Landesjagdverband
Norddeutschland demonstriert in Düsseldorf
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Unsere Jagdkameraden/innen in NRW versuchen sich gegen die geplanten Änderungen im Jagdrecht zu wehren, was im Rahmen einer Demo am 18.03., in Düsseldorf zum Ausdruck gebracht werden soll.
Aus reiner Solidarität, aber auch um ein Zeichen im Norden gegen jagdfeindlichen Pläne einzelner Parteien zu setzen, sollen die Kameraden/innen in NRW an besagtem Tag aus ganz Deutschland unterstützt werden.
Damit niemand alleine fahren muss, sollen die Kräfte der „Nordlichter“ gebündelt und in Düsseldorf gemeinsam präsentiert werden. Nur so können Jägerinnen und Jäger als geschlossene Gemeinschaft wahrgenommen werden.
Daher werden Buse gechartert, um zusammen nach Düsseldorf zu reisen.
Treffpunkt: 18.03.2015 um 03:45 Uhr
Berliner Tor: bei der Feuerwache Westphalensweg 1, 20099 Hamburg
Park and Ride Parkplätze sind vorhanden
Abfahrt: 04.00 Uhr geplante Ankunft Düsseldorf gegen 09.30 Uhr
Beginn der Veranstaltung um 11.00 Uhr
Marsch zum Landtag (ab 10 Uhr Treffpunkt Oberkasseler Rheinwiese )
Ende der Veranstaltung: gegen 12.00 Uhr
Danach Zeit zur freien Verfügung. Es besteht die Gelegenheit, sich mit Jagdkameraden vor Ort auszutauschen und eventuell etwas gemeinsam zu essen.
Abfahrt: Düsseldorf 16.00 Uhr
Ankunft: Hamburg gegen 21.30 Uhr
Kosten: pro Person Hin und Rückfahrt 35.-
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei obiger Veranstaltung um einen rein privaten Ausflug handelt, der ehrenamtlich organisiert ist und für den keinerlei Haftung von Seiten der Organisatoren übernommen wird.
Verbindliche Anmeldungen bitte ausschließlich per email unter: ingo@beinroth-marketing.de
Anmeldungen sind verbindlich und geleistete Zahlungen können nicht zurück erstattet werden.
Die Fahrkostenpauschale ist bis zum 11.März auf folgendes Konto zu überweisen:
Ingo Beinroth
Postbank
IBAN DE46 2001 0020 0051 3282 01
BIC PBNKDEFF
Nachträgliche Zahlungseingänge können nicht berücksichtigt werden.
Telefonische Fragen unter Tel: 040 519 028 81
Wenn möglich bitte in jagdlicher Signalkleidung erscheinen und die Jagdhörner einpacken.
Zum Jahr des Hornes

10. J U B I L Ä U M S – F O R T B I L D U N G S S E M I N A R
von Freitag, 27. Februar – Sonntag, 01.März 2015
im Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg
Das Jubiläums Fortbildungsseminar des Landesjagdverbandes Schleswig-Holsteinen war schon weit vor Meldeschluss ausgebucht. Freuen können sich die Teilnehmer, die auch aus benachbarten Bundesländern kommen, auf interessante Seminarinhalte in Gruppen – und Kleinformationen bis hin zum Einzelunterricht. 9 erfahrene Übungsleiter, wie zum Beispiel Berufhornisten, Solotrompeter, Bundeswertungsrichter im Jagdhornblasen und Gruppenleiter aus anderen Verbänden stehen den Teilnehmern das ganze Wochenende ihr Können zur Verfügung. Immer wieder finden jedes Jahr neue Themen, wie zum Beispiel Konzertgestaltung und sogar Schnupperkurse auf der Birkenholzlure aus Schweden und dem Alphorn statt. Dieses Seminar ist ein weiterer Baustein, das jagdliche Blasen in Schleswig-Holstein zu fördern und voranzubringen.
OUTDOOR, jagd, fisch & natur – neue Messe mit Erlebniswelten

Die Träger der neuen Messe OUTDOOR jagd, fisch & natur in Neumünsters Holstenhallen: v.l.n.r Hans-Werner Blöcker (Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein), Robert Vollborn (Geschäftsführer Landessportfischerverband S-H), Dirk Iwersen (Geschäftsführer Holstenhallen Neumünster).
Idee trifft Interessenten – so darf man die Premiere der OUTDOOR, jagd, fisch & natur vom 17. – 19. April in Neumünsters Holstenhallen klassifizieren, denn der Ursprung des neuen Messeprojektes kommt aus den Fachverbänden in Schleswig-Holstein und Dänemark. Mehr als Ausstellung wünschten sich der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und der Landessportfischerverband, sowie auch der Dänische Jagdverband. Für die nördlichen Nachbarn Schleswig-Holsteins ist der Messestandort Neumünster ein gut erreichbares und attraktives Ziel.
Auf mehreren tausend Quadratmetern entsteht nun mit der OUTDOOR, jagd, fisch & natur eine Messe innerhalb und außerhalb der Holstenhallen, die zum Ausprobieren, Mitmachen, Schmecken, Fühlen und Schnuppern einlädt. Der klassische Ausstellungskomplex zu den Themen Jagd und Fischerei wird ergänzt durch Kochstudios für Wild + Fisch, Reisen und Naturerlebnis, einen elektronischen Schießstand, einen Geländewagen-Fahrparcours auf 2500 Quadratmetern, Castingsport, Hundevorführungen und sogar Bogenschießen.
Moderner Standort – klassisches Naturthema
Der Standort der OUTDOOR in den Holstenhallen Neumünster bietet für dieses ambitionierte Projekt den richtigen Rahmen. Mit 920 Veranstaltungen an zwei Standorten im Jahr zählen die Holstenhallen Neumünster zu den festen Größen im norddeutschen Messegeschehen.
Integriert in die OUTDOOR, jagd, fisch & natur sind zudem klassische Fortbildungsangebote und Veranstaltungen wie der Landesjägertag. Die Suche nach einem festen Veranstaltungsort dafür gab den Initialfunken für das neue Messeprojekt und entfaltete prompt auch Anziehungskraft für den dänischen Jagdverband und den Landessportfischerverband. Thematisch sind sich die Verbände sehr nah.
Die Themenschwerpunkte reichen von Bekleidung, Waffen, Zubehör, über Angeln und Ausrüstung bis zu Forst, Fahrzeugen, Reisen und einem umfangreichen Aktions- und Fortbildungsprogramm. Damit wird die OUTDOOR jagd, fisch & natur für erfahrene Jäger, Angler und Sportfischer genauso reizvoll wie für Besucher, die sich für die Themenkomplexe interessieren, aber zunächst mal stöbern, schauen und sich informieren wollen.
Die Fachverbände repräsentieren eine große Zahl von Mitgliedern: rund 18.000 jagdinteressierte Mitglieder zählt der Landesjagdverband, rund 17.000 Jäger zählt der Danmark Jaegerforbund allein in Südjütland an der Grenze zu Schleswig-Holstein und 39.000 Mitglieder gehören dem Landessportfischerverband an.
Tickets & Öffnungszeiten
Offen ist die OUTDOOR jagd, fisch & natur für alle interessierten Besucher von Freitag bis Sonntag (17. – 19. April) zwischen 09.00 und 18.00 Uhr. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet sechs Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Mitglieder der beteiligten Verbände erhalten gegen Vorlage ihres Mitgliedsausweises eine Freikarte. Besucher, die eine Tageskarte gelöst haben, erhalten den Eintrittspreis zurück, wenn Sie nachweislich im Wert von mindestens 30 Euro bei einem Aussteller der OUTDOOR jagd, fisch & natur eingekauft haben.
Träger der OUTDOOR jagd, fisch & natur
Ideelle Träger: Landesjagdverband Schleswig-Holstein, Landessportfischerverband Schleswig-Holstein, Danmarks Jaegerforbund
Veranstalter: Holstenhallen Neumünster, Justus von Liebig-Straße 2-4, 24537 Neumünster
Füchse in Liebesgier
„Durch den kahlen, dunklen Winterwald ist ein unheimliches, schrilles Kreischen gefolgt von heiserem Gebell und Keckern zu hören…“. So ähnlich könnte eine Horrorgeschichte beginnen. Die Ranzzeit der Füchse ist in vollem Gang.
Wer mit offenen Ohren durch die Landschaft zieht, vernimmt derzeit solche Laute. Verursacht werden diese unheimlichen Geräusche in den Wintermonaten durch ein gar nicht so unheimliches Tier: Dem Rotfuchs! Für diesen knistert die kalte Winterluft förmlich vor Erotik.
Von Januar bis Februar ist beim Fuchs Ranzzeit. Nach der geräuschvollen Kontaktaufnahme und den Kämpfen der buhlenden Fuchsmänner (Rüde) folgt ein aufwendiges Vorspiel mit der Fähe (weiblicher Rotfuchs). Der Rüde muss seiner Fähe imponieren und gleichzeitig eventuelle Nebenbuhler vertreiben.
Füchse bauen für die Jungenaufzucht einen schützenden Bau. Um dabei wenig Energie verschwenden zu müssen, baut der schlaue Fuchs meist Dachs- oder Kaninchenbauten aus. Dabei können eigenartige Wohngemeinschaften entstehen. Zu Übergriffen untereinander kommt es durch den sogenannten Burgfrieden nicht. Manchmal findet sich sogar eine Brandente als Untermieter im Fuchsbau.
Zwischen März und April gebärt – oder, wie der Jäger sagt, wölft – die Fähe vier bis fünf zunächst blinde Welpen. Füchse sieht man meist allein auf Nahrungssuche, sie leben aber in einem sozialen Familienverband. Neben der Fähe versorgt auch der Rüde die Jungen mit Nahrung. In manchen Fuchsfamilien helfen auch die älteren Geschwister aus dem Vorjahr mit. Füchse werden bis zu 15 Jahre alt.
In Abhängigkeit vom Nahrungsangebot an Mäusen, Vögeln, Regenwürmern, Obst, Aas… kann sich die Wurfgröße verändern. Größter Feind des Fuchses ist die Zerschneidung der Landschaft, der Verlust von Lebensraum, Störungen durch Menschen, die querfeldein gehen, sowie der Straßenverkehr.
Das Image des Rotfuchses ist nicht das Beste. Er ist als Krankheitsüberträger und überhungriger Räuber verrufen. Das schlechte Image spiegelt sich auch in Fabeln und Kindergeschichten wider und wird dadurch schon früh geprägt. Dabei ist der schlaue Fuchs mit den Hunden verwandt und gehört in die natürliche Nahrungskette der Natur.
Der Fuchs hat ein sehr ausgeprägten Gehör- und Sehsinn. Er hört sogar das Piepsen der Mäuse unter der Erde. Er ist einer der erfolgreichsten Kulturfolger. Eindrucksvoll ist dies in den Städten zu beobachten, in denen er beim Durchstöbern von Mülltonnen und Klauen von Schuhen erwischt wird.
Die Bejagung der Füchse durch den Menschen soll die Ausbreitung von Krankheiten wie Fuchsbandwurm, Räude und Tollwut verhindern. Als Beutegreifer bedroht der Fuchs auch seltene und geschützte Vogelarten, so dass die intensive Fuchsbejagung eine wichtige Maßnahme des Arten- und Naturschutzes ist. Aus ethisch-moralischen Gründen werden die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere während der „Setz- und Aufzuchtzeit“ natürlich nicht bejagt.
Neben dem Fell und den Fuchshaken wird in einigen Ländern sogar das Fleisch verwendet und gegessen (Fuchspfeffer). Aber in Deutschland ist der Verzehr von wildlebenden Füchsen wegen der Gefahr der Übertragung von Krankheiten verboten. Die Nutzung von Rotfuchsfellen aus der Region ist in diesem Zusammenhang eine sinnvolle Alternative zur Fellproduktion in Pelztierfarmen.
Das Horn ist Instrument des Jahres 2015
Am 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.
„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.
Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.
Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.
Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.
Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.
Das Horn ist Instrument des Jahres 2015
Am 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.
„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.
Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.
Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.
Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.
Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.
Das Horn ist Instrument des Jahres 2015
Am 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.
„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.
Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.
Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.
Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.
Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.
Das Horn ist Instrument des Jahres 2015
Am 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.
„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.
Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.
Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.
Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.
Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.
Das Horn ist Instrument des Jahres 2015
Am 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.
„Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt.“ beschreibt Jens Plücker – Schirmherr für das Hornjahr.
Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.
Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.
Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.
Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.
Neue Messe – outdoor 2015 jagd, fisch & natur in Neumünster
Die Idee reifte gründlich – im April steht nun die Premiere an: Vom 17. – 19. April wird in den Holstenhallen Neumünster die erste outdoor jagd, fisch & natur stattfinden, eine neue Messe für Norddeutschland und das südliche Dänemark. Entstanden ist das Projekt, dass in sechs Holstenhallen mit 13.000 Quadratmetern und einem Vorführgelände von 8000 Quadratmetern stattfinden wird, aus der gemeinsamen Initiative des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein und Danmarks Jaegerforbund.
Verknüpft werden die zentralen Themen Jagd und Sportfischerei mit Zubehör, Informationsveranstaltungen, Reisen und dem Thema Hund. Im Rahmen der outdoor 2015 jagd, fisch & natur findet zudem der Landesjägertag statt, aber auch Praxisvorführungen in der offenen Showküche, Praxis zum Fliegenfischen und zum Castingsport. Tontaubenschießen bietet der dänische Jagdverband an und es sind Übungsflächen für die Handhabung von Angelruten und –geräten vorhanden. Auf eigenen Flächen finden Aktionen und Vorführungen für geländegängige Fahrzeuge statt.
Ausgesprochen vielfältig ist auch das Vortragsprogramm mit namhaften Referenten. Die Informationsreihe reicht von der professionellen Nachsuche über Seehunde in Schleswig-Holstein bis zur effektiven Bejagung von Wildgänsen.
Damit kann der Norden Deutschlands erstens mit einem großen Messeprojekt an einem gut eingeführten Standort in Neumünster glänzen und bringt zudem erstmals eine Messe „grenzübergreifend“ ins Laufen. „Wir schaffen damit eine Plattform, die wir brauchen und die allen naturinteressierten Menschen, Jägern und Anglern etwas bietet: Informationsaustusch, neue und altbewährte Produkte, sowie die Möglichkeit zum Ausprobieren. Diese Messe wir ein Erlebnis sein,“ sind sich Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes, und Peter Heldt, Präsident des Landessportfischerverbandes, einig. Drei Tage kompakt, informativ und übersichtlich – so wird die outdoor 2015 jagd, fisch & natur.
Terminplanung (vorläufig)
Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag 23.05.2015 1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015 2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag 19.09.2015 UJ Schießen
Samstag 26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour Flinte
Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.
Terminplanung (vorläufig)
Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag 23.05.2015 1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015 2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag 19.09.2015 UJ Schießen
Samstag 26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour Flinte
Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.
Terminplanung (vorläufig)
Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 20.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag 23.05.2015 1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015 2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag 19.09.2015 UJ Schießen
Samstag 26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour Flinte
Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.
Terminplanung (vorläufig)
Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag 23.05.2015 1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015 2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag 19.09.2015 UJ Schießen
Samstag 26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour Flinte
Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.
Terminplanung (vorläufig)
Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag 23.05.2015 1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015 2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag 19.09.2015 UJ Schießen
Samstag 26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. – 11. 2015 Landesparcour Flinte
Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.
Die Messe Angeln & Jagen lockt bereits zum zweiten Mal in die Elbmarschenhalle nach Horst
Bereits zum zweiten Mal gastiert die Informations- und Verkaufsausstellung „AnJa – Angeln & Jagen“ vom 13. bis 15. März in der Elbmarschenhalle in Horst bei Elmshorn im Hamburger Speckgürtel. Sie zählt damit zu den drei AnJa-Veranstaltungen, die in diesem Jahr bundesweit ihre Pforten öffnen; neben Horst lockt die Messe auch nach Saarbrücken und Pirmasens. Dass die AnJa Schleswig-Holstein seit 2013 im Zweijahresturnus in Horst stattfindet, wurde vom Publikum gut angenommen.
Zahlreiche Aussteller präsentieren auch in diesem Jahr auf rund 8.000 Quadratmetern die neuesten Trends sowie Altbewährtes aus den Bereichen Jagdbedarf, Jagdmode, Anglerzubehör, Spezialbekleidung, Waffen, Boote, Geländefahrzeuge, Lederwaren sowie themenbezogene Literatur. Als ideeller Träger fungiert weiterhin der Landesjagdverband Schleswig-Holstein.
Neben einem breiten Informationsangebot begeistern zahlreiche Sonderschauen der Jagdhornbläser oder der Jagdgebrauchshunde sowie Vorführungen am Wobbler-Pool oder Vorträge zum Bodden-Angeln.
Ausrichter der AnJa – Angeln & Jagen ist die AgenturHaus GmbH mit Hauptsitz in Lübeck. Aussteller, die sich für eine Teilnahme an der AnJa interessieren, sollten sich schnell anmelden, da die besten Standflächen erfahrungsgemäß rasch vergriffen sind. Für alle Anfragen steht Branchenprofi Michael Böttcher unter der Rufnummer 0451-89906-445 oder der E-Mail-Adresse mb@angelnundjagen.com gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.
Geöffnet ist die AnJa Horst vom 13. bis 15. März täglich von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, Jugendliche von 13 bis einschließlich 17 Jahren zahlen 3 Euro, für Kinder bis 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen ist der Eintritt frei. Hunde benötigen einen gültigen Impfausweis gemäß den behördlichen Bestimmungen.
Weitere Informationen können im Internet unter www.angelnundjagen.com abgerufen werden.
Kontakt
Das AgenturHaus GmbH
Projektleitung: Michael Böttcher
Spenglerstraße 43 • 23556 Lübeck
Telefon: 0451 89906-445 • Telefax: 0451 89906-34
mb@angelnundjagen.com • www.angelnundjagen.com
Umweltminister Robert Habeck: „Der Schutz der Biodiversität verlangt enorme Anstrengungen“ …
Der Schutz der Artenvielfalt in Schleswig-Holstein ist eine zentrale Aufgabe. Das machte Umweltminister Robert Habeck heute (18. Dezember 2014) bei der Vorstellung des Jagd- und Artenschutzberichts 2014 in Kiel deutlich. „Man sieht oft nicht, was man verliert; die Gesellschaft hat sich an den schleichenden Verlust von Arten gewöhnt. Der Jagd- und Artenschutzbericht aber macht diesen Rückgang sichtbar. Er ist ein Kompendium des Niedergangs und zeigt eindrücklich, wie die Natur unter der Intensivierung der Landwirtschaft, unter dem Bau von Straßen und Gewerbegebieten leidet, wie Lebensräume verschwinden und viele Arten mit ihnen“, sagte Habeck. Dabei könne das Ende einer für uns unscheinbaren Art im ökologischen Beziehungsgeflecht unabsehbare Folgen haben.
„Die übergeordneten Probleme sind enorm; die Grundparameter stimmen nicht mehr. Es ist eine Mammutaufgabe, diesem Druck standzuhalten. Und umso wertvoller sind die kleinen, hart errungenen Erfolge im Artenschutz. Sie wären ohne die oft ehrenamtliche Arbeit von Jagd- und Naturschutzverbänden, ohne das haupt- wie ehrenamtliche Engagement vieler Menschen nicht möglich“, betonte der Minister.
Naturwald und Biotopverbünde schaffen Oasen für den Artenschutz
Genauso unternehme das Land auf der Grundlage der bundesweiten Biodiversitätsstrategie große Anstrengungen, um dem weiteren Verlust von Arten und Lebensräumen entgegenzuwirken, sagte Habeck. Diese ruhen im Wesentlichen auf drei Säulen: gesetzlicher Biotopschutz (etwa beim Erhalt wertvoller Grünlandflächen oder beim Knickschutz), Leistungen im Rahmen freiwilliger Selbstverpflichtungen des Landes (etwa bei der Ausweisung von Naturwaldflächen) und die Finanzierung von freiwilligen Maßnahmen (etwa Vertragsnaturschutz und verschiedenste Naturschutzprojekte).
Habeck erklärte: „Es geht darum, Oasen zu schaffen, in denen Tiere und Pflanzen Raum haben. Dafür haben wir beispielsweise den Naturwaldanteil den Zielen der Bundesregierung entsprechend erhöht und sind damit bundesweit Vorreiter. Solche Räume des Rückzugs gilt es, im Rahmen unseres landesweiten Biotopverbundsystems miteinander zu vernetzen.“
Artensterben bei den Wildbienen: Tiere verlieren Lebensraum
Paradigmatisch zeigt sich der Artenverlust bei der Wildbiene, Von den 296 in Schleswig-Holstein heimischen Arten stehen 163 auf der Roten Liste. 70 Arten davon sind verschollen oder ausgestorben. „Hier zeigt sich das Problem wie in einem Brennglas: Blütenreiche Lebensräume verschwinden; die Bienen verlieren ihr Nahrungsangebot“, sagte Habeck. Ziel müsse es sein, wieder mehr Blühvielfalt zu schaffen. Dabei griffen der gesetzliche Biotopschutz und freiwillige Maßnahmen wie der Vertragsnaturschutz ineinander. Auch der einzelne könne viel tun, indem er etwa im heimischen Garten eine blütenreiche Bienenweide pflanze.
Auch die Population der Mäusebussarde gibt Anlass zur Sorge: Sie ist auf begutachteten Probeflächen im Bereich Schleswig/Flensburg seit dem Jahr 2000 auf 31 Prozent des Ausgangsbestandes zurückgegangen. Im Auftrag des Umweltministeriums werden die Ursachen für den Rückgang in den kommenden Jahren untersucht und entsprechende Hilfsmaßnahmen entwickelt.
Die Bestände der Kaninchen sind ebenfalls rückläufig: Wurden in den siebziger Jahren noch 200.000 erlegt (sogenannte Kaninchenstrecke, die als mittelbarer Indikator für die Population gilt) sind es heute 9.400. In manchen Kreisen, etwa Plön und Lauenburg, kommen Wildkaninchen faktisch nicht mehr vor. Ursachen sind neben dem agrarstrukturellen Wandel und zunehmendem Druck durch Prädatoren auch Infektionskrankheiten. De facto wird in weiten Bereichen des Landes das Wildkaninchen aufgrund der Bestandsituation nicht mehr bejagt. Um dem besonderen Schutzbedürfnis des Kaninchens zu entsprechen, wurde mit der neuen Landesjagdverordnung die Jagdzeit auf diese Wildart zudem verkürzt.
Schutzmaßnahmen wirken: Erste Erfolge bei Weißstörchen und Lachseeschwalben
Erfreuliche Entwicklungen zeigten sich dagegen bei den Weißstörchen: Zwar ist der Bestand in den letzten rund 100 Jahren drastisch zurückgegangen (1907: knapp 2700 Storchenpaare), aber immerhin ist mit 270 Brutpaaren der höchste Stand seit 30 Jahren erreicht. „Das ist der intensiven Betreuung durch den Naturschutz zu verdanken. In einigen Gebieten des Landes ist es zudem gelungen, kleine Lebensräume zu sichern, insbesondere in der Eider-Treene-Sorge-Niederung“, sagte Habeck.
Beispiel für den Erfolg von Schutzmaßnahmen ist auch das Artenschutzprojekt für die Lachseeschwalbe in Dithmarschen, wo sich die einzige noch verbliebene Brutkolonie in Mitteleuropa befindet: Insgesamt wurden 34 Brutpaare festgestellt, 38 Küken wurden flügge. Damit zumindest theoretisch die Chance, dass die Population wächst. Grund für den Erfolg ist unter anderem ein besserer Schutz vor Prädatoren wie Füchsen durch bessere Zäune.
Schwerpunkt Seehunde: Höchster Bestand seit Beginn der Zählungen
Ein Schwerpunkt des Jagd- und Artenschutzberichtes ist die Situation des Seehundes im Nationalpark Wattenmeer. Seehunde unterliegen zwar dem Jagdrecht, dürfen aber seit 40 Jahren nicht mehr gejagt werden.
Der Seehundbestand hat mit etwa 13 000 Exemplaren einen Höchststand erreicht. „Seehunde sind wilde Tiere, die für den Nationalpark eine hohe Bedeutung haben. Ihr Leben und auch ihr Sterben gehört zu der Natur. Die ehrenamtlich bestellten Seehundjäger im Land kümmern sich mit großem Engagement um die Seehunde und treffen die oft schwere Entscheidung, ob sie im Falle von Krankheiten von ihrem Leiden erlösen müssen. Diese Arbeit verdient Respekt“, sagte Habeck auch mit Blick auf das Seehundsterben im November 2014.
Besonderes Augenmerk legt der Bericht auch auf den Tod der Tiere durch Müll im Meer. „Die von Menschen verursachte Vermüllung der Meere lässt Seehunde auf qualvolle Weise sterben – stranguliert durch Netzteile oder verhungert, weil der Magen voll Plastikmüll ist. Das ist unerträglich“, sagte Habeck.
Die Auswirkungen der Seehund-Influenza im Herbst konnten im Bericht noch nicht berücksichtigt werden. Angesichts des Gesamtbestandes im Bereich des schleswig-holsteinischen Wattenmeeres ist jedoch nicht davon auszugehen, dass die Erkrankung nachhaltig negative Auswirkungen auf die Seehundpopulation hat.
Weiter hohes Niveau an Bestand an Schalenwild, Niederwild rückläufig
Der Jagd- und Artenschutzbericht zeigt auch, dass die Schalenwildbestände (Rehe, Hirsche, Wildschweine) weiterhin auf einem für das waldarme Bundesland Schleswig-Holstein hohen Niveau sind. Zwar waren die Strecken im Jagdjahr 2013/2014 erstmals für alle Schalenwildarten leicht rückläufig, eine Trendwende kann daraus jedoch noch nicht abgeleitet werden. Die Regulierung der Bestände ist weiterhin eine jagdliche Daueraufgabe. Beim Niederwild (beispielsweise Hasen, Marder, Dachse) hat das Jagdjahr 2013/2014 bei fast allen Arten rückläufige Streckenergebnisse gebracht. Hierfür trägt auch der lange, schneereiche Winter 2012/2013 eine hohe Verantwortung.
Mittel für Artenschutz
In den Jahren 2013 und 2014 wurden jeweils rund 1,8 Millionen Euro (inklusive EU-Mittel) für Maßnahmen des Artenschutzes durch das Umweltministerium bewilligt. Auch im Rahmen der neuen EU-Förderperiode kann damit gerechnet werden, dass die großen Anstrengungen des Landes für den Artenschutz zumindest auf diesem Niveau gehalten werden können. Im Rahmen des Vertragsnaturschutzes wurden 2013 rund 6,8 Millionen und im Jahr 2014 6,9 Millionen Euro durch Land und Europäische Union bereitgestellt. Hinzu kamen in beiden Jahren rund 300.000 Euro für das sogenannte Halligprogramm. Es ist geplant, im kommenden Jahr insgesamt etwa 7,9 Millionen Euro in den Vertragsnaturschutz zu investieren.
Der Jahresbericht 2014 – Jagd und Artenschutz kann telefonisch oder per e-Mail kostenlos angefordert werden (0431/988-7146 oder Broschuere@melur.landsh.de) und ist im Internet zu finden unter:
http://www.schleswig-holstein.de/UmweltLandwirtschaft/DE/NaturschutzForstJagd/09_Artenschutz/05_ArtenJagdschutzbericht/ein_node.html
[MELUR]
Gesucht: Fasanenfallwild
Das MELUR fördert in diesem Jahr ein Projekt, das sich mit den möglichen Rückgangsursachen bei dem Fasanenbesatz in Schleswig-Holstein beschäftigt. Die Untersuchungen werden vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover mit Sitz in Büsum durchgeführt. Um den Gesundheitszustand der Fasane beurteilen zu können, soll unter anderem Fasanenfallwild auf Infektionskrankheiten und andere Einflüsse hin untersucht werden. Dafür bitten wir um Ihre Mitarbeit.
Bitte schicken Sie Fasanenfallwild an folgende Adresse:
Prof. Dr. Ursula Siebert
Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung
Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Werftstr. 6
25761 Büsum
Bitte legen Sie dem Tier einen Zettel mit Ihrer Adresse, dem Funddatum und dem Umstand des Todes bei, so dass wir bei Rückfragen Kontakt mit Ihnen aufnehmen können.