Polizei und Landesjagdverband warnen anlässlich der Zeitumstellung erneut vor Wildwechsel
Kiel (ots) – Die Umstellung der Uhren von der Winterzeit auf die Sommerzeit in der Nacht von Samstag, 30. März, auf Sonntag, 31. März, birgt Gefahren für Mensch und Tier im ländlichen Straßenverkehr. Die spätere Morgendämmerung nach der Umstellung geht mit dem Wildwechsel und dem frühen Berufsverkehr einher. Um eine vorsichtige und rücksichtsvolle Fahrweise in wildreichen Zonen bitten deshalb die Landespolizei Schleswig-Holstein und der Landesjagdverband die Fahrzeugführer auf allen Straßen des Landes. Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, warnt vor dem Verhalten der Wildtiere: „Rehe sind besonders gefährdet, weil sie von ihren Schlafplätzen in die offene Landschaft zu den Nahrungsflächen ziehen. Auch Reste von Streusalz an den Randstreifen zieht sie an die Straßen, weil es für Wildtiere eine hochwertige Nahrungsergänzung darstellt.“ Bei einem Wildwechsel kann es zu Unfällen kommen. Für die Tiere enden diese häufig tödlich, die Fahrzeuginsassen kommen oft mit dem Schrecken davon, in Ausnahmefällen verlaufen die Unfälle schwerer. Im Jahr 2012 registrierte die Landespolizei über 12.000 Unfälle mit Wild. Die Polizei weist die Fahrzeugführer darauf hin, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb der Wildwechselzonen unbedingt einzuhalten sind, denn nur dadurch ist es möglich, angemessen bei einem Wildwechsel zu reagieren. Jürgen Börner, Sprecher des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein: „Kommt es tatsächlich zu einem Wildwechsel, sollten die Autofahrer stark abbremsen und auf ihrer Fahrspur bleiben, um einen Zusammenstoß mit entgegenkommenden Fahrzeugen oder ein Abrutschen in den Graben zu vermeiden.“ Lässt sich ein Unfall jedoch nicht verhindern, muss die Unfallstelle unverzüglich mit dem Einschalten des Warnblinklichtes und dem Aufstellen des Warndreiecks abgesichert werden. Das tote Tier sollte mit Schutzhandschuhen von der Straße an den Fahrbahnrand gelegt werden. Jeder Wildunfall ist meldepflichtig und der Polizei mitzuteilen. Sie entscheidet dann, wie weiter verfahren wird. Sollte das angefahrene Tier noch leben oder gar verletzt geflüchtet sein, wird der zuständige Jäger gerufen. Er veranlasst dann die Nachsuche mit speziell ausgebildeten Jagdhunden, um das Tier von seinen Qualen zu erlösen.
Am 16. März 2013 fand die Jahreshauptversammlung der JPN anlässlich der Messe „Angeln und Jagen“ in Horst statt.
Musterschreiben für Widerspruch jetzt im Internet / DJV prüft Musterklage
Der erste Weißstorch ist aus seinem afrikanischen Winterdomizil zurück und wurde in den letzten Tagen mehrfach von Jägern rund um das Nienwohlder Moor nordöstlich von Hamburg gesehen.






Die Landwirtschaftskammer SH und die Kreisjägerschaft Segeberg bietet vom 15. – 17.März wieder ihren traditionellen Es-Horn-Lehrgang in Bad Segeberg an. Als Dozenten konnten wieder die Musiker des Deutschen Hornensembles eingeworben werden. Der Lehrgang richtet sich vornehmlich an Hornbläser, welche schon Erfahrungen mit diesem Instrument haben. Da bereits zahlreiche Anmeldungen vorliegen, ist ein rechtzeitiges Anmelden erforderlich. Es können zudem nur noch „Heimschläfer“ angenommen werden, da die Übernachtungs-Kapazitäten der Forstlichen Lehranstalt bereits ausgebucht sind.
DJV berichtet live vom BfR-Symposium über aktuelle Ergebnisse zu Metallen in Wildbret
Landesjagdverband Schleswig-Holstein und Danmarks Jægerforbund veröffentlichen das erste deutsch-dänische Jagdwörterbuch
Im Kreis Herzogtum-Lauenburg konnte ein Wolf nachgewiesen werden, der aus Mecklenburg-Vorpommern eingewandert ist. Bereits im Juli war ein Wolf im westlichen Kreis Segeberg aufgetaucht, der erste seit 1820. Die Anwesenheit eines männlichen Wolfes der deutsch-westpolnischen Population konnte durch Fotofallenbilder und genetische Analysen bestätigt werden, jetzt gelang der bestätigte Hinweis auf einen zweiten Wolf im Kreis Herzogtum-Lauenburg in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern.
Kauf, Planung und Bau kosteten rund 3,5 Millionen Euro
Fast 500 Gäste waren zur Eröffnung des Schießsportzentrums gekommen. Unter ihnen auch die Vertreter der Kommunen aus der Region, Vertreter der Wirtschaft und des Landesjagdverbandes (LJV) mit ihrem Präsidenten Dr. Klaus-Hinnerk Baasch an der Spitze. Unter den Gästen waren auch etliche Jäger und Planer, die den Anschub vor gut 15 Jahren für das Schießsportzentrum gegeben haben. Unter ihnen auch Gerd Schumacher (Hof Radlandsichten), der als damaliger Vorsitzender der Kreisjägerschaft Eutin die Anlage als Schießsportzentrum ausgekuckt hatte und jetzt von Christian Graf Holck dafür großes Lob bekam. Lob von Graf Holck bekam auch die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn, die damals als Bürgermeisterin und Amtsvorsteherin von Schönwalde die Anlage immer unterstütz hat. Die Anlage sei, so Graf Holck weiter, von vielen nicht gewollt, „doch Bettina Hagedorn hat sich mutig für uns Jäger eingesetzt.“
LJV-Präsident Dr. Baach bemerkte, dass das Schießsportzentrum Kasseedorf im Lande dringend benötigt wird. Diese hoch modern ausgestattete Anlage sei auch vom Gesetz her erforderlich. Andere, der heutigen Gesetzgebung nicht mehr entsprechende Anlagen werden nach und nach geschlossen.
Träger des Schießsportzentrums Kasseedorf ist der Verein Schießsportzentrum Kasseedorf. Mitglieder sind die Jäger aus den Kreisjagdverbänden Plön, Lübeck, Oldenburg und Eutin sowie der Landesjagdverband Schleswig-Holstein.
Es war tatsächlich ein richtiger Wolf, den die Naturbehörde am 16. November tot im Wildreservat Hanstholm gefunden hat. Das gaben die Beamten am Nachmittag bekannt. Somit steht fest, dass erstmals seit 199 Jahren mit Sicherheit ein Wolf in freier Wildbahn in Dänemark beobachtet worden ist. Veterinäre von der Technischen Universität in Kopenhagen hatten das Tier untersucht und genetische Vergleiche angestellt. Dabei kam auch heraus, dass es sich um einen mit den deutschen Wölfen verwandten Wolf handelt, so die Mediziner.