Landesjägerschaft verurteilt Tötung eines Jagdhundes durch einen Jäger
Ermittlungsbehörden wird Zusammenarbeit angeboten – weitere Schritte werden von der Kreisjägerschaft geprüft
Kreis Pinneberg: Ein Jäger der Kreisjägerschaft Pinneberg, der sogar dem Vorstand angehört, hat seinen Jagdhund erschossen. Eine Strafanzeige gegen den Täter liegt vor. „Das Vorgehen des Jägers ist nicht akzeptabel. Wir verurteilen ein solches Handeln ausdrücklich und stehen den Ermittlungsbehörden für das weitere Verfahren zur Verfügung.“ Mit dieser eindeutigen Stellungnahme distanzieren sich Hans Wörmcke, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Pinneberg, und Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, von dem Verhalten des beschuldigten Jägers. „Er hat gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, da die Tötung nicht im Rahmen jagdlichen Handelns erfolgt ist. Achtung vor der Kreatur und ein respektvoller Umgang mit dem Tier hätten eine andere Lösung erfordert.“
Nach Erkenntnissen der Kreisjägerschaft hat der Täter seinen Hund getötet, nachdem dieser mehrfach nicht folgsam war und dadurch andere Tiere gerissen oder verletzt hatte. „Ein solches Verhalten kann natürlich niemals Grund sein, den Hund selbst zu töten. Aus unserer Sicht hätte es auch andere Möglichkeiten gegeben, das Problem zu lösen.“ erklärten die beiden weiter.
Damit lassen es Wörmcke und Heins aber nicht bewenden. Sofort nachdem man von dem Fall Kenntnis bekommen habe, sei klar gewesen, dass der Beschuldigte auch seine ehrenamtliche Arbeit im Vorstand der KJS nicht weiter ausüben könne. Allerdings seien auch Regularien einzuhalten und der Betroffene aus Fairnessgründen anzuhören. Abstimmungsgespräche über das weitere Vorgehen seien unmittelbar eingeleitet worden. „Alle Maßnahmen müssen jedoch gut überlegt und belastbar begründet sein, damit sie innerhalb der Kreisjägerschaft abgestimmt sind und von allen getragen werden können“, so der Vorsitzende der Kreisjägerschaft. Sobald eine Entscheidung getroffen worden sei, werde diese umgehend verkündet.
Die Kreisjägerschaft stellt in diesem Zusammenhang noch einmal klar heraus, wie wichtig die gründliche Ausbildung von Jagdhunden ist. Deshalb werden Seminare mit ausgewiesenen Fachleuten angeboten und allen Mitgliedern der Kreisjägerschaft nahegelegt, diese auch zu besuchen. Eine Teilnahme jedoch muss aus Einsicht des Jägers in die Grenzen der eigenen Ausbildungsfähigkeiten erfolgen.
Damit sind keine leistungsstarken Motoren gemeint, sondern die Rothirsche, die mittels Brunftlauten, dem sogenannten Röhren, die Damenwelt von sich überzeugen wollen
Rotwild kann bis zu 250 kg Gewicht auf die Waage bringen und in der Brunftzeit ein Viertel des eigenen Körpergewichtes verlieren. Starke Hirsche tragen ein imposantes Geweih, sechzehn Enden und mehr können die Stangen aufweisen in seinen besten Jahren. Der Kopfputz wiegt bis zu zwölf Kilo, bei kapitalen Hirschen. Zwischen Februar und März werfen sie die Stangen ab. Sie wachsen dann erneut. In den ersten Monaten sind die Stangen von einem samtartigen Gewebe überzogen. Diese Haut, der Jäger spricht von Bast, sorgt dafür dass sich die Stangen entwickeln können und zur nächsten Brunft wieder in voller Pracht den stolzen Hirsch schmücken.
Am 18. Juni 2016 fand auf dem Schießstand Heide die Landesmeisterschaft der Junioren im jagdlichen Schießen statt. Es wurden die Landesmeister der Junioren in der Mannschafts- und Einzelwertung im kombinierten Schießen sowie die Landesmeister im Büchsen- und Flintenschießen ermittelt. Teilnahmeberechtigt waren alle Jägerinnen und Jäger der Jahrgänge 1989 und jünger. Geschossen wurde in den Disziplinen Trap und Skeet jeweils 15 Tauben und mit der Büchse jeweils 5 Schüsse auf eine Entfernung von 100 m stehend angestrichen auf die Rehbockscheibe, auf 100 m stehend freihändig auf die Scheibe „stehender Überläufer“, auf 100 m Entfernung liegend freihändig auf die Fuchsscheibe und auf eine Entfernung von 50 m stehend freihändig auf die „flüchtige Überläuferscheibe“. Der Landesobmann für das jagdliche Schießen, Frank Schmidt, und sein Stellvertreter Andreas Teiz bedankten sich im Anschluss an das Schießen bei dem Schießstandbetreiber Olaf Schreiner der gemeinsam mit den Standaufsichten für einen reibungslosen Ablauf mit insgesamt 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sorgte.
Mannschaftssieger mit insgesamt 1.278 Punkten wurde die Mannschaft der Kreisjägerschaft Schleswig mit den Schützen Rene Radtke, Kim-Marvin Klopfer, Felix Haß, Dennis Plähn, Thies Mordhorst und Henrik Haupthoff vor der Mannschaft der Kreisjägerschaft Flensburg mit insgesamt 1.271 Punkten und den Schützen Jan-Ole Petersen, Lars Petersen, Nils Dieter Steinmann, Daniel Parzentny, Hauke Steinmann und Tim Bredenbek. Dritter wurde die Mannschaft der Kreisjägerschaft Segeberg mit insgesamt 1.241 Punkten mit den Schützinnen und Schützen Ludwig Isenberg, Ferdinand Führer, Hans Christian Gröhn, Dennis Schiller, Nadine Weers und Gregor Mikolai. Erster in der Disziplin Büchse wurde Rasmus Häger mit 195, in der Disziplin Flinte Jan-Ole Petersen mit 145 Tauben. Bei den Juniorinnen wurde erste mit der Büchse Isabelle Rupsch mit 189 und mit der Flinte Stefanie Zimmermann mit 120 Tauben. Die drei Präsidiumsmitglieder des Landesjagdverbandes Axel Claußen, Jörg Sticken und Herbert Häger bedankten sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bei den Organisatoren der Landesmeisterschaft und lobten den hervorragenden Ablauf und die herausragenden Leistungen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Liebe Flugwildjäger, Wasserwildjäger, Gänsejäger & Jäger/innen!
Bekanntermaßen gehört die Forderung an die Schule nach ständig steigenden ökologischen Kenntnissen und ausreichender Umweltbildung der Schüler zum Standardprogramm von Vereinen, Verbänden, naturwissenschaftlichen Einrichtungen und nicht zuletzt der Politik.
“Wenn die Rehe Hochzeit halten, steigt die Gefahr der Wildunfälle”, warnt der Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, Wolfgang Heins, die Autofahrer. Aktuell ist die Paarungszeit der Rehe im vollen Gang. Dann nehmen die Rehdamen selbst das Heft in die Hand. Durch Duftstoffe signalisieren sie den Rehböcken, dass sie zur Paarung bereit sind. “Daraufhin beginnen die Böcke ein ungestümes Liebeswerben”, berichtete Heins in einer Pressemitteilung. Weil die Rehfrauen oder Ricken, wie sie der Jäger nennt, gehörig umworben sein wollen, entziehen sie sich zunächst den Nachstellungen ihrer Liebhaber. Doch unermüdlich folgt der Bock der fliehenden Ricke. Vor Liebe buchstäblich blind, führt die wilde Jagd des Rehpaares oft auch am helllichten Tag über vielbefahrene Straßen. “Vor allem in Waldgebieten und im ländlichen Bereich sollten die Kraftfahrer bis Mitte August auch tagsüber besondere Vorsicht walten lassen”, lautet Heins Appell, in der Gluthitze der “Hundstage” erreichen die Flitterwochen der Rehe zumeist ihren Höhepunkt.
Am 07.07.2016 trafen sich die Präsidien der Landesjagdverbände aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu einer gemeinsamen Präsidiumssitzung. Kernziel war neben dem persönlichen Kennenlernen des neu gewählten Präsidiums des LJV Schleswig-Holstein auch das identifizieren möglicher gemeinsamer Schnittmengen bei jagdpolitisch relevanten Themen.
Am 27. und 28. Mai 2016 fand auf dem Schießstand Heide das Landesparcoursschießen der Mannschaften statt. Gemeldet werden konnten Mannschaften mit mindestens vier und maximal sechs Jägerinnen oder Jäger. Die besten vier Schützen einer jeden Mannschaft wurden gewertet. Der Schwierigkeitsgrad darf sicher als sehr anspruchsvoll bewertet werden. Das Parcourschießen gilt auch als Königsdisziplin der Flintenschützen, denn diese Art des Schießens ist dem jagdlichen Schießen am ähnlichsten. Geschossen wurde bei hervorragenden Bedingungen auf 60 Parcoursscheiben verteilt auf 3 Stände. Der Landesobmann für das jagdliche Schießen, Frank Schmidt, und sein Stellvertreter Andreas Teiz bedankten sich bei der Kreisjägerschaft Dithmarschen Nord e.V. und hier insbesondere beim Vorsitzenden Axel Claußen der auch in der Funktion als Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. Grußworte überbrachte und dem Schießstandbetreiber Olav Schreiner, der den Schießstand wieder einmal in hervorragender Weise präsentierte. Es haben 19 Mannschaften mit insgesamt über 109 Jägerinnen und Jäger teilgenommen. Zum Abschluss der zweitätigen Veranstaltung führten Frank Schmidt und Axel Claußen die Siegerehrung durch. Mannschaftssieger wurde TIRO mit den Schützen Thomas Pahl, Patrick Quast, Norbert Radtki, Hans Wörmcke, Kurt Fester und Detlef Overmann mit insgesamt 198 Tauben vor der Mannschaft der Kreisjägerschaft Dithmarschen Nord mit den Schützen Olav Schreiner, Carsten Schmielau, Wulf von Buch, Wilhelm Paulsen, Torben Geiger und Jens Dreessen mit insgesamt 196 Tauben und der Mannschaft der Kreisjägerschaft Schleswig mit den Schützen Jürgen Ehlers, Jürgen Stäcker, Heiner Paulsen, Manfred Clausen, Marc Windeggis und Marc Bothmann mit insgesamt 186 Tauben. Bester Einzelschütze wurde Thomas Pahl mit 54 Tauben. Bester Einzelschütze bei den Junioren war Johannes Lassen mit 48 Tauben. Die beste Einzelschützin wurde Steffi Buck mit 45 Tauben.
Das „Dinner in Green“ soll ein Treffen für naturinteressierte Menschen sein, die sich spontan an einem schönen Ort in Schleswig-Holstein verabreden und dort in der Natur ihre mitgebrachten Leckereien und Getränke verzehren. Es geht aber auch um Informationen über die Natur, Kenntnis unserer Tierwelt und Pflanzenwelt und das Verständnis um die Zusammenhänge in der Natur. Alle Gäste erscheinen wenn möglich bei einem Dinner in Green in green (Tracht, Outdoor, Jagd oder nur in grün).