Landesschießobmann neu gewählt
Auf der Sitzung der Kreisschießobleute wurde Andreas Teiz zum neunen Landesobmann für das Jagdliche Schießen gewählt. Er löst damit Frank Schmidt als Landesobmann ab. Als Stellvertreterin wurde Wanja Ellerbrok gewählt.
Auf der Sitzung der Kreisschießobleute wurde Andreas Teiz zum neunen Landesobmann für das Jagdliche Schießen gewählt. Er löst damit Frank Schmidt als Landesobmann ab. Als Stellvertreterin wurde Wanja Ellerbrok gewählt.
Ein Flyer zur Information von Jägern über Biosicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Gefahr der Afrikanischen Schweinepest (ASP) steht jetzt auf der Homepage des MELUND online. Ebenfalls online ist das im Flyer erwähnte Bildmaterial zur Veranschaulichung der Krankheitsanzeichen am erlegten Tier, siehe untenstehende Links. Der Flyer beinhaltet Maßnahmen zur Prävention der ASP und ist auf die jetzige, glücklicherweise noch seuchenfreie Zeit in Schleswig-Holstein zugeschnitten.
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/T/tiergesundheit/Downloads/Flyer_ASP_Jaeger.pdf?__blob=publicationFile&v=1
http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/T/tiergesundheit/ASP_Fotos_Jaeger.html
Der diesjährige Es-Hornlehrgang drer Landwirtschafstkammer und KJS Segeberg findet in Bad Segeberg vom 9.März – 11-März statt. Einige wenige Plätze sind noch frei, sodass in diesem Jahr tatsächlich auch mal neue Horninteressierte hinzukommen können. Dozenten sind Olier Kersken, Christoph Moinian, Lars Mechelke, Stefan Oetter, Joaquim Palet. Anmeldungen unter abraker@lksh.de oder 04551-959824.
Am Samstagabend, den 10.03. findet das Dozentenkonzert um 20.00 Uhr in der Bad Segeberger Marienkirchestatt. Eintritt 10 € ( Traditionelles Benefizkonzert zugunsten des Waisenheimes Childrens Haven in Namibia ). Bitte auch auf Euren Medien so veröffentlichen.

Es ist wieder soweit. In diesem Jahr findet der Landesbläserwettbewerb in Husum statt, der grauen Stadt am Meer, wo am Sonntag, dem 17. Juni 2018 natürlich bei strahlendem Sonnenschein die Jagdhörner erschallen werden. Es wird wieder ein“ Kombiwettbewerb“ sein, bei dem Jagdsignale und Kürstücke geblasen werden. Der Wettbewerb dient auch als Qualifikation für den Bundeswettbewerb im Jahre 2019. Ausgeschrieben sind die Wertungsklassen für Pless- und B-Parforcehörner „A“, „B“, „C“ und „G“. Für die Jugend ist eine Extraklasse eingerichtet. Die „ES“-Hörner gehen natürlich auch an den Start. In der Kategorie „Kleinformationen“ können sich Solo- und Duobläser melden. Zum ersten Mal haben auch Alphornbläser die Möglichkeit, sich dem Wettbewerb zu stellen. Ausrichter ist der Landesjagdverband SH in Zusammenarbeit mit der Kreisjägerschaft Husum, die ein ausführliches Beiprogramm für die Schlachtenbummler zusammengestellt hat.
Die Ausschreibung ist zu erhalten im Internet www.ljv-sh.de/veranstaltungen oder beim Landesjagdverband SH e.V. Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek.
Bitte den Anmeldeschluss am 10. April 2018 nicht verpassen!
Landesbläserobfrau M.R. Wargenau-Hahn
Das MELUND möchte Sie hiermit über die ASP, die Gefahren zur Einschleppung nach Deutschland und deren Folgen informieren.
Die ASP ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die Haus- und Wildschweine befällt. Alle Altersklassen sind gleichermaßen empfänglich.Das Virus der Afrikanischen Schweinepest ist sehr widerstandsfähig in der Umwelt und hält sich in unbehandeltem Fleisch und Fleischprodukten, Blut, Jagdtrophäen sowie in gepökelten oder geräucherten Waren monatelang. Übertragen wird diese Krankheit durch direkten Kontakt von Tier zu Tier, über Blut, Aufbruch und Tierkadaver sowie über viruskontaminierte Personen, Kleidung, Jagdausrüstung, Jagdhund oder Fahrzeuge. Es besteht die Gefahr einer Einschleppung der ASP nach Deutschland durch Jagdreisende in die betroffenen Gebiete.
In den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie in Polen ist die Seuche bereits endemisch, d.h. eine mittelfristige Tilgung ist nicht möglich. Zudem breitet sie sich in Polen immer weiter nach Westen aus und ist mittlerweile in der Region Warschau mehrfach nachgewiesen worden. Auch in der russischen Exklave Königsberg wurde die Seuche ganz im Westen in Ostseenähe nachgewiesen und ein Übergreifen in die polnische Region Masuren ist zu befürchten. Im Gegensatz zu Europäischen Schweinepest ist gegen ASP kein Impfstoff verfügbar, was die Bekämpfung dieser Seuche gerade im Wildbestand erheblich erschwert. Die Ausbrüche in Tschechien und Polen um Warschau belegen, das insbesondere der Mensch für die Ausbreitung verantwortlich ist. Ein Ausbruch der ASP in Deutschland würde katastrophale Folgen für den Schwarzwildbestand und die Schweinehaltenden Betriebe mit sich bringen. Ist eine kurzfristige Eliminierung nicht möglich, wird die Schweinehaltung in Deutschland existenziell gefährdet. Diese Entwicklung hat in den baltischen Staaten bereits stattgefunden.
Hinsichtlich der derzeitigen Situation mit der sich immer weiter ausbreitenden Seuche, sind Jagdreisen in die betroffenen Gebiete unverantwortlich. Ein Ausbruch der ASP in Deutschland, verursacht durch Jäger, die Jagdreisen in gefährdete Gebiete unternommen haben, schadet der gesamten Jägerschaft, abgesehen von den enormen wirtschaftlichen Schäden in der Landwirtschaft und den heimischen Revieren.
Kann im Seuchenfall der Verursacher des Seucheneintrags (z.B. ein Jagdtourist) durch die epidemiologischen Ermittlungen nachgewiesen werden, kann dieser ggf. für den gesamten entstandenen Schaden haftbar gemacht werden!
Es gilt, die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland und ihre Ausbreitung in den Schweinebeständen oder der Schwarzwildpopulation unbedingt zu verhindern.
Unter Berücksichtigung der vorgenannten Gefahren, der möglichen Einschleppung der ASP nach Deutschland, sind Jagdreisen in die Risikogebiete nicht zu verantworten.
Weitere Informationen und eine Karte mit den aktuellen Ausbreitungsgebieten der ASP ist auf der Internetseite des Friedrich-Löffler-Instituts einsehbar (www.fli.de).
Durch die Intensivierung von Landwirtschaft und den Ausbau von Infrastruktur ist die Artenvielfalt in Schleswig-Holstein weiterhin unter hohem Druck. Das zeigt der Jahresbericht 2017 zur biologischen Vielfalt, den Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck heute (18. Dezember 2017) in Kiel vorstellte. „Es erfordert enorme Anstrengungen, sich gegen den Druck auf die Artenvielfalt zu stemmen. Aber einzelne Erfolge machen Mut, Artenschutz, Biodiversität und Natur einen hohen Stellenwert einzuräumen und den Schutz kontinuierlich zu verbessern. Das gelingt mit Naturschutz, Landwirtschaft und der Jagd gemeinsam“, sagte Minister Habeck.
Besonderes Augenmerk legt der Bericht (ehemals Jagd- und Artenschutzbericht) dieses Jahr auf die Wiesenvogelbestände. Uferschnepfe, Kiebitz, Kampfläufer – die Bestände zahlreicher Vogelarten sind in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen, weil immer mehr Grünland verloren gegangen ist und das verbliebene zunehmend intensiv bewirtschaftet wird. „Aber jetzt sehen wir, dass sich die Anstrengungen gemeinsam mit der Landwirtschaft und dem Naturschutz lohnen: Entgegen dem Trend in anderen Bundesländern ist es gelungen, Bestände der meisten Arten in den letzten Jahren zumindest zu stabilisieren – wenn auch auf niedrigem Niveau“, sagte Habeck.
Der Jagd- und Artenschutzbericht belegt erneut, dass die Schalenwildbestände auf einem hohen Niveau sind. Beim Schwarzwild wurden im Jagdjahr 2016/2017 mehr als 15.000 Stück erlegt – eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. „Stärker als in den Jahren zuvor gilt, dass Schwarzwild stark bejagt werden muss. Die Afrikanische Schweinepest rückt immer näher an Deutschland heran. Wir müssen einem Ausbruch und der Verbreitung möglichst entgegenzuwirken, denn die Seuche hätte gravieren Folgen: für das Land, die Landwirtschaft und für den Schwarzwildbestand“, sagte Habeck.
Ad Hoc Arbeitsgruppe zur ASP im LJV
Im LJV gibt es seit einiger Zeit eine Ad Hoc Arbeitsgruppe, die sich intensiv mit dem Thema Afrikanische Schweinepest auseinandersetzt. Neben der inhaltlichen Bearbeitung des Themas, der intensiven Zusammenarbeit mit den Landesbehörden, der Teilnahme am Runden Tische ASP im Ministerium zählt auch die Erarbeitung von Empfehlungen und Handlungsanweisungen sowie die Beratung der Funktionsträger und Multiplikatoren im Landesjagdverband und den Kreisjägerschaften zu den Aufgaben. In der AG sind Hans-Albrecht Hewicker (Pinneberg), Dr. Kurt Warlies (Segeberg), Willi Marks (Herzogtum-Lauebenburg) und Tim Heuer (Plön) tätig.
Afrikanische Schweinepest – weitere Ausbreitung in Polen und in der russischen Exklave Kaliningrad
Laut aktueller OIE-Meldung wurden in Polen in der Region Warschau (Woiwodschaft Mazowiekie) mittlerweile 30 Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest gemeldet. Die letzten Nachweise liegen außerhalb des dort eingerichteten Gefährdeten Bezirks, so dass davon ausgegangen werden muss, dass sich die Seuche im Gebiet Warschau unerkannt ausgebreitet hat.
Zudem wird seitens der OIE über vier ASP-Ausbrüche in der russischen Exklave Kaliningrad (Königsberg) berichtet. Diese Fälle befinden sich Ostseenähe im Westen der Region. Ein Überspringen der Seuche auf das anliegende Gebiet der wald- und wildreichen masurischen Seenplatte in Polen ist zu befürchten. Damit rückt die Seuche ein ganzes Stück weiter nach Westen.
In Tschechien wird über weitere Nachweise aus dem Gefährdeten Bezirk in der Region Zlin berichtet. Dort wurden mittlerweile insgesamt 23 Ausbrüche mit 183 verendet aufgefundenen oder infiziert erlegten Tieren gemeldet.
Weitere Informationen des FLI zur ASP
Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein warnt ausdrücklich davor,
1) jetzt noch Jagdreisen in die betroffenen Regionen (Baltikum, Ostpolen, Weißrussland, Ukraine) zu unternehmen,
2) Jagdtrophäen aus den betroffenen Regionen (Baltikum, Ostpolen, Weißrussland, Ukraine) einzuführen,
3) Wildbreterzeugnisse etc. vom Schwarzwild aus den betroffenen Regionen (Baltikum, Ostpolen, Weißrussland, Ukraine) einzuführen.
Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein bitte als vorbeugende Maßnahme um,
1) intensive Bemühungen bei der Reduktion der Schwarzwildbestände.
2) großzügige Freigaben bei Drückjagden und für die Einzeljagd. Deutlich erkennbaren Leitbachen und führende Stücke sind zu schonen.
3) Organisation und Durchführung von großräumig revierübergreifenden Gemeinschaftsdrückjagden.
4) frühzeitige Information der Nachbarreviere über bevorstehende Drückjagden.
5) unverzügliche Meldung verendet gefundener Sauen an die Kreisveterinärbehörde. (ggf. die Tierfund-Kataster App nutzen: Alle über die Tierfund App (iOs und Android) oder über Webseite des Tierfund-Kataster gemeldeten Wildschweine werden automatisch an die zuständige Veterinärbehörde weitergeleitet).
6) Schwarzwild sollte zentral und außerhalb des Revieres gebrochen werden.
Brauchbarkeitsprüfung Gehorsam/Schweiß bei der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg und Schweiß- und Begleithundeprüfungen des Teckelklubs 2017 Dieses Jahr wurde wieder sehr erfolgreich die Gehorsams- und Schweißausbildung der Teckel und anderer Jagdhunderassen im Revier Müssen durchgeführt. Zahlreiche Gespanne drehten auf dem Gelände der alten Ziegelei ihre Runden. Es wurden alle Altersstufen von Hunden und Hundeführern ausgebildet. Ob Jäger … Weiterlesen
Ende November trafen sich (v.l.n.r.) der jagdpolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion Hauke Göttsch, der agrar- und umweltpolitische Sprecher der CDU Landtagsfraktion Heiner Rickers, der Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein Wolfgang Heins, der Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein Andreas-Peter Ehlers und der designierte Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein Marcus Börner (nicht im Bild) zu einem jagd- und agrarpolitischen Fachaustausch. Neben dem aktuellen Stand zur Umsetzung der jagdpolitischen Ziele des Koalitionsvertrages wurden Themen, wie der Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest, die Förderung des jagdlichen Schießens sowie das Thema Übungsnachweis und die Jagd- und Schonzeiten diskutiert.
LJV

Das Jubiläum – 20 Jahre Landeshubertusmesse – im St. Petri Dom zu Schleswig lockte Besucher aus ganz Schleswig Holstein an. Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Gottesdienstbesucher erlebten eine sehr feierliche Messe. Zur Einstimmung ließen abwechselnd fünf Bläsergruppen aus der Kreisjägerschaft Schleswig jagdliche Musik erklingen.
Die Landesbläserobfrau (LOB) Frau Wargenau-Hahn hatte die Parforcehornbläser, die die Messe musikalisch gestalteten, schon am Abend zuvor in das Hotel Hohenzollern in Schleswig eingeladen, um die Stücke der Hubertusmesse gemeinsam zu üben. Corpsleiter Michael Mull aus Lübeck musste die Bläser, die aus allen Teilen Schleswig-Holsteins, aus Niedersachsen und Brandenburg zusammengekommen waren, zu einem großen Ganzen formen. Er schaffte es, durch seinen kompetenten und begeisterten Einsatz die 65 Einzelbläser zu einem wohlklingenden harmonischen Klangkörper zu machen. Die Gottesdienstbesucher waren von dem gewaltigen Klang im Schleswiger Dom mit seiner nachhallenden Akustik besonders beeindruckt.
Die Predigt von Dompastor Dr. Michael Dübbers sprach vielen Jägern aus dem Herzen. Hubertus versuchte nach dem Tod seiner Ehefrau, die bei der Geburt ihres ersten Kindes gestorben war, seine Verzweiflung zu verdrängen, indem er einen ausschweifenden Lebenswandel führte maßlos jagde, bis er auf einen kapitalen Hirschen traf, von dem er eine Stimme sagen hörte „Hubertus halt inne“ – Er kam zur Einsicht, dass man nicht rastlos nach immer mehr Erlenissen, Reizen oder Reichtümern jagen soll. Sie bringen auf Dauer keine Erfüllung. Er wurde Mönch und später Bischof von Maastrich. Für uns heißt es ganz aktuell – gehe achtsam mit der Natur um und beute sie nicht maßlos aus.
Das Stück „Die Glocken“, in dem die Bläser das Geläut der Kirchenglocken nachahmen, unterstrich diese Gedanken eindrucksvoll – es ging unter die Haut!
Zum anschließenden Empfang im Hotel Hohenzollern konnte die LOB zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen. Die ausrichtende Kreisjägerschaft Schleswig mit ihrem Vorsitzenden Claus-Henning Jensen und dem Kreisbläserobmann Herrn Hans-Christian Brogmus empfingen die Gäste mit einem Aperitif in der Lieblingsfarbe der Jäger. Zum Essen gab es Damwild, das die Jäger der KJS Schleswig in ihren Revieren extra für dieses Ereignis erlegt hatten.
Aus der Politik konnte die LBO den Kreispräsidenten Herrn Brüggemeier und den Landtagsabgeordneten Herrn Callsen begrüßen. Freunde der Jagdmusik , wie z. B. Herr Dr. Volquarts, Prof. Bartels, Dr. Baasch sowie aus dem Wildpark Eekholt Frau Hatlapa mit ihren Begleiterinnen Frau Hansen und Frau Runge ließen es sich nicht nehmen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Vom Präsidium des Landesjagdverbandes konnte der Schatzmeister Herr Stodian begrüßt werden. Als Verbindung zum Landesjagdverband in Dänemark freute sich Herr Daus über die herzliche Einladung der LBO.
LOB Wargenau-Hahn übergibt Kreisbläserobmann Hans-Christian Brogmus die Urkunde des LJV für jahrelange gute Zusammenarbeit
Für die jahrelange gute Zusammenarbeit wurde der Kreisbläserobmann Hans-Christian Brogmus vom LJV gesondert geehrt. Der feierliche Ausklang endete mit einem besonderen Dankeschön an den musikalischen Leiter Herrn Michael Mull mit einem dreifach kräftigem Horrido nach alter Waidmannsart. Michael Mull bedankte sich mit sehr persönlichen Worten und brachte zum Ausdruck, dass ihm die Vorbereitung zur Hubertusmesse viel Arbeit aber auch sehr viel Freude bereitet hatte, die auch auf die Bläser übergesprungen war.
Nach der Messe trafen sich Bläser und Ehrengäste zu einem kleinen Imbiss im festlich gedeckten Saal des Hotels Hohenzollern in Schleswig
Jörn Neupert

Das Jubiläum – 20 Jahre Landeshubertusmesse – im St. Petri Dom zu Schleswig lockte Besucher aus ganz Schleswig Holstein an. Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Gottesdienstbesucher erlebten eine sehr feierliche Messe. Zur Einstimmung ließen abwechselnd fünf Bläsergruppen aus der Kreisjägerschaft Schleswig jagdliche Musik erklingen.
Die Landesbläserobfrau (LOB) Frau Wargenau-Hahn hatte die Parforcehornbläser, die die Messe musikalisch gestalteten, schon am Abend zuvor in das Hotel Hohenzollern in Schleswig eingeladen, um die Stücke der Hubertusmesse gemeinsam zu üben. Corpsleiter Michael Mull aus Lübeck musste die Bläser, die aus allen Teilen Schleswig-Holsteins, aus Niedersachsen und Brandenburg zusammengekommen waren, zu einem großen Ganzen formen. Er schaffte es, durch seinen kompetenten und begeisterten Einsatz die 65 Einzelbläser zu einem wohlklingenden harmonischen Klangkörper zu machen. Die Gottesdienstbesucher waren von dem gewaltigen Klang im Schleswiger Dom mit seiner nachhallenden Akustik besonders beeindruckt.
Die Predigt von Dompastor Dr. Michael Dübbers sprach vielen Jägern aus dem Herzen. Hubertus versuchte nach dem Tod seiner Ehefrau, die bei der Geburt ihres ersten Kindes gestorben war, seine Verzweiflung zu verdrängen, indem er einen ausschweifenden Lebenswandel führte maßlos jagde, bis er auf einen kapitalen Hirschen traf, von dem er eine Stimme sagen hörte „Hubertus halt inne“ – Er kam zur Einsicht, dass man nicht rastlos nach immer mehr Erlenissen, Reizen oder Reichtümern jagen soll. Sie bringen auf Dauer keine Erfüllung. Er wurde Mönch und später Bischof von Maastrich. Für uns heißt es ganz aktuell – gehe achtsam mit der Natur um und beute sie nicht maßlos aus.
Das Stück „Die Glocken“, in dem die Bläser das Geläut der Kirchenglocken nachahmen, unterstrich diese Gedanken eindrucksvoll – es ging unter die Haut!
Zum anschließenden Empfang im Hotel Hohenzollern konnte die LOB zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen. Die ausrichtende Kreisjägerschaft Schleswig mit ihrem Vorsitzenden Claus-Henning Jensen und dem Kreisbläserobmann Herrn Hans-Christian Brogmus empfingen die Gäste mit einem Aperitif in der Lieblingsfarbe der Jäger. Zum Essen gab es Damwild, das die Jäger der KJS Schleswig in ihren Revieren extra für dieses Ereignis erlegt hatten.Der Küchenchef Herr Lüth und seine Frau hatten es als Braten und Wildfrikadelle hervorragend zubereitet.
Aus der Politik konnte die LBO den Kreispräsidenten Herrn Brüggemeier und den Landtagsabgeordneten Herrn Callsen begrüßen. Freunde der Jagdmusik , wie z. B. Herr Dr. Volquarts, Prof. Bartels, Dr. Baasch sowie aus dem Wildpark Eekholt Frau Hatlapa mit ihren Begleiterinnen Frau Hansen und Frau Runge ließen es sich nicht nehmen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Vom Präsidium des Landesjagdverbandes konnte der Schatzmeister Herr Stodian begrüßt werden. Als Verbindung zum Landesjagdverband in Dänemark freute sich Herr Daus über die herzliche Einladung der LBO.
Für die jahrelange gute Zusammenarbeit wurde der Kreisbläserobmann Hans-Christian Brogmus vom LJV extra geehrt. Der feierliche Ausklang endete mit einem besonderen Dankeschön an den musikalischen Leiter Herrn Michael Mull mit einem dreifach kräftigem Horrido nach alter Waidmannsart. Michael Mull bedankte sich mit sehr persönlichen Worten und brachte zum Ausdruck, dass ihm die Vorbereitung zur Hubertusmesse viel Arbeit aber auch sehr viel Freude bereitet hatte, die auch auf die Bläser übergesprungen war.
Jörn Neupert
Andreas Schober verlässt den Landesjagdverband Schleswig-Holstein (LJV SH) und wird neuer Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz (LJV RLP).
Andreas Schober ist ab dem 1. Januar 2018 neuer Geschäftsführer des LJV RLP. Er tritt die Nachfolge des scheidenden LJV RLP-Geschäftsführers Erhard Bäder an, der nach mehr als 27 Dienstjahren im Mai 2018 in den Ruhestand geht. „Das Aufgabenfeld des LJV RLP ist durch die naturräumlichen Gegebenheiten und die Mischung aus Projekten in den Bereichen Nieder- und Schalenwild sehr reizvoll“, sagt Andreas Schober. „Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen.“
Die Leitung der Geschäftsstelle des LJV SH übernimmt Marcus Börner. Der 39-jährige Diplom Ingenieur ist seit 2008 u.a. als Pressereferent und Assistent der Geschäftsführung beim LJV SH tätig. „Mit dieser Entscheidung sorgen wir für Stabilität und Kontinuität in der Arbeit des LJV SH. Herr Börner ist seit fast 10 Jahren in der Geschäftsstelle tätig und kennt damit die vielen Facetten unserer Verbandsarbeit“, sagt Wolfgang Heins, Präsident des LJV SH.
Marcus Börner ist 1978 in Burg geboren. Nach seinem Universitätsstudium und dem Abschluss als Diplom Ingenieur für Landeskultur und Umweltschutz war er bei der Deutschen Wildtier Stiftung und beim Deutschen Verband für Landschaftspflege tätig. Seit 2008 ist Herr Börner Mitarbeiter des LJV SH. Er ist Jäger und führt einen Parson Russel Terrier. Auch im Ehrenamt engagiert er sich für die Jagd.
Andreas Schober ist 1967 in Saarlouis geboren. Er ist Volljurist und legte im Jahr 1984 die Jägerprüfung ab. In der Vereinigung der Jäger des Saarlandes engagierte er sich viele Jahre in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen. Seit April 2012 war er als Geschäftsführer des LJV SH tätig. Er ist Hundeführer – führt derzeit eine Alpenländische Dachsbracke – und aktiver Jagdhornbläser.
Auf Grund technischer Probleme seitens der Telekom bei der Umstellung der Telefonanlage in der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes sind wir seite gestern Viormittag (14.11.) vorübergehend nicht telefonisch erreichbar.
Wir gehen davon aus, dass ab dem 16.11.2017 die Probleme komplett behoben sind. Wir bitten um ihr Verständnis.
Aktivitäten Schiesskino und Marktgeschehen in Linau Am 16.09.2017 haben sich auf Hegeringskosten 16 Mitglieder des Hegerings 8 in Gut Grambow eingefunden und sich kurz vor dem Beginn der Drückjagdsaison mit ihren Jagdwaffen im Schiesskino geübt. Mit jedem Durchgang wurde die Aktion mit der Waffe schneller und die Kugeln fanden ihr tödliches Ziel. Vom schnellen Fuchs … Weiterlesen
Leben auf dem Land Gut Basthorst Im zweiten Septemberwochenende vom 8.09. bis zum 10.09 fand auf dem Gut Basthorst von Baron Ruffin das Event „Leben auf dem Lande“ statt. Viele Aussteller präsentierten dort ihre Kostbarkeiten über Kunstgewerbe, Schmuckdesign, Outdoorbekleidung und viele Leckereien. Der Hegering 8 ist jedes Jahr mit einem Großaufgebot dabei. Mit dem Infomobil … Weiterlesen
Jägerflohmarkt und Schießaufsicht Am 21.Mai fand im Hegering 10 in Müssen wieder der Jägerflohmarkt statt. Mit großem Aufgebot wurde dort von privaten Jägerhaushalten so manche Kostbarkeit angeboten. Die Hegeringsleiterin Ute Wollner hatte mich schon im Vorfeld gefragt, ob wir nicht mit unserem bekannten Luftgewehrstand mit dabei sein wollten. Klar, schnell war am Vortag das Zelt … Weiterlesen
Aufgrund der momentanen Sanierung der Gudower St. Marienkirche wurde die diesjährige Hubertusmesse am 29.10.2017 vom Hegering V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg in der Veranstaltungsscheune Viehhaus in Gudow-Segrahn organisiert, was dem Gelingen der Messe jedoch nicht entgegenstand. Rund 250 Besucher machten sich auf den Weg nach Segrahn und wurden nicht enttäuscht. Nachdem die Jagdhornbläser des Hegeringes … Weiterlesen
Hier die Ergebnisse des Landesparcourseschiessens 2017 in Hasenmoor.
Die Gesamtwertung gewann Hans-Jörg Faden, gefolgt von Hans-Jürgen Hamann und Jörg Wullweber.
Der erste Platz in der in der Offenen-Klasse ging an Jörg Wullweber. Um die folgenden beiden Plätzen hätte es zu einem Stechen kommen müssen, da aber keiner der Schützen anwesend war, entschied das Treffer zwei Ergebnis, welches sonst nicht berücksichtigt wurde. Somit ergab sich folgende Wertung. Platz 2. Olav Schreiner, Platz 3. Stefan Velfe und auf Platz 4. Gernot Nienkerk.
In der Alters und Senioren – Klasse errang den erste Platz an Hans-Jörg Faden, gefolgt von Hans-Jürgen Hamann und Jens-Uwe Maier welcher das Stechen gegen Hartmut Walter gewann. Antonius Wulfers schoss als Mitglied des LJV-Niedersachsen außer Wertung.
Bei den Damen trat Karolin Klar aus NRW außer Wertung an, damit ergibt sich folgende Wertung der Damen aus Schleswig-Holstein. Platz 1. Swenja Holm gefolgt von Steffi Wullweber, die sich im Stechen gegen die dritt platzierte Johann Eckardt durchsetzte.
Bei den Junioren war die Entscheidung um den ersten Platz klar und ging an Kim-Marvin Klopfer aber um den Platz zwei und drei musste gestochen werden und da setzte sich Thies Mordhorst gegen Mark Domnik durch.
Die Mannschaftswertung gewann das Revier Stolle vor Revier Sielberstedt und Revier Schülp.
Wir wünschen allen Teilnemerm eine erfolgreiche Jagdzeit und freuen uns Euch nächstes Jahr bei den Schiessveranstaltungen des LJVs zu sehen.
Gruß und Waidmannsheil
Frank Schmidt
Wanja Ellerbrock
Andreas Teiz