Waldspaziergang trotz Regen.
Die Klasse 2b der Grundschule am Wasserquell hält an ihrem Naturprogramm fest.
Versprochen ist versprochen und wird durch den Regen nicht gebrochen. Nach erfolgreichen Naturausflügen mit der ersten Klasse hatte der Jugendobmann der Kreisjägerschaft Oldenburg Hans-Peter Lafrentz der damaligen 1b der Grundschule am Wasserquell in Oldenburg angeboten, die Klasse bis zum Ende der Grundschule zu begleiten. So trafen sich nach Pfingsten Jäger und Kinder in Begleitung der Klassenlehrerin Kerstin Mark zu einem Waldspaziergang in Grammdorf. Während der Ausflüge im vergangenen Jahr wurden der Klasse bereits erste Grundkenntnisse über heimische Sträucher, Getreidearten und Tiere im Bruch und in den Grammdorfer Wiesen vermittelt. Letzte Woche stand der Wald auf dem Stundenplan. Im Laufe des Spaziergangs durch das Farver Jagdrevier sammelten die Kinder ihnen bekannte Früchte und Äste, beobachteten Tierspuren und bauten ihr Wissen auf dem bereits Gelernten aus.
Auch die Spiel- und Verhaltensregeln in der Natur standen auf dem Programm.
Gerade in der Brut- und Setz-Zeit sei es besonders wichtig, Waldwege nicht zu verlassen, und Hunde an der Leine zu halten, erkannten die Kinder. Auch Fragen über die Jagdpraxis wurden beantwortet. „ Durch die Begleitung der Klasse über die vier Grundschuljahre hinweg ist es uns durchaus möglich, bleibende Eindrücke und Informationen über die heimische Landschaft und deren Nutzung außerhalb des Klassenraums zu übermitteln“, begründet Hans-Peter Lafrentz das Projekt. Mit umfangreicheren, für die ganze Schule konzipierten Veranstaltungen wir der Lernort Natur erreichen Jäger und Schule einen größeren Kreis von Kindern, die teilweise wenig Berührungspunkte mit der Natur genießen. Aufgrund des starken Regens wurde nach 2,5 Stunden der Naturunterricht mit Schautafeln, einem Naturquizz und der Verteilung von Informationsmaterial ins Haus eines der Schüler verlegt.
Im Anschluss verabredeten sich Schüler und Jäger für den nächsten Ausflug in der dritten Klasse.
Sylvaine Mody
Außenstelle Seekrug
O, was wurde da den großen angehenden Schulkindern das Warten lang … endlich, mit dem neuen Sozialmobil der Stadt Lütjenburg ging es am 16. Mai, am Donnerstag früh zum ‚Goldentüffel’ in Haßberg. Dort begrüßte uns auch gleich der Förster Thorolf Wellmer mit einem frisch-frohen Jagdhornsignal an einem Rapsfeld, das in gelber Pracht blühte. Gemeinsam wanderten wir im Kossautal zum Gut Neudorf. Was gab es da alles am Weg und daneben zu entdecken. Uralte Eichen und Buchen, gewaltige Stubben von vor vielen Jahren gefällten Bäumen, Ringelnatterbabies, Enten und Gänse, und und und
Durch die Veränderungen der Kulturlandschaft, wie z.B. immer größer werdende Maisanbauflächen, ist die Population des Schwarzwildes in Schleswig-Holstein signifikant gestiegen. Eine tierschutzgerechte Bejagung des Schwarzwildes einerseits und die gesetzliche Verpflichtung den Jagdgebrauchshund entsprechend auf seinen Einsatz vorzubereiten andererseits, lassen keinen Zweifel an der Notwendigkeit ein Schwarzwildgatter der Jägerschaft in Schleswig-Holstein zur Verfügung zu stellen.
Die Hunde gehen einzeln ins Gatter. Begleitet werden sie vom Hundeführer/in und einem Gattermeister. Maximal eine Viertelstunde wird gearbeitet, das heißt der Hund muss die Sauen in dem drei Hektar großen eingezäunten Arbeitsgatter suchen, finden, verbellen, in Bewegung bringen und mindestens drei Minuten dranbleiben. Wenn er von den Sauen ablässt und von seinem Hundeführer wiederholt geschickt werden kann, wird das als gute Arbeit akzeptiert. Bis zu sechs Hunde können an einem Übungstag nacheinander arbeiten.


