Landesjägertag 2015

Zum diesjährigen Landesjägertag in den Holstenhallen Neumünster hat Minister Dr. Robert Habeck seine Teilnahme angekündigt. Wir freuen uns sehr, dass neben dem Landtagspräsidenten Klaus Schlie nun auch der für Jagd zuständige Minister die Möglichkeit nutzt und die delegierten Jägerinnen und Jägern des Landes Schleswig-Holstein auf dem Landesjägertag 2015 besucht. Unsere Delegierten hoffen sehr, dass Dr. Habeck seinen Besuch nutzt, um den wissensbasierten Dialog rund um die Gesetztes- und Verordnungsänderungen in Bereich der Jagd, des Natur- und Artenschutzes wieder auf zu nehmen.

Fällt Ostern aus? – Die jährlichen Zählungen der Jägerinnen und Jäger in …

feldhase K H VolkmarSeit Wochen bevölkert er zu Hunderttausenden die Supermarktregale: Der „Osterhase“. Doch wie ist es um Meister Lampe draußen in Feld und Wald bestellt?

Der Feldhase hat in der intensiv genutzten Agrarlandschaft einen schweren Stand. Doch bei den Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein sind die Hasen in guten Händen. „Wir kümmern uns nicht nur um die Hasenlebensräume, legen zusammen mit den Bauern bunte Wiesen und Grünstreifen an, wir zählen die Hasen im Land auch regelmäßig“, berichtet Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV). Diese großflächige Inventur, die in Schleswig-Holstein nun schon seit 20 Jahre stattfindet, ist ein wichtiger Beitrag der schleswig-holsteinischen Jägerschaft zum Naturschutz. Über 1.600 Arbeitsstunden erbringen die ehrenamtlichen Zähler Jahr für Jahr. „Nur deshalb sind genaue Aussagen über den Feldhasenbestand in unserem Land erst möglich“, so Baasch.

Nach den Ergebnissen des Jahres 2014, sei der Bestand der Feldhasen hierzulande weitergehend stabil und zeige in manchen Regionen sogar positive Entwicklungen. „Im Durchschnitt leben in Schleswig-Holstein 16 Hasen pro Quadratkilometer. Der Wert liegt damit im Mittel der 90er Jahre“, erklärt Dr. Baasch. „Erfreulich waren die Zuwächse von durchschnittlich 24% im vergangenen Sommer“, so Baasch.

Die Unterschiedlichkeit der Schleswig-Holsteinischen Landschaften zeigt sich auch bei den Feldhasen. So konnten in der Marsch 24 Hasen/km² gesichtet werden, während es in Geest (14,8) und Hügelland (14) weniger sind.

In über 70 Referenzrevieren, ermitteln Jägerinnen und Jäger mit Scheinwerfern und Zahllisten bewaffnet jeweils zweimal im Frühjahr (Jetzt laufen die Zählungen noch bis Mitte April) und Herbst die Anzahl der Feldhasen. Der Hase traut sich vor allem im Schutze der Dunkelheit aus der Deckung und das bedeutet langwierige Touren durchs Revier, um die Hasen im Lichtkegel weitreichender Scheinwerfer zu zählen.

Ab März werden Hasenbabys in die offene Landschaft geboren. Witterungseinflüsse, frei laufende Hunde und wildernde Katzen sind ihre ärgsten Feinde und die Häschen sind zu klein um fliehen zu können. Sie werden von der Mutter auch nicht verlassen sondern nur nachts von ihr aufgesucht und gesäugt. Nach etwa drei Wochen erst sind die “Kleinen“ so richtig mobil. Sie dürfen auch nicht angefasst werden, weil die Mutter sie dann nicht mehr annimmt.

Fällt Ostern aus? – Die jährlichen Zählungen der Jägerinnen und Jäger in …

feldhase K H VolkmarSeit Wochen bevölkert er zu Hunderttausenden die Supermarktregale: Der „Osterhase“. Doch wie ist es um Meister Lampe draußen in Feld und Wald bestellt?

Der Feldhase hat in der intensiv genutzten Agrarlandschaft einen schweren Stand. Doch bei den Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein sind die Hasen in guten Händen. „Wir kümmern uns nicht nur um die Hasenlebensräume, legen zusammen mit den Bauern bunte Wiesen und Grünstreifen an, wir zählen die Hasen im Land auch regelmäßig“, berichtet Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV). Diese großflächige Inventur, die in Schleswig-Holstein nun schon seit 20 Jahre stattfindet, ist ein wichtiger Beitrag der schleswig-holsteinischen Jägerschaft zum Naturschutz. Über 1.600 Arbeitsstunden erbringen die ehrenamtlichen Zähler Jahr für Jahr. „Nur deshalb sind genaue Aussagen über den Feldhasenbestand in unserem Land erst möglich“, so Baasch.

Nach den Ergebnissen des Jahres 2014, sei der Bestand der Feldhasen hierzulande weitergehend stabil und zeige in manchen Regionen sogar positive Entwicklungen. „Im Durchschnitt leben in Schleswig-Holstein 16 Hasen pro Quadratkilometer. Der Wert liegt damit im Mittel der 90er Jahre“, erklärt Dr. Baasch. „Erfreulich waren die Zuwächse von durchschnittlich 24% im vergangenen Sommer“, so Baasch.

Die Unterschiedlichkeit der Schleswig-Holsteinischen Landschaften zeigt sich auch bei den Feldhasen. So konnten in der Marsch 24 Hasen/km² gesichtet werden, während es in Geest (14,8) und Hügelland (14) weniger sind.

In über 70 Referenzrevieren, ermitteln Jägerinnen und Jäger mit Scheinwerfern und Zahllisten bewaffnet jeweils zweimal im Frühjahr (Jetzt laufen die Zählungen noch bis Mitte April) und Herbst die Anzahl der Feldhasen. Der Hase traut sich vor allem im Schutze der Dunkelheit aus der Deckung und das bedeutet langwierige Touren durchs Revier, um die Hasen im Lichtkegel weitreichender Scheinwerfer zu zählen.

Ab März werden Hasenbabys in die offene Landschaft geboren. Witterungseinflüsse, frei laufende Hunde und wildernde Katzen sind ihre ärgsten Feinde und die Häschen sind zu klein um fliehen zu können. Sie werden von der Mutter auch nicht verlassen sondern nur nachts von ihr aufgesucht und gesäugt. Nach etwa drei Wochen erst sind die “Kleinen“ so richtig mobil. Sie dürfen auch nicht angefasst werden, weil die Mutter sie dann nicht mehr annimmt.

Gen-Untersuchungen zu auffälligem Wolf abgeschlossen: Tier stammt aus Rudel in Niedersachsen

wolfFür den Wolf, der im Februar im Kreis Herzogtum Lauenburg in eine Schafherde eingedrungen ist, liegt das Ergebnis der Genetikuntersuchung vor. Demnach handelt sich um einen jungen Rüden, der aus einem Rudel auf dem Munsteraner Truppenübungsplatz in Niedersachsen stammt.

Das Tier hatte sich bei dem Angriff auf die Schafherde im Februar im Vergleich zu anderen bisher beobachteten Artgenossen ungewöhnlich verhalten. Es zeigte kaum die für Wölfe typische Scheu vor Menschen und ließ sich erst nach längerer Zeit aus der Schafherde vertreiben, obwohl sich Wolfsbetreuer und Tierhalter bis auf wenige Meter näherten. Aggressiv gegenüber Menschen war der Wolf jedoch nicht.

Dieses Verhalten zeigt Parallelen zu dem Munsteraner Wolfsrudel, aus dem der Wolf stammt. Die Wölfe auf dem Truppenübungsplatz in Niedersachsen fallen bereits ebenfalls seit längerer Zeit auf, weil sie Berichten zufolge wenig Distanz zu Menschen zeigten. In Fachkreisen wird seit längerem diskutiert, ob sie von Menschen gefüttert werden und so ihre natürliche Scheu vor dem Menschen verloren haben könnten.

Nach diesen Erkenntnissen scheint die fehlende Scheu also nicht auf eine generelle Entwicklung bei den Wölfen zurückzuführen zu sein, sondern es dürfte sich eher um ein lokales Phänomen handeln, das nach dem, was bislang bekannt ist ausschließlich das Munsteraner Rudel in Niedersachsen betrifft.

Wie diesem Problem entgegenzutreten ist, muss auf Bundesebene abgestimmt werden. Wölfe dürfen ihre angeborene Scheu vor Menschen nicht durch Füttern verlieren. Schleswig-Holstein wird dieses Thema in den zuständigen Bund-Länder-Gremien ansprechen und beraten.

MELUR SH

 

Gen-Untersuchungen zu auffälligem Wolf abgeschlossen: Tier stammt aus Rudel in Niedersachsen

wolfFür den Wolf, der im Februar im Kreis Herzogtum Lauenburg in eine Schafherde eingedrungen ist, liegt das Ergebnis der Genetikuntersuchung vor. Demnach handelt sich um einen jungen Rüden, der aus einem Rudel auf dem Munsteraner Truppenübungsplatz in Niedersachsen stammt.

Das Tier hatte sich bei dem Angriff auf die Schafherde im Februar im Vergleich zu anderen bisher beobachteten Artgenossen ungewöhnlich verhalten. Es zeigte kaum die für Wölfe typische Scheu vor Menschen und ließ sich erst nach längerer Zeit aus der Schafherde vertreiben, obwohl sich Wolfsbetreuer und Tierhalter bis auf wenige Meter näherten. Aggressiv gegenüber Menschen war der Wolf jedoch nicht.

Dieses Verhalten zeigt Parallelen zu dem Munsteraner Wolfsrudel, aus dem der Wolf stammt. Die Wölfe auf dem Truppenübungsplatz in Niedersachsen fallen bereits ebenfalls seit längerer Zeit auf, weil sie Berichten zufolge wenig Distanz zu Menschen zeigten. In Fachkreisen wird seit längerem diskutiert, ob sie von Menschen gefüttert werden und so ihre natürliche Scheu vor dem Menschen verloren haben könnten.

Nach diesen Erkenntnissen scheint die fehlende Scheu also nicht auf eine generelle Entwicklung bei den Wölfen zurückzuführen zu sein, sondern es dürfte sich eher um ein lokales Phänomen handeln, das nach dem, was bislang bekannt ist ausschließlich das Munsteraner Rudel in Niedersachsen betrifft.

Wie diesem Problem entgegenzutreten ist, muss auf Bundesebene abgestimmt werden. Wölfe dürfen ihre angeborene Scheu vor Menschen nicht durch Füttern verlieren. Schleswig-Holstein wird dieses Thema in den zuständigen Bund-Länder-Gremien ansprechen und beraten.

MELUR SH

 

Normenkontrollverfahren gegen Jagd- und Schonzeitenverordnung eingeleitet

img 8076

Gegen Teile der seit 2014 für Schleswig-Holstein geltenden Jagd- und Schonzeitenverordnung haben nunmehr 14  Kläger, unterstützt durch den Landesjagdverband Schleswig-Holstein, den Arbeitskreis Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, den Bauernverband, den Waldbesitzerverband und der Arbeitsgemeinschaft des Grundbesitzes,  sogenannte Normenkontrollanträge beim Oberverwaltungsgericht des Landes Schleswig-Holstein eingereicht.

Unterstützt werden die Kläger ebenfalls  vom Verband der Binnenfischer und Teich-wirte sowie dem Landesfischereiverband, die ausdrücklich ihre Solidarität bekunden und ein geschlossenes Vorgehen als Signal der sogenannten Nutzerverbände gegenüber Minister Dr. Habeck befürworten.

Ziel ist es, die angegriffenen Teile der Verordnung für unwirksam erklären zu lassen, da Sie nach Auffassung der Kläger gegen höherrangiges Recht verstoßen.

Insbesondere sei das Jagdrecht bzw. das Jagdausübungsrecht als  grundrechtlich geschütztes Eigentumsrecht der Kläger durch die Verordnung zu den jeweils beklagten Wildarten verletzt.

Diese Rechtssauffassung wird durch ein Gutachten des Rechtsprofessors Dr. Michael Brenner, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht der Universität Jena, gestützt. Prof. Brenner wurde als Prozessbevollmächtigter aller Kläger benannt und wird die Kläger in den Verfahren vor dem OVG vertreten.

Seit April gelten in Schleswig-Holstein neue Jagd- und Schonzeiten. Nach Auffas-sung der Kläger sind die für die Verordnung notwendigen Begründungen fehlerhaft bzw. wurden überhaupt keine Begründungen gegeben. Insbesondere werden die  aufgehobenen bzw. verkürzten Jagdzeiten bei den  Schalenwildarten (Rot-, Dam-, Sika- und Rehwild) als auch  bei Gänsearten, Feldhase, Kaninchen, Ringeltaube, Rebhuhn und  Elster zur juristischen Überprüfung gestellt.

Normenkontrollverfahren gegen Jagd- und Schonzeitenverordnung eingeleitet

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Gegen Teile der seit 2014 für Schleswig-Holstein geltenden Jagd- und Schonzeitenverordnung haben nunmehr 14  Kläger, unterstützt durch den Landesjagdverband Schleswig-Holstein, den Arbeitskreis Jagdgenossenschaften und Eigenjagden, den Bauernverband, den Waldbesitzerverband und der Arbeitsgemeinschaft des Grundbesitzes,  sogenannte Normenkontrollanträge beim Oberverwaltungsgericht des Landes Schleswig-Holstein eingereicht.

Unterstützt werden die Kläger ebenfalls  vom Verband der Binnenfischer und Teich-wirte sowie dem Landesfischereiverband, die ausdrücklich ihre Solidarität bekunden und ein geschlossenes Vorgehen als Signal der sogenannten Nutzerverbände gegenüber Minister Dr. Habeck befürworten.

Ziel ist es, die angegriffenen Teile der Verordnung für unwirksam erklären zu lassen, da Sie nach Auffassung der Kläger gegen höherrangiges Recht verstoßen.

Insbesondere sei das Jagdrecht bzw. das Jagdausübungsrecht als  grundrechtlich geschütztes Eigentumsrecht der Kläger durch die Verordnung zu den jeweils beklagten Wildarten verletzt.

Diese Rechtssauffassung wird durch ein Gutachten des Rechtsprofessors Dr. Michael Brenner, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht der Universität Jena, gestützt. Prof. Brenner wurde als Prozessbevollmächtigter aller Kläger benannt und wird die Kläger in den Verfahren vor dem OVG vertreten.

Seit April gelten in Schleswig-Holstein neue Jagd- und Schonzeiten. Nach Auffas-sung der Kläger sind die für die Verordnung notwendigen Begründungen fehlerhaft bzw. wurden überhaupt keine Begründungen gegeben. Insbesondere werden die  aufgehobenen bzw. verkürzten Jagdzeiten bei den  Schalenwildarten (Rot-, Dam-, Sika- und Rehwild) als auch  bei Gänsearten, Feldhase, Kaninchen, Ringeltaube, Rebhuhn und  Elster zur juristischen Überprüfung gestellt.

10 Jahre Bläserfortbildungsseminar in Rendsburg

1T-Gruppe-hell 2700

Hier zeigen die Bläser die Vielfalt der Hörner, die sie in dem Seminar benutzten – angefangen mit dem Alphorn, den großen Parforcehörnern in „B“ und “Es“, den kleinen Fürst-Plesshörnern mit und ohne Ventil und einer schwedischen Birkenholzlure.

Im Jahr des Hornes feiert das dreitägige Fortbildungsseminar für Jagdhornbläser in Rendsburg sein zehnjähriges Jubiläum. In den vergangenen Jahren war es immer voll besetzt. So auch im Jubiläumsjahr 2015 Jahr, wo lange vor Meldeschluss die Listen für die über 80 Bewerber geschlossen werden mussten, weil keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr vorhanden waren und man schon in ein nahegelegenes Hotel ausweichen musste.

Damit nur in kleinen Gruppen gearbeitet wird, hatte die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn neun Übungsleiter eingeladen, darunter waren die Bundeswertungsrichter Günther Lunemann (NRW) und Olaf Hanspach (Sachsen), Therese Stoll (Sachsen) und Ludolf Ressmeyer (NDS). Sie trainierten die Pless- und Parfocehörner in „B“. Verantwortlich für den „Es“-Hornbereich waren Jan Haufe (Sachsen) und Ludger Holtmann (Hessen). Günther Raschke (NDS) hatte sich bei den „Es“-Hörnern besonders dem Bass verpflichtet, der einzige Ausbilder aus Schleswig-Holstein Dr. Gregor Steidle verfeinerte bei seinen Bläsern u.a. die Stopftechnik mit besonderem Feingefühl. In allen Gruppen wurde viel Wert auf die Basisarbeit gelegt. Denn ohne eine vernünftige Atemtechnik und Ansatzübungen nützt das Lernen der anspruchsvollsten Stücke nichts. Es klingt einfach nicht.

Uwe Bartels (NDS) hatte sich einem besonderen Instrument gewidmet – dem Alphorn. Für ihn ist das Alphorn die Königin der Blasinstrumente. In einem Schnupperkurs, für den sich sehr viele Bläser angemeldet hatten, brachte er es fertig, dass am Ende jeder ein paar schöne Töne dem Alphorn entlocken konnte, sodass die Lust auf „mehr“ gegeben war.

Die meisten Übungsleiter sind schon öfter beim Bläserseminar in der Jugendfeuerwehrschule am Nord-Ostsee-Kanal dabei gewesen, doch Uwe Bartels ist der Einzige, der bei allen zehn Seminaren beteiligt war. Von den teilnehmenden Bläsern kam Peter Kroll aus Hohenwestedt zum 10. Mal zum Seminar.

Die Teilnehmer reisten aus ganz Schleswig-Holstein an, aber auch aus Hamburg und Niedersachsen hatten sich Bläser angemeldet. Auffallend war, dass bei den „Es“ Hörnern zweidrittel der Teilnehmer aus nur drei Gruppen kamen, sodass zu hoffen ist, dass der Übungsgewinn direkt in die Gruppen zu Hause übertragen wird.

Neben nur bläserischem Training standen auch allgemeine Themen auf dem Programm. Die Corpsleiter trafen sich in einer Extragruppe, um sich Anregungen für ihre heimischen Ausbildungsabende zu holen und auch zu hören, welche Probleme es in anderen Gruppen gibt. Aufschlussreich war die Diskussion über die verschieden Aktionen, neue Mitglieder zu bekommen.   Prof. Bartels gab in seinem Seminar Anregungen zur Planung eines Konzertes – es muss spannend aufgebaut sein, die Zuschauer müssen auch ihnen schon bekannte Stücke zu hören bekommen – sein Motto: überlasse nichts dem Zufall!

Ein Instrumentenbauer war angereist, um Tipps zur Instrumentenpflege zu geben, wenn

z. B. ein Hornzug klemmt oder Ähnliches. Sehr gerne wurde eine Kurzmassage zur Entspannung angenommen, die den gesamten Sonnabend angeboten wurde und zu der die Bläser kurz aus ihrer Gruppe entschwinden durften. Am letzten Seminartag, dem Sonntag konnten die Bläser ihre Themen noch einmal frei wählen. Beliebt war das Angebot des Einzel- bzw. Duounterrichtes, bei dem der Referent sich natürlich ganz speziell den Problemen des einzelnen Bläsers widmen konnte. Neben dem erlernen neuer Stücke in „Es“ und „B“ wurde die Wettbewerbsvorbereitung – „Feinheiten“ der Jagdsignale angeboten, zu dem sich sehr viele entschieden. Das zeigt, dass die Basis und Gemeinsamkeit des jagdlichen Blasens nach wie vor die jagdlichen Signale sind, mit denen man sich in Wettbewerben messen kann.

Bei allem Lernen und Üben kam natürlich der Spaß nicht zu kurz. An dem „grünen Abend“ am Samstag brachten die Bläser in „B“ und „Es“ in vielen spontanen und launigen Kurzbeiträgen bläserisch und verbal ihre Dankbarkeit für den Einsatz und die Mühe zum Ausdruck, die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn und ihr Team in den letzten zehn Jahren in die Durchführung der Seminare gesteckt haben. Hier fand ein Vortrag der Übungsleiter auf ihren „Es“-Hörnern besonderen Beifall. Für die harmonische Stimmung sorgte nicht zuletzt das Team von Herrn Schlüter vom Jugendfeuerwehrzentrum mit der guten Verpflegung – wie in allen Jahren zuvor.

Auf zum 11. Fortbildungsseminar 2016 – vom 19. bis 21. Februar in Rendsburg!

Jörn Neupert

2T-Mundstückübung-600

 

3T-Stopfen-600

4T-ÜbungsleitermitDamen-580

5T-LunemannGrp-580

6T-Ausbilder-580

Alphornansatz-580

Aller Anfang ist schwer

Alphorn-naturText-580

Es-Einzeln

HanspachText-580

Parforce-B-Grp-580

Ressmeyer-Vortrag-580

Steidle-Meyer-580

Dr. Georg Steidle dankt den beiden Organisatorinnen

Mandi-Rose Wargenau-Hahn und Renate Meyer

für ihren 10 jährigen Einsatz beim das Fortbildungsseminar in Rendsburg

Gruppe-580

 

 

10 Jahre Bläserfortbildungsseminar in Rendsburg

1T-Gruppe-hell 2700

Hier zeigen die Bläser die Vielfalt der Hörner, die sie in dem Seminar benutzten – angefangen mit dem Alphorn, den großen Parforcehörnern in „B“ und “Es“, den kleinen Fürst-Plesshörnern mit und ohne Ventil und einer schwedischen Birkenholzlure.

Im Jahr des Hornes feiert das dreitägige Fortbildungsseminar für Jagdhornbläser in Rendsburg sein zehnjähriges Jubiläum. In den vergangenen Jahren war es immer voll besetzt. So auch im Jubiläumsjahr 2015 Jahr, wo lange vor Meldeschluss die Listen für die über 80 Bewerber geschlossen werden mussten, weil keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr vorhanden waren und man schon in ein nahegelegenes Hotel ausweichen musste.

Damit nur in kleinen Gruppen gearbeitet wird, hatte die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn neun Übungsleiter eingeladen, darunter waren die Bundeswertungsrichter Günther Lunemann (NRW) und Olaf Hanspach (Sachsen), Therese Stoll (Sachsen) und Ludolf Ressmeyer (NDS). Sie trainierten die Pless- und Parfocehörner in „B“. Verantwortlich für den „Es“-Hornbereich waren Jan Haufe (Sachsen) und Ludger Holtmann (Hessen). Günther Raschke (NDS) hatte sich bei den „Es“-Hörnern besonders dem Bass verpflichtet, der einzige Ausbilder aus Schleswig-Holstein Dr. Gregor Steidle verfeinerte bei seinen Bläsern u.a. die Stopftechnik mit besonderem Feingefühl. In allen Gruppen wurde viel Wert auf die Basisarbeit gelegt. Denn ohne eine vernünftige Atemtechnik und Ansatzübungen nützt das Lernen der anspruchsvollsten Stücke nichts. Es klingt einfach nicht.

Uwe Bartels (NDS) hatte sich einem besonderen Instrument gewidmet – dem Alphorn. Für ihn ist das Alphorn die Königin der Blasinstrumente. In einem Schnupperkurs, für den sich sehr viele Bläser angemeldet hatten, brachte er es fertig, dass am Ende jeder ein paar schöne Töne dem Alphorn entlocken konnte, sodass die Lust auf „mehr“ gegeben war.

Die meisten Übungsleiter sind schon öfter beim Bläserseminar in der Jugendfeuerwehrschule am Nord-Ostsee-Kanal dabei gewesen, doch Uwe Bartels ist der Einzige, der bei allen zehn Seminaren beteiligt war. Von den teilnehmenden Bläsern kam Peter Kroll aus Hohenwestedt zum 10. Mal zum Seminar.

Die Teilnehmer reisten aus ganz Schleswig-Holstein an, aber auch aus Hamburg und Niedersachsen hatten sich Bläser angemeldet. Auffallend war, dass bei den „Es“ Hörnern zweidrittel der Teilnehmer aus nur drei Gruppen kamen, sodass zu hoffen ist, dass der Übungsgewinn direkt in die Gruppen zu Hause übertragen wird.

Neben nur bläserischem Training standen auch allgemeine Themen auf dem Programm. Die Corpsleiter trafen sich in einer Extragruppe, um sich Anregungen für ihre heimischen Ausbildungsabende zu holen und auch zu hören, welche Probleme es in anderen Gruppen gibt. Aufschlussreich war die Diskussion über die verschieden Aktionen, neue Mitglieder zu bekommen.   Prof. Bartels gab in seinem Seminar Anregungen zur Planung eines Konzertes – es muss spannend aufgebaut sein, die Zuschauer müssen auch ihnen schon bekannte Stücke zu hören bekommen – sein Motto: überlasse nichts dem Zufall!

Ein Instrumentenbauer war angereist, um Tipps zur Instrumentenpflege zu geben, wenn

z. B. ein Hornzug klemmt oder Ähnliches. Sehr gerne wurde eine Kurzmassage zur Entspannung angenommen, die den gesamten Sonnabend angeboten wurde und zu der die Bläser kurz aus ihrer Gruppe entschwinden durften. Am letzten Seminartag, dem Sonntag konnten die Bläser ihre Themen noch einmal frei wählen. Beliebt war das Angebot des Einzel- bzw. Duounterrichtes, bei dem der Referent sich natürlich ganz speziell den Problemen des einzelnen Bläsers widmen konnte. Neben dem erlernen neuer Stücke in „Es“ und „B“ wurde die Wettbewerbsvorbereitung – „Feinheiten“ der Jagdsignale angeboten, zu dem sich sehr viele entschieden. Das zeigt, dass die Basis und Gemeinsamkeit des jagdlichen Blasens nach wie vor die jagdlichen Signale sind, mit denen man sich in Wettbewerben messen kann.

Bei allem Lernen und Üben kam natürlich der Spaß nicht zu kurz. An dem „grünen Abend“ am Samstag brachten die Bläser in „B“ und „Es“ in vielen spontanen und launigen Kurzbeiträgen bläserisch und verbal ihre Dankbarkeit für den Einsatz und die Mühe zum Ausdruck, die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn und ihr Team in den letzten zehn Jahren in die Durchführung der Seminare gesteckt haben. Hier fand ein Vortrag der Übungsleiter auf ihren „Es“-Hörnern besonderen Beifall. Für die harmonische Stimmung sorgte nicht zuletzt das Team von Herrn Schlüter vom Jugendfeuerwehrzentrum mit der guten Verpflegung – wie in allen Jahren zuvor.

Auf zum 11. Fortbildungsseminar 2016 – vom 19. bis 21. Februar in Rendsburg!

Jörn Neupert

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3T-Stopfen-600

4T-ÜbungsleitermitDamen-580

5T-LunemannGrp-580

6T-Ausbilder-580

Alphornansatz-580

Aller Anfang ist schwer

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Es-Einzeln

HanspachText-580

Parforce-B-Grp-580

Ressmeyer-Vortrag-580

Steidle-Meyer-580

Dr. Georg Steidle dankt den beiden Organisatorinnen

Mandi-Rose Wargenau-Hahn und Renate Meyer

für ihren 10 jährigen Einsatz beim das Fortbildungsseminar in Rendsburg

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JETZT ANMELDEN! Zum Qualifikationsschießen zur Bundesmeisterschaft

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Qualifikationstermine: 23. Mai 2015 in Kassedorf (Langwaffe.- und Kurzwaffe) 04. Juli 2015 in Bilschau (Lang.- und Kurzwaffe) 20. Juni 2015 Landesmeisterschaft der Junioren in Heide bzw. 17.-18. Juli 2015 Landesmeisterschaft aller Klassen (außer Junioren) Wolfsberg Hasenmoor (dritte Qualifikation Kurzwaffe).

Achtung: Die Meldung für die Landesmeisterschaft hat gesondert zu erfolgen!

Anmeldungen unter: http://www.ljv-sh.de/index.php/veranstaltungen

JETZT ANMELDEN! 7. Warming-up-Schießen: Das etwas andere Schießen – nur für Jägerinnen

Warming2011KonzentrationEs ist wieder soweit! Nach dem Motto: Jede schießt so gut sie kann, nur nicht auf den Nebenmann, doch wir nehmen`s ganz genau, auch nicht auf die Nebenfrau, laden wir recht herzlich zum 7. Warming-up-Schießen für Jägerinnen ein. Wie in den Vorjahren geht es bei dieser Veranstaltung nicht nur um das Schießen mit Flinte und Büchse, das auch die Schießstandungeübten begeistert, sondern gleichermaßen um Spaß, Geselligkeit und gegenseitiges Kennenlernen. Hierfür haben wir uns wieder einiges einfallen lassen. Deshalb bitten wir alle Jägerinnen, sich zum Warming-up-Schießen zu melden. Bitte für diese Veranstaltung den ganzen Tag einplanen. Es lohnt sich!

Jetzt hier anmelden! 

 

Bleifrei – was gilt denn nun wirklich?

Bleifrei HSchleswig-Holstein: Jagd ab dem 1.4.2015 bleifrei“ oder „Schleswig-Holstein ist das erste Bundesland, das ab 2015 ausschließlich bleifrei jagt“ – solche oder ähnliche Aussagen wurden in den letzten Wochen fälschlicherweise immer wieder in den Medien auch der Jagdpresse vorbereitet.

Doch was ist richtig? Welche Munition darf ab dem kommenden Jagdjahr in Schleswig-Holstein jagdlich noch genutzt werden? Diese Fragen von verunsicherten Jägerinnen und Jägern erreichen uns in der LJV-Geschäftsstelle regelmäßig.

Fakt ist, dass hier die Regelungen des § 29 des Landesjagdgesetzes zu beachten sind. Demnach ist schon seit mehreren Jahren die Jagd auf Wasserwild mit Bleischroten verboten. Mit der neuen Änderung des Landesjagdgesetztes wird nun ab dem 1.4.2015 zusätzlich verboten, bei der Jagd auf Wild Büchsenmunition mit bleihaltigen Geschossen sowie bleihaltige Flintenlaufgeschosse zu verwenden.

Damit ist die Jagd auf Niederwild und Flugwild (mit Ausnahme des Wasserwildes) weiterhin mit Bleischroten möglich. Darüber hinaus darf auch bei der Ausübung des Jagdschutzes (Erlegung von Nichtwild) weiterhin bleihaltige Büchsenmunition verwendet werden.

Verboten:

  • Bleihaltige Flintenlaufgeschosse bei der Jagd auf Wild
  • Bleihaltige Büchsengeschosse bei der Jagd auf Wild
  • Bleischrote bei der Jagd auf Wasserwild

Erlaubt:

  • Bleifreie Flintenlaufgeschosse bei der Jagd auf Wild
  • Bleifreie Büchsengeschosse bei der Jagd auf Wild
  • Bleihaltige Büchsengeschosse bei der Erlegung von Nichtwild im Rahmen des Jagdschutzes
  • Bleifreie Schrotpatronen bei der Jagd auf Wasserwild
  • Bleischrote bei der Jagd auf Nieder-, Raub- und Flugwild (mit Ausnahme des Wasserwildes)
  • Bleihaltige Kurzwaffenmunition

Verstöße gegen die Verbote können als Ordnungswidrigkeit mit eine Geldbuße bis 5.000 € geahndet werden. Daneben kann die Einziehung des Jagdscheines für bestimmte Zeit angeordnet beziehungsweise der Jagdschein versagt werden.

 

Hier gib´s die Regelung zum Nachlesen im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Schleswig-Holstein (Seite 100)  http://lissh.lvn.parlanet.de/…/infot…/gvb/2014/XQQGVB146.pdf

 

A 20-Elbquerung: LNV reicht Klage beim Bundesverwaltungsgericht ein

Nach intensivem Beratungsprozess hat der Landesnaturschutzverband Schleswig-Holstein e.V. (LNV) als Dachverband der anerkannten Naturschutzverbände, dem auch der Landesjagdverband Schleswig-Holstein angehört, wegen der unzureichenden Beachtung des Natur- und Umweltschutzes Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für die Elbquerung der A 20 auf schleswig-holsteinischer Seite beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (BverwG) eingereicht.

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hatte am 30.12.2014 den Beschluss für den A 20-Abschnitt der Elbquerung von der Landesgrenze Niedersachsen bis zur B 431 erteilt. Trotz umfangreicher Einwendungen, Anregungen und Hinweise seitens des LNV hat das Land die zentralen Umweltprobleme bei der Planung und die Folgerungen aus dem Urteil zur A20 bei Bad Segeberg unzureichend bearbeitet. Dies gilt umso mehr, als erst am 1.12.2014 Fristablauf für die letzten Einwendungen zu vielfältigen neuen naturschutzfachlichen Erkenntnissen war.

Der Bau der A20 soll in einem naturschutzfachlich hochsensiblen Gebiet stattfinden, das in der Abwägung des Genehmigungsverfahrens völlig unterbewertet wurde. In die betroffene Kollmarer Marsch wird in ein Vogelrastgebiet mit europäischer Schutzbedürftigkeit sowie in das jahrhundertealte Entwässerungssystem der Marschenlandschaft, in denen sich strenggeschützte Fischarten befinden, mit hoher Zerstörungskraft eingegriffen. Auch in diesem A20-Abschnitt wurden wiederum die Fledermausbestände fehlerhaft erfasst und unterbewertet.

Zudem wird im Planfeststellungsbeschluss die Bauphase überhaupt nicht geregelt und dies, obwohl der Bau mindestens 5 Jahre dauern soll. Während dieser Zeit werden gewaltige Mengen an Schwerlastverkehr die Umwelt und die betroffene Bevölkerung belasten.

Außerdem setzt die Planung einen Zwangspunkt für die Folgeabschnitte, die alle durch Räume mit außerordentlich hoher naturschutzfachlicher Empfindlichkeit führen. So wird die A 20 bspw. zwischen der A 23 und L 114 auf Flächen geplant, deren Schutz und Entwicklung Deutschland festgesetzt und der EU-Kommission zum Ausgleich für die DASA-Erweiterung in das EU-Vogelschutzgebiet im Mühlenberger Loch gemeldet hat.

Der LNV greift in seiner Klage den Planfeststellungsbeschluss umfassend an. Über den Naturschutz im engeren Sinne hinaus setzt sich der LNV auch mit Fragen des Brand- und Katastrophenschutzes sowie der Tunnelsicherheit auseinander. Hierbei handelt es sich nach Auffassung des LNV um originäre Fragen des Umweltschutzes, die nach europäischer Rechtsetzung zur Rolle von Umweltverbänden und deren Aufgabengebiet gehören.

Aus Sicht des LNV muss als Konsequenz des Segeberger-A20-Urteils die gesamte Planung der A 20 Nordwestumfahrung Hamburg ergebnisoffen neu betrachtet werden. Die Grundvorgaben der Planung, wie die Linienführung gerade im Raum Bad Segeberg und der Punkt der Elbquerung müssen auf den Prüfstand.  

Norddeutschland demonstriert in Düsseldorf

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Unsere Jagdkameraden/innen in NRW versuchen sich gegen die geplanten Änderungen im Jagdrecht zu wehren, was im Rahmen einer Demo am 18.03., in Düsseldorf zum Ausdruck gebracht werden soll.

Aus reiner Solidarität, aber auch um ein Zeichen im Norden gegen jagdfeindlichen Pläne einzelner Parteien zu setzen, sollen die Kameraden/innen in NRW an besagtem Tag aus ganz Deutschland unterstützt werden.


Damit niemand alleine fahren muss, sollen die Kräfte der „Nordlichter“ gebündelt und in Düsseldorf gemeinsam präsentiert werden. Nur so können Jägerinnen und Jäger als geschlossene Gemeinschaft wahrgenommen werden.

Daher werden Buse gechartert, um zusammen nach Düsseldorf zu reisen. 

Treffpunkt: 18.03.2015 um 03:45 Uhr
Berliner Tor: bei der Feuerwache Westphalensweg 1, 20099 Hamburg
Park and Ride Parkplätze sind vorhanden
Abfahrt: 04.00 Uhr geplante Ankunft Düsseldorf gegen 09.30 Uhr
Beginn der Veranstaltung um 11.00 Uhr
Marsch zum Landtag (ab 10 Uhr Treffpunkt Oberkasseler Rheinwiese )
Ende der Veranstaltung: gegen 12.00 Uhr
Danach Zeit zur freien Verfügung. Es besteht die Gelegenheit, sich mit Jagdkameraden vor Ort auszutauschen und eventuell etwas gemeinsam zu essen.
Abfahrt: Düsseldorf 16.00 Uhr
Ankunft: Hamburg gegen 21.30 Uhr

Kosten: pro Person Hin und Rückfahrt 35.-
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei obiger Veranstaltung um einen rein privaten Ausflug handelt, der ehrenamtlich organisiert ist und für den keinerlei Haftung von Seiten der Organisatoren übernommen wird.

 
Verbindliche Anmeldungen bitte ausschließlich per email unter: ingo@beinroth-marketing.de 


Anmeldungen sind verbindlich und geleistete Zahlungen können nicht zurück erstattet werden.

Die Fahrkostenpauschale ist bis zum 11.März auf folgendes Konto zu überweisen:
Ingo Beinroth
Postbank
IBAN DE46 2001 0020 0051 3282 01
BIC PBNKDEFF

Nachträgliche Zahlungseingänge können nicht berücksichtigt werden. 

Telefonische Fragen unter Tel: 040 519 028 81

Wenn möglich bitte in jagdlicher Signalkleidung erscheinen und die Jagdhörner einpacken.

 

Zum Jahr des Hornes

Gruppenbildmithörnern

 

10. J U B I L Ä U M S – F O R T B I L D U N G S S E M I N A R

        von Freitag, 27. Februar – Sonntag, 01.März 2015

               im Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg

Das Jubiläums Fortbildungsseminar des Landesjagdverbandes Schleswig-Holsteinen war schon weit vor Meldeschluss ausgebucht. Freuen können sich die Teilnehmer, die auch aus benachbarten Bundesländern kommen, auf interessante Seminarinhalte in Gruppen – und Kleinformationen bis hin zum Einzelunterricht. 9 erfahrene Übungsleiter, wie zum Beispiel Berufhornisten, Solotrompeter, Bundeswertungsrichter im Jagdhornblasen und Gruppenleiter aus anderen Verbänden stehen den Teilnehmern das ganze Wochenende ihr Können zur Verfügung. Immer wieder finden jedes Jahr neue Themen, wie zum Beispiel Konzertgestaltung und sogar Schnupperkurse auf der Birkenholzlure aus Schweden und dem Alphorn statt. Dieses Seminar ist ein weiterer Baustein, das jagdliche Blasen in Schleswig-Holstein zu fördern und voranzubringen.

                                                          

OUTDOOR, jagd, fisch & natur – neue Messe mit Erlebniswelten

Die Träger der neuen Messe OUTDOOR jagd, fisch & natur in Neumünsters Holstenhallen: v.l.n.r Hans-Werner Blöcker (Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein), Robert Vollborn (Geschäftsführer Landessportfischerverband S-H), Dirk Iwersen (Geschäftsführer Holstenhallen Neumünster).

 

Idee trifft Interessenten – so darf man die Premiere der OUTDOOR, jagd, fisch & natur  vom 17. – 19. April in Neumünsters Holstenhallen klassifizieren, denn der Ursprung des neuen Messeprojektes kommt aus den Fachverbänden in Schleswig-Holstein und Dänemark. Mehr als Ausstellung wünschten sich der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und der Landessportfischerverband, sowie auch der Dänische Jagdverband. Für die nördlichen Nachbarn Schleswig-Holsteins ist der Messestandort Neumünster ein gut erreichbares und attraktives Ziel.

 

Auf mehreren tausend Quadratmetern entsteht nun mit der OUTDOOR, jagd, fisch & natur eine Messe innerhalb und außerhalb der Holstenhallen, die zum Ausprobieren, Mitmachen, Schmecken, Fühlen und Schnuppern einlädt. Der klassische Ausstellungskomplex zu den Themen Jagd und Fischerei wird ergänzt durch Kochstudios für Wild + Fisch, Reisen und Naturerlebnis, einen elektronischen Schießstand, einen Geländewagen-Fahrparcours auf 2500 Quadratmetern, Castingsport, Hundevorführungen und sogar Bogenschießen.

 

Moderner Standort – klassisches Naturthema
Der Standort der OUTDOOR in den Holstenhallen Neumünster bietet für dieses ambitionierte Projekt den richtigen Rahmen. Mit 920 Veranstaltungen an zwei Standorten im Jahr zählen die Holstenhallen Neumünster zu den festen Größen im norddeutschen Messegeschehen.

 

Integriert in die OUTDOOR, jagd, fisch & natur sind zudem klassische Fortbildungsangebote und Veranstaltungen wie der Landesjägertag. Die Suche nach einem festen Veranstaltungsort dafür gab den Initialfunken für das neue Messeprojekt und entfaltete prompt auch Anziehungskraft für den dänischen Jagdverband und den Landessportfischerverband. Thematisch sind sich die Verbände sehr nah.

 

Die Themenschwerpunkte reichen von Bekleidung, Waffen, Zubehör, über Angeln und Ausrüstung bis zu Forst, Fahrzeugen, Reisen und einem umfangreichen Aktions- und Fortbildungsprogramm. Damit wird die OUTDOOR jagd, fisch & natur für erfahrene Jäger, Angler und Sportfischer genauso reizvoll wie für Besucher, die sich für die Themenkomplexe interessieren, aber zunächst mal stöbern, schauen und sich informieren wollen.

 

Die Fachverbände repräsentieren eine große Zahl von Mitgliedern: rund 18.000 jagdinteressierte Mitglieder zählt der Landesjagdverband, rund 17.000 Jäger zählt der Danmark Jaegerforbund allein in Südjütland an der Grenze zu Schleswig-Holstein und 39.000 Mitglieder gehören dem Landessportfischerverband an.

 

Tickets & Öffnungszeiten
Offen ist die OUTDOOR jagd, fisch & natur für alle interessierten Besucher von Freitag bis Sonntag (17. – 19. April) zwischen 09.00 und 18.00 Uhr. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet sechs Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Mitglieder der beteiligten Verbände erhalten gegen Vorlage ihres Mitgliedsausweises eine Freikarte. Besucher, die eine Tageskarte gelöst haben, erhalten den Eintrittspreis zurück, wenn Sie nachweislich im Wert von mindestens 30 Euro bei einem Aussteller der OUTDOOR jagd, fisch & natur eingekauft haben.

 

Träger der OUTDOOR jagd, fisch & natur
Ideelle Träger: Landesjagdverband Schleswig-Holstein, Landessportfischerverband Schleswig-Holstein, Danmarks Jaegerforbund

 

Veranstalter: Holstenhallen Neumünster, Justus von Liebig-Straße 2-4, 24537 Neumünster

 

Füchse in Liebesgier

„Durch den kahlen, dunklen Winterwald ist ein unheimliches, schrilles Kreischen gefolgt von heiserem Gebell und Keckern zu hören…“. So ähnlich könnte eine Horrorgeschichte beginnen. Die Ranzzeit der Füchse ist in vollem Gang.

Wer mit offenen Ohren durch die Landschaft zieht, vernimmt derzeit solche Laute. Verursacht werden diese unheimlichen Geräusche in den Wintermonaten durch ein gar nicht so unheimliches Tier: Dem Rotfuchs! Für diesen knistert die kalte Winterluft förmlich vor Erotik.

Von Januar bis Februar ist beim Fuchs Ranzzeit. Nach der geräuschvollen Kontaktaufnahme und den Kämpfen der buhlenden Fuchsmänner (Rüde) folgt ein aufwendiges Vorspiel mit der Fähe (weiblicher Rotfuchs). Der Rüde muss seiner Fähe imponieren und gleichzeitig eventuelle Nebenbuhler vertreiben.

Füchse bauen für die Jungenaufzucht einen schützenden Bau. Um dabei wenig Energie verschwenden zu müssen, baut der schlaue Fuchs meist Dachs- oder Kaninchenbauten aus. Dabei können eigenartige Wohngemeinschaften entstehen. Zu Übergriffen untereinander kommt es durch den sogenannten Burgfrieden nicht. Manchmal findet sich sogar eine Brandente als Untermieter im Fuchsbau.

Zwischen März und April gebärt – oder, wie der Jäger sagt, wölft – die Fähe vier bis fünf zunächst blinde Welpen. Füchse sieht man meist allein auf Nahrungssuche, sie leben aber in einem sozialen Familienverband. Neben der Fähe versorgt auch der Rüde die Jungen mit Nahrung. In manchen Fuchsfamilien helfen auch die älteren Geschwister aus dem Vorjahr mit. Füchse werden bis zu 15 Jahre alt.

In Abhängigkeit vom Nahrungsangebot an Mäusen, Vögeln, Regenwürmern, Obst, Aas… kann sich die Wurfgröße verändern. Größter Feind des Fuchses ist die Zerschneidung der Landschaft, der Verlust von Lebensraum, Störungen durch Menschen, die querfeldein gehen, sowie der Straßenverkehr.

Das Image des Rotfuchses ist nicht das Beste. Er ist als Krankheitsüberträger und überhungriger Räuber verrufen. Das schlechte Image spiegelt sich auch in Fabeln und Kindergeschichten wider und wird dadurch schon früh geprägt. Dabei ist der schlaue Fuchs mit den Hunden verwandt und gehört in die natürliche Nahrungskette der Natur.

Der Fuchs hat ein sehr ausgeprägten Gehör- und Sehsinn. Er hört sogar das Piepsen der Mäuse unter der Erde. Er ist einer der erfolgreichsten Kulturfolger. Eindrucksvoll ist dies in den Städten zu beobachten, in denen er beim Durchstöbern von Mülltonnen und Klauen von Schuhen erwischt wird.

Die Bejagung der Füchse durch den Menschen soll die Ausbreitung von Krankheiten wie Fuchsbandwurm, Räude und Tollwut verhindern. Als Beutegreifer bedroht der Fuchs auch seltene und geschützte Vogelarten, so dass die intensive Fuchsbejagung eine wichtige Maßnahme des Arten- und Naturschutzes ist. Aus ethisch-moralischen Gründen werden die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere während der „Setz- und Aufzuchtzeit“ natürlich nicht bejagt.

Neben dem Fell und den Fuchshaken wird in einigen Ländern sogar das Fleisch verwendet und gegessen (Fuchspfeffer). Aber in Deutschland ist der Verzehr von wildlebenden Füchsen wegen der Gefahr der Übertragung von Krankheiten verboten.  Die Nutzung von Rotfuchsfellen aus der Region ist in diesem Zusammenhang eine sinnvolle Alternative zur Fellproduktion in Pelztierfarmen.

Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)

Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)