Jägernachwuchs schafft Schlaf- und Nistplätze

altAm 16. Mai hat sich die Kinder- und Jugendgruppe des Hegeringes 4 wieder getroffen, um dieses Mal Eulen- und Fledermauskästen aufzuhängen. Thorolf Wellmer hat zuerst den Sinn und die Aufgabe der einzelnen Kästen anschaulich erklärt, danach zog die Frischlingsrotte unter der Leitung von Christoph Keller los. Mit Hilfe eines Schleppers wurden dann die verschiedenen Kästen fachgerecht aufgehängt. Fachgerecht heißt in diesem Bezug nicht nur den richtigen Nagel zu nehmen(der Förster dankt) sondern auch auf die Windrichtung, die Einflugschneise, sowie bei den Fledermauskästen auf die Bildung einer Kleinkolonie zu achten. Im Anschluss wurde noch der Pirschweg zum Kinderhochsitz gepflegt und mit Hackschnitzel ausgestattet, damit man ganz leise angehen kann. Wenn man es dann geschafft hat leise auf den Sitz zu pirschen, hat man einen schönen Blick auf einen kleinen Teich, in den noch Karpfen eingesetzt wurden und vielleicht noch Anblick eines Maibocks.

Norman Stoll

10. Walderlebnistag für 4.-Klässler

Walderlebnistag

Wie in den Vorjahren sind wir  mit dem Walderlebnistag sehr zufrieden.  Für die  Schüler ist es immer ein besonderer Tag, wenn das Klassenzimmer in den Wald verlegt wird.
Seit zehn Jahren lädt die KJS zu diesem Tag alle vierten Klassen der Grundschulden dazu ein, sich auf spielerische Art und Weise mit Natur und Umwelt zu befassen.
Was erleben die Kinder?
Wir verlegen den Unterricht für einen Tag in den Wald.
In Gruppen mit 10 bis 15 Schülern wird ein Parcours mit kleinen Ständen durchlaufen. Die Stände sind mit 2 Helfern besetzt, die ein Thema aus Natur, Umwelt, Forst- u. Landwirtschaft, aber auch Jagd und Hege, vortragen. Die  Tier- u. Vogelwelt wird thematisiert, ebenso Insekten, Schnecken, Pilze und Wildkräuter. Schließlich wird ein Fragebogen ausgehändigt, der das Gehörte und Gesehene abfragt. Ein kleiner Wettbewerb ermittelt eine Siegerklasse.
Die Kommentare der Kinder sind  beeindruckend. „Das war toll“, „wir mussten Tierspuren lesen. Wir haben gelernt, welches Korn es gibt und das Brot daraus probiert.“  Bei Waldmeister und Fledermäuse staunten sie: „Die gibt’s hier auch? Und die Jäger unterhalten sich mit dem Jagdhorn, das ist cool.“
Wie hat alles begonnen?
Kathrin Eckardt, die Tochter des langjährigen Leiters des Lehrrevieres des LJV, hatte die Idee  zum  Thema  „Lernort Natur – Schlau werden wie ein Fuchs“. Und dazu ein Schema entwickelt.
Die KJS mit Dr. Sach hat diesen Gedanken aufgenommen und 2005 mit Eutiner  Schulen in der vorgenannten Form mit ca. 250 Schülern umgesetzt. Nach guter Resonanz sind es im Folgejahr schon 360 Schüler und folgernd seit 2008 alle 4. Klassen an sechs Orten mit bis 1.000 Kinder. Zur Gestaltung dieses Tages sind auch andere naturverbundene Organisationen beteiligt.
Dankesveranstaltung
Anlässlich des 10. Walderlebnistages hatte die KJS die vielen Helfer und Sponsoren zu einem Treffen eingeladen. In seiner Ansprache brachte Otto Witt, der Vorsitzende, das Thema auf den Punkt. Er sagte u.a.: „Wir haben nur die eine Natur – und die gilt es zu schützen.  Der Walderlebnistag hat es geschafft, dass Verbände, die sich sonst nicht immer einig sind, für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten“. Darüber freuten sich alle Jäger. „Das jedoch ginge nicht ohne  das Engagement der vielen Ehrenamtlichen“,  Ihnen allen, die dazu beitragen,  sprach er ein großes Dankeschön aus. „Bei aller guten Organisation – ohne Helfer funktioniert nichts“. Man müsse sich die Mühe machen, den Kindern die Natur kompetent nahe zu bringen.
Kathrin Eckardt betonte in ihrer Gastrede unter anderem:  „Es gab Anfang des Jahrtausends nichts, was man Kindern anbieten konnte, die nicht in der Natur aufwuchsen. Es war nicht mehr modern, sich für jemand anderen Arbeit zu machen“. Lobend sagte sie weiterhin, sie sei von der Mühe der KJS beeindruckt. So viel Engagement in einem so großen Einzugsgebiet gäbe es sonst nirgendwo.
Ein ausführlicher Bericht ist  unter www.kjs-eutin.de  –Veranstaltungen zu finden.

 

Heiner Schlie

 

10. Walderlebnistag für 4.-Klässler

Walderlebnistag

Wie in den Vorjahren sind wir  mit dem Walderlebnistag sehr zufrieden.  Für die  Schüler ist es immer ein besonderer Tag, wenn das Klassenzimmer in den Wald verlegt wird.
Seit zehn Jahren lädt die KJS zu diesem Tag alle vierten Klassen der Grundschulden dazu ein, sich auf spielerische Art und Weise mit Natur und Umwelt zu befassen.
Was erleben die Kinder?
Wir verlegen den Unterricht für einen Tag in den Wald.
In Gruppen mit 10 bis 15 Schülern wird ein Parcours mit kleinen Ständen durchlaufen. Die Stände sind mit 2 Helfern besetzt, die ein Thema aus Natur, Umwelt, Forst- u. Landwirtschaft, aber auch Jagd und Hege, vortragen. Die  Tier- u. Vogelwelt wird thematisiert, ebenso Insekten, Schnecken, Pilze und Wildkräuter. Schließlich wird ein Fragebogen ausgehändigt, der das Gehörte und Gesehene abfragt. Ein kleiner Wettbewerb ermittelt eine Siegerklasse.
Die Kommentare der Kinder sind  beeindruckend. „Das war toll“, „wir mussten Tierspuren lesen. Wir haben gelernt, welches Korn es gibt und das Brot daraus probiert.“  Bei Waldmeister und Fledermäuse staunten sie: „Die gibt’s hier auch? Und die Jäger unterhalten sich mit dem Jagdhorn, das ist cool.“
Wie hat alles begonnen?
Kathrin Eckardt, die Tochter des langjährigen Leiters des Lehrrevieres des LJV, hatte die Idee  zum  Thema  „Lernort Natur – Schlau werden wie ein Fuchs“. Und dazu ein Schema entwickelt.
Die KJS mit Dr. Sach hat diesen Gedanken aufgenommen und 2005 mit Eutiner  Schulen in der vorgenannten Form mit ca. 250 Schülern umgesetzt. Nach guter Resonanz sind es im Folgejahr schon 360 Schüler und folgernd seit 2008 alle 4. Klassen an sechs Orten mit bis 1.000 Kinder. Zur Gestaltung dieses Tages sind auch andere naturverbundene Organisationen beteiligt.
Dankesveranstaltung
Anlässlich des 10. Walderlebnistages hatte die KJS die vielen Helfer und Sponsoren zu einem Treffen eingeladen. In seiner Ansprache brachte Otto Witt, der Vorsitzende, das Thema auf den Punkt. Er sagte u.a.: „Wir haben nur die eine Natur – und die gilt es zu schützen.  Der Walderlebnistag hat es geschafft, dass Verbände, die sich sonst nicht immer einig sind, für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten“. Darüber freuten sich alle Jäger. „Das jedoch ginge nicht ohne  das Engagement der vielen Ehrenamtlichen“,  Ihnen allen, die dazu beitragen,  sprach er ein großes Dankeschön aus. „Bei aller guten Organisation – ohne Helfer funktioniert nichts“. Man müsse sich die Mühe machen, den Kindern die Natur kompetent nahe zu bringen.
Kathrin Eckardt betonte in ihrer Gastrede unter anderem:  „Es gab Anfang des Jahrtausends nichts, was man Kindern anbieten konnte, die nicht in der Natur aufwuchsen. Es war nicht mehr modern, sich für jemand anderen Arbeit zu machen“. Lobend sagte sie weiterhin, sie sei von der Mühe der KJS beeindruckt. So viel Engagement in einem so großen Einzugsgebiet gäbe es sonst nirgendwo.
Ein ausführlicher Bericht ist  unter www.kjs-eutin.de  –Veranstaltungen zu finden.

 

Heiner Schlie

 

SDW Landesgruppe Schleswig-Holstein hat gewählt

Auf ihrer Jahresmitgliederversammlung am 29. Mai 2015 in Lübeck im Naturkundemuseum wählten die Delegierten der Kreisverbände

– Frau Dr. Christel Happach-Kasan erneut als Landesvorsitzende des SDW Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V..

– Johann Böhling wurde zum 1. Stellvertreter gewählt und tritt damit die Nachfolge von Hans-Albrecht Hewicker an.

– Moritz Graf zu Rantzau übernahm mit der Wahl zum 2.Stellvertreter das Amt von Walter Ratjen.

– Aus dem Landesverband Nord der Deutschen Waldjugend, dem Jugendverband der SDW, stellte sich Lukas Böttger zur Wahl eines Beisitzers und wurde einstimmig gewählt.

www.sdw-sh.de

 

SDW Landesgruppe Schleswig-Holstein hat gewählt

Auf ihrer Jahresmitgliederversammlung am 29. Mai 2015 in Lübeck im Naturkundemuseum wählten die Delegierten der Kreisverbände

– Frau Dr. Christel Happach-Kasan erneut als Landesvorsitzende des SDW Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V..

– Johann Böhling wurde zum 1. Stellvertreter gewählt und tritt damit die Nachfolge von Hans-Albrecht Hewicker an.

– Moritz Graf zu Rantzau übernahm mit der Wahl zum 2.Stellvertreter das Amt von Walter Ratjen.

– Aus dem Landesverband Nord der Deutschen Waldjugend, dem Jugendverband der SDW, stellte sich Lukas Böttger zur Wahl eines Beisitzers und wurde einstimmig gewählt.

www.sdw-sh.de

 

Kindertagesstätte Wirbelwind in Friedrichskoog – Hegering 11

1b KinderaktionKinder erforschen die Natur. Schon beim Betreten der Kreativwerkstatt in der Kindertagesstätte Wirbelwind kamen die Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus. Viele Tierpräparate, Holz, Bastelmaterialien und Werkzeuge wartete auf sie. Zwei Tage besuchte der Hegering 11 die Kindertagesstätte. In den zwei Tagen wurden zehn Nistkästen und ein Insektenhotel gebaut. Nach vielen Fragen über Dachs, Marderhund, Hase und Fuchs wurden die Gruppen aufgeteilt und los ging es.
Eine Gruppe baute zusammen mit Caroline Jesaitis- Peppel (Öffentlichkeitsobfrau des HR 11) Nistkästen. Es wurde geschraubt und gehämmert. Die Kinder arbeiten sehr konzentriert und begeistert mit. In der anderen Gruppe entstand das Insektenhotel. Es wurden viele Naturmaterialien, Gräser, Holzstücke, Tannenzapfen, Steine und Dosen gesammelt und in das Insektenhotel eingearbeitet. Total begeistert waren die Kinder, als diese mit richtigem Werkzeug arbeiten durften. „Es macht richtig viel Spaß“, erzählte Finn.
Besonders angetan hat es den Kindern, als bereits die ersten Insekten aus den Tannenzapfen krabbelten. Sie wurden genau beobachten und bestaunt. So viele kleine Tiere auf einmal, das hätten die Kinder nicht gedacht. Aber genau diese Insekten werden in das Insektenhotel einziehen und bewohnen. „Wir vom Hegering möchten den Kindern die Vielfalt der Natur und der Tiere näher bringen“, erzählt Caroline Jesaitis- Peppel. „Wir werden mit den Kindern die Insekten dokumentieren und aufmalen, damit jedes Kind weiß, welche Tiere im Insektenkindergarten eingezogen sind.“
Als die Nistkästen fertig zusammen gebaut sind, ging es darum diese bunt anzumalen. Die Pinsel wirbeln nur so herum und die Kästen wurden farbenfroh angemalt.
Im Frühjahr werden diese Nistkästen an den Zaun auf der Außenanlage der Kindertagesstätte aufgehängt und es wird genau beobachtet, welche Vögel hier ihre Jungen aufziehen werden. Diese werden dann genau dokumentiert. „Wir werden im Herbst, nach der Brutsaison die Nistkästen mit den Kindern säubern, damit im nächsten Jahr wieder viele Vögel in der Kindertagesstätte einziehen werden“, so Caroline Jesaitis- Peppel

C. Jesaitis-Peppel

Kindertagesstätte Wirbelwind in Friedrichskoog – Hegering 11

1b KinderaktionKinder erforschen die Natur. Schon beim Betreten der Kreativwerkstatt in der Kindertagesstätte Wirbelwind kamen die Kinder aus dem Staunen nicht mehr heraus. Viele Tierpräparate, Holz, Bastelmaterialien und Werkzeuge wartete auf sie. Zwei Tage besuchte der Hegering 11 die Kindertagesstätte. In den zwei Tagen wurden zehn Nistkästen und ein Insektenhotel gebaut. Nach vielen Fragen über Dachs, Marderhund, Hase und Fuchs wurden die Gruppen aufgeteilt und los ging es.
Eine Gruppe baute zusammen mit Caroline Jesaitis- Peppel (Öffentlichkeitsobfrau des HR 11) Nistkästen. Es wurde geschraubt und gehämmert. Die Kinder arbeiten sehr konzentriert und begeistert mit. In der anderen Gruppe entstand das Insektenhotel. Es wurden viele Naturmaterialien, Gräser, Holzstücke, Tannenzapfen, Steine und Dosen gesammelt und in das Insektenhotel eingearbeitet. Total begeistert waren die Kinder, als diese mit richtigem Werkzeug arbeiten durften. „Es macht richtig viel Spaß“, erzählte Finn.
Besonders angetan hat es den Kindern, als bereits die ersten Insekten aus den Tannenzapfen krabbelten. Sie wurden genau beobachten und bestaunt. So viele kleine Tiere auf einmal, das hätten die Kinder nicht gedacht. Aber genau diese Insekten werden in das Insektenhotel einziehen und bewohnen. „Wir vom Hegering möchten den Kindern die Vielfalt der Natur und der Tiere näher bringen“, erzählt Caroline Jesaitis- Peppel. „Wir werden mit den Kindern die Insekten dokumentieren und aufmalen, damit jedes Kind weiß, welche Tiere im Insektenkindergarten eingezogen sind.“
Als die Nistkästen fertig zusammen gebaut sind, ging es darum diese bunt anzumalen. Die Pinsel wirbeln nur so herum und die Kästen wurden farbenfroh angemalt.
Im Frühjahr werden diese Nistkästen an den Zaun auf der Außenanlage der Kindertagesstätte aufgehängt und es wird genau beobachtet, welche Vögel hier ihre Jungen aufziehen werden. Diese werden dann genau dokumentiert. „Wir werden im Herbst, nach der Brutsaison die Nistkästen mit den Kindern säubern, damit im nächsten Jahr wieder viele Vögel in der Kindertagesstätte einziehen werden“, so Caroline Jesaitis- Peppel

C. Jesaitis-Peppel

Kreisjägerschaft Flensburg – Mit dem Jugendobmann im Glücksburger Forst

5 VorschulkinderMit den Vorschulkindern  des Kindergartens  “An der Johannismühle “ aus Flensburg begab sich Jugendobmann Hans Bernhold auf die Pirsch in den Glücksburger Forst. Die Tiere, die sie entdecken sollten, stammen aus  unserer Heimat, Präparate aus einem reichhaltigen Fundus, den Hans  Bernhold in vielen Jahren mit hohen persönlichen Kosten zusammengestellt  und nun für einen Anerkennungsbetrag der Kreisjägerschaft überlassen hat.  Die Leiterin der Gruppe,  Susanne Petersen, und zwei  Mitstreiter mussten den jagdlichen Übereifer ihrer Kinder bremsen, die sich gar nicht Zeit für Erklärungen des Jugendobmannes nehmen wollten, wenn ein Tier entdeckt war.  Jäger Bernhold half bei der Suche nach der richtigen Bezeichnung: Adler waren im Winter nicht am Futterhaus gewesen sondern Amseln und der Kuckuck hat seinen Namen von seinem Ruf!  Rehkitz und Steinmarder hatten sich zwar gut versteckt, wurden aber  doch schnell gefunden. Die danach folgende Frühstückspause gab Hans Bernhold Gelegenheit, über die Lebensweise der „Beute“ zu erzählen und die vielen Fragen zu beantworten. Das Wetter hatte es an diesem Tag gut gemeint, so dass sich die Schar, nachdem mit Hilfe aller die Präparate eingesammelt und verstaut waren, schnell auf den Weg  zum nahe gelegenen Spielplatz machen konnte. Susanne Petersen bedankte sich bei Hans Bernhold und seinem Begleiter Volkmar Gronau mit einem, von den Kindern selbst gebasteltem Geschenk und mit neuen Eindrücken zogen die Kinder  weiter. Eindrücken über den Einsatz der Jäger auch für die Eltern, wenn ihre Kinder ihnen davon zu Hause berichten.

Volkmar Gronau            

Kreisjägerschaft Flensburg – Mit dem Jugendobmann im Glücksburger Forst

5 VorschulkinderMit den Vorschulkindern  des Kindergartens  “An der Johannismühle “ aus Flensburg begab sich Jugendobmann Hans Bernhold auf die Pirsch in den Glücksburger Forst. Die Tiere, die sie entdecken sollten, stammen aus  unserer Heimat, Präparate aus einem reichhaltigen Fundus, den Hans  Bernhold in vielen Jahren mit hohen persönlichen Kosten zusammengestellt  und nun für einen Anerkennungsbetrag der Kreisjägerschaft überlassen hat.  Die Leiterin der Gruppe,  Susanne Petersen, und zwei  Mitstreiter mussten den jagdlichen Übereifer ihrer Kinder bremsen, die sich gar nicht Zeit für Erklärungen des Jugendobmannes nehmen wollten, wenn ein Tier entdeckt war.  Jäger Bernhold half bei der Suche nach der richtigen Bezeichnung: Adler waren im Winter nicht am Futterhaus gewesen sondern Amseln und der Kuckuck hat seinen Namen von seinem Ruf!  Rehkitz und Steinmarder hatten sich zwar gut versteckt, wurden aber  doch schnell gefunden. Die danach folgende Frühstückspause gab Hans Bernhold Gelegenheit, über die Lebensweise der „Beute“ zu erzählen und die vielen Fragen zu beantworten. Das Wetter hatte es an diesem Tag gut gemeint, so dass sich die Schar, nachdem mit Hilfe aller die Präparate eingesammelt und verstaut waren, schnell auf den Weg  zum nahe gelegenen Spielplatz machen konnte. Susanne Petersen bedankte sich bei Hans Bernhold und seinem Begleiter Volkmar Gronau mit einem, von den Kindern selbst gebasteltem Geschenk und mit neuen Eindrücken zogen die Kinder  weiter. Eindrücken über den Einsatz der Jäger auch für die Eltern, wenn ihre Kinder ihnen davon zu Hause berichten.

Volkmar Gronau            

Daumen hoch für heimisches Wildbret

WWF bewertet Wildfleisch als empfehlenswert

Der WWF hat einen Ratgeber zur Orientierung an der Fleischtheke vorgelegt. Produktionsmethoden, Labels und Warenklassen wurden für die WWF-Empfehlungen durchleuchtet und nach einem einfachen Ampelsystem bewertet. Als insgesamt empfehlenswert wurden Bio- oder Neuland-Produkte, Weide- und Wildfleisch eingestuft. Konventionell produzierte Fleisch- und Wurstwaren hätten enorme negative ökologische Auswirkungen. Wildfleisch aus nachhaltiger, regulierter Jagd sei hingegen mit kaum negativen, ökologischen Auswirkungen verbunden.

„Wild aus der Region ist ein frisches Naturprodukt, das durch kurze Vertriebswege schnell und umweltfreundlich zu dem Endverbraucher gelangt“, so Dr. Jürgen Ellenberger, Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbandes (DJV). Die aktuelle DJV-Statistik zeigt, Wildbret ist bei den Deutschen beliebt: Über 23.452 Tonnen Fleisch von Hirsch, Reh und Co. kam im Jagdjahr 2013/14 auf die Tische der Verbraucher. Während die Einfuhr von Wildfleisch aus Osteuropa und Übersee in den vergangenen fünf Jahren um 11 Prozent gesunken ist, bleibt der Verzehr von heimischem Wild gleichbleibend hoch.

Ob klassischer Wildschweinbraten aus der Keule, würziges Gulasch oder saftige Steaks aus dem Rücken, die Vielzahl der Rezepte und Zubereitungsmöglichkeiten bieten für jeden Fleischliebhaber das passende Gericht. Und wer sich noch nicht an einen Wildbraten, wegen der vermeintlich schwierigen Zubereitung, getraut hat, findet auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de einfache und leckere Rezepte für alle heimischen Wildarten.

Wissenswertes zu Wildfleisch

  • Wildbret ist eine Bezeichnung für das Fleisch wild lebender Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Der Begriff stammt aus dem Mittelhochdeutschen und wurde in den Jahren zwischen 1050 und 1350 geprägt. Das Wort „bræt“ bedeutet lediglich Fleisch.
  • Wildfleisch ist besonders im Herbst und frühen Winter sehr zart, weil das Muskelfleisch der Tiere prozentual mehr „gute“ Fette enthält.
  • Das Fleisch heimischer Wildtiere enthält einen ähnlich hohen Anteil (14-21 Prozent) der gesunden Omega-3-Fettsäuren  wie der allzeit gepriesene Lachs (20 Prozent).
  • Wo Verbraucher dieses Zeichen „Wild aus der Region“ finden, gibt es heimische Ware. Im Supermarkt sollte unbedingt die Herkunft geprüft werden: Hirschfleisch stammt oftmals von Tieren aus Gatterhaltung in Neuseeland.

Daumen hoch für heimisches Wildbret

WWF bewertet Wildfleisch als empfehlenswert

Der WWF hat einen Ratgeber zur Orientierung an der Fleischtheke vorgelegt. Produktionsmethoden, Labels und Warenklassen wurden für die WWF-Empfehlungen durchleuchtet und nach einem einfachen Ampelsystem bewertet. Als insgesamt empfehlenswert wurden Bio- oder Neuland-Produkte, Weide- und Wildfleisch eingestuft. Konventionell produzierte Fleisch- und Wurstwaren hätten enorme negative ökologische Auswirkungen. Wildfleisch aus nachhaltiger, regulierter Jagd sei hingegen mit kaum negativen, ökologischen Auswirkungen verbunden.

„Wild aus der Region ist ein frisches Naturprodukt, das durch kurze Vertriebswege schnell und umweltfreundlich zu dem Endverbraucher gelangt“, so Dr. Jürgen Ellenberger, Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbandes (DJV). Die aktuelle DJV-Statistik zeigt, Wildbret ist bei den Deutschen beliebt: Über 23.452 Tonnen Fleisch von Hirsch, Reh und Co. kam im Jagdjahr 2013/14 auf die Tische der Verbraucher. Während die Einfuhr von Wildfleisch aus Osteuropa und Übersee in den vergangenen fünf Jahren um 11 Prozent gesunken ist, bleibt der Verzehr von heimischem Wild gleichbleibend hoch.

Ob klassischer Wildschweinbraten aus der Keule, würziges Gulasch oder saftige Steaks aus dem Rücken, die Vielzahl der Rezepte und Zubereitungsmöglichkeiten bieten für jeden Fleischliebhaber das passende Gericht. Und wer sich noch nicht an einen Wildbraten, wegen der vermeintlich schwierigen Zubereitung, getraut hat, findet auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de einfache und leckere Rezepte für alle heimischen Wildarten.

Wissenswertes zu Wildfleisch

  • Wildbret ist eine Bezeichnung für das Fleisch wild lebender Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen. Der Begriff stammt aus dem Mittelhochdeutschen und wurde in den Jahren zwischen 1050 und 1350 geprägt. Das Wort „bræt“ bedeutet lediglich Fleisch.
  • Wildfleisch ist besonders im Herbst und frühen Winter sehr zart, weil das Muskelfleisch der Tiere prozentual mehr „gute“ Fette enthält.
  • Das Fleisch heimischer Wildtiere enthält einen ähnlich hohen Anteil (14-21 Prozent) der gesunden Omega-3-Fettsäuren  wie der allzeit gepriesene Lachs (20 Prozent).
  • Wo Verbraucher dieses Zeichen „Wild aus der Region“ finden, gibt es heimische Ware. Im Supermarkt sollte unbedingt die Herkunft geprüft werden: Hirschfleisch stammt oftmals von Tieren aus Gatterhaltung in Neuseeland.

Landesweite Biotopkartierung 2014 bis 2019 fortgesetzt –Umweltminister Habeck: „Der …

HochmoorNeue Runde bei der Naturschutz-Inventur: Die landesweite Biotopkartierung in Schleswig-Holstein wird von diesem Monat an fortgesetzt. Dafür schwärmen bis 2019 Kartierer aus, um alle naturnahen Lebensräume im Land zu erfassen und flächendeckend zu bewerten.

„Die Landschaft und die Natur in Schleswig-Holstein unterliegen einem ständigen Nutzungswandel. In keinem anderen Bundesland sind aber die Daten der Biotopkartierung so alt und unvollständig wie in Schleswig-Holstein“, sagte Minister Robert Habeck heute (4. Mai 2015). Neue Daten seien eine notwendige Grundlage, um auch längerfristig die richtigen Schwerpunkte im Naturschutz zu setzen. Die Kartierung helfe zudem, die Flächeninanspruchnahme bei Infrastrukturmaßnahmen besser zu steuern. So werden bei Infrastrukturvorhaben in der freien Landschaft, etwa bei Straßen oder Schienentrassen, als wertvoll erkannte Biotope, allemal wenn sie einem gesetzlichem Schutz unterliegen, nach Möglichkeit umgangen.

Habeck betonte: „Mit einer aktualisierten Biotopkartierung können Naturräume rechtssicher in Planungsprozesse aufgenommen und diese somit rechtssicher gestaltet werden. Die Kartierung ist kein Selbstzweck, sondern Grundlage für jede Planung im Land. Bei einem Flächenverbrauch von 3,2 Hektar pro Tag sind wir verpflichtet, unsere Naturräume so gut wie möglich zu schützen und unser Land mit seinen Werten zu erhalten.“

Die landesweite Biotopkartierung ist eine Gesamt-Inventur der Lage, der Größe und der Qualität aller naturnahen Lebensräume (Biotope) mit einer Bewertung dieser Lebensräume für den Naturhaushalt im Lande und überregional. Sie stellt Daten für Biotopverbundplanungen und allgemein für eine koordinierte und abgewogene Regional-, Landschafts- und Grünordnungsplanung zum Nutzen von regionalen Planungsverbänden, Städten und Gemeinden bereit.

Im Zuge der Biotopkartierung werden alle Vorkommen von FFH-Lebensraumtypen, gesetzlich geschützten Biotopen und sonstigen, gefährdeten oder für die biologische Vielfalt bedeutsamen Biotoptypen erfasst und insbesondere für eine digitale Auswertung und Datenbereitstellung aufgearbeitet werden.

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) in Flintbek, das als obere Naturschutzbehörde unter anderem für die flächendeckende Kartierung von naturnahen Biotopen zuständig ist, wird jetzt diese Grundlagenerhebung in den Jahren 2015 bis 2019 auf der Basis einer systematischen und vergleichenden Erfassung und Bewertung der Biotope und FFH-Lebensraumtypen in neun Kreisen (ohne die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Segeberg) und vier kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins federführend durchführen lassen. „Für eine Unterstützung der Kartiererinnen und Kartierer bin ich sehr dankbar“, sagte Minister Habeck.

Über weitere rechtliche Hintergründe informiert das LLUR unter folgendem Link:

 http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/B/biotope/biotopkartierung.html

Hintergrund

Als Biotope werden in der Biologie bestimmte, abgrenzbare Lebensräume in einem Ökosystem bezeichnet. Diese Lebensräume werden geprägt von den in ihr lebenden Organismen. So gibt es Wasserbiotope (z. B. Seen, Tümpel, Teiche, Fließgewässer), Waldbiotope (z. B. Auenwälder, Nadelwälder, Bruchwälder), Freilandbiotope (z. B. Wiesen), Feuchtbiotope (z. B. Moore, Sümpfe, Wattlandschaften) oder anderenorts auch Wüstenbiotope (z. B. Sandwüsten, Steinwüsten, Felswüsten usw.).

Landesweite Biotopkartierung 2014 bis 2019 fortgesetzt –Umweltminister Habeck: „Der …

HochmoorNeue Runde bei der Naturschutz-Inventur: Die landesweite Biotopkartierung in Schleswig-Holstein wird von diesem Monat an fortgesetzt. Dafür schwärmen bis 2019 Kartierer aus, um alle naturnahen Lebensräume im Land zu erfassen und flächendeckend zu bewerten.

„Die Landschaft und die Natur in Schleswig-Holstein unterliegen einem ständigen Nutzungswandel. In keinem anderen Bundesland sind aber die Daten der Biotopkartierung so alt und unvollständig wie in Schleswig-Holstein“, sagte Minister Robert Habeck heute (4. Mai 2015). Neue Daten seien eine notwendige Grundlage, um auch längerfristig die richtigen Schwerpunkte im Naturschutz zu setzen. Die Kartierung helfe zudem, die Flächeninanspruchnahme bei Infrastrukturmaßnahmen besser zu steuern. So werden bei Infrastrukturvorhaben in der freien Landschaft, etwa bei Straßen oder Schienentrassen, als wertvoll erkannte Biotope, allemal wenn sie einem gesetzlichem Schutz unterliegen, nach Möglichkeit umgangen.

Habeck betonte: „Mit einer aktualisierten Biotopkartierung können Naturräume rechtssicher in Planungsprozesse aufgenommen und diese somit rechtssicher gestaltet werden. Die Kartierung ist kein Selbstzweck, sondern Grundlage für jede Planung im Land. Bei einem Flächenverbrauch von 3,2 Hektar pro Tag sind wir verpflichtet, unsere Naturräume so gut wie möglich zu schützen und unser Land mit seinen Werten zu erhalten.“

Die landesweite Biotopkartierung ist eine Gesamt-Inventur der Lage, der Größe und der Qualität aller naturnahen Lebensräume (Biotope) mit einer Bewertung dieser Lebensräume für den Naturhaushalt im Lande und überregional. Sie stellt Daten für Biotopverbundplanungen und allgemein für eine koordinierte und abgewogene Regional-, Landschafts- und Grünordnungsplanung zum Nutzen von regionalen Planungsverbänden, Städten und Gemeinden bereit.

Im Zuge der Biotopkartierung werden alle Vorkommen von FFH-Lebensraumtypen, gesetzlich geschützten Biotopen und sonstigen, gefährdeten oder für die biologische Vielfalt bedeutsamen Biotoptypen erfasst und insbesondere für eine digitale Auswertung und Datenbereitstellung aufgearbeitet werden.

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) in Flintbek, das als obere Naturschutzbehörde unter anderem für die flächendeckende Kartierung von naturnahen Biotopen zuständig ist, wird jetzt diese Grundlagenerhebung in den Jahren 2015 bis 2019 auf der Basis einer systematischen und vergleichenden Erfassung und Bewertung der Biotope und FFH-Lebensraumtypen in neun Kreisen (ohne die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Segeberg) und vier kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins federführend durchführen lassen. „Für eine Unterstützung der Kartiererinnen und Kartierer bin ich sehr dankbar“, sagte Minister Habeck.

Über weitere rechtliche Hintergründe informiert das LLUR unter folgendem Link:

 http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/B/biotope/biotopkartierung.html

Hintergrund

Als Biotope werden in der Biologie bestimmte, abgrenzbare Lebensräume in einem Ökosystem bezeichnet. Diese Lebensräume werden geprägt von den in ihr lebenden Organismen. So gibt es Wasserbiotope (z. B. Seen, Tümpel, Teiche, Fließgewässer), Waldbiotope (z. B. Auenwälder, Nadelwälder, Bruchwälder), Freilandbiotope (z. B. Wiesen), Feuchtbiotope (z. B. Moore, Sümpfe, Wattlandschaften) oder anderenorts auch Wüstenbiotope (z. B. Sandwüsten, Steinwüsten, Felswüsten usw.).

Landwirte und Jäger gemeinsam gegen Wildsterben

Jahr für Jahr werden durch die Mahd Rehkitze, Junghasen und andere Tiere getötet oder verstümmelt. Landwirte und Jäger arbeiten Hand in Hand, um diese Gefahr zu minimieren.

Feldhasen, Rehe, viele Bodenbrüter, Amphibien und hunderte Insekten haben ihren Lebensraum in den Wiesen. In der hohen Wiese finden sie Nahrung und Verste-cke vor Räubern. Das kann verhängnisvoll sein, denn viele Wiesen werden während der Vegetationsperiode mehrfach gemäht. Hohe Mahdgeschwindigkeiten und der Einsatz von breiten Mähwerken tragen dazu bei, dass Tiere sich häufig nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Zum Schutz des Jungwildes arbeiten Jäger und Landwirte zusammen. „Wir appellieren an unsere Mitglieder, den ansässigen Jagdpächter frühzeitig über den Mahdbeginn zu informie-ren“ verdeutlicht Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein. Da-durch bietet sich die Möglichkeit die Wiese nach den größeren Wildtieren, wie Reh und Hase abzusuchen. „Dabei setzen Jäger nicht nur auf ihre Kenntnisse und ihre Hunde sondern sogar auf modernste Technik“, wie Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein erläutert.

Eine weitere Möglichkeit zur Rettung von Wildtieren ist das Anmähen der Fläche am Vortag oder das vorzeitige Aufstellen von optischen Wildscheuchen. Häufig verlassen dadurch Jung-hasen und Rehkitze die Wiesen in der Nacht.

Landwirte sind auch aus Gründen des Tierschutzes immer auf der richtigen Seite, wenn sie die Flächen von innen nach außen mähen und so vielen Wildtieren auf den Wiesen das Entkommen vor dem Mähwerk ermöglichen. Darüber hinaus dienen stehengelassene Wiesenstreifen übers Jahr als wichtige Rückzugsräume für Wildtiere, Insekten und Amphibien.

Landwirte und Jäger gemeinsam gegen Wildsterben

Jahr für Jahr werden durch die Mahd Rehkitze, Junghasen und andere Tiere getötet oder verstümmelt. Landwirte und Jäger arbeiten Hand in Hand, um diese Gefahr zu minimieren.

Feldhasen, Rehe, viele Bodenbrüter, Amphibien und hunderte Insekten haben ihren Lebensraum in den Wiesen. In der hohen Wiese finden sie Nahrung und Verste-cke vor Räubern. Das kann verhängnisvoll sein, denn viele Wiesen werden während der Vegetationsperiode mehrfach gemäht. Hohe Mahdgeschwindigkeiten und der Einsatz von breiten Mähwerken tragen dazu bei, dass Tiere sich häufig nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Zum Schutz des Jungwildes arbeiten Jäger und Landwirte zusammen. „Wir appellieren an unsere Mitglieder, den ansässigen Jagdpächter frühzeitig über den Mahdbeginn zu informie-ren“ verdeutlicht Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein. Da-durch bietet sich die Möglichkeit die Wiese nach den größeren Wildtieren, wie Reh und Hase abzusuchen. „Dabei setzen Jäger nicht nur auf ihre Kenntnisse und ihre Hunde sondern sogar auf modernste Technik“, wie Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein erläutert.

Eine weitere Möglichkeit zur Rettung von Wildtieren ist das Anmähen der Fläche am Vortag oder das vorzeitige Aufstellen von optischen Wildscheuchen. Häufig verlassen dadurch Jung-hasen und Rehkitze die Wiesen in der Nacht.

Landwirte sind auch aus Gründen des Tierschutzes immer auf der richtigen Seite, wenn sie die Flächen von innen nach außen mähen und so vielen Wildtieren auf den Wiesen das Entkommen vor dem Mähwerk ermöglichen. Darüber hinaus dienen stehengelassene Wiesenstreifen übers Jahr als wichtige Rückzugsräume für Wildtiere, Insekten und Amphibien.