Ergebnisse uJ – Schiessen 2017 in Heede
Hier die Ergebnisse des uJ-Schiessens der Jung-Jäger von 23.09.2017 in Heede.
Hier die Ergebnisse des uJ-Schiessens der Jung-Jäger von 23.09.2017 in Heede.
Wissenschaftlich betreute Wildtierbeobachtung durch Ehrenamtler als Grundlage der Sicherung biologischer Vielfalt
am Mittwoch,dem 29. November 2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume, Flintbek
Darstellung der Methoden und Ergebnisse beispielhafter Wildtier-Monitoring- und Schutzprojekte z. B.: Totfundkataster Schleswig-Holstein, Wildtierkataster
Schleswig-Holstein, Wolfsbeobachtung, Amphibien, Fledermäuse und Vogelbeobachtung, unter anderem als nutzbare Grundlagen der Landesplanung für den Schutz prioritärer Arten,
die Agrarforschung, die Wildtierwegeplanung in Schleswig-Holstein.
Teilnahmekreis: Ehrenamtliche und hauptamtliche Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Naturschutz, Jagd und Landesplanung sowie alle Interessierten
Den detaillierten Programmablauf finden Sie im Anhang als Einladungsfaltblatt.
Teilnahmegebühr: 45 € zzgl. Verpflegungskosten
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich!
Helfer gesucht!
Der Landesbläserwettbewerb am 17.6.2018 in Husum wirft schon seine Schatten voraus. Wir suchen dringend Helfer, die sich in das neue Auswerteprogramm einarbeiten wollen. Es ist nicht schwer. Ihr bekommt eine Extraschulung und dann kann es losgehen.
Bitte melden bei M.R. Wargenau-Hahn Tel.: 04632/7515 oder landesblaeserobfrau1@gmx.de
Sehr geehrte Kunden, sehr geehrte Mitglieder,
immer wieder sind in den letzten Wochen und Tagen E-Mails aufgetaucht, in denen der Absender vortäuscht, dass diese Mails vom LJV kommen. Oft sind diese Mails mit einem Link oder einem Anhang versehen und im Betreff steht bspw. „gescannte Dokumente, Rechnung 10/2017“ (vgl. Beispiel).
Wenn Sie eine solche Mail bekommen und den Link oder Anhang anklicken WÜRDEN (BITTE NICHT TUN!!!), dann laden Sie sich einen Verschlüsselungsvirus runter, der Ihre Daten mit einem Passwort verschlüsselt, welches Ihnen der Absender gegen Zahlung von rund 3.000 Euro aber gerne wieder mitteilt.
Bitte schauen Sie sich Ihre Mails immer genau vorher an, bevor Sie einen Link oder Anhang öffnen.
Deutliche Hinweise auf solche betrügerischen Mails sind:
Sollten Sie solche Mails erhalten, löschen Sie diese unverzüglich.
Im Anhang haben wir Ihnen noch eine PDF von einer Mitarbeiterschulung, die wir im Februar in der LJV Geschäftsstelle durchgeführt haben, beigefügt. Das Beispiel 1 ist genau der Fall, der aktuell aufgetreten ist.
Die Hegeringleiterin, Ute Olsson-Wollner hatte am 10. September 17 zu einer Damenjagd ins Revier eingeladen. Schon am Nachmittag trafen 5 Damen zu Kaffee und Kuchen bei der Hegeringleiterin ein und es entstand sofort eine angeregte Unterhaltung rund um die Jagd. Als es dann Zeit wurde für den Ansitz wurden die wichtigen rechtlichen Formalitäten erledigt und … Weiterlesen
6000 Besucher kamen anlässlich des Naturerlebnistages am Uhlenkolk vom 10.September 2017 6000 begeisterte und gut gelaunte Besucher kamen bei schönstem „Indian Sommerwetter“ zum Naturerlebnistag zum Uhlenkolk in Mölln. Dieser Tag wird den vielen kleinen und großen Besuchern lebhaft in spannender Erinnerung bleiben. Die Vielfalt an naturbezogenen Themen aller Aussteller war überwältigend. Die Schönheiten unserer Natur … Weiterlesen
Reparatur des Wisentwintergatters Als Betreiber des Wisentgeheges muss die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Kreisforst für den ordnungsgemäßen Zustand Sorge tragen. Da die Tiere in den Wintermonaten in ein kleineres Gatter umziehen müssen, wo die Versorgung mit Futter und Wasser, sowie die Kontrolle des Allgemeinzustandes einfacher und sicherer ist, stand die notwendige … Weiterlesen
Reinigung des Pinnsees von SPERRMÜLL mit Tauchern am 16.9.17 Im Rahmen der Revierpflege des Stadtwaldes in Mölln und gleichzeitig das Lehrrevier der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg, engagiert sich das Stadtforstamt unter der Schirmherrschaft von Herrn Förster Jörg Thun und der Kreisjägerschaft Herzogtum-Lauenburg, unter der Leitung von Herrn Bernd Karsten und Herrn Andreas Peter Ehlers mit der … Weiterlesen
Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Schreibwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 aus Schleswig-Holstein
Um das Umweltbewusstsein und die Aktivität der jungen Generation zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt zu fördern, ist es notwendig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und ihren Blick für diese Lebensbereiche zu öffnen.
Das Bedürfnis, Natur zu erleben, sie zu betrachten und sich zu ihr zu äußern, ist nicht selbstverständlich vorhanden, sondern muss entwickelt werden. Nur dann sind tatkräftiges Handeln zu ihrem Schutz und zur Pflege und Einsicht in ökologische Zusammenhänge zu erwarten. Neben der Betrachtung wissenschaftlicher Aspekte erscheint es zwingend notwendig, in dieser weitgehend technisierten Welt unserer Tage vor allem jungen Menschen Natur –insbesondere den Wald und das darin lebende Wild – erlebbar zu machen.
Nicht zuletzt spielt der Wald eine beträchtliche Rolle in Kunst und Kultur, ist er mit seinen Bewohnern Gegenstand der deutschen Literatur und den Kindern dort in Form von Märchen, Sagen, Geschichten und Gedichten als schön, bedrohlich, beschützend oder geheimnisvoll vielfach begegnet.
Eingereicht werden können sowohl die Arbeiten von ganzen Klassenverbänden wie auch Einzelbeiträge, die das Ergebnis von Wettbewerben innerhalb einer Klasse sind.
Um eine möglichst umfangreiche und vielfältige Teilnahme zu sichern, bleibt die inhaltliche Themenstellung „Wald und Wild“ die einzige Vorgabe. Durch die Benennung folgender drei Themenkreise, soll der Einstieg erleichtert werden:
„Der Wald erzählt – ich hör` ihm zu“
„Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch“
„Der Wald ist Lebensraum“
Ob fantasievolles Märchen, spannende Kriminalgeschichte, witziges Comic oder wohlklingendes Gedicht. Ob objektive Beschreibung oder Kurzgeschichte, die Entscheidung zwischen „wahrer“ Geschichte oder Phantasie-Erzählung bestimmt die Ausdrucksform und ist frei wählbar.
Zu gewinnen gibt es Aktionen für die gesamte Klasse:
Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Schreibwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 aus Schleswig-Holstein
Um das Umweltbewusstsein und die Aktivität der jungen Generation zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt zu fördern, ist es notwendig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und ihren Blick für diese Lebensbereiche zu öffnen.
Das Bedürfnis, Natur zu erleben, sie zu betrachten und sich zu ihr zu äußern, ist nicht selbstverständlich vorhanden, sondern muss entwickelt werden. Nur dann sind tatkräftiges Handeln zu ihrem Schutz und zur Pflege und Einsicht in ökologische Zusammenhänge zu erwarten. Neben der Betrachtung wissenschaftlicher Aspekte erscheint es zwingend notwendig, in dieser weitgehend technisierten Welt unserer Tage vor allem jungen Menschen Natur –insbesondere den Wald und das darin lebende Wild – erlebbar zu machen.
Nicht zuletzt spielt der Wald eine beträchtliche Rolle in Kunst und Kultur, ist er mit seinen Bewohnern Gegenstand der deutschen Literatur und den Kindern dort in Form von Märchen, Sagen, Geschichten und Gedichten als schön, bedrohlich, beschützend oder geheimnisvoll vielfach begegnet.
Eingereicht werden können sowohl die Arbeiten von ganzen Klassenverbänden wie auch Einzelbeiträge, die das Ergebnis von Wettbewerben innerhalb einer Klasse sind.
Um eine möglichst umfangreiche und vielfältige Teilnahme zu sichern, bleibt die inhaltliche Themenstellung „Wald und Wild“ die einzige Vorgabe. Durch die Benennung folgender drei Themenkreise, soll der Einstieg erleichtert werden:
„Der Wald erzählt – ich hör` ihm zu“
„Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch“
„Der Wald ist Lebensraum“
Ob fantasievolles Märchen, spannende Kriminalgeschichte, witziges Comic oder wohlklingendes Gedicht. Ob objektive Beschreibung oder Kurzgeschichte, die Entscheidung zwischen „wahrer“ Geschichte oder Phantasie-Erzählung bestimmt die Ausdrucksform und ist frei wählbar.
Zu gewinnen gibt es Aktionen für die gesamte Klasse:
Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. (LJV) ist die Vereinigung der Jägerinnen und Jäger und weiterer naturinteressierter Menschen Schleswig-Holsteins.Er ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein mit 17.500 Mitgliedern. Der Verein gliedert sich in 20 Kreisjägerschaften und diese in Hegeringe. Er ist ein nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) staatlich anerkannter Naturschutzverein.
Ab sofort sucht der Verein einen Sachbearbeiter/in Buchhaltung & Controlling mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden in der Geschäftsstelle in Flintbek.
Aufgaben:
– Vereinsbuchhaltung, Kostenstellenrechnung
– Überwachung der Zahlungseingänge und -ausgänge
– Korrespondenz mit Zahlungsempfängern, Banken und Steuerberatung
– Mahnwesen und Liquiditätsmanagement
– Zuarbeiten für Lohnbuchhaltung und Personalmanagement
– Vorbereitung und Zuarbeit bei Abrechnungen öffentlicher Fördermittel
– Mitwirkung an der Erstellung des Jahresabschlusses (entsprechend Vereinsrecht)
– Finanzberichterstattung für z.B. den Vorstand
– sonstige Büro- und Verwaltungsaufgaben
Anforderungen:
– eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit Schwerpunkt im Rechnungswesen/Buchhaltung oder vergleichbare Berufsausbildung
– einschlägige Berufserfahrungen in der Finanzbuchhaltung, Rechnungsprüfung, Kontierung, -Kostenstellenrechnung
– strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise
– Bereitschaft sich in komplexe, vereinsspezifische Abläufe einzuarbeiten
– fundierten Kenntnisse in DATEV, MS-Office (v.a. Excel, Word)
– Kenntnisse in der Arbeit mit Profi-Cash von Vorteil
– Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und hohe Eigenmotivation
– Inhaltliche Identifizierung mit den satzungsgemäßen Zielen des LJV
– Jagdschein ist von Vorteil
Leistungen:
– Mitarbeit in einem kollegialen und engagierten Team von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen
– Vergütung nach EG 6 TV-L
Kontakt:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung, tabellarischem Lebenslauf, Beurteilungen und Zeugnissen bis zum 30.09.2017 als zusammenhängende PDF Datei per E-Mail die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes: info@ljv-sh.de
Die Bewerbungsgespräche für ausgewählte Bewerber/innen finden zeitnah in Flintbek statt.
Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.
Böhnhusener Weg 6
24220 Flintbek
Einen ersten Eindruck zur Arbeit des Verbandes finden Sie unter www.ljv-sh.de.de Für weitere Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen gern telefonisch unter 04347-90870 oder per E-Mail an info@ljv-sh.de zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Mit der steigenden Population der Wölfe in Deutschland, den Übergriffen auf Nutz- und Haustiere sind zunehmende Konflikte mit Menschen vorprogrammiert. Es gab und gibt immer wieder einzelne Individuen, die keine Scheu vor dem Menschen zeigen und sich nicht verscheuchen lassen. In solchen Fällen wird dann schnell der Ruf laut nach Vergrämung mit der Waffe.
In den Medien und von einzelnen Verbandsvertretern wird die Meinung verbreitet, dass Vergrämung problemlos möglich sei. Es gäbe bspw. Vergrämungsmunition, die für solche Zwecke genutzt werden könne.
Anders als bei der Jagdausübung auf Wild darf der Wolf auf gar keinen Fall bei der Anwendung von Vergrämungsmaßnahmen getötet oder verletzt werden. Bevor die Waffe auf ein Tier gerichtet wird, muss sich die Schützin oder der Schütze im Umgang mit seiner Waffe und der Wirkung der Munition vertraut machen.
Es hat sich allerdings herausgestellt, dass bislang keine Erfahrungen mit diesen Vergrämungsmunitionen in Deutschland vorhanden und dokumentiert sind.
Um diesen Umstand zu beheben, hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Wolfsmanagements ein Belehrungs- und Übungsschießen am 18.07.2017 auf dem Schießstand Hasenmoor (Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein) organisiert.
Hierzu eingeladen wurden, neben den offiziellen Wolfsbetreuern des Landes Schleswig-Holstein, Vertreter aus Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. An der Veranstaltung nahmen ca. 40 Personen aus Ehrenamt und Verwaltung teil.
Die Jäger des Hegerings V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hatten am 23. Juli 2017 wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang für Jedermann“ eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Thema Jagd näher zu bringen. In diesem Jahr führte der Spaziergang durch das Jagdrevier von Anne Pohlandt in Langenlehsten. HR5_2017_Bericht_Waldspazierhang
Hier findet Ihr die Ergebnisse der LM 2017 Aller Klassen.
Hegeringschiessen 2017 Zum diesjährigen Hegeringschießen kam leider nicht die gewohnte Anzahl von Mitgliedern. Dennoch hatten wir viel Spass und die Schiessleistungen waren auch ganz ansehnlich. Am Schluß kamen dann noch 5 Schützen zusammen um den Wanderpokal, in Form einer Holzscheibe, gestiftet von Ralf Kronfeld auszuschießen. Gemessen wurde sich auf den laufenden Keiler mit 5 Schuß. … Weiterlesen
Am 27. Juni wurde erstmalig über den Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei zwei tot aufgefundenen Wildschweinen im Osten Tschechiens in der Region Zlin berichtet. Damit hat das ASP-Virus in der EU einen deutlichen Sprung nach Westen gemacht und ist bis auf 80 km an Österreich und ca. 300 km an die deutsche Grenze herangerückt, siehe auch Karte des FLI vom 07. Juli 2017.. Es ist bislang unklar, wie die Seuche über eine Entfernung von mehreren hundert Kilometern verschleppt wurde. Da der Fundort in Tschechien in der Nähe einer Ost-West-Fernverbindung liegt, wird derzeit eine Verschleppung durch Reisende oder Fernfahrer vermutet. Im Juli wurde eine weitere Ausbreitung der Seuche in der Wildschweinpopulation in der Region Zlin bestätigt.

In den von der ASP betroffenen -Regionen im Baltikum und in Ostpolen werden nach wie vor zahlreiche Nachweise bei Wildschweinen festgestellt. In Polen hat es im Restriktionsgebiet aktuell einen Ausbruch in einer großen Schweinehaltung gegeben und im Juni ca. 20 Ausbrüche in Hausschweine-Kleinhaltungen. Auch in Estland wurde das Virus in einer größeren Schweinehaltung nachgewiesen. Aus Russland und der Ukraine wird weiterhin über ASP-Nachweise beim Schwarzwild und in Schweinehaltungen berichtet.
Diese beunruhigende Entwicklung zeigt wie instabil die ASP-Situation derzeit insgesamt ist. Die Einschleppung der ASP nach Deutschland in die Wildschweinpopulation oder in die Hausschweinebestände hätte schwerwiegende Folgen für Jäger und Schweinehalter. Daher muss alles getan werden, um eine Einschleppung der Seuche zu verhindern. In diesem Zusammenhang wird dringend an die Einhaltung von Seuchen-Präventionsmaßnahmen appelliert:
Das Friedrich-Loeffler-Institut stellt hier aktuelle Informationen und Kartenmaterial zur Verfügung.
Aktuelle Pressemeldung des Friedrich-Loeffler-Instituts vom 12.07.2017
Quelle: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (Stand 12.07.2017)
Die regelmäßige Erfassung von Daten zum Vorkommen und Bestand unseres Wildes wird seit Jahren in Schleswig-Holstein im Rahmen des WildTierKatasters SH durchgeführt. Hierzu werden zum Jahresanfang alle Hegeringleiter mit Erfassungsbögen für die Reviere ihres Hegerings ausgestattet. Diese stellen die Unterlagen dann den Revieren in ihrem Hegering zur Verfügung. Die Abgabe der ausgefüllten Erfassungsbögen erfolgt dann entweder gesammelt über den Hegeringleiter oder direkt an die Bearbeiter des WildTierKatasters.
In 2017 werden in Schleswig-Holstein die Feldhasen und Wildkaninchen erfasst.
Sie können den Erfassungsbogen aber auch runterladen.
Seit einigen Jahren kann natürlich auch jedes Revier seine Daten direkt online unter www.wtk-sh.de eingeben. Das spart Arbeit und Papier und ermöglicht Ihnen jederzeit den Zugriff auf bereits eingegeben Daten.
!!!Bitte vervollständigen Sie das Bild und liefern Sie uns Ihren ausgefüllten Erfassungsbogen bis zum 15.7.2017!!!
Sprechen Sie auch Ihren Hegeringleiter, Ihren Jagdherren und Ihre Nachbarreviere an. Nur mit einer umfassenden und regelmäßigen Beteiligung bei diesen Erhebungen, können wir die Nachhaltigkeit der Jagd belegen. Nur mit eigenen Daten haben die Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein die Deutungshoheit und können wissenschaftlich belegt in politische Diskussionen einsteigen und für die Zukunft der Jagd kämpfen.
Bei Fragen und zur Abgabe des Erfassungsbogens wenden Sie sich an Ihren Hegeringleiter oder an das
WildTierKataster Schleswig-Holstein
Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. begrüßt die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zum Thema Jagd zwischen CDU, FDP und Bündnis90/DIE GRÜNEN in Schleswig-Holstein.
„Auch wenn wir uns in manchen Punkten etwas mehr Mut zu Veränderungen gewünscht hätten, begrüßen wir dennoch das hohe Maß an Stabilität, Verlässlichkeit und das in die Jägerinnen und Jäger gesetzte Vertrauen, das uns der Koalitionsvertrag für die kommenden 5 Jahre verspricht“, resümiert Wolfgang Heins, Präsident der 17.500 organisierten Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein.
Konkret bedeute dies (Auszug aus dem Koalitionsvertrag):
Wir streben vitale und dem Standort angepasste Wildbestände in Schleswig-Holstein an. Ziel unserer Jagdpolitik ist, weiterhin dem Arten- und Naturschutz gerecht zu sein. Ebenso setzen wir auf das Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern.
Wir werden einen „Runden Tisch“ mit Jagdverbänden, Naturschutzverbänden und Tierschutzverbänden einrichten, um jagdfachliche Fragen wie u.a. Monitoringprogramme von wildlebenden Tieren zu diskutieren.
Der Schutz und die Hege der Niederwildbestände insbesondere von Rebhuhn, Hase und Fasan werden eng verzahnt mit dem Vertragsnaturschutz der Landwirtschaft.
Grundsätzlich planen wir keine substantiellen Änderungen im Jagdgesetz. Sollte es neue Bundesregelungen geben, die eine Anpassung des Landesjagdgesetzes in Bezug auf bleifreie Jagd notwendig machen, werden wir das Landesjagdgesetz im Sinne der jetzigen landesrechtlichen Regelung überarbeiten.
Die Regelung, dass juristische Personen Flächen von der Jagdausübung befreien lassen können, werden wir im Sinne einer bundeseinheitlichen Regelung kurzfristig ändern.
Die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd wird in Hinblick auf den Gesundheitsschutz der Jägerinnen und Jäger und den Schutz der Jagdhunde (Tierschutz) zugelassen. Wir werden uns für eine bundesweit einheitliche Regelung hinsichtlich der Thematik der Schalldämpfer einsetzen.
Wir werden das Hundegesetz anpassen und bei der Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes einen Ausnahmetatbestand für Jagd- und Hütehunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung schaffen.
Zudem werden wir den Erhalt und die Weiterentwicklung der Schießstätten in Schleswig-Holstein aus der Jagdabgabe finanziell unterstützen.