EU-Waffenrecht soll nach Anschlägen verschärft werden

Nach den Anschlägen in Paris plant die EU eine Verschärfung des Waffenrechts. So wichtig auch konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus sind, die geplanten Schritte treffen die Falschen. Eine Petition hat das Thema aufgegriffen.

Online-Handel tabu: Waffen sollen nur beim Händler zu erwerben sein. (Quelle: DJV)
Online-Handel tabu: Waffen sollen nur beim Händler zu erwerben sein. (Quelle: DJV)

In Folge der Terroranschläge in Paris plant die EU eine Verschärfung des Waffenrechts. Neben einigen sinnvollen Maßnahmen sollen jedoch auch der Online-Handel von legalen und registrierten Waffen verboten und weitere bürokratische Hürden für zuverlässige und legale Waffenbesitzer errichtet werden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisiert diese Vorhaben, da sie weder ein Mehr an Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bringen, noch den Terrorismus bekämpfen. „Es ist extrem wichtig, konkrete Maßnahmen gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität zu ergreifen“, sagt DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke, zuständig für Waffenrecht. „Diese dürfen jedoch nicht zuverlässige und gesetzestreue Jäger belasten. Bei jedem einzelnen Punkt sollte sich die Politik fragen: ‚Treffen wir damit Terroristen? Treffen wir damit organisierte Kriminalität?‘“

Seit Kurzem existiert eine Petition auf der Plattform change.org, die sich gegen unsinnige Verschärfungen des EU-Waffenrechts ausspricht und an den Rat der Europäischen Union richtet. Über Nacht hat die Petition bereits 16.000 Mitzeichner erreicht. Der DJV ruft alle Jägerinnen und Jäger zur Unterstützung der Petition auf.

Weiterhin fordert der DJV die Europäische Kommission auf, den illegalen Waffenhandel innerhalb der EU zu bekämpfen und insbesondere die europäischen Außengrenzen schärfer zu kontrollieren. Dazu kann zum Beispiel auch eine Datenbank für gestohlene und illegal gehandelte Waffen gehören, wie sie etwa „iArms“ von InterPol vorsieht.

Stellenausschreibung für den Bereich der Jugend- und Öffentlichkeisarbeit

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. ist ein anerkannter Naturschutzverband und Träger der Jugendhilfe. Er vertritt als landesweite Dachorganisation rund 18.000 Jägerinnen und Jäger.

Für unsere Geschäftsstelle in Flintbek suchen wir zum 01.04.2016:

Mitarbeiter/in für den Bereich der Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Vollzeitstelle ist zunächst auf ein Jahr befristet.

Ihre Aufgaben:

Unterstützung der Geschäftsstelle bei allen operativen und strategischen Themen des Verbandes. Schwerpunktmäßig liegt der Tätigkeitsbereich in der Kinder- und Jugendarbeit, bei der Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit, der internen Fortbildung der Mitglieder sowie dem Aufbau/Weiterentwicklung der Sparte Jugendarbeit im LJV.

Im Detail:

  •     Begleitung der Sparte Jugendarbeit
  •     Unterstützung der ehrenamtlichen Jugendobleute und des Vorstandes der jugendPROnatur
  •     Organisation, Leitung und Begleitung von Kursen und Fortbildungen(insbesondere die Aus- und Weiterbildung der Jugendleiter und Lernort-Natur-Aktivisten)
  •     Mitarbeit und Durchführung von Projekten in der Kinder- und Jugendarbeit
  •     Bearbeitung von Presseanfragen
  •     Erstellung von Pressemitteilungen und Artikeln
  •     Organisation von Presseterminen
  •     Mitarbeit bei den Verbandsmedien, Bereich Social Media/Online-PR/Verbandszeitung
  •     Mitarbeit im Bereich interne Kommunikation
  •     Eigenständige Bearbeitung von Themen

Ihr Profil:

  •     Sie verfügen über mehrjährige Berufserfahrung (vorzugsweise im Bereich der Jugend- und/oder Öffentlichkeitsarbeit)
  •     Sie haben ein gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift
  •     Sie sind sicher im Umgang mit MS-Office-Programmen, PowerPoint, Outlook, elektronischen Medien (CMS, Facebook)
  •     Sie besitzen einen Jagdschein und eine Fahrerlaubnis der Klasse B
  •     Sie haben großes Interesse an Jagd, Naturschutz und Wildbiologie
  •     Sie zeichnen sich durch sicheres Auftreten, gutes Durchsetzungsvermögen, Kommunikations- und Verhandlungsgeschick aus
  •     Sie sind teamfähig, belastbar und zeigen Einsatzbereitschaft sowie Flexibilität
  •     Ihr Handeln wird durch eine systematische und analytische Arbeitsweise geprägt
  •     Sie sind vertrauenswürdig und loyal
  •     Es besteht Ihrerseits die Bereitschaft, auch an Wochenend- und abendlichen Veranstaltungen teilzunehmen

Bitte fassen Sie die einzelnen Dokumente Ihrer Bewerbungsunterlagen zu einer pdf-Datei zusammen und senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen, Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins und der Kennziffer „MJÖ-2016“ bitte bis zum 31.01.2016 an:

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.

Geschäftsführer: Andreas Schober

Tel.: 04347-9087-0

 A.Schober@LJV-SH.de

Bericht Hubertusmesse

Sehr geehrte Damen und Herren, das schöne Wetter am Freitag, dem 30.11.2015, und der Herbstmarkt in Mölln hat einigen Mitbürgern die Entscheidung sicher schwerfallen lassen, so dass „nur“ etwa 200 Besucher in die mit Herbstlaub festlich geschmückte St. Marienkirche nach Gudow gekommen waren. Dies tat dem Gelingen der diesjährigen Hubertusmesse jedoch keinen Abbruch. Nachdem die … Weiterlesen

Das erweiterte Präsidium beschließt Wahlen durchzuführen

Am 12.11.2015 hat das erweiterte Präsidium des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. auf Antrag von 17 der 20 Kreisjägerschaften in Schleswig-Holstein beschlossen, Wahlen des Präsidiums durchzuführen. Alle acht Präsidiumsmitglieder haben erklärt, zu Beginn der Wahlen ihre Ämter im Präsidium niederzulegen. Die Wahlen sollen nun anlässlich einer außerordentlichen Delegiertenversammlung am 22.01.2016 erfolgen.

Für weitergehende Informationen oder Rückfragen stehen ihnen LJV-Präsident Dr. Klaus-Hinnerk Baasch und LJV-Vizepräsident Hans-Werner Blöcker zur Verfügung.

Schießstand Baumgarten

Michael Furtner

Die Arbeiten an der Wiederinbetriebnahme des Schießstandes Baumgarten der Kreisjägerschaft Eckernförde laufen auf Hochtouren – allerdings nur, weil einige engagierte Mitglieder der Kreisjägerschaft fleißig daran arbeiten, dass dort wieder alles in Ordnung kommt. Am vergangenen Wochenende hatte sich KJS-Vorsitzender Otto Gravert fachkompetente Hilfe aus der Geschäftsstelle in Flintbek geholt: Katalin Brattig hatte sozusagen die Schirmherrschaft über die Pflanzaktion in ihren Händen. Der erweiterte Vorstand und einige Helfer aus den Hegeringen waren pünktlich um 9 Uhr zur Stelle, einige Hundert Pflanzen ebenfalls.

Denn das große Gelände vor dem Schießstand, auch der Knick, sollten bepflanzt werden. Mit von der Partie Hegeringleiter Bernd Vollertsen, seines Zeichen Betreiber der Firma Vollertsen Tannen und Grün. Er hatte nicht nur seinen Trecker mitgebracht, sondern auch die dazugehörende Pflanzmaschine und zwei seiner Angestellten: Pawel Kosdro und Mariusz Migun saßen direkt quasi auf der Pflanzmaschine, Otto Gravert und Jürgen Tams reichten die einzelnen Pflanzen zu, die sofort in der Erde verschwanden.

Und während der Trecker seine Runden auf dem großen Areal vor dem eigentlichen Schießstand drehte, hatten auch die anderen Helfer genug zu tun. Ab und zu musste bei einer Pflanze „nachgearbeitet“ werden, andere setzten Kastanien ein, die den Knick begrünen sollen. Auch die Vorarbeiten für die kommende Woche – da sollen die neuen Zäune aufgestellt werden – waren schweißtreibend: Das Zaunmaterial wurde an Ort und Stelle geschafft.

 „Viele Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende“ – unter dem Motto arbeiteten die Jäger am Wochenende und so kamen mehrere hundert Pflanzen in die Erde am Baumgarten. Eine tolle Aktion, vielen Dank an die fleißigen Helfer aus der KJS Eckernförde.

S. EixmannKnick2

Petition zum Schutz der Wildtiere in der Kulturlandschaft

Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende und noch einmal ist eure Stimme für den Erhalt der Lebensräume unserer heimischen Wildtiere gefordert.

Die Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost e.V. mit Unterstützung des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. rufen zu einer Unterschriftensammlung auf.

Zur Sache:

Die Regierungskoalition in Schleswig-Holstein will ein allgemeines Betretungsrecht der freien Landschaft abseits der Wege in den wichtigsten Lebensräumen unserer Wildtiere im Landesnaturschutzgesetz verankern. Doch eigentlich sind die Förderung von biologischer Vielfalt und der Schutz unserer Kulturlandschaft Ziele des Landesnaturschutzgesetzes.

Im September machten die Nutzerverbände, wie der Landesjagdverband Schleswig-Holstein, der Bauernverband aber auch Waldbesitzer, Grundeigentümer und viele mehr aus Schleswig-Holstein über die Folgen der freien Betretung von „ungenutzten Grundflächen“ aufmerksam. Gesetzlich wird hierbei nämlich nicht zwischen Stoppel und den artenreichen Stilllegungsflächen, Blühstreifen und Bundbrachen unterschieden. Auch ist unterschlagen worden, dass z. B. aufgescheuchte Rehe, die in den Wintermonaten auf Stoppelfeldern zusammenstehen, Verkehrsunfälle verursachen können und somit zu steigende Kosten für Autofahrer führen.

Mit Ihrer Unterschrift treten Sie für den Schutz der Rückzugsgebiete und gegen ständige Störungen von Wildtieren ein. In der nun freigeschalteten online Petition können Sie unkompliziert Ihre Stimme  >>Hier geht´s zur Online-Petition<< hinterlassen.

Landeshubertusmesse 2015

IMGP059810. Landeshubertusmesse in der St.-Marien-Kirche zu Segeberg am Sonnabend, dem 14. Nov. 2015 um 18.00 Uhr 

In diesem Jahr wird nun schon zum 10. Mal eine Landeshubertusmesse gefeiert. 1997 begann in der Nikolaikirche in Kiel die Tradition, dass alle zwei Jahre in unterschiedlichen Kirchen und Regionen  eine   Landeshubertusmesse geblasen wird. Dazu kommen Bläser aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen schon einen Tag vor der Aufführung zusammen, um  ihr Zusammenspiel in einem intensiven Workshop zu vervollkommnen – das ist in dieser Form einzigartig in der Bundesrepublik und hat bisher in keinem anderen Bundesland eine Nachahmung  gefunden.

Das zehnjährige Jubiläum der Landeshubertusmesse findet in diesem Jahr in Bad Segeberg in der St. Marienkirche am 14. November 2015 um 18.00 Uhr statt. Schon ab 17.30 Uhr blasen die Jagdhornbläser der Kreisjägerschaft Segeberg zur Einstimmung in den Gottesdienst vor oder bei schlechtem Wetter in der Kirche.

Als geistlich – gottesdienstliche Einrichtung des LJV S-H ist die Hubertusmesse   zu einer festen Institution neben den öffentlichkeitswirksamen Landesbläserwettbewerben und den Nachwuchs fördernden Jugendbläserfreizeiten im LJV S-H herangereift.

Sie wird daher als eine Art (Natur-) Dankgottesdienst wahrgenommen und erfreut sich deshalb nicht nur bei Jägern, sondern auch gerade bei Nichtjägern großer Beliebtheit.

Die ausrichtenden  Kirchengemeinden und Kreisjägerschaften, die die Landeshubertusmesse in den letzten Jahren durchführten, waren sich daher der Bedeutung und Verantwortung dieses Ereignisses überaus bewusst. Zumal die Menschen im ländlichen Raum, die mit der Natur und der Jagd besonders verbunden sind, immer intensive Begleiter der Landeshubertusmessen waren.

Die Gottesdienstteilnehmer beeindruckt bei einem solchen Dankgottesdienst immer wieder die besondere Atmosphäre eines naturnah geschmückten Kirchenraumes, sowie der stimmungsvolle Wechsel zwischen gesprochenem Wort und jagdmusikalischer Umrahmung.

Besonderes die opulente Klanglichkeit von ca. 50 Parforcehörnerbläserinnen und -bläsern aus ganz Schleswig-Holstein und Gästen aus Hamburg und Niedersachsen hinterlässt bei vielen Zuhören ein tiefes seelisches Erlebnis, wie vielleicht nur noch bei hohen kirchlichen Festen oder großen Chorkonzerten.

Die sehr unterschiedlichen Stücke der jagdmusikalischen Umrahmung entstammen zu großen Teilen aus dem katholischen Messritus der französischen „Grande Messe de St. Hubert“. Der Heilige Hubertus, der Schutzpatron der Jäger, steht deshalb für alle Hubertusmessen Pate. Auf ihn besinnen sich die Jäger, wenn sie ihm zu Ehren alljährlich um seinen Namenstag herum, dem 3. November, diese Dankgottesdienste feiern.

Seit Neuem werden aber unterschiedliche Kompositionen und Arrangements verschiedener zeitgenössischer Komponisten in den Gottesdienst mit einbezogen, die sich an die liturgischen Stücke der Hubertusmesse anlehnen.

So hat Prof. Uwe Bartels mehrere Stücke z.B. „Das Gebet der Jäger“ und das „Kyrie“ neu arrangiert, bzw. komponiert.  Besonders eindrucksvoll ist hier, wie auch in anderen Stücken,  das Zusammenspiel von Orgel und Bläsern, denn in den meisten Hubertusfeiern kommt die Orgel nicht zu Gehör. Michael Mull, der die musikalische Leitung der Messe übernommen hat, hat zu dem Choral „Die Ernt ist nun zu End“ einen Satz für Parforcehörner geschrieben, die mit Orgelbegleitung  zu hören sein wird.

Jörn Neupert

MELUR-Pilotprojekt Katzenkastration

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Bild: Heins Hess

Katzen sind süße Jäger.

Bekannt ist, dass dieser kleine Räuber sich gern an der heimischn Vogelwelt vergreift. Hinzu kommen auch Amphibien und kleine Säugetiere.  Im Vokus stehen dabei Katzen die ausgesetzte oder wild geboren werden und frei auf Bauernhöfen leben. Der deutsche Tierschutzbund (DTB) schätzt die Zahl der verwilderten Katzen in Deutschland auf etwa zwei Millionen. Hochrechnungen auf Basis zahlreicher Studien belegen, dass verwilderte Katzen und Hauskatzen in Deutschland mindestens 100 Millionen Vögel pro Jahr und 300 Millionen kleine Säugetiere erbeuten. Nicht umsonst listet die Weltnaturschutzunion (IUCN) die Katze auf Platz 39 der 100 gefährlichsten invasiven Arten. 

Problematisch ist, wennn Katzenhalter die potentiellen Schäden ihrer Tiere ignorieren oder wenn das wilde Vermehren in Stallungen durch Nichtkastration zugelassen wird. Der DJV fordert seit Jahren das Paderborner Modell, das eine Registrierungs- und Kastrationspflicht für Hauskatzen vorsieht. Sind Haustiere einmal registriert, kommt der Halter nicht so leicht aus der Verantwortung. Die Kastration stoppt die ungeplante Vermehrung. Nur so kann der Teufelskreis von mehr und mehr verwilderten Hauskatzen durchbrochen werden. „So lange diese Maßnahme nicht umgesetzt ist, rufen wir alle Jäger dazu auf, verwilderte Katzen fernab von Siedlungen in Kastenfallen lebend zu fangen und im nächsten Ordnungsamt abzugeben“, sagt Dr. Wolfgang Bethe. „Das ist zwar eine Verlagerung des Problems auf Kosten der ohnehin schon unterfinanzierten Tierheime, aber das ist offenbar der Wunsch der Gesellschaft.“  

In Schleswig-Holstein versucht man in einem Pilotprojekt, der Katzenschwemme durch Kastration, Chipkennzeichnung und Erfassung herzuwerden. „Mit diesem Projekt wollen wir dazu beitragen, das Elend von freilaufenden Katzen einzudämmen. Es macht Sinn, von vornherein darauf zu achten, dass Katzenpopulationen nicht zu stark wachsen. Wir appellieren daher an alle Halterinnen und Halter von Katzen, ihre Tiere kastrieren zu lassen“, sagte Staatssekretärin Silke Schneider.

Im Herbst vergangenen Jahres hatten Kommunen, Land, Tierschutzverbände und Tierärzteschaft mit einem gemeinsamen Projekt zur Kastration von Katzen aufgerufen. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Halterinnen und Halter von Katzen unter Gewährung von Zuschüssen zu motivieren, ihre Tiere kastrieren und in einer Datenbank erfassen zu lassen, um das Leiden der Tiere unter der teilweise hohen Populationsdichte zu verringern. Freilaufende Katzen wurde zahlreich durch Jäger diesem Projekt zugeführt. Wichtig dabei ist, dass die kastrierte Katze dann wieder in ihr angestammtes Revier kommt um eine Besiedlung durch eine andere nichtkastrierte Katze zu verhindern.

168.000 Euro stehen für die Aktion derzeit bereit. 200.840 Euro wurden für den Probelauf im Herbst 2014 aus dem Fonds aufgewendet. Der Honorarverzicht der Tierärzte kam mit 69.075 Euro hinzu. Die Gelder kamen von Land, Kommunen und vorallem privaten Spendern.

Ungeklärt ist, ob das Projekt Übergriffe auf unsere heimischen Fauna zukünftig verhindern kann. Ein aufweniges Monitoring könnte diese Frage klären.

Landesparcoursschießen &quot;Flinte&quot;

Unbenannt

Landesmeister Aller Klassen:

1. Gröhn Hans Christian (anwesend zum Stechen)

2. Olav Schreiner (nicht anwesend zum Stechen) 

3. Faden Hans Jörg

  

Dammenklasse:

 

1. Anja Reese 

2. Lynn Rehder 3. Solvej Schink

Karolin Klar hat als Gast geschossen und ist daher nicht in der Wertung

  

Offene Klasse:

1. Olav Schreiner

2. Faden Hans Jörg

3. Klink Stefan (anwesend zum Stechen)

4. Velfe Stefan (nicht anwesend zum Stechen)

  

Junioren Klasse

1.Gröhn Hans Christian

2. Malte Breckling (anwesend zum Stechen)

3.Bothmann Marc (nict anwesend zum Stechen, 6xTreffer 2)

4.Mordhorst Thies (nicht anwesend zum Stechen 12xTreffer 2)

  

Alters-Senioren Klasse:

1. Fester Kurt (nicht anwesend zum Stechen 5xTreffer 2)

2. Walter Hartmiut (nicht anwesend zum Stechen 6xTreffer 2)

3.Koops Klaus (nicht anwesend zum Stechen 5xTreffer 2)

4.Bürger Burkhard (nicht anwesend zum Stechen 7xTreffer 2)

Ein erlebnisreiches Wochenende

In der Zeit vom 11.09. bis zum 13.09.2015 war für die Kreisjägerschaft Kreis Hzgt. Lauenburg und den Hegering 8 ein volles Wochenende. Neben dem Umwelttag in Mölln, fanden noch das Event „Leben auf dem Lande“ in Basthorst, das Kartoffelfest in Schönberg und zeitgleich die Kreismeisterschaften auf dem Schiesstand in Mölln statt. Der Hegering 8 war … Weiterlesen

uJ Schießen

uJ-Schießen Sieger der Damen

Am Wochenende konnte beim uJ-Schießen in stolze Gesichter geschaut werden. Unsere schleswig-holsteinischen Jungjäger bewiesen hier ihr Können mit der Waffe. Im Stationsbetrieb wurden Leistungen mit der Flinte auf dem Trap, Skeet und Parcourstand abverlangt. Ebenso musste die Büchse beim angestrichenen -, aufgelegten und bewegten Schießen beherrscht werden. Neben einem tollen Mittagessen vom Grill mit frischen Salaten konnte man auf dem Gelände Einblicke in hochwertige Geländefahrzeuge erhalten. Vielen Dank an Uwe Schuldt (Kraftfahrzeuge und Landmaschinen e.K. Hasenmoor).

Am Ende konnten alle bei den zahllosen Preisen zugreifen. Zusätzlich wurde eine Büchse der Firma Waffen-Behrendt verlost.uJDSC 0048 Kopie

 

 

 

RSH-Kindertag mit der KJS Eckernförde und 50.000 Besuchern

Die Kreisjägerschaft Eckernförde e. V.  beteiligte sich aktiv am R.SH Kindertag 2015

DANKE, DANKE, DANKE,

an alle Jägerinnen und Jägern, die sich am 06.09.2015 aktiv beim R.SH-Kindertag 2015 in Eckernförde eingebracht und unterstützt haben und diesen Tag dadurch zu einem gelungenen und wunderschönen Erlebnistag für alle Kinder gemacht haben – DANKELächelnd.

Das war GREEN-SCREEN – aber live. Wir Jägerinnen und Jäger brachten die Natur und die wildlebenden Tiere in das Herz von Eckernförde.

Mehr unter  http://www.kjs-eckernfoerde.de/

Unser Schießstand erstrahlt in neuem Glanz!

Liebe Jägerinnen, liebe Jäger, es ist vollbracht! Nach gut 360 Arbeitsstunden erstrahlt unser Schießstand in neuem Glanz. Mit vielen helfenden Händen und Gerätschaften wurden div. Arbeiten durchgeführt: Vereinsheim mit neuer Farbe, Kugelfänge mit neuen Dächern, Zäune erneuert, neue Sitzbänke, zusätzliche Einschießkabine und div. Grünanlagenarbeiten. Nicht zu vergessen, unsere div. Sponsoren, ohne die wäre vieles gar … Weiterlesen

Die Landesjagdverbände Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz machen mobil.

Alle Smartphone- und Tabletnutzer haben nun alle Informationen der Landesjagdverbände Schleswig-Holstein (LJV SH) und Rheinland-Pfalz (LJV RLP) in einer jeweiligen App. Vorbei ist das Surfen von den LJV-Homepages zu den Social-Media-Kanälen oder weiter zu anderen Angeboten der LJV.

Über die neuen „LJV SH“ und „LJV RLP“ Apps können Interessierte Fachinformationen, Termine, Fotos und vieles mehr nun auch bequem von unterwegs abrufen. „Wir tragen damit dem generellen Trend Rechnung, nachdem das Internet immer stärker auch mobil genutzt wird“, erklären die Verbandssprecher Marcus Börner, LJV SH, und Günther D. Klein, LJV RLP, unisono. „Bereits jetzt werden unsere Homepage und die übrigen digitalen Angebote zu mehr als 15 Prozent von Besuchern mit mobilen Endgeräten besucht, Tendenz steigend“, fügt Börner hinzu.

Nutzer der App können die aktuellen Informationen zur Jagd in Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz direkt mit dem Smartphone abrufen. Zudem finden sie dort Weiterbildungsangebote, Jagdzeiten, Gesetze und Verordnungen der jeweiligen Bundesländer und Ansprechpartner in den jeweiligen Kreisjägerschaften. „Die Apps bieten aber viel mehr“, betont Klein. „Sie können via Facebook- oder Twitter-Button direkt mit dem jeweiligen Verband in Verbindung treten oder sich den Weg zu den LJV-Geschäftsstellen anzeigen lassen.“ „Bei uns haben die Nutzer noch die Möglichkeit, bequem von unterwegs auf unseren Shop zuzugreifen“, so Börner. „Mit den LJV-Apps sind die User stets aktuell informiert und können sich die Zeit auf dem Hochsitz kurzweilig vertreiben, wenn der Anlauf mal länger auf sich warten lässt.“

Die Apps sind kostenlos bei Google Play, Amazon und im iTunes Store (nur LJV SH App) erhältlich. Einfach entsprechende Plattform wählen, LJV SH oder LJV RLP in das Suchfeld eingeben, App installieren und fertig.

 https://play.google.com/store/apps/details?id=com.conduit.app_c58b2ae092684ac98c812e05c28ff2bc.app

  https://itunes.apple.com/de/app/ljv-sh/id947299716?mt=8

 

Ergebnisse Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen

Langsam treffen die Schützen der Bundesmeisterschaft in ihren angestamten Bundesländern wieder ein. Die letzte Woche hat viel Aufregung für die Schleswig-Holsteiner gebracht!

Ausgezeichnete Leistungen konnte die Juniorenklasse, die Kombi Damenklasse und die Kombi Altersklasse zeigen. Sehr haben sich die Junioren Mannschaft hervorgebracht. Weitere Informationen herhalten sie beim DJV.

Naturschutz- und Nutzerverbände zeigen gemeinsam Flagge in Kiel – Herr Habeck, Mainstream …

Jägerdemo; Landtag KielGut 1.000 Jäger, Bauern, Fischer, Imker, Waldbesitzer und Grundeigentümer aus ganz Schleswig-Holstein trafen sich am 1. September 2015 gemeinsam vor dem Landeshaus in Kiel. Zu Land, zu Wasser und aus der Luft demonstrierten sie lautstark für ein ideologiefreies Naturschutz-, Landesjagd- und Landeswaldgesetz. Zeitgleich tagte die Landesregierung und hatte unter anderem ein Paket mit Änderungswünschen des grünen Umweltministers zu diesen Gesetzen auf dem Tisch.   
 
„Mit einer Novelle des Landesnaturschutzgesetzes will die Landesregierung Schleswig-Holsteins die biologische Vielfalt fördern und die Natur als Reichtum des Landes schützen“, heißt es in der Pressemitteilung des Landwirtschaftsministers. Jägerdemo, Landtag Kiel

Fakt ist aber, dass die Landesregierung mit den geplanten Änderungen zum Teil den Natur-, Tier- und Artenschutz aufweicht und damit die biologische Vielfalt in Schleswig-Holstein nicht fördert sondern gefährdet.

Freies Betretungsrecht!  
Das Betretungsrecht soll dem bundesweiten Standard (ausgenommen Mecklenburg-Vorpommern) angepasst werden – damit folgt Minister Habeck dem Mainstream und opfert die letzen Wildtierlebensräume in unsere Kulturlandschaft.

Minister Habeck forderte die Demonstranten auf „Lesen Sie das Landesnaturschutzgesetz und nicht die Ausführungen dazu im Bauernblatt“. Das haben wir gemacht!

„Das Betreten der freien Landschaft auf Straßen und Wegen sowie auf ungenutzten Grundflächen zum Zweck der Erholung ist allen gestattet“ – so ist es für Schleswig-Holstein geplant.  

Doch was ist eine ungenutzte Grundfläche? Auch wenn Minister Habeck in diesem Zusammenhang von Stoppelfeldern, abgeernteten Äckern und Grünlandflächen außerhalb ihrer Aufwuchszeit spricht, so vergisst er – bewusst oder unbewusst – die stillgelegten und artenreichen Ackerraine, die von Landwirten und Jäger angelegten Buntbrachen und Blühstreifen. Fakt ist, diese Kleinode sind wichtige Bausteine der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft. Sie sind als Trittsteinbiotope wesentliche Elemente der Biotopvernetzung. Das alles soll nun zum Zweck der menschlichen Erholung geopfert werden, Herr Habeck?

In diesem Punkt erfolgt Rückschritt für den Natur- und Artenschutz und die Regierung folgt dem Mainstream anderer Bundesländer. Warum?

Auch wenn der Gesetzgeber festlegt „Bei der Ausübung des Rechts auf Betreten der freien Landschaft […] ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen.“ So traut der Gesetz- und Verordnungsgebeger an anderen Stellen den Bürgerinnen und Bürgern diesen umsichtigen und pfleglichen Umgang mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt offenbar nicht zu. Wie sonst lässt sich erklären, dass in 194 Naturschutzgebieten mit fast 60.000 ha Fläche zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt, zur Minimierung der menschlichen Störungen ein striktes Betretungsverbot abseits von Wegen per Verordnungen aus dem selben Ministerium festgelegen werden, welches nun aber für die restlichen Wildtierlebensräume diese Regelung abschaffen will.

Auch die Argumentation im Wald sei das freie Betretungsrecht ja schon Gang und Gäbe und verursache keinerlei Probleme, ist eine Lüge. Auch hier hat der Gesetzgeber zum Schutz einzelner Tierarten die allgemeinen Betretungsrechte eingeschränkt z.B. im Rahmen des Horstschutzes. Wo bleibt da also das Vertrauen der Regierung in den mündigen Bürger, welcher mit Natur- und Landschaft immer pfleglich umgeht?  

Klientelpolitik – Habeck will Jagdverbote auf Flächen von Stiftungen und Vereinen etc. ermöglichen
Jedoch gilt die Anpassung an bundesweite Standards nur für das Naturschutzrecht – die bundesweiten Standards im Jagdrecht, die in den 15 anderen Bundesländern anerkannt sind, gehen Habeck nicht weit genug. Hier will er eine Benchmark setzen! Mainstream gib es offensichtlich nur, wenn es grade in die Argumentation passt.

Was ist geplant? Minister Habeck plant die Befriedung von Flächen aus ethisch-moralischen Gründen, wie sie natürlichen Personen zugestanden wird, künftig auf juristische Personen also Verbände, Vereine, Stiftungen etc. auszuweiten.

Mit einer solchen Regelung würde der Minister die ordnungsgemäße, flächendeckende Jagdausübung und Hege, wie sie im Jagdgesetz verankert ist, gefährden und im schlimmsten Falle völlig zum Erliegen bringen.

Der Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig Holstein betonte, „Jagd ist nicht nur das Töten von Tieren sondern vor allem der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit der Natur und die Hege als älteste Form des Naturschutzes“. Diese Möglichkeit würde er den 17.000 staatlich anerkannten Naturschützern, den Jägerinnen und Jäger im Lande Schleswig-Holstein nehmen. 

Wie geht es weiter?
Das Kabinett hat das Gesetz, wie zu erwarten war und trotz der Lippenbekenntnisse des Ministerpräsidenten Albig – „man würde das Gesetzespaket im Kabinett noch intensiv diskutieren“ – direkt nach der Demonstration durchgewunken. Nun wird sich der Landtag mit den geplanten Änderungen beschäftigen und es bleibt zu hoffen, dass die gewählten Volksvertreter nicht den Fraktionszwang folgen, sondern sich wirklich inhaltlich und intensiv mit der Materie beschäftigen und für den Schutz unserer Wildtierlebensräume entscheiden.

Wir, die Naturschutz- und Nutzerverbände stehen für sachliche Gespräche jederzeit zur Verfügung.     

Was können Sie tun?
Als Jägerin und Jäger in Schleswig-Holstein nutzen Sie die nächsten Wochen, sprechen Sie mit den Landtagsabgeordneten vor Ort, äußern Sie ihre Bedenken per Mail oder Brief, nutzen Sie die öffentlichen Auftritte des Umweltministers und der Volksvertreter.

Zeigen Sie Flagge! – damit wir schützen, was uns als Heimat kostbar ist.

 

Hier gibts des Gesetztesentwurf!

Hier gibt es die Rede von Dr. Baasch anlässlich der DEMO vom 1.9.2016 

Rückblick: „Jagdlicher Spaziergang für Jedermann“ vom 16. August 2015

Die Jäger des Hegering V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hatten am 16. August 2015 wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang für Jedermann“ eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Thema Jagd näher zu bringen. In diesem Jahr führte der Spaziergang durch die Feldmark von Besenthal. Gastgeber war Chris Balke für das Revier … Weiterlesen

Hochsitz statt Tiefschlaf

Unter diesem Motto findet in diesem Sommer eine Aktion der Kreisjägerschaft Plön in Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale statt. Bei diesen abendlichen Schnupper-Ansitzen werden bis zu vier Touristen mit auf den Hochsitz genommen und ihnen so ermöglicht unsere heimische Natur und auch das Thema Jagd ein wenig näher zu bringen. Wir danken allen teilnehmenden Jägern und Revierinhabern die diese tolle Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Stellvertretend hierfür ein toller Zeitungsbericht.

http://www.der-reporter.de/new/?q=ploenpreetz/nachrichten/irgendwo-im-nirgendwo-urlauber-auf-der-pirsch-wildenhorst

Jagd Info Board

Gerade in der heutigen Zeit, wo uns Jägern oftmals viel Kritik durch Politik und Presse entgegen gebracht  wird, ist es umso wichtiger gute Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Dabei einfach mal in die Offensive gehen und neue Wege bestreiten. Mit diesem Jagd Info Board möchte ich das Argument untermauern, dass wir die Fachleute vor Ort in den Revieren sind und nichts zu verbergen haben…im Gegenteil wir informieren und klären auf.

Das Interesse bei der regionalen Presse wurde auch schnell geweckt. Vielen Dank an Kay-Christian Heine für den tollen Bericht.

http://www.probsteier-herold.de/ueber-das-leben-im-unsichtbaren