Kreisjägerschaft Eutin – Ferienpassaktion

Lernort Natur„Mit Jägern auf dem Abendansitz“

Heute, am letzten Tag im Juli, sollte es endlich soweit sein. Im Rahmen der Ferienpassaktion stand ein Abendansitz mit Jägern bevor. Hierzu trafen sich 24 Kinder und fast genauso viele Jäger des Hegerings Eutin am Tierheim.

Hegeringleiter Rudolf Stein begrüßte alle Anwesenden recht herzlich und erläuterte den Kindern das Verhalten in Wald und Feld, und auf dem Ansitz. Nun erfolgte die Aufteilung, und der Aufbruch in die entsprechenden Reviere begann. Die Rückkehr sollte, in Abhängigkeit des Anblicks von Wild, nach eigenem Ermessen stattfinden.

Nach Einbruch der Dunkelheit trafen so nach und nach die einzelnen Gruppen wieder ein, um in gemütlicher Runde bei Apfelsaft und Grillwurst die Beobachtungen und Erlebnisse ihren Freunden und Eltern mitzuteilen. Jeder hatte etwas Besonderes und auch Außergewöhnliches zu berichten. Ob mit dem Auge oder dem Fernglas – aufregende Anblicke (Wild sehen) wurden ausführlich besprochen.

So wurde noch eine kurze Zeit am Lagerfeuer verweilt, bis sich doch die Aktivitäten des Tages bemerkbar machten. Der schöne sonnige Tag, die frische Luft und die Bewegung, sowie die Aufregung am Sitz forderten ihren Tribut. Mit einem „Tschüss“ in die Runde und einem „Auf Wiedersehen“ an die Jäger verabschiedeten sich die Kinder. Für die Jäger war es ein schöner Abend und alle freuen sich auf die Veranstaltung im nächsten Jahr, wenn es dann wieder heißt: „Mit Jägern auf dem Abendansitz“.

Ralf Appel

Baum des Jahres 2013 – der Wildapfel

Lernort Natur; Baum des Jahres; WildapfelAm 9. November setzte die Natur-Jugendgruppe des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön einige Exemplare des Baumes des Jahres 2013, nämlich Wildapfelbäume.
Unter der fachkundigen Anleitung des Hegeringleiters Christoph Keller und des Naturschutzbeauftragten des Hegeringes IV, Thorolf Wellmer, wurden knapp zwei Meter hohe Jungbäume in der Nähe des Hochsitzes der Jugendgruppe bei leichtem Nieselregen eingepflanzt.

Der Apfel spielt in sehr vielen Kulturen eine wichtige Rolle in der Mythologie, erklärt Förster Wellmer dazu. So gilt er auch als Symbol der Liebe, der Sexualität, der Fruchtbarkeit und des Lebens, der Erkenntnis und Entscheidung sowie des Reichtums. Der Apfel taucht in zahllosen Märchen auf und spielt in Mythologien und Ritualen eine große Rolle. Bei den Babyloniern war es Ischtar, die mit dem Symbol des Apfels verehrt wurde, bei den Griechen Aphrodite und bei den Germanen Idun. Der Apfel trägt zum einen das Leben in sich, aber auch den Tod: Schneewittchen wird mit einem Apfel in einen komaähnlichen Schlaf versetzt (… aus dem sie bekanntlich ja aber schließlich wieder wachgerüttelt wird).

Und augenzwinkernd ergänzte der Obmann für Naturschutz und Begrünung in der Kreisjägerschaft Plön, wenn man auf die Ähnlichkeit von Eltern und Kindern hinweisen möchte, heißt es doch auch, „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“.

Und der Waidmann ergänzte weiter: „In der christlichen Geschichte ist die Vertreibung aus dem Paradies ebenfalls mit dem Apfel verbunden. Und was der Adamsapfel ist, wußten Sie ja schon, oder? Auch was der Reichsapfel ist? Na, dann muß ich’s ja jetzt nicht noch erläutern … Und die Äpfel der Hesperiden? Ja, sogar der Trojanische Krieg begann mit einem Apfel. Der Apfel kommt ebenfalls in vielen Hochzeits- und Liebesbräuchen vor und ist dabei auch Fruchtbarkeitssymbol in Liebesorakeln. Er steht für das Weibliche (obwohl es der Apfel heißt), die Birne fürs Männliche – das mag ja vielleicht an der Form liegen…“
Durch die Pflanzung des kleinen Wildapfelhaines haben die Kinder und Jugendlichen der Natur-Jugendgruppe des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön so oder so auf jeden Fall zu einer weiteren biologischen Vielfalt und damit zur Biodiversität in unserer Landschaft beigetragen.

Alle Kinder und Jugendlichen der Natur-Jugendgruppe des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön, sowie ihre Ausbilder und Betreuer, wünschen Ihnen eine schöne und gemütliche, und wenn es sich einrichten läßt auch einigermaßen besinnliche Vorweihnachtszeit sowie einen fleißigen Weihnachtsmann. Vielleicht bringt er ja auch Äpfel mit …

Weitere Infos unter:  http://www.KJS-Ploen.de/Naturschutz.html

9. Landeshubertusmesse in Ratzeburg

9. Landeshubertusmesse im Dom zu Ratzeburg

ParforceLJV

         am 16. November 2013 um 18.00 Uhr

„In der Bundesrepublik gilt sie als einzigartig und hat bisher in keinem anderen Bundesland eine vergleichbare Nachahmerin gefunden“. So, der allgemeine Tenor, wenn man über die „Landeshubertusmesse“ spricht.

Denn seit nunmehr 15 Jahren findet alle zwei Jahre die „Landeshubertusmesse“ des Landesjagdverbandes SH in unterschiedlichen Regionen und Kirchen von Schleswig–Holstein statt, zu der sich Bläser aus dem ganzen Bundesland zusammenfinden. Sie reisen einen Tag vor der Aufführung an, um ihr Zusammenspiel in einem intensiven Workshop zu vervollkommnen.

In diesem Jahr lädt die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg zur Landeshubertusmesse in den Dom zu Ratzeburg ein. Sie findet am 16. November um 18.00 Uhr statt.

Die Predigt hält Dombrobst Reuß. An der neu renovierten großen Orgel begleitet die Bläser und die Gemeinde Frau Meyer – Borghardt. Die musikalische Gesamtleitung steht unter dem Dirigat von Michael Mull aus Lübeck.

Ab 17.15 Uhr stimmt das Bläsercorps „Herzogtum Lauenburg Nord“ unter der Leitungvon Michael Mull die Gemeinde zum Gottesdienst ein.

Als geistlich – gottesdienstliche Einrichtung des LJV SH ist die Hubertusmesse   zu einer festen Institution neben den öffentlichkeitswirksamen Landesbläserwettbewerben und den Nachwuchs fördernden Jugendbläserfreizeiten im LJV SH herangereift.

Sie wird daher als eineArt (Natur-) Dankgottesdienst wahrgenommen und erfreut sich deshalb nicht nur bei Jägern, sondern auch gerade bei Nichtjägern großer Beliebtheit.

Die ausrichtenden Kirchengemeinden und Kreisjägerschaften, die die Landeshubertusmesse in den letzten Jahren durchführten, waren sich daher der Bedeutung und Verantwortung dieses Ereignisses überaus bewusst. Zumal die Menschen im ländlichen Raum, die mit der Natur und der Jagd besonders verbunden sind, immer intensive Begleiter der Landeshubertusmessen waren.

Die Gottesdienstteilnehmer beeindruckt bei einem solchen Dankgottesdienst immer wieder die besondere Atmosphäre eines naturnah geschmückten Kirchenraumes, sowie der stimmungsvolle Wechsel zwischen gesprochenem Wort und jagdmusikalischer Umrahmung.

Besonderes die opulente Klanglichkeit von ca.85 Parforcehörnerbläserinnen und -bläsern aus ganz Schleswig-Holstein und Gästen aus Hamburg und Niedersachsen hinterlässt bei vielen Zuhören ein tiefes seelisches Erlebnis, wie vielleicht nur noch bei hohen kirchlichen Festen oder großen Chorkonzerten.

Die sehr unterschiedlichen Stücke der jagdmusikalischen Umrahmung entstammen zu großen Teilen aus dem katholischen Messritus der französischen „Grande Messe de St. Hubert“. Der Heilige Hubertus, der Schutzpatron der Jäger, steht deshalb für alle Hubertusmessen Pate. Auf ihn besinnen sich die Jäger, wenn sie ihm zu Ehren alljährlich um seinen Namenstag herum, dem 3. November, diese Dankgottesdienste feiern.

Seit Neuem werden aber unterschiedliche Kompositionen und Arrangements verschiedener zeitgenössischer Komponisten in den Gottesdienst mit einbezogen, die sich an die liturgischen Stücke der Hubertusmesse anlehnen.

So hat Prof. Uwe Bartels mehrere Stücke z.B. „Das Gebet der Jäger“ und das „Kyrie“ neu arrangiert, bzw. komponiert. Besonders eindrucksvoll ist hier, wie auch in anderen Stücken, das Zusammenspiel von Orgel und Bläsern, denn in den meisten Hubertusfeiern kommt die Orgel nicht zu Gehör. Michael Mull, der die musikalische Leitung der Messe übernommen hat, hat zu dem Choral „Die Ernt ist nun zu End“ einen Satz für Parforcehörner geschrieben, die mit Orgelbegleitung zu hören sein wird.

Jörn Neupert

(Pressesprecher der Landesbläserschaft)

Tel.: 04331/62309  E-Mail:  janc.neupert@t-online.de   Mobil: 0174/86 49 342

Jäger feiern am 3. November ihren Schutzpatron St. Hubertus

HubertusmesseAm Namenstag des heiligen Hubertus, den dritten November, feiern die Jäger, Förster und Hundeführer in jedem Jahr ihren Schutzpatron. Überall in Schleswig-Holstein werden gemeinsam mit den Kirchen stimmungsvolle Hubertusmessen gefeiert. Die Altarräume sind mit herbstlichen Motiven festlich geschmückt und die Jagdhornbläser haben sich wochenlang auf diesen Termin vorbereitet, um ihre Kunst eindrucksvoll präsentieren zu lassen. „Die Jägerschaft ist sich sehr bewusst, dass sie eine große Verantwortung für das Wohlergehen des heimischen Wildes trägt“, erklärt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein (LJV), „da ist es angebracht, dass wir uns am Hubertustag auf die Bedeutung unseres Tuns besinnen.“

Der mittelalterlichen Legende nach übte ein junger Adeliger nach dem Tod seiner geliebten Frau die Jagd allzu zügellos aus. Weder christliche Feiertage noch ethische Grundsätze hinderten den Jäger seiner Leidenschaft hemmungslos nachzugehen. Eine Begegnung mit einem Hirsch, der ein leuchtendes Kreuz zwischen seinen Geweihstangen trug, bekehrte ihn und ließ ihn erkennen, dass die Jagd nicht allein dem Selbstzweck dient, sondern ein Dienst an der Natur mit weitreichender Verantwortung ist.

Die ethische Pflicht und Verantwortung der Jäger wird allgemeinhin als Waidgerechtigkeit umschrieben. Was bedeutet dieser für Außenstehende so unhandliche Begriff? Die Jagd umfasst nicht nur das Erlegen des Wildes und das anschließende Verwerten des Wildbrets. Hege und Pflege des Wildes sowie seines natürlichen Lebensraumes gehören ebenso zum heutigen, modernen Begriff der Jagd, wie der Tierschutz, der für den Jäger wie für jeden Bürger die Verpflichtung ist, das Tier als Mitgeschöpf anzusehen, dem keine unnötigen Leiden und Schmerzen zuzufügen ist. Waidgerecht heißt außerdem, den ehrlichen und verantwortungsvollen Umgang mit anderen Jägern und Mitmenschen, die nicht die Jagd ausüben. „Weidgerechtigkeit ist ein Ehrenkodex, den wir Jäger uns gerade am Hubertustag besonders bewusst machen“, so Baasch, „diese Feier ist damit eine lebendige und sehr schöne Tradition für jeden von uns, der Natur unseren Respekt zu zollen.“

Ein Besuch der Hubertusmesse lohnt sich, empfiehlt der Landesjagdverband. Bei den Kreisjägerschaften können Interessierte die Termine der Hubertusmesse vor Ort erfahren. Während die Kreisjägerschaften zumeist am Namenstag des Schutzpatrons feiern, findet die Landeshubertusmesse am Samstag, den 16. November um 18.00 Uhr, im Dom zu Ratzeburg statt. In diesem Jahr richtet die Kreisjägerschaft Herzogtum-Lauenburg die Veranstaltung aus. Die ca. 85 Parforcehornbläser und – Bläserinnen, die aus ganz Schleswig-Holstein schon einen Tag vor der Messe in Ratzeburg zusammenkommen, um ihr Zusammenspiel in einem intensiven Workshop zu vervollkommnen, werden unter der Leitung von Michael Mull den Gottesdienst stimmungsvoll begleiten. Besonders eindrucksvoll ist hierbei das Zusammenspiel von Orgel und Bläsern, denn in den meisten Hubertusfeiern kommt die Orgel nicht zu Gehör.

Um 17.30 Uhr wird vor der Kirche der Bläsercorps Herzogtum-Lauenburg Nord Jagdmusik anstimmen.

Treffen des DJV und des LJV Schleswig-Holstein

Gemeinsame Arbeitsgruppe vereinbart / W.I.L.D-Monitoring und Junge Jäger stärken

Auf der Sondersitzung des Deutschen Jagdverbandes und des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein am 7. Oktober in Hamburg haben die Präsidien in einem offenen Dialog versucht, die Probleme und Kritikpunkte lösungsorientiert zu diskutieren. Dabei war nicht zu erwarten, dass alle zum Teil unterschiedlichen Auffassungen ausgeräumt werden konnten. „Ich freue mich, dass dieses offene und gute Arbeitsgespräch zwischen den beiden Präsidien einige Unklarheiten beseitigen konnte und es versucht wurde, einvernehmliche Lösungen zu finden“, sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer.

Der Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, zeigte sich den Gesprächen gegenüber aufgeschlossen. „Über einen Austritt des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein aus dem DJV wurde von vielen Seiten spekuliert, wir haben nie mit einem Austritt gedroht. Allerdings war auch nicht zu erwarten, dass alle anstehenden Themen abschließend behandelt werden konnten.“

Um die vorgetragenen Kritikpunkte strukturiert angehen zu können, soll eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden, in der sich auch andere Landesjagdverbände einbringen können. So haben alle Landesverbände die Chance, Ideen einzubringen. Sie können bis Montag, 14. Oktober, einen Mitarbeiter – haupt- oder ehrenamtlich – für die Arbeitsgruppe bereitstellen.

Um künftig wieder ein bundesweites Wildtier-Monitoring im Rahmen des W.I.L.D.-Programms zu gewährleisten, wird der DJV auf der Präsidiumssitzung am 10. Dezember 2013 ein Konzept vorlegen, das die Möglichkeiten der Integration des LJV Schleswig-Holstein beinhalten soll.

Weiterhin wurde vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein eine konsequentere Jugendarbeit auf Bundesebene angeregt.

Pressemitteilung 13.09.2013

Zum gegenwärtig diskutierten Verhältnis DJV und LJV Schleswig-Holstein

Das Präsidium des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. stellt in seiner Sitzung am 12.09.2013 fest:

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. hält  nach wie vor einen starken und stabilen DJV als Vertretung aller bundesdeutschen Landesjagdverbände für notwendig und wichtig.

Ein in den Medien immer wieder diskutierter Austritt des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V.  aus dem DJV ist zu keinem Zeitpunkt erwogen worden.
Von diesbezüglichen Interpretationen distanziert sich das Präsidium ausdrücklich.

Gleichwohl bestehende sachliche Kritikpunkte sollen in einem kurzfristig anzuberaumenden Arbeitsgespräch der Präsidien von DJV und LJV Schleswig-Holstein erörtert werden.

LJV

Von Waldtieren und Brotgetreide

Lernort Natur„Lernen an einem anderen Ort“: Dieses pädagogische Prinzip hatte der Hegering Hohner Harde für die Schüler der dritten Klassen umgesetzt. Zusammen mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten hatte der Hegering für die 120 Schüler nun schon zum 14. Mal Umweltjugendspiele organisiert. Unter der Regie von Klaus Kolb und Hegeringleiter Uwe Schäfer und sehr vielen ehrenamtlichen Helfern lernten die Mädchen und Jungen an insgesamt 20 Stationen etwas über die Flora und Fauna der Natur. So mussten sie Getreidearten wie Weizen, Roggen, Hafer, Gerste und auch Tridicale unterscheiden können. An einem großen Ameisenhaufen wurde die Nützlichkeit der Waldameisen erklärt. In einer weiteren Station konnten die Kinder über die Tiere des Waldes an Präparaten oder auch Bildern ihr Wissen aufbessern. In einem Feuchtgebiet führte Hamdorfs Schulrektor Bernd Tausendfreund in die Welt der Amphibien ein. Auch Vogelstimmen und andere Geräusche im Wald mussten erkannt werden. Die Bläser hatten ihre Jagdhörner mitgebracht, auf denen die Schüler versuchten Töne herauszubekommen. Es gab durchaus Naturtalente unter den Teilnehmern. Vielleicht wurden dabei sogar neue Interessen geweckt. Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz. An einer Spielestation sollten die Schüler Hula-Hupp-Reifen über Holztannenbäume werfen. Wer den entferntesten Baum traf, erhielt natürlich am meisten Punkte. Hierbei kamen die einzelnen Charaktere deutlich zum Vorschein. Man unterschied sofort die Risikotypen oder mehr auf Sicherheit bedachten Spieler. Die Schüler zeigten an allen Stationen großes Interesse und haben bei dieser Veranstaltung sicher viel über ihre Umwelt gelernt. Natürlich wurde auch ein Sieger gefunden, die Klasse 3a der Theodor-Storm- Schule aus Hohn, sie erhielt die begehrte Wandertrophäe – ein Hirschgeweih. Jeder Teilnehmer bekam eine Erinnerungsplakette aus Holz. Alle stärkten sich zum Schluss mit Früchten und einem Würstchen im Brötchen. Leider sind solche Veranstaltungen nicht mehr ohne Sponsoren durchzuführen, denn die Landesforsten verlangen auch im Bildungsbereich Eintritt für ihren Wald. Hier sei der Volks- und Raiffeisenbank noch einmal herzlich gedankt.

Jörn Neupert

 

Patenschaft der Schüler und Lehrer an der der Ostseeschule Blekendorf und des Hegeringes II in …

Lernort NaturMit geradezu olympischen Sprint-Zeiten kamen am 18.6.2013 die Schüler der Ostseeschule Blekendorf ihrem Schulwald-Förster Thorolf Wellmer entgegen gespurtet. Ach, naklar, heute ist ja Sportfest hier mit den Bundesjugendspielen! Das erklärt dann ja alles…

In einer entstehenden schöpferischen Pause fand sich trotz alledem eine ziemlich erfolgreiche Sportlergruppe mit der komm. Rektorin Frau Baluch und ihrem Diplom Förster Wellmer für ein Bildchen und die Übergabe der Patenschaftsurkunde zusammen.

Stellvertretend für den Vorstand des Hegeringes II in der Kreisjägerschaft Plön, überreichte der Wildhüter und Jäger Wellmer diesmal nämlich die Patenschaftsurkunde, die nun auch schriftlich die von beiden Seiten willkommen geheißene, gegenseitige Patenschaft zwischen den Schülern und Lehrern der Ostseeschule Blekendorf auf der einen Seite und den Jägern aus dem örtlichen Hegering II auf der anderen Seite dokumentiert. Sie wird deshalb künftig in der Schule einen würdigen Platz finden.

Als eine der nächsten Fördermaßnahmen, wollen die Waidmänner der Schulwald AG einige wertige Ferngläser zukommen lassen. Wir werden berichten.

Weitere Infos unter:  http://www.kjs-ploen.de/naturschutz.html

T. Wellmer

Projektwoche in der Grundschule Lütjenburg

Lernort NaturBegeisterung von Schülern und Lehrern auf der einen Seite für eine weiterhin großartige Zusammenarbeit mit den Jägern und Wildhütern als Naturschützer auf der anderen Seite

Es war für uns eigentlich so wie schon so oft – man gibt einen kleinen Finger hin und schon ist der Arm ab…

Ach was, Spaß beiseite, vom 17. bis zum 19.6. d.J. fand nämlich in der Außenstelle der Grundschule Lütjenburg, der GS – Seekrug, die von den Kindern lang erwartete Projektwoche statt. Neben zahlreichen anderen Projekten wurde von Seiten der örtlichen Jägerschaft auch in diesem Jahre wieder ein ‚Feld-Wald-Wiesen-See-Projekt’ angeboten.

Die kleine, aber hochinteressierte Schar der Teilnehmer, sog die angebotenen naturkundlichen Übungen, Inhalte und Bilder begierig auf. Im Rahmen einer deduktiven Anleitung durch den beliebten Schulwald-Patenförster Thorolf Wellmer, erarbeiteten sich die Kinder unter anderem die persönliche Schutzausrüstung eines Waldarbeiters. Zudem lernten sie die bedeutendsten Nadel- und Laubbaumarten im Schulwald anhand der wichtigsten Merkmale zu unterscheiden. Auch das Edaphon, in diesem Fall war das der Waldboden mit seinen unzähligen Bewohnern, wurde ausführlich inspiziert.

Der Hegeringleiter Christoph Keller vom örtlichen Hegering IV übernahm danach die Schüler-Gruppe und machte einen erlebnisreichen Auto-Kreuzzug durch die angrenzenden Forsten und Wälder.

Am nächsten Tage stand dann eine Kutterfahrt auf dem Selenter-See auf dem Programm. Verschiedene Jagdhornsignale hallten geradezu märchenhaft über den weiten See. Im Rahmen dieser Reise wurde u.a. auch noch eine Boje eingefangen, die nach einem Triathlon auf dem See verblieben war.

Am beinahe schon schuleigenen Anlegesteg wurde dann der Förster Wellmer entlassen, weil er noch einen weiteren wichtigen Termin in der Ostseeschule Blekendorf wahrzunehmen hatte.

Wir dieselten dann mit dem Kutter zurück zum Bootshaus am Gut Neudorf. Aber auch in Zukunft werden wir wieder mit den Jägern losziehen, wenn es heißt:

„Projektwoche an der GS-Seekrug – Feld-Wald-Wiesen-See-Projekt mit den örtlichen Jägern“.

Weitere Infos unter:  http://gemeinde-giekau.de/?page_id=18

Vorschulkinder auf der Pirsch

Lernort NaturDas Wild, das die Kinder des Kindergartens „An der Johannismühle“ aus Flensburg entdecken sollten, flüchtete nicht. Es waren Präparate von Tieren unserer Heimat, die Jugendobmann Hans Bernhold im Glücksburger Forst versteckt hatte. Susanne Petersen und ein Mitstreiter bremsten den Übereifer ihrer Kinder, die sich gar nicht Zeit für eine kurze Einweisung lassen wollten. Jäger Bernhold half bei der Suche nach der richtigen Bezeichnung, die Tiere selbst waren schnell gefunden. Die danach folgende Frühstückspause gab Gelegenheit über ihre Lebensweise zu erzählen und die vielen Fragen zu beantworten. Das Wetter hatte es an diesem Tag in einem verregneten Juni gut gemeint, so dass die Schar, nachdem mit Hilfe aller die Präparate eingesammelt und verstaut waren, schnell zum nahe gelegenen Spielplatz weiterziehen konnte. Das gleiche Glück blieb dem Jugendobmann wenige Tage später versagt, als er wie im vergangenen Jahr ein ähnliches Vorhaben mit den „Tschernobyl“-Kindern geplant hatte. Dieses Mal mußte er wegen Dauerregens für seine Wildkunde in einen überdachten Raum ausweichen.

Volkmar Gronau            

"Hörnumer Erklärung" verabschiedet

Fischereiliche Notgemeinschaft, Bauernverband Schleswig-Holstein und des Landesjagdverband Schleswig-Holstein verabschieden „Hörnumer Erklärung“

Am Mittwoch (7.8.2013) haben in Hörnum/Sylt die Fischereiliche Notgemeinschaft, der Bauernverband und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein ein Aktionsbündnis für eine nachhaltige, naturverträgliche Nutzung der Ressourcen gegründet und in diesem Zusammenhang die Hörnumer Erklärung verabschiedet. Hier der Wortlaut:

Hörnumer Erklärung

Gemeinsam für eine nachhaltige, naturverträgliche Nutzung der Ressourcen!

Fischer, Landwirte und Jäger nehmen zurzeit wahr, dass sie in ihren Rechten und Möglichkei¬ten zu wirtschaften durch die derzeitige Landespolitik bis hin zur Existenzgefährdung eingeschränkt werden. Besonders zugespitzt ist die Situation für schleswig-holsteinische Muschelfischerei.
•    Landwirte, Fischer und Jäger sichern seit Generationen Wirtschaftskraft und Wert-schöpfung.
•    Sie sorgen für eine sichere Versorgung mit hochwertigen Nahrungsmitteln.
•    Sie pflegen und hegen die Kulturlandschaft, die Gewässer und Wälder.
•    Sie erhalten und schaffen Arbeitsplätze.
•    Sie praktizieren aktiven Umwelt-, Natur und Klimaschutz.
•    Sie ehren und schützen das Eigentum.
•    Sie denken in Generationen.
Fischer, Landwirte und Jäger schaffen das Fundament für den Wohlstand der Menschen auf dem Lande und an den Küsten, für die Anziehungskraft und die Lebensqualität in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins.

Diese unschätzbaren Werte, die der gesamten Gesellschaft dienen und ihr nachhaltig zugute kommen, gilt es auch in der Zukunft im Interesse nachfolgender Generationen zu erhalten. Deshalb vereinbaren Fischer, Landwirte und Jäger Schleswig-Holsteins ein gemeinsames Aktionsbündnis zum Schutz des Lebensraumes und der nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen. Das Bündnis dient der gegenseitigen Unterrichtung, der Abstimmung von Standpunkten und der Durchführung gemeinsamer Aktionen, die im Sinne einer nachhaltigen, naturverträglichen Nutzung der Ressourcen liegen.

Die Beteiligten informieren die Öffentlichkeit sachgerecht und wirklichkeitsnah über angewandte und innovative Produktionsmethoden und über ihre konkreten Maßnahmen zum Ressourcenschutz. Dabei setzen sie sich offensiv und konstruktiv auch mit kritischen Argumenten auseinander. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, aktiv zur Daseinsvorsorge für die Bevölkerung beizutragen. Dafür stehen die Landwirte, Fischer und Jäger Schleswig-Holsteins!


Lorenz Marckwardt, Fischereiliche Notgemeinschaft

Werner Schwarz, Bauernverband

Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Landesjagdverband

Kugelparcourspreisschießen im SSZ Kasseedorf am 12.10.2013

Nachdem jetzt der moderne Schießstand Kasseedorf fertig gestellt ist, können auch anspruchsvolle Wettkämpfe ausgetragen werden. Als ein großes Event für dieses Jahr wird vor der Drückjagdsaison ein Kugelparcoursschießen ausgerichtet.

Der Durchgang umfasst 9 Disziplinen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Es werden geschossen:

  • Drei Disziplinen auf den 270 m Bahnen mit jeweils 3 Schuss
  • Hier werden Waffen und 9 Schuss Munition zur Verfügung gestellt
  • Drei Disziplinen auf den 100 m Bahnen mit jeweils 3 Schuss
  • Zwei Disziplinen auf den Doppelkeiler.
  • Jeweils zwei links laufende und zwei rechts laufende Keiler
  • Eine Disziplin mit der Kurzwaffe. 3 x Fangschuss

Für die 100 m Disziplinen und den Keilern sind eigene Waffen erforderlich. Ebenfalls auch für den Fangschuss.

Mindestkaliber für alle Disziplinen ist 6,5 mm.

Sollte eine entsprechende Waffe nicht zur Verfügung stehen, dies bei der Anmeldung bitte vermerken. Leihwaffen können gegen Gebühr zur Verfügung gestellt werden.

Alle weiteren Details und die Anmeldung gibt es hier.

 

Kulturfolger auf Touren

SteinmarderEr ist anpassungsfähig, ein flinker Jäger und ein Auto-Fan! Der Steinmarder ist ein Kulturfolger wie aus dem Lehrbuch. Seine Vorliebe für Kraftfahrzeuge macht ihn jedoch bei manchem Autofahrer unbeliebt.

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat errechnet, dass Marder einen jährlichen Schaden von 63 Millionen Euro an Kraftfahrzeugen verursachen. Rund 229.000 Mal biss der Marder im Jahr 2011 zu, berichtet der GDV. Marder beschädigen bevorzugt Zündkabel, Kühlwasserschläuche oder Antriebs- und Lenkmanschetten. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. (LJV) empfiehlt daher Autofahrern, auf Warnsignale, wie herumliegende Gummi- und Kabelteile oder ausgelaufene Flüssigkeit, zu achten. Wenn Marderschäden rechtzeitig erkannt werden, kommt in der Regel die Teilkaskoversicherung für die Schäden auf. Folgekosten, die durch einen Unfall entstehen, deckt nur eine Vollkaskoversicherung ab.

„Steinmarder finden sich im urbanen Umfeld sehr gut zurecht und haben sogar Kraftfahrzeuge aktiv in ihr Revier integriert“, erklärt LJV-Präsident Dr. Klaus-Hinnerk Baasch das Verhalten der kleinen Jäger. „Sie nutzen Autos als Schlafstätte, Speisekammer und als Aussichtsplattform.“ Daher verteidigen Marder „ihre“ Autos vor Eindringlingen rigoros. Hat es sich ein Konkurrent in einem PKW gemütlich gemacht, riecht es der Marder sofort. Der „Revierinhaber“ greift alle Autoteile an, die nach dem Fremdling duften. Auch die Paarungszeit der Marder, Ranzzeit genannt, spielt im Juli und August eine Rolle. „Zu dieser Jahreszeit verteidigen sowohl männliche als auch weibliche Steinmarder ihr Territorium sehr energisch gegenüber Artgenossen“, so Baasch. „Leidtragende dieser Eifersuchts-Dramen sind dann die Autofahrer.“

Ein Patentrezept zur Marderabwehr gibt es nicht. Maschendraht unter dem Motorraum, Geruchssprays oder Ultraschallgeräte haben sich als Vorsichtsmaßnahmen oft bewährt. Zudem ist es ratsam, die Duftmarken der Steinmarder durch eine vom Fachmann durchgeführte Motorraumwäsche zu beseitigen.

Bei A.T.U bekommen DJV-Mitglieder ab sofort attraktive Rabatte

Jägerrabatte auf PKW-Ersatzteile, Reifen, Motoröl und Werkstattleistungen

Ab sofort kommen DJV-Mitglieder auch beim Marktführer im deutschen KFZ-Service in den Genuss von Jägerrabatten. Bei allen deutschen A.T.U-Filialen und -Werkstätten gibt es Nachlässe auf PKW-Ersatzteile, Motoröle, Reifen, Autoglas-Ersatz und Werkstattleistungen. Dies hat die DJV-Service und Marketing GmbH (DSM) in einem Kooperationsvertrag ausgehandelt.

Bei Beantragung einer kostenlosen A.T.U-Jägerkarte erhalten DJV-Mitglieder u.a. folgende Servicevorteile rund ums Auto:

• 10 bis 25 % Rabatt auf Reifen, Motoröl, Ersatzteile, Zubehörteile und Dienstleistungen (z.B. 10 % auf Motoröl, 20 % auf Reifen und 25 % auf Autoglas-Ersatz)

• Bargeldlos, bequem und flexibel einkaufen in allen 600 deutschen A.T.U-Filialen und im Online-Shop von A.T.U

• Abbuchung der Beträge einmal monatlich

• Persönliche Betreuung über das Servicetelefon von A.T.U

Den Antrag zur persönlichen A.T.U-Jägerkarte und weitere Details stehen im Internet unter www.djv-service.de in der Rubrik „Jägerrabatte“ zur Verfügung.

Wolf macht Dithmarschen unsicher und tappt in Fotofalle!

Nachdem sich in den letzten Tagen und Wochen die Fälle von Rissfunden in Dithmarschen häuften und ganze Kuhherden aufgeschreckt durch Weidezäune rannten, ist es nun sicher.

In Schleswig-Holstein lebt ein weiterer Wolf. Am vergangenen Donnerstag, den 25. Juli 2013, gelang es einen Wolf im nördlichen Kreis Dithmarschen nachzuweisen. Nach Begutachtung der Aufnahmen handelt es sich um einen jungen Wolf im Sommerfell.

Tierhalter von Schafen und Ziegen sollten ihre Tiere angemessen schützen. Kosten hierfür werden auf Antrag durch das Land übernommen.

Vor Antragstellung erfolgt eine Beratung durch ehrenamtlich arbeitende Wolfsbetreuer des Landes. Die Koordinierung übernimmt das vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume beauftragte Wolfsinfozentrum Eekholt unter Tel.: 01746330335.

Sommeraktion der Jäger des Hegeringes Hohner Harde

Sommeraktion der Jäger des Hegeringes Hohner Harde

3Gruppe

Stolz präsentieren die Nübbeler Kinder ihre Speere und selbstgebastelten Nistkästen

Sechs Wochen Sommerferien sind eine lange Zeit. Da ist es gut, wenn es mal eine Abwechslung gibt. Die Jäger aus Nübbel und Hamdorf führen seit langem für Kinder und Jugendliche von sechs bis sechzehn Jahren in ihrem Revier einen Jägernachmittag durch. In Nübbel traf man sich zunächst zu einem gemeinsamen Reviergang. Hierbei wurden den Kindern die wichtigsten Feldgehölze, die am Wegesrand standen, erklärt. Nebenbei sägte man sich einen Stock ab, der später – reich verziert- zu einem Speer bearbeitet wurde. Hier werden manuelle Tätigkeiten geübt, die vielen Kindern fehlen. Die verschiedenen Getreidearten durften beim Erkennen der Natur natürlich nicht fehlen. In einem Quiz mussten zwischendurch Fragen zu dem Gelernten beantwortet werden. Als Höhepunkt der Aktivitäten bastelten die Kinder Nistkästen aus vorgefertigten Teilen. Es zeigte sich, dass einige das erste Mal mit einen Hammer umgingen.

Auch in Hamdorf war man auf die Idee gekommen Nisthilfen zu bauen. Zuvor erklärte Jägerin Katja Baumann in einer Lehrschau über die heimischen Singvögel die verschiedenen Arten der Nistkästen. Der Kasten für einen Höhlenbrüter wie die Meise sieht   natürlich anders aus als der für einen Halbhöhlenbrüter z.B. die Bachstelze. Nachdem die Kinder sich in beiden Revieren an Grillwüsten gestärkt hatten, ging es mit den Jägern auf den Ansitz. Jede Gruppe hatte von anderen Erlebnissen zu berichten. Die einen beobachteten wie der Rehbock eine Ricke trieb, andere sahen in den Eiderwiesen sogar den großen Brachvogel. Eine Gruppe kam gar nicht erst auf den Hochsitz, weil sie mehr an den Pirschzeichen interessiert waren. Sie studierten Trittsiegel und Lagerstellen vom Rehwild, die die jungen „Jäger“ ohne Anleitung in der Natur nie gesehen hätten.

Nach diesem erlebnisreichen Tag wurden mit Einbruch der Dunkelheit wurden alle Kinder zuhause wohlbehalten wieder abgeliefert.

 

KinderjägertagHamdorf-klein

 

Die Hamdorfer Jäger mit ihren „jungen Jägern“ und den selbstgebauten Nistkästen

Heimat- und Sachkunde-Unterricht der Ostseeschule Blekendorf bekommt eine umfangreiche …

Lernort Natur; Ostseeschule BlekendorfDie Kinder und Jugendlichen der Ostseeschule in Blekendorf waren am 8. Mai ganz aus dem Häuschen, als sie von Förster Thorolf Wellmer zahlreiche Stundenpläne mit Tierbildern, diverse Bestimmungsbücher über unsere heimischen Wildarten, sowie für unsere heimischen Singvögel und viele Malbücher und Ausmalbilder bekamen. Stellvertretend für den Vorstand des Hegeringes II unterstrich Wellmer damit die Verbundenheit der örtlichen Jägerschaft mit der Ostseeschule. „Wir müssen beizeiten den Nachwuchs für die Belange des Naturschutzes, sowie auch für die Themenbereiche Hege und Pflege des Wildes, sowie die Jagd interessieren. Denn sehr häufig können die Kinder heute besser mit Rechnern und Fernsehgeräten umgehen, als dass sie noch wissen, was um sie herum in der freien Wildbahn kreucht und fleucht.“ Mit der Naturkunde – AG der Schule wurde zudem eine zukünftig engere Zusammenarbeit vereinbart.

Weitere Infos unter: www.KJS-Ploen.de/Naturschutz.html