KJS Rd-Ost: Lernen an einem anderen Ort
Umweltjugendspiele: Die siegreiche Klasse 3 von der Grundschule Nübbel mit Hegeringleiter Uwe Schäfer, Jugendwart Ralph Möller, Praktikant Arndt Miersch und der Klassenlehrerin Renate Wippich (von links)
Dieses pädagogische Motto hatten sich die Jäger des Hegeringes Hohner Harde und der Försterei Lohe wieder auf ihre Fahnen geschrieben. Wie schon viele Jahre zuvor folgten ca. 170 Schüler der Grundschulen aus Hohn, Hamdorf, Elsdorf, Nübbel und Fockbek der Einladung der Jäger. Der andere Ort war der Loher Wald. Hier hatten die 30 Helfer um Cheforganisator Klaus Kolb drei Parcours mit mehreren Stationen aufgebaut. Die Schüler konnten ihr naturkundliches Wissen auffrischen und erweitern, z.B. erfuhren sie etwas über die Säugetiere des Waldes, die Ameisen oder sie konnten den Geräuschen des Waldes lauschen – hier mussten sie Tierstimmen erraten. An einer anderen Station musste man verschiedene Nisthilfen den entsprechenden Vögeln zuordnen, an einem weiteren Ort konnten sich die Jugendlichen mit dem Leben der Fische und der Amphibien beschäftigen. Das Thema Wasser wurde noch aus einem ganz anderen Blickwinkel aufgearbeitet – nämlich: wie gehe ich sorgsam mit unserem Trinkwasser um? Förster Falk Schmidt betreute natürlich die Station „Wald“, an der er die Baumarten und Bedeutung des Waldes für unsere Natur erklärte. Um den Parcours aufzulockern, hatten die Organisatoren Spielestationen aufgebaut – hierbei ging es um Geschicklichkeit und Strategien – gehe ich auf Risiko oder setze ich auf Nummer „ Sicher“ – die verschiedenen Spielertypen wurde sehr schnell sichtbar. Richtig gefordert wurden sie an der Bläserstation der Bläsergruppe Hohner Harde. Hier versuchten sie dem Plesshorn Töne zu entlocken, was erstaunlicher Weise größten Teils gelang. Einige überlegten sich sogar, ob sie nicht auch einmal das Jagdhornblasen erlernen möchten!
Vor der Siegerehrung durften die Schulklassen noch eine im Wald versteckte Schatzkiste suchen. Hierin fanden sie u.a. eine kleine Plakette als Andenken an die Umweltjugendspiele. Nach einer Stärkung mit Banane, Wurst und Getränken erfolgte die langersehnte Preisverleihung.
Die Ergebnisse lagen alle dicht beieinander. Den begehrten Wanderpreis – ein Hirschgeweih- erhielt für das Jahr 2015 die Klasse 3 von der Grundschule Nübbel.
Jörn Neupert
Bei Nortorf, Kreis Rendsburg-Eckernförde, ist bei der Überprüfung genetischer Proben durch das Senckenberg Institut für Wildtiergenetik, Gelnhausen ein weiterer Wolfsnachweis erbracht worden. Das Ergebnis vom 18. Juni wurde dem nun Umweltministerium mitgeteilt.
Aufgrund der Zeitungsberichte zum diesjährigen Kreisjägertag der KJS-Plön stellte sich ein Redakteur des NDR SH-Magazins die Frage, in welchem Zusammenhang die hohen Bestandszahlen des Damwildes im Kreis Plön, das teilweise nicht Erreichen der Abschusspläne und die Verkürzung der Jagdzeiten stehen. Die Anfrage kam dann direkt vom NDR an mich in meiner Funktion des Obmann für Öffentlichkeitsarbeit. Nach kurzer Planung des Drehtermins und der Absprache mit unserem Kreisjägermeister, konnten wir schnell ein Treffen im heimischen Revier realisieren. Das Team des NDR um A.Schnoor war gut informiert, sympathisch und hat sich absolut professionell verhalten. Wir hatten an dem Morgen auch guten Anblick (alle Aufnahmen in dem Beitrag stammen vom Drehort) und genügend Zeit die Umstände bzw. Problematik zu erklären. Natürlich verspricht man sich persönlich ein noch besseres Abbild seiner Argumentation, aber in der Kürze der Zeit müssen nunmal die Fakten, die Statements beider Seiten und dann noch passende Bilder gezeigt werden. Wir hatten noch den Bezug des angeblich zu hohen Jagddrucks durch uns Jäger, auf die bevorstehende Aufweichung des Betretungsrecht durch Jedermann zu jeder Zeit gesucht, aber diese Argumente fehlten leider. Was man sicherlich sagen kann, ist dass der Bericht ausgewogen und neutral gehalten wurde. Diese neutrale Berichterstattung ist leider bei anderen öffentlich-rechtlichen Sendern in letzter Zeit nicht immer so gewesen. Wir sollten die Chance der fachkompetenten Aussendarstellung immer nutzen, nur so können wir unsere guten Argumente bei der nicht-jagenden Bevölkerung darstellen. [ns]
Am 16. Mai hat sich die Kinder- und Jugendgruppe des Hegeringes 4 wieder getroffen, um dieses Mal Eulen- und Fledermauskästen aufzuhängen. Thorolf Wellmer hat zuerst den Sinn und die Aufgabe der einzelnen Kästen anschaulich erklärt, danach zog die Frischlingsrotte unter der Leitung von Christoph Keller los. Mit Hilfe eines Schleppers wurden dann die verschiedenen Kästen fachgerecht aufgehängt. Fachgerecht heißt in diesem Bezug nicht nur den richtigen Nagel zu nehmen(der Förster dankt) sondern auch auf die Windrichtung, die Einflugschneise, sowie bei den Fledermauskästen auf die Bildung einer Kleinkolonie zu achten. Im Anschluss wurde noch der Pirschweg zum Kinderhochsitz gepflegt und mit Hackschnitzel ausgestattet, damit man ganz leise angehen kann. Wenn man es dann geschafft hat leise auf den Sitz zu pirschen, hat man einen schönen Blick auf einen kleinen Teich, in den noch Karpfen eingesetzt wurden und vielleicht noch Anblick eines Maibocks.
Auf ihrer Jahresmitgliederversammlung am 29. Mai 2015 in Lübeck im Naturkundemuseum wählten die Delegierten der Kreisverbände