"Hörnumer Erklärung" verabschiedet
Fischereiliche Notgemeinschaft, Bauernverband Schleswig-Holstein und des Landesjagdverband Schleswig-Holstein verabschieden „Hörnumer Erklärung“
Am Mittwoch (7.8.2013) haben in Hörnum/Sylt die Fischereiliche Notgemeinschaft, der Bauernverband und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein ein Aktionsbündnis für eine nachhaltige, naturverträgliche Nutzung der Ressourcen gegründet und in diesem Zusammenhang die Hörnumer Erklärung verabschiedet. Hier der Wortlaut:
Hörnumer Erklärung
Gemeinsam für eine nachhaltige, naturverträgliche Nutzung der Ressourcen!
Fischer, Landwirte und Jäger nehmen zurzeit wahr, dass sie in ihren Rechten und Möglichkei¬ten zu wirtschaften durch die derzeitige Landespolitik bis hin zur Existenzgefährdung eingeschränkt werden. Besonders zugespitzt ist die Situation für schleswig-holsteinische Muschelfischerei.
• Landwirte, Fischer und Jäger sichern seit Generationen Wirtschaftskraft und Wert-schöpfung.
• Sie sorgen für eine sichere Versorgung mit hochwertigen Nahrungsmitteln.
• Sie pflegen und hegen die Kulturlandschaft, die Gewässer und Wälder.
• Sie erhalten und schaffen Arbeitsplätze.
• Sie praktizieren aktiven Umwelt-, Natur und Klimaschutz.
• Sie ehren und schützen das Eigentum.
• Sie denken in Generationen.
Fischer, Landwirte und Jäger schaffen das Fundament für den Wohlstand der Menschen auf dem Lande und an den Küsten, für die Anziehungskraft und die Lebensqualität in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins.
Diese unschätzbaren Werte, die der gesamten Gesellschaft dienen und ihr nachhaltig zugute kommen, gilt es auch in der Zukunft im Interesse nachfolgender Generationen zu erhalten. Deshalb vereinbaren Fischer, Landwirte und Jäger Schleswig-Holsteins ein gemeinsames Aktionsbündnis zum Schutz des Lebensraumes und der nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen. Das Bündnis dient der gegenseitigen Unterrichtung, der Abstimmung von Standpunkten und der Durchführung gemeinsamer Aktionen, die im Sinne einer nachhaltigen, naturverträglichen Nutzung der Ressourcen liegen.
Die Beteiligten informieren die Öffentlichkeit sachgerecht und wirklichkeitsnah über angewandte und innovative Produktionsmethoden und über ihre konkreten Maßnahmen zum Ressourcenschutz. Dabei setzen sie sich offensiv und konstruktiv auch mit kritischen Argumenten auseinander. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, aktiv zur Daseinsvorsorge für die Bevölkerung beizutragen. Dafür stehen die Landwirte, Fischer und Jäger Schleswig-Holsteins!
Lorenz Marckwardt, Fischereiliche Notgemeinschaft
Werner Schwarz, Bauernverband
Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Landesjagdverband
Nachdem jetzt der moderne Schießstand Kasseedorf fertig gestellt ist, können auch anspruchsvolle Wettkämpfe ausgetragen werden. Als ein großes Event für dieses Jahr wird vor der Drückjagdsaison ein Kugelparcoursschießen ausgerichtet.
Er ist anpassungsfähig, ein flinker Jäger und ein Auto-Fan! Der Steinmarder ist ein Kulturfolger wie aus dem Lehrbuch. Seine Vorliebe für Kraftfahrzeuge macht ihn jedoch bei manchem Autofahrer unbeliebt.
Nachdem sich in den letzten Tagen und Wochen die Fälle von Rissfunden in Dithmarschen häuften und ganze Kuhherden aufgeschreckt durch Weidezäune rannten, ist es nun sicher. 
Die Kinder und Jugendlichen der Ostseeschule in Blekendorf waren am 8. Mai ganz aus dem Häuschen, als sie von Förster Thorolf Wellmer zahlreiche Stundenpläne mit Tierbildern, diverse Bestimmungsbücher über unsere heimischen Wildarten, sowie für unsere heimischen Singvögel und viele Malbücher und Ausmalbilder bekamen. Stellvertretend für den Vorstand des Hegeringes II unterstrich Wellmer damit die Verbundenheit der örtlichen Jägerschaft mit der Ostseeschule. „Wir müssen beizeiten den Nachwuchs für die Belange des Naturschutzes, sowie auch für die Themenbereiche Hege und Pflege des Wildes, sowie die Jagd interessieren. Denn sehr häufig können die Kinder heute besser mit Rechnern und Fernsehgeräten umgehen, als dass sie noch wissen, was um sie herum in der freien Wildbahn kreucht und fleucht.“ Mit der Naturkunde – AG der Schule wurde zudem eine zukünftig engere Zusammenarbeit vereinbart.
Außenstelle Seekrug
O, was wurde da den großen angehenden Schulkindern das Warten lang … endlich, mit dem neuen Sozialmobil der Stadt Lütjenburg ging es am 16. Mai, am Donnerstag früh zum ‚Goldentüffel’ in Haßberg. Dort begrüßte uns auch gleich der Förster Thorolf Wellmer mit einem frisch-frohen Jagdhornsignal an einem Rapsfeld, das in gelber Pracht blühte. Gemeinsam wanderten wir im Kossautal zum Gut Neudorf. Was gab es da alles am Weg und daneben zu entdecken. Uralte Eichen und Buchen, gewaltige Stubben von vor vielen Jahren gefällten Bäumen, Ringelnatterbabies, Enten und Gänse, und und und
Durch die Veränderungen der Kulturlandschaft, wie z.B. immer größer werdende Maisanbauflächen, ist die Population des Schwarzwildes in Schleswig-Holstein signifikant gestiegen. Eine tierschutzgerechte Bejagung des Schwarzwildes einerseits und die gesetzliche Verpflichtung den Jagdgebrauchshund entsprechend auf seinen Einsatz vorzubereiten andererseits, lassen keinen Zweifel an der Notwendigkeit ein Schwarzwildgatter der Jägerschaft in Schleswig-Holstein zur Verfügung zu stellen.
Die Hunde gehen einzeln ins Gatter. Begleitet werden sie vom Hundeführer/in und einem Gattermeister. Maximal eine Viertelstunde wird gearbeitet, das heißt der Hund muss die Sauen in dem drei Hektar großen eingezäunten Arbeitsgatter suchen, finden, verbellen, in Bewegung bringen und mindestens drei Minuten dranbleiben. Wenn er von den Sauen ablässt und von seinem Hundeführer wiederholt geschickt werden kann, wird das als gute Arbeit akzeptiert. Bis zu sechs Hunde können an einem Übungstag nacheinander arbeiten.


