Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)

Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)

Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)

Neue Messe – outdoor 2015 jagd, fisch & natur in Neumünster

Die Idee reifte gründlich – im April steht nun die Premiere an: Vom 17. – 19. April wird in den Holstenhallen Neumünster die erste outdoor jagd, fisch & natur stattfinden, eine neue Messe für Norddeutschland und das südliche Dänemark. Entstanden ist das Projekt, dass in sechs Holstenhallen mit 13.000 Quadratmetern und einem Vorführgelände  von 8000 Quadratmetern stattfinden wird, aus der gemeinsamen Initiative des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein und Danmarks Jaegerforbund.

Verknüpft werden die zentralen Themen Jagd und Sportfischerei mit Zubehör, Informationsveranstaltungen, Reisen und dem Thema Hund. Im Rahmen der outdoor 2015 jagd, fisch & natur findet zudem der Landesjägertag statt, aber auch Praxisvorführungen in der offenen Showküche, Praxis zum Fliegenfischen und zum Castingsport. Tontaubenschießen bietet der dänische Jagdverband an und es sind Übungsflächen für die Handhabung von Angelruten und –geräten vorhanden. Auf eigenen Flächen finden Aktionen und Vorführungen für geländegängige Fahrzeuge statt.

Ausgesprochen vielfältig ist auch das Vortragsprogramm mit namhaften Referenten. Die Informationsreihe reicht von der professionellen Nachsuche über Seehunde in Schleswig-Holstein bis zur effektiven Bejagung von Wildgänsen.

Damit kann der Norden Deutschlands erstens mit einem großen Messeprojekt an einem gut eingeführten Standort in Neumünster glänzen und bringt zudem erstmals eine Messe „grenzübergreifend“ ins Laufen. „Wir schaffen damit eine Plattform, die wir brauchen und die allen naturinteressierten Menschen, Jägern und Anglern etwas bietet: Informationsaustusch, neue und altbewährte Produkte, sowie die Möglichkeit zum Ausprobieren. Diese Messe wir ein Erlebnis sein,“ sind sich Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes, und Peter Heldt, Präsident des Landessportfischerverbandes, einig. Drei Tage kompakt, informativ und übersichtlich – so wird die outdoor 2015 jagd, fisch & natur.

https://www.facebook.com/outdoor.jagd.fisch.natur?fref=ts

Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag  23.05.2015  1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour  Flinte

Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.

Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag  23.05.2015  1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour  Flinte

Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.

Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 20.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag  23.05.2015  1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour  Flinte

Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.

Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag  23.05.2015  1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour  Flinte

Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.

Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag  23.05.2015  1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
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Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour  Flinte

Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.

Die Messe Angeln & Jagen lockt bereits zum zweiten Mal in die Elbmarschenhalle nach Horst

Bereits zum zweiten Mal gastiert die Informations- und Verkaufsausstellung „AnJa – Angeln & Jagen“ vom 13. bis 15. März in der Elbmarschenhalle in Horst bei Elmshorn im Hamburger Speckgürtel. Sie zählt damit zu den drei AnJa-Veranstaltungen, die in diesem Jahr bundesweit ihre Pforten öffnen; neben Horst lockt die Messe auch nach Saarbrücken und Pirmasens. Dass die AnJa Schleswig-Holstein seit 2013 im Zweijahresturnus in Horst stattfindet, wurde vom Publikum gut angenommen.

Zahlreiche Aussteller präsentieren auch in diesem Jahr auf rund 8.000 Quadratmetern die neuesten Trends sowie Altbewährtes aus den Bereichen Jagdbedarf, Jagdmode, Anglerzubehör, Spezialbekleidung, Waffen, Boote, Geländefahrzeuge, Lederwaren sowie themenbezogene Literatur. Als ideeller Träger fungiert weiterhin der Landesjagdverband Schleswig-Holstein.

Neben einem breiten Informationsangebot begeistern zahlreiche Sonderschauen der Jagdhornbläser oder der Jagdgebrauchshunde sowie Vorführungen am Wobbler-Pool oder Vorträge zum Bodden-Angeln.
Ausrichter der AnJa – Angeln & Jagen ist die AgenturHaus GmbH mit Hauptsitz in Lübeck. Aussteller, die sich für eine Teilnahme an der AnJa interessieren, sollten sich schnell anmelden, da die besten Standflächen erfahrungsgemäß rasch vergriffen sind. Für alle Anfragen steht Branchenprofi Michael Böttcher unter der Rufnummer 0451-89906-445 oder der E-Mail-Adresse mb@angelnundjagen.com  gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.
Geöffnet ist die AnJa Horst vom 13. bis 15. März täglich von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, Jugendliche von 13 bis einschließlich 17 Jahren zahlen 3 Euro, für Kinder bis 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen ist der Eintritt frei. Hunde benötigen einen gültigen Impfausweis gemäß den behördlichen Bestimmungen.
 
Weitere Informationen können im Internet unter www.angelnundjagen.com abgerufen werden.
Kontakt
Das AgenturHaus GmbH
Projektleitung: Michael Böttcher
Spenglerstraße 43 • 23556 Lübeck
Telefon: 0451 89906-445 • Telefax: 0451 89906-34
mb@angelnundjagen.com • www.angelnundjagen.com

Umweltminister Robert Habeck: „Der Schutz der Biodiversität verlangt enorme Anstrengungen“ …

Wald MaiDer Schutz der Artenvielfalt in Schleswig-Holstein ist eine zentrale Aufgabe. Das machte Umweltminister Robert Habeck heute (18. Dezember 2014) bei der Vorstellung des Jagd- und Artenschutzberichts 2014 in Kiel deutlich. „Man sieht oft nicht, was man verliert; die Gesellschaft hat sich an den schleichenden Verlust von Arten gewöhnt. Der Jagd- und Artenschutzbericht aber macht diesen Rückgang sichtbar. Er ist ein Kompendium des Niedergangs und zeigt eindrücklich, wie die Natur unter der Intensivierung der Landwirtschaft, unter dem Bau von Straßen und Gewerbegebieten leidet, wie Lebensräume verschwinden und viele Arten mit ihnen“, sagte Habeck. Dabei könne das Ende einer für uns unscheinbaren Art im ökologischen Beziehungsgeflecht unabsehbare Folgen haben.

„Die übergeordneten Probleme sind enorm; die Grundparameter stimmen nicht mehr. Es ist eine Mammutaufgabe, diesem Druck standzuhalten. Und umso wertvoller sind die kleinen, hart errungenen Erfolge im Artenschutz. Sie wären ohne die oft ehrenamtliche Arbeit von Jagd- und Naturschutzverbänden, ohne das haupt- wie ehrenamtliche Engagement vieler Menschen nicht möglich“, betonte der Minister.

Naturwald und Biotopverbünde schaffen Oasen für den Artenschutz

Genauso unternehme das Land auf der Grundlage der bundesweiten Biodiversitätsstrategie große Anstrengungen, um dem weiteren Verlust von Arten und Lebensräumen entgegenzuwirken, sagte Habeck. Diese ruhen im Wesentlichen auf drei Säulen: gesetzlicher Biotopschutz (etwa beim Erhalt wertvoller Grünlandflächen oder beim Knickschutz), Leistungen im Rahmen freiwilliger Selbstverpflichtungen des Landes (etwa bei der Ausweisung von Naturwaldflächen) und die Finanzierung von freiwilligen Maßnahmen (etwa Vertragsnaturschutz und verschiedenste Naturschutzprojekte).

Habeck erklärte: „Es geht darum, Oasen zu schaffen, in denen Tiere und Pflanzen Raum haben. Dafür haben wir beispielsweise den Naturwaldanteil den Zielen der Bundesregierung entsprechend erhöht und sind damit bundesweit Vorreiter. Solche Räume des Rückzugs gilt es, im Rahmen unseres landesweiten Biotopverbundsystems miteinander zu vernetzen.“

Artensterben bei den Wildbienen: Tiere verlieren Lebensraum

Paradigmatisch zeigt sich der Artenverlust bei der Wildbiene, Von den 296 in Schleswig-Holstein heimischen Arten stehen 163 auf der Roten Liste. 70 Arten davon sind verschollen oder ausgestorben. „Hier zeigt sich das Problem wie in einem Brennglas: Blütenreiche Lebensräume verschwinden; die Bienen verlieren ihr Nahrungsangebot“, sagte Habeck. Ziel müsse es sein, wieder mehr Blühvielfalt zu schaffen. Dabei griffen der gesetzliche Biotopschutz und freiwillige Maßnahmen wie der Vertragsnaturschutz ineinander. Auch der einzelne könne viel tun, indem er etwa im heimischen Garten eine blütenreiche Bienenweide pflanze.

Auch die Population der Mäusebussarde gibt Anlass zur Sorge: Sie ist auf begutachteten Probeflächen im Bereich Schleswig/Flensburg seit dem Jahr 2000 auf 31 Prozent des Ausgangsbestandes zurückgegangen. Im Auftrag des Umweltministeriums werden die Ursachen für den Rückgang in den kommenden Jahren untersucht und entsprechende Hilfsmaßnahmen entwickelt.

Die Bestände der Kaninchen sind ebenfalls rückläufig: Wurden in den siebziger Jahren noch 200.000 erlegt (sogenannte Kaninchenstrecke, die als mittelbarer Indikator für die Population gilt) sind es heute 9.400. In manchen Kreisen, etwa Plön und Lauenburg, kommen Wildkaninchen faktisch nicht mehr vor. Ursachen sind neben dem agrarstrukturellen Wandel und zunehmendem Druck durch Prädatoren auch Infektionskrankheiten. De facto wird in weiten Bereichen des Landes das Wildkaninchen aufgrund der Bestandsituation nicht mehr bejagt. Um dem besonderen Schutzbedürfnis des Kaninchens zu entsprechen, wurde mit der neuen Landesjagdverordnung die Jagdzeit auf diese Wildart zudem verkürzt.

Schutzmaßnahmen wirken: Erste Erfolge bei Weißstörchen und Lachseeschwalben

Erfreuliche Entwicklungen zeigten sich dagegen bei den Weißstörchen: Zwar ist der Bestand in den letzten rund 100 Jahren drastisch zurückgegangen (1907: knapp 2700 Storchenpaare), aber immerhin ist mit 270 Brutpaaren der höchste Stand seit 30 Jahren erreicht. „Das ist der intensiven Betreuung durch den Naturschutz zu verdanken. In einigen Gebieten des Landes ist es zudem gelungen, kleine Lebensräume zu sichern, insbesondere in der Eider-Treene-Sorge-Niederung“, sagte Habeck.

Beispiel für den Erfolg von Schutzmaßnahmen ist auch das Artenschutzprojekt für die Lachseeschwalbe in Dithmarschen, wo sich die einzige noch verbliebene Brutkolonie in Mitteleuropa befindet: Insgesamt wurden 34 Brutpaare festgestellt, 38 Küken wurden flügge. Damit zumindest theoretisch die Chance, dass die Population wächst. Grund für den Erfolg ist unter anderem ein besserer Schutz vor Prädatoren wie Füchsen durch bessere Zäune.

Schwerpunkt Seehunde: Höchster Bestand seit Beginn der Zählungen

Ein Schwerpunkt des Jagd- und Artenschutzberichtes ist die Situation des Seehundes im Nationalpark Wattenmeer. Seehunde unterliegen zwar dem Jagdrecht, dürfen aber seit 40 Jahren nicht mehr gejagt werden.

Der Seehundbestand hat mit etwa 13 000 Exemplaren einen Höchststand erreicht. „Seehunde sind wilde Tiere, die für den Nationalpark eine hohe Bedeutung haben. Ihr Leben und auch ihr Sterben gehört zu der Natur. Die ehrenamtlich bestellten Seehundjäger im Land kümmern sich mit großem Engagement um die Seehunde und treffen die oft schwere Entscheidung, ob sie im Falle von Krankheiten von ihrem Leiden erlösen müssen. Diese Arbeit verdient Respekt“, sagte Habeck auch mit Blick auf das Seehundsterben im November 2014.

Besonderes Augenmerk legt der Bericht auch auf den Tod der Tiere durch Müll im Meer. „Die von Menschen verursachte Vermüllung der Meere lässt Seehunde auf qualvolle Weise sterben – stranguliert durch Netzteile oder verhungert, weil der Magen voll Plastikmüll ist. Das ist unerträglich“, sagte Habeck.

Die Auswirkungen der Seehund-Influenza im Herbst konnten im Bericht noch nicht berücksichtigt werden. Angesichts des Gesamtbestandes im Bereich des schleswig-holsteinischen Wattenmeeres ist jedoch nicht davon auszugehen, dass die Erkrankung nachhaltig negative Auswirkungen auf die Seehundpopulation hat.

Weiter hohes Niveau an Bestand an Schalenwild, Niederwild rückläufig

Der Jagd- und Artenschutzbericht zeigt auch, dass die Schalenwildbestände (Rehe, Hirsche, Wildschweine) weiterhin auf einem für das waldarme Bundesland Schleswig-Holstein hohen Niveau sind. Zwar waren die Strecken im Jagdjahr 2013/2014 erstmals für alle Schalenwildarten leicht rückläufig, eine Trendwende kann daraus jedoch noch nicht abgeleitet werden. Die Regulierung der Bestände ist weiterhin eine jagdliche Daueraufgabe. Beim Niederwild (beispielsweise Hasen, Marder, Dachse) hat das Jagdjahr 2013/2014 bei fast allen Arten rückläufige Streckenergebnisse gebracht. Hierfür trägt auch der lange, schneereiche Winter 2012/2013 eine hohe Verantwortung.

Mittel für Artenschutz

In den Jahren 2013 und 2014 wurden jeweils rund 1,8 Millionen Euro (inklusive EU-Mittel) für Maßnahmen des Artenschutzes durch das Umweltministerium bewilligt. Auch im Rahmen der neuen EU-Förderperiode kann damit gerechnet werden, dass die großen Anstrengungen des Landes für den Artenschutz zumindest auf diesem Niveau gehalten werden können. Im Rahmen des Vertragsnaturschutzes wurden 2013 rund 6,8 Millionen und im Jahr 2014 6,9 Millionen Euro durch Land und Europäische Union bereitgestellt. Hinzu kamen in beiden Jahren rund 300.000 Euro für das sogenannte Halligprogramm. Es ist geplant, im kommenden Jahr insgesamt etwa 7,9 Millionen Euro in den Vertragsnaturschutz zu investieren.

Der Jahresbericht 2014 – Jagd und Artenschutz kann telefonisch oder per e-Mail kostenlos angefordert werden (0431/988-7146 oder  Broschuere@melur.landsh.de) und ist im Internet zu finden unter:

  http://www.schleswig-holstein.de/UmweltLandwirtschaft/DE/NaturschutzForstJagd/09_Artenschutz/05_ArtenJagdschutzbericht/ein_node.html

 

[MELUR]

Gesucht: Fasanenfallwild

Das MELUR fördert in diesem Jahr ein Projekt, das sich mit den möglichen Rückgangsursachen bei dem Fasanenbesatz in Schleswig-Holstein beschäftigt. Die Untersuchungen werden vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover mit Sitz in Büsum durchgeführt. Um den Gesundheitszustand der Fasane beurteilen zu können, soll unter anderem Fasanenfallwild auf Infektionskrankheiten und andere Einflüsse hin untersucht werden. Dafür bitten wir um Ihre Mitarbeit.

 

Bitte schicken Sie Fasanenfallwild an folgende Adresse:

Prof. Dr. Ursula Siebert

Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Werftstr. 6

25761 Büsum

 

Bitte legen Sie dem Tier einen Zettel mit Ihrer Adresse, dem Funddatum und dem Umstand des Todes bei, so dass wir bei Rückfragen Kontakt mit Ihnen aufnehmen können.

Gesucht: Fasanenfallwild

Das MELUR fördert in diesem Jahr ein Projekt, das sich mit den möglichen Rückgangsursachen bei dem Fasanenbesatz in Schleswig-Holstein beschäftigt. Die Untersuchungen werden vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover mit Sitz in Büsum durchgeführt. Um den Gesundheitszustand der Fasane beurteilen zu können, soll unter anderem Fasanenfallwild auf Infektionskrankheiten und andere Einflüsse hin untersucht werden. Dafür bitten wir um Ihre Mitarbeit.

 

Bitte schicken Sie Fasanenfallwild an folgende Adresse:

Prof. Dr. Ursula Siebert

Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Werftstr. 6

25761 Büsum

 

Bitte legen Sie dem Tier einen Zettel mit Ihrer Adresse, dem Funddatum und dem Umstand des Todes bei, so dass wir bei Rückfragen Kontakt mit Ihnen aufnehmen können.

Gesucht: Fasanenfallwild

Das MELUR fördert in diesem Jahr ein Projekt, das sich mit den möglichen Rückgangsursachen bei dem Fasanenbesatz in Schleswig-Holstein beschäftigt. Die Untersuchungen werden vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover mit Sitz in Büsum durchgeführt. Um den Gesundheitszustand der Fasane beurteilen zu können, soll unter anderem Fasanenfallwild auf Infektionskrankheiten und andere Einflüsse hin untersucht werden. Dafür bitten wir um Ihre Mitarbeit.

 

Bitte schicken Sie Fasanenfallwild an folgende Adresse:

Prof. Dr. Ursula Siebert

Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Werftstr. 6

25761 Büsum

 

Bitte legen Sie dem Tier einen Zettel mit Ihrer Adresse, dem Funddatum und dem Umstand des Todes bei, so dass wir bei Rückfragen Kontakt mit Ihnen aufnehmen können.

Gesucht: Fasanenfallwild

Das MELUR fördert in diesem Jahr ein Projekt, das sich mit den möglichen Rückgangsursachen bei dem Fasanenbesatz in Schleswig-Holstein beschäftigt. Die Untersuchungen werden vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover mit Sitz in Büsum durchgeführt. Um den Gesundheitszustand der Fasane beurteilen zu können, soll unter anderem Fasanenfallwild auf Infektionskrankheiten und andere Einflüsse hin untersucht werden. Dafür bitten wir um Ihre Mitarbeit.

 

Bitte schicken Sie Fasanenfallwild an folgende Adresse:

Prof. Dr. Ursula Siebert

Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Werftstr. 6

25761 Büsum

 

Bitte legen Sie dem Tier einen Zettel mit Ihrer Adresse, dem Funddatum und dem Umstand des Todes bei, so dass wir bei Rückfragen Kontakt mit Ihnen aufnehmen können.

Gesucht: Fasanenfallwild

Das MELUR fördert in diesem Jahr ein Projekt, das sich mit den möglichen Rückgangsursachen bei dem Fasanenbesatz in Schleswig-Holstein beschäftigt. Die Untersuchungen werden vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover mit Sitz in Büsum durchgeführt. Um den Gesundheitszustand der Fasane beurteilen zu können, soll unter anderem Fasanenfallwild auf Infektionskrankheiten und andere Einflüsse hin untersucht werden. Dafür bitten wir um Ihre Mitarbeit.

 

Bitte schicken Sie Fasanenfallwild an folgende Adresse:

Prof. Dr. Ursula Siebert

Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Werftstr. 6

25761 Büsum

 

Bitte legen Sie dem Tier einen Zettel mit Ihrer Adresse, dem Funddatum und dem Umstand des Todes bei, so dass wir bei Rückfragen Kontakt mit Ihnen aufnehmen können.

Tierärztekammer und Landesjagdverband informieren: Tiere sind kein Spielzeug!

weihnachtDes einen Freud, des anderen Leid: Tierische Weihnachtsgeschenke bringen Kinderaugen zum Leuchten. Doch nicht immer hält die Freude über das neue Familienmitglied lange an – und Hund, Katze und Kaninchen landen nach den Feiertagen im Tierheim oder auf der Straße.

Alle Jahre wieder stehen Haustiere in der Weihnachtszeit bei vielen Kindern ganz oben auf dem Wunschzettel. Laut einer Studie wünschen sich rund 12 Prozent aller Nicht-Tierhalter in Deutschland ein Heimtier, die meisten von ihnen hätten gerne einen Hund (60 Prozent) oder eine Katze (28 Prozent). Die Anschaffung eines Tieres sollte jedoch gut überlegt sein, denn sie bringt eine große Verantwortung mit sich. Ein Haustier, gleich ob Kaninchen, Katze oder Hund, beansprucht zudem Zeit und verursacht nicht unerhebliche Kosten. So rechnen Ratgeber für Haustierhaltung bei der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Hundes von 15 Jahren mit Kosten in Höhe von ca. 10.000 Euro für Futter, Behandlungen und Versorgung. Nicht selten werden viele Vierbeiner deshalb nach Weihnachten im Heim abgegeben oder ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund richten viele Tierheime ab Mitte Dezember einen Vermittlungsstopp ein, das heißt es werden keine Tiere herausgegeben. Sie wollen damit voreiligen Entscheidungen und Spontankäufen entgegenwirken.
Tiere sind keine Handelsware

Wer ein Haustier halten möchte, der sollte sich im Vorfeld gründlich über dessen Verhaltensweisen und Bedürfnisse sowie die speziellen Anforderungen an eine artgerechte Haltung informieren – und sich zudem vergewissern, dass die ganze Familie mit dem neuen Zuwachs einverstanden ist. Tiere sind Lebewesen und keine Handelsware, die wie ein Spielzeug nach Weihnachten einfach wieder umgetauscht werden können. So lautet die Empfehlung des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. und der Tierärztekammer Schleswig-Holstein: Nicht unüberlegt und spontan ein Tier verschenken, sondern lieber ein Stofftier unter den Weihnachtsbaum legen. Ein Stofftier bereitet Freude, fühlt keinen Schmerz, muss nicht versorgt werden und leidet nicht, wenn es ungeliebt in der Ecke liegt.

Da gerade nach der Weihnachts- und vor der Urlaubszeit die Tierheime überfüllt sind, ist es ratsam, zuerst dort nach einem neuen Mitbewohner Ausschau zu halten. Mitleidskäufe sind jedoch absolut tabu. Voraussetzung ist – egal, ob Tierhilfe oder seriöser Züchter – die Bereitschaft, einem Lebewesen ein Zuhause auf Lebenszeit zu geben. Mit der Anschaffung eines Tieres geht man eine Verantwortung ein, die nicht nach den Feiertagen endet, sondern viel Zeit, Geduld, Umstellung und Liebe erfordert.

Verhaltensmaßregeln beim Auftreten von Hasenpest

1. Das Auftreten von Hasenpest ist nach Rücksprache mit dem zuständigen Ministerium kein Grund für das Aussetzen der Jagd auf den Hasen. Das auslösende Bakterium ist unterschwellig in den Besätzen vorhanden und es tritt immer wieder sporadisch auf. Eine Ausdünnung der Bestände wirkt sogar der Verbreitung entgegen.

2. Die Krankheit ist auf den Menschen übertragbar und führt bei Ansteckung zu Unwohlsein, Durchfall und Fieber, evtl. Anschwellen der Lymphdrüsen oder eine Bindehautentzündung. Sie ist aber gut mit Antibiotika behandelbar. Das Gesundheitsamt hat alle Hausärzte über das Auftreten informiert, sodass dort eine entsprechende Sensibilität vorhanden ist.

3. Für den Jäger gelten folgende Verhaltensmaßregeln, die eigentlich sowieso gängige Praxis im Umgang mit erlegtem Wild sein sollten:

  1. kein Hase wird an Nichtjäger weitergegeben, der nicht vorher vom Jäger aufgebrochen und abgebalgt worden ist!
  2. beim Aufbrechen wird jetzt ganz besonders auf bedenkliche Merkmale an den Innereien und am Wildkörper geschaut, insbesondere die Leber ist, wenn sie nicht scharfrandig, sondern rundrandig und geschwollen ist, ein Indiz für eine Infektion und sollte zum Verwerfen des Stückes führen. Die Jäger sind kundige Personen, was Wildbrethygiene angeht und sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein.
  3. beim Aufbrechen und Abbalgen sind heile, unbeschädigte Latexhandschuhe zu
  4. Um eine weitere Ausbreitung nicht zu befördern ist bedenkliches Wildbret und Aufbruch mindestens 50cm tief zu vergraben oder an die Tierkörperverwertung zu

Sollten Sie verendete Hasen oder Kaninchen finden, sammeln sie diese (mit Schutzhandschuhen) ein und senden sie die Tiere zur Untersuchung an das Landeslabor in Neumünster.

Landeslabor Schleswig-Holstein
Max-Eyth-Str. 5
24537 Neumünster

Bitte nutzen sie auch die Möglichkeit, die Totfunde im unserem Totfundkataster SH einzutragen (www.totfund-kataster.de), so dass wir die Möglichkeit haben, die Ausbreitung der Krankheit einzuschätzen.

Diese Information soll dazu dienen, mit der Hasenpest sachgemäß umzugehen und den Jäger in die Lage versetzen, auftretenden Diskussionen zu begegnen.

Verhaltensmaßregeln beim Auftreten von Hasenpest

1. Das Auftreten von Hasenpest ist nach Rücksprache mit dem zuständigen Ministerium kein Grund für das Aussetzen der Jagd auf den Hasen. Das auslösende Bakterium ist unterschwellig in den Besätzen vorhanden und es tritt immer wieder sporadisch auf. Eine Ausdünnung der Bestände wirkt sogar der Verbreitung entgegen.

2. Die Krankheit ist auf den Menschen übertragbar und führt bei Ansteckung zu Unwohlsein, Durchfall und Fieber, evtl. Anschwellen der Lymphdrüsen oder eine Bindehautentzündung. Sie ist aber gut mit Antibiotika behandelbar. Das Gesundheitsamt hat alle Hausärzte über das Auftreten informiert, sodass dort eine entsprechende Sensibilität vorhanden ist.

3. Für den Jäger gelten folgende Verhaltensmaßregeln, die eigentlich sowieso gängige Praxis im Umgang mit erlegtem Wild sein sollten:

  1. kein Hase wird an Nichtjäger weitergegeben, der nicht vorher vom Jäger aufgebrochen und abgebalgt worden ist!
  2. beim Aufbrechen wird jetzt ganz besonders auf bedenkliche Merkmale an den Innereien und am Wildkörper geschaut, insbesondere die Leber ist, wenn sie nicht scharfrandig, sondern rundrandig und geschwollen ist, ein Indiz für eine Infektion und sollte zum Verwerfen des Stückes führen. Die Jäger sind kundige Personen, was Wildbrethygiene angeht und sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein.
  3. beim Aufbrechen und Abbalgen sind heile, unbeschädigte Latexhandschuhe zu
  4. Um eine weitere Ausbreitung nicht zu befördern ist bedenkliches Wildbret und Aufbruch mindestens 50cm tief zu vergraben oder an die Tierkörperverwertung zu

Sollten Sie verendete Hasen oder Kaninchen finden, sammeln sie diese (mit Schutzhandschuhen) ein und senden sie die Tiere zur Untersuchung an das Landeslabor in Neumünster.

Landeslabor Schleswig-Holstein
Max-Eyth-Str. 5
24537 Neumünster

Bitte nutzen sie auch die Möglichkeit, die Totfunde im unserem Totfundkataster SH einzutragen (www.totfund-kataster.de), so dass wir die Möglichkeit haben, die Ausbreitung der Krankheit einzuschätzen.

Diese Information soll dazu dienen, mit der Hasenpest sachgemäß umzugehen und den Jäger in die Lage versetzen, auftretenden Diskussionen zu begegnen.