Bläserwesen: Termine im Überblick

Auch in diesem Jahr sind unsere Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser wieder mit zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen im ganzen Land vertreten. Ob bei Hubertusmessen, Landesbläserwettbewerben oder regionalen Veranstaltungen – die Bläsergruppen tragen mit ihrem musikalischen Können zur Pflege jagdlicher Traditionen und zur Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes bei. Eine Übersicht aller kommenden Termine finden Sie unten. Wir laden alle Mitglieder und Interessierten herzlich ein, die Veranstaltungen zu besuchen und die eindrucksvolle Klangwelt des Jagdhorns zu erleben.

Termine:

14.-16.02.2025 – Fortbildungsseminar für Fürst Pless-und Parforcehörner in „B“ und „Es“ Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg

21.03.2025 – Landesjägerball anlässlich75 Jahrfeier LJV in Lübeckmit-jagdmusikalischer Begleitung-

 

Outdoor-Messe Neumünster April 2025

04.04.2025 – Seminar für Fürst-Pless und Parforcehörner in „B“

05.04.2025 – Seminar für Parforcehörner in „Es“,Musik zu St. Hubertus“

 

14.-15.06.2025 – Bundeswettbewerb der Jagdhornbläser in Eichenzell

20.09.2025 – Jahrestagung der Kreisbläserobleute und Corpsführer

14.-15.11.2025 – Seminar zur Landeshubertusmesse in Kiel

15.11.2025 – Landeshubertusmesse in Kiel

 

Vorschau 2026

Februar – Fortbildungsseminar für Fürst Pless- und Parforcehörner in „B“ und- „Es“ im Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg

14.06.2026 – Landesbläserwettbewerb in der Kreisjägerschaft Herzogtum-Lauenburg

19.09.2026 – Jahrestagung der Kreisbläserobleute und Corpsführer

25.-27.09.2026 – Jugendbläserfreizeit im Wildpark Eekholt

Darüber hinaus gibt es weitaus mehr regionale Veranstaltungen unser Kreisjägerschaften, auf denen Bläser und Bläserinnen zahlreich vertreten sind.

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Live-Mitschnitte: Das 2. Zukunftsforum Rotwild als Videos online verfügbar

2. Zukunftsforum Rotwild erfolgreich durchgeführt – Vorträge jetzt kostenlos auf YouTube verfügbar

Nach dem großen Erfolg des 1. Zukunftsforums Rotwild im Mai 2023 fand am 7. Mai 2025 das 2. Zukunftsforum im Holstenhallen Congress Center in Neumünster statt – erneut mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Jagdverbandes.

Das Forum widmete sich den vielfältigen Herausforderungen, denen das Rotwild in Deutschland begegnet. Straßenbau, Energiewende, Freizeitdruck, intensive Land- und Forstwirtschaft sowie zunehmende Siedlungsaktivitäten stellen das Wildtier vor enorme Anpassungsleistungen. Ziel des Forums war es daher, zukunftsweisende Lösungsansätze zu präsentieren, die helfen, das Rotwild in dieser komplexen Gemengelage zu schützen und seine Lebensräume nachhaltig zu sichern.

Unter der ehrenamtlichen Moderation von Frank Zabel konnten sich die Teilnehmenden auf eine Reihe hochkarätiger Vorträge namhafter Referenten freuen. Im Anschluss an die Fachvorträge bot eine lebendige Podiumsdiskussion Raum für Austausch und weiterführende Perspektiven.

Ergänzt wurde das Programm durch eine Poster-Ausstellung, in der aktuelle Forschungs- und Artenschutzprojekte vorgestellt wurden. Sie ermöglichte einen praxisnahen Einblick in laufende Initiativen zum Schutz des Rotwildes.

Jetzt online: Die Vorträge zum Nachschauen

Alle Vorträge des 2. Zukunftsforums Rotwild sind ab sofort kostenlos auf YouTube verfügbar. Interessierte finden dort wertvolle Impulse, wissenschaftliche Hintergründe und praxisorientierte Lösungsansätze rund um den Rotwildschutz in Zeiten intensiver Landnutzung.

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Mitgliedervorteil: Neue Top-Konditionen bei Häufle & Lundt

Exklusiv für unsere Mitglieder: In Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner Häufle & Lundt bieten wir ab sofort neue Top-Konditionen auf ausgewählte Ford-Modelle!

Ob robuster Geländewagen oder praktischer Kombi – als Mitglied des Landesjagdverbandes profitieren Sie von attraktiven Sonderrabatten und maßgeschneiderten Angeboten.

Nutzen Sie diesen Vorteil und sichern Sie sich Ihr neues Jagdfahrzeug zu besonders günstigen Konditionen.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei Ford-Häufle & Lundt oder über unsere Geschäftsstelle.

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Hinweis zu Betretungen: Landesweite Biotopkartierung wird fortgesetzt mit Schwerpunkt Grünland

Landesweite Biotopkartierung wird fortgesetzt mit Schwerpunkt Grünland

In diesem Jahr ist die Erfassung von Grünländern der Schwerpunkt. Es sollen Flächen in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Schleswig-Flensburg, Flensburg, Rendsburg-Eckernförde und Kiel kartiert werden. Dazu werden auch private Flächen betreten – ohne individuelle Ankündigung.

Flintbek. Das Landesamt für Umwelt (LfU) beabsichtigt ab Juni 2025 die weitere Fortsetzung der landesweiten Biotopkartierung in Schleswig-Holstein. Während es in den Jahren 2014 bis 2020 vorwiegend um eine landesweite Grundlagenerfassung ging, liegt der Fokus seit dem Jahr 2022 auf einer sukzessiven Überprüfung und Aktualisierung der erhobenen Daten. Für 2025 wurde die Kartierung von Flächen in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Schleswig-Flensburg, Flensburg, Rendsburg-Eckernförde und Kiel ausgeschrieben.

Die Biotopkartierung im Jahr 2025 beinhaltet schwerpunktmäßig die Erfassung von Grünländern.

Das LfU ist als Obere Naturschutzbehörde unter anderem für die Durchführung und Aktualisierung der flächendeckenden Kartierung von gesetzlich geschützten Biotopen zuständig, deren Notwendigkeit zur Durchführung auf im Bundesnaturschutzgesetz i.V.m. dem Landesnaturschutzgesetz festgelegten Vorgaben beruht. Darüber hinaus verpflichtet die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) die EU-Mitgliedstaaten unter anderem dazu, regelmäßig über deren Umsetzung sowie über die Situation der betroffenen Lebensraumtypen zu berichten.

Die in diesem Zusammenhang erforderlichen Kartierungen im Gelände werden vorwiegend von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beauftragter Planungs- beziehungsweise Kartierbüros durchgeführt. Als Beauftragte des LfU sind die kartierenden Personen berechtigt, Grundstücke zu betreten und dort die für die Biotopkartierung erforderlichen Bestandserhebungen durchzuführen. Das LfU bittet um Verständnis dafür, dass in aller Regel erst vor Ort kurzfristig zu entscheiden ist, ob eine Fläche für eine detaillierte Datenerhebung betreten werden muss. Deshalb und wegen des großen Gesamtflächenumfangs ist es leider nicht möglich, die Flächeneigentümerinnen und -eigentümer bzw. Pächterinnen und Pächter im Vorwege individuell zu informieren.

Das LfU bittet die Anliegenden, Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Pächterinnen und Pächter zu kartierender Flächen daher, die kartierenden Personen bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe zu unterstützen.

Die im Rahmen der Biotopkartierung erhobenen Daten können im Biotopportal des Landes Schleswig-Holstein unter www.schleswig-holstein.de/biotope öffentlich eingesehen werden. Weitere Informationen rund um das Thema landesweite Biotopkartierung finden Sie unter folgendem Link:

www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/B/biotope/biotopkartierung.html

Bei Rückfragen zur landesweiten Biotopkartierung wenden Sie sich bitte an:

Hannes Hollenbach
LfU, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek
Tel: 04347 / 704 – 169, Fax: 04347 / 704 – 302
E-Mail: hannes.hollenbach@lfu.landsh.de

Pressemitteilung Landesamt für Umwelt

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Wildkatze in Schleswig-Holstein: Erster Nachweis seit dem Mittelalter

Der Nachweis erfolgte mittels einer Wildkamera Wildkatze (Quelle Wolfsmanagement LfU SH)

Der Nachweis erfolgte mittels einer Wildkamera (Quelle Wolfsmanagement LfU SH)

Eine kleine Sensation: Erstmals seit dem Mittelalter konnte in Schleswig-Holstein wieder eine Europäische Wildkatze (Felis sylvestris) eindeutig nachgewiesen werden. Am 22. März 2025 wurde das Tier im Kreis Herzogtum Lauenburg von einer landeseigenen Wildkamera aufgenommen, die eigentlich zur Überwachung der regionalen Wolfsbestände eingesetzt wird. Wie das Landesamt für Umwelt (LfU) mitteilt, sind die Bilder qualitativ ausreichend, um einen sicheren Nachweis der Art zu liefern. Bereits zuvor gab es vereinzelte Aufnahmen aus der Region, die jedoch keine eindeutige Bestimmung zuließen.

Die Europäische Wildkatze galt in Schleswig-Holstein als ausgestorben – hauptsächlich durch die massive Zerstörung ihres bevorzugten Lebensraums, der Wälder, im Mittelalter. In den vergangenen Jahrzehnten konnte sich die Art jedoch wieder schrittweise nach Norden ausbreiten. Die Lüneburger Heide wurde zuletzt als nördlichstes Verbreitungsgebiet bestätigt. Dass nun ein Tier die Elbe überquert hat, ist ein bedeutender Schritt für die Rückkehr dieser geschützten Art. Die Wildkatze steht europaweit unter strengem Schutz und unterliegt auch dem Schutz des Jagdrechts.

(Quelle Wolfsmanagement LfU SH)

Europäische Wildkatzen lassen sich von wildfarbenen Hauskatzen durch ihren buschigen, schwarz geringelten Schwanz und eine charakteristische Nackenzeichnung mit meist vier dunklen Streifen unterscheiden. Ob das nun gesichtete Tier dauerhaft in Schleswig-Holstein bleibt oder lediglich auf Wanderschaft ist, bleibt abzuwarten.

Beobachtungen oder Fotobeweise können dem Landesamt für Umwelt gemeldet werden, um die weitere Ausbreitung der Art besser dokumentieren zu können. Kontaktmöglichkeiten unter: https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/LFU/service/kontakt

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Bundesministerium erhöht Drohnenförderung zur Rehkitzrettung auf 2,5 Millionen

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) stockt die Mittel für die Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung wegen der hohen Nachfrage von 1,5 Millionen auf insgesamt 2,5 Millionen auf. Grund dafür ist das große Interesse an der Fördermaßnahme insbesondere für die Beschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung. Insgesamt wurden bisher mehr als 350 Förderanträge gestellt. Durch die Aufstockung stellt das BMLEH sicher, dass alle Berechtigten gefördert werden können. Damit reagiert das BMLEH auf das starke Interesse an der Fördermaßnahme, die insbesondere der Rettung von Rehkitzen während der Mahd dient.

Anträge können noch bis zum 17. Juni 2025 gestellt werden. Antragsberechtigt sind eingetragene Kreisjagdvereine, Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins oder andere eingetragene Vereine auf regionaler oder lokaler Ebene, zu deren Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens oder die Rettung von Wildtieren, vorrangig von Rehkitzen, bei der Wiesenmahd (sogenannte Kitzrettungsvereine) gehören.

Besonders im Frühjahr suchen Rehkitze, Junghasen, am Boden brütende Vögel und andere Tiere Schutz im hohen Gras. Wird dort gemäht, kann das zur lebensgefährlichen Falle für die Jungtiere werden. Immer wieder werden Wildtiere durch Mähwerke verletzt oder getötet. Besonders gefährdet sind Rehkitze, deren erste Lebenswochen in die erste Mähperiode des Grünlands fallen. Das liegt am sogenannten Drückinstinkt: Anstatt zu fliehen, verharren die Kitze reglos und sehr flach auf dem Boden, wenn ihnen Gefahr droht. Aus der Fahrkabine sind die Wildtiere so häufig nicht oder erst zu spät zu sehen. Der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildtechnik zur Wildtier-, insbesondere Rehkitzrettung stellt aktuell die beste Alternative zu bisherigen Verfahren (zum Beispiel Vergrämung, Begehung) dar, da sie deutlich effektiver und zeitsparender ist.

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Seminar: Fit für Social Media und Web

Immer mehr Jägerinnen und Jäger nutzen soziale Netzwerke, um ihren jagdlichen Alltag zu teilen: Beiträge posten, Stories erzählen oder Reels gestalten – Social Media ist längst ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Doch gerade im jagdlichen Kontext ist ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit der Öffentlichkeit unerlässlich. Denn jede Veröffentlichung trägt dazu bei, wie Jagd in der Gesellschaft wahrgenommen wird.

Um Sie auf diesem Weg zu unterstützen, bieten wir in Kooperation mit dem Deutschen Jagdverband e.V. das Seminar „Fit für Social Media“ an. Es richtet sich an alle, die in den sozialen Medien aktiv sind oder es werden möchten – sei es als Einzelperson, für die Jagdschule, den Hegering, die Kreisjägerschaft oder den Kitzrettungsverein.

Inhalte des Seminars:

  • Grundlagen für erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Medien

  • Wie man ansprechenden Content für Web und Social Media erstellt

  • Auswahl und Gestaltung aussagekräftiger Fotos

  • Planung und Umsetzung crossmedialer Kampagnen

  • Praktische Übungen und reale Fallbeispiele zur direkten Anwendung

Ziel des Seminars ist es, den teilnehmerinnen und Teilnehmern das nötige Handwerkszeug für eine wirkungsvolle, authentische und verantwortungsvolle Kommunikation im digitalen Raum zu vermitteln. Dabei stehen der Austausch und die Praxis im Mittelpunkt.

Wir freuen uns auf ein spannendes Seminar mit Ihnen – und darauf, die Jagd gemeinsam professionell und positiv in der Öffentlichkeit zu vertreten!

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Der Rothirsch braucht Hilfe

5. Mai 2025 (DJV/LJVSH) Berlin/Flintbek. Als würden sich Halbgeschwister paaren: Inzucht beim größten heimischen Landsäuger nimmt massiv zu. Siedlungen und Verkehrswege erschweren die Partnersuche, Folgen sind genetische Verarmung und Missbildungen. Lösungsansätze liefern soll nun das 2. Zukunftsforum Rotwild am 7. Mai in Neumünster.

Verkürzte Unterkiefer, fehlende Augen oder schwere Verformungen des Körpers: Beim Rothirsch in Deutschland gibt es immer mehr sichtbare Auswirkungen von Inzucht. Die ermittelten genetischen Werte sind in vielen Populationen dieser Art bundesweit so hoch, als würden sich Halbgeschwister paaren – nach menschlichen Maßstäben illegal. Hauptursache ist die Lebensraumzerschneidung durch Siedlungen oder Verkehrswege – Barrieren, die Tiere auf Partnersuche nur schwer überwinden können. Auf dem 2. Zukunftsforum Rotwild des Landesjagdverbands Schleswig-Holstein (LJV SH) diskutieren Expertinnen und Experten am 7. Mai 2025 in Neumünster über Lösungen. Kooperationspartner ist der Deutsche Jagdverband (DJV). Die Verbände fordern mindestens 100 Querungshilfen über Verkehrswege bis 2030 und störungsfreie Wanderkorridore. Vom besseren Schutz des größten deutschen Landsäugetiers profitieren viele weitere Arten.

Hohe Inzuchtwerte deutschlandweit und in Europa

In den beiden zurückliegenden Jahren hat es immer mehr dokumentierte Fälle von schweren Missbildungen bei Tieren der Art Rothirsch gegeben. Mittlerweile sind Fälle von sichtbarer Inzuchtdepression aus ganz Deutschland bekannt – von Bayern bis Schleswig-Holstein und von Baden-Württemberg bis Mecklenburg-Vorpommern. Eine vom DJV unterstützte genetische Studie an der Universität Göttingen bestätigt die alarmierende Entwicklung: Dr. Katharina Westekemper fand heraus, dass nahezu alle deutschen Rotwildpopulationen hohe Inzuchtwerte aufweisen und weitgehend voneinander isoliert sind. Das früher als lokal eingestufte Problem betrifft tatsächlich das gesamte Bundesgebiet und zunehmend auch Mitteleuropa.

Folgen für Tiere und Population drastisch

Die Folgen genetischer Verarmung sind schwerwiegend: Einzelne Tiere leiden an Missbildungen, die gesamte Population wird anfälliger für Krankheiten und die Fruchtbarkeit sinkt. Langfristig ist das Überleben des Rotwildes in Gefahr. Experten aus Wissenschaft, Jagd und Naturschutz stellen auf dem 2. Zukunftsforum Rotwild aktuelle Forschungsergebnisse vor und diskutieren Lösungsansätze für mehr genetischen Austausch sowie weniger Forst-Jagd-Konflikte.

Kernforderungen für schnelle Hilfe

LJV SH und DJV haben drei Kernforderungen, um schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen:

  1. Bis 2030 müssen mindestens 100 Querungshilfen über Verkehrswege hinweg gebaut werden. Das bestehende Bundesprogramm Wiedervernetzung muss konsequent und zügig umgesetzt werden. Denkbar wäre auch eine Förderung über das Sondervermögen Infrastruktur. Funktionierende Querungshilfen sind für Wildtiere der Passierschein in die Zukunft.
  2. Wanderkorridore für den Rothirsch müssen erhalten oder wiederhergestellt werden. Dabei müssen Klima- und Artenschutz gemeinsam gedacht werden – auf allen Planungsebenen: Solarparks dürfen zum Beispiel unter keinen Umständen auf Wanderkorridoren entstehen.
  3. Rotwild muss sich Lebensräume und Wanderkorridore eigenständig erschließen dürfen. Das ist wichtig für den genetischen Austausch und damit für das Überleben der Art. Als Planungsinstrument muss die Wildökologische Raumplanung eingesetzt werden.

Weitere Forderungen für eine sichere Zukunft des Rotwilds: jagdverband.de/djv-position-zur-zukunft-vom-rotwild

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Jagdliches Schießen: Jetzt anmelden für die Landesmeisterschaften

Es ist wieder soweit: Die Landesmeisterschaften im jagdlichen Schießen stehen vor der Tür – ein Höhepunkt im jagdlichen Jahreskalender! Auch die talentierten Nachwuchsschützinnen und -schützen können bei den Landesmeisterschaften der Junioren ihr Können unter Beweis stellen. Ob Flinten- oder Kugeldisziplin – die Landesmeisterschaften bieten eine hervorragende Gelegenheit, um die eigene Treffsicherheit zu verbessern oder sich sogar für die Bundesmeisterschaften zu qualifizieren. Wettkampfatmosphäre, Präzision und Leidenschaft – seien Sie dabei, wenn sich die besten Schützinnen und Schützen des Landes treffen.

Die genauen Daten und Austragungsorte entnehmen Sie bitte dem aktuellen Ausschreibungskalender. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich – die Startplätze sind begrenzt! Das Anmeldeformular sowie alle weiteren Informationen zu Disziplinen, Regularien und Zeitplänen finden Sie unter dem Link:

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Junge Jäger: „Bock auf Grillen? – Wildes BBQ mit Wildsommelier Markus Hofmann (Rehzept)“

Passend zum Aufgang der Bockjagdsaison bieten euch die „Jungen Jäger Schleswig-Holstein“ wieder ein spannendes Seminar an. Am 10. Mai zeigt euch Wildsommelier Markus Hofmann von Rehzept, wie ihr den ersten Bock der Saison passend auf dem Grill zubereitet. Freut euch auf einen leckeren Grillnachmittag mit vielen wertvollen Tipps und besonderen Rehzept-Ideen für euer nächstes BBQ!

Wann: 10. Mai, 11-15 Uhr

Wo: Grillhütte auf dem Freizeitplatz in 25582 Kaaks

Teilnehmerbeiträge (inkl. Essen und Getränke):

Junge Jäger: 10€

Andere: 20€

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag mit Euch!

Die „Jungen Jäger Schleswig-Holstein“ ist die Jugendorganisation des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein. Alle LJV-Mitglieder unter 27 Jahren und die in der Jugendarbeit engagierten älteren Mitglieder bilden die Jungen Jäger SH.

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Achtung: Aktuell gefälschte E-Mails im Umlauf

Derzeit sind vermehrt Fake-Mails im Umlauf, die angeblich von Funktionsträgern des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. stammen. Diese E-Mails können täuschend echt wirken und enthalten mitunter ungewöhnliche Anfragen oder Dateianhänge.

Bitte beachten Sie: Offizielle E-Mails des LJV SH und des Wildtier-Katasters kommen ausschließlich von Adressen, die auf @ljv-sh.de oder @wtk-sh.de enden.

Sollten Sie eine verdächtige Nachricht erhalten, prüfen Sie bitte sorgfältig die vollständige Absenderadresse – und öffnen Sie keine Links oder Anhänge, wenn Zweifel bestehen. Bitte antworten Sie auch nicht direkt auf verdächtige Mails.

Bei Unsicherheit kontaktieren Sie uns gern direkt über die bekannten offiziellen Kanäle.
Bleiben Sie wachsam und vorsichtig – vielen Dank!

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Der neue Verbandsbericht 2024/2025: Einblicke, Ausblicke, Transparenz

Der Verbandbericht 2024/2025 ist ab sofort online abrufbar.

Mit dem Verbandsbericht 2024/2025 legt der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. erneut offen, was ihn im vergangenen Geschäftsjahr bewegt hat – und wohin die Reise geht. Der Bericht bietet einen kompakten, transparenten Einblick in die vielfältige Arbeit des Verbandes und richtet sich an Mitglieder, Interessierte und die breite Öffentlichkeit.

Ob jagdpolitische Entwicklungen, wildbiologische Forschung oder Projekte im Natur- und Artenschutz: Der Bericht macht deutlich, wie breit das Tätigkeitsspektrum des Landesjagdverbandes aufgestellt ist. Auch die verbandliche Bildungsarbeit, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die intensive Zusammenarbeit mit Partnern aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis finden ihren Platz.

Der Bericht beleuchtet zentrale Themen aus Jagdpraxis, Natur- und Artenschutz sowie jagdpolitische Entwicklungen. Neue Gesichter in Gremien und Geschäftsstellen werden ebenso vorgestellt wie aktuelle Zahlen zur Mitgliederentwicklung, zur finanziellen Lage und zur Personalstruktur des Verbandes. Ergänzt wird der Bericht durch zahlreiche Fotos, anschauliche Grafiken und nützliche Kontaktinformationen.

Der Verbandsbericht ist damit nicht nur Rückblick und Rechenschaft, sondern auch ein Spiegel unserer gemeinsamen Arbeit – offen, verständlich und für alle zugänglich.

Den vollständigen Verbandsbericht 2024/2025 finden Sie hier als PDF-Download:

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Ausstellungskatalog zur Landestrophäenschau 2025 veröffentlicht

Anlässlich des Landesjägertages am 5. April 2025 wurde auch in diesem Jahr wieder eine landesweite Hegeschau durchgeführt – traditionell eingebettet in die OUTDOOR-Messe in den Holstenhallen Neumünster, die vom 4. bis 6. April 2025 stattfand. Die Schau bot einen eindrucksvollen Überblick über die Vielfalt und Qualität des im Jagdjahr 2024/25 erlegten Schalenwildes in Schleswig-Holstein. Jede Kreisjägerschaft war eingeladen, pro vorkommender Schalenwildart jeweils zwei Trophäen einzureichen – dabei konnten es die stärksten, abnormsten oder auch besonders interessante Stücke sein. Auch Fallwild war zur Ausstellung zugelassen, sofern es wildbiologisch bedeutsam war.

Die Bewertung der Gehörne, Geweihe, Schnecken und Gewaffe würdigt nicht nur die jagdlichen Momente, sondern vor allem das Engagement derjenigen, die sich seit Jahren – oft seit Jahrzehnten – für die Hege und Pflege gesunder Wildbestände im Land einsetzen. Die ausgestellten Präparate stehen damit auch symbolisch für das unermüdliche Wirken vieler Jägerinnen und Jäger zum Schutz und Erhalt unserer heimischen Tierwelt.

Neben der jagdlichen Würdigung bietet die systematische Auswertung der Trophäen auch wissenschaftlich wertvolle Erkenntnisse: Zeitreihen ermöglichen es, Muster zu erkennen, Rückschlüsse auf Populationsverläufe zu ziehen und Entwicklungen im Lebensraum sichtbar zu machen. So liefert die Landeshegeschau nicht nur ein Schaufenster jagdwirtschaftlicher Leistungen, sondern ist auch ein Instrument zur wildbiologischen und -ökologischen Beobachtung und Bewertung.

Wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz und wünschen viel Freude bei der Lektüre!

Der Ausstellungskatalog zur Landeshegeschau 2025 steht ab sofort digital zur Verfügung und kann hier eingesehen werden:

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Schwarzwild: Erlass zur unterjährigen Meldung der Strecken verlängert

Für das Monitoring der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wird der Erlass zur quartalsmäßigen Meldung der Schwarzwildstrecke für die Jagdjahre 2025/2026 und 2026/2027 verlängert. Das Verfahren ändert sich nicht.

Ein wesentliches Kriterium für die Entscheidung zur Fortführung des Erlasses vom 20.05.2019 ist der Anteil des auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) beprobten Fallwildes an der Gesamtzahl des Fallwildes. Dieser Anteil steigt leider nur langsam und bewegt sich auf einem noch nicht ausreichenden Niveau. Damit reicht die Beprobung von Fallwild nicht aus, um allein über diese Maßnahme einen Ausbruch der ASP beim Schwarzwild zuverlässig und frühzeitig erkennen zu können. Aus diesem Grund benötigt das Land weiterhin den bekannten Abgleich von Fallwild und Gesamtstrecke durch die Verlängerung des Erlasses.

Hinzu kommt, dass im September 2020 erstmalig im Landkreis Spree-Neiße (Brandenburg) ein Wildschwein positiv auf ASP getestet wurde, was dazu führte, dass die Bundesrepublik Deutschland ihren Status der ASP-Freiheit verloren hat. Die potenzielle Bedrohungslage hatte sich durch das Ausbruchsgeschehen im Landkreis Ludwigslust im Jahr 2021 für Schleswig-Holstein nochmals erheblich verschärft und rechtfertigte seinerzeit auch vor diesem Hintergrund die Fortführung der unterjährigen Meldung der Schwarzwildstrecken. Aktuell ist es insbesondere das Ausbruchsgeschehen in Hessen und die nach wie vor existente Bedrohungslage, die es unentbehrlich macht, einen nicht nur jährlichen Blick auf die Schwarzwildstrecken und den Abgleich mit dem Fallwild zu werfen.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. bittet alle Jägerinnen und Jäger sich intensiv bei der Meldung (auch über die Tierfund-Kataster App) und Beprobung von Schwarzwild (auch als Verkehrsfallwild) zu beteiligen. Die Meldung von verendet aufgefundenem Schwarzwild oder Verkehrsfallwild kann bequem über die Tierfund-Kataster App mit einem angehängten Foto erfolgen. Die Meldung aus der App dient als Georeferenzierung der Fundstelle und erleichtert das weitere Vorgehen, da die Daten umgehend an das zuständige Kreisveterinäramt übermittelt werden.

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Die 9. „OUTDOOR jagd & natur” begeistert Besucher und Aussteller aus immer mehr norddeutschen Regionen

(Neumünster) 220 Aussteller haben vom 4. bis 6. April 2025 eine lebhafte 9. „OUTDOOR jagd & natur” in den Holstenhallen Neumünster ermöglicht. So konnten 17.400 Besucher an drei sonnigen Tagen zahlreiche Trends und Neuheiten aus den Bereichen Jagen, Angeln, Grillen und Outdoor entdecken. Informieren und ausprobieren – dieser Mix wurde erneut von allen Teilnehmenden geschätzt und genutzt.

Zum Auftakt der Messe wies Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt auf die Wichtigkeit einer intakten Natur hin, die den Menschen Kraft für ihre Herausforderungen im Alltag gebe. Nur durch ein gelungenes Miteinander und einem ausgewogenen Maß an Schutz und Reglementierung sei die Natur für jeden nutzbar. Er lobte die Messe als ideale Plattform für den Austausch unter den verschiedenen Naturverbänden und Partnern der Messe – auch länderübergreifend. So hat erstmalig neben dem Landesjägertag des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein auch die Jahreshauptversammlung des Landesverbandes der Schleswig-Holsteinischen und Hamburger Imker im Rahmen der „OUTDOOR jagd & natur“ stattgefunden.

Wie vielseitig und schützenswert die Natur ist, zeigte der Green Screen-Film im gut besuchten Kinosaal am Freitag. Und auch die beeindruckende Trophäenschau des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, die drei Tage bestaunt werden konnte, hat Besuchern aufgezeigt, wie gesund das norddeutsche Wild ist – dank Schutz, Hege und Pflege dieses Lebensraums. Ein Publikumsmagnet waren wieder die Jagdgebrauchshunde, die sich nun zum zweiten Mal in der stets gut gefüllten Halle 2 präsentiert haben. Über 20 Vereine haben dort ihre jeweiligen Rassen vorgestellt. In besonderer Atmosphäre: Da die eigene Halle sowohl Rückzug für die Hunde ermöglicht, ihnen gleichzeitig aber auch eine eigene Präsentationsfläche bietet. Das eindrucksvolle Können der Vierbeiner konnten die Besucher bei vielen Vorführungen erleben.

Die Aussteller von Waffen, Optiken, Bekleidung, weiterem Zubehör und Jagdschulprogrammen haben viele Besucher in Halle 1, das Forum und Halle 3 gelockt. Dort wurden die Neuheiten, wie z.B. KI-unterstützte Ferngläser in Augenschein genommen, getestet und gekauft. Einen großen Zulauf verzeichnete auch das Fortbildungsangebot, so u.a. zum Waffenrecht und jagdlichen Praktiken. Angler kamen in Halle 4 auf ihre Kosten. Die vielseitige Auswahl an Ausrüstung und Informationsangeboten hat viele Angelinteressierte angesprochen. Zudem haben bekannte Angler in zahlreichen offenen Vorträgen Einblicke in spannende Angelerlebnisse gegeben und über verschiedenste Fischarten informiert – Signierstunde inklusive.

Wohnmobile, Offroadfahrzeuge, Vans, Dachzelte und praktisches Zubehör – Freunde des mobilen Reisens konnten sich bei den Ausstellern der Sonderfläche in Halle 5 ausgiebig informieren und sogar das ein oder andere Fahrzeug auf dem Offroad-Fahrparcours testen. Hoch im Kurs stand auch das Pflanzenangebot des Pfauenhofs Neumünster sowie der Landespflanzenbörse des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein mit prachtvollen Frühjahrsblühern und heimischen Gehölzen für Garten und Hof. Die Teams der NordGrill machten Lust auf die Grillsaison. Samstag konnten Besucher zahlreiche Häppchen verköstigen, Sonntag wurde bei der Landesgrillmeisterschaft in vier Gängen um die Wette gegrillt. Tipps und Tricks gab es für alle Hobbygriller unter den Besuchern.

Die nächste „OUTDOOR jagd & natur“ findet vom 17. bis 19. April 2026 in den Holstenhallen Neumünster statt – erneut mit der Grillmeisterschaft.

PM Holsenhallen

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Die OUTDOOR in Neumünster vom 4. bis 6. April 2025 – die Welt der Jagd und Natur!

(Neumünster) Die 9. „OUTDOOR jagd & natur“ in den Holstenhallen Neumünster öffnet vom 4. bis 6. April 2025 erneut ihre Pforten für alle, die in die Welt der Jagd und Natur eintauchen möchten. Mit einem spannenden Programm für Jäger, Angler und Outdoor-Freunde wird die Messe unterstützt von den Landesjagdverbänden Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Landesangelverband Schleswig-Holstein und Danmarks Jægerforbund.

Die Jagdmesse im Norden – namhafte Aussteller bieten Neuheiten bei Waffen und Optiken
Besucher dürfen sich auf ein großes Angebot von Markenherstellern und Händlern der Jagdindustrie freuen. Sie präsentieren ihre neuesten Modelle und Technologien – von modernen Jagdgewehren und Handwaffen bis hin zu speziellen Ausstattungen für die Pirsch in Wald und Wiese. Auch der Bereich Optiken ist bestens vertreten. Spitzenprodukte für die Präzisionsjagd, Ferngläser, Zielfernrohre und Nachtsichtgeräte werden vor Ort zum Testen, Vergleichen und Kaufen angeboten. Viele Besucher loben nicht nur die hohe fachliche Qualität der Aussteller, sondern schätzen vor allen Dingen auch die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten in entspannter Atmosphäre über neue jagdliche Trends und Themen auszutauschen. Das Miteinander und die gemeinsame Freude und Verantwortung für die Jagd steht auch bei zahlreichen Treffpunkten auf der Messe an erster Stelle; so zum Beispiel beim Jägerinnenforum des LJV S-H, beim Jägerinnen-Stammtisch in Halle 3 oder den Jungjägern im Eingangsforum. Denn gerade Frauen und junge Menschen zieht es aus verschiedensten Gründen verstärkt zur Jagd. Dazu zählt zum einen die Hege und Pflege der Natur, der Wunsch nach „gesundem“ regionalen Fleisch oder auch das Interesse für einen Jagdgebrauchshund. Den diesjährigen Landesjägertag am Samstag der Messe wird Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther eröffnen – eine besondere Wertschätzung der Jäger und ihrer Arbeit für die Natur. Die Klänge der Jagdhornbläser werden verteilt über die Messe hier und da zu hören sein und eine besondere Atmosphäre schaffen.

Jagdgebrauchshunde – perfekte Begleiter im Revier
Besucher können sich auf eine beeindruckende Vielfalt an ausgebildeten Hunden freuen, die in der Jagd in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen. Über 20 Hundevereine sind in Halle 2 vertreten, zeigen die Vorzüge und Besonderheiten der jeweiligen Rasse und geben Einblick in die spezifische Ausbildung der Tiere. Zudem können Interessierte mehr über die Anforderungen und die Verantwortung erfahren, die mit der Haltung und Ausbildung von Jagdgebrauchshunden verbunden sind. Zentral in Halle 2 wird es zudem regelmäßig informative Vorführungen und beeindruckende Präsentationen geben, bei denen die Hunde ihr Können unter Beweis stellen. Besucher erhalten so eine Vorstellung davon, wie die vierbeinigen Begleiter im Revier bei der Jagd eingesetzt werden. 

Von Geweihen, Hörnern und Hauern…
Die Trophäenschau ist eines der jagdlichen Highlights der Messe und bietet die Möglichkeit, sich mit der Jagd als Teil einer verantwortungsbewussten und nachhaltigen Nutzung unserer Natur auseinanderzusetzen. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein zeigt eindrucksvoll, wie wichtig die Pflege der natürlichen Lebensräume für die Erhaltung unserer Wildtierarten sind. So erfahren die Besucher anhand der Geweihe, Hörner und Hauer viel über die Lebensweise unseres heimischen Wildes. Und nicht ohne Stolz weist der Landesjagdverband Schleswig-Holstein daraufhin, dass das Wild in unseren Wäldern zu den gesündesten Wildtieren in ganz Deutschland gehört.

Spannendes Info-Programm für Jäger, Angler und Naturfreunde
Auch in diesem Jahr bietet die Messe ein vielfältiges Seminar- und Vortragsprogramm. Zusammengestellt vom Landesjagdverband S-H, dem Landesangelverband S-H, dem Landesverband der Imker aus S-H und HH sowie dem Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume S-H erwartet Interessierte eine große Themenvielfalt. Mit hochkarätigen Referenten und einer Vielzahl an praxisorientierten Vorträgen setzen die Veranstaltungen auf einen themenübergreifenden Austausch rund um Jagd und Natur. Themen wie Wildtiermanagement, Jagdgesetzgebung und Wildtier-Kataster werden aktuell beleuchtet. Hinzu kommen unter anderem spannende Vorträge zu den Themen „Bienen und ihr Lebensraum”, „Meeressäugerschutz in Schleswig-Holstein”, „Wissenswertes zur Bogenjagd” und Fortbildungslehrgänge für Fischereiaufseher und Lehr- und Prüfberechtigte des Landesangelverbandes Schleswig-Holsteins.

Farbenfroh in den Frühling
Rechtzeitig zum Frühling bietet der Blumenmarkt des Pfauenhofs der Lebenshilfe Neumünster im Rahmen der 9. „OUTDOOR jagd & natur” auch in diesem Jahr wieder farbenfrohe Frühjahrsblüher für Garten, Terrasse und Balkon an. Die Landespflanzenbörse des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein hält zudem eine breite Palette an Bäumen und Sträuchern parat – von der Rotbuche bis zur Vogelkirsche – perfekt für jede Lebensraumgestaltung. Sie werden gegen eine kleine Spende abgegeben. Der Erlös wird in regionale Umweltprojekte reinvestiert.

PM Holstenhallen

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Jungjägeransitz: Landesjagdverband verlost 10 Plätze

Auch in diesem Jahr verlost der Landesjagdverband Schleswig-Holstein insgesamt zehn Plätze für einen gemeinsamen Jungjägeransitz zur Bockjagd im Hegelehrrevier des Landesjagdverbandes am 02. Mai 2025. Die Verlosung richtet sich an alle Verbandsmitglieder, die ihr drittes Jagdjahr noch nicht vollendet haben. Wir stellen euch eine erfahrene Begleitperson zur Seite, die euch auf den Ansitz führt und euch beim Ansprechen hilft. Die Teilnahme ist kostenlos.

Im Anschluss an den Ansitz wird es ein gemütliches Grillen geben. Wir wünschen allen Jungjägerinnen und Jungjägern viel Glück und Weidmannsheil!

Teilnahmeschluss: 14. April 2025 um 23.30 Uhr

Wann findet der Ansitz statt: 02. Mai 2025 (Genauer Ort und Uhrzeit wird den Gewinnern rechtzeitig mitgeteilt).

Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern per Zufall ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Pro Person kann nur einmal an der Verlosung teilgenommen werden. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

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Landtag: Landesjagdverband begrüßt die Initiative zum „Umweltfreundlichen Ausbau frei­flächiger Solaranlagen“

Am 26. März fand eine Debatte zu Freiflächen-Solaranlagen und Agri-Solaranlagen im Schleswig-Holsteinischen Landtag statt. Auf Antrag der Fraktionen von CDU und Grünen wurde das Thema „Umweltfreundlicher Ausbau frei­flächiger Solaranlagen“ auf die Tagesordnung gesetzt. Einhellig war die Meinung bei den Fraktionen zum Erhalt der Wildwander-Korridore. Das Land möchte sich für die Aufhebung der Privilegierung der Vorrangflächen für Freiflächen- Solaranlagen an Querungshilfen wie Grünbrücken einsetzen, bekräftigte auch Umweltminister Goldschmidt in seinen Ausführungen. Im Anschluss an die Debatte wurde in der Sache abgestimmt und der Antrag der Regierungsfraktionen angenommen.

Die Koalitionsfraktionen forderten in dem Antrag die Landesregierung auf, „die Durchlässigkeit von Freiflächen-PV-Anlagen und Agri-PV-Anlagen für Wildwanderrouten sicherzustellen und diese bei der Erstellung des Wildwegeplans zu berücksichtigen“. Die Landesregierung solle sich zudem auf Bundesebene dafür einsetzen, „dass die Privilegierung von Freiflächen-Photovoltaik an Straßen und Bahntrassen in den Zugängen zu Wildquerungen ausgesetzt wird, um der Lebensraumzerschneidung entgegenzuwirken“. Des Weiteren sollten „Best-Practice-Beispiele für biodiversitätsfördernde Freiflächen-Solar- und Agri-, sowie Moor-Solaranlagen, die sowohl ökologische als auch ökonomische Potenziale aufzeigen“, identifiziert und öffentlich dargestellt werden.

Hintergrund: Autobahnen, Siedlungen und Bahnlinien sind für Wildtiere unüberwindbare Hindernisse. Die Folgen für das heimische Rotwild sind drastisch, denn die Zerschneidung der Landschaft führt zur Verinselung der Teilpopulationen und Inzucht. Die Rotwild-Populationen können sich nicht mehr genetisch mit Artgenossen austauschen. Äußeres Anzeichen der genetischen Verarmung und Inzucht des Rotwildes sind massive Missbildungen bei den Wildtieren. Dabei ist das Rotwild nur stellvertretend für viele andere Tier- und Pflanzenarten zu nennen, deren Verbreitung durch den menschlichen Einfluss ebenso eingeschränkt wird. Durch den unkontrollierten Ausbau von PV-Freiflächenanlagen werden Wildwechsel zerschnitten und Querungshilfen über Autobahnen oder Bahntrassen, wie etwa Grünbrücken oder Wildtunnel einseitig zugebaut, sodass diese nutzlos werden.

Der Landesjagdverband begrüßt die Initiative der Regierungsfraktionen und sieht darin einen Teilerfolg auf dem Weg zur Eindämmung des „PV-Anlagen-Wildwuchses“ an Querungshilfen und auf Wildwanderkorridoren. Nach der Debatte bekräftigte die Landesjägerschaft gegenüber der Politik für Beratungen jederzeit zur Verfügung zu stehen.

 

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Geschäftsstelle am 21. März 2025 nur eingeschränkt erreichbar

Die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e. V. ist am 21. März 2025 per E-Mail und Telefon nur eingeschränkt erreichbar aufgrund der Vorbereitungen für den Landesjägerball. Wir bitten um Verständnis und freuen uns Sie heute Abend in Lübeck begrüßen zu dürfen.

Sollten Sie noch Karten benötigen, können Sie diese über den Link beziehen. Es sind noch Restkarten verfügbar: Hier gehts zu den Karten

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Einladung zum Landesjägertag 2025

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