Jugendbläserfreizeit 2018

9. Jugend-Bläser-Freizeit im Wildpark Eekholt 2018

Gruppe-Abschluss-klein

Jugendliche der Bläserfreizeit beim Abschlusskonzert im Wildpark Eekholt

Die Jugendbläserfreizeit stand in diesem Jahr unter einem besonderen Thema: Der „Jugendschutz im Mittelpunkt und die Ausbildung zum Jugend- und Jagdhorncorpsleiter“ standen neben dem Hauptthema, dem jagdlichen Blasen, im Vordergrund.  In einer ganztägigen Schulung wurde der „Jugendschutz im Mittelpunkt“ (JiM) näher gebracht. Hier erfuhren die Jugendlichen etwas über Suchtgefahren und deren Hintergründe. Als praktisches Beispiel für ein Freizeitthema war „Jim’s Bar“ vom Kreisjugendring Steinburg eingeladen.  Hier lernten die zukünftigen Jugendübungsleiter wie man schmackhafte Mocktails zusammenmischen kann. „Mocktail“, abgeleitet und zusammengesetzt aus dem Englischen „to mock“ (nachahmen/vortäuschen) kommt, im Gegensatz zum „Cocktail“, gänzlich ohne Alkohol aus. Diese Mocktails waren äußerlich nicht von den Cocktails zu unterscheiden und äußerst schmackhaft. Diesen guten Geschmack hatte Barkeeper Christian Brannath, Lehrer der Barmixerschule Hamburg und mehrfacher Titelträger, durch einige Tricks aus den Zutaten herausgeholt, z.B. zeigte er, wie man aus den Limetten den intensiven Geschmack   besser herausholen kann. Die älteren Jugendlichen (ab 15 Jahre) hatten sehr viel Spaß dabei.

Nicht weniger Spaß hatten die jüngeren Jugendlichen, die in verschiedenen Gruppen ihrer Kreativität beim Bearbeiten von Specksteinen freien Lauf ließen.  Sie bearbeiteten die weichen Steine mit Feilen und waren erstaunt, welche vielfältigen Formen dabei entstanden, die sie zum Schluss meist als Anhänger  benutzten.

Auf der Jugendbläserfreizeit werden die Jugendlichen an die Natur herangeführt. Das begann schon am Freitagabend mit einer Nachterkundung im Wildpark. Am nächsten Tag konnten die Kinder erleben, wie die Fischotter und Wölfe gefüttert wurden. Es war beeindruckend, wie die Wölfe mühelos eine  Hirschkeule wegschleppten und dann genüsslich verzehrten.

Neben all diesen vielen Freizeitaktivitäten wurde natürlich das Jagdhornblasen - der Schwerpunkt der Freizeit  -  nicht vergessen. Um Jedem gerecht zu werden, wurden die Bläser in unterschiedliche Leistungsgruppen eingeteilt – Beginner und Fortgeschrittene. Mit den drei Übungsleitern,  Bundeswertungsrichter Günter Lunemann und den Bläsercorpsleitern Michael Juraske und Karl Unger, Berufshornist, hatte die Leiterin der Freizeit, Landesbläserobfrau M.R. Wargenau-Hahn, in der Jugendarbeit sehr erfahrene Gruppenleiter gefunden – Günter Lunemann begleitet die Bläserfreizeit schon seit über zehn Jahren.  Alle drei schafften es, trotz vieler Ton- und Ansatzübungen, ihre Jugendlichen zu begeistern. Denn sie lernten auch neue jagdliche Stücke, die sie dann der Öffentlichkeit in einem kleinen Abschlusskonzert mit Stolz vortragen konnten. Am Sonntag wurden die jugendlichen Corpsleiteranwärter in die verantwortungsvollen Aufgaben und Techniken eines Corpsleiters eingeführt. Selbst nach den offiziellen Übungsstunden scharten sich junge Bläser um die neuen „Corpsleiter“, um mit ihnen weiter zu üben. Neue Freundschaften sind hieraus sofort entstanden.

Ein Mittel, um eine gute  Stimmung bei  so einer Freizeit aufrechtzuerhalten, ist eine gute Verpflegung. Diese Aufgabe löste das Versorgungsteam um Gunda Mohr mit Renate Meyer, Björn und Sonja Bischof und Bianka Randschau in hervorragender Weise.

Barkeeper -klein

Die Teilnehmer des Barkeeper- und Suchtpräventionslehrganges

Basteln-NaturMat-klein

Aus der Natur benötigten Bastelmaterialien werden gesammelt

Hatlapa-klein

Die Mitbegründerin und Eigentümerin des Wildparkes, Frau Theda Hatlapa, - hier mit einer selbst gebastelten Laterne - heißt die Jugendbläserfreizeit in ihrem Park immer wieder herzlich willkommen. Sie freut sich über die naturbegeisteten Kinder und Jugendlichen. Durch ihre Unterstützung können die jungen Jagdhornbläser auch in Zukunft ein unvergessenes Naturerlebnis genießen.

 

Danke-Teller-klein

Die Organisatorinnen Mandi-Rose Wargenau-Hahn und Renate Meyer erhielten einen Dankeschönteller, den sie umgehend zu ihrem Motivationsteller ausriefen, um die nächste Freizeit 2020 zu etwas Besonderem zu machen.

 

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Jugendbläserfreizeit 2018

Landesbläserwettbewerb 2018 in Husum

Tolle Stimmung auf dem Landesbläserwettbewerb

in Husum 

Am 17. Juni 2018 trafen sich bei strahlendem Sonnenschein in der  Storm-Stadt Husum -  die  sonst als „graue Stadt am Meer“  bekannte Westküstenmetropole  -    33 Gruppen und 34 Kleinformationen mit fast 600 Bläsern, um die Landesmeisterschaft im jagdlichen Blasen auszutragen.  Sie waren mit ihren kleinen Plesshörnern und großen Parforcehörnern aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen zur Westküste angereist.

Der Wettbewerb stand ganz im Fokus der Westküste. So hatten die Gastgeber – die Kreisjägerschaft Nordfriesland – am Samstag, dem Tag vor dem Wettbewerb, für die zehn Wertungsrichter eine Lorenfahrt zur Hallig Nordstrandischmoor organisiert, bei der  die meisten von ihnen das erste Mal das Wattenmeer in seiner Weite und Schönheit erlebten. Bei der Rückfahrt bekamen sie fast nasse Füße, denn die Flut reichte bis zur Krone des Bahndammes.

Für solche Ausflüge hatten die Bläser keine Zeit und auch keine Muße, denn sie reisten erst am Sonntagmorgen an. Sie konnten sich  in zehn verschiedenen Kategorien messen. Zu den bekannten  Klassen für die Gruppen und Kleinformationen kam in diesem Jahr die Klasse „Duo B Parforce“ hinzu. Auch erstmalig traten zu diesem Wettbewerb   Alphörnern an, die ja auch zum Überbringen jagdlicher Botschaften – natürlich besonders im Alpenraum – benutzt werden. Für die Zuschauer immer wieder ein „Hingucker“. Besonders freute sich die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn darüber, dass sich  in der Anfängerkategorie  „C“   viele Gruppen gemeldet hatten, denn sie bilden ja den Nachwuchs der Bläserschaft.  Für die Kleinformationen meldeten sich sehr viele Bläser. Das ist erfreulich, denn auf der Jagd sind oft nur wenige Bläser anwesend, die dann alleine oder zu nur zu zweit antreten müssen, wie auch hier auf dem Wettbewerb.

Die Anzahl der Meldungen war so groß, dass man an zwei verschiedenen Orten blasen musste - zum Einen im Schlosshof und zum Anderen im Schlosspark. Im Schlosspark konnten die Bläser  unter  den riesigen Bäumen, geschützt vor Sonne und auch Regen, auftreten, denn die Krokusblüte ist ja vorbei.  Eine besondere Stimmung herrschte im Schlosshof.

Eine Hälfte des Hofes war den Bläsern und dem Richterzelt vorbehalten – das Schloss hinter den auftretenden Gruppen bildete einen würdigen Rahmen. Auf dem übrigen Platz, wo Verpflegungs- und Informationsstände aufgebaut waren, trafen sich Zuschauer und gerade nicht aktive Bläser, die mit ihren befreundeten Gruppen ins Gespräch kamen. Um die Zeit  bis zur Siegerehrung zu verkürzen, hatte der Bläservorstand für Zuschauer und Bläser zusätzliche Führungen durch das Schloss  zu Sonderkonditionen organisiert.

Der Landesbläserwettbewerb in Schleswig-Holstein ist u.a.  auch deshalb bei den Bläsern auch aus anderen Bundesländern beliebt, weil es nicht nur Urkunden sondern auch viele Pokale und Sachpreise gibt. Diese Vielfalt gibt es sehr selten bei anderen Bläserwettbewerben in Deutschland. Die Preise waren nach dem Wettbewerb auf den Richtertischen aufgebaut, sodass man sich einen Eindruck über die Geschenke verschaffen konnte.  Frau Wargenau-Hahn hatte sich viel Mühe gemacht, für alle Kategorien etwas zu besorgen. Für die Jugend hatte sie u.a. Popcorn ausgesucht!!

Der LJV hatte vor dem Abschlusskonzert zu einem VIP-Empfang eingeladen, an dem etwa 50 Gäste aus Politik und Wirtschaft  teilnahmen. Präsident Heins und auch das anwesende Präsidium freuten sich,  dass fast alle der Einladung gefolgt waren, was zum Ausdruck brachte, dass sie dem jagdlichen Blasen  einen hohen Stellenwert einräumten. Das bestätigten die Gäste in ihren Grußworten. 

Das Abschlusskonzert war beeindruckend, denn wenn in einem Innenhof 600 Bläser ihr Horn ertönen lassen, kann man schon eine Gänsehaut bekommen.  Damit beim Konzert nicht nur ein Signal - es kennen ja nicht alle Zuhörer – nach dem  anderen ertönt, hatte Frau Wargenau-Hahn die Signale in eine kleine Jagdgeschichte eingebunden, der die im Innenhof versammelte Gesellschaft gerne zuhörte. Dach konnte die langersehnte Siegerehrung stattfinden.

Dafür, dass der Wettbewerb reibungslos über die Bühne laufen konnte, sei den vielen Helfern aus der KJS Nordfriesland mit ihrem Vorsitzenden Stephan Gülck, dem Kreisbläserobmann Otto Handt und nicht zuletzt Schatzmeister Kurt Beneditz gedankt. Der Landesbläservorstand konnte bei seinen sehr umfangreichen Vorbereitungen stets auf die Ortskenntnis von Kurt Beneditz zurückgreifen. Er hatte auch die Fahrt ins Wattenmeer für das Richterteam organisiert und die Presse sehr gut informiert. Das wirkte sich bei der Berichterstattung gleich am Montag nach dem Wettbewerb aus, wo ausführlich über das große Ereignis  berichtet wurde. Der Schirmherr, Oberstleutnant Marco Manderfeld, hatte im wahrsten Sinne des Wortes seinen Schirm über der Veranstaltung ausgebreitet, denn es gab nur einen kleinen Schauer - ansonsten strahlte die Sonne über dem gelungenen Wettbewerb. Das Gelingen war nicht zuletzt der intensiven Vorarbeit des Landesbläservorstandes und seiner Bläserobfrau Mandi-Rose Wargenau-Hahn zu verdanken.

Nun die Ergebnisse (ohne Gäste) der einzelnen Kategorien:

Einen besonderen Erfolg hatte die Jagdhornbläsergruppe Holm. Sie wurde mit der Gruppe in „G“ und in „Duo Parforce“ Sieger und belegte in den Klassen Solo „A“ und Duo „A“ jeweils die ersten drei Plätze.

Klasse „G“: 1. Jagdhornbläsergrp Holm 955 Pkt., 2. Bläsergrp Hohner Harde 948 Pkt.,   3. Bläsercorps Hohenwestedt 935 Pkt.

Klasse „A“: 1. Jagdhornbläsercorps Hademarschen 874 Pkt., 2. Dänischer Wohld 872 Pkt.

Klasse „C“: 1.Bläsercorps Steinburg 735 Pkt., 2.Bläsergruppe Lauenburg-Süd 732 Pkt., 3. Jagdhorn Mädels 692 Pkt.

Klasse „Jugend“: 1. Steinburger Jagdhörnchen 773 Pkt.

Klasse „Es“: 1. Bläsercorps Lübeck 728 Pkt., 2. Parforcehornbläser Wilstermarsch 715 Pkt.

Klasse Solo „A“: 1. Robin Kleinwort 388 Pkt., 2. Detlef Kleinwort 382 Pkt., 3. Martin Templin 379 Pkt.

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Landesbläserwettbewerb 2018 in Husum

Bläserobleutetagung 2018

Wie schon lange angekündigt, findet am Samstag, dem 15. September 2018 um 14.00 Uhr in Hohn, Hohe Straße 11  im Hotel Doppeleiche die Landesbläserobleutetagung statt.

 

Tagesordnung:

       vom September  2017

       - Fortbildungsseminar in Rendsburg

          - Landesjägertag und Outdoor- Messe in NMS

          - Landeshubertusmesse im Dom zu Schleswig

          - Landesbläserwettbewerb am Schloss vor Husum

        - Anregungen aus der Versammlung

            zum Fortbildungsseminar in Rendsburg vom 15. -17. Februar 2019

         - Landesjägertag und Outdoormesse in NMS 5.-7.April 2019

           Termin vorher in den Bläsergruppen abklären

        - Bundeswettbewerb in Kranichstein am 15./16. Juni 2019

        - Vorschlag Bläsertreffen/Konzert in Grube in der KJS Oldenburg 2019( Jutta Bestgen)

   

  1. Wahlen

         a) 1. Stellvertreter/in (Wahlperiode 4 Jahre)

         b) Öffentlichkeitsreferent/in (Wahlperiode 4 Jahre)

         c) Beisitzer/in (Wahlperiode 2 Jahre)

      

Anträge zur Tagesordnung und Anträge zur Ausrichtung LBW und LHM müssen bis zum 07. September 2018 schriftlich bei der LBO  eingegangen sein.

                                   Bei Nichtteilnahme bitte einen Vertreter/in schicken.

Ich freue mich auf eine rege Beteiligung und einen harmonischen Verlauf der Versammlung.

Mit freundlichen Bläsergrüßen und Weidmannsheil

gez. Mandi-Rose Wargenau-Hahn

 

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Bläserobleutetagung 2018

Jugendbläserfreizeit

 

3HornRosen9. Jugend – Bläser – Freizeit vom 21.-23. September 2018

Es ist wieder soweit. Die Anmeldung zur Jugendbläserfreizeit ist bald beendet. Meldet euch bitte bis zum 16. August 2018 bei der Landesbläserobfrau mit den entsprechenden Formularen an.

Veranstaltungsort ist der Wildpark Eekholt. Auf einem separaten Abschnitt im Park befinden sich 3 Häuser zum Übernachten und viel Platz , wo wir Natur und Jagdhornklänge, Spiel, Spaß und kameradschaftliches Miteinander gemeinsam erleben werden, so wie wir es von den vergangenen Jugend-Bläser-Freizeiten kennen gelernt haben. Aber es gibt auch Neues: Für Jugendliche ab 15 Jahren gibt es eine Ausbildung für jugendliche Corpsführer, die auch beinhaltet, das ihr eine Barkeeper Schulung mit einem Diplom machen könnt. Ihr lernt dort, wie vielseitig man Cocktails, natürlich alle ohne Alkohol, mixen kann und bekommt sogar eine Barkeeper Ausrüstung und ein Diplom überreicht!! Anfänger sind uns herzlich willkommen, bei Bedarf wird eine Schnuppergruppe gegründet. Na wie wär`s, habt ihr Interesse? Weitere Infos und die Anmeldeformulare findet ihr im Internet www.LJV-Sh.de/Veranstaltungen

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Jugendbläserfreizeit

Landesbläserwettbewerb 2018 in Husum

Ablaufplan

 

 

Platz A Schlosshof

8.45  Uhr Begrüßung

geblasen von allen anwesenden Bläser/innen

Eröffnung der Veranstaltung durch die Landesbläserobfrau Mandi-Rose Wargenau-Hahn

Grußwort des Vorsitzenden der KJS Nordfriesland Stephan Gülck

Die Meldezentrale befindet sich im  Schloss  (Schlossverwaltung im Innenhof)

 

9.00        9.25Uhr     Wertungsklasse Duo B -Parforce

                                                            Einblasen der Es-Horngruppen am Platz

9.35    10.25Uhr     Wertungsklasse GruppeEs

Einblasen DUO Es am Platz

10.30    10.50Uhr     Wertungsklasse DUO Es

                                                                       Einblasen der G-Gruppen am Platz

11.00     12. 00 Uhr     Wertungsklasse GRUPPE G (1 – 8)

                                                     Muffel, Fuchs, Hunderuf, Wahlpflichtstück, Kürstück

                                                               Mittagspause

13.00    – 14.00 Uhr      Wertungsklasse GRUPPE G (9 – 16)

                                                    Einblasen der Alphörner am Platz

14.00                             Wertungsklasse Alphörner

  13.30    -  14.30 Uhr      VIP-Empfang - Fortuna-Saal im Schloss

15.00                                          Gemeinsames Blasen aller Bläser im Schlosshof

                                           Im Anschluss Siegerehrung

 

Platz B     Schlosspark

10.00

      Uhr

        Begrüßung

 

10.15

– 10.45 Uhr

Wertungsklasse Gruppe A

                        Elch, Hohes Wecken, Das Ganze- Treiben zurück,

                        Wahlpflichtstück, Kürstück

                        Einblasen Duo A am Platz        

 

10.50

 

Wertungsklasse Duo A

                    Einblasen Solo A am Platz

 

11.30

– 12.10 Uhr

Wertungsklasse Solo A

                      Einblasen der Gruppen C am Platz

  

12.15

– 12.45 Uhr

Wertungsklasse Gruppe C

                    Einblasen der Gruppen Jugend am Platz

 

12.50

– 13.15 Uhr

Wertungsklasse Jugend

 

Alle Bläsergruppen sollten 10 Minuten vor dem Auftritt startbereit sein !!

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Landesbläserwettbewerb 2018 in Husum

Bläserseminar 2018 in rendsburg am Nordostseekanal

Bläserseminar am Nordostseekanal in Rendsburg 

 Mit über 80 Anmeldungen war das Seminar am Nordostseekanal wieder schon lange vor Anmeldeschluss ausgebucht. Auch über die Grenzen von Schleswig-Holstein hinaus ist es sehr beliebt, denn die Landesbläserobfrau konnte Gäste aus  Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark begrüßen. Da wieder viele Übungsleiter eingeladen waren, wurde die Größe der Übungsgruppen klein gehalten   und die Themen der Gruppen konnte breit gefächert werden. Speziell auf den bevorstehenden Landeswettbewerb im Juni in Husum wurden die Jagdsignale oder neue Vortragsstücke eingeübt, mit denen sich die Gruppen dem Wettbewerb stellen. Speziell für die Duos der Parforcehörner gab es eine eigene Gruppe.

Neben der technischen Vervollkommnung der Bläser ist natürlich auch das Gruppenerlebnis  ein wesentlicher Teil der Zusammenkunft. Das war dieses Mal besonders ausgeprägt, denn auf dem Bunten Abend am Sonnabend brachten die spontanen Beiträge einzelner Teilnehmer oder auch Übungsleiter den Saal geradezu zum „Kochen“!!!.

Hier einige Kommentare der Teilnehmer……..

….Vielen Dank für das schöne facettenreiche Wochenende. Es war wirklich lehrreich und hat meinen Blick auf die Musik doch sehr verändert. Jetzt gilt es, die Eindrücke zu verdauen und zu verarbeiten. Bis zum nächsten Jahr. Herzliche Grüße Dirk und Britta

Bläserseminar 2019:    Freitag,   15. –  Sonntag 17. Febr.

Jörn Neupert

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Bläserseminar 2018 in rendsburg am Nordostseekanal

Landesbläserwettbewerb2018 in Husum

4Krokusse Schloss vor Husum-LBW-2018-2

Es ist wieder soweit. In diesem Jahr findet der Landesbläserwettbewerb in Husum statt, der grauen Stadt am Meer, wo am Sonntag, dem 17. Juni 2018 natürlich  bei strahlendem Sonnenschein die Jagdhörner erschallen werden. Es wird wieder ein“ Kombiwettbewerb“ sein, bei dem Jagdsignale und Kürstücke geblasen werden. Der Wettbewerb dient auch als Qualifikation für den Bundeswettbewerb im Jahre 2019. Ausgeschrieben sind die Wertungsklassen für Pless- und B-Parforcehörner "A", "B", "C" und "G". Für die Jugend ist eine Extraklasse eingerichtet. Die "ES"-Hörner gehen natürlich auch an den Start. In der Kategorie „Kleinformationen“ können sich Solo- und Duobläser melden. Zum ersten Mal haben auch Alphornbläser die Möglichkeit, sich dem Wettbewerb zu stellen. Ausrichter ist der Landesjagdverband SH in Zusammenarbeit mit der Kreisjägerschaft Husum, die ein ausführliches Beiprogramm für die Schlachtenbummler zusammengestellt hat.

Die Ausschreibung ist zu erhalten  im Internet www.ljv-sh.de/veranstaltungen oder beim Landesjagdverband SH e.V.  Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek. 

Bitte den Anmeldeschluss am 10. April 2018 nicht verpassen!

Landesbläserobfrau M.R. Wargenau-Hahn

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Landesbläserwettbewerb2018 in Husum

Überwältigender Zuspruch zur Landeshubertusmesse im Dom zu Schleswig

Hubertus-SchleswigGruppe-klein

Das Jubiläum - 20 Jahre Landeshubertusmesse - im St. Petri Dom zu Schleswig lockte Besucher aus ganz Schleswig Holstein an. Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Gottesdienstbesucher erlebten eine sehr feierliche Messe. Zur Einstimmung ließen abwechselnd fünf Bläsergruppen aus der Kreisjägerschaft Schleswig jagdliche Musik erklingen.

Die Landesbläserobfrau (LOB) Frau Wargenau-Hahn hatte die Parforcehornbläser, die die Messe musikalisch gestalteten, schon am Abend zuvor in das Hotel Hohenzollern in Schleswig eingeladen, um die Stücke der Hubertusmesse gemeinsam zu üben. Corpsleiter Michael Mull aus Lübeck musste die  Bläser, die aus allen Teilen Schleswig-Holsteins, aus Niedersachsen und Brandenburg zusammengekommen waren, zu einem großen Ganzen formen. Er schaffte es, durch seinen kompetenten und begeisterten Einsatz die 65 Einzelbläser zu einem wohlklingenden harmonischen Klangkörper zu machen. Die Gottesdienstbesucher waren von dem gewaltigen Klang im Schleswiger Dom mit seiner nachhallenden Akustik besonders beeindruckt.

Die Predigt von Dompastor Dr. Michael Dübbers sprach vielen Jägern aus dem Herzen. Hubertus versuchte nach dem Tod seiner Ehefrau, die bei der Geburt ihres ersten Kindes gestorben war, seine Verzweiflung zu verdrängen, indem er einen ausschweifenden Lebenswandel führte maßlos jagde, bis er auf einen kapitalen Hirschen traf, von dem er eine Stimme sagen hörte „Hubertus halt inne“ – Er kam zur Einsicht, dass man nicht rastlos nach immer mehr Erlenissen, Reizen oder Reichtümern jagen soll. Sie bringen auf Dauer keine Erfüllung. Er wurde Mönch und später Bischof von Maastrich. Für uns heißt es ganz aktuell – gehe achtsam mit der Natur um und beute sie nicht maßlos aus.

Das Stück „Die Glocken“, in dem die Bläser das Geläut der Kirchenglocken nachahmen, unterstrich diese Gedanken eindrucksvoll – es ging unter die Haut!

Zum anschließenden Empfang im Hotel Hohenzollern konnte die LOB zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen. Die ausrichtende Kreisjägerschaft Schleswig mit ihrem Vorsitzenden Claus-Henning Jensen und dem Kreisbläserobmann Herrn Hans-Christian Brogmus empfingen die Gäste mit einem Aperitif in der Lieblingsfarbe der Jäger. Zum Essen gab es Damwild, das die Jäger der KJS Schleswig in ihren Revieren extra für dieses Ereignis erlegt hatten.Der Küchenchef Herr Lüth und seine Frau hatten es als Braten und Wildfrikadelle hervorragend zubereitet.  

Aus der Politik konnte die LBO den Kreispräsidenten Herrn Brüggemeier und den Landtagsabgeordneten Herrn Callsen begrüßen. Freunde der Jagdmusik , wie z. B. Herr Dr. Volquarts, Prof. Bartels, Dr. Baasch sowie aus dem Wildpark Eekholt Frau Hatlapa mit ihren Begleiterinnen Frau Hansen und Frau Runge ließen es sich nicht nehmen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Vom Präsidium des Landesjagdverbandes konnte der Schatzmeister Herr Stodian begrüßt werden. Als Verbindung zum Landesjagdverband in Dänemark freute sich Herr Daus über die herzliche Einladung der LBO.

Für die jahrelange gute Zusammenarbeit wurde der Kreisbläserobmann Hans-Christian Brogmus vom LJV extra geehrt. Der feierliche Ausklang endete mit einem besonderen Dankeschön an den musikalischen Leiter Herrn Michael Mull mit einem dreifach kräftigem Horrido nach alter Waidmannsart. Michael Mull bedankte sich mit sehr persönlichen Worten und brachte zum Ausdruck, dass ihm die Vorbereitung zur Hubertusmesse viel Arbeit aber auch sehr viel Freude bereitet hatte, die auch auf die Bläser übergesprungen war.

Jörn Neupert

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Überwältigender Zuspruch zur Landeshubertusmesse im Dom zu Schleswig

Überwältigender Zuspruch zur Landeshubertusmesse im Dom zu Schleswig

Hubertus-SchleswigGruppe-klein

Das Jubiläum - 20 Jahre Landeshubertusmesse - im St. Petri Dom zu Schleswig lockte Besucher aus ganz Schleswig Holstein an. Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Gottesdienstbesucher erlebten eine sehr feierliche Messe. Zur Einstimmung ließen abwechselnd fünf Bläsergruppen aus der Kreisjägerschaft Schleswig jagdliche Musik erklingen.

Die Landesbläserobfrau (LOB) Frau Wargenau-Hahn hatte die Parforcehornbläser, die die Messe musikalisch gestalteten, schon am Abend zuvor in das Hotel Hohenzollern in Schleswig eingeladen, um die Stücke der Hubertusmesse gemeinsam zu üben. Corpsleiter Michael Mull aus Lübeck musste die  Bläser, die aus allen Teilen Schleswig-Holsteins, aus Niedersachsen und Brandenburg zusammengekommen waren, zu einem großen Ganzen formen. Er schaffte es, durch seinen kompetenten und begeisterten Einsatz die 65 Einzelbläser zu einem wohlklingenden harmonischen Klangkörper zu machen. Die Gottesdienstbesucher waren von dem gewaltigen Klang im Schleswiger Dom mit seiner nachhallenden Akustik besonders beeindruckt.

Die Predigt von Dompastor Dr. Michael Dübbers sprach vielen Jägern aus dem Herzen. Hubertus versuchte nach dem Tod seiner Ehefrau, die bei der Geburt ihres ersten Kindes gestorben war, seine Verzweiflung zu verdrängen, indem er einen ausschweifenden Lebenswandel führte maßlos jagde, bis er auf einen kapitalen Hirschen traf, von dem er eine Stimme sagen hörte „Hubertus halt inne“ – Er kam zur Einsicht, dass man nicht rastlos nach immer mehr Erlenissen, Reizen oder Reichtümern jagen soll. Sie bringen auf Dauer keine Erfüllung. Er wurde Mönch und später Bischof von Maastrich. Für uns heißt es ganz aktuell – gehe achtsam mit der Natur um und beute sie nicht maßlos aus.

Das Stück „Die Glocken“, in dem die Bläser das Geläut der Kirchenglocken nachahmen, unterstrich diese Gedanken eindrucksvoll – es ging unter die Haut!

2bHubertus2-klein

Zum anschließenden Empfang im Hotel Hohenzollern konnte die LOB zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen. Die ausrichtende Kreisjägerschaft Schleswig mit ihrem Vorsitzenden Claus-Henning Jensen und dem Kreisbläserobmann Herrn Hans-Christian Brogmus empfingen die Gäste mit einem Aperitif in der Lieblingsfarbe der Jäger. Zum Essen gab es Damwild, das die Jäger der KJS Schleswig in ihren Revieren extra für dieses Ereignis erlegt hatten. 

Aus der Politik konnte die LBO den Kreispräsidenten Herrn Brüggemeier und den Landtagsabgeordneten Herrn Callsen begrüßen. Freunde der Jagdmusik , wie z. B. Herr Dr. Volquarts, Prof. Bartels, Dr. Baasch sowie aus dem Wildpark Eekholt Frau Hatlapa mit ihren Begleiterinnen Frau Hansen und Frau Runge ließen es sich nicht nehmen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Vom Präsidium des Landesjagdverbandes konnte der Schatzmeister Herr Stodian begrüßt werden. Als Verbindung zum Landesjagdverband in Dänemark freute sich Herr Daus über die herzliche Einladung der LBO.

6bBrogmosMandi1-klein

LOB Wargenau-Hahn übergibt Kreisbläserobmann Hans-Christian Brogmus die Urkunde des LJV für jahrelange gute Zusammenarbeit 

Für die jahrelange gute Zusammenarbeit wurde der Kreisbläserobmann Hans-Christian Brogmus vom LJV gesondert geehrt. Der feierliche Ausklang endete mit einem besonderen Dankeschön an den musikalischen Leiter Herrn Michael Mull mit einem dreifach kräftigem Horrido nach alter Waidmannsart. Michael Mull bedankte sich mit sehr persönlichen Worten und brachte zum Ausdruck, dass ihm die Vorbereitung zur Hubertusmesse viel Arbeit aber auch sehr viel Freude bereitet hatte, die auch auf die Bläser übergesprungen war.

7aesstisch2-klein

Nach der Messe trafen sich Bläser und Ehrengäste zu einem kleinen Imbiss im festlich gedeckten Saal des Hotels Hohenzollern in Schleswig

Jörn Neupert

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Überwältigender Zuspruch zur Landeshubertusmesse im Dom zu Schleswig

Helfer für Landesbläserwettbewerb gesucht

Helfer gesucht!

jpg-kl-HornSH-Wappen1Der Landesbläserwettbewerb am 17.6.2018 in Husum wirft schon seine Schatten voraus. Wir suchen dringend Helfer, die sich in das neue Auswerteprogramm einarbeiten wollen. Es ist nicht schwer. Ihr bekommt eine Extraschulung und dann kann es losgehen.

Bitte melden bei M.R. Wargenau-Hahn Tel.: 04632/7515 oder landesblaeserobfrau1@gmx.de

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Helfer für Landesbläserwettbewerb gesucht

Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein

Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein

 

Holm-klein

 

Auf dem Jagdschloss in Kranichstein (bei Darmstadt) fand am Sonntag, dem 11. Juni 2017 die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Blasen für B-Hörner statt. Die Schleswig-Holsteiner waren mit vier Gruppen vertreten. Sie waren dieses Mal besonders erfolgreich, denn aus ihren Reihen kam in der Kategorie „G“ der gemischten Hörner   der Bundesmeister - die Bläsergruppe „Holm Überläufer“ (KRS Pinneberg). Sie gewannen den Titel mit 970 von 975 möglichen Punkten. Es war das erste Mal, dass ein Bundesmeister aus Schleswig-Holstein kam. Die weiteren Schleswig-Holsteinischen Gruppen die „Hohner Harde“ (KJS RD-Ost) kamen mit dem 5. Platz und die Aukruger Jagdhornbläser (KJS RD-West) mit dem Platz 10 unter die „top ten“. Für die fröhliche Gruppe aus Hohenwestedt war der olympische Gedanke wichtig.

Der insgesamt zwei Tage dauernde Wettbewerb fand bei bestem Wetter statt. Der strahlende Sonnenschein brachte die Bläser zusätzlich zum Schwitzen. Am Samstag fand einerseits der Wettbewerb der Es-Parforce-Hörner, bei dem aber keiner aus unserem Bundesland antrat und anderseits der hessische Landeswettbewerb statt, zudem sich einige eifrige Bläsercorps als Gast angemeldet hatten, um schon mal einen Probelauf für den entscheidenden Wettbewerbsauftritt am Sonntag zu starten.

Für alle Gruppen und Kategorien muss man sagen, dass sich das bläserische Niveau seit Bestehen der Bundeswettbewerbe sehr stark verbessert hat. So hat sich der Gedanke mit Wettbewerben einerseits durch Aktivitäten den Zusammenhalt der Gruppe zu fördern und anderseits das Niveau zu steigern bewahrheitet.

Jörn Neupert

Holm-Siegbekanntgabe-klein

Der Leiter der Gruppe "Holm Überläufer" nimmt gerade die Siegerurkunde zum Bundesmeister in der Kategorie "G" vom stellvertretenden Präsidenten des DJV entgegen.

Bilder Schleswig-Holsteinischen Bläsergruppen:

 

HohnerHardeSchloss-kelin

                        Die Bläsergruppe "Hohner Harde" (KJS RD-West)

Aukrug-klein

Die Jagdhorn- Bläsergruppe aus Aukrug

 

 

 

 

 


 
   



       
       
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein

Schüler versuchen Kitze zu retten

 Kitzrettung2017 3-klein

Schüler und Jäger suchen im hohem Gras im Revier Nübbel (Hegering Hohner Harde) nach Kitzen

 

Im Rahmen des Enrichmentprogrammes trafen sich acht Schüler des Kurses „unsere heimische Tierwelt – entdecken und erforschen“   zur Wildbeobachtung in Nübbel KJS (RD-Ost). Was ist das für eine Aktivität? Enrichment kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Anreicherung - Erweiterung “ des Erfahrungshorizontes. Als Belohnung dürfen begabte Schüler der Gymnasien und Gemeinschaftsschulen aus Rendsburg und Umgebung an den unterschiedlichsten Kursen teilnehmen. Die Themen erstecken sich von “Wie entsteht eine Zeitung?“ bis zur hin “Sternenkunde“ oder auch „Erforschung der Natur“.

Bei diesem Projekt stellten die Schüler in Referaten jeweils zwei heimische Tierarten vor z.B. Rotwild oder auch den Marderhund. Sie gehen aber auch in die Natur und erkundeten unter Begleitung eines Försters den Wald.

In diesem Fall wollten die Schüler mit Jägern in Nübbel auf den Ansitz gehen. Doch daraus wurde zunächst nichts. Jäger und Schüler waren zwar alle pünktlich erschienen, doch die Jäger hatten Bescheid bekommen, dass ein Landwirt seine Wiesen ( ca. 40 ha) am nächsten Tag mähen wollte. Es war gerade die Setzzeit der Ricken. Einige hatten schon ihre Kitze im hohen Gras bekommen. Damit die kleinen Kitze am nächsten Tag nicht totgemäht wurden, beschloss man einige der Koppeln in einer eng geschlossenen Kette zu durchsuchen. Als die Schüler und Jäger an einer Graskoppel, die gemäht werden sollte, ankamen, sahen sie schon eine Ricke und einen Bock im hohen Gras stehen. Sie suchten diese Koppel ab. Um Unruhe zu verbreiten, brachten sie in den seitlichen Knicks umgebaute Rauchmelder an, die in Abständen einen Dauerton abgaben. Leider fanden sie an dem Abend  außer einem totgeborenen Kitz kein weiteres. Aber überall im Revier piepte es an den fraglichen Koppeln. Die Ricken konnten über Nacht ihre Kitze aus den unruhigen Gebieten herausholen. Nach der Maat am nächsten Tag, berichtete der Landwirt, dass er kein einziges Kitz totgemäht hätte. Die Aktion hatte sich gelohnt.

Diese Maßnahme fand aber nicht überall Anklang. In der Nähe des Dorfes beschwerten sich zwei Anwohner beim Landwirt über den nächtlichen Lärm. Sie kannten den Sinn der Aktion ja nicht. Doch als sie hörten, warum die Pieper im Revier Unruhe stifteten und dass auch Schüler in die Aktion mit einbezogen waren, beruhigten sie sich – auch wenn ihr Nachtschlaf gestört war.

Pieper mit Textblase 9-klein

Schüler und Jäger M. Tank bringen einen umgebauten Feuermelder im Knick an

 

Jörn Neupert

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Schüler versuchen Kitze zu retten

Bläserseminar des LJV wieder voll ausgebucht

1Gruppenbild-klein

 

Auch dieses Fortbildungsseminar war lange vor Anmeldeschluss voll ausgebucht und wie in den Vorjahren gab es viel Lob und Dankesworte der Bläser/innen. Immer beliebter wird dieses Wochenend-Seminar nicht nur bei den Schleswig-Holsteinern, auch andere Bundesländer haben davon gehört und so konnte der Landesbläservorstand Damen und Herren aus Berlin, NRW, Hamburg, Niedersachsen und Dänemark begrüßen; zeigt es den Organisatoren doch , einen richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Für die 40 „B“- und über 30 „ES“-Hörner standen acht Übungsleiter zur Verfügung, sodass die Gruppen relativ klein gehalten werden konnten; man konnte daher auf die speziellen Bedürfnisse und Schwächen der einzelnen Bläser sehr gut eingehen.

In allen Gruppen wurde sehr viel Wert auf die Basisarbeit gelegt, die in den heimischen Gruppen meist zu kurz kommt – denn ein guter Ansatz ist Voraussetzung für einen guten Bläser! Die Es-Horngruppen widmeten sich wieder speziellen Themen wie dem Bass, dem „Stopfen“ oder auch dem Dämpfen. Beim Bass lernten die Teilnehmer, wie man sich selbst eine eigene Stimme komponiert. Natürlich wurden auch wieder neue Stücke eingeübt und die Messestücke zu St. Hubertus verfeinert.

Die „B“-Hörner waren in Leistungsgruppen eingeteilt, sodass jeder seinem Können entsprechend neue Stücke einstudieren konnte.   Die Corpsleiter waren dieses Mal in einer eigenen Übungsgruppe zusammengefasst. Sie diskutierten, wie man eine Gruppe motiviert und ausbildet. In praktischen Übungen, lernten sie, worauf man beim Dirigieren zu achten hat. Sehr wichtig war auch, dass die Übungsleiter während des Seminars wechselten. So konnte jeder Teilnehmer die unterschiedlichen Übungsmethoden der Ausbilder kennenlernen. Einige Ausbilder hatten kleine Tricks parat. So hatte Ludolf Reßmeier kleine Pfeifen mitgebracht, mit denen man den Luftstrom beim Blasen erfahren konnte, in dem man eine kleine Holzkugel im Luftstrom halten musste – eine lustige Übung!

Das Seminarangebot beschränkte sich in diesem Jahr nicht allein aufs direkte Blasen. Der Instrumentenbaumeister Ertlmaier referierte ausführlich, wie man die Blasinstrumente richtig pflegt und stand mit Rat und Tat zur Seite.

Für die ES-Hörner kam ein Mundstückspezialist aus Hamburg. Er stellte ein neues Mundstück vor, das sehr leicht ansprach, weil eine Innenrille eingearbeitet war. Die ES-Hornbläser probierten es aus und siehe da – sie waren begeistert!!

Neu war auch eine Ausstellung von Bildern mit Wildmotiven. Vor allem sehr filigran gearbeiteter Jagdschmuck - meist aus Naturmaterialen von Teilnehmern aus Schleswig-Holstein gefertigt - begeisterte besonders die weiblichen Bläser.

Die Bläser kommen auch zusammen, weil sie Gleichgesinnte kennenlernen und sich mit ihnen austauschen wollen. Das konnte man besonders bei dem bunten Programm auf dem schon traditionellen grünen Abend erfahren. So erfreuten u.a. die Sülzer Bläser aus Niedersachsen , die aus einem gemeinsamen Chor stammten, die Zuhörer mit kleinen Vorträgen. Ein Ohrenschmauß waren die Darbietungen eines Waldhornquartetts von vier Übungsleitern, die alle Berufsmusiker sind. Ein Überraschungsgast brachte den Saal zum Bersten. Auf plattdeutsch unterhielt er auf unnachahmliche Weise seine Zuhören mit Geschichten aus dem “Leben“. Das lockerte die Atmosphäre erst richtig auf – das Gemeinschaftsgefühl wurde gestärkt.

Das abwechslungsreiche Programm und die gute Verpflegung machen schon Lust auf das nächste Seminar – Herzlich willkommen am 16. – 19. Febr. 2018.

Jörn Neupert
Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Bläserseminar des LJV wieder voll ausgebucht

Seminar für Pless- und Parforcehornbläser in B und ES

2a  BläserseminarDas Fortbildungsseminar für Pless- und Parforcehörner in B und Es findet vom 17.-19. Februar 2017 im bewährten Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg in der Eggers-Str. 22 statt.

Jedes Seminar beginnt mit der Basisarbeit. Es werden neue Stücke für Gruppen erarbeitet – bei den Kleinformationen liegt der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel. Auch in diesem Jahr wird wieder ein Basisunterricht für Ventilhörner angeboten. In der Seminareinheit für Corpsleiter/in und die es werden möchten lernt man, eine Gruppe sicher zu leiten und zu fördern.

Bei den ES-Hörnern wird neben der Erarbeitung von Vorträgen in Gruppen- und Kleinformationen ein Schwerpunkt auf die Stopftechnik und den Bass gelegt. Es wird sogar ein Seminar mit Basisunterricht für Anfänger geben.

Am Sonntag gibt es dann noch die Möglichkeit noch nicht erarbeitete gewünschte Themen zu wählen. Die Übungsleiter/innen sind bei der Landesbläserobfrau zu erfahren.

Kosten: Seminargebühr +Verpflegung + Unterkunft = 98,00 €

               Seminargebühr+ Verpflegung ohne Unterkunft ‚= 78,00 €

               Teilnehmer, die nicht Mitglied im LJV- SH sind zahlen 10,00 € extra

Meldeschluss: 7. Januar 2017        

Zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular ausfüllen, das beim LJV in 24220 Flintbek, Böhnhusener Weg 6 erhältlich ist oder im Internet  http://www.ljv-sh.de/veranstaltungen heruntergeladen werden kann.

 

Die Anmeldung erfolgt an die Landesbläserobfrau:

Mandi-Rose Wargenau-Hahn, Pommernweg 9; 24972 Steinbergkirche

Email:  landesblaeserobfrau1@gmx.de Fax : 04632/ 87 63 74 Tel. 04632/ 7515

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Seminar für Pless- und Parforcehornbläser in B und ES

Jugendbläserfreizeit

Die Jugendbläserfreizeit im Wildpark Eekholt stand im Jahre 2016 wettermäßig unter einem sehr guten Stern, was man bei der letzten bläserischen Großveranstaltung dem Landesbläserwettbewerb in Wilster nicht sagen konnte. Dort gewannen die Jugendlichen, die teilweise bei strömendem Regen auftreten mussten Gutscheine für die Teilnahme an dieser Freizeit. Um die Jugendarbeit zu fördern, hatten damals der Schirmherr Heiner Rickers (MdL), der Kreisjägerschaftsvorsitzende (KJS Steinburg) Sven Heesch und die Landesbläserobfrau Mandi-Rose Wargenau-Hahn Gutscheine für drei jugendliche Sieger gestiftet.

Diese drei Bläser waren natürlich in die Gruppe der Fortgeschrittenen eingeteilt, die Günter Lunemann –ein Bundesrichter aus NRW – betreute. Um der unterschiedlichen Leistungsstärke gerecht zu werden, gab es insgesamt vier Übungsgruppen. Den blutigen Anfängern brachte Connie Kröger aus SH das Blasen bei. Sie musste nicht nur den richtigen Ansatz vermitteln sondern auch mit psychologischem Feingefühl das Selbstbewußtsein einiger kleiner Bläser stärken, damit sie sich trauten, auch einmal alleine zu blasen. Da hatten es die Übungsleiter Michael Juraske und Karl Unger leichter, deren Gruppen schon Signale und kleine Jagdstücke kannten.

Die bläserischen Einheiten wechselten mit dem direkten Erleben der Natur ab. So ging es am ersten Abend in der Dunkelheit – es war sternklare Nacht – zur Hirschbrunft in den Wildpark. Hier musste man tatsächlich einmal ganz still sein – was in der Gruppe nicht immer leicht fällt. Zunächst hörte man nichts, doch als ein Jäger die Hirsche „anröhrte“, antworteten diese tatsächlich. Ein Erlebnis! Am nächsten Tag konnte man Fütterungen der Otter und Wölfe beobachten oder auch gespannt einer Flugvorführung der Greife zusehen. Doch auch die Feinmotorik war gefragt – einige Mädchen lernten von Gunda Mohr, wie man einen schönen Schmuck herstellt oder andere versuchten sich im Nistkastenbau. Hier musste Betreuer Björn Bischoff Bischoff öfter einen Nagel wieder gerade biegen!

Die „Küchenschaben“, Bianka Randschau, Sonja Bischoff, Gunda Mohr und Renate Meyer, wie das Versorgungsteam liebevoll genannt wird, erfreuten alle Teilnehmer nicht nur mit einem leckeren Grillabend am Samstag, sondern trugen insgesamt mit ihrer guten Verpflegung zur fröhlichen Stimmung der Veranstaltung bei. Der Landesbläserfrau Mandi-Rose Wargenau-Hahn mit ihrem Organisationsteam und speziell den Übungsleitern sei herzlich für ihren Einsatz gedankt. Doch der beste Dank ist der Erfolg, der sich bei dem abschließenden kleinen Konzert, im Wildpark, durch das die LBO führte, den Eltern und den Parkbesuchern zeigte. Über den war auch Frau Hatlapa – die Frau des ehemaligen Wildparkgründers – erfreut. Sie betonte in ihrer Begrüßung, dass es wichtig sei, gerade die Jugend, die ihr so am Herzen liege, für die Natur zu begeistern und sie mit dem Blasen der Wild-und Leitsignale an das jagdliche Brauchtum heranzuführen. Zuhörer und vor allem auch die Teilnehmer waren voll zufrieden, denn bei so einem Auftritt erfährt man den Lohn der vorangegangenen Arbeit.

Jörn Neupert

JuBlä-gruppe1-klein

Teilnehmer der Jugendbläserfreizeit mit Landesbläserobfrau M-R Wargenau-Hahn und Ausbildern Connie Kröger, Günter Lunemann und Michael Juraske  (von rechts)

 

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Jugendbläserfreizeit

Jubiläumswettbewerb – 60 Jahre Jagdhornblasen in Schleswig-Holstein

1 Eröffnung-kl

 

Der Jubiläumswettbewerb der Jagdhornbläser am 29. Mai erfreute sich großer Resonanz. Er fand dieses Mal in Wilster statt.  Über 650 Bläser aus 38 Gruppen waren angemeldet. Sie kamen aus ganz Schleswig-Holstein, aber auch aus Hamburg, Niedersachsen, Dänemark und Bayern, die extra zu diesem Ereignis in den weitentfernten hohen Norden angereist waren. Die Kreisjägerschaft Steinburg mit ihrer Bläserobfrau Bianka Randschau hatte sich sehr viel Mühe gemacht, Wilster zu einem attraktiven Veranstaltungsort auszugestalten. Dazu wurden u.a. mehrere Stände aufgestellt, an denen man heimische Kleinkunst bewundern oder auch die heimische Tierwelt in Augenschein nehmen konnte. Jagdliche Kleidung - vor allem regenfeste - waren an diesem Wochenende gefragt, an dem der Wettergott es mit den Bläsern nicht gut meinte. Beim VIP- Empfang, zu dem der LJV geladen hatte, ging der Schirmherr MdL Heiner Rickers natürlich auf die Wettersituation ein und meinte, auch wenn er gerade seiner aktuellen Verantwortung nicht gerecht werden könne, so halte er gerne den Schirm über den Wettbewerb, da die Bläser durch ihre Musik das jagdliche Brauchtum der breiten Öffentlichkeit näherbringen. Die Teilnahme vieler Jugendlicher zeige, dass sich die Begeisterung für das Jagdhorn nicht nur auf ältere Jäger sondern auf alle Altersschichten erstrecke. Dem konnten sich die vielen Ehrengäste u.a. auch der Vertreter des DJV Steffen Liebig (Präsident des LJV Thüringen) anschließen.

Begonnen hatten die Wettbewerbe 1956 in Bad Segeberg mit einem Pflichtwettbewerb, bei dem Signale geblasen werden. Um die Vielfalt der Jagdmusik zu zeigen, wurde im darauffolgenden Jahr ein Kürwettbewerb ausgeschrieben, bei dem jede Gruppe ihre beiden besten Stücke präsentierte. Seither wechselten Pflicht und Kürwettbewerbe ab, die jedes Jahr an einem anderen Ort stattfanden. Im Jahre 2014 entschloss man sich, den Pflicht und Kürwettbewerb alle zwei Jahre in einer einzigen Veranstaltung zu  kombinieren. Das galt auch im Besonderen für den Jubiläumswettbewerb.

Bei diesem Jubiläumswettbewerb waren elf verschiedene Kategorien ausgeschrieben. Das erforderte zwei Wettbewerbsorte, an denen parallel geblasen wurde. Die Bläser maßen sich in einerseits Gruppen, in denen Pflichtsignale und auch jagdliche Stücke dargeboten wurden, andererseits stellten sie sich auch in Einzel- und Duovorträgen den Mitstreitern. In Schleswig-Holstein blasen auf einem Wettbewerb die in „B“ gestimmten Jagdhörner und die in „ES“- gestimmten Parforcehörner auf einer gemeinsamen Veranstaltung und nicht auf getrennten Wettbewerben, wie es in vielen anderen Bundesländern üblich ist. Damit fördert man das Zusammengehörigkeitsgefühl unter allen Bläsern. Zum Jubiläum hatten sich die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn und ihr Team etwas Besonderes einfallen lassen – die sogenannte „Jubiläumsklasse“. Die Idee zu dieser Klasse bekam die Landesbläserobfrau in Polen auf dem Tuchola Festival. Dort lernte sie das Tuchola Heidehorn kennen - ein eckiges Holzhorn, das eigens für das Festival geschaffen wurde. Sie stellte es in der Jubiläumsklasse in einem Solo eindrucksvoll vor. In dieser Klasse konnte man fast alles vortragen, was mit Jagdmusik zu tun hat. Es wurde vielfältiges Musizieren unter dem Thema Jagd zu Gehör gebracht. Alle Instrumente waren erlaubt, sogar zum Singen waren die Bläser aufgefordert. Die elf gemeldeten Gruppen schöpften diese Bandbreite auch aus. Die Zuhörer erfreuten sich an Alphörnern im Zusammenspiel mit anderen Jagdhörnern an Es-Hörner mit Gesangseinlage oder auch an reinen Parforcehornduos. Dieser Ohrenschmaus sollte ursprünglich in der nahegelegenen Bartholomäuskirche aufgeführt werden, doch leider kollidierte dieses mit kirchlichen Veranstaltungen, sodass man in den großen Saal des „Colosseums“, vor dem die anderen Gruppen auch aufgetreten waren, umzog. Ein so großer Saal direkt am Wettbewerbsort erwies sich als Glücksfall, denn man konnte wegen des kalten und regnerischen Wetters mit den Bläsern und Zuhörern ohne Probleme ins Trockene rücken. Die Zuhörer lauschten bei Kaffee und Kuchen entspannt der stärksten Klasse – den gemischten Hörnern „G“ - und der Jubiläumsklasse, die mit gutem Ansatz ihr volles Können zeigten.

Dann erfolgte die langerwartete Siegerehrung, bei der die vielen Pokale und liebevoll von Gunda Mohr und Martin Pankratz hergestellten kleinen Geschenke verteilt wurden. Zuvor dankte die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn den Wertungsrichtern für ihre anstrengende Arbeit mit einem kleinen Präsent aus der Region. Sie waren aus der ganzen Bundesrepublik angereist, dabei hatte der Richter aus Baden-Württemberg den weitesten Weg. Besonderer Dank galt natürlich den Helfern der Kreisjägerschaft, die vor Ort im Hintergrund tätig waren, wie ihre Kreisbläserobfrau Bianka Randschau noch einmal betonte.

Hier nun die Sieger und Platzierten aus Schleswig-Holstein (Punkte in Klammern): Gruppe Jugend: 1. Steinburger Jagdhörnchen - KJS Steinb. (709), 2. Die wilden Hörner KJS Eck (655) – Solo Jugend: 1. Leo Zeitler KJS Pi (380) mit Nicole Schäfer KJS Se (380), 3. Daniel Schäfer KJS Se (371) - Klasse „C“: 1. Bläsercorps Hohenwestedt „Greenhorns“ KJS RD-West(642), 2. Jagdhornbläser Altenhofer Dachse KJS Eck (632) – Klasse „A“: 1. Bläsercorps Dänischer Wohld KJS Eck (920), 2. Jagdhornbläser Hegering Malente KJS Eut (904), 3. Bläsergruppe Lauenburg Süd KJS Hzgt. Lau (871) – Klasse „G“: 1. Bläsergruppe Aukrug KJS RD-West (958), 2. Bläsergruppe Hohner Harde KJS RD-Ost (956), 3. Bläsergruppe Holm Überläufer KJS Pi (955) - Solo A: 1. Robin Kleinwort KJS Pi (364), 2. Detlef Kleinwort KJS Pi (360), 3. Carolin Osterkamp KJS Eut (357) – DUO A: 1. Fröhlich und Kleinwort-Duo KJS Pi (381), 2. Zeitler- Duo –Holm KJS Pi (380), 3. Kleinwort und Templin-Duo Holm KJS Pi (378) – Gruppe „ES“: 1. Angeliter Parforce KJS Fl (808), 2. Eckernförder Parforcehornbläserkreis KJS Eck (763), 3. Parforcehornbläser Wilstermarsch KJS Steinbg. (761) – DUO ES: 1. Pas de deux Mahnke-Nissen/ Martensen Angeliter Parforce (345), 2. Die M und M’s Pankratz/Juraske Angeliter Parforce (336) – Jubiläumsklasse: 1. Erinnerung an Tuchola – Solo M.-R. Wargenau-Hahn mit Marc Juraske im Duo Angeliter Parforce (373), 2. Jagd, Gesang und Hörnerklang -Vereinigung Bläsercorps Streichmühle und Angeliter Parforce (369), 3. Jagdhornbläsergruppe Tornesch KJS Pi (348). Die kombinerte Bläsergruppe aus Feuchtwangen – Bayern und dem Schleswig-Holsteinischen Bläsercorps Steinburg erreichte 376 Punkte Sie wurden von der Gästegruppe aus Niedersachsen „Heide Trio“ mit 377 geschlagen.

Jörn Neupert

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Jubiläumswettbewerb – 60 Jahre Jagdhornblasen in Schleswig-Holstein

Bläserseminar 2016 -Jugendfeuerwehrzentrum "platzt aus den Nähten"

Bläserseminar2016 1

Das Seminar für Jagdhornbläser in Rendsburg erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Schon nach kurzer Zeit war es ausgebucht. Die knapp 100 Teilnehmer reisten aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen an. Zwei Drittel der Bläser hatten sich für Pless- und Parforcehörner in B und ein Drittel für die Es-Hörner angemeldet. Der Tagungsort – das Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg - war bei dieser Anzahl an seine Kapazitätsgrenze gestoßen. Viele Bläser mussten in ein nahegelegenes Hotel zur Übernachtung ausweichen.

Das Programm, das die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn zusammengestellt hatte und von neun Übungsleitern angeboten wurde, war vielfältig. Zum Einen stand die Basisarbeit im Focus. Erstmals gab es für „ES“- und Plesshörner einen Anfängerkurs und ebenfalls zum ersten Mal wurde für Ventilhörner ein Kurs eingerichtet, der sehr gut angenommen wurde. Schon nach kurzer Zeit konnten die „Ventilhörner“ das große Halali von Haydn zu Gehör bringen. Durch diese Basisarbeit erhoffte man sich eine Stärkung der heimischen Bläsercorps. Zum Anderen wurde natürlich für die Fortgeschrittenen eine breite Palette von Kursen angeboten, die alle mit der Basisarbeit – Atemtraining, Technik und Tonbildung – begannen. Diese Arbeit kommt in den Gruppen zu Hause meist zu kurz, denn sie ist mühevoll aber notwendig. Hier einige neue Anregungen zu erhalten, war sehr hilfreich. Es wurden neue Stücke erarbeitet, die dann in den heimischen Gruppen zu Innovationen führen sollten. Weil die Gruppestärke gering war, konnten die Übungsleiter speziell in den Kleinformationen auf die Schwächen der einzelnen Bläser eingehen. Besonders interessant war das Thema „Interpretation“: hier ging es in die Feinheiten – das Zusammenspiel und das Aufeinanderhören. Der einzelne Teilnehmer merkte selbst, dass das Stück am Ende einen „schönen“ Klang bekommen hatte. Bei den „Es“-hörnern durften u.a. natürlich die Themen „Bass“ und Stopfen, die viel Übung erfordern, nicht fehlen.

Damit das alles gelingen konnte, war eine große Zahl an qualifizierten Übungsleitern eingeladen. Bundesrichter im jagdlichen Blasen Günter Lunemann (NRW) und Orchestermusiker Michael Mull (SH) waren schon zum zehnten Mal dabei. Weiterhin kamen die Berufsmusiker Hans Rastetter (HH) und Ludolf Reßmeyer (NDS). Musikpädagogin Meike Unger (NDS) war mit ihrem Sohn Karl, der Waldhorn studiert, angereist. Klaus Vagt (NDS) beigeisterte die „B“-Hörner in seinem Unterricht. Die „ES“-Hörner wurden u.a. unterrichtet von dem langjährigen Bläsergruppenleiter Falk Porzig(NDS) und dem studierten Hornisten Dr. Gregor Steidle(SH) - ein begnadeter Bläser, was er auf dem „grünen Abend“ eindrucksvoll unter Beweis stellte.

In diesem Jahr waren die bläserischen Beiträge an dem schon erwähnten „grünen Abend“ am Samstag besonders beeindruckend. Die verschiedenen Seminargruppen gaben sehr gute Kostproben ihrer Arbeit zu Gehör. Der Höhepunkt war das Waldhornquartett der Übungsgruppenleiter Michael Mull, Hans Rastetter, Meike und Karl Unger. Sie spielten u.a. passend zum Abend „Fidele Grünröcke“.Um den Ruf nach Zugaben nicht ins uferlose laufen zu lassen und das Publikum zu beruhigen, bliesen sie zum Schluss sehr einfühlsam eine Hornvariation von „Der Mond ist aufgegangen“.

Wieder einmal sei ganz herzlich dem Team des Jugendfeuerwehrzentrums für hervorragende lukullische Betreuung gedankt. Dieses Zentrum ist „Gold wert“.

Der Seminartermin im nächsten Jahr steht schon fest: 17. – 19. Feb. 2017

Jörn Neupert
Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Bläserseminar 2016 -Jugendfeuerwehrzentrum "platzt aus den Nähten"

10 Jahre Bläser-Fortbildungsseminar in Rendsburg

Seminar2015Gruppe-klein

Hier zeigen die Bläser die Vielfalt der Hörner, die sie in dem Seminar benutzten – angefangen mit dem Alphorn, den großen Parforcehörnern in „B“ und “Es“, den kleinen Fürst-Plesshörnern mit und ohne Ventil und einer schwedischen Birkenholzlure.

Im Jahr des Hornes (2015) feiert das dreitägige Fortbildungsseminar für Jagdhornbläser in Rendsburg sein zehnjähriges Jubiläum. In den vergangenen Jahren war es immer voll besetzt. So auch in diesem Jahr, wo lange vor Meldeschluss die Listen für die über 80 Bewerber geschlossen werden mussten, weil keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr vorhanden waren und man schon in ein nahegelegenes Hotel ausweichen musste.

Damit nur in kleinen Gruppen gearbeitet wird, hatte die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn neun Übungsleiter eingeladen, darunter waren die Bundeswertungsrichter Günther Lunemann (NRW) und Olaf Hanspach (Sachsen), Therese Stoll (Sachsen) und Ludolf Ressmeyer (NDS). Sie trainierten die Pless- und Parfocehörner in „B“. Verantwortlich für den „Es“-Hornbereich waren Jan Haufe (Sachsen) und Ludger Holtmann (Hessen). Günther Raschke (NDS) hatte sich bei den „Es“-Hörnern besonders dem Bass verpflichtet, der einzige Ausbilder aus Schleswig-Holstein Dr. Gregor Steidle verfeinerte bei seinen Bläsern u.a. die Stopftechnik mit besonderem Feingefühl. In allen Gruppen wurde viel Wert auf die Basisarbeit gelegt. Denn ohne eine vernünftige Atemtechnik und Ansatzübungen nützt das Lernen der anspruchsvollsten Stücke nichts. Es klingt einfach nicht.

Uwe Bartels (NDS) hatte sich einem besonderen Instrument gewidmet – dem Alphorn. Für ihn ist das Alphorn die Königin der Blasinstrumente. In einem Schnupperkurs, für den sich sehr viele Bläser angemeldet hatten, brachte er es fertig, dass am Ende jeder ein paar schöne Töne dem Alphorn entlocken konnte, sodass die Lust auf „mehr“ gegeben war.

Die meisten Übungsleiter sind schon öfter beim Bläserseminar in der Jugendfeuerwehrschule am Nord-Ostsee-Kanal dabei gewesen, doch Uwe Bartels ist der Einzige, der bei allen zehn Seminaren beteiligt war. Von den teilnehmenden Bläsern kam Peter Kroll aus Hohenwestedt zum 10. Mal zum Seminar.

Die Teilnehmer reisten aus ganz Schleswig-Holstein an, aber auch aus Hamburg und Niedersachsen hatten sich Bläser angemeldet. Auffallend war, dass bei den „Es“ Hörnern zweidrittel der Teilnehmer aus nur drei Gruppen kamen, sodass zu hoffen ist, dass der Übungsgewinn direkt in die Gruppen zu Hause übertragen wird.

Neben nur bläserischem Training standen auch allgemeine Themen auf dem Programm. Die Corpsleiter trafen sich in einer Extragruppe, um sich Anregungen für ihre heimischen Ausbildungsabende zu holen und auch zu hören, welche Probleme es in anderen Gruppen gibt. Aufschlussreich war die Diskussion über die verschieden Aktionen, neue Mitglieder zu bekommen.   Prof. Bartels gab in seinem Seminar Anregungen zur Planung eines Konzertes – es muss spannend aufgebaut sein, die Zuschauer müssen auch ihnen schon bekannte Stücke zu hören bekommen – sein Motto: überlasse nichts dem Zufall!

Ein Instrumentenbauer war angereist, um Tipps zur Instrumentenpflege zu geben, wenn

z. B. ein Hornzug klemmt oder Ähnliches. Sehr gerne wurde eine Kurzmassage zur Entspannung angenommen, die den gesamten Sonnabend angeboten wurde und zu der die Bläser kurz aus ihrer Gruppe entschwinden durften. Am letzten Seminartag, dem Sonntag konnten die Bläser ihre Themen noch einmal frei wählen. Beliebt war das Angebot des Einzel- bzw. Duounterrichtes, bei dem der Referent sich natürlich ganz speziell den Problemen des einzelnen Bläsers widmen konnte. Neben dem erlernen neuer Stücke in „Es“ und „B“ wurde die Wettbewerbsvorbereitung – „Feinheiten“ der Jagdsignale angeboten, zu dem sich sehr viele entschieden. Das zeigt, dass die Basis und Gemeinsamkeit des jagdlichen Blasens nach wie vor die jagdlichen Signale sind, mit denen man sich in Wettbewerben messen kann.

Bei allem Lernen und Üben kam natürlich der Spaß nicht zu kurz. An dem „grünen Abend“ am Samstag brachten die Bläser in „B“ und „Es“ in vielen spontanen und launigen Kurzbeiträgen bläserisch und verbal ihre Dankbarkeit für den Einsatz und die Mühe zum Ausdruck, die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn und ihr Team in den letzten zehn Jahren in die Durchführung der Seminare gesteckt haben. Hier fand ein Vortrag der Übungsleiter auf ihren „Es“-Hörnern besonderen Beifall. Für die harmonische Stimmung sorgte nicht zuletzt das Team von Herrn Schlüter vom Jugendfeuerwehrzentrum mit der guten Verpflegung - wie in allen Jahren zuvor.

Auf zum 11. Fortbildungsseminar 2016 – vom 19. bis 21. Februar in Rendsburg!

Jörn Neupert

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für 10 Jahre Bläser-Fortbildungsseminar in Rendsburg

Beeindruckende Landeshubertusmesse in Bad Segeberg

2015HubertusGruppeinternet

In diesem Jahr wurde nun schon zum 10. Mal eine Landeshubertusmesse gefeiert. 1997 begann in der Nikolaikirche in Kiel die Tradition, dass alle zwei Jahre in unterschiedlichen Kirchen und Regionen eine Landeshubertusmesse geblasen wird. Die bisherigen Austragungsorte waren danach Rendsburg, Lübeck, Meldorf, Bad Segeberg, Itzehoe, Eutin, Husum und Ratzeburg. Jetzt kamen die Bläser aus ganz Schleswig-Holstein, aus Niedersachsen und Hamburg wieder nach Bad Segeberg. Genau vor 10 Jahren hatten sie sich schon einmal hier zu einem Hubertusgottesdienst getroffen. Sie trafen sich schon einen Tag vorher am Freitag, um unter der Leitung von Michael Mull die einzelnen Stücke in einem Workshop zu vervollkommnen. Einige Neuerungen und Veränderungen, die Professor Uwe Bartels und der musikalische Leiter Michael Mull komponiert bzw. arrangiert hatten, mussten eingeübt werden. Damit dieses alles gelingen konnte, wurden die Bläser von der Jägerschaft Kreis Segeberg und der Kirchengemeinde der Marienkirche unterstützt. In deren Räumlichkeiten konnten die Proben und zum Teil auch die Beköstigung stattfinden.

Die Besucher der Hubertusmesse kamen schon lange vor Beginn des Gottesdienstes, um einen guten Platz zu finden. Sie wurden vor der Kirche von den Bläsern der Kreisjägerschaft Segeberg unter Leitung des Kreisbläserobmannes Rainer Lütt trotz Sturm und Regen mit Jagdsignalen und jagdlichen Märschen begrüßt. Große Schwedenfeuer, die die Segeberger  Jäger angezündet hatten, ließen die Marienkirche in einem romantischen Licht erstrahlen.

Unter dem Signal „Begrüßung“, vorgetragen von der Bläsergruppe Hubertus Leezen-Nahe mit ihrem Leiter Hans Boss, zogen die Parforcehornbläser mit Pastor Erhard Graf feierlich in die Kirche ein. Diese war festlich mit herbstlichem Laub geschmückt. Als Hubertushirsch hatten sich die Jäger einen besonderen Hirsch geholt – den „Gigant“, der 1986 im Duvenstedter Brook bei Hamburg verludet gefunden wurde. Ein 26-Ender- der stärkste Hirsch seit 300 Jahren in Deutschland -  der erst 7 Jahre alt war, also noch viel zu jung, um erlegt zu werden. Der Grund seines Todes wird ein Geheimnis bleiben. Hier könnte man sogar an den Grundgedanken der Predigt von Pastor Graf anknüpfen, der sagte, man könne Gott nicht für alles Missgeschick auf der Erde verantwortlich machen – er habe zwar gesagt: „machet Euch die Erde untertan“ – doch das bedeutet, dass wir damit auch eine Verantwortung für die Natur übernommen haben und uns bemühen müssen, die Probleme selbst zu lösen.

2015HubertusHirschinternet

Die meisten Stücke der Liturgie des Hubertusgottesdienst sind aus dem französischen Messritus der „Grand Messe de Hubertus“  entnommen, doch sind auch zeitgenössische Versionen mit dem „Kyrie“  und dem  „Gebet der Jäger“ einbezogen. Besonders beeindruckend war, dass wie bei den letzten Landeshubertusmessen  Orgel und Bläser zusammenspielten, wie bei dem von M. Mull arrangierten Lied „Die Ernt ist nun zu End“. Hierbei ein harmonisches Zusammenspiel zu erreichen, ist in  großen Kirchen wie der Marienkirche in Bad Segeberg mit einem langen Nachhall für den Dirigenten nicht einfach. Doch es gelang, was einen spontanen Beifall während des Gottesdienstes auslöste. Besonders beeindruckte das Stück „Die Glocken“, bei dem auf den Hörnern das Läuten der Kirchenglocken nachgeahmt wird. Das ging unter die Haut.

Dass die Besucher durch die Messe bewegt waren, kam durch die reichlich bemessenen Spenden zum Ausdruck, die durch jugendliche Bläser am Ende eingesammelt wurden.

2015Plaketten

Dass die Hubertusmesse so einen Zuspruch hatte lag nicht zuletzt an der intensiven Vorbereitung durch die Kreisjägerschaft und den Landesvorstand der Bläser. Die Landesbläserobfrau M.R. Wargenau-Hahn, die alle Fäden in der Hand hatte, dankte beim anschließenden Empfang allen Beteiligten - insbesondere hatten Axel Sprogö und Kathi Teegen von den Segeberger Jägern, die speziell für jeden Teilnehmer zur Erinnerung an die 10. Landeshubertusmesse ein Hornemblem auf eine Birkenscheibe gebrannt hatten.

Nach der Messe ist vor der Messe. In zwei Jahren sind alle in den Schleswiger Dom eingeladen.

Jörn Neupert

2015KircheSegeberginternet

Die Bläser der Kreisjägerschaft Segeberg blsen zut Einstimmung vor der Kirche

2015SegebergerBläserinternet

Das Bläsercorps Hubertus Leezen Nahe bläst zum Einzug der ES-Hornbläser die "Begrüßung"

2015HubertusNaheinternet

 

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Beeindruckende Landeshubertusmesse in Bad Segeberg

Landeshubertusmesse 2015

IMGP059810. Landeshubertusmesse in der St.-Marien-Kirche zu Segeberg am Sonnabend, dem 14. Nov. 2015 um 18.00 Uhr 

In diesem Jahr wird nun schon zum 10. Mal eine Landeshubertusmesse gefeiert. 1997 begann in der Nikolaikirche in Kiel die Tradition, dass alle zwei Jahre in unterschiedlichen Kirchen und Regionen  eine   Landeshubertusmesse geblasen wird. Dazu kommen Bläser aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen schon einen Tag vor der Aufführung zusammen, um  ihr Zusammenspiel in einem intensiven Workshop zu vervollkommnen – das ist in dieser Form einzigartig in der Bundesrepublik und hat bisher in keinem anderen Bundesland eine Nachahmung  gefunden.

Das zehnjährige Jubiläum der Landeshubertusmesse findet in diesem Jahr in Bad Segeberg in der St. Marienkirche am 14. November 2015 um 18.00 Uhr statt. Schon ab 17.30 Uhr blasen die Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Segeberg zur Einstimmung in den Gottesdienst vor oder bei schlechtem Wetter in der Kirche.

Als geistlich – gottesdienstliche Einrichtung des LJV S-H ist die Hubertusmesse   zu einer festen Institution neben den öffentlichkeitswirksamen Landesbläserwettbewerben und den Nachwuchs fördernden Jugendbläserfreizeiten im LJV S-H herangereift.

Sie wird daher als eine Art (Natur-) Dankgottesdienst wahrgenommen und erfreut sich deshalb nicht nur bei Jägern, sondern auch gerade bei Nichtjägern großer Beliebtheit.

Die ausrichtenden  Kirchengemeinden und Kreisjägerschaften, die die Landeshubertusmesse in den letzten Jahren durchführten, waren sich daher der Bedeutung und Verantwortung dieses Ereignisses überaus bewusst. Zumal die Menschen im ländlichen Raum, die mit der Natur und der Jagd besonders verbunden sind, immer intensive Begleiter der Landeshubertusmessen waren.

Die Gottesdienstteilnehmer beeindruckt bei einem solchen Dankgottesdienst immer wieder die besondere Atmosphäre eines naturnah geschmückten Kirchenraumes, sowie der stimmungsvolle Wechsel zwischen gesprochenem Wort und jagdmusikalischer Umrahmung.

Besonderes die opulente Klanglichkeit von ca. 50 Parforcehörnerbläserinnen und -bläsern aus ganz Schleswig-Holstein und Gästen aus Hamburg und Niedersachsen hinterlässt bei vielen Zuhören ein tiefes seelisches Erlebnis, wie vielleicht nur noch bei hohen kirchlichen Festen oder großen Chorkonzerten.

Die sehr unterschiedlichen Stücke der jagdmusikalischen Umrahmung entstammen zu großen Teilen aus dem katholischen Messritus der französischen „Grande Messe de St. Hubert“. Der Heilige Hubertus, der Schutzpatron der Jäger, steht deshalb für alle Hubertusmessen Pate. Auf ihn besinnen sich die Jäger, wenn sie ihm zu Ehren alljährlich um seinen Namenstag herum, dem 3. November, diese Dankgottesdienste feiern.

Seit Neuem werden aber unterschiedliche Kompositionen und Arrangements verschiedener zeitgenössischer Komponisten in den Gottesdienst mit einbezogen, die sich an die liturgischen Stücke der Hubertusmesse anlehnen.

So hat Prof. Uwe Bartels mehrere Stücke z.B. „Das Gebet der Jäger“ und das „Kyrie“ neu arrangiert, bzw. komponiert.  Besonders eindrucksvoll ist hier, wie auch in anderen Stücken,  das Zusammenspiel von Orgel und Bläsern, denn in den meisten Hubertusfeiern kommt die Orgel nicht zu Gehör. Michael Mull, der die musikalische Leitung der Messe übernommen hat, hat zu dem Choral „Die Ernt ist nun zu End“ einen Satz für Parforcehörner geschrieben, die mit Orgelbegleitung  zu hören sein wird.

Jörn Neupert

Posted in Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Landeshubertusmesse 2015