Überwältigender Zuspruch zur Landeshubertusmesse im Dom zu Schleswig

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Das Jubiläum – 20 Jahre Landeshubertusmesse – im St. Petri Dom zu Schleswig lockte Besucher aus ganz Schleswig Holstein an. Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Gottesdienstbesucher erlebten eine sehr feierliche Messe. Zur Einstimmung ließen abwechselnd fünf Bläsergruppen aus der Kreisjägerschaft Schleswig jagdliche Musik erklingen.

Die Landesbläserobfrau (LOB) Frau Wargenau-Hahn hatte die Parforcehornbläser, die die Messe musikalisch gestalteten, schon am Abend zuvor in das Hotel Hohenzollern in Schleswig eingeladen, um die Stücke der Hubertusmesse gemeinsam zu üben. Corpsleiter Michael Mull aus Lübeck musste die  Bläser, die aus allen Teilen Schleswig-Holsteins, aus Niedersachsen und Brandenburg zusammengekommen waren, zu einem großen Ganzen formen. Er schaffte es, durch seinen kompetenten und begeisterten Einsatz die 65 Einzelbläser zu einem wohlklingenden harmonischen Klangkörper zu machen. Die Gottesdienstbesucher waren von dem gewaltigen Klang im Schleswiger Dom mit seiner nachhallenden Akustik besonders beeindruckt.

Die Predigt von Dompastor Dr. Michael Dübbers sprach vielen Jägern aus dem Herzen. Hubertus versuchte nach dem Tod seiner Ehefrau, die bei der Geburt ihres ersten Kindes gestorben war, seine Verzweiflung zu verdrängen, indem er einen ausschweifenden Lebenswandel führte maßlos jagde, bis er auf einen kapitalen Hirschen traf, von dem er eine Stimme sagen hörte „Hubertus halt inne“ – Er kam zur Einsicht, dass man nicht rastlos nach immer mehr Erlenissen, Reizen oder Reichtümern jagen soll. Sie bringen auf Dauer keine Erfüllung. Er wurde Mönch und später Bischof von Maastrich. Für uns heißt es ganz aktuell – gehe achtsam mit der Natur um und beute sie nicht maßlos aus.

Das Stück „Die Glocken“, in dem die Bläser das Geläut der Kirchenglocken nachahmen, unterstrich diese Gedanken eindrucksvoll – es ging unter die Haut!

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Zum anschließenden Empfang im Hotel Hohenzollern konnte die LOB zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen. Die ausrichtende Kreisjägerschaft Schleswig mit ihrem Vorsitzenden Claus-Henning Jensen und dem Kreisbläserobmann Herrn Hans-Christian Brogmus empfingen die Gäste mit einem Aperitif in der Lieblingsfarbe der Jäger. Zum Essen gab es Damwild, das die Jäger der KJS Schleswig in ihren Revieren extra für dieses Ereignis erlegt hatten. 

Aus der Politik konnte die LBO den Kreispräsidenten Herrn Brüggemeier und den Landtagsabgeordneten Herrn Callsen begrüßen. Freunde der Jagdmusik , wie z. B. Herr Dr. Volquarts, Prof. Bartels, Dr. Baasch sowie aus dem Wildpark Eekholt Frau Hatlapa mit ihren Begleiterinnen Frau Hansen und Frau Runge ließen es sich nicht nehmen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Vom Präsidium des Landesjagdverbandes konnte der Schatzmeister Herr Stodian begrüßt werden. Als Verbindung zum Landesjagdverband in Dänemark freute sich Herr Daus über die herzliche Einladung der LBO.

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LOB Wargenau-Hahn übergibt Kreisbläserobmann Hans-Christian Brogmus die Urkunde des LJV für jahrelange gute Zusammenarbeit 

Für die jahrelange gute Zusammenarbeit wurde der Kreisbläserobmann Hans-Christian Brogmus vom LJV gesondert geehrt. Der feierliche Ausklang endete mit einem besonderen Dankeschön an den musikalischen Leiter Herrn Michael Mull mit einem dreifach kräftigem Horrido nach alter Waidmannsart. Michael Mull bedankte sich mit sehr persönlichen Worten und brachte zum Ausdruck, dass ihm die Vorbereitung zur Hubertusmesse viel Arbeit aber auch sehr viel Freude bereitet hatte, die auch auf die Bläser übergesprungen war.

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Nach der Messe trafen sich Bläser und Ehrengäste zu einem kleinen Imbiss im festlich gedeckten Saal des Hotels Hohenzollern in Schleswig

Jörn Neupert

Überwältigender Zuspruch zur Landeshubertusmesse im Dom zu Schleswig

Hubertus-SchleswigGruppe-klein

Das Jubiläum – 20 Jahre Landeshubertusmesse – im St. Petri Dom zu Schleswig lockte Besucher aus ganz Schleswig Holstein an. Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Gottesdienstbesucher erlebten eine sehr feierliche Messe. Zur Einstimmung ließen abwechselnd fünf Bläsergruppen aus der Kreisjägerschaft Schleswig jagdliche Musik erklingen.

Die Landesbläserobfrau (LOB) Frau Wargenau-Hahn hatte die Parforcehornbläser, die die Messe musikalisch gestalteten, schon am Abend zuvor in das Hotel Hohenzollern in Schleswig eingeladen, um die Stücke der Hubertusmesse gemeinsam zu üben. Corpsleiter Michael Mull aus Lübeck musste die  Bläser, die aus allen Teilen Schleswig-Holsteins, aus Niedersachsen und Brandenburg zusammengekommen waren, zu einem großen Ganzen formen. Er schaffte es, durch seinen kompetenten und begeisterten Einsatz die 65 Einzelbläser zu einem wohlklingenden harmonischen Klangkörper zu machen. Die Gottesdienstbesucher waren von dem gewaltigen Klang im Schleswiger Dom mit seiner nachhallenden Akustik besonders beeindruckt.

Die Predigt von Dompastor Dr. Michael Dübbers sprach vielen Jägern aus dem Herzen. Hubertus versuchte nach dem Tod seiner Ehefrau, die bei der Geburt ihres ersten Kindes gestorben war, seine Verzweiflung zu verdrängen, indem er einen ausschweifenden Lebenswandel führte maßlos jagde, bis er auf einen kapitalen Hirschen traf, von dem er eine Stimme sagen hörte „Hubertus halt inne“ – Er kam zur Einsicht, dass man nicht rastlos nach immer mehr Erlenissen, Reizen oder Reichtümern jagen soll. Sie bringen auf Dauer keine Erfüllung. Er wurde Mönch und später Bischof von Maastrich. Für uns heißt es ganz aktuell – gehe achtsam mit der Natur um und beute sie nicht maßlos aus.

Das Stück „Die Glocken“, in dem die Bläser das Geläut der Kirchenglocken nachahmen, unterstrich diese Gedanken eindrucksvoll – es ging unter die Haut!

Zum anschließenden Empfang im Hotel Hohenzollern konnte die LOB zahlreiche Ehrengäste willkommen heißen. Die ausrichtende Kreisjägerschaft Schleswig mit ihrem Vorsitzenden Claus-Henning Jensen und dem Kreisbläserobmann Herrn Hans-Christian Brogmus empfingen die Gäste mit einem Aperitif in der Lieblingsfarbe der Jäger. Zum Essen gab es Damwild, das die Jäger der KJS Schleswig in ihren Revieren extra für dieses Ereignis erlegt hatten.Der Küchenchef Herr Lüth und seine Frau hatten es als Braten und Wildfrikadelle hervorragend zubereitet.  

Aus der Politik konnte die LBO den Kreispräsidenten Herrn Brüggemeier und den Landtagsabgeordneten Herrn Callsen begrüßen. Freunde der Jagdmusik , wie z. B. Herr Dr. Volquarts, Prof. Bartels, Dr. Baasch sowie aus dem Wildpark Eekholt Frau Hatlapa mit ihren Begleiterinnen Frau Hansen und Frau Runge ließen es sich nicht nehmen an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Vom Präsidium des Landesjagdverbandes konnte der Schatzmeister Herr Stodian begrüßt werden. Als Verbindung zum Landesjagdverband in Dänemark freute sich Herr Daus über die herzliche Einladung der LBO.

Für die jahrelange gute Zusammenarbeit wurde der Kreisbläserobmann Hans-Christian Brogmus vom LJV extra geehrt. Der feierliche Ausklang endete mit einem besonderen Dankeschön an den musikalischen Leiter Herrn Michael Mull mit einem dreifach kräftigem Horrido nach alter Waidmannsart. Michael Mull bedankte sich mit sehr persönlichen Worten und brachte zum Ausdruck, dass ihm die Vorbereitung zur Hubertusmesse viel Arbeit aber auch sehr viel Freude bereitet hatte, die auch auf die Bläser übergesprungen war.

Jörn Neupert

Wechsel in der Geschäftsführung der Landesjagdverbände Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein

Marcus BoernerAndreas Schober verlässt den Landesjagdverband Schleswig-Holstein (LJV SH) und wird neuer Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz (LJV RLP).

 

Andreas Schober ist ab dem 1. Januar 2018 neuer Geschäftsführer des LJV RLP. Er tritt die Nachfolge des scheidenden LJV RLP-Geschäftsführers Erhard Bäder an, der nach mehr als 27 Dienstjahren im Mai 2018 in den Ruhestand geht. „Das Aufgabenfeld des LJV RLP ist durch die naturräumlichen Gegebenheiten und die Mischung aus Projekten in den Bereichen Nieder- und Schalenwild sehr reizvoll“, sagt Andreas Schober. „Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen.“

 

Die Leitung der Geschäftsstelle des LJV SH übernimmt Marcus Börner. Der 39-jährige Diplom Ingenieur ist seit 2008 u.a. als Pressereferent und Assistent der Geschäftsführung beim LJV SH tätig. „Mit dieser Entscheidung sorgen wir für Stabilität und Kontinuität in der Arbeit des LJV SH. Herr Börner ist seit fast 10 Jahren in der Geschäftsstelle tätig und kennt damit die vielen Facetten unserer Verbandsarbeit“, sagt Wolfgang Heins, Präsident des LJV SH.

 

Marcus Börner ist 1978 in Burg geboren. Nach seinem Universitätsstudium und dem Abschluss als Diplom Ingenieur für Landeskultur und Umweltschutz war er bei der Deutschen Wildtier Stiftung und beim Deutschen Verband für Landschaftspflege tätig. Seit 2008 ist Herr Börner Mitarbeiter des LJV SH. Er ist Jäger und führt einen Parson Russel Terrier. Auch im Ehrenamt engagiert er sich für die Jagd.

 

Andreas Schober ist 1967 in Saarlouis geboren. Er ist Volljurist und legte im Jahr 1984 die Jägerprüfung ab. In der Vereinigung der Jäger des Saarlandes engagierte er sich viele Jahre in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen. Seit April 2012 war er als Geschäftsführer des LJV SH tätig. Er ist Hundeführer – führt derzeit eine Alpenländische Dachsbracke – und aktiver Jagdhornbläser.

Erreichbarkeit der LJV Geschäfstetelle

Auf Grund technischer Probleme seitens der Telekom bei der Umstellung der Telefonanlage in der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes sind wir seite gestern Viormittag (14.11.) vorübergehend nicht telefonisch erreichbar.

Wir gehen davon aus, dass ab dem 16.11.2017 die Probleme komplett behoben sind. Wir bitten um ihr Verständnis.

Ergebnisse LPS-Flinte in Hasenmoor / Hartenholm

Hier die Ergebnisse des Landesparcourseschiessens 2017 in Hasenmoor.

Die Gesamtwertung gewann Hans-Jörg Faden, gefolgt von Hans-Jürgen Hamann und Jörg Wullweber.

Der erste Platz in der in der Offenen-Klasse ging an Jörg Wullweber. Um die folgenden beiden Plätzen hätte es zu einem Stechen kommen müssen, da aber keiner der Schützen anwesend war, entschied das Treffer zwei Ergebnis, welches sonst nicht berücksichtigt wurde. Somit ergab sich folgende Wertung. Platz 2. Olav Schreiner, Platz 3. Stefan Velfe und auf Platz 4. Gernot Nienkerk.

In der Alters und Senioren – Klasse errang den erste Platz an Hans-Jörg Faden, gefolgt von Hans-Jürgen Hamann und Jens-Uwe Maier welcher das Stechen gegen Hartmut Walter gewann. Antonius Wulfers schoss als Mitglied des LJV-Niedersachsen außer Wertung.

Bei den Damen trat Karolin Klar aus NRW außer Wertung an, damit ergibt sich folgende Wertung der Damen aus Schleswig-Holstein. Platz 1. Swenja Holm gefolgt von Steffi Wullweber, die sich im Stechen gegen die dritt platzierte Johann Eckardt durchsetzte.

Bei den Junioren war die Entscheidung um den ersten Platz klar und ging an Kim-Marvin Klopfer aber um den Platz zwei und drei musste gestochen werden und da setzte sich Thies Mordhorst gegen Mark Domnik durch.

Die Mannschaftswertung gewann das Revier Stolle vor Revier Sielberstedt und Revier Schülp.

Wir wünschen allen Teilnemerm eine erfolgreiche Jagdzeit und freuen uns Euch nächstes Jahr bei den Schiessveranstaltungen des LJVs zu sehen.

Gruß und Waidmannsheil

Frank Schmidt

Wanja Ellerbrock

Andreas Teiz

 

 

Einladung zum Seminar

BNUR12 2017Wissenschaftlich betreute Wildtierbeobachtung durch Ehrenamtler als Grundlage der Sicherung biologischer Vielfalt  

am Mittwoch,dem 29. November 2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume, Flintbek

Darstellung der Methoden und Ergebnisse beispielhafter Wildtier-Monitoring- und Schutzprojekte z. B.: Totfundkataster Schleswig-Holstein, Wildtierkataster
Schleswig-Holstein, Wolfsbeobachtung, Amphibien, Fledermäuse und Vogelbeobachtung, unter anderem als nutzbare Grundlagen der Landesplanung für den Schutz prioritärer Arten,
die Agrarforschung, die Wildtierwegeplanung in Schleswig-Holstein.

Teilnahmekreis: Ehrenamtliche und hauptamtliche Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Naturschutz, Jagd und Landesplanung sowie alle Interessierten

Den detaillierten Programmablauf finden Sie im Anhang als Einladungsfaltblatt.

Teilnahmegebühr: 45 € zzgl. Verpflegungskosten

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich!

Mailmissbrauch –Wichtiger Hinweis

Sehr geehrte Kunden, sehr geehrte Mitglieder,

immer wieder sind in den letzten Wochen und Tagen E-Mails aufgetaucht, in denen der Absender vortäuscht, dass diese Mails vom LJV kommen. Oft sind diese Mails mit einem Link oder einem Anhang versehen und im Betreff steht bspw. „gescannte Dokumente, Rechnung 10/2017“ (vgl. Beispiel).

eeeeWenn Sie eine solche Mail bekommen und den Link oder Anhang anklicken WÜRDEN (BITTE NICHT TUN!!!), dann laden Sie sich einen Verschlüsselungsvirus runter, der Ihre Daten mit einem Passwort verschlüsselt, welches Ihnen der Absender gegen Zahlung von rund 3.000 Euro aber gerne wieder mitteilt.

Bitte schauen Sie sich Ihre Mails immer genau vorher an, bevor Sie einen Link oder Anhang öffnen.

Deutliche Hinweise auf solche betrügerischen Mails sind:

  1.     eine zweite Mailadresse, die offensichtlich nichts mit dem LJV zu tun hat (Bild rot umrandet)
  2.     Umlauten (rote Kreise im Bild) werden falsch dargestellt, was auf einen Absender bspw. aus Russland oder China vermuten lässt

Sollten Sie solche Mails erhalten, löschen Sie diese unverzüglich.

Im Anhang haben wir Ihnen noch eine PDF von einer Mitarbeiterschulung, die wir im Februar in der LJV Geschäftsstelle durchgeführt haben, beigefügt. Das Beispiel 1 ist genau der Fall, der aktuell aufgetreten ist.

Mit Papier und Bleistift durch den Wald

4aplnnsgDer Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Schreibwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 aus Schleswig-Holstein

Um das Umweltbewusstsein und die Aktivität der jungen Generation zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt zu fördern, ist es notwendig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und ihren Blick für diese Lebensbereiche zu öffnen.

Das Bedürfnis, Natur zu erleben, sie zu betrachten und sich zu ihr zu äußern, ist nicht selbstverständlich vorhanden, sondern muss entwickelt werden. Nur dann sind tatkräftiges Handeln zu ihrem Schutz und zur Pflege und Einsicht in ökologische Zusammenhänge zu erwarten. Neben der Betrachtung wissenschaftlicher Aspekte erscheint es zwingend notwendig, in dieser weitgehend technisierten Welt unserer Tage vor allem jungen Menschen Natur –insbesondere den Wald und das darin lebende Wild – erlebbar zu machen.

Nicht zuletzt spielt der Wald eine beträchtliche Rolle in Kunst und Kultur, ist er mit seinen Bewohnern Gegenstand der deutschen Literatur und den Kindern dort in Form von Märchen, Sagen, Geschichten und Gedichten als schön, bedrohlich, beschützend oder geheimnisvoll vielfach begegnet.

Eingereicht werden können sowohl die Arbeiten von ganzen Klassenverbänden wie auch Einzelbeiträge, die das Ergebnis von Wettbewerben innerhalb einer Klasse sind.

Um eine möglichst umfangreiche und vielfältige Teilnahme zu sichern, bleibt die inhaltliche Themenstellung „Wald und Wild“ die einzige Vorgabe. Durch die Benennung folgender drei Themenkreise, soll der Einstieg erleichtert werden:

„Der Wald erzählt – ich hör` ihm zu“

„Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch“

„Der Wald ist Lebensraum“

Ob fantasievolles Märchen, spannende Kriminalgeschichte, witziges Comic oder wohlklingendes Gedicht. Ob objektive Beschreibung oder Kurzgeschichte, die Entscheidung zwischen „wahrer“ Geschichte oder Phantasie-Erzählung bestimmt die Ausdrucksform und ist frei wählbar.

  • Werke an LJV Schleswig-Holstein e.V., Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek oder gern auch per Mail an  schreibwettbewerb@ljv-sh.deschicken
  • kurz anfügen aus welcher Schule und Klasse der Beitrag kommt, Anschrift sowie E-Mail
  • Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2017
  • Die besten Ergebnisse werden in einer Broschüre zusammengefasst, illustriert und veröffentlicht sowie jeder teilnehmenden Klasse ausgehändigt.

Zu gewinnen gibt es Aktionen für die gesamte Klasse:

  • 1. Preis                Besuch der Seehundstation Friedrichskoog
  • 2. Preis                Klassenausflug mit Übernachtung in einer Jurte
  • 3. Preis                Besuch eines Hochseilgartens 

Mit Papier und Bleistift durch den Wald

4aplnnsgDer Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Schreibwettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 7 aus Schleswig-Holstein

Um das Umweltbewusstsein und die Aktivität der jungen Generation zur Mitwirkung an der Gestaltung der Umwelt zu fördern, ist es notwendig, das Interesse der Kinder und Jugendlichen zu wecken und ihren Blick für diese Lebensbereiche zu öffnen.

Das Bedürfnis, Natur zu erleben, sie zu betrachten und sich zu ihr zu äußern, ist nicht selbstverständlich vorhanden, sondern muss entwickelt werden. Nur dann sind tatkräftiges Handeln zu ihrem Schutz und zur Pflege und Einsicht in ökologische Zusammenhänge zu erwarten. Neben der Betrachtung wissenschaftlicher Aspekte erscheint es zwingend notwendig, in dieser weitgehend technisierten Welt unserer Tage vor allem jungen Menschen Natur –insbesondere den Wald und das darin lebende Wild – erlebbar zu machen.

Nicht zuletzt spielt der Wald eine beträchtliche Rolle in Kunst und Kultur, ist er mit seinen Bewohnern Gegenstand der deutschen Literatur und den Kindern dort in Form von Märchen, Sagen, Geschichten und Gedichten als schön, bedrohlich, beschützend oder geheimnisvoll vielfach begegnet.

Eingereicht werden können sowohl die Arbeiten von ganzen Klassenverbänden wie auch Einzelbeiträge, die das Ergebnis von Wettbewerben innerhalb einer Klasse sind.

Um eine möglichst umfangreiche und vielfältige Teilnahme zu sichern, bleibt die inhaltliche Themenstellung „Wald und Wild“ die einzige Vorgabe. Durch die Benennung folgender drei Themenkreise, soll der Einstieg erleichtert werden:

„Der Wald erzählt – ich hör` ihm zu“

„Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch“

„Der Wald ist Lebensraum“

Ob fantasievolles Märchen, spannende Kriminalgeschichte, witziges Comic oder wohlklingendes Gedicht. Ob objektive Beschreibung oder Kurzgeschichte, die Entscheidung zwischen „wahrer“ Geschichte oder Phantasie-Erzählung bestimmt die Ausdrucksform und ist frei wählbar.

  • Werke an LJV Schleswig-Holstein e.V., Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek oder gern auch per Mail an  schreibwettbewerb@ljv-sh.deschicken
  • kurz anfügen aus welcher Schule und Klasse der Beitrag kommt, Anschrift sowie E-Mail
  • Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2017
  • Die besten Ergebnisse werden in einer Broschüre zusammengefasst, illustriert und veröffentlicht sowie jeder teilnehmenden Klasse ausgehändigt.

Zu gewinnen gibt es Aktionen für die gesamte Klasse:

  • 1. Preis                Besuch der Seehundstation Friedrichskoog
  • 2. Preis                Klassenausflug mit Übernachtung in einer Jurte
  • 3. Preis                Besuch eines Hochseilgartens 

Stellenausschreibung: Sachbearbeiter/in Buchhaltung & Controlling

Kollege gesuchtDer Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. (LJV) ist die Vereinigung der Jägerinnen und Jäger und weiterer naturinteressierter Menschen Schleswig-Holsteins.Er ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein mit 17.500 Mitgliedern. Der Verein gliedert sich in 20 Kreisjägerschaften und diese in Hegeringe. Er ist ein nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) staatlich anerkannter Naturschutzverein.
    
Ab sofort sucht der Verein einen Sachbearbeiter/in Buchhaltung & Controlling mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden in der Geschäftsstelle in Flintbek.

Aufgaben:
– Vereinsbuchhaltung, Kostenstellenrechnung
– Überwachung der Zahlungseingänge und -ausgänge
– Korrespondenz mit Zahlungsempfängern, Banken und Steuerberatung
– Mahnwesen und Liquiditätsmanagement
– Zuarbeiten für Lohnbuchhaltung und Personalmanagement
– Vorbereitung und Zuarbeit bei Abrechnungen öffentlicher Fördermittel
– Mitwirkung an der Erstellung des Jahresabschlusses (entsprechend Vereinsrecht)
– Finanzberichterstattung für z.B. den Vorstand
– sonstige Büro- und Verwaltungsaufgaben

Anforderungen:
– eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit Schwerpunkt im Rechnungswesen/Buchhaltung oder vergleichbare Berufsausbildung
– einschlägige Berufserfahrungen in der Finanzbuchhaltung, Rechnungsprüfung, Kontierung, -Kostenstellenrechnung
– strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise
– Bereitschaft sich in komplexe, vereinsspezifische Abläufe einzuarbeiten
– fundierten Kenntnisse in DATEV, MS-Office (v.a. Excel, Word)
– Kenntnisse in der Arbeit mit Profi-Cash von Vorteil
– Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und hohe Eigenmotivation
– Inhaltliche Identifizierung mit den satzungsgemäßen Zielen des LJV
– Jagdschein ist von Vorteil

Leistungen:
– Mitarbeit in einem kollegialen und engagierten Team von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen
– Vergütung nach EG 6 TV-L

Kontakt:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung, tabellarischem Lebenslauf, Beurteilungen und Zeugnissen bis zum 30.09.2017 als zusammenhängende PDF Datei per E-Mail die Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes: info@ljv-sh.de

Die Bewerbungsgespräche für ausgewählte Bewerber/innen finden zeitnah in Flintbek statt.

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.
Böhnhusener Weg 6
24220 Flintbek

Einen ersten Eindruck zur Arbeit des Verbandes finden Sie unter www.ljv-sh.de.de Für weitere Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen gern telefonisch unter 04347-90870 oder per E-Mail an info@ljv-sh.de  zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Anwendung und Wirkungsweise von Vergrämungsmunition im Rahmen des Wolfsmanagements

DSC 0010Mit der steigenden Population der Wölfe in Deutschland, den Übergriffen auf Nutz- und Haustiere sind zunehmende Konflikte mit Menschen vorprogrammiert. Es gab und gibt immer wieder einzelne Individuen, die keine Scheu vor dem Menschen zeigen und sich nicht verscheuchen lassen. In solchen Fällen wird dann schnell der Ruf laut nach Vergrämung mit der Waffe.

In den Medien und von einzelnen Verbandsvertretern wird die Meinung verbreitet, dass Vergrämung problemlos möglich sei. Es gäbe bspw. Vergrämungsmunition, die für solche Zwecke genutzt werden könne.

Anders als bei der Jagdausübung auf Wild darf der Wolf auf gar keinen Fall bei der Anwendung von Vergrämungsmaßnahmen getötet oder verletzt werden. Bevor die Waffe auf ein Tier gerichtet wird, muss sich die Schützin oder der Schütze im Umgang mit seiner Waffe und der Wirkung der Munition vertraut machen.

Es hat sich allerdings herausgestellt, dass bislang keine Erfahrungen mit diesen Vergrämungsmunitionen in Deutschland vorhanden und dokumentiert sind.

Um diesen Umstand zu beheben, hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Wolfsmanagements ein Belehrungs- und Übungsschießen am 18.07.2017 auf dem Schießstand Hasenmoor (Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein) organisiert.

Hierzu eingeladen wurden, neben den offiziellen Wolfsbetreuern des Landes Schleswig-Holstein, Vertreter aus Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. An der Veranstaltung nahmen ca. 40 Personen aus Ehrenamt und Verwaltung teil.

 

Waldspaziergang 2017 Hegering V

Die Jäger des Hegerings V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hatten am 23. Juli 2017 wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang für Jedermann“ eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Thema Jagd näher zu bringen. In diesem Jahr führte der Spaziergang durch das Jagdrevier von Anne Pohlandt in Langenlehsten. HR5_2017_Bericht_Waldspazierhang

Afrikanische Schweinepest: Seuche erreicht Tschechien – Das Ministerium für Energiewende, …

 

 

Am 27. Juni wurde erstmalig über den Nachweis der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei zwei tot aufgefundenen Wildschweinen im Osten Tschechiens in der Region Zlin berichtet. Damit hat das ASP-Virus in der EU einen deutlichen Sprung nach Westen gemacht und ist bis auf 80 km an Österreich und ca. 300 km an die deutsche Grenze herangerückt, siehe auch Karte des FLI vom 07. Juli 2017.. Es ist bislang unklar, wie die Seuche über eine Entfernung von mehreren hundert Kilometern verschleppt wurde. Da der Fundort in Tschechien in der Nähe einer Ost-West-Fernverbindung liegt, wird derzeit eine Verschleppung durch Reisende oder Fernfahrer vermutet. Im Juli wurde eine weitere Ausbreitung der Seuche in der Wildschweinpopulation in der Region Zlin bestätigt.

In den von der ASP betroffenen -Regionen im Baltikum und in Ostpolen werden nach wie vor zahlreiche Nachweise bei Wildschweinen festgestellt. In Polen hat es im Restriktionsgebiet aktuell einen Ausbruch in einer großen Schweinehaltung gegeben und im Juni ca. 20 Ausbrüche in Hausschweine-Kleinhaltungen. Auch in Estland wurde das Virus in einer größeren Schweinehaltung nachgewiesen. Aus Russland und der Ukraine wird weiterhin über ASP-Nachweise beim Schwarzwild und in Schweinehaltungen berichtet.

Diese beunruhigende Entwicklung zeigt wie instabil die ASP-Situation derzeit insgesamt ist. Die Einschleppung der ASP nach Deutschland in die Wildschweinpopulation oder in die  Hausschweinebestände hätte schwerwiegende Folgen für Jäger und Schweinehalter. Daher muss alles getan werden, um eine Einschleppung der Seuche zu verhindern. In diesem Zusammenhang wird dringend an die Einhaltung von Seuchen-Präventionsmaßnahmen appelliert:

  • Von Jagdreisen in die ASP-Regionen wird dringend abgeraten, sie sind mit einem verantwortungsbewussten jagdlichen Handeln nicht vereinbar. Wird die Seuche durch Jagdreisende nach Deutschland verschleppt, so hätte dies nicht nur dramatische Folgen für die Wildschweinpopulation, sondern insbesondere auch für den gesamten landwirtschaftlichen Schweinesektor.
  • Da das ASP-Virus in Blut, rohem Fleisch oder gepökelten oder geräucherten Fleischwaren über viele Monate haltbar ist, dürfen Fleisch und Fleischprodukte von dort nicht verbracht werden. Jagdtrophäen vom Schwarzwild aus betroffenen Ländern (Polen, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Weißrussland, Ukraine, Tschechische Republik und auch Sardinien) stellen ebenfalls ein Einschleppungsrisiko dar. Auch ist eine Übertragung durch virusbehaftete Kleidung und Ausrüstung möglich. Daher ist eine Reinigung und Desinfektion bei voriger Anwesenheit in diesen Gebieten unbedingt notwendig.  
  • Eine wichtige Präventivmaßnahme ist eine wirksame Bejagung, die dazu dient, den Wildschweinbestand in Schleswig-Holstein deutlich zu reduzieren, wobei. Revierübergreifende Jagden verstärkt zum Einsatz kommen sollten. Insbesondere Frischlinge und Überläufer sollen erheblich stärker bejagt werden, denn die jährliche Überlebensrate der Frischlinge  hat einen beträchtlichen Einfluss auf die Wachstumsrate der Population. Ziel sollte es sein 80 % der Frischlinge zu erlegen.
  • Die Reviere sollten ganzjährig regelmäßig auf verendetes oder verhaltensauffälliges Schwarzwild kontrolliert werden. Proben von solchen Tieren, hierzu sind auch Tupferproben möglich, sollen unbedingt zur Untersuchung ins Landeslabor eingesandt werden.
  • Bei Auffälligkeiten (mehrere Stücke Fallwild, abgekommene Tiere, mangelnde Scheu, besondere Merkmale an erlegten Stücken usw.) sind unverzüglich die Jagdbehörde und das Veterinäramt zu informieren.                                      
  • Für das Wildschweine-Monitoring sollen wie in den Vorjahren weiterhin auch Proben (in der Regel Schweißproben) von gesund erlegten Wildschweinen an das Landeslabor eingesendet werden.
  • Um eine Einschleppung möglichst frühzeitig zu erkennen, werden Jäger mit Revieren, die benachbart zu Rastplätzen von Autobahnen und anderen Bundesfernstraßen liegen, gebeten möglichst von diesen Erlegungsorten Proben einzusenden.
  • Das Krankheitsbild der ASP ist sehr variabel und ist nicht von der Klassischen Schweinepest und zahlreichen anderen Erkrankungen der Schweine zu unterscheiden. Eine sichere Diagnose kann ausschließlich im Labor erfolgen.
  • Jagdlich aktive Schweinehalter müssen besondere Vorsicht walten lassen. Jeder direkte oder indirekte Kontakt von Hausschweinen zu Wildschweinen muss vermieden werden. Das Betreten des Schweinestalls nach der Jagd ist erst nach Duschen, Händedesinfektion und komplettem Kleidungswechsel möglich. Es soll kein Wildschwein auf dem Betrieb aufgebrochen werden und Schwarzwild anderer Jäger ist auf keinen Fall in die eigene Wildkammer aufzunehmen.

Weitere Informationen und Merkblätter für Jäger, Landwirte und landwirtschaftliche Angestellte aus Osteuropa sind hier verfügbar.

Das Friedrich-Loeffler-Institut stellt hier aktuelle Informationen und Kartenmaterial zur Verfügung.

Aktuelle Pressemeldung des Friedrich-Loeffler-Instituts vom 12.07.2017

Quelle: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (Stand 12.07.2017)

WildTierKataster – Aktueller Stand der Erfassung

WiK2017rev Beteiligung20160615

Die regelmäßige Erfassung von Daten zum Vorkommen und Bestand unseres Wildes wird seit Jahren in Schleswig-Holstein im Rahmen des WildTierKatasters SH durchgeführt. Hierzu werden zum Jahresanfang alle Hegeringleiter mit Erfassungsbögen für die Reviere ihres Hegerings ausgestattet. Diese stellen die Unterlagen dann den Revieren in ihrem Hegering zur Verfügung. Die Abgabe der ausgefüllten Erfassungsbögen erfolgt dann entweder gesammelt über den Hegeringleiter oder direkt an die Bearbeiter des WildTierKatasters. 

In 2017 werden in Schleswig-Holstein die Feldhasen und Wildkaninchen erfasst.

Sie können den Erfassungsbogen aber auch runterladen.

Seit einigen Jahren kann natürlich auch jedes Revier seine Daten direkt online unter www.wtk-sh.de eingeben. Das spart Arbeit und Papier und ermöglicht Ihnen jederzeit den Zugriff auf bereits eingegeben Daten.

  1. haben 314 Reviere – nur knapp 10% aller Jagdrevier im Lande – an der diesjährigen Erfassung zum Wildkaninchen teilgenommen. Bis zum 15.7.2017 können die Revierinhaber und Hegeringleiter die zugesandten Erfassungsbögen noch zurück senden oder die Dateneingabe online über www.wtk-sh.de durchführen.

!!!Bitte vervollständigen Sie das Bild und liefern Sie uns Ihren ausgefüllten Erfassungsbogen bis zum 15.7.2017!!!

Sprechen Sie auch Ihren Hegeringleiter, Ihren Jagdherren und Ihre Nachbarreviere an. Nur mit einer umfassenden und regelmäßigen Beteiligung bei diesen Erhebungen, können wir die Nachhaltigkeit der Jagd belegen. Nur mit eigenen Daten haben die Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein die Deutungshoheit und können wissenschaftlich belegt in politische Diskussionen einsteigen und für die Zukunft der Jagd kämpfen.

Bei Fragen und zur Abgabe des Erfassungsbogens wenden Sie sich an Ihren Hegeringleiter oder an das

WildTierKataster Schleswig-Holstein
Böhnhusener Weg 6
24220 Flintbek
Tel.: 04347-9087-18
Fax: 04347-9087-25
melden@wtk-sh.de

 

 

 

 

 

Jamaika beschließt Koalitionsvertrag

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. begrüßt die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zum Thema Jagd  zwischen CDU, FDP und Bündnis90/DIE GRÜNEN in Schleswig-Holstein.

„Auch wenn wir uns in manchen Punkten etwas mehr Mut zu Veränderungen gewünscht hätten, begrüßen wir dennoch das hohe Maß an Stabilität, Verlässlichkeit und das in die Jägerinnen und Jäger gesetzte Vertrauen, das uns der Koalitionsvertrag für die kommenden 5 Jahre verspricht“, resümiert Wolfgang Heins, Präsident der 17.500 organisierten Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein.

Konkret bedeute dies (Auszug aus dem Koalitionsvertrag):

Wir streben vitale und dem Standort angepasste Wildbestände in Schleswig-Holstein an. Ziel unserer Jagdpolitik ist, weiterhin dem Arten- und Naturschutz gerecht zu sein. Ebenso setzen wir auf das Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern.

Wir werden einen „Runden Tisch“ mit Jagdverbänden, Naturschutzverbänden und Tierschutzverbänden einrichten, um jagdfachliche Fragen wie u.a. Monitoringprogramme von wildlebenden Tieren zu diskutieren.

Der Schutz und die Hege der Niederwildbestände insbesondere von Rebhuhn, Hase und Fasan werden eng verzahnt mit dem Vertragsnaturschutz der Landwirtschaft.

Grundsätzlich planen wir keine substantiellen Änderungen im Jagdgesetz. Sollte es neue Bundesregelungen geben, die eine Anpassung des Landesjagdgesetzes in Bezug auf bleifreie Jagd notwendig machen, werden wir das Landesjagdgesetz im Sinne der jetzigen landesrechtlichen Regelung überarbeiten.

Die Regelung, dass juristische Personen Flächen von der Jagdausübung befreien lassen können, werden wir im Sinne einer bundeseinheitlichen Regelung kurzfristig ändern.

Die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd wird in Hinblick auf den Gesundheitsschutz der Jägerinnen und Jäger und den Schutz der Jagdhunde (Tierschutz) zugelassen. Wir werden uns für eine bundesweit einheitliche Regelung hinsichtlich der Thematik der Schalldämpfer einsetzen.

Wir werden das Hundegesetz anpassen und bei der Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes einen Ausnahmetatbestand für Jagd- und Hütehunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung schaffen.

Zudem werden wir den Erhalt und die Weiterentwicklung der Schießstätten in Schleswig-Holstein aus der Jagdabgabe finanziell unterstützen.