Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein
Bundessieger im Jagdlichen Blasen kommt aus Schleswig-Holstein
Auf dem Jagdschloss in Kranichstein (bei Darmstadt) fand am Sonntag, dem 11. Juni 2017 die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Blasen für B-Hörner statt. Die Schleswig-Holsteiner waren mit vier Gruppen vertreten. Sie waren dieses Mal besonders erfolgreich, denn aus ihren Reihen kam in der Kategorie „G“ der gemischten Hörner der Bundesmeister – die Bläsergruppe „Holm Überläufer“ (KRS Pinneberg). Sie gewannen den Titel mit 970 von 975 möglichen Punkten. Es war das erste Mal, dass ein Bundesmeister aus Schleswig-Holstein kam. Die weiteren Schleswig-Holsteinischen Gruppen die „Hohner Harde“ (KJS RD-Ost) kamen mit dem 5. Platz und die Aukruger Jagdhornbläser (KJS RD-West) mit dem Platz 10 unter die „top ten“. Für die fröhliche Gruppe aus Hohenwestedt war der olympische Gedanke wichtig.
Der insgesamt zwei Tage dauernde Wettbewerb fand bei bestem Wetter statt. Der strahlende Sonnenschein brachte die Bläser zusätzlich zum Schwitzen. Am Samstag fand einerseits der Wettbewerb der Es-Parforce-Hörner, bei dem aber keiner aus unserem Bundesland antrat und anderseits der hessische Landeswettbewerb statt, zudem sich einige eifrige Bläsercorps als Gast angemeldet hatten, um schon mal einen Probelauf für den entscheidenden Wettbewerbsauftritt am Sonntag zu starten.
Für alle Gruppen und Kategorien muss man sagen, dass sich das bläserische Niveau seit Bestehen der Bundeswettbewerbe sehr stark verbessert hat. So hat sich der Gedanke mit Wettbewerben einerseits durch Aktivitäten den Zusammenhalt der Gruppe zu fördern und anderseits das Niveau zu steigern bewahrheitet.
Jörn Neupert
Der Leiter der Gruppe „Holm Überläufer“ nimmt gerade die Siegerurkunde zum Bundesmeister in der Kategorie „G“ vom stellvertretenden Präsidenten des DJV entgegen.
Bilder Schleswig-Holsteinischen Bläsergruppen:
Die Bläsergruppe „Hohner Harde“ (KJS RD-West)
Die Jagdhorn- Bläsergruppe aus Aukrug
Katrin Fedrowitz: Lob für Jäger und Sportschützen
Verführerische Düfte dringen aus der Lehrküche des Fachzentrums für Hauswirtschaft. Alle Kojen sind belegt, es wird geschnippelt, gebraten und gerührt. Am Werke sind die zwölf Teilnehmer des Kochkurses, der von jugendPROnatur angeboten wird. In diesem Kurs bereiten die jungen Jägerinnen und Jäger das Wildbret vom Reh, Wildschein und Damwild zu. Abseits der Ausgetretenen Pfade von klassischem Wildschweinbraten und Rehrücken, sind die Hobbyköche unterwegs zu neuen Kreationen. So brutzelt ein Gyros vom Wildschein in einer Pfanne vor sich hin, während es im Backofen nebenan mit Hack gefüllte „Wilde Blätterteigschnecken“ aufgehen. Konzentriert werden die Rezepte abgearbeitet, alle geben ihr Bestes, keiner will sich die Blöße geben und etwas anbrennen lassen. Nach knapp zwei Stunden tischen die Teilnehmer ein köstlich aussehendes Buffet im Speiseraum auf. Hagen Billerbeek und David Lorenz stehen mit ihren Frauen davor und freuen sich über den leckeren Anblick. Sie haben das Wildbret aus ihren Jagden beigesteuert und stoßen mit einem Glas Rotwein auf ihre gelungenen Gerichte an. Auch Kochlehrerin Anja Lage ist zufrieden. „Ich bin selbst Jägerin und freu mich immer, wenn ich zeigen kann, was für leckere Variationen aus unserem heimischen und hochwertigen Wildbret gezaubert werden können“, sie schmunzelt und fügt an: „Ich bin wild auf Wild!“
Seit zwei Jahren läuft an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) ein Projekt, bei dem der Fuchs im Zentrum der Untersuchungen steht. Dazu werden Rotfüchse landesweit besendert. Als im Hegelehrrevier des Landesjagdverbandes eine junge Fähe in die Falle ging, zögerte Revieroberjäger Christopher von Dollen nicht lange und informierte die Biologen der TiHo: Kurze Zeit später waren Tierärzte und Biologen vor Ort, um das Tier mit einem Sender auszustatten.
„Voraussetzung ist ein Mindestgewicht von vier Kilogramm“, erklärt Mumme während er eine Waage am Abfangkorb installiert. Es braucht etwas Geschick und viele helfenden Hände, um den Fuchs aus der abgedunkelten Falle in den Korb zu bugsieren. Von Dollen drückt quasi von hinten, vorne passen Mumme und Zein auf, dass das wendige Tier nicht doch noch ausbüxt. Doch dann geht alles ganz schnell, die Betäubung wird gesetzt und wirkt innerhalb von Minuten.
Während das Tier einschläft, geht die Arbeit der Biologen und Tierärzte los. „Die Narkose hält eigentlich 45 Minuten. In der Zeit sollten wir alles fertig bekommen“, sagt Roller, der seit knapp einem Jahr mitarbeitet. Ein kurzer Blick vom Fachmann: „Das ist eine junge Fähe, wahrscheinlich aus dem vergangenen Jahr“, ist von Dollen sicher. Doch das ist für die Tierärzte noch nicht wichtig, zuerst muss schnell und konzentriert gearbeitet werden. „Wir sind leise bei den Untersuchungen, da wir vermuten, dass die Tiere trotz der Narkose Lärm mitbekämen. Und den Stress wollen wir vermeiden.“
Nach 45 Minuten sind die Proben in kleine Röhrchen verpackt und die Gummihandschuhe werden beiseite gelegt. „Das Gegenmittel wird gespritzt, es dauert 15 bis 20 Minuten, bis das Tier wieder fit ist“, so Roller. Dabei wird die Fähe auf Handtücher gelegt, damit sie nicht zu sehr auskühlt. Langsam wird die Fähe wach, noch etwas benommen macht sie sich auf den Weg in den Wald – als neue Mitarbeiterin der TiHo.
Von Januar bis März ist Paarungszeit bei den Wölfen. Bis zu 80 Kilometer legen die Tiere in einer Nacht zurück auf der Suche nach einem geeigneten Partner.
am Freitag, dem 24. Februar 2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Schießsportzentrum Kasseedorf
Viele Revierinhaber sind unzufrieden mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Der Austritt aus der SVLFG ist weiterhin Ziel der Jagdverbände. Daneben wollen der Deutsche Jagdverband e. V. (DJV) und der Bayerische Jagdverband e. V. (BJV) auch innerhalb der Berufsgenossenschaft einige Punkte zum Wohl der Jäger verändern. Gelegenheit dazu bietet die Wahl der Vertreterversammlung der SVLFG, kurz Sozialwahl. DJV und BJV beteiligen sich mit einer eigenen Liste an der Sozialwahl 2017. Die Revierinhaber werden jetzt von der SVLFG angeschrieben, um die Wahlen vorzubereiten. Die Rückmeldung an die SVLFG ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Wahl und daher enorm wichtig!