Hegering Bovenau unterstützt die Projektwoche der Grundschule Bredenbek

HR Bovenau Lernort NaturDie Grundschule Bredenbek  führte vom 08.-11.04.14 eine Projektwoche durch.

Angeregt durch die jährliche Aktion Lernort Natur, „schlau werden wie ein Fuchs“, setzte sich die Projektleiterin Frau Panten mit dem Hegeringleiter Bovenau, Hr. K. Runge, in Verbindung. Selbstverständlich wurde Unterstützung zugesichert und das Projekt  „Feld und Wald, unterwegs mit den Jägern“ war geboren.

D. Petersen und F. Prank aus dem Revier Kronsburg stellten sich gerne zur Verfügung und erarbeiteten gemeinsam mit einer 7 köpfigen Gruppe verschiedene Themen.
Den Kindern wurde u.a. beigebracht die Spuren des Wildes zu lesen, was eine Kirrung ist und was zu beachten ist, wenn man diese anlegt. Dabei wurde auch im Wald die eine oder andere Abwurfstange bei dem Pirschgang gefunden.

Viel Spaß hatten die Kinder auch beim Bogenschießen, hier ging Jonathan als Sieger hervorging. Am Ententeich wurden alle Teilnehmer zu kleinen Hundeführen ausgebildet und jeder durfte den DD oder Labrador der Jäger, mit dem Kommando „voran Apport“ ins Wasser schicken. Nachdem jedes Kind sehr sorgfältig einen Nistkasten zusammengebaut hatte, ließ man den Donnerstag bei einem gemütlichen Lagerfeuer mit Grillwurst ausklingen.

Am Freitag wurde dann in der Schule das Projekt präsentiert und die Kinder zeigten alle stolz Ihre zum Teil „auf der Jagd“ gefundenen Utensilien, wie z.B. Geweihe und Knochen.
Alle und ganz besonders die Kinder waren sich am Ende einig, dass dieses Projekt sehr viel Freude bereitet hat.
Der Hegering Bovenau möchte sich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken.
                                                                                 

Claus Siebcken

9. Jagdleiter-Seminar

Jagdleiter-SeminarAus- und Weiterbildung ist für den Landesjagdverband ein wichtiges Thema. Deshalb werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Seminaren und Schulungen regelmäßig angeboten. Ende Juni haben sich 40 Jägerinnen und Jäger in der Rohlfshagener Kupfermühle (bei Bad Oldesloe) im 9. Jagdleiter-Seminar des LJV schulen lassen und sind so bestens vorbereitet für die bevorstehenden Gesellschafts- und Erntejagden.

KJS Oldenburg: „Begrüßung“ und „Aufbruch zur Jagd“ – Jagdhornklänge vor der …

Lernort NaturNicht etwa weil bei herrlichem Sonnenwetter im Wald gejagt werden sollte, sondern weil der Hegeringleiter des Hegeringes Wangels,  Dirk Bacher, auch in diesem Jahr wieder 23 Kinder aus dem Hansühner Kindergarten zu der  schon zur Tradition gewordenen und von allen  mit Spannung und Begeisterung erwarteten Wanderung  in dem  von ihm betreuten Jagdrevier  willkommen heißen  konnte.
So galt es auch in diesem Jahr, den Kleinen einen Einblick in die Wunderwelt links und rechts des Weges  zu verschaffen. Fledermaus- und Igelversteck, Froschteich, Eichhörnchenkobel. Tierspuren und Zeichen von kleinen und großen Tieren, von der Ameise über den Steinmarder bis zu Wildschwein  wurden genauso entdeckt, wie  winzige nachwachsende Fichten oder eine riesige Eiche. Ein echter Maikäfer – aber auch Müll im Wald brachte die Kinder zum Staunen!

Mit von der Partie wie immer Jagdhund „Franka“ und Dackel-Oma  „Motte“, die ihre Nasenleistung unter Beweis stellten. „Franka“ bei der Spurensuche und „Motte“ beim Aufstöbern und Stibitzen von Pausenbroten.
Zum Ausklang der 1 ½  stündigen Wanderung gab es für jedes Kind das vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein herausgegebene Malbuch „Unsere Wildtiere“, damit die frischgebackenen Naturexperten die Möglichkeit haben, das  Erlebte  noch einmal aufzuarbeiten.

Diese Veranstaltung stellt einen erfolgreichen Auftakt zu einer ganzen Reihe von Aktivitäten dar, die der Hegering Wangels in diesem Jahr für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde durchführen wird.

Dirk Bacher

KJS Neumünster: Jäger in der Waldorfschule

1a 1 Waldorfschule -6aWas ist der älteste Beruf der Welt? Mit dieser Frage beschäftigten sich im Rahmen eines Projektes über Berufe die Kinder der 3. Klasse der Waldorfschule in Neumünster. Die Antwort gaben ihnen am 11.02.14 die Jäger Gerd Riese, Otto Stange und Ingbert Tornquist. Die Jäger berichteten von den Anfängen der Jagd in der Steinzeit zur Gewinnung von Fleisch und Fellen mit Steinschleuder und Speer bis zur heutigen Jagdausübung.

Gern erzählten die Kinder auch von ihren eigenen Erlebnissen mit Wildtieren und zeigten dabei schon sehr gute Kenntnisse über unsere häufigsten Wildarten. „Wie überleben die Tiere im Winter?“ „Ist das Schießen nicht gefährlich?“ Mit guten Fragen wurden die Jäger von den Kindern gelöchert.

Die Jäger erklärten anschaulich, dass auch heute noch die Jagd der Gewinnung von Lebensmitteln dient. Die Kinder, die schon einmal Wildfleisch gegessen hatten, bestätigten den guten Geschmack des Fleisches.

Ausgiebig nahmen die Kinder die Gelegenheit wahr, den mitgebrachten Rauhaardackel Binse zu streicheln. Die Aufgaben des Hundes bei der Jagd wurden bei der Gelegenheit beschrieben. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Gehörnstange, die begeistert entgegen genommen wurde.

Ingbert Tornquist 

KJS Eckernförde: Jagd und Natur erleben in der Projektwoche an der Grundschule Hüttener Berge …

Projekt Grundschule Hüttener Berge - Doris Jacobi WildtierkundeVom 18. bis 21. März 2014 begleiteten Jäger des Hegerings 6 Hütten die Projektwoche im Themenbereich Jagd und Natur an der Grundschule Hüttener Berge in Ascheffel. Insgesamt 13 Projekte standen in dieser Woche auf dem Stundenplan, wovon das Projekt Jagd und Natur von den SchülerInnen begeistert aufgenommen wurde.

Doris Jacobi und Rolf Fleck führten die Kinder mittels Präparaten, Bälge, Geweihen und Gehörnen in der Schule zunächst an die Wildbiologie der hier heimischen Wildtiere herangeführt. Nachmittags ging es dann mit den JägerInnen mehrtägig auf die Pirsch in verschiedene Reviere des Hegerings 6 Hütten. Hier zeigte auch der Jäger Heino Bothmann den Kindern viel Lehrreiches und Interessantes in seinem Jagdrevier.
Gleich zu Beginn der Projektwoche fragte ein Schüler die Jägerin Doris Jacobi keck, ob er sie denn Duzen dürfe, was von dieser natürlich bejaht wurde. Sein Kommentar (Vater ist Jäger) hierzu: „Na, ist doch klar, wir Jäger  duzen uns doch untereinander!“

An den Vormittagen wurden aus Vorlagen Umweltbögen ausgeschnitten, zusammengebastelt und Inhalt und Sinn erarbeitet. Die Kinder erhielten zudem Sticker von hier heimischen Wildtieren und konnten sich über verschiedene Lernhefte des LJV mit detaillierten Beschreibungen des Wildes freuen. Auch die verteilten Stundenpläne mit verschiedenen Wildmotiven und dazugehöriger Beschreibung der Wildbiologie fanden großen Anklang.

In den Revieren lernten die SchülerInnen die Natur vor Ort kennen. Ein befahrener Dachsbau wurde leise angepirscht und in Augenschein genommen. Die Kinder lernten zudem Spuren, Pässe und Fährten der wildlebenden Tiere zu erkennen und zu lesen. Ein unerschrockener Waldhase harrte cool in seiner Sasse aus und ließ sich von den SchülerInnen überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. War das vielleicht schon der Osterhase aus Osterby?!?

Auch die Arbeit mit den Jagdhunden kam nicht zu kurz. Wie eine Wildspur abgearbeitet und wie apportiert wird, zeigte Doris Jacobi mit ihrer passionierten Deutschdrahthaarhündin Carla den Kindern. Der Schweißhund Bolle zeigte zusammen mit seinem Führer Heino Bothmann, was so ein Schweißhund alles können muss, damit ein schwer krankes Wildtier schnell aufgefunden und unter Umständen von seinem Leid erlöst werden kann. Von Ansitzleitern aus das Wild mit dem Fernglas zu beobachten fanden die Kinder super spannend und echt krass.

Am Mittwoch wurden mit den Kindern unter fachkundiger Anleitung von Rolf Fleck und Doris Jacobi mit Fleiß und handwerklichem Ernst Nistkästen und Bruthilfen zusammen gezimmert. Lautes Klopfen und Hämmern schallte aus dem Werkraum, so dass der Redakteur der Eckernförder Zeitung, Herr Messerschmidt, schließlich reiss aus nahm. Nach Ausstellung ihrer Werke zum Ende der Projektwoche durften die SchülerInnen ihre selbst gezimmerten Nistkästen, natürlich nach umfassender Beratung zur Pflege und richtigem Aufhängen, stolz mit nach Hause nehmen.

Es war insgesamt eine rundum gelungene und interessante Schulwoche für ALLE, die auf Wunsch der SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern unbedingt mit den JägerInnen wiederholt werden soll.
Die Nistkästen wurden insgesamt vom Hegering 6 und alle weiteren Unterrichtsmaterialien von Heino Bothmann und Doris Jacobi gesponsert.
Eine gute Investition, die ihren Weg in die Zukunft gewiss nehmen wird…

Uwe Jacobi

KJS Stormarn: Das Infomobil in der Grundschule Neuschönningstedt

InfomobilAm Sonnabend, dem 12.04.2014, war die Kreisjägerschaft Stormarn mit ihrem Infomobil am Tag der offenen Tür an der Gertrud-Lege-Schule vertreten. Dort konnten dann von 13 bis 16 Uhr Schüler und Eltern ihre vielen Fragen zu den gezeigten Präparaten stellen. Sie kämpften sich durch ein Quiz, indem sie Bälge den richtigen Tieren zuordneten und bewiesen ihr Wissen. Unter den Kleinen gab es sogar richtige Experten.

Das Infomobil wurde von den Jungjägern Philip Niedballa und Rasmus Behrendt sowie Jugendobfrau Julia Beckmann betreut. Vielen Dank für die Unterstützung! Weitere Termine in Schulen stehen an. Sollten auch Sie Interesse  haben oder Interessenten in Schulen und Kindergärten kennen, kontaktieren Sie uns gerne.

Julia Beckmann

KJS Neumünster: Starke Ameisen und flinke Frischlinge

Schlaufüchse FrischlingeDie älteren Schlaufüchse, die Jugendlichen der Kreisjägerschaft Neumünster, hatten sich zusammen mit ihren Eltern am Gründonnerstag (17.04.2014) auf den Weg in den Erlebniswald Trappenkamp gemacht. Die insgesamt 23 Personen große Gruppe wurde von der Waldpädagogin Britta Gehlhaar und ihrer Alpenländischen Dachsbracke in Empfang genommen und von Britta Gehhaar fachkundig durch den Park geführt.

Gleich bei der Begrüßung lernten die Kinder und Erwachsenen etwas über die Aufgabe der Dachsbracke, der als Hund einen Beruf ausübt. Als Schweißhund wird er regelmäßig von der Jägerin Britta Gehlhaar für Nachsuchen auf krankes oder verletztes Wild eingesetzt.

„Die Fichte sticht, die Tanne nicht“. Mit diesem Merkspruch endete an der ersten Station des Rundganges die praktische Demonstration der Unterschiede von Fichte und Tanne. Gleich neben den Nadelbäumen befindet sich ein großer Armeisenhaufen. Das emsige Treiben der fleißigen Ameisen konnte gut beobachtet werden. Britta Gehlhaar geklärte sehr anschaulich und lebhaft das Leben in einem Ameisenvolk. Nun wissen wir, dass die Königin der Waldameise bis zu 25 Jahre alt wird und die Ameise das Zwanzigfache ihres Körpergewichtes tragen kann. Damit ist sie das stärkste Lebewesen auf der Erde. Die Vorstellung, dass jedes Kind problemlos zwei ausgewachsene Kühe tragen könnte, wenn es so stark wie eine Ameise wäre, beeindruckte schon. So mancher Teilnehmer dürfte sich in diesem Augenblick gewünscht haben, über die Kraft einer Ameise zu verfügen.

Nun ging es endlich zu den Frischlingen im Wildschweingehege. Wir hatten Glück und kamen gerade zur Fütterung. Dutzende Frischlinge wuselten um die Bachen herum. Es war ein tolles Treiben. Immer mehr Bachen kamen mit ihrem Nachwuchs zur Fütterung. Wir trafen bei den Wildschweinen Herrn Zickermann an, die im Erlebniswald Trappenkamp für die Betreuung der Schwarzkittel zuständig ist. So erhielten wir gleich aus erster Hand umfassende Informationen über die Wildschweine.  

Nach diesem sehr lehrreichen und kurzweiligen Rundgang stärkte sich die Gruppe bei einem gemeinsamen Picknick.

Ingbert Tornquist

Schutzgebietsbetreuertagung 2014

Schutzgebietsbetreuertagung 2014Die Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein sind seit Jahrzehnten ehrenamtlich in der Betreuung von Naturschutzgebieten tätig. Mittlerweile werden nun 23 Schutzgebiete von der dänischen Grenze bis zum Hamburger Stadtrand vom Landesjagdverband und den örtlichen Schutzgebietsbetreuern betreut. Am 20. Juli trafen sich die Betreuer im Wildpark Eekholt zur LJV-Betreuertagung. Wolf-Gunthram von Schenck vom Wolfsinformationszentrum referierte über den aktuellen Stand zum Wolfsmanagement in Schleswig-Holstein. Nachdem anschließend Dr. Thomas Holzhüter über die aktuellen Naturschutzthemen des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume gesprochen hatte, folgte ein Referat übers Geocaching durch Rolf Zieburg, 1. Vorsitzender Geocaching Schleswig-Holstein e.V. .  Abgerundet wurden die Vorträge durch eine intensive Diskussion der knapp 40 Teilnehmer.

Blühzeit für Jakobskreuzkraut – Umweltminister Robert Habeck: „Weitere Ausbreitung sollte …

JacobskreuzkrautSchleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck hat Bewirtschafter, Eigentümer und Pächter von Flächen aufgefordert, die Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes so weit als möglich zu behindern. „Jakobskreuzkraut ist eine heimische Pflanze in Schleswig-Holstein. Sie hat sich aber in den letzten Jahren sehr stark ausgebreitet. Alle Verantwortlichen für Flächen sind deshalb aufgefordert, mit geeigneten Bekämpfungsmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung vorzugehen“, sagte Habeck.

Vor dem Hintergrund des frühen Endes der Obst- und Rapsblüte hat das Ministerium alle öffentlichen Liegenschaftsverwaltungen wie Kreise, Gemeinden und öffentlich-rechtlichen Stiftungen angeschrieben, damit die dort Verantwortlichen geeignete Maßnahmen ergreifen, um die weitere Ausbreitung von Jakobskreuzkraut soweit wie möglich zu behindern. Dazu gehören insbesondere Mahd oder Mulchen.

Das Jakobskreuzkraut dient zahlreichen Insektenarten als Nahrungspflanze – hier die Raupen des Blutbär

 

 

 

Das Jakobskreuzkraut dient zahlreichen Insektenarten als Nahrungspflanze – hier die Raupen des Blutbär

Das Jakobskreuzkraut beginnt in wenigen Wochen zu blühen; es wächst an Bahndämmen, Straßenrändern, landwirtschaftlichen Flächen oder auch Naturschutzflächen. Jakobskreuzkraut enthält sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA), die in hoher Anreicherung gesundheitsschädigend sein können. Es kann in Heu und Silage gelangen und daher  insbesondere bei Pferden Krankheiten verursachen. Zudem können Pyrrolizidinalkaloide über Bienen, die Jakobskreuzkraut als Pollen-und Nektarlieferant anfliegen, in Honig gelangen.

Eine Broschüre zum „Umgang mit dem Jakobskreuzkraut – Meiden, Dulden, Bekämpfen“ mit einem entsprechenden Handlungskonzept finden Sie im Internet unter

http://www.schleswig-holstein.de/LBVSH/DE/DownloadPDF/broschLUR_juni13__blob=publicationFile.pdf

MELUR

 

Blühzeit für Jakobskreuzkraut – Umweltminister Robert Habeck: „Weitere Ausbreitung sollte …

JacobskreuzkrautSchleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck hat Bewirtschafter, Eigentümer und Pächter von Flächen aufgefordert, die Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes so weit als möglich zu behindern. „Jakobskreuzkraut ist eine heimische Pflanze in Schleswig-Holstein. Sie hat sich aber in den letzten Jahren sehr stark ausgebreitet. Alle Verantwortlichen für Flächen sind deshalb aufgefordert, mit geeigneten Bekämpfungsmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung vorzugehen“, sagte Habeck.

Vor dem Hintergrund des frühen Endes der Obst- und Rapsblüte hat das Ministerium alle öffentlichen Liegenschaftsverwaltungen wie Kreise, Gemeinden und öffentlich-rechtlichen Stiftungen angeschrieben, damit die dort Verantwortlichen geeignete Maßnahmen ergreifen, um die weitere Ausbreitung von Jakobskreuzkraut soweit wie möglich zu behindern. Dazu gehören insbesondere Mahd oder Mulchen.

Das Jakobskreuzkraut dient zahlreichen Insektenarten als Nahrungspflanze – hier die Raupen des Blutbär

 

 

 

Das Jakobskreuzkraut dient zahlreichen Insektenarten als Nahrungspflanze – hier die Raupen des Blutbär

Das Jakobskreuzkraut beginnt in wenigen Wochen zu blühen; es wächst an Bahndämmen, Straßenrändern, landwirtschaftlichen Flächen oder auch Naturschutzflächen. Jakobskreuzkraut enthält sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA), die in hoher Anreicherung gesundheitsschädigend sein können. Es kann in Heu und Silage gelangen und daher  insbesondere bei Pferden Krankheiten verursachen. Zudem können Pyrrolizidinalkaloide über Bienen, die Jakobskreuzkraut als Pollen-und Nektarlieferant anfliegen, in Honig gelangen.

Eine Broschüre zum „Umgang mit dem Jakobskreuzkraut – Meiden, Dulden, Bekämpfen“ mit einem entsprechenden Handlungskonzept finden Sie im Internet unter

http://www.schleswig-holstein.de/LBVSH/DE/DownloadPDF/broschLUR_juni13__blob=publicationFile.pdf

MELUR

 

Weiterer Wolfsnachweis im Kreis Dithmarschen

wolfEin weiterer Wolf ist in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Wie das Umweltministerium in Schleswig-Holstein heute (23. Juni 2014) mitteilte, wurden am 20. Mai zwei gerissene Schafe nahe Büsum im Kreis Dithmarschen aufgefunden. Mit den entnommenen Genetikproben wurde ein Wolf als Verursacher nachgewiesen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Tier keinem Rudel zuzuordnen.
 
Das genetische Profil zeigt jedoch einen sehr hohen Verwandtschaftsgrad mit einigen deutschen Rudeln. Daher ist davon auszugehen, dass das Tier aus Deutschland stammt. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, aus welchem Rudel es kommt.
 
Das Wolfsmanagement des Landes bewährt sich. Seit 2012 ist dies nunmehr der 9. Nachweis in Schleswig-Holstein. Ob sich Wölfe dauerhaft in Schleswig-Holstein aufhalten, steht bisher noch nicht fest.
 
Wölfe haben eine angeborene Scheu vor dem Menschen. Spaziergänger und spielende Kindern sind daher nicht gefährdet. Wölfe ernähren sich vornehmlich von Wildtieren, wie wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen haben. Tierhalter von Schafen und Ziegen sollten daher versuchen, ihre Tiere angemessen zu schützen. Dies sollte generell gelten – bisher durchgeführte Genetikproben an gerissenen Schafen haben immer gezeigt, dass Hunde in Weideflächen eingebrochen waren und die Tiere tödlich verletzt hatten.
 
Ehrenamtliche arbeitende Wolfsbetreuer des Landes beraten Tierhalter und Tierhalterinnen. Die Koordinierung übernimmt das vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume beauftragte Wolfsinfozentrum Eekholt unter Tel.: 01746330335.Für Fragen oder Wolfshinweise gibt es eine spezielle Hotline – Informationen gibt es unter www.wolfsbetreuer.de

LJV Ehrenmesser für Kurt Hansen und Manfred Lemke

Ehrenmesser für Kurt Hansen und Manfred LemkeLJV-Präsident Dr. Klaus-Hinnerk Baasch ehrt die Naturschutzgebietsbetreuer Kurt Hansen und Manfred Lemke für ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement im NSG Fröslev-Jardelunder Moor.  Seit Gründung des Schutzgebietes sind sie als Betreuer des LJV vor Ort tätig, haben sich dort intensiv in die Naturschutzarbeit eingebracht und waren stark in der Öffentlichkeits- und Umweltbildungsarbeit für die Jägerschaft auch grenzübergreifend nach Dänemark tätig. Als Anerkennung ihres Einsatzes für Hege und Jagd erhielten Kurt Hansen und Manfred Lemke das Ehrenmesser des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein anlässlich der diesjährigen Schutzgebietsbetreuertagung im Wildpark Eekholt. 

Obleutetagung und Konzertvorbereitung

Auf der Jahrestagung der Jagdhornbläser werden alle wichtigen Ereignisse der Landesbläserschaft besprochen. Neu ist in diesem Jahr, dass schon um 10.30 Uhr diskutiert wird, wie ein gemeinsames Jagdkonzert gestaltet werden soll, das aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des Fortbildungsseminars der Bläser in Rendsburg durchgeführt werden soll. Weitere Informationen und Anmeldung unter dem folgenden link:

http://www.ljv-sh.de/index.php?option=com_seminar&Itemid=169

Jugendbläserfreizeit 2014

Jugendbläserfreizeit: 12.9. – 14.9.2014 

 Natur – Wochenende mit Spiel, Spaß und Jagdhornblasen

Veranstaltungsort ist  der Wildpark Eekholt. Auf einem separaten Abschnitt im Park befinden sich  3 Häuser , in denen wir Natur und Jagdhornklänge, Spiel, Spaß und kameradschaftliches Miteinander gemeinsam erleben werden, so wie wir es von  den vergangenen sechs Jugend-Bläser-Freizeiten kennen gelernt haben.

Das bewährte Team der Landesbläserobfrau erwartet Euch und freut sich wieder auf gemeinsame Erlebnisse und spannende Tage.

Für mehr Informationen und Anmeldung auf den link klicken.

http://www.ljv-sh.de/index.php?option=com_seminar&Itemid=180

Gut Görtz/Ostholstein – ein idealer Wettbewerbsort

 

1GutGörtz-2014 int

Gut Görtz, wo ist das? Kaum einer außerhalb Ostholsteins kannte Gut Görtz. Dabei ist es eine Perle für den Austragungsort eines Bläserwettbewerbs. Am 11.5.2014 fand hier der erste Kombiwettbewerb – eine Kombination aus Kür- und Pflichtwettbewerb – statt. Da die alljährliche  Beteiligung an einem reinen Pflichtwettwerb – hier werden nur Jagdsignale vorgetragen- bzw. Kürwettbewerb – Vortrag von Jagdstücken –  immer geringer wurde, wurde beschlossen, die Bläser nur alle zwei Jahre zu einem kombinierten Wettbewerb zusammenzurufen. Dieser Ruf  fand eine große Resonanz, es meldeten sich 34 Gruppen aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen mit insgesamt 550 Bläsern darunter waren auch erfreulicherweise vier Jugendgruppen und 15 jugendliche Einzelbläser. Das zeigt, dass  die Jugendarbeit in den Corps und die Förderung von Jugendbläserfreizeiten in Schleswig-Holstein erfolgreich ist. Auch die Solo-und Duovorträge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hier zeigen die Bläser, dass sie ohne große Corpsunterstützung auftreten können, was in der  Praxis sehr häufig vorkommt. So tragen sie dazu bei, das jagdliche Brauchtum – dem Wild u.a. durch die Signale die letzte Ehre zu erweisen – aufrechtzuerhalten.

 

Trotz des kühlen Wetters waren schon zur Eröffnung pünktlich um 8.15 Uhr viele Schlachtenbummler angereist. Die freiwillige Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Ankommenden richtig einzuweisen. Die altehrwürdige Gutsanlage wird heute noch landwirtschaftlich genutzt.  Da aber keine Viehwirtschaft mehr betrieben wird, sind die Scheunen, die im Viereck um einen großen Innenhof angeordnet liegen, zu einem Konzertsaal und vielen Ausstellungsräumen umgebaut worden. Hier können sich die Besucher in Cafés, Galerien, bei Kunsthandwerk, einer Bernsteinschleiferei und   einem   Hofladen mit eigenen Produkten  zwischen den Auftritten der Bläser die Zeit vertreiben.   Auch an die Kinder ist gedacht mit einem großen Spielplatz und sogar einer Carrerabahn. Bei der Ankunft fühlten sich die Bläser sofort wohl. An diesem Sonntag hatte es in ganz Schleswig-Holstein geregnet und gestürmt, doch zur Erleichterung der Veranstalter regnete es auf dem Gut kaum. Es wurde berichtet, dass nur 5 km weiter ein starker Guss niederging – der Schirmherr Landrat Reinhard Sager hatte im wahrsten Sinne des Wortes  seine „Aufgabe“ erfüllt. Kreisbläserobfrau Jutta Bestgen, der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Oldenburg Thies Rickert und vor allem der Gutsherr Johannes Weiland hatten sich mit ihren Helfern sehr viel Mühe mit der Ausgestaltung des Wettbewerbsortes gemacht.  Da in neun verschiedenen Kategorien geblasen wurde,  mussten zwei Bühnen hergerichtet werden. Eine Gruppierung trat vor dem Herrenhaus auf und die andere durfte auf dem Reitplatz blasen. Damit dieser nicht zu zugig war,  ließ Herr Weiland kurzerhand eine hohe Strohballenwand aufstapeln, hinter der die Bläser auftreten konnten. Auch die Richter wurden mit Strohballen geschützt – Ideen muss man haben!!

 

Die Gewinner und Platzierten des Landesbläserwettbewerbes 2014: (die vollständigen  Ergebnisse können im Internet unter www.ljv-sh.de eingesehen werden.) In der Kategorie der Solobläser „A“ ist leider bei der Dateneingabe in der Auswertung ein Übertragungsfehler passiert, der korrigiert werden musste. Volker Krötz aus Lübeck hatte 363 Pkt. und ist damit Landesmeister. Der auf dem Wettbewerb verkündete Landesmeister Peter Schulz aus Hohn ist  jetzt mit 362 Pkt. Vizemeister. Das Auswerteteam bitte vielmals um Entschuldigung.

 

Wertungsklasse „JUGEND“: 1. Steinburger Jagdhörnchen (IZ) 697 Pkt., 2. Die wilden Hörner (ECK) 692 Pkt., 3. Bläsercorps Malente (EUT) 680 Pkt..

 

Wertungsklasse „C“: 1. Bläsercorps Steinburg (IZ) 746 Pkt., 2. Jagdhornmädels (RD-West) 661 Pkt..

 

Wertungsklasse „A“: 1.Bläsergruppe Holm – ‚Frischlinge, Bachen und Keiler‘ (PI) 935 Pkt., 2. Bläsercorps Lübeck (HL) 915 Pkt., 3. Freischütz Eutin (Eut) 907 Pkt..

 

Wertungsklasse „G“: 1. Bläsergruppe Holm ‚Überläufer‘ (PI) 948 Pkt., 2. Bläsergruppe Hohner Harde (RD-Ost) 945 Pkt., 3. Jagdhornbläsergruppe Tornesch (PI) 941 Pkt..

 

Wertungsklasse „ES“:  1.Angeliter Parforce (FL) 545 Pkt., 2. Bläsercorps Lübeck (HL) 528 Pkt., 3. Freischütz Eutin (EUT) 512 Pkt..

 

Wertungsklasse „Solo JUGEND“: 1. Till Meister, Dreelöper, (EID) 376 Pkt., 2. Deborah Hackländer (PI) 371 Pkt., 3. Johst Hamann, Holm Frischlinge (PI) 370 Pkt..

 

Wertungsklasse „Solo A“: 1. Volker Krötz, Bläsercorps Lübeck 363 Pkt., 2. Peter Schulz, Bläsergruppe Hohner Harde 362 Pkt., 3. Tim Grünwald, Bläsercorps Tornesch 355 Pkt., 4. Jan Menkhaus, RD-West 353 Pkt.. Den Ehrenpreis für die beste Solobläserin erhielt Ute Storm, Bläsergruppe Hohner Harde.

 

Wertungsklasse „DUO A“: 1. Bahndamm-Duo Jens Wittern, Peter Schulz (RD-Ost) 381 Pkt., 2. Helge Schuldt, Simone Freyermuth (PI) 371 Pkt., 3. Holmer Geest,  Detlef Kleinwort, Martin Templin (PI) 368 Pkt..

 

Wertungsklasse „DUO ES“: 1. Pas de Deux, Karen Martensen, Anette Mahnke-Nisssen (FL) 357 Pkt.,2. Die Holstentoren, Volker Krötz, Dr. Jörg Sellerbeck (HL) 349 Pkt., 3. Die ’M‘ und ‚M’s; Martin Pankratz, Marc Juraske (FL) 310., 3. Duo Harmonie; Brigitte Richter, Rolf Grothkopf. (FL) 310 Pkt..

 

Jörn Neupert  

 

Gut Görtz, wo ist das? Kaum einer außerhalb Ostholsteins kannte Gut Görtz. Dabei ist es eine Perle für den Austragungsort eines Bläserwettbewerbs. Am 11.5.2014 fand hier der erste Kombiwettbewerb – eine Kombination aus Kür- und Pflichtwettbewerb – statt. Da die alljährliche  Beteiligung an einem reinen Pflichtwettwerb – hier werden nur Jagdsignale vorgetragen- bzw. Kürwettbewerb – Vortrag von Jagdstücken –  immer geringer wurde, wurde beschlossen, die Bläser nur alle zwei Jahre zu einem kombinierten Wettbewerb zusammenzurufen. Dieser Ruf  fand eine große Resonanz, es meldeten sich 34 Gruppen aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen mit insgesamt 550 Bläsern darunter waren auch erfreulicherweise vier Jugendgruppen und 15 jugendliche Einzelbläser. Das zeigt, dass  die Jugendarbeit in den Corps und die Förderung von Jugendbläserfreizeiten in Schleswig-Holstein erfolgreich ist. Auch die Solo-und Duovorträge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hier zeigen die Bläser, dass sie ohne große Corpsunterstützung auftreten können, was in der  Praxis sehr häufig vorkommt. So tragen sie dazu bei, das jagdliche Brauchtum – dem Wild u.a. durch die Signale die letzte Ehre zu erweisen – aufrechtzuerhalten.

Trotz des kühlen Wetters waren schon zur Eröffnung pünktlich um 8.15 Uhr viele Schlachtenbummler angereist. Die freiwillige Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Ankommenden richtig einzuweisen. Die altehrwürdige Gutsanlage wird heute noch landwirtschaftlich genutzt.  Da aber keine Viehwirtschaft mehr betrieben wird, sind die Scheunen, die im Viereck um einen großen Innenhof angeordnet liegen, zu einem Konzertsaal und vielen Ausstellungsräumen umgebaut worden. Hier können sich die Besucher in Cafés, Galerien, bei Kunsthandwerk, einer Bernsteinschleiferei und   einem   Hofladen mit eigenen Produkten  zwischen den Auftritten der Bläser die Zeit vertreiben.   Auch an die Kinder ist gedacht mit einem großen Spielplatz und sogar einer Carrerabahn. Bei der Ankunft fühlten sich die Bläser sofort wohl. An diesem Sonntag hatte es in ganz Schleswig-Holstein geregnet und gestürmt, doch zur Erleichterung der Veranstalter regnete es auf dem Gut kaum. Es wurde berichtet, dass nur 5 km weiter ein starker Guss niederging – der Schirmherr Landrat Reinhard Sager hatte im wahrsten Sinne des Wortes  seine „Aufgabe“ erfüllt. Kreisbläserobfrau Jutta Bestgen, der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Oldenburg Thies Rickert und vor allem der Gutsherr Johannes Weiland hatten sich mit ihren Helfern sehr viel Mühe mit der Ausgestaltung des Wettbewerbsortes gemacht.  Da in neun verschiedenen Kategorien geblasen wurde,  mussten zwei Bühnen hergerichtet werden. Eine Gruppierung trat vor dem Herrenhaus auf und die andere durfte auf dem Reitplatz blasen. Damit dieser nicht zu zugig war,  ließ Herr Weiland kurzerhand eine hohe Strohballenwand aufstapeln, hinter der die Bläser auftreten konnten. Auch die Richter wurden mit Strohballen geschützt – Ideen muss man haben!!

Die Gewinner und Platzierten des Landesbläserwettbewerbes 2014: (die vollständigen  Ergebnisse können im Internet unter www.ljv-sh.de eingesehen werden.) In der Kategorie der Solobläser „A“ ist leider bei der Dateneingabe in der Auswertung ein Übertragungsfehler passiert, der korrigiert werden musste. Volker Krötz aus Lübeck hatte 363 Pkt. und ist damit Landesmeister. Der auf dem Wettbewerb verkündete Landesmeister Peter Schulz aus Hohn ist  jetzt mit 362 Pkt. Vizemeister. Das Auswerteteam bitte vielmals um Entschuldigung.

Wertungsklasse „JUGEND“: 1. Steinburger Jagdhörnchen (IZ) 697 Pkt., 2. Die wilden Hörner (ECK) 692 Pkt., 3. Bläsercorps Malente (EUT) 680 Pkt..

Wertungsklasse „C“: 1. Bläsercorps Steinburg (IZ) 746 Pkt., 2. Jagdhornmädels (RD-West) 661 Pkt..

Wertungsklasse „A“: 1.Bläsergruppe Holm – ‚Frischlinge, Bachen und Keiler‘ (PI) 935 Pkt., 2. Bläsercorps Lübeck (HL) 915 Pkt., 3. Freischütz Eutin (Eut) 907 Pkt..

Wertungsklasse „G“: 1. Bläsergruppe Holm ‚Überläufer‘ (PI) 948 Pkt., 2. Bläsergruppe Hohner Harde (RD-Ost) 945 Pkt., 3. Jagdhornbläsergruppe Tornesch (PI) 941 Pkt..

Wertungsklasse „ES“:  1.Angeliter Parforce (FL) 545 Pkt., 2. Bläsercorps Lübeck (HL) 528 Pkt., 3. Freischütz Eutin (EUT) 512 Pkt..

Wertungsklasse „Solo JUGEND“: 1. Till Meister, Dreelöper, (EID) 376 Pkt., 2. Deborah Hackländer (PI) 371 Pkt., 3. Johst Hamann, Holm Frischlinge (PI) 370 Pkt..

Wertungsklasse „Solo A“: 1. Volker Krötz, Bläsercorps Lübeck 363 Pkt., 2. Peter Schulz, Bläsergruppe Hohner Harde 362 Pkt., 3. Tim Grünwald, Bläsercorps Tornesch 355 Pkt., 4. Jan Menkhaus, RD-West 353 Pkt.. Den Ehrenpreis für die beste Solobläserin erhielt Ute Storm, Bläsergruppe Hohner Harde.

Wertungsklasse „DUO A“: 1. Bahndamm-Duo Jens Wittern, Peter Schulz (RD-Ost) 381 Pkt., 2. Helge Schuldt, Simone Freyermuth (PI) 371 Pkt., 3. Holmer Geest,  Detlef Kleinwort, Martin Templin (PI) 368 Pkt..

Wertungsklasse „DUO ES“: 1. Pas de Deux, Karen Martensen, Anette Mahnke-Nisssen (FL) 357 Pkt.,2. Die Holstentoren, Volker Krötz, Dr. Jörg Sellerbeck (HL) 349 Pkt., 3. Die ’M‘ und ‚M’s; Martin Pankratz, Marc Juraske (FL) 310., 3. Duo Harmonie; Brigitte Richter, Rolf Grothkopf. (FL) 310 Pkt..

Jörn Neupert  

2Richter imStroh-inttext

 

3Pokale-inttext

4bJu-SteinburgerJagdhörnchen-inttext

4cSoloJugend-inttext

5G-vor Preisverleihung-inttext

6G-nach Preisverleihung-inttext

7AG Holm-Landesmeister-inttext

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9ehrenpreis-inttext

 

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Tag des Hundes 2014

Parson Russel TerrierDer 1. Juni 2014 ist unseren treuen Vierbeinern gewidmet. Hunde spielen in unserer Gesellschaft eine besondere Rolle. Entstehung und Werdegang des Hundewesens sind untrennbar mit dem Menschen und der Entwicklung der Jagd verbunden. Als Haustier und als jagdlicher Helfer des Menschen hat sich der Hund in fast allen Erdteilen zeitgleich entwickelt. Bereits 4400 bis 4000 v. Christi stand der Hund im Orient im Dienst des Menschen. Nützlich war dem Menschen der Geruchssinn des Hundes beim Aufspüren von Wildtieren und deren Verfolgung auf Fährten und Spuren, aber auch die Bereitschaft, den Menschen gegen wehrhafte Wildtiere zu verteidigen.

Im Laufe der Geschichte verbesserte der Mensch seine Jagdmethoden, was gleichzeitig zu einer Spezialisierung der verschiedenen Hundetypen führte. Über Jahrhunderte hinweg haben wir, wie kaum ein anderes Lebewesen, durch Züchtungen einer Vielzahl von Variationen den Ansprüchen seiner Halter, dem Menschen, angepasst.

Viele unserer Hunderasse, die heute in den Städten und Dörfern gehalten werden, wie Cockerspaniel, Beagle, Golden Retriever, Labrador, Russel Terrier und Dackel sind eigentlich Jagdhunde.

Diese große Vielfalt der Hunderassen ist für die Gesellschaft ebenso beeindruckend, wie die rassespezifischen Haltungsvoraussetzungen und unzähligen Einsatzgebiete. Hunde übernehmen als Familien- oder Wachhund, als Diensthund bei der Polizei oder beim Zoll, als Therapie- oder Blindenhund oder die wichtigen Aufgaben als Hüte-, Rettungs- und auch als brauchbarer Jagdhund für die Menschen tagtäglich in allen Lebensbereichen wertvolle, unverzichtbare Aufgaben.

Vor mehr als 110 Jahren begann in Deutschland die Rein- und Leistungszucht für die heute anerkannten Jagdhunderassen. Parallel hierzu entwickelte sich das bis in die heutige Zeit anerkannte und in der Welt einmalige jagdliche Prüfungssystem unter der Federführung des Jagdgebrauchshundverband e.V. (JGHV). Der JGHV ist die Dachorganisation des deutschen Jagdhundewesens.

Ende des 19.Jahrhunderts wurde begonnen, nach dem Grundsatz „Durch Leistung zum Typ“ zu züchten und auf jagdlichen Prüfungen die Jagdhunde vorzustellen. Die Prüfungsergebnisse werden bis heute zentral erfasst und an die Zuchtvereine weitergeleitet. Dieses züchterische Ziel hat bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Der Einsatz von geprüften Jagdgebrauchshunden mit anerkanntem Abstammungsnachweis aus leistungsbezogener Zucht, ist für eine jagdethisch anspruchsvolle Jagdausübung, unverzichtbar.

Züchter und Jagdhundeführer stellen sicher, dass junge Jagdgebrauchshunde entsprechend ihrer jagdlichen Zweckbestimmung und den gesetzlichen Vorgaben ausgebildet, geprüft und eingesetzt werden.

Das Jagdgebrauchshundewesen in Schleswig-Holstein besitzt nicht nur im eigenen Bundesland, sondern auch in der bundesdeutschen Jagdkynologie – die Lehre von Zucht, Dressur und Krankheiten – eine besonders hervorgehobene Stellung. Die in Schleswig-Holstein ansässigen Zucht- und Prüfungsvereine sind im JGHV organisiert und stellen bundesweit die mitgliederstärksten Landesgruppen innerhalb ihrer Jagdgebrauchshunde-Zuchtvereine.

Die Ausbildung von Jagdgebrauchshunden erfordert von einem Jagdhundeführer ein großes Einfühlungsvermögen, Geduld und eine konsequente Ausbildungsprogression entsprechend der jagdlichen Zweckbestimmung seines Jagdhundes. Das bedeutet, durch die Ausbildung werden die unterschiedlichen Jagdhunderassen auf die verschiedenen Jagdarten eingestellt. Um dieses hohe Ziel erreichen zu können, nimmt in der Regel die Ausbildung bis zu drei Jahre in Anspruch. Das bedeutet aber auch, dass ein Jagdhundeführer viel Zeit und Kosten für die Ausbildung und Prüfungen aufbringen muss.

Darüber hinaus muss ein Jagdgebrauchshund in Schleswig-Holstein seine jagdliche Brauchbarkeit offiziell nachweisen. Dieser Nachweis wird durch eine in Schleswig-Holstein geltende „Brauchbarkeitsprüfung“ erbracht, in welcher ein Jagdgebrauchshund seine jagdliche Eignung erbringen muss.

Um den unterschiedlichen jagdlichen Anforderungen gerecht zu werden, stellt der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. über seine Kreisjägerschaften die fachkundige Ausbildung der Vorsteh-, Stöber-, Schweiß-, Erd- und Apportierhunde sicher, damit sie später auf den unterschiedlichen Jagden in Schleswig-Holstein erfolgreich eingesetzt werden können. Die Zucht- und Prüfungsvereine in Schleswig-Holstein prüfen jährlich nahezu 500 Jagdhunde.

Eine negative Entwicklung ist allerdings zu beobachten, nämlich die Zunahme der Anschaffungen und deren jagdlicher Einsatz von Jagdhunden ohne anerkannten Abstammungsnachweis. Gegen eine Anschaffung von Jagdgebrauchshunden „unbekannter Herkunft“, d. h. ohne anerkannten Abstammungsnachweis“ sprechen eine Reihe triftiger Gründe.

Unbeantwortet bleiben dann die Fragen, wie:

  • Für welche jagdliche Zweckbestimmung wurde dieser Jagdhund leistungsbezogen gezüchtet?
  • Stehen über die Elterntiere umfassende Informationen hinsichtlich Gesundheit und jagdlicher Leistung überhaupt zur Verfügung?
  • Nach welchen anlagen- und leistungsbezogenen Kriterien wurde er gezüchtet?
  • Wurde dieser Jagdhund nur aus kommerziellen Gründen gezüchtet?

Allein aus vorgenannt beschriebenen Gründen, ist für einen potentiellen Käufer erkennbar, dass neben der züchterischen Herkunft eines Jagdgebrauchshundes auch verbindlich sichergestellt ist, dass der Jagdhund aus einer kontrollierten jagdlichen Leistungszucht eines anerkannten Zuchtvereins des JGHV stammt.

Weitere Informationen zu dem Jagdgebrauchshunden:  

 
Landesobfrau für das Jagdgebrauchshundewesen

Umgang mit „Haus- und Automardern“

Steinmarder

Als Kulturfolger haben insbesondere Steinmarder sich in fast allen Ortschaften und Großstädten als feste Mitbewohner etabliert. Die Marder finden in Dachböden, Scheunen und Schuppen optimal Unterschlupf. Durch ein breites Nahrungsspektrum sind die Marder in der Lage sich in unserem Umfeld ohne Probleme zu ernähren. Ein Steinmarder muss um in Feld und Wald Nahrung zu finden viel weitere Strecken zurücklegen, als in befriedeten Bezirken.

Die Anwesenheit der Marder sorgt insbesondere auf Dachböden oder in Reetdächern für teilweise hohe finanzielle Schäden. Für die Betroffenen Mieter oder Hausbesitzer ist aber hauptsächlich die Lärm- und Geruchsbelästigung ein großes Problem.

Ein anderes Problem sind die Schäden an PKWs durch im Motorraum randalierende Marder, welche oft durch Revierstreitigkeiten ausgelöst werden, wenn man mit seinem Auto in das Revier eines anderen Marders gefahren ist und dieser seinen Geruch im Motorraum hinterlassen hat, kann das zu Hause problematisch werden. Um diese Probleme mit Steinmardern zu verhindern gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten das Problem zu beheben.

Die vermeintlich einfachste Möglichkeit den Marder mit der Falle zu fangen und ihn im „Wald“ wieder auszusetzten ist praktisch und rechtlich problematisch.

Wenn ich nämlich eine Falle aufstellen möchte, muss diese durch den Landesjagdverband registriert werden und ich muss einen anerkannten Fangjagdlehregang besucht haben. Wenn ich einen Marder gefangen habe, darf ich diesen auch nicht an einer anderen Stelle freilassen, weil das Aussetzen von Tieren verboten ist. Wenn ich den gefangenen Marder töten möchte (ausschließlich in der Jagdzeit vom 16.10. – 28.02.) muss ich außerdem im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein.

Die Hauptprobleme treten im Frühjahr und Sommer außerhalb der Jagdzeit – während der Jungenaufzucht auf und können deshalb mit der Falle nicht gelöst werden. Um den „Hausmarder“ loszuwerden kann man egal ob auf dem Dachboden oder im Auto auf Duftwässerchen, Menschen oder Hundehaare verzichten, weil diese gegen die anpassungsfähigen Marder maximal kurzfristig helfen. Teilweise konnten Erfolge mit Ultraschall Geräten erreicht werden, aber hundertprozentigen Schutz kann man nicht erwarten.

Der sicherste Weg ist es alle möglichen Zugänge zum Dach zu versperren. Man muss dabei bedenken, dass die Marder sehr gute Kletterer sind. Es hat sich auch bewährt oberhalb der Fenster eine an ein Weidezaungerät angeschlossene Elektrolitze um das Haus ziehen zu lassen um dem Marder den Zugang zu verwehren. Für den Schutz von Fahrzeugen kann man ein engmaschiges Drahtgeflecht auf einem Holzrahmen unter dem Wagen platzieren. Bei einigen Fahrzeugtypen ist es auch möglich den Motorraum Mardersicher verschließen zu lassen.

 

Chr. von Dollen