg der erste ASP-Fall bei einem Wildschwein in Deutschland bestätigt worden. Die Hauptgebiete der Ausbreitung in Deutschland waren dem Jagdverbands-Sprecher zufolge neben Brandenburg bisher Sachsen. Außerdem gab es Fälle in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Baden-Württemberg.

Quelle DPA

Der Beitrag Hessen: Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Afrikanische, Allgemein, ASP, Landesjagdverband, Schwarzwild, Schweinepest, Wildschwein | Kommentare deaktiviert für Hessen: Erster Fall von Afrikanischer Schweinepest

Mecklenburg-Vorpommern: ASP-Ausbruch in Schweinemastanlage

6. Juni 2024 (DJV/LJVMV) Berlin/Parchim. Virus wurde in einem Betrieb im Landkreis Vorpommern-Greifswald nachgewiesen. DJV und LJV bitten Jägerschaft, Biosicherheit ernst zu nehmen. Landwirtschaftsminister Backhaus spricht von einem Punkteintrag, Schwarzwild ist nicht betroffen.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist die Afrikanischen Schweinepest (ASP) ausgebrochen: Wie viele der rund 3.500 Tiere einer Mastanlage bei Pasewalk betroffen sind, ist nicht bekannt. Landwirtschaftsminister Till Backhaus spricht von einem Punkteintrag, ähnlich dem von 2021 in der Mastanlage bei Lalendorf. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern (LJV) appellieren an die Jägerschaft bundesweit, die Maßnahmen der Biosicherheit unbedingt einzuhalten. Dies gilt vor allem für Jägerinnen und Jäger, die gleichzeitig Schweinehalter sind.

DJV und LJV bitten die Jägerschaft vor Ort, sich weiterhin streng an die Allgemeinverfügung des Landkreises Vorpommern-Greifswald zu halten. Diese umfasst unter anderem eine stärkere Bejagung des Schwarzwilds und die durchgängige Beprobung erlegter Tiere.

Die Amtsveterinärin aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald hat bereits vor dem aktuellen ASP-Ausbruch auf das engmaschige und umfangreiche ASP-Monitoring im betroffenen Gebiet hingewiesen und hat die vorbildliche Arbeit der Jägerinnen und Jäger gelobt. Seit September 2023 bis zum aktuellen Vorfall galt das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern als ASP-frei. Ein Seuchengeschehen in den Schwarzwildbeständen zeichnet sich derzeit nicht ab.

Weitere Informationen zur ASP gibt es im Internet: www.jagdverband.de/asp

PM DJV

Der Beitrag Mecklenburg-Vorpommern: ASP-Ausbruch in Schweinemastanlage erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Afrikanische, Allgemein, ASP, Landesjagdverband, mecklenburg, schwein, Schweinepest, vorpommern | Kommentare deaktiviert für Mecklenburg-Vorpommern: ASP-Ausbruch in Schweinemastanlage

Niederwildhege: Tag des Niederwildes 2024

Tag des Niederwildes 2024

22. Juni 2024 auf Gut Dobersdorf 9.00-16.00 Uhr

Am 22. Juni 2024 treffen sich die Niederwild-Enthusiasten auf Gut Dobersdorf im Kreis Plön. Neben spannenden Vorträgen von Niederwild-Experten wie Paul Rössler, Werner Kuhn und Dr. Daniel Hoffmann, erwarten die Besucher auch zahlreiche Aussteller von A-Z. Natürlich ist auch an das leibliche Wohl gedacht und für unseren Nachwuchs gibt es Hüpfburgen und vieles weitere.

Vortragsprogramm

Uhrzeit: 10:00 – 11:00 Dr. Daniel Hoffmann ist Biologe und arbeitet für die Game Conservancy. Er setzt sich seit langer Zeit mit dem Thema „Beetle Banks“ auseinander und stellt deren Effekte in seinem Vortrag vor.

Uhrzeit: 12:30 – 13:30 Lebensräume planen und gestalten. Das sind die Arbeitsschwerpunkte von Werner Kuhn. Als Landwirt und Jäger berichtet er über Lebensraumverbessernde Maßnahmen und kann dabei auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen.

Uhrzeit: 14:30 – 15:30 Paul Rössler ist Berufsjäger in Niedersachsen. Als Experte für Fangjagd und Raubwildbejagung wird er in seinem Vortrag auf alle Aspekte eines erfolgreichen Prädatorenmanagements eingehen.

Weitere Informationen

Der Tag des Niederwildes wird ausgerichtet

von den Kreisjägerschaften Plön, Oldenburg, Eutin & Kiel

Mit Unterstützung des

Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein und des Deutschen Jagdverbandes

Der Beitrag Niederwildhege: Tag des Niederwildes 2024 erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, des, dobersdorf, gut, Landesjagdverband, Niederwild, niederwildes, tag | Kommentare deaktiviert für Niederwildhege: Tag des Niederwildes 2024

Web-Seminar: Rotwild jagen, aber wie?

Kann, darf und sollte ich Rotwild überhaupt noch jagen? Warum, weshalb und wie Rotwildjagd ausgeübt werden sollte, erklärt Burkhard Stöcker von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) in diesem Web-Seminar. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Wildökologie, Ornithologie, Waldökologie & Vegetationskunde. Als erfahrener Fachmann für das Rotwild wird Stöcker beleuchten, wie mit dieser störungsempfindlichen Wildart in jagdlicher Theorie und Praxis umgegangen werden sollte und wie die menschlichen Verhaltensweisen angepasst werden könne. Hierbei geht er auf jagdliche Kernpunkte, sowie Reviergestaltung aber auch die jagdliche Infrastruktur ein. Auch gibt es wieder die Möglichkeit umfangreich Fragen zu stellen.

Referent: Diplom Forstwirt Burkhard Stöcker, Fachjournalist für Wildbiologie und Jagd
Lehrbeauftragter für Ökologie und Ornithologie (HNE Eberswalde)

Das Web-Seminar findet via Webex statt. Der Link für die Teilnahme wird spätestens am 28. Mai 2024

Hier gehts zur Anmeldung

Der Beitrag Web-Seminar: Rotwild jagen, aber wie? erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Jagd, Jagen, Landesjagdverband, rotwild, Seminar, web | Kommentare deaktiviert für Web-Seminar: Rotwild jagen, aber wie?

Seehundstation Friedrichskoog: Erster Heuler des Jahres aufgenommen

Die Geburtenzeit der Seehunde hat begonnen. Der erste Heuler der Saison wurde am 15.05.2024 in der Seehundstation Friedrichskoog aufgenommen. Der wenige Tage alte Heuler

Der Heuler wurde auf den Namen “Bosse” getauft (Quelle Seehundstation Friedrichskoog)

wurde am Strand von St. Peter-Ording von Erholungssuchenden entdeckt. Der Heuler trägt noch sein weißes Lanugofell und war verletzt. Vermutlich gehen die Verletzungen auf Hundebisse zurück. Die Hauptgeburtenzeit der Seehunde ist von Mai bis August. Ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist deshalb wichtig. Störungen durch den Menschen können eine Ursache für die Trennung von Mutter und Jungtier sein. Erholungssuchende müssen deshalb großen Abstand zu den Meeressäugern halten. Beim Fund eines allein liegenden Seehundes sollte folgendes beachtet werden:

Die Seehundstation Friedrichskoog ist die einzige berechtigte Aufnahmestellen für Heuler in Schleswig-Holstein.

Der Beitrag Seehundstation Friedrichskoog: Erster Heuler des Jahres aufgenommen erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, friedrichskoog, Landesjagdverband, Naturschutz, seehund, station | Kommentare deaktiviert für Seehundstation Friedrichskoog: Erster Heuler des Jahres aufgenommen

Offen und transparent: Verbandsbericht 2023/2024 veröffentlicht

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein hat seinen Verbandsbericht 2023/2024 veröffentlicht. Der Bericht gibt Einblicke in die Arbeit des Verbandes für Natur- und Umweltschutz und hält Rückschau auf das letzte Jahr. Erfahren Sie mehr über die Aktivitäten aus den Sparten und Arbeitskreisen des Verbandes und laden Sie den Bericht jetzt online herunter.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein hat seinen Verbandsbericht 2023/2024 veröffentlicht. Der Bericht ist ab sofort online verfügbar und gibt einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Verbandes des vergangenen Jahres. Die Mitglieder des Landesjagdverbandes haben im vergangenen Jahr besonders die Lebensraumzerschneidung in den Fokus gerückt. Neben dem “1. Zukunftsforum Rotwild” gab es viele weitere Initiativen seitens des Verbandes, um die heimische Tierwelt zu schützen.

Weitere Schwerpunktthemen des Berichts sind die Aktivitäten aus den verschiedenen Sparten und Arbeitskreisen des Verbandes. Hierzu gehören beispielsweise die Hundearbeit, das Schießwesen, die Niederwildhege und das Engagement der Jagdhornbläser. Aber auch die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Organisationen sowie die Mitwirkung an politischen Entscheidungen im Bereich Natur- und Umweltschutz. Auch das Thema Berufsausbildung zum Revierjäger wird im Bericht umfassend dargestellt.

„Für alle, die sich schon immer gefragt haben – Was macht die Landesjägerschaft eigentlich so alles? Wofür verwendet der LJV seine Mitgliedsbeiträge? – bietet der Verbandsbericht einen guten Überblick. Mit diesem Bericht konnten wir erneut unserem Versprechen nach mehr Information und Transparenz gegenüber unseren Jägerinnen und Jägern gerecht werden“, betont LJV-Präsident Wolfgang Heins.

Der Verbandsbericht für das Jahr 2023/24 ist ab sofort online unter https://ljv-sh.de/unsere-angebote/publikationen/verbandsbericht/ verfügbar.

Der Beitrag Offen und transparent: Verbandsbericht 2023/2024 veröffentlicht erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Jagdhundewesen, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Offen und transparent: Verbandsbericht 2023/2024 veröffentlicht

Landesjägertag 2024: Delegierte trafen sich in Neumünster

Die Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV) fand am 06. April im Rahmen der Messe “Outdoor jagd & natur” in den Holstenhallen in Neumünster statt. Auf der Tagesordnung standen neben Berichten und den Finanzen auch Ehrungen. LJV-Präsident Wolfgang Heins nahm in seiner Rede Bezug auf viele verschiedene Themen, die die Jägerschaft im Land bewegen. Das Grußwort hielt DJV-Präsident Helmut Dammann-Tamke.

Die Delegiertenversammlung des LJV fand am 06. April 2024 im Rahmen der Messe “Outdoor jagd & natur” im „Holstenhallen Congress Center“ statt. Auf der Tagesordnung standen die jagdpolitischen Ausführungen des Präsidenten Wolfgang Heins auch Grußworte des DJV-Präsidenten Helmut Dammann-Tamke sowie die Ehrungen. Zunächst wurde jedoch in aller Stille den verstorbenen Verbandsmitgliedern gedacht.

LJV-Präsident Wolfgang Heins nahm in seinem anschließenden Bericht Bezug auf die aktuelle politische Lage. Hier forderte Heins ein regional differenziertes Bestandsmanagement in Bezug auf den Wolf. Auch die Aufnahme des Goldschakals ist seitens des Verbandes gefordert worden. Heins dankte zudem den Landtagsabgeordneten der Landtagsfraktionen sowie dem Landwirtschaftsministerium, dem Minister und der Staatssekretärin für die konstruktiven und guten Gespräche und den konstruktiven Austausch in Bezug auf jagdliche Themen.

Weitere aktuelle Themen standen im Fokus. Präsident Heins kritisierte die Auslegung des Urteils des OVG Münster bezüglich des Aufbewahrungsortes von Waffenschrankschlüsseln durch einige Behörden im Bundesgebiet. Auch betonte Heins, dass der Schutz der Ostsee wichtig sei, aber der ursprünglich geplante Nationalpark Ostsee und der angestoßene Prozess weiterhin kritisch begleitet werde. Auch richtete Präsident Heins klar den Blick in Richtung Zukunft. „Wie aber soll, ja muss der Verband zukünftig aufgestellt sein, um den immer mehr zunehmenden Anforderungen gerecht werden zu können? Welche Erwartungen werden an den Verband gestellt? Und welches Personal muss dafür zur Verfügung stehen?“, fragte der Präsident in seiner Rede. Im Rahmen von Zukunftsworkshops sollen diese Fragen zukünftig weitere Bearbeitung finden.

Das Präsidium wurde zudem im weiteren Verlauf entlastet. Der Voranschlag für das Haushaltsjahr 2025 wurde ebenso angenommen. Auch Ehrungen für besonders verdiente Mitglieder des Verbandes standen auf dem Programm. Volker Biß wurde mit der DJV-Verdienstnadel in Bronze geehrt. Die Verdienstnadel in Silber wurde an gleich vier außerordentlich engagierte Jäger verliehen: Stephan Gülck, Detlef Hars, Hans-Jürgen Dunkelmann und Klaus Schümann wurden mit der silbernen Verdienstnadel geehrt.

Staatssekretärin Anne Benett-Sturies verlieh abschließend den Hubertus Cup für die beste Jugendarbeit innerhalb des Verbandes. Gemeinsam mit Präsidiumsmitglied Jörg Sticken, dem Vorsitzenden des Landesjugendringes Schleswig-Holstein Dr. Jochen Wilms und Landesjugendobfrau Jenny Ehmke bildete die Staatssekretärin die vierköpfige Jury. „In diesem Jahr möchten wir uns vorab recht herzlich bei der Staatssekretärin Anne Benett-Sturies und dem Landwirtschaftsministerium bedanken, die mit einem sehr großzügigen Beitrag die Preisgelder des Hubertus-Cups 2024 im Rahmen der Initiative „WIR gestalten Zukunft“ in diesem Jahr unterstützt haben.“, leitetet Präsidiumsmitglied Jörg Sticken die Preisverleihung ein. Der erste mit 1000 EUR dotierte Preis ging an den Hegering Wangels der Kreisjägerschaft Oldenburg. Die Schlaufüchse (Kreisjägerschaft Neumünster) erreichten Platz zwei und wurden mit 500 EUR prämiert. Platz drei und somit 250 EUR Preisgeld gingen an den Hegering Hohner Harde der Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost.

Im Anschluss folgte die ausführliche Trophäenbesprechung durch Jan-Wilhelm Hammerschmidt (ehe. Kreisjägermeister Plön, Arbeitskreis Schalenwild), der die Auswertung der diesjährigen Landestrophäenschau bekannt gab und einen Überblick über den landesweiten Zustand des Schalenwilds lieferte. Der Landesjägertag wurde wiedermals und musikalisch auf höchstem Niveau umrahmt von den Jagdhornbläsern der Bläsergruppe Hohner Harde und dem Bläserkorps Hohenwestedt.

Der Beitrag Landesjägertag 2024: Delegierte trafen sich in Neumünster erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in 2024, Allgemein, Landesjagdverband, Landesjägertag | Kommentare deaktiviert für Landesjägertag 2024: Delegierte trafen sich in Neumünster

Jagd- und Schonzeiten: Anhörung gestartet

Die Jagd- und Schonzeitenverordnung für Schleswig-Holstein soll angepasst werden. Im Fokus der Änderungen stehen Gänsearten und anderes Federwild. Die Frist zur Stellungnahme endet am 31. Mai 2024. Im Folgenden können Sie den Verordnungsentwurf einsehen:

Anhörungsverfahren Jagd- und Schonzeiten

Der Beitrag Jagd- und Schonzeiten: Anhörung gestartet erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Jagd, Landesjagdverband, schonzeit | Kommentare deaktiviert für Jagd- und Schonzeiten: Anhörung gestartet

Schießübungsnachweis: Stellungnahme eingereicht

Die Gesetzesnovelle des Landesjagdgesetzes trat mit Wirkung vom 26. Januar 2024 in Kraft. Unter anderem wurde auch ein verpflichtender Schießübungsnachweis für die Teilnahme an Gesellschaftsjagden auf Schalenwild eingeführt. Im Gesetzestext heißt es dazu:

“Bei einer Gesellschaftsjagd auf Schalenwild dürfen nur Schützinnen oder Schützen teilnehmen, die einen Schießübungsnachweis, der nicht älter als ein Jahr ist, mit sich führen. Die Jagdleiterin oder der Jagdleiter haben dafür Sorge zu tragen, dass nur Schützinnen und Schützen an der Gesellschaftsjagd teilnehmen, die einen derartigen Schießübungsnachweis mit sich führen. Die Schützinnen und Schützen haben den Schießübungsnachweis auf Verlangen der Jagdleiterin oder dem Jagdleiter vorzuzeigen. Die oberste Jagdbehörde wird ermächtigt, Form und Inhalt des Schießübungsnachweises sowie die Anerkennung von Schießübungsnachweisen anderer Bundesländer durch Verordnung zu regeln. Gesellschaftsjagd im Sinne des § 16 des Bundesjagdgesetzes ist eine Jagd, an der mehr als drei Schützinnen oder Schützen räumlich und zeitlich zusammenwirken.”

Die Rahmenbedingungen für den Schießübungsnachweis sollen zeitnah in einer Verordnung geregelt werden. Hierzu hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein seine Stellungnahme am 26.04.2024 eingereicht. Die Stellungnahme ist einsehbar unter dem untenstehenden Link:

Stellungnahme Schießübungsnachweis

Der Beitrag Schießübungsnachweis: Stellungnahme eingereicht erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, gesetz, landesjagdgesetz, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Schießübungsnachweis: Stellungnahme eingereicht

Web-Seminar: Rotwild jagen, aber wie?

Kann, darf und sollte ich Rotwild überhaupt noch jagen? Rotwild ist eine sensible und störungsempfindliche Wildart und unterliegt einer behördlichen Abschussplanung. Doch wie gelingt eine erfolgreiche, weidgerechte und störungsarme Bejagung des Rotwildes? Warum, weshalb und wie Rotwildjagd ausgeübt werden sollte, erklärt Burkhard Stöcker von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNE) in diesem Web-Seminar.

Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Wildökologie, Ornithologie, Waldökologie & Vegetationskunde. Als erfahrener Fachmann für das Rotwild wird Stöcker beleuchten, wie mit dieser störungsempfindlichen Wildart in jagdlicher Theorie und Praxis umgegangen werden sollte und wie die menschlichen Verhaltensweisen angepasst werden können. Hierbei geht er auf jagdliche Kernpunkte, sowie Reviergestaltung aber auch die jagdliche Infrastruktur ein. Auch gibt es wieder die Möglichkeit umfangreich Fragen zu stellen.

Referent: Diplom Forstwirt Burkhard Stöcker, Fachjournalist für Wildbiologie und Jagd
Lehrbeauftragter für Ökologie und Ornithologie (HNE Eberswalde)

Hier geht es zur Anmeldung

Der Beitrag Web-Seminar: Rotwild jagen, aber wie? erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Jagd, Landesjagdverband, rotwild | Kommentare deaktiviert für Web-Seminar: Rotwild jagen, aber wie?

Seminar: Fläche – ein immer mehr beanspruchtes Gut

Zur Erfüllung unserer gesellschaftlichen Erwartungen wie den Wohnungsbau, die infrastrukturelle Entwicklung oder die Energiewirtschaft
werden immer grüne Flächen in Anspruch genommen. Wie gehen wir mit der Ressource Boden im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen zum Klima-, Umwelt- und Naturschutz sowie Infrastruktur- oder Klimaanpassungsmaßnahmen um? Der Workshop befasst sich mit den weiteren Entwicklungen und versucht, Wege heraus aus diesen Entwicklungen aufzuzeigen.

Schwerpunkte:

  • Bestandsaufnahme und aktuelle Entwicklungen
  • Reduzierung der Nutzung unbebauter Flächen: Konkurrenzsituationen, Mehrfachnutzungen
  • Best Practice Modelle

Wann und wo? Donnerstag, 30. Mai 2024 im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume, Flintbek

Hier können Sie den Flyer herunterladen
Hier können sie den anmeldevordruck herunterladen

Der Beitrag Seminar: Fläche – ein immer mehr beanspruchtes Gut erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, bnur, flächenverbrauch, Landesjagdverband, Naturschutz, photovoltaik, pv, Seminar, solar, Workshop | Kommentare deaktiviert für Seminar: Fläche – ein immer mehr beanspruchtes Gut

Neuer Solar-Erlass: Landesjagverband reicht Stellungnahme ein

Die Landesplanung hat anlässlich der vom Bund beschlossenen umfangreichen Gesetzesänderungen für einen beschleunigten Energieausbau im Sinne der Klimawende die Überarbeitung des Erlasses über die „Grundsätze zur Planung von großflächigen Solar-Freiflächenanlagen im Außenbereich“ (Solar-Erlass) vorgenommen. Diese Überarbeitung soll in Kürze abgeschlossen werden. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein hat seine Stellungnahme als Träger öffentlicher Belange zu den „Grundsätzen zur Planung von großflächigen Solar-Freiflächenanlagen im Außenbereich“ eingereicht. Besonderen Bezug nimmt die Landesjägerschaft vor allem auf den Schutz von Wanderkorridoren für wildlebende Tiere sowie den erheblichen Umwelteinfluss, den Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf die Umwelt haben.

Stellungnahme: Grundsätze zur Planung von großflächigen Solar-Freiflächenanlagen im Außenbereich

Der Beitrag Neuer Solar-Erlass: Landesjagverband reicht Stellungnahme ein erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, energie, erneuerbare, Landesjagdverband, Naturschutz, pv, pv-anlage, solar, solarpark | Kommentare deaktiviert für Neuer Solar-Erlass: Landesjagverband reicht Stellungnahme ein

Hautpsache draußen: Outdoor 2024 startet am 05. April

Hautpsache draußen: OUTDOOR JAGD & NATUR

Draußen erleben, entdecken und aktiv sein für alle Naturinteressierten und Outdoor Freunde. Besucher können sich an drei Tagen in den Hallen und auf dem Außengelände wieder über die aktuellen Outdoor-Trends informieren und spannende Naturthemen (neu) für sich entdecken – egal ob beim Jagen oder Angeln, ob beim Wandern, Biken, Kanufahren oder auch beim Campen und Grillen. Erlebnisse, Ausflüge und Urlaube in der näheren Umgebung sind zunehmend gefragt. Nur oftmals sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht bzw. kennt sich am anderen Ende der Welt besser aus als in der Nachbarschaft. Auf der OUTDOOR können Sie die Schätze in Ihrer Region entdecken und sich für die Zeit draußen vorbereiten und ausstatten.

Der Beitrag Hautpsache draußen: Outdoor 2024 startet am 05. April erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Hautpsache draußen: Outdoor 2024 startet am 05. April

Goldschakal: Dritter Nachweis in Schleswig-Holstein

FLINTBEK/KREIS STEINBURG. Kürzlich ist dem schleswig-holsteinischen Wolfsmanagement Bildmaterial einer privaten Wildkamera zur Verfügung gestellt worden. Die durch Fachleute des Wolfsmanagements ausgewerteten Fotos zeigen eindeutig einen Goldschakal, der am 29. Februar und am 1. März 2024 den Radius der Fotofalle im Bereich des Amtes Schenefeld im Kreis Steinburg passierte. Der für solche Fälle zuständige Experte des Landes, Dr. Norman Stier von der Universität Dresden, stufte das Vorkommen als sicheren Nachweis (SCALP-Kriterium C1) ein. Es handelt sich damit um den dritten C1-Nachweis eines Goldschakals in Schleswig-Holstein.

Ein Goldschakal ging im Amtsbereich Schenefeld in die Fotofalle. © Foto: privat

Ein Goldschakal ging im Amtsbereich Schenefeld in die Fotofalle. © Foto: privat

Der erste sichere Goldschakal-Nachweis in Schleswig-Holstein wurde im Zusammenhang mit einem Nutztierriss am 15. März 2017 im Amt Kirchspiellandgemeinden Eider im Kreis Dithmarschen erbracht. Der zweite Nachweis gelang am 3. Mai 2023 im Amt Probstei, Kreis Plön, ebenfalls im Rahmen eines Fotofallennachweises.

In Deutschland wurden seit 1998 mittlerweile zahlreiche Goldschakal-Nachweise erbracht. Im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg wurde im Spätherbst 2021 erstmals in Deutschland eine Reproduktion des Goldschakals nachgewiesen – in Niedersachsen dann im Jahr darauf eine weitere im Landkreis Uelzen.

Hintergrund:

Goldschakale stellen neben dem Wolf den einzigen Vertreter der Gattung Canis auf dem europäischen Kontinent dar. Sie gehören zu den mittelgroßen Caniden und liegen mit ihrem Gewicht von 8 bis maximal 15 kg und einer Schulterhöhe von bis zu 50 cm zwischen Rotfuchs und Wolf. Sie kommen in weiten Teilen des südlichen Asiens (vom Nahen Osten über Indien bis Thailand) vor. In Europa liegt der Verbreitungsschwerpunkt im Balkangebiet bis ins südöstliche Österreich. Von dort wanderten in den vergangenen Jahren immer wieder Tiere nach Deutschland (Nachweise gibt es aus fast allen Bundesländern) und sogar bis Dänemark.

Goldschakale leben in der Regel in Paaren und besetzen feste Territorien von etwa drei Quadratkilometern, die sie gegen andere Goldschakale verteidigen. Sie ernähren sich von Insekten, Nagetieren, Vögeln und Amphibien und können darüber hinaus kleinere Säugetiere, selten Rehe, sowie deren Nachwuchs erbeuten.

In Deutschland ist die Art nicht in der Liste der jagdbaren Arten nach Bundesjagdgesetz genannt und wird im Anhang 5 der FFH-Richtlinie geführt. Die Gründe für die Arealausdehnung des Goldschakals sind noch nicht abschließend geklärt, dürften aber zumindest teilweise mit der Klimaerwärmung zusammenhängen.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Martin Schmidt und Janine Wergin, Landesamt für Umwelt des Landes Schleswig-Holstein | Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek | Telefon 04347 704-243 und -198 | Telefax: 04347 704-702 | E-Mail: martin.schmidt@lfu.landsh.de und janine.wergin@lfu.landsh.de I www.schleswig-holstein.de/lfu

Der Beitrag Goldschakal: Dritter Nachweis in Schleswig-Holstein erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, goldschakal, Landesjagdverband, nachweis, schakal | Kommentare deaktiviert für Goldschakal: Dritter Nachweis in Schleswig-Holstein

Jungwildrettung: Ausnahmeregelung für Drohnen für beschlossen

(DJV/DWR) Berlin/Hamburg Bundesverkehrsministerium lässt Bestandsdrohnen ohne Zertifizierung des Herstellers weiterhin zu. Mindestabstand zu Siedlungen, Erholungsgebieten sowie Industrie- und Gewerbeflächen wird reduziert. Bundesregierung reagiert damit auf Forderungen von DJV und DWR.

Das Bundesverkehrsministerium hat heute eine Ausnahmeregelung angewiesen, mit der die Jungwildrettung mit Bestandsdrohnen weiterhin möglich bleibt. Drohnen, die vor dem Inkrafttreten der EU-Drohnenverordnung angeschafft wurden, können damit weiterhin während der Mahd eingesetzt werden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Deutsche Wildtierrettung (DWR) begrüßen die Entscheidung. Beide Verbände hatten sich gegenüber der Bundesregierung für eine schnelle und unbürokratische Lösung eingesetzt.

“Im Sinne des Tierschutzes war diese Entscheidung dringend notwendig, damit Jägerinnen und Jäger in der kurz bevorstehenden Saison effektiv Tierleid verhindern können”, sagte DJV-Präsident Helmut Dammann-Tamke. „Rechtssicherheit für unsere Jungwildretter ist unabdingbar und muss dauerhaft erreicht werden“, ergänzte der DWR-Vorsitzende Andreas Brandt. Die Ausnahmeregelung des Luftfahrt-Bundesamtes ist zunächst auf acht Monate befristet. Gegenüber DJV und DWR haben ranghohe Behördenvertreter aus den zuständigen Ministerien signalisiert, dass eine dauerhafte Lösung gefunden werden soll.

Mit der neuen Regelung bleibt es vorerst möglich, Bestandsdrohnen einzusetzen, auch wenn diese nicht über eine entsprechende Zertifizierung des Herstellers verfügen. Entsprechende EU-Vorgaben werden ausgesetzt. Der Mindestabstand zu Siedlungen, Erholungsgebieten sowie Industrie- und Gewerbeflächen wird laut Allgemeinverfügung des Luftfahrt-Bundesamtes von 150 auf 10 Meter reduziert. Somit sollen Drohnen künftig auf über 90 Prozent mehr Agrarflächen eingesetzt werden können.

Die Jungwildrettung in der Mähsaison wird zum Großteil von ehrenamtlichen Helfern geleistet. Allein bei der DWR sind knapp 460 Teams registriert. Der Drohneneinsatz mit Wärmebildtechnik ist auf die frühen Morgenstunden beschränkt. Die in den vergangenen Jahren massiv gestiegenen regulatorischen Hürden für Drohnen setzen diese für den Tier- und Artenschutz enorm wichtige Arbeit zunehmend aufs Spiel.

Quelle: DJV

Der Beitrag Jungwildrettung: Ausnahmeregelung für Drohnen für beschlossen erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Jungwildrettung: Ausnahmeregelung für Drohnen für beschlossen

Jungwildrettung: Förderung auch für 2024 geplant

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert auch in diesem Jahr die Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung für jagdliche Vereine und Rehkitz- beziehungsweise Wildtierrettungsvereine. Förderumfang, Antragsformulare oder Förderbedingungen sind aktuell noch nicht bekannt.

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Bundesantsalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gerne unter 0228 6845-3167 oder per E-Mail unter rehkitzrettung@ble.de zur Verfügung.

In Kürze finden Sie auf dieser Seite alle wichtigen Informationen

Hinweis zu geförderten Bestandsdrohnen 2021-2023 bezüglich der Klassifizierung (CE-Kennzeichnung)

Die Bundesregierung arbeitet aktuell an einer kurzfristigen und langfristigen Lösung für das angesprochene Problem beim Einsatz von Bestandsdrohnen zur Wildtierrettung. Die BLE ist zuversichtlich, dass die kurzfristige Lösung bis spätestens Ende März 2024 umgesetzt sein wird.

Quelle: BLE

Der Beitrag Jungwildrettung: Förderung auch für 2024 geplant erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Drohne, förderung, Kitzrettung, Landesjagdverband, rehkitz, rehkitzrettung | Kommentare deaktiviert für Jungwildrettung: Förderung auch für 2024 geplant

Rotwildschutz mit KI: Minister Schrödter überreicht Förderbescheid an Landesjagdverband

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz sollen jetzt in Schleswig-Holstein die Wanderwege des Rotwildes lokalisiert und geschützt sowie zum Beispiel neues Potenzial für die Errichtung von Grünbrücken erschlossen werden. Das Land fördert das KI-Projekt “Rotwild ID” mit rund 70.000 Euro. Digitalisierungsminister Dirk Schrödter überreichte am 08. März den Förderbescheid im Wildpark Eekholt an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein.

Das Projekt Rotwild ID zeigt anschaulich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten und der Nutzen von Künstlicher Intelligenz sind – auch in eher traditionellen Bereichen und Branchen, in denen man KI zunächst nicht vermutet“, sagte Dirk Schrödter. “Tier- und Naturschutz, aber auch Jagd und Verkehr gehen bei diesem KI-Projekt mit der Künstlichen Intelligenz eine beeindruckende Symbiose ein. Neue Technologien und Daten nutzen, effizient arbeiten, Kosten sparen, Mitarbeitende entlasten: Rotwild ID ist vorbildgebend für Unternehmen und Institutionen in Schleswig-Holstein, sich mit KI zu beschäftigen.

Das Rotwild wird in Schleswig-Holstein auf der Vorwarnliste der Roten Liste geführt, da es unter verringerter genetischer Vielfalt leidet. Um mögliche Gegenmaßnahmen gezielt umzusetzen, ist es erforderlich, ein gutes Verständnis vom Raumnutzungs- und Wanderverhalten der Tiere zu erlangen. Bisher wurden dafür die Tiere meist einzeln gefangen, betäubt und mit einem Sender ausgestattet. Diese Telemetrie ist arbeits- und kostenintensiv und bedeutet zugleich Stress für die Tiere. Rotwild ID wirkt dem entgegen. Wildbiologe Frank Zabel erläuterte gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesjagdverbandes Wolfgang Heins, LJV-Geschäftsführer Marcus Börner und Hilmar Freiherr von Münchhausen als Vertreter des International Council for Game and Wildlife Conservation (CIC) im Wildpark Eekholt die Hintergründe und Ziele des Projektes.

Beim KI-Projekt werden mit Hilfe Künstlicher Intelligenz Fotos von Wildkameras ausgewertet. Die KI ist in der Lage, die verschiedenen Wildtiere zu unterscheiden – ähnlich einem individuellen Fingerabdruck. Ziel des Projektes ist es, eine Gesichtserkennungssoftware für die zuverlässige Identifikation einzelner Tiere des Rotwildes zu entwickeln und so ein neues Instrument für die wildbiologische Forschung bereitzustellen. Um die Künstliche Intelligenz zu trainieren, werden die Daten im Wildpark Eekholt gesammelt. Der Park bietet durch die notwendigen Kontrollmöglichkeiten, die drei Rotwildrudel unterschiedlicher Herkunft und die landschaftliche Umgebung ideale Bedingungen, die Machbarkeit unter realistischen Bedingungen zu bewerten. Das Ergebnis des Projektes wird der Wissenschaft kostenfrei zur Verfügung gestellt.

 

Der Beitrag Rotwildschutz mit KI: Minister Schrödter überreicht Förderbescheid an Landesjagdverband erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, cic, Eekholt, ki, künstliche intelligenz, Landesjagdverband, minister, rotwild | Kommentare deaktiviert für Rotwildschutz mit KI: Minister Schrödter überreicht Förderbescheid an Landesjagdverband

Niederwild Initiative: Wildacker-Saatgut jetzt bestellen

Die richtige Anlage eines Wildackers fördert nicht nur einzelne Wildarten, sondern kann das Ökosystem ganzheitlich stützen. Blüten- und nektarreiche Buntbrachen, Blühstreifen und Wildwiesen gestalten nicht nur attraktive Lebensräume für unser Niederwild, sondern auch für Spinnentiere, Wildbienen und andere Insekten. Ein gelungener Wildacker bietet dem Wild Rückzugsmöglichkeiten, gute Äsung und Schutz vor Beutegreifern.

Ab sofort kann wieder die bewährte Saatgutmischung der „Niederwild Initiative“ bestellt werden. Die spezielle Mischung wurde vom “Arbeitskreis Niederwild” des Landesjagdverbandes (LJV) entwickelt und im Hegelehrrevier des LJV ausgiebig getestet. Zudem wurde die Saatgutmischung im Jahr 2022 auf rund 400 ha landesweit erfolgreich eingesetzt. Mit dem Gutschein-Code erhalten alle Mitglieder einen attraktiven Rabatt auf die Saatgutmischung der „Niederwild Initiative“.

Der Gutschein-Code lautet: WILD24 (Der Gutschein-Code ist im Rahmen der Bestellung online einzugeben).

Bestellungen erfolgen direkt über den Online-Shop von P.H. Petersen Lundsgaard: https://lundsgaard.de/NIEDERWILD-INITIATIVE/LU022.1

Bei Fragen zu einzelnen Bestellungen über den Onlineshop können Sie sich direkt per E-Mail wenden an: service@lundsgaard.de

Wir wünschen viel Erfolg bei der Niederwildhege!

Infoblatt Wildackermischung 2024 – Niederwild Initiative
Online-Shop: Hier geht es zur Bestellung
Anbauempfehlung des AK Niederwild

Der Beitrag Niederwild Initiative: Wildacker-Saatgut jetzt bestellen erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, initiative, Landesjagdverband, mischung, Naturschutz, Niederwild, saatgut, wildacker | Kommentare deaktiviert für Niederwild Initiative: Wildacker-Saatgut jetzt bestellen

Wildunfälle: Neuer Runderlass Wildwechsel

Seit Anfang des Jahres ist der neue Runderlass Wildwechsel in Kraft getreten. Zukünftig gestalten sich die Anordnungsvoraussetzungen für die Anordnung des Gefahrenzeichens 142 (Wildwechsel) mit und ohne Vorschiftzeichen 274 (zul. Höchstgeschwindigkeit) anders. Bei vermehrten Wildunfällen bzw. an Unfallhäufungspunkten können Jagdausübungsberechtigte entsprechende Anträge zur Aufstellung von Schildern an die Straßenverkehrsbehörde stellen. Der Erlass bezieht sich dabei auf alle Schalenwildarten, Dachs und Wolf. Die Voraussetzungen beziehen sich auf sechs Wildunfälle auf einer Strecke von 300 Metern oder auf zehn Wildunfälle auf einer Strecke von mind. 1000 Metern bis max. 3000 Metern jeweils in einem Kalenderjahr. Hierbei werden Daten berücksichtigt, die ausschließlich durch den Jagdausübungsberechtigten über das Tierfundkataster eingegeben werden. Soweit kein Nachweis durch das Tierfundkataster geführt wird, stellen die Jagdausübungsberechtigten ihre Anträge über die Unteren Jagdbehörden oder ggf. die Kreisjägermeister. Wildunfälle, die durch Polizeibeamte gemeldet wurden, werden berücksichtigt. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Erfassung von Wildunfällen durch die Jagdausübungsberechtigten notwendig. Details entnehmen Sie bitte dem Runderlass.

Runderlass Wildwechsel

Der Beitrag Wildunfälle: Neuer Runderlass Wildwechsel erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, erlass, Landesjagdverband, Wildunfall, Wildwechsel | Kommentare deaktiviert für Wildunfälle: Neuer Runderlass Wildwechsel

Jungwildrettung: Umfrage gestartet

Deutsche Wildtier Stiftung, Deutsche Wildtierrettung und Deutscher Jagdverband wollen Einsätze für Rehkitze und Wiesenvögel weiter verbessern. Online-Abfrage für den Tier- und Artenschutz geht bis zum 31. März.

(Berlin/Hamburg, 14. Februar 2024) In vielen Revieren Deutschlands sind ab Mitte April wieder Jungwild-Rettungsteams im Einsatz. Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für den Tier- und Artenschutz während der Grünlandmahd. Die Anzahl der geretteten Wildtiere und der zeitliche Aufwand wurden bislang aber nicht einheitlich erfasst. Die Deutsche Wildtierrettung und die Deutsche Wildtier Stiftung haben deshalb heute gemeinsam mit dem Deutschen Jagdverband eine bundesweite Umfrage gestartet. Ziel ist es, Ergebnisse und Erfahrungen bei der Jungwild-Rettung aus der Saison 2023 zusammenzuführen und auf regionaler Ebene auszuwerten. Dadurch sollen Effektivität und Effizienz der Einsätze nicht nur bei der Rehkitzrettung, sondern zunehmend auch beim Wiesenvogelschutz weiter verbessert werden.

Die Umfrage ist bis zum 31. März 2024 unter www.surveymonkey.com/r/Jungwildrettung2023 freigeschaltet, das Ausfüllen dauert nur wenige Minuten. Die erhobenen Daten werden nicht auf Revier- oder Gemeindeebene veröffentlicht. Die Umfrage wurde mit freundlicher Unterstützung durch den Landesjagdverband Schleswig-Holstein programmiert und bereitgestellt.

Mit 420 registrierten Teams aus ganz Deutschland ist die Deutsche Wildtierrettung die bundesweit größte Organisation ihrer Art. Getragen wird sie von zwölf Jagd- und sieben Bauernverbänden. Eine Registrierung ist für Jungwild-Rettungsteams kostenfrei, ebenso eine Erstberatung für die Anschaffung von Drohnen.

PM DJV

Hier geht es zur Umfrage

Der Beitrag Jungwildrettung: Umfrage gestartet erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, jungwild, Kitzrettung, Landesjagdverband, Naturschutz, rehkitz, rettung, wiesenmahd | Kommentare deaktiviert für Jungwildrettung: Umfrage gestartet