Ich will Jäger werden!

Gruppenfoto-Kompaktkurs  OstenfeldDas haben sich 16 Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein vorgenommen und sich für den Kompaktvorbereitungskurs der jugendPROnatur und der Jagdschule Husum angemeldet.

Seit dem 30. Juli 2016 pauken die vier Deern und zwölf Jungs Wildtierkunde, Jagdrecht und Waffenkunde. Zwischendurch geht es für die Jugendlichen immer wieder auf den Schießstand, denn natürlich gehört zum „Grünen Abitur“ auch eine praktische Prüfung im Büchsen- und Flintenschießen. Ausbilder Hans Uwe Jacobi berichtet, dass am 25. August 2016 der letzte Prüfungstag ist. Dann haben das fleißige Lernen und die Aufregung vor der Prüfung hoffentlich für alle Teilnehmer ein gutes Ende gefunden. Ausbildungsleiter Christoph Rabeler verrät, dass der Abschluss mit einem Grillfest und Klotstockspringen gefeiert wird, ein Grund mehr um am Ende des Tages sagen zu können: Ich bin Jäger!                              

Iris Comdühr

Jagdmesse in Süddänemark – Freier Eintritt für unsere Mitglieder!

presse gramslot05Vom 20. bis 21. August können Sie auf Schloss Gram, nur 50 Km nördlich der Grenze, Süddänemarks große Jagd- und Outdoor Messe besuchen.

Die Messe findet im Schlossgebäude und auf dem großen Freigelände statt.

Sie können dort z. B. Messerschmiede, Falkner und Trophäen aus aller Welt erleben oder bei den vielen Aussteller ein gutes Angebot erjagen …
Schiesstände für Bogen, Flinte und Büchse sind auch vorhanden und für die besten Schützen gibt es tolle Prämien.

Bei Vorlage des Mitgliedsausweises des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. gibt es freien Eintritt für 1 Person.

Adresse: Slotsvej 54, DK-6510 Gram

Ringfunderfassung

RingfundLiebe Flugwildjäger, Wasserwildjäger, Gänsejäger & Jäger/innen!

In Kooperation mit dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. gibt es nun eine zentrale Sammelstelle für Ringfunde / Totfunde bei Gänsen / Kormoranen oder anderem Wasserwild.

Alle Ringfunde werden dort gesammelt und von uns als Totfunde an die Vogelwarte Helgoland geschickt.

So können wir zukünftig das Flug- & Zugverhalten der Gänse und anderer Wasserwildarten noch besser auswerten.

Ringfunde bitte an folgende Adresse mailen:

E-Mail:  ringfund@wtk-sh.de  

Bei der Meldung bitte folgende Daten mit angeben:

– Beringungszentrale (steht auf dem Ring)

– Ringnummer

– Fundort

– Funddatum

(Bei Wunsch) Adresse des Finders für die Zusendung des Lebenslaufes des Fundtieres.

Lasst uns zahlreich daran teilnehmen und diese neue Kooperation verbreiten!
Dies unterstützt die Forschungsarbeit rund um das Flug- / Zug- und Ausbreitungsverhalten immens.

Jäger zur Durchführung unseres Wildkameraprojektes für Schüler oberer Klassen gesucht

DamhirschBekanntermaßen gehört die Forderung an die Schule nach ständig steigenden ökologischen Kenntnissen und ausreichender Umweltbildung der Schüler zum Standardprogramm von Vereinen, Verbänden, naturwissenschaftlichen Einrichtungen und nicht zuletzt der Politik.

Das Studium der Lehrpläne beweist jedoch, dass in diesem Zusammenhang der Betrachtung des Waldes und der darin lebenden Wildtiere nur unzureichend Beachtung geschenkt wird. Bezogen auf die Bundesrepublik insgesamt lohnt es sich schon, den Blick der Schülerinnen und Schüler auf den Wald zu lenken, um vor allem seine Bedeutung für das Klima, den Wasserhaushalt und den Boden, den wirtschaftlichen Nutzen und seinen Erholungswert für die Menschen sowie als Lebensraum für Pflanzen und Tiere zu begreifen. Das geschieht im Unterricht gegenwärtig -wenn überhaupt- fast ausschließlich in der Grundschule.

Für Schüler der Altersklassen 15 – 18 Jahre sollte die Beschäftigung mit Umweltthemen weitestgehend auf der Grundlage eigener Untersuchungen bzw. als Auswertung von Forschungsergebnissen geschehen. Dabei bieten sich Umgang mit und Nutzung von technischen Hilfs- und Arbeitsmitteln als notwendige Ergänzung zur Auswertung von Fachliteratur zwingend an. Die Lösung von Aufgaben im Team ist dabei neben individueller Arbeit möglich und sinnvoll, ebenso die Zusammenarbeit mit außerschulischen Personen und Institutionen.

Hier können wir Jäger einen großen Anteil leisten. Für das kommende Schuljahr suchen wir 10 interessierte Revierinhaber, die bereit sind, eine  einjährige Patenschaft mit einer Schulklasse für dieses Projekt zu übernehmen. Dazu bekommt jeder teilnehmende Revierinhaber 2 Wildkameras vom Landesjagdverband zur Verfügung gestellt. Die Datenträger mit den Aufnahmen werden in regelmäßigen Abständen an die Schüler übermittelt, um dann gemeinsam die Auswertung der Bilder unter Anleitung des Lehrers/Jägers/Projektkoordinators durchzuführen. Mit der  Art-, Alters- und Geschlechtsbestimmung der heimischen Wildtiere wird bereits an wissenschaftliche Arbeit herangeführt. Das gilt ebenfalls für die Erfassung nach Datum und Uhrzeit, wodurch  Betrachtungen nach mehreren, vorher festgelegten Gesichtspunkten möglich sind.

So können die Verbreitung von Wildtierarten und Kleinlebewesen an den verschiedenen Standorten, ihre Anzahl, das Alter und der  Zustand der Tiere  erfasst und sogar verallgemeinernde Aussagen getroffen werden.

Im Zusammenhang mit der gesamten Arbeit an diesem Projekt werden die Schüler mit den Aufgabenbereichen der Jäger vertraut gemacht. Sie arbeiten direkt mit ihnen zusammen, unterstützen sie, z. B. durch die Auswertung der Bilder. Sie können aktiv tätig werden, indem sie die Jäger zur Auswahl der Kamerastandorte beraten, ihre Vorschläge überprüfen und erforderlichenfalls verändern.

Revierinhaber, Schulklassen, Lehrer, die interessiert sind, an diesem Projekt mitzuwirken, wenden sich an Iris Comdühr i.comduehr@ljv-sh.de oder unter  04347 – 908716.

Wenn die Rehe Hochzeit halten, steigt die Gefahr der Wildunfälle

Wildunfälle Rehe SH“Wenn die Rehe Hochzeit halten, steigt die Gefahr der Wildunfälle”, warnt der Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, Wolfgang Heins, die Autofahrer. Aktuell ist die Paarungszeit der Rehe im vollen Gang. Dann nehmen die Rehdamen selbst das Heft in die Hand. Durch Duftstoffe signalisieren sie den Rehböcken, dass sie zur Paarung bereit sind. “Daraufhin beginnen die Böcke ein ungestümes Liebeswerben”, berichtete Heins in einer Pressemitteilung. Weil die Rehfrauen oder Ricken, wie sie der Jäger nennt, gehörig umworben sein wollen, entziehen sie sich zunächst den Nachstellungen ihrer Liebhaber. Doch unermüdlich folgt der Bock der fliehenden Ricke. Vor Liebe buchstäblich blind, führt die wilde Jagd des Rehpaares oft auch am helllichten Tag über vielbefahrene Straßen. “Vor allem in Waldgebieten und im ländlichen Bereich sollten die Kraftfahrer bis Mitte August auch tagsüber besondere Vorsicht walten lassen”, lautet Heins Appell, in der Gluthitze der “Hundstage” erreichen die Flitterwochen der Rehe zumeist ihren Höhepunkt.

“über 10.000 Rehe fallen in Schleswig-Holstein jährlich dem Straßenverkehr zum Opfer”, erklärt LJV-Präsident Heins. Bei diesen Wildunfällen würden die Rehe mitunter nicht auf der Stelle getötet; oft könnten sie sich mit schweren Verletzungen noch ein Stück davon schleppen. Dann müsse der Jäger das verletzte Wild mit speziell ausgebildeten und geprüften Jagdhunden nachsuchen, um es von seinen Qualen zu erlösen.

“Tierschutz geht jeden von uns an”, unterstreicht der LJV-Präsident. Auch die Verkehrsteilnehmer könnten durch rücksichtsvolles und vorausschauendes Fahren wesentlich dazu beitragen, den Wildtieren unnötige Schmerzen zu ersparen.

Anschuss-Seminar mit Chris Balke

Einladung zum Anschuss-Seminar der KJS Eckernförde e. V.

mit dem aus Funk und Fernsehen bekannten

beruflichen Nachsuchenführer Chris Balke

am Samstag, 13.August 2016 in Osterby

Liebe Jäger_innen im Landesjagdverband e. V.,

hiermit möchten wir Sie und Euch im Namen des Vorstandes der KJS Eckernförde e. V. herzlich zum Anschuss-Seminar mit Christ Balke von der Schweißhundstation Kreis Herzogtum Lauenburg einladen.

Das Anschuss-Seminar beginnt am Samstag, den 13. August 2016, um 09:30 Uhr, im Schinkenkrog, Dorfstraße 24 in 24367 Osterby, mit dem theoretischen Teil.

Nach einem reichhaltigen Mittagessen bestehend aus Schnitzel mit Salat und Bratkartoffeln, in der Mittagspause von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr, geht es dann hinaus in das Revier von Sören Claußen in Damendorf, wo die „Tatortarbeit“ stattfinden wird.

Das Anschusss-Seminar endet mit der „Arbeit nach dem Schuss“ auf Überläuferkeiler (bereits zur Strecke gekommen) gegen 16:00 Uhr.

Als Referenten für das Anschuss-Seminar konnten wir wieder den Berufsjäger und einzigen berufsmäßigen Nachsuchenführer Herrn Chris Balke von der Schweißhundstation Kreis Herzogtum Lauenburg gewinnen.

Es können leider nur maximal 35 Teilnehmer_innen an diesem besonderen Seminar teilnehmen. Seminar-Plätze sind zurzeit noch frei.

Verbindliche Anmeldungen sind bei Jan Eiben unter Telefon: Festnetz: 04354 – 9969758 – Mobil: 0160 – 96846033 oder E-Mail:  tarzaneiben@web.de ab sofort möglich.

Gäste aus anderen Kreisjägerschaften im Landesjagdverband Schleswig-Holstein sind zu diesem Anschuss-Seminar ebenfalls herzlich willkommen.

Mit dem Eingang der Seminargebühr in Höhe von 70,– € pro Teilnehmer_in INCLUSIVE MITTAGESSEN! auf dem Konto:

                        Empfänger: Uwe Jacobi

                        Bank: Sparda-Bank Hamburg eG

                        IBAN: DE80206905000000657735

                        BIC: GENODEF1S11

                        Verwendungszweck: Anschuss-Seminar / Name des Teilnehmers

gilt die Anmeldung als bestätigt. Die Seminargebühr ist Reuegeld.

Anmeldeschluss für das Seminar ist Sonntag, der 07. Aug. 2016.

Es grüßt Sie und Euch aus der KJS Eckernförde mit Horrido und Waidmannsheil

– Uwe Jacobi –         – Doris Jacobi                     – Jan Eiben –

Treffen norddeutscher Landesjagdverbände

16 07 PräsidienAm 07.07.2016 trafen sich die Präsidien der Landesjagdverbände aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu einer gemeinsamen Präsidiumssitzung. Kernziel war neben dem persönlichen Kennenlernen des neu gewählten Präsidiums des LJV Schleswig-Holstein auch das identifizieren möglicher gemeinsamer Schnittmengen bei jagdpolitisch relevanten Themen.

Bei einer Schifffahrt mit dem so genannten Tidenkieker auf der Elbe, war auch schnell der erste gemeinsame Anknüpfungspunkt gefunden: Die Elbe und die sie betreffenden natur- und umweltgesetzlichen Fragestellungen verbindet alle drei Bundesländer und folglich auch deren LJV: Ein Beispiel hierfür ist die Klage gegen die Elbvertiefung, die die Hamburger, Schleswig-Holsteiner und Niedersachsen bereits vor längerer Zeit gemeinsam angestrengt haben. Im gemeinsamen Gespräch wurde klar, dass die drei LJV sowohl aufgrund vergleichbarer naturräumlicher Gegebenheiten als auch der jagdpolitischen Konstellationen darüber hinaus, ähnliche Dinge ganz oben auf ihrer Agenda stehen haben: Verbunden mit Schlagworten wie dem Schwund der Artenvielfalt der freilebenden Tierwelt, der Bedeutung lebensraumverbessernder Maßnahmen sowie der Wasservogelbejagung waren weitere gemeinsame und länderübergreifende Themenstellungen schnell identifiziert. Der Austausch hierüber sowie über die Möglichkeiten zukünftig noch stärker Synergieeffekte nutzen zu können wurde von allen Präsidien ausdrücklich begrüßt und soll im Rahmen weiterer Treffen konkretisiert werden.   

Landesparcourschießen erfolgreich auf dem Schießstand in Heide durchgeführt

11a Gruppenfoto - SiegerehrungAm 27. und 28. Mai 2016 fand auf dem Schießstand Heide das Landesparcoursschießen der Mannschaften statt. Gemeldet werden konnten Mannschaften mit mindestens vier und maximal sechs Jägerinnen oder Jäger. Die besten vier Schützen einer jeden Mannschaft wurden gewertet. Der Schwierigkeitsgrad darf sicher als sehr anspruchsvoll bewertet werden. Das Parcourschießen gilt auch als Königsdisziplin der Flintenschützen, denn diese Art des Schießens ist dem jagdlichen Schießen am ähnlichsten. Geschossen wurde bei hervorragenden Bedingungen auf 60 Parcoursscheiben verteilt auf 3 Stände. Der Landesobmann für das jagdliche Schießen, Frank Schmidt, und sein Stellvertreter Andreas Teiz bedankten sich bei der Kreisjägerschaft Dithmarschen Nord e.V. und hier insbesondere beim Vorsitzenden Axel Claußen der auch in der Funktion als Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. Grußworte überbrachte und dem Schießstandbetreiber Olav Schreiner, der den Schießstand wieder einmal in hervorragender Weise präsentierte. Es haben 19 Mannschaften mit insgesamt über 109 Jägerinnen und Jäger teilgenommen. Zum Abschluss der zweitätigen Veranstaltung führten Frank Schmidt und Axel Claußen die Siegerehrung durch. Mannschaftssieger wurde TIRO mit den Schützen Thomas Pahl, Patrick Quast, Norbert Radtki, Hans Wörmcke, Kurt Fester und Detlef Overmann mit insgesamt 198 Tauben vor der Mannschaft der Kreisjägerschaft Dithmarschen Nord mit den Schützen Olav Schreiner, Carsten Schmielau, Wulf von Buch, Wilhelm Paulsen, Torben Geiger und Jens Dreessen mit insgesamt 196 Tauben und der Mannschaft der Kreisjägerschaft Schleswig mit den Schützen Jürgen Ehlers, Jürgen Stäcker, Heiner Paulsen, Manfred Clausen, Marc Windeggis und Marc Bothmann mit insgesamt 186 Tauben. Bester Einzelschütze wurde Thomas Pahl mit 54 Tauben. Bester Einzelschütze bei den Junioren war Johannes Lassen mit 48 Tauben. Die beste Einzelschützin wurde Steffi Buck mit 45 Tauben.    

Stefan Vergo

Jagdlicher Spaziergang in Gudow

Die Jäger des Hegerings V laden alle Interessierten auch in diesem Jahr wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang“ ein. Der Weg führt uns dieses Mal durch Wald und Feld bei Gudow. Der Weg ist so gewählt, dass er von Jung und Alt gut zu schaffen ist. Festes Schuhwerk und gegebenenfalls wetterfeste Kleidung sind aber angebracht. Entlang der Strecke … Weiterlesen

Dinner in Green

Das „Dinner in Green“ soll ein Treffen für naturinteressierte Menschen sein, die sich spontan an einem schönen Ort in Schleswig-Holstein verabreden und dort in der Natur ihre mitgebrachten Leckereien und Getränke verzehren. Es geht aber auch um Informationen über die Natur, Kenntnis unserer Tierwelt und Pflanzenwelt und das Verständnis um die Zusammenhänge in der Natur. Alle Gäste erscheinen wenn möglich bei einem Dinner in Green in green (Tracht, Outdoor, Jagd oder nur in grün).

Das erste Dinner startet am 16.07.2016 ab 18:00. Weitere Infos unter www.dinner-in-green.de

Hegeringschießen Hegering X

Das traditionelle Hegeringschießen fand dieses Jahr am Mittwoch, dem 8. Juni, wie immer auf dem Schießstand in Mölln statt. Bei bestem Sommerwetter trafen sich fast zehn Schützen um auf den Schrot- und Kugelschuss zu trainieren.  Kurz vor Ende der zur Verfügung stehenden Schießzeit wurde traditionell  der Wanderpokal in Form  einer Ehrenscheibe (Holz mit Bildmotiv) auf … Weiterlesen

Aktueller Stand zur Jungwildrettung mit Drohneneinsatz

DrohneDer Termin zur praktischen Vorführung einer Drohne im Hegelehrrevier Grönwohld am 15.04.2016 hatte eine sehr gute Resonanz. Den Teilnehmern wurde eine zur Rehkitzrettung konzipierte Drohne mit hochwertiger Wärmebildkamera vorgestellt. Bei der Präsentation konnten Fasanen und Hasen in einer Stilllegungsfläche sicher geortet werden. Es war möglich wichtige Eckdaten als Anforderung an ein solches Fluggerät festzulegen. Die wichtigsten Anforderungen sind: 

  •  automatisches Abfliegen der Flächen und Markierung eventueller Kitze über GPS Punkte um Zeit zu sparen,
  •           genügend Akkus bzw. Ladekapazitäten um mindestens 5 Stunden durchgehend fliegen zu können
  •           hohe Windstabilität
  •           hochwertige Kameratechnik um Jungwild wirklich sicher auch bei hohem Bewuchs finden zu können

Testflüge um in der Praxis Kitze in verschiedenen Regionen zu finden konnten auf Grund verschiedener technischer und organisatorischer Probleme bei den von uns angeschriebenen Anbietern noch nicht stattfinden. Eine endgültige Empfehlung kann man erst nach praktischen Tests mit mehrfach erfolgter Kitzrettung geben. Ich persönlich halte diese Technik zur Jungwildrettung langfristig für praxistauglich, insbesondere wenn Lohnunternehmer, welche die Flächen auch mähen, die Jungwildrettung als zusätzliche Dienstleistung anbieten. Die Entwicklung und Erprobung einer voll praxistauglichen Drohne wird leider noch dauern. Für mich persönlich ist die Jungwildrettung ein sehr wichtiges Thema und ich werde versuchen möglichst schnell belastbare Ergebnisse präsentieren zu können.

CvD

Jubiläumswettbewerb – 60 Jahre Jagdhornblasen in Schleswig-Holstein

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Der Jubiläumswettbewerb der Jagdhornbläser am 29. Mai erfreute sich großer Resonanz. Er fand dieses Mal in Wilster statt.  Über 650 Bläser aus 38 Gruppen waren angemeldet. Sie kamen aus ganz Schleswig-Holstein, aber auch aus Hamburg, Niedersachsen, Dänemark und Bayern, die extra zu diesem Ereignis in den weitentfernten hohen Norden angereist waren. Die Kreisjägerschaft Steinburg mit ihrer Bläserobfrau Bianka Randschau hatte sich sehr viel Mühe gemacht, Wilster zu einem attraktiven Veranstaltungsort auszugestalten. Dazu wurden u.a. mehrere Stände aufgestellt, an denen man heimische Kleinkunst bewundern oder auch die heimische Tierwelt in Augenschein nehmen konnte. Jagdliche Kleidung – vor allem regenfeste – waren an diesem Wochenende gefragt, an dem der Wettergott es mit den Bläsern nicht gut meinte. Beim VIP- Empfang, zu dem der LJV geladen hatte, ging der Schirmherr MdL Heiner Rickers natürlich auf die Wettersituation ein und meinte, auch wenn er gerade seiner aktuellen Verantwortung nicht gerecht werden könne, so halte er gerne den Schirm über den Wettbewerb, da die Bläser durch ihre Musik das jagdliche Brauchtum der breiten Öffentlichkeit näherbringen. Die Teilnahme vieler Jugendlicher zeige, dass sich die Begeisterung für das Jagdhorn nicht nur auf ältere Jäger sondern auf alle Altersschichten erstrecke. Dem konnten sich die vielen Ehrengäste u.a. auch der Vertreter des DJV Steffen Liebig (Präsident des LJV Thüringen) anschließen.

Begonnen hatten die Wettbewerbe 1956 in Bad Segeberg mit einem Pflichtwettbewerb, bei dem Signale geblasen werden. Um die Vielfalt der Jagdmusik zu zeigen, wurde im darauffolgenden Jahr ein Kürwettbewerb ausgeschrieben, bei dem jede Gruppe ihre beiden besten Stücke präsentierte. Seither wechselten Pflicht und Kürwettbewerbe ab, die jedes Jahr an einem anderen Ort stattfanden. Im Jahre 2014 entschloss man sich, den Pflicht und Kürwettbewerb alle zwei Jahre in einer einzigen Veranstaltung zu  kombinieren. Das galt auch im Besonderen für den Jubiläumswettbewerb.

Bei diesem Jubiläumswettbewerb waren elf verschiedene Kategorien ausgeschrieben. Das erforderte zwei Wettbewerbsorte, an denen parallel geblasen wurde. Die Bläser maßen sich in einerseits Gruppen, in denen Pflichtsignale und auch jagdliche Stücke dargeboten wurden, andererseits stellten sie sich auch in Einzel- und Duovorträgen den Mitstreitern. In Schleswig-Holstein blasen auf einem Wettbewerb die in „B“ gestimmten Jagdhörner und die in „ES“- gestimmten Parforcehörner auf einer gemeinsamen Veranstaltung und nicht auf getrennten Wettbewerben, wie es in vielen anderen Bundesländern üblich ist. Damit fördert man das Zusammengehörigkeitsgefühl unter allen Bläsern. Zum Jubiläum hatten sich die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn und ihr Team etwas Besonderes einfallen lassen – die sogenannte „Jubiläumsklasse“. Die Idee zu dieser Klasse bekam die Landesbläserobfrau in Polen auf dem Tuchola Festival. Dort lernte sie das Tuchola Heidehorn kennen – ein eckiges Holzhorn, das eigens für das Festival geschaffen wurde. Sie stellte es in der Jubiläumsklasse in einem Solo eindrucksvoll vor. In dieser Klasse konnte man fast alles vortragen, was mit Jagdmusik zu tun hat. Es wurde vielfältiges Musizieren unter dem Thema Jagd zu Gehör gebracht. Alle Instrumente waren erlaubt, sogar zum Singen waren die Bläser aufgefordert. Die elf gemeldeten Gruppen schöpften diese Bandbreite auch aus. Die Zuhörer erfreuten sich an Alphörnern im Zusammenspiel mit anderen Jagdhörnern an Es-Hörner mit Gesangseinlage oder auch an reinen Parforcehornduos. Dieser Ohrenschmaus sollte ursprünglich in der nahegelegenen Bartholomäuskirche aufgeführt werden, doch leider kollidierte dieses mit kirchlichen Veranstaltungen, sodass man in den großen Saal des „Colosseums“, vor dem die anderen Gruppen auch aufgetreten waren, umzog. Ein so großer Saal direkt am Wettbewerbsort erwies sich als Glücksfall, denn man konnte wegen des kalten und regnerischen Wetters mit den Bläsern und Zuhörern ohne Probleme ins Trockene rücken. Die Zuhörer lauschten bei Kaffee und Kuchen entspannt der stärksten Klasse – den gemischten Hörnern „G“ – und der Jubiläumsklasse, die mit gutem Ansatz ihr volles Können zeigten.

Dann erfolgte die langerwartete Siegerehrung, bei der die vielen Pokale und liebevoll von Gunda Mohr und Martin Pankratz hergestellten kleinen Geschenke verteilt wurden. Zuvor dankte die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn den Wertungsrichtern für ihre anstrengende Arbeit mit einem kleinen Präsent aus der Region. Sie waren aus der ganzen Bundesrepublik angereist, dabei hatte der Richter aus Baden-Württemberg den weitesten Weg. Besonderer Dank galt natürlich den Helfern der Kreisjägerschaft, die vor Ort im Hintergrund tätig waren, wie ihre Kreisbläserobfrau Bianka Randschau noch einmal betonte.

Hier nun die Sieger und Platzierten aus Schleswig-Holstein (Punkte in Klammern): Gruppe Jugend: 1. Steinburger Jagdhörnchen – KJS Steinb. (709), 2. Die wilden Hörner KJS Eck (655) – Solo Jugend: 1. Leo Zeitler KJS Pi (380) mit Nicole Schäfer KJS Se (380), 3. Daniel Schäfer KJS Se (371) – Klasse „C“: 1. Bläsercorps Hohenwestedt „Greenhorns“ KJS RD-West(642), 2. Jagdhornbläser Altenhofer Dachse KJS Eck (632) – Klasse „A“: 1. Bläsercorps Dänischer Wohld KJS Eck (920), 2. Jagdhornbläser Hegering Malente KJS Eut (904), 3. Bläsergruppe Lauenburg Süd KJS Hzgt. Lau (871) – Klasse „G“: 1. Bläsergruppe Aukrug KJS RD-West (958), 2. Bläsergruppe Hohner Harde KJS RD-Ost (956), 3. Bläsergruppe Holm Überläufer KJS Pi (955) – Solo A: 1. Robin Kleinwort KJS Pi (364), 2. Detlef Kleinwort KJS Pi (360), 3. Carolin Osterkamp KJS Eut (357) – DUO A: 1. Fröhlich und Kleinwort-Duo KJS Pi (381), 2. Zeitler- Duo –Holm KJS Pi (380), 3. Kleinwort und Templin-Duo Holm KJS Pi (378) – Gruppe „ES“: 1. Angeliter Parforce KJS Fl (808), 2. Eckernförder Parforcehornbläserkreis KJS Eck (763), 3. Parforcehornbläser Wilstermarsch KJS Steinbg. (761) – DUO ES: 1. Pas de deux Mahnke-Nissen/ Martensen Angeliter Parforce (345), 2. Die M und M’s Pankratz/Juraske Angeliter Parforce (336) – Jubiläumsklasse: 1. Erinnerung an Tuchola – Solo M.-R. Wargenau-Hahn mit Marc Juraske im Duo Angeliter Parforce (373), 2. Jagd, Gesang und Hörnerklang -Vereinigung Bläsercorps Streichmühle und Angeliter Parforce (369), 3. Jagdhornbläsergruppe Tornesch KJS Pi (348). Die kombinerte Bläsergruppe aus Feuchtwangen – Bayern und dem Schleswig-Holsteinischen Bläsercorps Steinburg erreichte 376 Punkte Sie wurden von der Gästegruppe aus Niedersachsen „Heide Trio“ mit 377 geschlagen.

Jörn Neupert

Erster Heuler im Aufzuchtbereich

seehund mbDie Geburtenzeit der Seehunde in Schleswig-Holstein hat im Mai begonnen und die ersten Heuler wurden in die Seehundstation Friedrichskoog eingeliefert. Am 11. Mai wurde ein junger Seehund am Olanddamm gefunden und  der zuständige Seehundjäger Martin Sell gerufen. Bei dem Tier handelte es sich um eine wenige Tage alte Frühgeburt, die noch das lange weiße Embryonalfell trug. Nach einer gründlichen Begutachtung des Gesundheitszustandes durch den geschulten und erfahrenen Seehundjäger wurde der Heuler an die Mitarbeiter der Seehundstation Friedrichskoog zur Aufzucht übergeben.

Er brachte bei der Einlieferung 9,2 kg auf die Waage, war geschwächt aber ansonsten gesund  und wurde zunächst im Quarantänebereich versorgt. Inzwischen hat der auf den Namen „Piefke“ getaufte Heuler einen großen Teil des Embryonalfells verloren und ist sehr aktiv und munter. Am Wochenende konnte er daher in den Aufzuchtbereich umziehen, in dem sich außer ihm Kegelrobbenjungtiere aus dem Frühjahr und ältere Seehunde, die verletzt eingeliefert wurden, befinden. Er wird dort nicht lange allein bleiben, denn am Wochenende wurden mit „Heintje“ und „Smutje“ bereits weitere Heuler eingeliefert, die sich in der Quarantäne befinden.

Die Robben sind für die Besucher der Seehundstation aus dem Informationszentrum Seehund, vom Aussichtsturm und über eine Kamera zu sehen. Bitte beachten Sie die verschiedenen Fütterungszeiten der Tiere auf der Homepage. Mitarbeiter informieren die Gäste während der Fütterungen über die beiden heimischen Robbenarten, die Arbeit der Station und das richtige Verhalten gegenüber Seehunden und Kegelrobben im Wattenmeer. Die Hauptgeburtenzeit der Seehunde im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer hat gerade erst begonnen. Rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Tieren ist daher ausgesprochen wichtig.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein, die Nationalparkverwaltung und die Seehundstation Friedrichskoog bitten, in der freien Wildbahn einen großen Abstand zu den Meeressäugern einzuhalten.

Beim Fund eines allein liegenden Seehundes sollte folgendes beachtet werden:
1.       Seehunde nicht anfassen.
2.       Hunde fernhalten und weiten Abstand einhalten.
3.       Seehundjäger, Seehundstation oder Polizei benachrichtigen.

Bei einem Heulerfund entscheidet der zuständige, speziell geschulte Seehundjäger vor Ort über die weitere Vorgehensweise. Jeder Einzelfall wird sorgfältig geprüft. Die Seehundstation Friedrichskoog ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Robben in Schleswig-Holstein. Nur die vom Land Schleswig-Holstein bestellten Seehundjäger sind berechtigt, die Heuler zu bergen.

Ihr Ansprechpartner:
An der Seeschleuse 4
25718 Friedrichskoog
Tel.:      04854/1372
Fax:      04854/9231
info@seehundstation-friedrichskoog.de
www.seehundstation.de