Rettung für das Rotwild: Landesjagdverband veröffentlicht Management- und Wegeplan

Die Grünbrücke bei Brokenlande über die A7. Ein wichtiger Bestandteil der Wanderachsen, der aber durch weitere Planungen und Baumaßnahmen in seiner Funktion bedroht ist. (Foto Frank Zabel)

Autobahnen, Siedlungen und Bahnlinien sind für Wildtiere unüberwindbare Hindernisse. Die Folgen für das heimische Rotwild sind Inzucht und Missbildungen. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. (LJV) veröffentlicht erstmals einen Rotwildmanagement- und Rotwildwegeplan (RMP). Der Verband fordert mehr Grünbrücken sowie die Sicherung und Wiedervernetzung von Lebensräumen.

Der Rothirsch ist die größte freilebende heimische Wildart. Er wird auch als König des Waldes bezeichnet, obwohl das Rotwild ursprünglich ein Bewohner der halboffenen Landschaften ist. Die Wildart wurde nach und nach durch den Menschen verdrängt und dadurch zum Waldbewohner degradiert. Nun wird auch dort der Platz eng. Durch die Zerschneidung der Landschaft und den intensiven Flächenverbrauch wird der Lebensraum des Rotwilds zunehmend kleiner. Die Folgen des menschengemachten Problems sind dramatisch.

Die Zerschneidung der Landschaft führt zur Verinselung der Teilpopulationen und Inzucht. Die Rotwild-Populationen können sich nicht mehr genetisch austauschen. „Das Rotwild ist in seinem Bestand gefährdet und wir fordern von der Politik schnelles und entschlossenes Handeln. Die Jägerschaft steht als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung“, betont der Präsident des Landesjagdverbandes, Wolfgang Heins.

Ein stark verkürzter Unterkiefer als Zeichen von Inzucht und genetischer Verarmung (Foto Gernot Maaß)

Äußeres Anzeichen der genetischen Verarmung und Inzucht des Rotwildes sind massive Missbildungen bei den Wildtieren. Dabei ist das Rotwild nur stellvertretend für viele andere Tier- und Pflanzenarten zu nennen, deren Verbreitung durch den menschlichen Einfluss ebenso eingeschränkt wird. In dem nun veröffentlichten RMP lokalisiert der LJV die Probleme so deutlich, wie es noch nie zuvor getan wurde. Gleichzeitig zeigt der Managementplan verschiedene Lösungsansätze auf und benennt weitere Problemfelder.

Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, werden in dem RMP auch die benachbarten Länder wie bspw. Dänemark miteinbezogen. „Nur durch gemeinsames und länderübergreifendes Management werden wir es schaffen, dass auch noch unsere Enkelkinder das Rotwild in Schleswig-Holstein bestaunen dürfen“, ergänzt Heins. Dabei gibt es eine Vielzahl an Chancen und innovativen Konzepten, um die letzten Wanderwege zu erhalten und eine Wiedervernetzung der Lebensräume herstellen zu können. Diese werden nun erstmals zusammengefasst und veröffentlicht. Das Ziel: Eine Rothirsch-Wanderachse von Dänemark bis Mecklenburg-Vorpommern.

 

Rotwildwegeplan

Link: Rotwild in Schleswig-Holstein Managementplan 2022-2025

Link: GIS-Layer zum Download (für Planer und Verwaltung)

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Afrikanische Schweinepest: Entschädigung für Fallwildsuche verlängert

Das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz hat die “Richtlinie für die Entschädigung von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Fallwildsuche und im Seuchenfall der Erlegung von Schwarzwild in Schleswig-Holstein” bis zum 31.08.2024 verlängert. Zur Unterstützung der Früherkennung des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (Seucheneintrag) sowie im Seuchenfall zur Feststellung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest gewährt das Land Schleswig-Holstein nach Maßgabe dieser Richtlinien und den Verwaltungsvorschriften der Landeshaushaltsordnung eine Entschädigung für den erhöhten Aufwand im Zusammenhang mit der Fallwildsuche und im Seuchenfall der Erlegung von Schwarzwild in Schleswig-Holstein.

Die Höhe der Aufwandsentschädigung beträgt 50 Euro für jedes gefundene, geborgene und beprobte Stück Schwarzwild. Im Seuchenfall erhöht sich die Aufwandsentschädigung im gefährdeten Gebiet auf 100 Euro und in der Pufferzone auf 75 Euro. Für Beprobung und Versand ist das „Merkblatt zur Beprobung von Wildschweinen zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest“ des MELUND zu beachten. Das Probenahmematerial ist bei dem örtlich zuständigen Veterinäramt erhältlich, Material zur Bergung der Kadaver kann dort ebenfalls angefragt werden.

Aufwandsentschädigung

Richtlinie für die Entschädigung von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Fallwildsuche und im Seuchenfall der Erlegung von Schwarzwild in Schleswig-Holstein

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Jungwildrettung: Drohnenförderung neu aufgelegt

Bundeslandwirtschaftsministerium stellt 3 Millionen Euro zur Verfügung. Jägerschaften können ab sofort Anträge stellen. Deutsche Wildtierrettung bietet kostenfreie Beratung an.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Deutsche Wildtierrettung (DWR) begrüßen, dass das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Drohnen mit Wärmebildtechnik fördert – die derzeit effektivste Methode für die Wildtierrettung bei der Frühjahrsmahd. Insgesamt stehen drei Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Jägerschaften können Anträge ab sofort stellen. Die Förderrichtlinien sind Ende vergangener Woche im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Verantwortlich für die Vergabe ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Antrag auf Förderung muss bis 1. September gestellt werden

Ab sofort bietet die DWR unter der E-Mail-Adresse foerdermittel@deutsche-wildtierrettung.de Beratung und Hilfe bei der Beantragung der Fördermittel an. Anträge auf Förderung müssen bei der BLE bis zum 1. September 2022 eingereicht werden. Der Antrag auf Auszahlung kann erst nach dem Kauf der Drohne gestellt werden – eingereicht werden muss dieser bereits bis zum 30. September 2022. Eine Förderung erhalten zum Beispiel Kreisjagdvereine und Jägervereinigungen auf Kreisebene als eingetragene Vereine und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Eingetragene Vereine, zu deren satzungsmäßigen Aufgaben Pflege und Förderung des Jagdwesens, Tier-, Natur- und Landschaftsschutz oder Rettung von Wildtieren gehören, können sich ebenfalls bewerben.

Was wird gefördert und wie läuft das Antragsverfahren ab?

Förderfähig sind Drohnen mit Wärmebildkameras und Home-Return-Funktion ab einer Akkulaufzeit von mindestens 20 Minuten. Der Zuschuss beträgt 60 Prozent des Anschaffungspreises, höchstens jedoch 4.000 Euro pro Drohne. Je Verein können bis zu zwei Drohnen gefördert werden. Auf den Antrag auf Förderung bei der BLE folgt der Bewilligungsbescheid. Liegt dieser vor, kann die Drohne angeschafft werden. Danach wird der Antrag auf Auszahlung gestellt und die Förderung wird ausgezahlt.

Weitere Infos bietet die Deutsche Wildtierrettung

Interessierte können sich auf der Website der Deutschen Wildtierrettung (DWR) informieren. Dort gibt es einen Überblick zu Drohnen und Wärmebildtechnik sowie Infos für Drohnenpiloten und Jagdpächter – auch zur Vereinsgründung. Für Teams, die sich bei der Deutschen Wildtierrettung registrieren lassen, ist diese kostenlos. Zudem gibt es eine kostenlose Internetpräsenz.

Quelle: PM DJV

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Landesmeisterschaften 2022: Die Ergebnisse

Hier finden Sie die Ergebnisse der Landesmeisterschaften, die vom 24. bis 25. Juni 2022 auf dem Schießstand Hasenmoor stattfanden:

Landesmeisterschaft SH 2022_Buechse_Alle-Klassen

Landesmeisterschaft SH 2022_Buechse_A-Klasse

Landesmeisterschaft SH 2022_B-Klasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Altersklasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Alle-Klassen

Landesmeisterschaft SH 2022_A-Klasse

Landesmeisterschaft SH 2022_S-Klasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Seniorenklasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Mannschaften Langwaffe

Landesmeisterschaft SH 2022_Mannschaften Kurzwaffe

Landesmeisterschaft SH 2022_Kurzwaffe_Alle-Klassen

Landesmeisterschaft SH 2022_Grosse_Kombination_Alle-Klassen

Landesmeisterschaft SH 2022_Flinte_S-Klasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Flinte_Seniorenklasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Flinte_Damenklasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Flinte_B-Klasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Flinte_Altersklasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Flinte_Alle-Klassen

Landesmeisterschaft SH 2022_Flinte_A-Klasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Damenklasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Buechse_S-Klasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Buechse_Seniorenklasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Buechse_Damenklasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Buechse_B-Klasse

Landesmeisterschaft SH 2022_Buechse_Altersklasse

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Landesmeisterschaft der Junioren: Die Ergebnisse

Hier finden Sie die Ergebnisse der Landesmeisterschaften der Junioren, die am 18. Juni 2022 in Heede stattfanden:

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Buechse_Jugendklasse

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Juniorin

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Jugendklasse

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Grosse_Kombination_Alle-Klassen

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Flinte_Juniorin

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Flinte_Jugendklasse

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Flinte_Alle-Klassen

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Buechse_Juniorin

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Buechse_Alle-Klassen

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Alle-Klassen

Landesmeisterschaft Junioren 2022_Kurzwaffe_Alle-Klassen

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Neue Rote Liste der Brutvögel Schleswig-Holsteins erschienen

FLINTBEK. Das Vogelkonzert im Frühjahrswald, die singende Feldlerche in der Agrarlandschaft oder die Möwen an der Küste – Vögel werden von vielen Menschen als prägendes Element in der Landschaft wahrgenommen. Veränderungen in der Vogelwelt und der Rückgang ehemals häufiger und landschaftsprägender Vogelarten wie Kiebitz und Feldlerche fallen daher auf – ebenso wie Neuansiedlungen und Bestandszunahmen bei auffälligeren Arten wie Seeadler und Kranich. Die seit den 1970er-Jahren erstellten Roten Listen der Brutvögel sind ein Spiegelbild dieses Wandels in der Vogelwelt Schleswig-Holsteins.

Nun ist die 6. Fassung der Roten Liste der Brutvögel Schleswig-Holsteins erschienen. Sie zeigt: Von den 216 Vogelarten, die regelmäßig in Schleswig-Holstein gebrütet haben, sind 83 Arten (38 Prozent) in eine der Gefährdungskategorien einzustufen.

Dazu gehören 22 Arten (10 Prozent), die als Brutvögel dauerhaft verschwunden sind, sodass sie als „ausgestorben“ (Rote Liste-Kategorie 0) gewertet werden müssen. Es sind Arten wie der Schreiadler, der bereits im 19. Jahrhundert durch menschliche Verfolgung ausgerottet wurde, aber auch der Brachpieper, der noch bis in die 2000er-Jahre in Schleswig-Holstein brütete. Erfreulich ist, dass mit dem Fischadler eine Greifvogelart, die ebenfalls im 19. Jahrhundert ausgerottet wurde, seit 2014 wieder zu den regelmäßigen Brutvögeln gehört und damit von der Kategorie 0 nach R („geographische Restriktion“) zurückgestuft werden konnte.

23 Arten (11 Prozent) haben in Schleswig-Holstein so starke Bestandsverluste erlitten, dass sie in die Kategorie „vom Aussterben bedroht“ (Rote Liste-Kategorie 1) eingestuft werden. Hierzu zählen mit Lach-, Brand-, Zwerg- und Trauerseeschwalbe gleich vier Seeschwalbenarten. Auch die Bekassine, die vor wenigen Jahren noch regelmäßig in Mooren anzutreffen war, musste neu in diese Gefährdungseinstufung aufgenommen werden.

Als „stark gefährdet“ (Rote Liste-Kategorie 2) werden 18 Arten (8 Prozent) angesehen. Mit Sand- und Seeregenpfeifer sowie der Küstenseeschwalbe sind ebenfalls drei Küstenvogelarten vertreten. Auch das Rebhuhn, das ehemals in der offenen Agrarlandschaft weit im Land verbreitet war, hat in den vergangenen Jahren so stark im Bestand abgenommen, dass es jetzt in diese Gefährdungskategorie aufgenommen wurde.

Zu den „gefährdeten“ Arten (Rote Liste-Kategorie 3) gehören 13 (6 Prozent) Vogelarten, darunter Kiebitz, Rotschenkel und Feldlerche. Zu den sieben Arten mit geographischer Restriktion (Rote Liste-Kategorie R) zählen beispielsweise die nur auf Helgoland brütenden Basstölpel, Trottellummen und Tordalke.

Nicht zu den Gefährdungskategorien der Roten Liste gehört die Vorwarnliste, in der 14 Arten (7 Prozent) aufgeführt werden, wie Austernfischer, Star und Wiesenpieper.

In der Analyse der Gefährdungsursachen und landschaftlichen Veränderungen sind mehrere Faktoren von Bedeutung. Für Arten der Agrarlandschaft wie Rebhuhn, Braunkehlchen und Greifvögel waren die in den 1990er- und zu Beginn der 2000er-Jahre im Zuge der EU-Flächenstilllegung vielerorts entstandenen Marktordnungsbrachen günstige Lebensräume. Mit dem Umbruch der Brachen und dem verstärkten Maisanbau ab Ende der 2000er-Jahre verloren viele Arten ihren Lebensraum.

Ein weiterer Faktor, der in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, ist die Prädation von Gelegen und Jungvögeln sowie zum Teil auch brütenden Altvögeln vor allem durch Fuchs und Marderhund sowie Wanderratten. Dies führt dazu, dass viele Küsten- und Wiesenvogelarten, die ihre Brutplätze im Feuchtgrünland, in Salzwiesen, auf Strandwällen und in Dünen haben, einen stark verminderten Bruterfolg aufweisen, der langfristig nicht zur Erhaltung der Population ausreicht. Orte mit gutem Bruterfolg waren bis vor wenigen Jahren die Halligen und die nicht mit dem Festland verbundenen Inseln. In den vergangenen Jahren dringen jedoch Fuchs und Marderhund über die befestigten Lorendämme auf die Halligen vor und die nicht mit dem Festland verbundenen Inseln und Halligen werden von Wanderratten schwimmend erreicht. Um wieder einen besseren Bruterfolg zu ermöglichen, sind daher dringend weitere Maßnahmen im Rahmen eines Prädationsmanagements auf den Halligen und in anderen wichtigen Brutgebieten erforderlich.

Hinzu kommt als Folge des Klimawandels eine Zunahme von Extremwetterlagen während der Brutzeit, wie zuletzt die Hochwasser-Ereignisse an der Nordseeküste Ende Mai 2022, als viele Gelege und kleine Junge weggeschwemmt wurden. Auch auf die starke Abhängigkeit der Küstenvögel von ihren Beutetieren haben klimatische Veränderungen einen großen Einfluss, denn für ein erfolgreiches Aufwachsen der Jungvögel müssen beispielsweise für Seeschwalben Schwarmfische wie Hering und Stint im richtigen Zeitraum in der entsprechenden Größe in großer Zahl vorhanden sein. Diese negativen Entwicklungen sind besorgniserregend, da die Brutvogelbestände des Wattenmeeres zum Teil nationale und im Fall von Austernfischer und Säbelschnäbler sogar große internationale Bedeutung haben.

Positive Entwicklungen sind beispielsweise die wieder ansteigenden Brutbestände bei Weißstorch und Steinkauz im Zusammenhang mit gezielten Artenhilfsprogrammen. Auch von der Ausweisung der Naturwaldflächen haben Brutvögel profitiert. In der Agrarlandschaft haben sich mit den Wilden Weiden der Stiftung Naturschutz und auf Flächen der Vertragsnaturschutzprogramme zumindest kleine Refugien für Vogelarten entwickelt. Durch die ganz aktuell mit den politischen Entwicklungen in der Ukraine verbundenen Forderungen nach einer erneuten Nutzungsintensivierung drohen diese Errungenschaften des Naturschutzes jedoch wieder verloren zu gehen, sodass insbesondere für die Agrarvogelarten die Zukunftsaussichten unsicher sind.

Die Erstellung von Roten Listen erfordert ein großes Wissen über die Bestände und die Bestandsentwicklungen. In Schleswig-Holstein sind neben den vom Land beauftragten Erfassungen die von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft für Schleswig-Holstein und Hamburg (OAGSH) zusammengestellten und ausgewerteten ehrenamtlich erhobenen Beobachtungsmeldungen die entscheidende Datengrundlage. Die vorliegende Rote Liste wurde daher auch gemeinsam von beruflichem und ehrenamtlichem Naturschutz erstellt. Beim Schutz der Vogelwelt müssen Akteure aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten, um eine artenreiche Brutvogelwelt zu bewahren – denn Artenvielfalt ist Lebensqualität!

Die Rote Liste ist beim LLUR, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek, für 5 Euro zuzüglich Porto erhältlich. Sie kann per Post, per E-Mail an broschueren@llur.landsh.de oder telefonisch unter 0 43 47 / 704-230 bestellt werden. Zudem ist sie online kostenlos abrufbar unter http://www.umweltdaten.landsh.de/nuis/upool/gesamt/schmetterlinge/rl_voegelgesamt.pdf

PM Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein

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Landesbläserwettbewerb 2022: Die Ergebnislisten

Ein Bericht folgt in Kürze …

Landesbläserwettberwerb 2022: Die Ergebnislisten

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Eiche zu Ehren Hans-Albrecht Hewickers gepflanzt

Am Freitag, den 03. Juni wurde zu Ehren Hans-Albrecht Hewickers eine Eiche im Hegelehrrevier Grönwohld gepflanzt. Damit ehrt der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) sein langjähriges Mitglied Forstdirektor a. D. Hans-Albrecht Hewicker mit einer besonderen Geste. Für jahrzehntelanges Engagement als Mitglied und Vorsitzender des Arbeitskreises Schalenwild (AK) im LJV wurde die „Hewicker-Eiche“ gepflanzt. Die Ehrung wurde bereits auf dem Landesjägertag Anfang April verkündet. Gemeinsam mit LJV-Präsident Wolfgang Heins, den Vizepräsidenten Andreas-Peter Ehlers und Stephan Gülck sowie LJV-Geschäftsführer Marcus Börner und Olaf Malmström (Vorsitzender AK Schalenwild) fand die Ehrung statt. Hewicker, der seit vielen Jahren auf Kreis-, Landes-, Bundes- und EU-Ebene engagiert ist, erhielt bereits 2019 die DJV-Verdienstnadel in Gold. Bereits 2012 erhielt Hewicker das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten. Die Liste seines unermüdlichen Engagements rund um die Themen Jagd, Wild und Natur ist lang. Seit 1973 verheiratet mit Margit Hewicker, ist Hewicker Vater von fünf Söhnen und Großvater von zur Zeit acht Enkelkindern. Die Ehrung wurde von den „Altenhofer Dachsen“ musikalisch umrahmt und fand unter Leitung von Wildmeister (DJV) Christopher von Dollen statt.

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Offen und transparent: Verbandsbericht veröffentlicht

Mit dem Verbandsbericht beschreibt der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. nicht nur das zurückliegende Jahr, sondern stellt in kompakter und transparenter Weise die Arbeiten und Aktivitäten des Verbandes aus dem vergangenen Geschäftsjahr vor.

„Für alle, die sich schon immer gefragt haben – Wofür verwendet der LJV seine Mitgliedsbeiträge? Was macht die Landesjägerschaft eigentlich so alles? – bietet der Verbandsbericht einen guten Überblick. Mit diesem Bericht konnten wir erneut unserem Versprechen nach mehr Information und Transparenz gegenüber unseren Jägerinnen und Jägern gerecht werden“, freut sich LJV-Präsident Wolfgang Heins.

Der Jahresbericht erklärt Schwerpunktthemen aus Jagdpraxis und Wissenschaft, stellt neue Funktionsträger vor und erläutert anschaulich die Aktivitäten des Verbandes. Außerdem legt er Budget, Ausgaben und die Personalsituation des Verbandes offen. Ergänzt durch zahlreiche Farbfotos, weiterführende Informationen und den LJV-Ansprechpartnern bietet er interessierten Lesern eine gute Übersicht der zurückliegenden Verbandsarbeit.

Verbandsbericht LJV-SH 2021/2022

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Landesparcoursschießen der Mannschaften 2022

Ein Bericht folgt in Kürze!

 

Hier finden Sie die Ergebnisse des Landesparcoursschießens der Mannschaften, das am 21. Mai 2022 in Heide stattfand:

Landesparcoursschießen-Mannschaft 2022 Flinte Alle-Klassen

Landesparcoursschießen-Mannschaft 2022 Flinte Offene Klasse

Landesparcoursschießen-Mannschaft 2022 Mannschaften Langwaffe

Landesparcoursschießen-Mannschaft 2022 Flinte Jugendklasse

Landesparcoursschießen-Mannschaft 2022 Flinte Damenklasse

Landesparcoursschießen-Mannschaft 2022 Flinte Alt-Sen-Klasse

 

 

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Wildtier-Kataster: Erfassung von Feldhase & Wildkaninchen

Zum vierten Mal werden die Vorkommen und Besätze der Feldhasen und zum siebten Mal die der Wildkaninchen erfasst. Ebenso stellen die durchgeführte Bejagung und die Angabe der Jagdstrecken in den Revieren wichtige Informationen für die Situation der Populationen dar. Zusätzlich erlauben gemeldete Krankheitsfälle eine Einschätzung über den Gesundheitsstatus dieser beiden Tierarten. Gerade die Beobachtung von meldepflichtigen Tierseuchen in den Revieren wie der Brucellose beim Feldhasen ermöglicht eine schnelle Reaktion und Lokalisation gefährdeter Bereiche zum Schutz anderer Wildtiere sowie des Menschen. Deshalb bitten wir darum, Revierdaten dieser Arten zu melden, denn nur so können wir einen möglichst umfassenden Einblick in die Bestandssituation erhalten.

Warum ist das Monitoring wichtig?

Mit der kontinuierlichen Beobachtung und Erfassung in den Revieren können die Besätze von Wildkaninchen und Feldhasen dokumentiert, verglichen und aktuelle Entwicklungen abgelesen werden. Schlussfolgerungen über den Zustand von Populationen sowie eventuell notwendige Schutzmaßnahmen können nur effizient gestaltet und umgesetzt werden, wenn sich möglichst viele Jägerinnen und Jäger aus allen Naturräumen Schleswig-Holsteins beteiligen.

Feldhase (Lepus europaeus)

Der anpassungsfähige Feldhase besiedelt Schleswig-Holstein flächendeckend. Die Populationsentwicklungen können dank der bereits erfolgten WTK-Erfassungen sowie der Scheinwerfertaxationen mit systematischen Zählungen aus den Referenzrevieren gut beschrieben werden.

Während der letzten WTK-Erfassung im Jahr 2017 zeigte sich beim Feldhasen ein eher rückläufiger Sommerzuwachs. Die zurückgehenden Jagdstreckenmeldungen im Zeitraum von 2004 (n= 56.954) bis 2020 (n= 16.442) zeigen einen ähnlichen Trend der Feldhasenentwicklung auf. Im Jahr 2021 bewegen sich die Schwankungen kurzfristig zwischen 25 (Marsch)und 14 Feldhasen / km² (Geest) in ganz Schleswig-Holstein. Wie sich dieser Trend fortführen wird, kann nur durch die Mitarbeit der Jägerinnen du Jäger an der diesjährigen WTK-Erfassung sowie den kontinuierlichen Scheinwerfertaxationen bestimmt werden.

Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)

Bei der letzten WTK-Erfassung im Jahr 2017 konnte das Wildkaninchen zwar noch landesweit beobachtet werden, jedoch wurden nur noch, selten „starke“ Besätze (n > 200) verzeichnet. Die aktuelle Einstufung der Roten Liste als gefährdet, stimmt somit mit den letzten WTK-Ergebnissen überein.

Die ehemalige und die aktuelle Ausbreitung von RHD sowie das Auftreten der neuen Virusvariante RHDV-2 hat einen wesentlichen Einfluss auf die Bestandsentwicklung des Wildkaninchens. Auch hier kann nur durch die Mitarbeit der Jägerinnen und Jäger der weitere Verlauf erfasst werden. Hinzu kommt, dass RHDV-2 auch für den Feldhasen infektiös ist. Wir bitten deshalb alle Jägerinnen und Jäger auch beim Feldhasen genau auf erkrankte Tiere zu achten und uns ihre Beobachtungen zu melden.

Die an das WTK weitergeleiteten Daten zu Vorkommen, Krankheiten und die Jagdstrecken sind die Basis für repräsentative Aussagen zum Zustand der Feldhasen- und Wildkaninchenpopulationen Schleswig-Holsteins. Ohne die wertvollen Beobachtungsdaten aus der Jägerschaft könnten keine fundierten Einschätzungen über den Status, Entwicklungen oder Gefährdungen dieser Tierarten erfolgen, da es ansonsten keinerlei systematische Beobachtungen oder Erfassungen unserer Wildtiere gibt. Nur mit Hilfe belegbarer Entwicklungen und anhand aktueller Zahlen zu den Bestandsentwicklungen können vom Landesjagdverband auch Maßnahmen und Schutzkonzepte von der Politik eingefordert werden.

Wie melde ich meine Ergebnisse?

Die Erfassung kann entweder über den klassischen Erfassungsbogen handschriftlich ausgefüllt werden oder bequem über die Online-Eingabe eingereicht werden. Pro Jagdbezirk darf ausschließlich eine Erfassung eingereicht werden. Die Erfassung kann vom Revierinhaber oder einer beauftragten Person in Absprache mit dem Revierinhaber eingereicht werden. Bitte geben Sie den schriftlichen Erfassungsbogen bis zum 31. Juli 2022 an den zuständigen Hegeringleiter oder tätigen Sie bis zum 31. Juli 2022 die Eingabe über die Online-Plattform.

Wir möchten uns für Ihr ehrenamtliches Engagement am WTK SH bedanken, denn nur durch Ihre Kooperation sind ein langfristiges Monitoring und ein Schutz unserer heimischen Wildtiere möglich!

Hier geht es zur Online-Eingabe des Wildtierkatasters
Hier geht es zum handschriftlichen Erfassungsbogen

Sie möchten zukünftig die Online-Eingabe nutzen? Um Ihnen den Einstieg in die Online-Eingabe zu erleichtern, haben wir ein Erklärvideo/Video-Tutorial erstellt, in dem das Ausfüllen des Onlinebogens erläutert wird. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen unter melden@wtk-sh.de zur Verfügung.

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„Hier entlang, bitte“ – Besucherlenkung in der Barker Heide

Heidelandschaften zählen zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen Schleswig-Holsteins. Bereits seit 1938 wird die Heidepflege im Naturschutzgebiet (NSG) Barker Heide umgesetzt.

Das an den Segeberger Forst angrenzende Naturschutzgebiet bietet nicht nur Moorfröschen, Moorlilien und dem Lungenenzian einen geeigneten Lebensraum, sondern auch Spaziergängern ein besonderes Naturerlebnis. Um Konflikten zwischen Mensch und Tier vorzubeugen, sind gezielte Besucherlenkungen oftmals ein notwendiger Schritt.

Jens-Werner Göttsch, Sascha Klaffs (NSG-Betreuer), Carsten Schrödter und Katharina Göttsch haben unter anderem Holzgeländer errichtet, um wieder Rückzugsgebiete fürs Wild zu schaffen

Dementsprechend setzten sich die Schutzgebietsbetreuer des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein Jens-Werner Göttsch und Sascha Klaffs gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Stiftung Naturschutz für gezielte Maßnahmen zur Besucherlenkung ein. Ein besonderer Dank gilt hierbei auch den Jägern aus Bark I, Carsten Schrödter und Katharina Göttsch, für ihre tatkräftige Unterstützung.

So wurden zum Beispiel zum Schutz von Bodenbrütern, wie der Heidelerche und dem Kranich einige Wege und illegale Trampelpfade durch Schlagbäume und Naturholzlatten gesperrt. Ebenso wurden Schlagbäume als Wegsperrungen installiert, sodass die Wildtiere nicht mehr in ihren Einständen und Rückzugsgebieten gestört werden. Die Aufklärung der Besucher über die getroffenen Naturschutzmaßnahmen soll das Verständnis und die Kooperation verbessern.

Aufgrund der positiven Resonanz planen die Schutzgebietsbetreuer weitere Maßnahmen, die nicht nur den schützenswerten Arten im Naturschutzgebiet (zugutekommen, sondern auch den Besuch des Naturschutzgebietsweiter ermöglichen sollen.

 

Jens-Werner Göttsch

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Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Ausbildung Kauffrau/-mann (m/w/d) für Büromanagement vor den Toren Kiels

Ausbildung Kauffrau/-mann (m/w/d) für Büromanagement im Land zwischen den Meeren – einzigartig Schleswig-Holstein

Wer wir sind?

Mehr als 17.500 Mitglieder in 20 Kreisjägerschaften, das ist der Landesjagdverband Schleswig-Holstein. Unsere Aufgabe: Der Schutz der Fauna und Flora unseres Bundeslandes. Als anerkannter Naturschutzverband und Träger der freien Jugendhilfe verfügen wir über ein hoch spanendes Aufgabenfeld. Wir bieten Auszubildenden für Büromanagement die Möglichkeit, bei uns eine ganz besondere und facettenreiche Ausbildung abzuleisten. Besonders wichtig ist unserem jungen Team Dein Blick über den „Tellerrand“!

Deine Aufgaben:

  • allgemeine Büro-, Verwaltungs- und Sekretariatsdienste
  • Terminplanung und Durchführung
  • Überwachen von Terminarbeiten und betreuen diverse Weiterbildungsveranstaltungen
  • Einblicke in crossmediales Arbeiten und Öffentlichkeitsarbeit

Das bringst Du mit:

  • Mittlerer Schulabschluss oder allgemeine Hochschulreife
  • Führerscheinklasse B
  • Interesse an der Verbandsarbeit
  • Belastbarkeit und Teamfähigkeit
  • Bereitschaft auch selbstständig und eigenverantwortlich zu Arbeiten
  • Bestandene Jägerprüfung oder das Ziel die Jägerprüfung abzulegen
  • gute Kenntnisse im Umgang mit MS-Office (Excel, Word, PowerPoint, Teams)

Wir bieten Dir:

  • eine leistungsgerechte Ausbildungsvergütung nach IHK-Vorgaben
  • eine Möglichkeit zur betriebliche Altersvorsorge
  • ein modernes und innovatives Arbeitsumfeld
  • eine zielorientierte Einarbeitung in Deine Aufgaben
  • eine herausragende Teamkultur mit kurzen Kommunikationswegen
  • einen vielseitigen Ausbildungsbetrieb direkt vor den Toren Kiels
  • Einblicke in die Verbandsarbeit und crossmediales Arbeiten
  • betriebsinterne Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Kontakte zur schleswig-holsteinischen Jägerschaft
  • eine abwechslungsreiche, facettenreiche Ausbildung mit Eigenverantwortung und Freiraum für eigene Ideen in einem jungen Team
  • die Möglichkeit, Deinen Hund mitzubringen

Deine Bewerbung:

Schicke uns Deine Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Kopie des letzten Zeugnisses) per Email an info@ljv-sh.de. Bewerbungsschluss ist der 15.6.2022.

Bitte beachte, dass Deine Bewerbung als PDF-Dokument übersandt wird.

Wir fördern die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen sind daher ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind erwünscht. Dies gilt auch für Gleichgestellte im Sinne von § 2 Sozialgesetzbuch – Neuntes Buch – (SGB IX) oder für Personen, die danach gleichgestellt werden können (Grad der Behinderung von mindestens 30). Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.

Dein Ausbildungsstart:

Deine Ausbildung in unserem Team startet am 01. August 2022.

Dein Ansprechpartner bei allen Fragen:

Geschäftsführer Marcus Börner

📍 Böhnhusener Weg 6 • 24220 Flintbek

☎ 04347-9087 0

✉ info@ljv-sh.de

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Krähenjagd: Intensivseminare mit Lockjagd-Experte Nils Kradel

Krähen haben einen erheblichen Einfluss auf das Niederwild und richten große Schäden in der Landwirtschaft an. Sie gehören zu den intelligentesten Vögeln der Welt. Nicht umsonst gilt die Krähenjagd als sehr anspruchsvoll. Doch die meisten Fehler sind vermeidbar. Sie sind neugierig geworden? Die LJV-Krähenjagdseminare mit Lockjagd-Experte Nils Kradel zeigen Ihnen, wie erfolgreiche Krähenjagd funktioniert!

Termin am 25. Juni
Termin am 27. August

 

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Landesjägertag 2022: Präsident wiedergewählt

Die Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV) fand am 09. April 2021 erstmals seit zwei Jahren wieder in Präsenz statt. Auf der Tagesordnung standen neben Berichten und den Finanzen auch Wahlen. Präsident Wolfgang Heins wurde einstimmig für eine weitere Amtszeit gewählt. Andreas-Peter Ehlers wurde zum Vizepräsidenten wiedergewählt. Der Landesjägertag fand im Rahmen der Messe „Outdoor jagd & natur“ in den Holstenhallen in Neumünster statt. Ministerpräsident Daniel Günther hielt das Grußwort.

Erstmals seit zwei Jahren konnte der Landesjägertag wieder Präsenz stattfinden. Die Delegiertenversammlung fand am 09. April 2020 im Rahmen der Messe „Outdoor jagd & natur“ in den Neumünsteraner Holstenhallen statt. Auf der Tagesordnung standen der Bericht des Präsidenten Wolfgang Heins sowie Wahlen für die zukünftige Ämterbesetzung des Präsidiums. Ministerpräsident Daniel Günther hielt das Grußwort. In seiner Rede stärkte Günther den Jägerinnen und Jägern des Landes den Rücken und dankte für die ehrenamtliche Arbeit, die tagtäglich in den Revieren geleistet wird. Ebenso sprach der Ministerpräsident das Gänse- und Wolfsmanagement sowie die Sanierung der Schießstätten an.

LJV-Präsident Wolfgang Heins nahm in seinem Bericht ebenfalls Bezug auf die Sanierung der Schießstände. Hier forderte Heins die Unterstützung des Landes in finanzieller Hinsicht. Besonderen Fokus legte der Präsident auf die anstehenden Landtagswahlen. Heins thematisierte dabei ebenso die Unverhandelbarkeit des Muttertierschutzes sowie die Forderung nach einem verbindlichen Wildwegeplan für Schleswig-Holstein. Hier müsse die Landesregierung tätig werden, bevor es zu spät sei, mahnte Heins. In Richtung Wolf forderte Heins endlich Rechtssicherheit für Jägerinnen und Jäger.

Auf der Tagesordnung standen außerdem Wahlen. Wolfgang Heins wurde einstimmig für eine weitere Amtszeit zum Präsidenten gewählt. Einstimmig wählten die Delegierten Andreas-Peter Ehlers erneut zum Vizepräsidenten und Jörg Sticken zum Schriftführer. Als neue Beisitzer wurden Wulf-Heiner Kummetz Kreisjägerschaft (KJS) Lübeck und Jens Harder (KJS Steinburg) jeweils gewählt. Claus-Henrick Estorff (KJS Plön) wurde zum Kassenprüfer gewählt. Dem Präsidium gehören nicht mehr an Herbert Häger (KJS Dithmarschen Nord) und Henning Höper (KJS Oldenburg). Die Amtszeiten endeten jeweils regulär.

In weiteren Punkten wurden besonders verdiente und engagierte Mitglieder aus den Reihen der Landesjägerschaft geehrt. Klaus-Heinrich Laß erhielt das DJV-Hegeabzeichen. Mit der DJV-Verdienstnadel in Bronze wurden Henrik Löffler und Henning Höper ausgezeichnet. Margitta Albertsen und Axel Claußen erhielten die DJV-Verdienstnadel in Silber für ihre Verdienste. Das Ehrenmesser des Landesjagdverbandes und somit die höchste Auszeichnung des Verbandes erhielten Dr. Dieter Junkelmann, Herbert Häger und Otto Witt. Eine besondere Ehre wurde Hans-Albrecht Hewicker zuteil. Ihm zu Ehren wird im Hegelehrrevier des Verbandes eine „Hewicker-Eiche“ gepflanzt.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Der Voranschlag für das Haushaltsjahr 2023 wurde einstimmig angenommen. Vizepräsident Andreas-Peter Ehlers verlieh abschließend den Hubertus Cup für die beste Jugendarbeit innerhalb des Verbandes. Der erste Preis ging an die „Jungen Jäger Steinburg“. Die Kreisjägerschaft Kiel landete auf Platz zwei. Platz drei ging an das Revier Großenaspe. Im Anschluss folgte die Trophäenbesprechung durch Jan-Wilhelm Hammerschmidt (Kreisjägermeister Plön, Arbeitskreis Schalenwild), der die Auswertung der diesjährigen Landestrophäenschau bekannt gab sowie einen Überblick über den landesweiten Zustand des Schalenwildes lieferte. Musikalisch auf höchstem Niveau umrahmt, wurde die Veranstaltung von den Jagdhornbläsern der Bläsergruppe Neumünster und dem Jagdhornbläsercorps Freischütz Eutin.

 

PM LJV

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Infos zur Landestrophäenschau 2022

Zur Vorbereitung der Landestrophäenschau 2022

Anlässlich des Landesjägertages am 9. April 2022 soll wieder eine Landestrophäenschau im Rahmen der Outdoor-Messe in Neumünster (08.-10.04.2022) durchgeführt werden.

Da die Landestrophäenschau in den Jahren 2019 und 2020 wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, soll bei der diesjährigen Landestrophäenschau die Möglichkeit bestehen, Trophäen aus den 3 Jagdjahren 2019, 2020 und 2021 zu bewerten und auszustellen. Da das Platzangebot an den Stellwänden begrenzt ist, kann jede Kreisjägerschaft drei Trophäen von jeder Schalenwildart anliefern.

Dazu sollen die jeweils drei stärksten Trophäen aller Schalenwildarten oder die zwei stärksten und eine abnorme oder besonders interessante Trophäe, die in den Jagdjahren 2019 und 2020 sowie im abgelaufenen Jagdjahr 2021 zur Strecke gekommen sind (auch als Fallwild), dort ausgestellt werden. Es soll auch in diesem Jahr vorweg eine Bewertung der angelieferten Trophäen erfolgen.

Die Umsetzung dieses Vorhabens erfordert die Anlieferung der Trophäen in den Kongressräumen im Foyer Nord der Holstenhallen in Neumünster schon am Mittwoch, den 6. April zwischen 16.00 und 18.00 Uhr. Es werden nur Trophäen angenommen, die mit einem vollständig ausgefüllten Trophäenanhänger versehen sind, auf dem die Rubriken „Gewicht der Trophäe“ und „Bemerkungen“ nicht ausgefüllt sein sollen. Unterkiefer sollen den Trophäen nicht beigefügt sein und werden nicht entgegengenommen. Für jede empfangene Trophäe wird eine Quittung an den Einlieferer übergeben, die bei Wiederabholung am Sonntag, den 10. April zwischen 17.00 und 18.00 Uhr zurückzugeben wird, nachdem auf ihr der Rückempfang bestätigt wurde. Ohne Vorlage dieser Quittung wird keine Trophäe herausgegeben!

Die am Mittwoch angelieferten Trophäen werden am Donnerstag bewertet und anschließend im Forum aufgehängt, wo sie während der Öffnungszeiten der Messe von den Messebesuchern besichtigt werden können.

Für die Bewertung werden alle Trophäen (Ausnahmen Muffelwild und Schwarzwild) vom Brett abgenommen und so weit demontiert, dass eine Gewichtsfeststellung ohne Fremdkörper möglich ist. Keilerwaffen können nur bewertet werden, wenn der Umfang der Gewehre ermittelt werden kann. Aufgeklebte Gewehre können nicht bewertet werden, da die Ermittlung der Umfänge in dem Zustand nicht möglich ist. Für jede Trophäe wird eine Ergebnisurkunde für die Bewertung erstellt und mit einer Medaille zurückgegeben. Mit der Anlieferung der Trophäen erklärt der Inhaber sein Einverständnis mit dem vorstehend geschilderten Vorgehen.

Es ist vorgesehen, alle Trophäen zu fotografieren. Wenn ein Inhaber nicht damit einverstanden ist, dass seine Trophäe fotografiert wird, soll dieses auf der Rückseite des Trophäenanhängers vermerkt werden. Wenn dieser Vermerk nicht vorliegt, wird vom Einverständnis des Inhabers ausgegangen.

Sollten bei Rückgabe der Trophäen Verluste oder Beschädigungen festgestellt werden, sind diese unmittelbar zu reklamieren.

Das vorstehend geschilderte Vorgehen kann unseren Einblick in und unsere Information über die Entwicklung unserer Schalenwildbestände deutlich verbessern und liegt daher in unser aller Interesse. Es wäre deshalb wünschenswert, dass sich möglichst alle Erleger oder Inhaber infrage kommender Trophäen an diesem Vorhaben beteiligen und die Kreisjägerschaften trotz des frühen Termins rechtzeitig über die Entsendung entscheiden und den An- und Abtransport organisieren.

Olaf Malmström

Kontakt: schalenwild@ljv-sh.de

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Landesjägertag 2022

EINLADUNG  für Delegierte

zum Landesjägertag 2022

09. April 2022 in den Holstenhallen Neumünster, Halle 2

Einlass ab 9.30 Uhr über den separaten Eingang am Restaurant,
Beginn der Versammlung um 10.00 Uhr

Offen für alle Mitglieder des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V.

  • Begrüßung
    • Bläsergruppe Hohner Harde
  • Grußwort des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein
    • Daniel Günther
  • Jagdpolitische Ausführungen des Präsidenten des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein
    • Wolfgang Heins
  • Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und der Stimmberechtigung
  • Totenehrung
  • Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 26.06.2021
  • Vorstellung des Jahresberichtes, Wolfgang Heins
  • Bericht des Schatzmeisters und Aussprache, Peter Stodian
  • Kassenprüfungsbericht  und Entlastung des Vorstandes
  • Genehmigung Voranschlag 2023
  • Wahlen:
    • einer Präsidentin/ eines Präsidenten
    • einer Vizepräsidentin/ eines Vizepräsidenten
    • einer Schriftführerin/ eines Schriftführers
    • einer Beisitzerin/ eines Beisitzers
    • einer Beisitzerin/ eines Beisitzers
    • einer Rechnungsprüferin/ eines Rechnungsprüfers
  • Ehrungen
  • Verleihung Hubertus-Cup
  • Verschiedenes
  • Besprechung der Trophäen

 

Mit freundlichen Grüßen

und Waidmannsheil

 

Wolfgang Heins                    Andreas Peter Ehlers           Stephan Gülck

Präsident                               Vizepräsident                        Vizepräsident

 

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Die 6. „OUTDOOR jagd & natur” 2022 steht in den Startlöchern

In wenigen Tagen findet vom 8. bis 10. April die 6. „OUTDOOR jagd & natur” in den Holstenhallen Neumünster statt! Drei Tage lang lädt die große norddeutsche Jagd- und Outdoormesse alle Jäger, Angler, Naturfreunde und Outdoorfreaks ein, sich über neue Trends und aktuelle Produkte zu informieren und sich unter Gleichgesinnten auszutauschen. Die Veranstaltung wird von den Mitinitiatoren der Landesjagdverbände Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Danmarks Jaegerforbund und dem Landessportfischerverband Schleswig-Holstein seit Anbeginn an partnerschaftlich organisiert.

Eröffnung der 6. „OUTDOOR jagd & natur” mit Gästen aus Politik und Wissenschaft, von Verbänden, Partnern und Ausstellern

Die Eröffnungsveranstaltung am Freitag, den 8. April 2022, um 10 Uhr im Forum der Holstenhallen Neumünster moderiert der NDR-Moderator Christopher Scheffelmeier. Nach einer offiziellen Begrüßung durch den Geschäftsführer der Holstenhallen Neumünster Dirk Iwersen, hält Professor Dr. rer. nat. Joachim Schrautzer, Christian-Albrechts-Universität Kiel einen Impulsvortag zu dem Thema: „Die Vielfalt der Wälder geht verloren – was sind die Ursachen, was können wir tun?” Anschließend daran findet eine Gesprächsrunde zu Natur und Mensch in Naherholungsgebieten statt. An der Diskussion beteiligen sich die Politiker Silke Backsen (Bündnis 90/Die Grünen), Oliver Kumbartzky (FDP), Thoma Losse-Müller (SPD) und Heiner Rickers (CDU). Ab 11 Uhr findet ein Meinungsaustausch zwischen Gästen und Vortragenden statt.

Diese Highlights erwarten Besucher:

  • Erste Publikumsmesse des Jahres im Jagdbereich, auf der Neuheiten aus den Bereichen Waffen, Optiken, Bekleidung und Zubehör gekauft werden können
  • Trophäenschau des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein: mit Erläuterungen über die Lebensweise und Gesundheit unseres Wildes in Norddeutschland auf Deutsch und Dänisch
  • Tägliche Vorführungen von Jagdgebrauchshunden und Infos zu 17 Hunderassen in Halle 1
  • Die Austauschplattform für norddeutsche und dänische Jäger
  • Interessierte können sich am Stand von Danmarks Jægerforbund im jagdlichen Bogenschießen ausprobieren
  • zahlreiche Seminare und Fortbildungsveranstaltungen beschäftigen sich mit spannenden jagdlichen Themen wie dem „Jagdschutz in der Praxis”, „Erbrecht für Jäger” oder mit „Wölfen in Schleswig-Holstein“. Auch Fortbildungen für Angler werden angeboten. Alle Vorträge finden Sie auf der Homepage unter: www.outdoor-holstenhallen.com
  • Aug’ in Aug’ mit faszinierenden Greifvögeln – bei den Falknern vom Deutschen Falkenorden
  • Nachbau der „Walden Hütte“: Auf den Spuren des Naturkundlers Henry David Thoreau bauen Teams von Event Nature und den Auszubildenden des Berufsbildungsvereins des Dachdeckerhandwerks Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein e. V. in Halle 5 die Hütte des frühen Ökologen nach, die später an den Tierpark Arche Warder in Schleswig-Holstein gespendet wird.
  • Wald & Natur in Halle 5:0 Alle Naturparke Schleswig-Holsteins präsentieren ihre Angebote für Erlebnisse und Ausflüge in der nahen Natur. Event Nature informiert über vielfältige Programme zur Natur- und Wildnispädagogik. Das Institut für Ökosystemforschung der Uni Kiel zeigt anschaulich Forschungsergebnisse zu Mooren und Eschensterben. Ebenso dabei: Erlebniswald Trappenkamp, Wildpark Eekholt, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.
  • Erstmalig findet die „NordGrill – die Grillmeisterschaft Schleswig-Holstein” am 9. April im Rahmen der Messe statt. Das beste Grillteam qualifiziert sich für die Deutsche Grillmeisterschaft. Eine Showbühne und umliegende Verkaufsstände für Grillzubehör runden dieses Event ab. Kinder des Projekts „Grillninjas“ grillen auf der Bu?hne mit Unterstu?tzung der ehemaligen Vizeweltmeisterin im Grillen Bettina Seitz.
  • Der Landessportfischerverband Schleswig-Holstein bietet Casting (Zielwerfen) an, informiert über Artenschutzprojekte, den Zustand der Landesverbandsgewässer und barrierefreie Angelplätze im Norden Deutschlands
  • Green Screen Festival-Film auf der OUTDOOR: am 8. April 2022 um 17 Uhr erwartet Filmfreunde ein echtes Kinoerlebnis in Halle 2 – mit spektakulären Tier- und Naturaufnahmen. Kombi-Tickets für Messe-Besuch und Filmvorführung kosten zwölf Euro. Karten an der Messetageskasse oder der Kinoabendkasse.
  • Spaß und Action draußen und drinnen: Kanus und Kajaks im Wasserbecken ausprobieren, sich über den E-Bike-Trend informieren, einen Offroad-Parcours mit Geländewagen meistern oder sich mit der vornehmen Art des Campens – dem Glamping – vertraut machen. Bogenschießen, Hüpfburg, Kletterturm und Bungee Run sowie das Sportmobil des Landessportverbandes Schleswig-Holstein mit vielen Bewegungsspielen lockt Unternehmenslustige.
  • Der Blumenmarkt des „Pfauenhofs der Lebenshilfe Neumu?nster” bietet Frühhjahrsblüher für Garten, Hof und Balkon an. Die Landespflanzenbörse der Landwirtschaftskammer und des Landesjagdverbandes Schleswig-Holsteins Sträucher und Bäume gegen eine kleine Spende.
Hier finden Sie alle Informationen zur Outdoor 2022

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Uni Kiel: Frischlinge für Forschungsprojekt gesucht

Frischlinge gesucht! Worum geht’s?

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bittet die Jägerinnen und Jäger Schleswig-Holsteins um Mithilfe in einem Forschungsprojekt. Für dieses Projekt benötigt die Uni Kiel insgesamt 30 möglichst frisch erlegte Frischlinge in gutem Zustand. „Frischlinge“ heißt hier wirklich junge Tiere, gerne im Lebensalter von ca. 6-10 Wochen („alles was noch Streifen hat“), Tiere, die älter als 5 Monate sind, sind für das Projekt leider uninteressant.

Wie soll das funktionieren?

Wann immer Sie einen (oder mehrere) frischtote(n) Frischling(e) in gutem Zustand haben, melden Sie sich bei Frau PD Dr. Irena Czycholl, iczycholl@tierzucht.uni-kiel.de, 0160/91318723. Frau Czycholl holt baldmöglichst den/die Frischling(e) bei Ihnen ab und verbringt diese(n) an das Institut für Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

Und warum?

In einem vorherigen Projekt zum Thema Schwanzbeißen bei Hausschweinen hat die Uni Kiel „Tätertiere“, also Schweine, die in die Schwänze anderer Schweine gebissen haben, identifiziert und gesundheitlich untersucht. Es sind eine Reihe pathologischer Veränderungen aufgefallen, bei denen fraglich ist, ob diese klinische Bedeutung haben, oder nur Nebenbefunde im Rahmen der normalen Entwicklung des immunologischen Systems sind. Die Wildschweine sollen nun als zusätzliche Kontrollgruppe dienen, um herauszufinden, welche pathologischen Befunde als normal zu werten sind oder klinische Relevanz in Bezug auf die Verhaltensstörung Schwanzbeißen haben könnten.

Darf ich das?

Ja – im Zuge des verstärkten Jagddrucks aufgrund der ASP sollten auch Frischlinge <10kg bejagt werden. Mit Hilfe dieses Projektes ist eine sinnvolle Verwertung dieser kleinen Tiere möglich (wissenschaftliches Interesse). Zusätzlich werden Sie für die Ihnen dadurch entstandenen Kosten entschädigt.
Entstehen mir dadurch Kosten?
Nein – im Gegenteil, es ist im Rahmen des Projekts möglich, dass Sie im Rahmen des Projekts entstandene Kosten abrechnen und erstattet bekommen.

Und was ist mit ASP?

Die Tiere werden mit Verbringen an das Institut für Pathologie standardmäßig auf ASP, KSP und Aujeszky getestet. Sollte eines der Tiere positiv getestet werden, leitet Frau Dr. Czycholl sofort die erforderlichen Schritte ein. Sollte ASP in der Projektlaufzeit auch in Schleswig-Holstein auftreten, kann es sein, dass zusätzliche Hygienemaßnahmen (Desinfektion nach Jagden) erforderlich werden. Darüber würden Sie im Fall der Fälle nochmals gesondert informiert. Desinfektionsmittel kann wiederum von der Uni Kiel gestellt werden oder im Rahmen des Projekts abgerechnet werden.

Wie lange läuft denn das Projekt?

Das Projekt läuft noch bis Ende 2022.
Mein Revier ist in Hamburg/Bremen/Niedersachsen. Kann ich trotzdem mitmachen?
Grundsätzlich ja. Bitte setzen Sie sich direkt mit Frau Dr. Czycholl in Verbindung.

Wer ist mein Ansprechpartner?

PD Dr. Irena Czycholl (Fachtierarzt für Verhaltenskunde)
Institut für Tierzucht und Tierhaltung, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Olshausenstr. 40, 24098 Kiel
Mobil: 0160/91318723, Mail: iczycholl@tierzucht.uni-kiel.de

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Sauenschutz für Mensch & Hund: Aufmaßtermine mit der Firma Kruedener

Jede Hundeführerin und jeder Hundeführer investiert viel Zeit, Geld und Herzblut in die Ausbildung seines vierbeinigen Jagdhelfers, um in der Folge tierschutz- und weidgerecht jagen zu können. Dies kommt der gesamten Jägerschaft zugute, auch denen, die selbst keinen Jagdhund führen. Um unsere Jagdhunde im Einsatz zu schützen, kann die Anschaffung einer maßgefertigten Hundeschutzweste empfohlen werden. Für die individuelle Anfertigung von Hundeschutzwesten bietet Kruedener zwei exklusive Aufmaßtermine in Schleswig-Holstein an. Alle Mitglieder des LJV bekommen 15% Rabatt auf das gesamte Sortiment – einschließlich Maßhundeschutzwesten und Sauenschutzhosen- und Jacken, wenn pro Aufmaßtermin 15 Vorbestellungen zusammenkommen. Dieses Angebot ist besonders interessant für Hegeringe oder gesamte Ausbildungsgruppen:

 

Termin I:

Sonnabend, 14. Mai 2022 ab 09:00 Uhr auf dem Schießstand Hasenmoor in Hartenholm

Schießstand Hasenmoor

Zum Schießestand 1

24640 Hasenmoor

 

Termin II:

Sonnabend, 18. Juni 2022 ab 09:00 Uhr in der Geschäftsstelle des LJV

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.

Böhnhusener Weg 6

24220 Flintbek

 

Anmeldungen bitte nur an:

Michael Angermann: 0151 50608840

Büro: 03394 40340

oder

info@kruedener.com

 

Die Firma Kruedener Keilerschutz hat sich neben der Herstellung von Keilerschutzhosen mit Rundumschutz, besonders auf maßgefertigte Hundeschutzwesten spezialisiert. Monatliche Aufmaßtermine gibt es in Wittstock und Endeholz. Aufmaßtermine können coronabedingt auch per Videotelefonie mit Unterstützung des Kruedener-Teams wahrgenommen werden. Individuelle Aufmaßtouren werden ab 10 Hunden geplant.

Wenn Sie den exklusiven Mitglieder-Rabatt nutzen möchten, melden Sie sich bitte bei der LJV-Geschäftsstelle unter Tel.: 0437/9087-0, per Email unter: info@ljv-sh.de oder legen Sie Ihren LJV-Mitgliedsausweis beim Aufmaßtermin vor.

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