Rehkitzrettung: BMEL fördert erneut Drohnen

Rehkitzrettung: BMEL fördert erneut Drohnen

Anträge können bis zum 17. Juni 2025 gestellt werden

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert weiterhin die Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung. In diesem Jahr stellt das BMEL erneut 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Die erneute Drohnen-Förderung wurde gestern im Bundesanzeiger veröffentlicht. Anträge können bis zum 17. Juni 2025 gestellt werden. Antragsberechtigt sind eingetragene Kreisjagdvereine, Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins oder andere eingetragene Vereine auf regionaler oder lokaler Ebene, zu deren Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens oder die Rettung von Wildtieren, vorrangig von Rehkitzen, bei der Wiesenmahd (sogenannte Kitzrettungsvereine) gehören.

Auch im tierseuchenrechtlichen Krisenfall dürfen die angeschafften Drohnen für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP), insbesondere für die Suche nach verendeten Wildschweinkadavern, genutzt werden.

Besonders im Frühjahr suchen Rehkitze, Junghasen, am Boden brütende Vögel und andere Tiere Schutz im hohen Gras. Wird dort gemäht, kann das zur lebensgefährlichen Falle für die Jungtiere werden. Immer wieder werden Wildtiere durch Mähwerke verletzt oder getötet. Besonders gefährdet sind Rehkitze, deren erste Lebenswochen in die erste Mähperiode des Grünlands fallen. Das liegt am sogenannten Drückinstinkt: Anstatt zu fliehen, verharren die Kitze reglos und sehr flach auf dem Boden, wenn ihnen Gefahr droht. Aus der Fahrkabine sind die Wildtiere so häufig nicht oder erst zu spät zu sehen. Der Einsatz von Drohnen mit Wärmebildtechnik zur Wildtier-, insbesondere Rehkitzrettung stellt aktuell die beste Alternative zu bisherigen Verfahren (zum Beispiel Vergrämung, Begehung) dar, da sie deutlich effektiver und zeitsparender ist.

Weitere Informationen zur Antragstellung gibt es bei der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE).

Quelle PM BMEL

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Jahresbericht zur biologischen Vielfalt – Jagd und Artenschutz veröffentlicht

KIEL. Umweltminister Tobias Goldschmidt und Landwirtschaftsminister Werner Schwarz veröffentlichten am 07. März 2025 den 29. „Jahresbericht zur biologischen Vielfalt. Jagd und Artenschutz“.

Im Bereich Artenschutz wirft der diesjährige Bericht ein besonderes Schlaglicht auf öffentliche Artenschutzmaßnahmen in den stark landwirtschaftlich genutzten Naturräumen Schleswig-Holsteins. Dazu zählen die Erfolge beim Vertragsnaturschutz im Ackerland, die Vernetzung von Naturräumen für wandernde Tierarten, die Wiedervernässung von Mooren oder auch die Förderung von artenreichem Grünland am Beispiel der Insel Föhr. Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts liegt auf den Bestandsentwicklungen von Feldtierarten wie Feldhasen, Rebhuhn oder Fasan sowie von Vogelarten wie Schleiereule, Graureiher oder Trauerschnäpper.

Die Wildbienenerhebung ergab eine Überraschung: 19 als verschwunden geltende Arten wurden wiederentdeckt, vermutlich aufgrund der veränderten klimatischen Bedingungen.

Dazu gibt der Bericht einen aktuellen Überblick zur Verbreitung invasiver Tiere und Pflanzen in Schleswig-Holstein, darunter Schmuckschildkröten, Bisamratten, Nutrias oder Nilgänsen. Die Verbreitung invasiver Arten hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Ein neu eingeführtes Meldeportal soll helfen, das Auftreten neuer Arten frühzeitig zu erkennen und das Management bei weit verbreiteten Arten zu verbessern.

Im Bereich der Jagd und des Forstes unterstreicht der Bericht, dass Jagd und Artenvielfalt miteinander einhergehen. Durch die Jagd werden Wildbestände im Idealfall so reguliert, dass diese eine natürliche Waldverjüngung ermöglichen und z.B. die Ausbreitung invasiver Arten eingedämmt wird. Die nach wie vor hohen Schalenwildstrecken zeigen jedoch auch, dass die Jagd eine Daueraufgabe ist, der sich die Jägerinnen und Jäger in den Revieren verschrieben haben. Die erfreulichen Entwicklungen der Niederwildbesätze sind Lohn von regional intensiven Hegebemühungen.

Tobias Goldschmidt: „Resiliente Natur ist kein Selbstzweck, sondern eine Lebensversicherung und Verpflichtung“

Umweltminister Tobias Goldschmidt: „Die Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt und unsere Landesstrategie „Kurs Natur 2030“ sind hervorragende Instrumente, um dem Artenschwund und der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen etwas entgegenzusetzen. Dass unsere Landesstrategie wirkt, zeigt etwa die Verdoppelung der Flächen beim Vertragsnaturschutz innerhalb von zehn Jahren. Auf diesen extensiv bewirtschafteten Flächen erhalten wir damit wertvolle Lebensräume für Amphibien, Insekten oder typischen Vogelarten der Agrarlandschaft. Wir werden diese Strategie weiterhin konsequent umsetzen.“ Er forderte: „Der Umwelt- und Naturschutz muss weiterhin im Zentrum der Arbeit der gesamten Landesregierung stehen. Nur mit vereinten Anstrengungen für mehr effektive Schutzgebiete, einer Stärkung des Naturschutzrechts und schneller umgesetzten Naturschutzprojekten in der Fläche können wir dem Artenschwund etwas entgegensetzen. Wer seine Heimat liebt und für seine Kinder eine gute Zukunft will, der muss die Natur schützen. Denn sie ist unsere Lebensgrundlage.“

Werner Schwarz: „Jägerinnen und Jäger sind für den Schutz der Wälder, den Erhalt der Kulturlandschaft und der Artenvielfalt unverzichtbar“

Landwirtschaftsminister Werner Schwarz: „Unsere Jägerinnen und Jäger leisten mit ihrer Hege und Pflegearbeit einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der biologischen Vielfalt. Insbesondere auch im Hinblick auf das umfangreiche Tierseuchengeschehen ist ihre Arbeit unverzichtbar, um die Wildtierbestände zu erfassen und bei Bedarf zu regulieren. Damit übernehmen sie eine große Verantwortung zum einen für unsere Wildtiere und zum anderen für unsere landwirtschaftlichen Betriebe, indem sie einen Eintrag und die Verbreitung im Land einschränken.“ Das Thema der Artenvielfalt sei auch beim Waldumbau essentiell. „Es liegt in unserer Verantwortung, die Wälder Schleswig-Holsteins für kommende Generationen zu bewahren und sie widerstandsfähig gegen die Herausforderungen des Klimawandels zu machen. Die Lösung dafür sind sogenannte Klimawälder, die unterschiedliche Baumarten enthalten und gegen Wetterextreme resistenter sind. Deshalb brauchen wir beim Waldumbau ein möglichst breites Baumartenspektrum“, erklärte Schwarz.

Thematischer Auszug aus dem Jahresbericht zur biologischen Vielfalt:

Naturschutz:

  • Wildbienen und Wespen – ehemals ausgestorbene Arten wiederentdeckt

Einen fundierten Überblick über das Vorkommen von Bienen und Wespen (Stechimmen) hatte bereits ein vom MEKUN gefördertes Projekt (bis 2022) erarbeitet. Nun zeigt sich im Ergebnis der Auswertung, dass die Zahl der für Schleswig-Holstein nachgewiesenen Stechimmen-Arten sich im Vergleich zur Roten Liste von 2001 von 612 auf 649 Arten erhöht. 19 Arten, die als ausgestorben oder verschollen galten, konnten wieder nachgewiesen werden – möglicherweise aufgrund der steigenden Temperaturen im Land. Ausgangsbasis hierfür waren die 105 Arten, die als ausgestorben galten. Das heißt aber auch, dass in Schleswig-Holstein weiterhin 86 Arten nicht mehr nachweisbar sind.

  • Entwicklung der Bestände von Trauerschnäpper, Schleiereule, Graureiher, Seeadler und Co.

Der Trauerschnäpper zählt zu den stark gefährdeten Brutvogelarten in Schleswig-Holstein. Der Beitrag im Bericht über ein Projektgebiet in Wäldern nördlich von Itzehoe zeigt, dass es durch das gezielte Anbringen von mardersicheren Nistkästen in geeigneten Lebensräumen möglich ist, den Bestand dieser Zugvogelart zu unterstützen.

Der Brutbestand der Schleiereule weist starke Schwankungen auf, da die Art in schneereichen Wintern große Verluste erleidet und der Aufzuchterfolg stark von der Verfügbarkeit von Mäusen abhängt. Durch die Arbeit des Landesverbandes Eulenschutz im Rahmen eines Nistkastenprojektes konnte sich der Bestand nach starken Rückgängen in den Kältewintern um 2010 in den letzten Jahren wieder langsam erholen.

Der Bestand des Graureihers im Land hat sich 2024 um erfreuliche 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht: 2.353 Nester bzw. Brutpaare konnten gezählt werden.

Beim Seeadler konnte die Projektgruppe „Seeadlerschutz“ fünf neue Ansiedlungen zählen, von denen zwei Paare erfolgreich gebrütet haben. Damit steigt der Landesbestand um zwei besetzte Reviere auf 149.

Auf einer Projektfläche von rund 300 Quadratkilometern östlich von Neumünster wurden 20 Rotmilan-Reviere in 2024 besetzt (2021-2023: 17-19 Reviere). Einige Bruten waren aufgrund von Raubtieren (sog. Prädatoren) nicht erfolgreich, was dazu führte, dass schließlich 14 Paare mit Jungen gezählt wurden – in den letzten Jahren waren es nur fünf bis zwölf Paare mit Jungen.

Auch beim Weißstorch gibt es gute Neuigkeiten: 514 Horstpaare konnten gezählt werden, das sind 56 mehr als im vergangenen Jahr.

  • Feldhasen, Rebhuhn, Fasan

Bestandsentwicklungen von Feldhasen, Rebhuhn oder Fasan sind in einzelnen Jahren auch stark von Witterungseinflüssen geprägt, so haben kalte nasse Jahre immer einen schlechten Einfluss auf die Überlebensrate der Jungtiere. Insgesamt kann festgehalten werden, dass der Feldhase weitgehend stabile Populationen aufweist, allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau als noch vor 50 Jahren. Für die Rebhuhn- und Fasanenpopulationen gibt es insgesamt einen deutlichen negativen Trend zu verzeichnen.

  • Vertragsnaturschutz

Im Vertragsnaturschutz motivieren Ausgleichszahlungen landwirtschaftliche Betriebe auf freiwilliger Basis zu zusätzlichen, ökologisch wertvollen Landnutzungsformen, wovon die Artenvielfalt in Agrarlandschaften profitiert. Dadurch können die Landbewirtschaftenden mögliche Ertragseinbußen oder Mehraufwand ausgleichen.

Der allgemein gut akzeptierte Vertragsnaturschutz nimmt mittlerweile eine Fläche von 44.800 Hektar landwirtschaftlicher Fläche in Schleswig-Holstein ein. Im Jahr 2023 kamen rund 18,9 Millionen Euro bei dieser Fläche für insgesamt 2.819 Antragsstellende zur Auszahlung. Zum Vergleich: 2013 betrug die Fläche noch 24.710 Hektar und es kamen 7,1 Millionen Euro für 1.936 Antragstellerinnen und Antragssteller zur Auszahlung.

  • Vernetzung von Naturräumen

Vernetzung von Naturräumen für wandernde Tierarten ist ein essentieller Bestandteil zur Bewahrung unserer Biodiversität. Lineare Infrastrukturelemente wie Straßen oder Bahntrassen, aber auch Wanderhindernisse in Flussläufen wie Sohlschwellen verhindern den Austausch von Populationen und gefährden dadurch langfristig deren Überlebensfähigkeit, da ein Genaustausch nicht mehr ausreichend stattfindet, oder Fortpflanzungsstätten nicht mehr erreichbar sind. Dies betrifft sowohl größere Arten wie den Fischotter, aber auch kleinere wirbellose Arten wie Flohkrebse. Ziel muss es sein die Durchgängigkeit der Landschaft zu gewährleisten. Naturnah ausgebaute Durchlässe unter Verkehrswegen, die auch eine tatsächliche Überwindung der Querung ermöglichen sind dafür besonders wichtig, entscheidend hierbei ist der Anschluss und die naturnahe Gestaltung der angeschlossenen Gebiete. Die weitere Ausbreitung muss von hieraus weiter gewährleistet sein.

  • Das neue Rangersystem

Das neue, eigenständige Rangersystem setzt sich über gezielte Aufklärung und Wissenstransfer für ein besseres Verständnis der Besucherinnen und Besucher für die Naturschutzbelange in Schutzgebieten ein. Ab dem Jahreswechsel 2023/2024 sind nun auch in etwa 60 Naturschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Gebieten zwölf neue Rangerinnen und Ranger tätig. Ihre Hauptaufgabe ist es, durch gezielte Ansprache und Wissensvermittlung das Verständnis für die in den Gebieten zu beachtenden Ge- und Verbote zu steigern. Neben dieser Aufklärungsarbeit stehen sie als erkennbare Repräsentanten der Naturschutzverwaltung für Fragen der Besuchenden zur Verfügung. Erste Erfahrungen zeigen eine hohe Einsicht und großes Interesse der Bevölkerung. Der Bericht beleuchtet die Aufgaben, Erfahrungen und die Bedeutung des Rangersystems für den Schutz der biologischen Vielfalt.

Jagd und Forst:

  • Jagdstrecken

Die Strecken der Schalenwildarten befinden sich auf einem anhaltend hohen Niveau. Rot- und Damwild breiten sich regional weiter aus und das Schwarzwild scheint nach den Streckenrückgängen der Vorjahre wieder in steigender Anzahl vorzukommen.

In den letzten Jahren haben sich, abgeleitet aus den Streckenergebnissen, die Hasen-, Kaninchen- und Fasanenbesätze ein wenig erholt. Da andererseits aber auch die Populationen des Raubwildes stetig ansteigen bzw. sich auf einem hohen Niveau befinden, hat es das Niederwild in unserer Kulturlandschaft ohne Unterstützung weiterhin schwer.

  • Bedeutung der Niederwildhege

Dies zum Anlass nehmend widmet sich ein Artikel der Niederwildhege. Im Rahmen des Projektes „Niederwildinitiative Schleswig-Holstein“ des Landesjagdverbandes können durch Biotopmaßnahmen und die Förderung des Prädatorenmanagements, gepaart mit einem Besatzmonitoring, lokal bereits spürbare Erfolge verzeichnet werden.

  • Klimaresiliente Mischwälder

Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt gibt einen historischen Überblick zu Anbauten fremdländischer Baumarten, dem aktuellen Wissensstand sowie den Anforderungen an diese Arten. Wie für die Douglasie, die Roteiche und die Küstentanne mittlerweile nachgewiesen, müssen sich eingeführte Baumarten hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit, ihrer Eignung als Mischbaumart und ihrer Widerstandsfähigkeit gegen biotische Schäden als anbauwürdig erweisen. Darüber hinaus müssen sie ökologisch zuträglich sein und dürfen nicht invasiv wirken.

In einem Auswahlverfahren wurden rund 350 Bestände verschiedener Alternativbaumarten identifiziert, die durch Anbauversuche ergänzt und hinsichtlich der o.g. Kriterien untersucht werden sollen. Ziel ist die Erstellung von Steckbriefen, die Chancen und Risiken gegeneinander abwägen und Empfehlungen für eine Anbauwürdigkeit geben.

 

Weitere Informationen:

Der Jahresbericht Biologische Vielfalt wird von Mitarbeitenden der beiden Ministerien, nachgeordneten Behörden sowie ehrenamtlichen Fachleuten erstellt. Der Bericht bildet eine große Bandbreite des Themas Artenvielfalt im Land ab, die mit vielen Bildern, Tabellen und Grafiken erläutert wird.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Carolin Wahnbaeck, Jonas Hippel | Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle@mekun.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.mekun.schleswig-holstein.de

PM MLLEV/MEKUN

 

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Seminare für Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser auf der Outdoor 2025

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein lädt alle Interessierten herzlich zu zwei besonderen Seminaren rund um das Jagdhornblasen ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Können zu verbessern, Ihr musikalisches Repertoire zu erweitern und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Tagesseminar für Fürst Pless- und Parforcehörner in „B“

Schwerpunktthema ist: Probengestaltung, Führen von Bläsergruppen, Vorbereitung für Auftritte und das notengerechte Jagdhornblasen. Das Seminar richtet sich vorrangig an Corpsleiter/innen, und deren Vertreter/innen oder Interessierte.

  • Datum: Samstag, 5. April 2025
  • Uhrzeit: 13:30 Uhr
  • Ort: Holstenhallen, Neumünster

Tagesseminar für Parforcehörner in „Es“ – Neue Musik zu St. Hubertus

Thema: Vorstellung und das gemeinsame Einüben eines neuen Musikstückes, das für die Landeshubertusmesse am 15.11.2025 in Kiel vorgesehen ist, jedoch auch als Inspirationen für die eigene Hubertusmesse zu werten ist.

  • Datum: Sonntag, 6. April 2025
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr
  • Ort: Holstenhallen, Neumünster

Jetzt anmelden und Teil der Bläsergemeinschaft werden

Beide Seminare bieten eine hervorragende Gelegenheit, die eigene Technik zu verbessern, neue Impulse zu erhalten und mit anderen Bläserinnen und Bläsern in den Austausch zu kommen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Ihre Fertigkeiten unter fachkundiger Anleitung zu vertiefen.

Melden Sie sich frühzeitig an, um sich einen Platz zu sichern. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Niederwild Initiative: Saatgut jetzt bestellen

Die richtige Anlage eines Wildackers fördert nicht nur einzelne Wildarten, sondern kann das Ökosystem ganzheitlich stützen. Blüten- und nektarreiche Buntbrachen, Blühstreifen und Wildwiesen gestalten nicht nur attraktive Lebenräume für unser Niederwild, sondern auch für Spinnentiere, Wildbienen und andere Insekten. Ein gelungener Wildacker bietet dem Wild Rückzugsmöglichkeiten, gute Äsung und Schutz vor Beutegreifern.

Ab sofort kann wieder die bewährte Saatgutmischung der „Niederwild Initiative“ bestellt werden. Die spezielle Mischung wurde vom „Arbeitskreis Niederwild“ des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein entwickelt und im Hegelehrrevier des Landesjagdverbandes ausgiebig getestet. Zudem wurde die Saatgutmischung bereits seit Jahren landesweit erfolgreich eingesetzt. Mit dem Gutschein-Code erhalten alle Mitglieder einen attraktiven Rabatt. Andere Mischungen sind ebenfalls rabattfähig und über Shop erhältlich.

Der Gutschein-Code lautet: WILD25 (Der Gutschein-Code ist im Rahmen der Bestellung online einzugeben)

Bestellungen erfolgen direkt über den Online-Shop der Saaten Union/P.H. Petersen Lundsgaard. Bei Fragen zu einzelnen Bestellungen über den Onlineshop kann jeder einzelne Besteller sich direkt über das Kontaktformular oder direkt an service@lundsgaard.de melden.

Das Angebot gilt vom 01. März 2025 bis zum 30. Juni.2025

Wir wünschen viel Erfolg bei der Niederwildhege!

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Alle Infos zur Landespflanzenbörse 2025

Unterstützend Sie die Vielfalt der Natur. Die Landespflanzenbörse 2025 findet wieder im Rahmen der Outdoor-Messe statt. Vom 4. – 6. April 2025 sind wir wieder auf dem Gelände der Holstenhallen in Neumünster zu finden, direkt am Haupteingang für einen bequemen Transport Ihrer neuen Pflanzen.

Dieses Jahr präsentieren wir wieder eine breite Palette an Bäumen und Sträuchern, perfekt für jede Lebensraumgestaltung. Unsere Pflanzen – von der Wildrose bis zur Rotbuche – sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch optische Highlights in jedem Garten. Besonders hervorzuheben ist unser Angebot an alten Apfelsorten, die einzeln im 10 Liter-Topf (á 25€) erhältlich sind.

Bestellen Sie jetzt online! Mit einer Mindestabgabemenge für Nacktwurzler von 25 Stück und Preisen ab nur 1 Euro pro Pflanze, ist jetzt der beste Zeitpunkt, um Ihre Revierpläne zu verwirklichen. Beachten Sie, dass Bestellungen bis spätestens 21. März angenommen werden.

Ihre Unterstützung hilft nicht nur Ihrem Revier, sondern auch der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Überschüsse aus der Veranstaltung fließen direkt in Projekte zum Schutz von Eisvögeln, Seeadlern und anderen Arten.

Also, ob Sie eine farbenprächtige Hecke anlegen, Ihren Garten oder Ihre Revier ökologisch aufwerten oder einfach nur die Natur unterstützen möchten – bei der Landespflanzenbörse finden Sie die richtige Pflanze für jeden Zweck. Besuchen Sie uns und tragen Sie zu einer grüneren und lebendigeren Umwelt bei!

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Umwelt- und Agrarausschuss tagte zum Thema wildernde Katzen

Am 12. Februar 2025 tagte der Umwelt- und Agrarausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags. Auf Antrag der Abgeordneten Sandra Redmann (SPD) wurde das Thema „Fachgespräch zur Forderung eines Verbots der Jagd auf Katzen“ auf die Tagesordnung gesetzt.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein war vor Ort vertreten, um an der Anhörung teilzunehmen. In seiner Stellungnahme betonte der Verband die gravierenden Auswirkungen verwilderter Hauskatzen auf die heimische Tierwelt. Studien zeigen, dass wildernde Katzen jährlich Millionen von Wildtieren töten und damit erhebliche ökologische Probleme verursachen.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein forderte gezielte Maßnahmen wie eine landesweite Kastrations- und Kennzeichnungspflicht und sprach sich gegen eine Änderungen des Paragraphen zur Ausübung des Jagdschutzes aus. Zudem müsse das Management verwilderter Katzen verstärkt werden, insbesondere in ökologisch sensiblen Gebieten.

Die Debatte zeigte deutlich, dass das Thema emotional sehr aufgeladen ist und unterschiedlich bewertet wird. Eine abschließende Entscheidung des Landtags zu diesem Punkt steht noch aus.

Im Folgenden finden Sie die Stellungnahme des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein:

Hier finden Sie weitere Informationen

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Alle Infos zur Landestrophäenschau

Zur Vorbereitung der Landestrophäenschau 2025

Anlässlich des Landesjägertages am 5. April 2025 soll wieder eine Landestrophäenschau im Rahmen der OUTDOOR-Messe in Neumünster (4.-6. April 2025) durchgeführt werden. Dazu sollen jeweils zwei Trophäen pro Kreisjägerschaft pro vorkommender Schalenwildart ausgestellt werden. Dieses können die stärksten, abnormsten oder besonders interessante Trophäen sein, die im abgelaufenen Jagdjahr 2024/25 zur Strecke gekommen sind (auch als Fallwild). Dazu sollen nur Trophäen von reifen Trophäenträgern angemeldet werden, die korrekt und sauber präpariert sind. Die Entscheidung obliegt der jeweiligen Kreisjägerschaft. Auch in diesem Jahr soll eine Bewertung der angelieferten Trophäen vorweg erfolgen.

Für die Landestrophäenschau 2025 sind die dafür vorgesehenen Trophäen ausschließlich durch die Kreisjägerschaften online zu melden. Dieses Verfahren hat sich bewährt, da die Trophäenanhänger zentral ausgedruckt werden können und für die Besucher gut lesbar sind. Der Link wurde den zuständigen Funktionsträgern bereits mitgeteilt. Schreibfehler bei der Anmeldung werden systembedingt in die ausgestellten Urkunden übernommen. Die Umsetzung dieses Vorhabens erfordert die Anlieferung der Trophäen im Foyer Nord der Holstenhallen in Neumünster am Mittwoch, den 2. April zwischen 16.00 und 18.00 Uhr. Es werden nur Trophäen angenommen, die bis zum 24. März (12 Uhr) ausschließlich von den Kreisjägerschaften online angemeldet wurden. Auch Trophäen, die nach dem
2. April (16 bis 18 Uhr) angeliefert werden, werden nicht angenommen.

Ein Austausch von Trophäen ist nicht möglich. Wenn z.B. eine angemeldete Trophäe nicht termingerecht angeliefert werden kann, ist es nicht zulässig, dafür eine andere Trophäe anzuliefern. Unterkiefer sollen den Trophäen nicht beigefügt sein und werden nicht entgegengenommen. Für jede empfangene Trophäe wird eine Quittung an den Einlieferer übergeben, die bei Wiederabholung am Sonntag, den 6. April zwischen 17.00 und 18.00 Uhr zurückzugeben ist. Ohne Vorlage dieser Quittung wird keine Trophäe herausgegeben! Die am Mittwoch angelieferten Trophäen werden am Donnerstag bewertet und anschließend im Forum aufgehängt, wo sie während der Messe besichtigt werden können. Die Trophäen werden durch einen Wachdienst bewacht. Für die Bewertung werden alle Trophäen (ausgenommen Muffelwild) vom Brett abgenommen und demontiert, um das Gewichtsfestzustellen. Daher dürfen diese nicht verklebt oder mit Vergussmasse ausgegossen sein. Keilerwaffen können nur bewertet werden, wenn der Umfang der Gewehre ermittelt werden kann. Aufgeklebte Gewehre können nicht bewertet werden. Für jede Trophäe wird eine Ergebnisurkunde für die Bewertung erstellt und mit einer Medaille zurückgegeben. Die Vergabe dieser Medaille erfolgt für jede Trophäe, unabhängig vom Bewertungsergebnis!

Bei Trophäen, die zuvor bereits durch einen CIC-zertifizierten Trophäenbewerter bewertet wurden, ist die entsprechende Urkunde der Trophäe beizufügen. Eine erneute Bewertung erfolgt dann nicht mehr. Mit der Anlieferung der Trophäen erklärt der Inhaber sein Einverständnis mit dem vorstehend geschilderten Vorgehen.  Es ist vorgesehen, diejenigen Trophäen zu fotografieren, die beim Landesjägertag am 5. April vorgestellt und besprochen werden. Wenn ein Inhaber nicht damit einverstanden ist, dass seine Trophäe fotografiert wird, soll dieses bei Anmeldung der Trophäe vermerkt werden. Wenn dieser Vermerk nicht vorliegt, wird vom Einverständnis des Inhabers ausgegangen.

Sollten bei Rückgabe der Trophäen Verluste oder Beschädigungen festgestellt werden, sind diese unmittelbar zu reklamieren.  Die Landestrophäenschau soll unseren Blick auf die Entwicklung der Schalenwildbestände verbessern und liegt daher in unser aller Interesse. Es wäre deshalb wünschenswert, wenn sich möglichst alle Erleger oder Inhaber infrage kommender Trophäen an diesem Vorhaben beteiligen und die Kreisjägerschaften trotz des frühen Termins rechtzeitig über die Entsendung entscheiden und den An- und Abtransport organisieren.

Olaf Malmström,

Vorsitzender Arbeitskreis Schalenwild

E-Mail: schalenwild@ljv-sh.de

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Hegeringleiter trafen sich zum Jahresstart in Neumünster

Über 300 Vertreterinnen und Vertreter der Hegeringe in Schleswig-Holstein trafen sich am 01. Februar 2025 in Neumünster. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein lud zur alljährlichen Hegeringleitertagung in die Holstenhallen. Vizepräsident Andreas-Peter Ehlers freute sich über das enorme Interesse. Themen waren Jagdethik, aktuelle Ergebnisse des Wildtiermonitorings sowie der Bericht aus der Obersten Jagdbehörde und des Landesjagdverbandes. Das Jagdhornbläser Korps Neumünster umrahmte die Tagung musikalisch.

Der erste Höhepunkt im Jahreskalender des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV) ist die alljährliche Hegeringleitertagung. Fand die Tagung noch vor einigen Jahren in separaten Veranstaltungen für den Norden und den Süden des Landes statt, hat sich seit einigen Jahren die gemeinsame Tagung aller schleswig-holsteinischen Hegeringe als sinnvoll erwiesen. Das große Interesse an der Veranstaltung zeigte sich über die große Anzahl an Teilnehmern aus dem gesamten Land, merkte LJV-Vizepräsident Ehlers an, der durch die Tagung führte. Präsident Wolfgang Heins konnte krankheitsbedingt nicht durch die Tagung führen.

Den deutlichen Wunsch aus der letztjährigen Tagung mehr zum Thema Jagdethik anzubieten, deckte Prof. Dr. Konrad Ott ab. Der Kieler Professor für Tierethik ging auf verschiedene Strömungen im Umgang mit Tieren und der Jagd ein. Die Relevanz des Themas ist aktueller denn je. Das zeigte der Beifall der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende der spannenden Ausführungen. Hiernach referierte Jens-Birger Bosse, Abteilungsleiter der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten AöR zur Schalenwildbejagung in den Landesforsten. Neben der Organisationsstruktur der Landesforsten erläuterte er auch die wirtschaftlichen Zielsetzungen und die klimabedingten Herausforderungen im Zuge des Waldumbaus. Die Diskussion am Ende des Vortrags war von Sachlichkeit und kritischem, aber konstruktivem Austausch geprägt.

Nach der Mittagspause folgte der jagd- und verbandspolitische Teil. Jonas Krause berichtete als Vertreter der Obersten Jagdbehörde zu den letzten jagdgesetzlichen Änderungen, dem Schießnachweis und weiteren Themen. Vizepräsident Andreas-Peter Ehlers nahm in seinen Ausführungen Bezug auf die waffenrechtlichen Änderungen. Aber auch die Demonstration der Jägerschaft in Hannover Ende Januar und die Geschlossenheit der Jägerschaft thematisierte Ehlers. Die Neuwahlen im Präsidium sprach Ehlers ebenso an. Mit Hinweisen zum Landesjägerball, dem Zukunftsforum Rotwild, der Outdoor-Messe und weiteren Terminen endete Ehlers. Heiko Schmüser vom Wildtier-Kataster stellte die Erfassung 2025 und Ergebnisse der Erfassung 2024 sowie die Beteiligung der Hegeringe im Rahmen des Wildmonitorings vor. Neben der Vorstellung des Kleinstflächenprojekts und dem Sachstand zum Schwingenmonitoring von Christian Hertz-Kleptow, war die Tagung durch Beiträge aus den Hegeringen geprägt.

Zum Abschluss richtete Andreas-Peter Ehlers als Vizepräsident seine Worte an die Anwesenden und dankte für die sehr wichtige Arbeit, die von den Hegeringen vor Ort geleistet wird. Als wichtige Institutionen der organisierten Jägerschaft leisten die Hegeringe einen großen Beitrag im Rahmen des Natur- und Artenschutzes sowie in der Jagdhundeausbildung, Brauchtumspflege und Öffentlichkeitsarbeit. Das Jagdhornbläser Korps Neumünster umrahmte die Tagung musikalisch auf hohem Niveau und verlieh der jagdlichen Veranstaltung die ganz besondere Note.

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Jetzt geht’s ums Ganze – 20.000 Jägerinnen und Jäger demonstrierten in Hannover

Für große Wellen im Vorfeld sorgte die kurzfristig anberaumte Demonstration der Landesjägerschaft Niedersachsen am 30. Januar 2025 in Hannover. Grund für die Demonstration war die geplante Jagdgesetz-Novelle der dortigen Landesregierung bestehend aus SPD und Grünen. 20.000 Jägerinnen und Jäger aus Niedersachsen und ganz Deutschland folgten dem Aufruf des DJV und LJN-Präsidenten Helmut Dammann-Tamke und demonstrierten für eine zukunftsfähige Jagd.

Schon während des Sammelns auf dem Schützenplatz in Hannover war klar, dass die ursprünglich geplanten 10.000 Demonstrationsteilnehmer zu gering eingeschätzt waren. Am Ende demonstrierten 20.000 Jägerinnen und Jäger aus Niedersachsen und ganz Deutschland gegen die Verbotspolitik von Ministerin Miriam Staudte (Grüne) in Niedersachsen. Zur Diskussion stehen bei unseren Nachbarn nämlich entscheidende Punkte für die weidgerechte Jagdausübung: Das Verbot der Jagdhundeausbildung am lebenden Wild (Schwarzwildgatter, lebende Ente, Schliefenanlage) sowie der Einsatz von Abzugeisen im Rahmen der ordnungsgemäßen Fangjagd, die Baujagd im Naturbau bis hin zur Abschaffung des Abschussplans für Rehwild oder die Erlegung verwilderter Hauskatzen. Themen die derartige Strahlkraft besitzen, um sich auch in anderen Bundesländern auszubreiten und für Zündstoff in der Jägerschaft und im ländlichen Raum zu sorgen. Deshalb nahmen auch Jägerschaften aus ganz Deutschland an der Demo teil. Aus Schleswig-Holstein reisten allein sieben Busse aus den Kreisjägerschaften, vom Landesjagdverband und zahlreiche private PKW mit demonsstrationswilligen Grünröcken in das benachbarte Bundesland.

DJV-Präsident Helmut Dammann-Tamke machte die unverrückbaren Standpunkte der Jägerschaft klar. (Bild Hartwig/LJV)

Die gute Organisation vor Ort zeigte sich in einer bunten, friedlichen und vor allem lauten Demo in Hannover. Der Protestaufmarsch erstreckte sich vom Schützenplatz bis zum Landtag, wo die finale Kundgebung am Platz der Göttinger Sieben stattfand. Die nach Angaben geschätzten 250 Teilnehmer der Gegen-Demonstration traten nur punktuell in Erscheinung und verblassten, denn Hannovers Stadtbild war an diesem Tag Orange und Grün. Die Jagdhornbläser verliehen dem Protest der Naturschützerinnen- und Schützer den nötigen Nachhall.

Dass der Protest nicht nur die Jägerschaft bewegte, zeigte auch die breite Unterstützung aus dem ländlichen Raum, wie die Teilnahme von Waldbesitzern, Landwirten, Anglern und weiteren Verbandsvertretern zeigte. DJV- und LJN-Präsident Helmut Dammann-Tamke machte in seiner feurigen Rede vor dem Landtag klar, wie wichtig die Stimme der insgesamt über 460.000 Jagdscheininhabern in Deutschland ist. Neben Dammann-Tamke ergriff auch die Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte auf der Bühne das Mikrofon und begründete die Ideen zur Gesetzesänderungen ihrerseits. Noch in der Vorwoche der Demonstration hatten das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium und die regierungstragenden Fraktionen aus SPD und Grünen verschiedene Papiere veröffentlicht. Die Uneinigkeit in der Koalition war für aufmerksame Beobachter deutlich sichtbar. Am Ende konnte die SPD sich durchsetzen und stellte sich in den meisten Konfliktfragen an die Seite der Jäger. Der jagdpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Christoph Willeke negierte den Großteil der zur Diskussionen stehenden Vorhaben. Willeke betonte die Wichtigkeit der Jagdhundeausbildung am lebenden Wild, die Erlegung verwilderter Katzen für die Biodiversität und weitere Punkte. Jedoch ließ er einige Punkte, wie bspw. die Jagd im Naturbau offen.

Man erkenne nun an, dass das Ministerium auf die Jägerschaft zugehe. Klar sei aber auch, dass ohne die Ankündigung der Demonstration und eine breite gesellschaftliche Unterstützung, es voraussichtlich weder ein Eckpunktepapier aus dem Ministerium noch die klarstellenden Worte der SPD-Fraktion dazu gegeben hätte, so die einhellige Meinung im Präsidium der Landesjägerschaft Niedersachsen.

„Wir nehmen nun unsere Landwirtschaftsministerin und auch die SPD-Fraktion beim Wort: Keine Änderung bei den bestehenden und bewährten Regelungen zur Ausbildung unserer Jagdhunde! Das war und ist eine unserer roten Linien und das ist ein Erfolg für den Tierschutz, für die Jagd und für uns als Verband“, so Dammann-Tamke weiter. Zudem habe die SPD-Fraktion offenbar kurzfristig auch andere grüne Vorstellungen aus dem kommenden Gesetzentwurf streichen können – auch dafür danke man der SPD – weitere Kernforderungen der Landesjägerschaft würden damit erfüllt. Der

Eindrucksvolles Bild – 20.000 Jägerinnen und Jäger demonstrierten in Hannover (Bild Wildgeflüster/LJN)

Landesjägerschaft sei es stets um die Sache gegangen, ein Jagdgesetz, das den Ansprüchen des Tierschutzes und der praktischen Jagdausübung gerecht werde, um nichts anderes. Dafür reiche man auch der zuständigen Ministerin die Hand, heißt es in einer Pressemitteilung der Landesjägerschaft Niedersachsen. „Klar ist, nach dem heutigen Tag ist die Erwartungshaltung unserer über 60.000 Mitglieder groß: Wir vertrauen auf ein Gesetz, das die fachlichen Argumente der Jägerschaft berücksichtigt und gänzlich auf ideologisch motivierte Einschränkungen und Verbote verzichtet“, resümierte Helmut Dammann-Tamke als LJN-Präsident zum Abschluss des Demo-Tages.

Unsere Kollegen vom LJN-Mitgliedermagazin „Blattzeit“ haben die Demo in einem Video-Beitrag zusammengefasst. Reinschauen lohnt sich:

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Jetzt anmelden zum Wild- und Jagdschadensseminar

Wild- und Jagdschäden in Feld und Wald sind ein heikles und immer wieder kontrovers diskutiertes Thema. Das Seminar beleuchtet die rechtlichen Grundlagen für die Abwicklung von Wild- und Jagdschäden. Außerdem werden Methodik und Praxis der Schadensaufnahme dargestellt. Damit werden Hilfen für geschädigte Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie für die in der Regel schadenersatzpflichtigen Jägerinnen und Jäger gegeben.

Veranstaltungsdetails:

Beginn: Freitag, 04. April 2025 um 09:15 Uhr

Ende: Freitag, 04. April 2025 um 15:30 Uhr

Veranstaltungsort: Holstenhallen Neumünster, Outdoormesse 2025

Seminarleitung: Johann Böhling, Gastseminarleitung Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Flintbek

Zielgruppe: Jägerinnen und Jäger, Jagdgenossenschaften, Eigenjagdbesitzerinnen und Eigenjagdbesitzer, Landwirtinnen und Landwirte, Angehörige der Forst- und Jagdverwaltung sowie alle Interessierten

Kosten: 60 € (zzgl. Eigenverpflegung auf der Messe)

Anerkannt für: Teilnehmende Waldpädagogikzertifikat (Modul D), Zertifizierte Natur-und Landschaftsführer/-innen

Die Anmeldung erfolgt über die Seite des BNUR (Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein) unter dem Navigationspunkt „Veranstaltungen“

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DJV veröffentlicht Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl

18. Januar 2025 (DJV) Berlin. DJV veröffentlicht Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl. Wolf, Waffenrecht oder Waldumbau sind zentrale Themen der veröffentlichten Kernforderungen. Auf der Sonderseite jagdverband.de/bundestagswahl gibt es demnächst auch Videos.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat die derzeit im Bundestag vertretenen Parteien zu ihrer Haltung zu den wichtigsten jagdrelevanten Themen befragt und veröffentlicht die Antworten, sobald sie vorliegen, auf der Sonderseite jagdverband.de/bundestagswahl. Der DJV gehört zu den 30 ausgewählten Verbänden, deren Fragen beantwortet werden.

Die Fragen befassen sich insbesondere mit der Bedeutung der Jagd für den Artenschutz, Fangjagd, Wolf, Waffen, Waldumbau, Wildökologische Raumplanung, erneuerbare Energien, Afrikanische Schweinepest, Landwirtschaftspolitik und mit der landwirtschaftlichen Sozialversicherung.

Zur Bundestagswahl hat der DJV Kernforderungen aufgestellt und Vertreter der Parteien vor der Kamera dazu befragt. Videos mit den Antworten veröffentlicht der DJV sukzessive auf seiner Sonderseite zur Bundestagswahl. Dort gibt es zudem weitere Informationen, etwa zu den Wahlprogrammen der Parteien.

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Landesjägerball 2025 findet zum 75. Jubiläum statt

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein (LJV) feiert am 21. März 2025 mit dem Landesjägerball sein 75-jähriges Bestehen. Dafür wird die Musik- und Kongresshalle (MUK) in Lübeck einen Abend lang das Revier von uns Jägerinnen und Jägern sein – und natürlich auch das unserer Freunde und Angehörigen. Für gute Musik und Unterhaltung wird Norddeutschlands erfolgreichste Coverband Tin Lizzy mit tanzbarer Live-Musik sorgen. Zum Programm gehört neben einem leckeren Wildbuffet vorab auch die große Tombola mit großartigen Preisen.

In diesem Jahr feiert der LJV sein 75. Bestehen. Diesen Anlass wird der Verband der Jägerinnen und Jäger am 21. März 2025 gebührend im Rahmen eines Landesjägerballs gemeinsam feiern. Dafür wird die Musik- und Kongresshalle (MUK) in Lübeck einen Abend lang das Revier von uns Jägerinnen und Jägern sein – und natürlich sind auch alle Freunde und Angehörigen der Landesjägerschaft herzlich eingeladen.

Kulinarisch wird der Abend mit einem exquisiten Wild-Buffet beginnen. Genießen Sie regionale Spezialitäten, köstliche Variationen und ein Dessertangebot, das Ihren Gaumen verzaubern wird. Für alle diejenigen, die direkt zum Feiern kommen möchten, wird es Fingerfood und kleine Leckereien geben. Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser werden den Abend mit den traditionellen jagdlichen Klängen eröffnen.

Erstklassige Livemusik sorgt den ganzen Abend für ausgelassene Stimmung und lädt zum Tanzen ein. Schließlich wird Norddeutschlands erfolgreichste Coverband Tin Lizzy für tanzbare Live-Musik sorgen. Somit ist beste Stimmung garantiert. Freuen Sie sich auf neue Hits und die besten Klassiker, die das Parkett zum Beben bringen werden.

Ein weiteres Highlight des Landesjägerballs wird die Tombola. Großartige Preisen bietet die Chance auf exklusive Gewinne. Freuen Sie sich auf hochwertige Preise, die von Partnern und Unterstützern des LJV bereitgestellt wurden – ein ganz besonderer Dank gilt unseren Sponsoren: FRANKONIA und KOOPS Lübeck.

Der Dresscode lautet „jagdlich schick“. Zum Beispiel Tracht, Janker oder Tweed-Sakko. An diesem Abend wollen wir in den Farben unserer Zunft feiern. Aber auch festliche Abendgarderobe ist genau das Richtige für diesen Anlass. Der Einlass für Ballgäste mit Wildbuffet beginnt um 18.00 Uhr. Ab 20.00 Uhr öffnet die MUK ihre Türen für den regulären Einlass.

Der Vorverkauf für die Ballkarten startet ab sofort. Die Karte inklusive Wildbuffet kostet 79,00 Euro, eine Karte ohne Wildbuffet kostet 35,00 Euro pro Person. Karten können ausschließlich online bestellt werden unter www.ljv-sh.de. Sie wollen vor Ort in Lübeck übernachten? Eine Liste mit Unterkünften und Hotels finden Sie ebenfalls auf der Homepage des LJV. Freuen Sie sich auf eine rauschende Ballnacht am 21. März 2025.

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Bericht über Wanderung des „Bargfelders“ im Landtag

Am 15. Januar 2025 tagte der Umwelt- und Agrarausschuss im Landtag. Im Rahmen der Ausschusssitzung wurde auf Antrag der Abgeordneten Cornelia Schmachtenberg (CDU) und Silke Backsen (Grüne) der Tagesordnungspunkt „Bericht über Erkenntnisse aus der GPS-Besenderung eines Rothirsches

Karte mit Hin- und Rückweg des Bargfelders vom Duvenstedter Book in die Segeberger Heide

im Duvenstedter Brook“ auf die Tagesordnung gesetzt. Erstmals konnte nämlich die Wanderung eines Rothirschs im Norden genau per GPS erfasst werden. Die Besenderung des Rothirsches war ein gemeinsames Projekt des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV), der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten AöR (SHLF) sowie der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein (SNSH). Zu diesem wildbiologischen Meilenstein waren auch die Vertreter aller Projektpartner sowie Minister Werner Schwarz und der Vertreter der Obersten Jagdbehörde vor Ort, um zu berichten. Eine gemeinsame Stellungnahme des LJV,  der SHLF sowie der SNSH wurde vorab eingereicht. Zudem reichte der LJV eine zusätzliche Stellungnahme ein.

Schließlich war es eine weite Reise in wichtiger Mission des „Bargfelders“. Einmal vom nördlichen Hamburger Stadtrand in die Segeberger Heide und zurück. Allein auf dem 32 km langen Hinweg überquerte der zehnjährige Rothirsch, der den Namen „Bargfelder“ bekam, Anfang September in zwei Nächten 14 zum Teil stark befahrene Straßen und schlich sich durch teilweise dicht besiedelte Gebiete. Rothirsche legen zur Paarungszeit oft weite Strecken zurück und transportieren dabei ihre Gene von einer Teilpopulation in die Nächste. Mit ihrer Mobilität zur Paarungszeit sichern sie die genetische Vielfalt und die langfristige Existenz ihrer Art.

Die Stellungnahme finden Sie hier:

Ergänzende Informationen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein:

Erg

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Allgemeinverfügung zur Bejagung des Chinesischen Muntjaks verlängert

Die Allgemeinverfügung für den Abschuss des Chinesischen Muntjaks in Schleswig-Holstein wurde bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Hintergrund ist die ungewollte Ausbreitung der invasiven Art. Eine Etablierung des nichtheimischen Zwerghirschs soll auf Grundlage der EU-Verordnung 1143/2014 und § 40a BNatSchG verhindert werden. Muntjaks leben in dichtem Unterholz in Wäldern. Ihre Invasivität beruht auf einer möglichen Nahrungskonkurrenz zu Rehwild bzw. auf selektivem Fraß von Jungpflanzen mit (negativer) Veränderung von Vegetationsstrukturen. Die Art unterliegt weiterhin nicht dem Jagdrecht.

Der Abschuss des Chinesischen Muntjaks in Schleswig-Holstein ist im Rahmen einer erlassenen Allgemeinverfügung auch weiterhin erlaubt. Die Allgemeinverfügung des Landesamtes für Umwelt (LfU) wurde am 02. Januar 2025 im Amtsblatt für Schleswig-Holstein veröffentlicht und ist somit in Kraft getreten. Bei der Erlegung ist der Muttertierschutz (§ 22 Abs. 4 BJagdG) zu beachten. Der Jagdausübungsberechtigte darf sich erlegte oder verendete Tiere aneignen.

Es dürfen nur solche Jagdlangwaffen zum Einsatz kommen, die nach den jagd- bzw. waffenrechtlichen Vorschriften für die Jagdausübung zulässig sind. Zudem ist Büchsenmunition zu verwenden, deren Auftreffenergie in analoger Anwendung des § 19 Abs. 1 Nr. 2 a BJagdG auf 100 Meter (E 100) mindestens 1.000 Joule beträgt („rehwildtaugliches Kaliber“). Erlegte Tiere, die zu Lebensmittelzwecken verwendet werden sollen, sind einer Untersuchung auf Trichinen zu unterziehen. Kadaverfunde von verendeten Tieren sollen ebenso wie erlegte Tiere an das LfU gemeldet werden unter invasive.arten@lfu.landsh.de. Die Allgemeinverfügung gilt bis 31. Dezember 2025.

Die gesamte Allgemeinverfügung finden Sie hier:

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Jagd- und Naturschutzseminar 2025 für die Bestätigung von Jagdaufsehern

Jagd- und Naturschutzseminar 2025 vom 22.-24. Mai 2025 in Flintbek

Voraussetzung zur Bestätigung von Jagdaufsehern

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. veranstaltet in Flintbek das Jagd- und Naturschutzseminar für alle LJV-Mitglieder und sonstige Interessierte. Die Veranstaltung ist nach dem Bildungsfreistellungs- und Qualifikationsgesetz Schleswig-Holstein anerkannt und kann somit als Bildungsurlaub anerkannt werden. Die Lehrgangsgebühr beträgt für LJV-Mitglieder 195 Euro, für Nicht-Mitglieder 390 Euro. In der Seminargebühr sind alle Mittagsessen und Kaffeegedecke für die Dauer der Veranstaltung enthalten.

Für alle, die über die 3 Tage vor Ort sein möchten, besteht die Möglichkeit in einem Hotel oder einer Pension zu übernachten. Bitte eigenständig buchen! Die Übernachtungskosten sind nicht in der Seminargebühr enthalten.

Wichtig:

  • Bitte denken Sie an Schreibmaterialien und Notizblöcke.
  • Bitte achten Sie bei der Anmeldung auf die korrekte Angabe Ihrer Daten, da diese für die Bescheinigung benötigt werden.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass bei der o.g. Veranstaltung Fotos zwecks eventueller späterer Veröffentlichung erstellt werden. Sollte jemand für seine Person damit nicht einverstanden sein, muss dies bei Anmeldung am ersten Veranstaltungstag mittgeteilt werden

Uhrzeiten:

Donnerstag: 9.00 – 18.30 Uhr

Freitag: 9.00 – 18.00 Uhr

Sonnabend: 9.00 – 15.00 Uhr

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Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einhalten: Maul- und Klauenseuche in Brandenburg ausgebrochen

KIEL. Die für Klauentiere wie Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine, aber auch viele Zoo- und Wildtiere hochansteckende Viruserkrankung Maul- und Klauenseuche (MKS) wurde am 10. Januar 2025 in einem Bestand von Wasserbüffeln im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland festgestellt. Vor diesem Hintergrund ruft das Schleswig-Holsteinische Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz (MLLEV) klauentierhaltende Betriebe sowie Halterinnen und Halter von Neuweltkameliden (zum Beispiel Lamas, Alpakas) und Wildwiederkäuer zu erhöhter Wachsamkeit und der strengen Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen auf. Auf die Teilnahme an Jagden und Veranstaltungen mit Tieren jeglicher Art in Brandenburg und Berlin sollte verzichtet werden.

Landwirtschaftsminister Werner Schwarz appellierte: „Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg ist sehr besorgniserregend. Die Viruskrankheit ist hoch ansteckend und es gibt für die erkrankten Tiere keine Behandlungsmöglichkeiten. Es ist höchste Vorsicht geboten und es gilt einen Eintrag nach Schleswig-Holstein unbedingt zu verhindern. Daher fordere ich alle Halterinnen und Halter gefährdeter Tierarten auf, ihre Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und konsequent einzuhalten. Wir beobachten die Lage genauestens und stehen mit den entsprechenden Behörden und Verbänden im Austausch.“

Sollten Halterinnen und Halter virustypische Krankheitssymptome wie Fieber, vermehrten Speichelfluss, eine gerötete Mundschleimhaut oder Bläschen an der Innenfläche der Lippen, am Zahnfleischrand, an Klauen und Zitzen entdecken, muss dies umgehend von einem Tierarzt oder einer Tierärztin abgeklärt werden. Insbesondere kleine Wiederkäuer sind zu beobachten, da sie häufig nicht von einer schweren Symptomatik betroffen sind. Da die Symptome der MKS denen der Blauzungenkrankheit ähneln, sollte auch bei diesen Verdachtsfällen eine entsprechende Abklärungsuntersuchung vorgenommen werden.

Hintergrund:

Es handelt es sich bei der Maul- und Klauenseuche (MKS) um eine hochansteckende Viruserkrankung der Paarhufer und Schwielensohler. Als empfänglich gelten unter anderen Haus- und Wildschweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Büffel, Wildwiederkäuer, Giraffen, Kamele und Flusspferde sowie die nicht zu den Paarhufern zählenden Elefanten. Die typischen Wirte für MKS-Viren in Deutschland sind Hauswiederkäuer und -schweine, aber auch viele Zoo- und Wildtiere können an MKS erkranken. Für den Menschen als Verbraucher von pasteurisierter Milch, daraus hergestellten Milchprodukten oder von Fleisch bestünde aber auch im Falle einer Einschleppung der MKS nach Deutschland keine Gefahr.

Die letzten Fälle von MKS traten in Deutschland 1988 auf.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Informationen des FLI: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/maul-und-klauenseuche/

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff und Hanna Weber | Ministerium für Landwirtschaft, Ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz | Fleethörn 29-31, 24103 Kiel | Telefon 0431 988-7158 | E-Mail: pressestelle@mllev.landsh.de |
Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/mllev

Quelle PM MLLEV

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Demonstration am 30. Januar 2025 in Hannover

Gemeinsam mit der Landesjägerschaft Niedersachsen, dem Deutschen Jagdverband (DJV) und den im DJV zusammengeschlossenenen Landesjagdverbänden demonstrieren wir am 30. Januar 2025, ab 10.00 Uhr unter dem Motto „Jetzt geht´s ums Ganze – Jagd sichern, Natur bewahren!“ auf dem Schützenplatz in Hannover gegen die geplante Novellierung des Landesjagdgesetzes Niedersachsen und das darin explizit vorgesehene pauschale Verbot der Ausbildung von Jagdhunden am lebenden Wild.

Die Organisation zur Fahrt nach Hannover erfolgt über die teilnehmenden Kreisjägerschaften. Die Kreisjägerschaften sind aufgerufen, für die Regionen Busse mit dem Ziel „Schützenplatz Hannover“ zu organisieren. Dort wird es eine Auftaktkundgebung geben, bevor wir uns mit Jagdhörnern und orange-farbiger Warnkleidung gemeinsam zum niedersächsischen Landtag begeben. Verzichtet bitte auf das Mitführen eures Jagdhundes. Die Kosten für Busreisen nach Hannover tragen der Deutsche Jagdverband und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein gemäß der Vorgaben, die den Kreisjägerschaften vorliegen.

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Neue Seminare des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein 2025

Mit neuem Schwung in das Jahr 2025! Wir freuen uns, neue Seminare des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein anbieten zu können. Auch im neuen Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl an spannenden Fortbildungen und Workshops rund um die Themen Jagd, Natur und Naturschutz an.

Von praxisnahen Seminaren zur Wildhege über fachliche Schulungen zur Wildkrankheiten bis hin zu Themen wie der Jagdhundearbeit und Wildbretverwertung – unser vielseitiges Programm hält für jeden etwas bereit. Ob erfahrene Jägerinnen und Jäger oder Interessierte, die sich neu in die Welt der Jagd einfinden möchten: Bei unseren Veranstaltungen stehen Praxis, Austausch und fachliche Expertise im Mittelpunkt.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Wissen zu vertiefen, neue Kontakte zu knüpfen und sich aktiv für die Jagd und den Naturschutz einzusetzen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihr Team des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein

Alle Termine und detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie ab sofort unter folgendem Link:

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Neufassung der ASP-Richtlinie

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und Viruserkrankung der Haus- und Wildschweine. Der Seuchenprävention sowie dem Fallwild-Monitoring im Rahmen der Früherkennung sind höchste Priorität einzuräumen, um einen Ausbruch zu verhindern bzw. frühestmöglich Seuchenbekämpfungsmaßnahmen einzuleiten.

Die „Richtlinien für die Entschädigung von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Fallwildsuche und im Seuchenfall der Erlegung von Schwarzwild in Schleswig-Holstein“ wurden nun neu gefasst und das Antragsformular entsprechend angepasst. Das Verfahren bleibt unverändert.

Alle Unterlagen sind auf der Homepage des Landwirtschaftsministeriums (MLLEV) zu finden:

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Zukunftsforum Rotwild geht in die 2. Runde

Nach dem großen Erfolg des 1. Zukunftsforums Rotwild, im Mai 2023, findet das 2. Zukunftsforum nun am 7. Mai 2025 im Holstenhallen Congress Center in Neumünster statt. Das Rotwild bewegt sich im Spannungsfeld vielfältiger Landnutzungsinteressen. Straßenbau, Energiewende, Freizeitnutzung, Land- und Forstwirtschaft sowie Siedlungsbau sind Faktoren, die sich massiv auf das Rotwild auswirken. Ziel des 2. Zukunftsforums ist es, Lösungsansätze zu präsentieren, die die Zukunft des Rotwildes sichern und dabei helfen, es wohl behalten durch diese Spannungsfelder hindurchzumanövrieren.

Freuen Sie sich auf folgende Referenten (in alphabetischer Reihenfolge)

  • Prof. Dr. Dr. Sven Herzog, Dozentur für Wildökologie und Jagdwirtschaft, TU Dresden
  • Dr. Andreas Kinser, Deutsche Wildtier Stiftung
  • Hans Kristensen, Jäger und Jagdjournalist aus Dänemark
  • Prof. Dr. Gerald Reiner, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Dr. Astrid Sutor, Jagd- und Forstreferentin beim Deutschen Jagdverband
  • Christian Vorreyer, Leiter Gut Klepelshagen, Deutsche Wildtier Stiftung

Nach den Fachvorträgen wird es eine Podiumsdiskussion geben, an der auch Vertreter des MLLEV und weitere Diskutanten teilnehmen werden.

Organisation und Moderation: Organisiert und moderiert wird das Forum im Ehrenamt vom Wildbiologen Frank Zabel.

Im Rahmen des 2. Zukunftsforums wird es eine Poster-Ausstellung geben, in deren Rahmen sich Forschungs- und Artenschutzprojekte präsentieren können. Die Poster sollten in A0 Format gestaltet sein und zur Abstimmung bis zum 15. April 2025 an f.zabel@ljv-sh.de gesendet werden. Die abgestimmten Poster müssen dann von Ihnen am Ausstellungstag bis 08:30 Uhr an das Organisationsteam übergeben werden.

Tagesordnung, Stand: 16.12.2024 (Änderungen vorbehalten)

08:30 – 09:00 Einlass

09:00 – 09:30 Beginn der Veranstaltung & Grußworte

09:00 Organisatorisches und einleitende Worte

09:10 Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. und Vizepräsident des DJV

09:20 Grußwort aus der Landesregierung

09:30 – 16:15 Fachvorträge

09:30 Isolation beim Rotwild: Status quo, Wirkung, Ursachen und Abhilfe – Prof. Dr. Gerald Reiner

10:30 Pause

11:00 Wie geht Wild im Wald? – Prof. Dr. Dr. Sven Herzog

12:00 Lebensraumqualität und kluge Jagd entschärfen Nutzungskonflikte – Dr. Andreas Kinser

12:45 – 13:30 Mittagspause

13:30 Rotwild lenken. Erfahrungen aus Klepelshagen – Christian Vorreyer

14:15 Rotwildmanagement und –populationsentwicklung in Jütland – Hans Kristensen

15:00 Wildökologische Raumplanung – Dr. Astrid Sutor

15:45 Pause

16:15 – 17:15 Podiumsdiskussion

17:15 Gruppenfoto der Teilnehmer, anschließend Ende der Veranstaltung

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