Hinweise zum Umgang mit der Wildschadensregelung

Mit der Änderung des Landesjagdgesetzes in 2018 wurde in Schleswig-Holstein eine Regelung zur Mitwirkungspflicht der Landwirte bei der Wildschadensminimierung im Mais festgelegt. Diese gesetzliche Regelung wurde durch Hinweise des Landwirtschaftsministeriums ergänzt.

Unter folgendem Link finden Sie die Hinweise des MELUND zum Umgang mit der Wildschadensregelung: Link

Ein entsprechender Artikel wurde bereits in der Ausgabe 07/08-2018 des „Jäger in Schleswig-Holstein“ veröffentlicht. Hier gelangen Sie zur Ausgabe: Link

 

Der Beitrag Hinweise zum Umgang mit der Wildschadensregelung erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Hinweise zum Umgang mit der Wildschadensregelung

Natur wird zum „wilden Kinderzimmer“: Rücksicht nehmen in der Corona-Krise

Die Sonne scheint und das Wetter lädt zu ausgedehnten Spaziergängen in der Natur ein. Ideal für eine Pause vom Homeoffice in der aktuellen Situation. Im Frühjahr beginnt auch die Brut- und Setzzeit. Die Natur verwandelt sich in ein „wildes Kinderzimmer“. Wildschwein, Reh, Hase und Co. bringen in den Frühjahrsmonaten ihren Nachwuchs zur Welt. Erholungssuchende und Hundehalter müssen nun besondere Rücksicht auf die Tierwelt nehmen.

Viele Menschen verbringen in der Corona-Krise ihre Zeit in den eigenen vier Wänden. Um einen Lagerkoller zu vermeiden, bietet sich ein Spaziergang in Wald und Flur an. Erholungssuchende und Hundehalter strömen auf das Land und suchen Ruhe und Entspannung. Bei sonnigem Wetter gibt es für viele nichts Schöneres.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt auch die Brut- und Setzzeit im Land zwischen den Meeren. Die Natur erwacht nach den Wintermonaten zu

Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V.

neuem Leben. Der Wald ergrünt und Wildschweine, Rehe, Hase und Co. erwarten in den nächsten Tagen und Wochen ihren Nachwuchs oder haben bereits Junge. Die Natur verwandelt sich einmal mehr zu einem „wilden Kinderzimmer“.

Auch wenn wir Menschen sie nicht sehen, sind Wildtiere oft ganz in der Nähe. Besonders gerne verstecken sich die Wildtiere im hohen Gras oder im Unterholz. Mitunter verstecken sich Junghasen und Rehkitze direkt am Wegesrand. „Dann heißt es Abstand halten sowie ruhig und zügig weitergehen“, rät Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein. Hunde sollten in dieser sensiblen Zeit angeleint sein. „Auf keinen Fall dürfen Wildtiere berührt werden, da die Elterntiere ihren Nachwuchs sonst verstoßen“, erklärt der Jäger.

Erholungssuchende und Hundehalter müssen nun besondere Rücksicht auf die Tierwelt nehmen. „Einige gehen querfeldein über Wiesen und Äcker oder ignorieren die Hinweise an den Waldwegen – zu allen Tag- und Nachtzeiten –  das fällt aktuell vielen Jägerinnen und Jägern auf“, betont der Präsident der schleswig-holsteinischen Jägerschaft. Mitunter stellen aufgeschreckte Wildschweine mit ihren Frischlingen eine ernsthafte Gefahr für Mensch und Hund dar. Deshalb rät der Landesjagdverband dazu, auf den Wegen zu bleiben, Hunde anzuleinen und Wildtiere nicht zu berühren.  Auch sollte auf nächtliche Erkundungstouren unbedingt verzichtet werden, um die Tiere nicht zusätzlich zu stören.

 

Ihr Ansprechpartner:

René Hartwig

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.

Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek, Tel.: 04347-9087-27, r.hartwig@ljv-sh.de

Der Beitrag Natur wird zum „wilden Kinderzimmer“: Rücksicht nehmen in der Corona-Krise erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Natur wird zum „wilden Kinderzimmer“: Rücksicht nehmen in der Corona-Krise

Muntjaks im Bereich Kosel

Der Chinesiche Muntjak (Muntiacus reevesii) ist eine Tierart, die auf der Unionsliste der EU-Verordnung 1143/2014 für invasive Tierarten geführt wird und von dem bisher keine aktuellen Meldungen aus Deutschland bekannt sind. Für solche nicht etablierte Arten der Unionsliste sieht die EU-Verordnung vor, dass die Vorkommen sofort zu beseitigen sind, für weit verbreitetet Arten ist ein Management zu etablieren. Für den Muntjak existiert daher kein Managementplan. Die Art wird deutschlandweit im Zoologischen Gärten oder Tierparks gehalten, es existieren aber auch private Haltungen.

Seit Ende März sind beim Land verschiedene Meldungen von Muntjaks in freier Natur eingegangen.

Um einen besseren Überblick über die Muntjak-Lage zu bekommen, wäre das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) dankbar, wenn Beobachtungen der Tiere beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) gemeldet werden (Henrike Ruhmann, Tel.: 04347 / 704 581, email: henrike.ruhmann@llur.landsh.de oder Sonja Klemich, Tel.: 04347 / 704 412, email: sonja.klemich@llur.landsh.de). Dabei sollen gerne auch weiter zurückliegende Beobachtungen sowie (sofern vorhanden) Bildmaterial übermittelt werden.

Der Beitrag Muntjaks im Bereich Kosel erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Muntjaks im Bereich Kosel

Brut- und Setzzeit beginnt: Jäger und Bauern engagieren sich auch in Zeiten von Corona für die Rettung von Wildtieren bei der Mahd

Mit den wärmeren Temperaturen beginnt auch die Brut -und Setzzeit und die heimischen Wildtierarten bringen ihren Nachwuchs zur Welt. Das Gras der Wiesen und Weiden bietet den Tieren Schutz vor ihren Feinden. Zugleich beginnt dort aber auch die Mahd und Futterbergung.

„Jäger und Bauern setzen sich seit vielen Jahren gemeinsam dafür ein, dass Rehkitze, Junghasen oder auch Gelege von Bodenbrütern vor den Erntemaschinen besser geschützt werden können.“ sagt Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

Im Verein „Norddeutsche Wildtierrettung“ haben sich seit dem Jahr 2019 Bauern und Jäger organisiert, um eine Plattform für den Austausch zu bieten. Zudem soll es ein Ziel sein, Forschungsvorhaben zur Wildtierrettung finanziell zu unterstützen. „Sechs Landesjagverbände und zwei Bauernverbände haben sich für dieses Leuchtturmprojekt zusammengeschlossen unter dem Motto: Gemeinsam für die gute Sache!“, berichtet der zweite Vorsitzende der Wildtierrettung, Axel Claußen.

„Das Absuchen der Felder vor Beginn der Mahd, die Vergrämung oder das Mähen von innen nach außen sind bewährte Verfahren, die von den Bauern genutzt werden“ erläutert Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein.

Seit einigen Jahren ist die Nutzung von Drohnen, ausgestattet mit Wärmebildkameras, als weitere Möglichkeit hinzugekommen. Nur wenige Anbieter von Mähtechnik offerieren derzeit ein kostenintensives infrarotsensor-basiertes Verfahren zur automatisierten Anhebung des Mähwerks.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und der Bauernverband Schleswig-Holstein rufen ihre Mitglieder auf, die gute Zusammenarbeit für den Tierschutz auch in Zeiten der Corona-Pandemie – natürlich im Rahmen der behördlichen Vorschriften – fortzusetzen, um Wildtierverluste zu verhindern.

 

Weitere Informationen:

Landesjagdverband Schleswig-Holsteion e.V.

Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek

René Hartwig: Tel.: 04347-9087-27; r.hartwig@ljv-sh.de

Der Beitrag Brut- und Setzzeit beginnt: Jäger und Bauern engagieren sich auch in Zeiten von Corona für die Rettung von Wildtieren bei der Mahd erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Brut- und Setzzeit beginnt: Jäger und Bauern engagieren sich auch in Zeiten von Corona für die Rettung von Wildtieren bei der Mahd

Positiver Trend zu Ostern: Hasenpopulation in Schleswig-Holstein steigt

Des einen Freud, des anderen Leid: Die ausgesprochen milden Frühjahre der vergangenen zwei Jahre haben dafür gesorgt, dass sich die Feldhasenpopulationen in ganz Schleswig-Holstein erholen. Die Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein zählen in regelmäßigen Abständen im Frühjahr und im Herbst in ihren Revieren die Hasen. Mithilfe von großen Scheinwerfern werden dazu nachts einzelne Felder abgeleuchtet und dann die Zahl der Hasen ermittelt. „Dazu gehört natürlich eine ganze Menge Erfahrung – es sollen ja auch keine Tiere doppelt erfasst werden“, sagt Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

Die Daten werden direkt an das Wildtier-Kataster Schleswig-Holstein weitergeleitet. Hier werden sie gesammelt, verarbeitet und ausgewertet. Dank der trockenen Frühlingsmonate, entscheidend sind dafür die Monate März bis Mai, konnte die Hasenpopulation in Schleswig-Holstein in einigen Regionen bis zu 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Auf das ganze Land betrachtet liegt der Hasenzuwachs bei knapp sechs Prozent. „Das freut uns als Landesjagdverband Schleswig-Holstein natürlich sehr. Denn nicht nur das milde Frühjahr ist ausschlaggebend für eine wachsende Hasenpopulation. Auch wir Jäger haben durch die Bejagung auf den Fuchs oder Marder und das Anlegen von Blühflächen unseren Anteil an dem Erfolg“, so Heins.

Der Feldhase (lat. Lepus Europaeus) lebt, wie der Name schon sagt, auf den Schleswig-Holsteinischen Feldern, Wiesen, an Waldrändern und Knicks. Er gebärt seine Jungen überirdisch in einem Nest (Sasse). Sie werden mit Fell und offenen Augen geboren, die Wurfstärken variieren von einem bis zu sechs Jungtiere. Die Tragezeit beträgt 42 Tage, in trockenen, milden Wintern erblicken die ersten Junghasen schon Ende Februar das Licht der Welt.

„Damit die kleinen Feldhasen ungestört aufwachsen können, bitten wir alle Hundehalter ihre Hunde jetzt in der Brut- und Setzzeit immer an der Leine zu führen“, so Heins.

Hier gelangen Sie zur vollständigen Pressemitteilung: Link

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.
Böhnhusener Weg 6, 24220 Flintbek, Tel.: 04347-9087-0

 

 

Der Beitrag Positiver Trend zu Ostern: Hasenpopulation in Schleswig-Holstein steigt erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband, Wildtier-Kataster | Kommentare deaktiviert für Positiver Trend zu Ostern: Hasenpopulation in Schleswig-Holstein steigt

Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest

Im März 2020 meldeten vor allem Polen, Ungarn, Rumänien, die Slowakei und Moldova größere Anzahlen neuer ASP-Fälle bei Wildschweinen. Davon traten auch wieder einige Fälle in Westpolen auf. Belgien meldete seit Februar 2020 zwei Fälle. Bei beiden handelte es sich wie auch im Januar 2020 um skelettierte Kadaver. Ihre Liegezeit wurde auf 6 Monate geschätzt. Am 20. März 2020 wurde der erste ASP-Ausbruch bei Hausschweinen in Westpolen gemeldet. Es handelt sich um einen Zuchtbetrieb mit 23.000 Tieren im Kreis Nowosolski, aus dem bereits zahlreiche Fälle beim Wildschwein berichtet wurden. Der Betrieb liegt etwa 65 km von der deutschen Grenze entfernt.

Die Situation bei Haus-und Wildschweinen in Europa bleibt angespannt. Die angegebenen Fallzahlen im März sind noch nicht abschließend, sondern werden sich aufgrund von Nachmeldungen noch erhöhen.

Hausschweine: Der erstmalige Ausbruch der ASP bei Hausschweinen in Westpolen unterstreicht die Wichtigkeit der Einhaltung von Biosicherheitsmassnahmen seitens der Betriebe. Der Ausbruch befindet sich in einer bereits auf Grund des Wildschweingeschehens reglementierten Zone (nach Teil II des Anhangs 2014/709/EU), sodass eine Verschleppung über den Tierhandel/Handel mit Erzeugnissen nach Deutschland unwahrscheinlich ist.

Wildschweine: Belgien meldete seit Anfang 2020 nur drei Fälle bei skelettierten Kadavern. Dies spricht nicht für ein aktuell aktives Infektionsgeschehen, aber wie sich die Situation weiterentwickeln wird, bleibt abzuwarten.

(Quelle: Friedrich-Loeffler-Institut)

Weiterführende Informationen finden Sie unter folgendem Link : Aktuelles zur ASP

Der Beitrag Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Afrikanische, Allgemein, ASP, Landesjagdverband, Prävention, Schwarzwild, Schweinepest, Seuche, Wildschwein | Kommentare deaktiviert für Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest

Neue Seehunde-Aufzucht-Anstalt in Lübeck 

Als vor gut einem Jahr die Meldung durch die Medien ging, dass sich im Lübecker Fischerdorf Gothmund an der Trave ein Seehund aufhält, war die Aufregung nicht nur bei den Lübeckern groß. Schließlich ist der Meeressäuger normalerweise eher in der Nord- und Ostsee anzutreffen, nicht aber im Binnenland. Auch an den Lübecker Jägern ist diese Meldung nicht spurlos vorbeigegangen – ganz im Gegenteil. „Wir konnten sehen, dass der Seehund sehr anpassungsfähig ist und gut mit den speziellen Bedingungen im Binnenland klarkommt“, sagt Wulf-Heiner Kummetz, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Lübeck. Vor allen Dingen konnte beobachtet werden, dass Seehunde ausgesprochen gerne dem Nutria nachstellen. Der Nutria, im Volksmund auch Biberratte genannt, ist eine invasive, also eingebürgerte Nagetierart und lebt an Ufern von Seen, Flüssen, Teichen und Bachläufen. Seinen Ursprung hat der Nutria in Südamerika. Als Pelztier kam er einst nach Europa und hat sich dann – ungewollt – auch in Deutschland massiv ausgebreitet. Mittlerweile gefährdet der Nager durch seine an den Ufern befindlichen Bauten massiv den Hochwasserschutz. 

Dieser Tatsache möchte die Lübecker Kreisjägerschaft nun entgegenwirken und hat das Projekt „Seehunde-Aufzucht-Anstalt“ angeschoben. „Wir sind mit den Vorbereitungen bereits sehr weit, die Entwicklung der Idee hat fast ein Jahr gedauert“, sagt Kummetz, der zukünftige Anstaltsleiter. Auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieb, wenige Kilometer südlich von Lübeck gelegen, ist bereits alles vorbereitet. „Wir haben reichlich Becken für die Heuler, Quarantänestationen und einen Untersuchungsraum für die Tiere. zudem ist eine ehemalige Tierpflegerin aus der Seehundeaufzuchtstation Friedrichskoog eingestellt worden, die sich um die Meeressäuger kümmern wird.“ Der Anstaltsleiter rechnet mit bis zu 30 Tieren, die in der ersten Saison aufgepäppelt und dann wieder ausgewildert werden sollen. Die Heuler werden von den Halligen, Inseln und Nordseestränden direkt per Flugzeug zum Flughafen Blankensee verbracht, wo sie dann einen fünfminütigen Fahrtweg bis zur Station haben werden. „Der Transport soll so tierschutzgerecht wie möglich stattfinden“, betont Kummetz. Auch Meerwasser soll es in den Becken geben. Dafür wurde eine Spedition beauftragt, die täglich mit einem Tankwagen Ostseewasser nach Lübeck fährt.

Der Grund für den Standort Lübeck ist relativ einfach erklärt: „Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass sich Seehunde auch in Binnengewässern ausgesprochen wohlfühlen. Da wir gesehen haben, wie gerne Seehunde auch Nutria fressen, werden wir bereits die Jungtiere auf das Fangen der Biberratten konditionieren. Genau das ist das Konzept unserer Aufzucht. Wir möchten die Seehunde nämlich in unseren heimischen Flüssen und Seen etablieren und mit deren Hilfe für einen natürlichen Hochwasserschutz, vor allen Dingen in den Küstenregionen, sorgen“, so Kummetz. Im zehnköpfigen Projekt-Team, das die Seehunde-Aufzucht-Anstalt von fachlicher Seite unterstützt, sitzen übrigens Meeresbiologen, Biologen, Tierärzte und Zoologen. Im ersten Jahr wird der Elbe-Lübeck-Kanal als Auswilderungs-Gewässer genutzt. „Wir versprechen uns von diesem Kanal die bestmöglichen Überlebenschancen für unsere jungen Seehunde. Zudem können sie sich über den Elbe-Lübeck-Kanal auch bestens verbreiten. Denn Ziel ist ja nicht nur die Auswilderung, wir möchten eine stabile Binnenland-Population aufbauen.“ Die Kreisjägerschaft Lübeck rechnet damit, dass so in den kommenden zehn Jahren bis zu 500 Binnenland-Seehunde in und um Lübeck beheimatet sein könnten. Für die Folgejahre sind Gewässer wie der Ratzeburger See, der Sehlendorfer Binnensee, die Eider oder die Wakenitz geplant.

„Dieses einmalige Naturschutzprojekt bietet nicht nur unserer Tierwelt neue, positive Aspekte im Sinne der Artenvielfalt. Während wir mit einheimischen Tieren invasive Arten zurückdrängen, bieten wir neuen Tierarten einen wunderschönen Lebensraum. Davon wird auch der Tourismus stark profitieren.“

Finanziert werden soll das Projekt zunächst aus Spendengeldern. „Unsere Vorstellungen gehen aber schon in die Richtung, dass dieses nachhaltige Projekt in Zukunft aus Haushaltsmitteln der Hansestadt Lübeck und dem Land Schleswig-Holstein getragen wird“, sagt Wulf-Heiner Kummetz. Wann die ersten Seehunde per Flugzeug kommen, steht noch nicht fest. Die Kreisjägerschaft rechnet aber damit, dass Anfang Juni die ersten Heuler in Lübeck eintreffen werden.

Der Öffentlichkeit wird die neue Seehunde-Aufzucht-Anstalt übrigens erstmal nicht zugänglich gemacht. „Noch steht die Infrastruktur nicht ganz. Sobald wir aber die Verkehrs- und Parkplatzsituation mit der Stadtplanung geregelt haben, geht unsere Homepage mit Veranstaltungskalender und Fütterungszeiten online. Geplant ist auch ein Streichelzoo mit Seehunden, die aufgrund zu schwerer Verletzungen nicht mehr ausgewildert werden können. 

Wulf-Heiner Kummetz, Kreisjägerschaft Lübeck, Telefon: 0176-637 97 226

Der Beitrag Neue Seehunde-Aufzucht-Anstalt in Lübeck  erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Neue Seehunde-Aufzucht-Anstalt in Lübeck 

Kitzrettung in Zeiten von Corona

Die Zeit der Kitzrettung steht bevor und es häufen sich die Fragen, ob die klassischen Kitzrettungsmaßnahmen weiterhin in Zeiten von Corona möglich sind.
Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. gibt hierzu folgende Empfehlungen (Stand 30.03.2020):

  • Absuchen der Flächen mit Hund – ja, sofern Hundeführer und Hund alleine sind. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  • Absuchen der Fläche in der Gruppe oder mit Menschenkette – nein
  • Aufstellen von Vergrämungsmaßnahmen – ja, sofern alleine und im Rahmen des gesetzlichen Rahmens. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands.
  • Absuchen der Flächen mit Drohnen – ja, mit der Maßgabe, dass das Team aus Drohnenpilot und Wildbeobachter (unter Beachtung der Mindestabstände (1.5 m) untereinander) völlig getrennt von dem Team der Wildtierberger (bestehend aus max. 2 Personen unter Beachtung der Mindestabstände (1.5 m) untereinander) in der Fläche arbeitet. Kontakt zwischen Drohnenteam und Wildtierbergeteam besteht vor, während und nach dem Einsatz ausschließlich über Telefon oder Funk

Die vorgenannten Regelungen geben den aktuellen Stand (Stand 30.3.2020) wieder und beziehen sich auf das Land Schleswig-Holstein.
Bitte beachten Sie mögliche weiterreichende örtliche Restriktionen!

Bitte halten Sie sich strikt an die Vorgaben von Bund, Land und Ihren örtlichen Gesundheitsbehörden. Im Zweifelsfall wählen Sie bitte immer die sichere Option! Auch und gerade in Zeiten von Corona gilt der alte jagdliche Grundsatz: Sicherheit geht vor!

Weitere Informationen finden sie unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/coronavirus_node.html

Der Beitrag Kitzrettung in Zeiten von Corona erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Corona, Drohne, Jagd, Kitzrettung, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Kitzrettung in Zeiten von Corona

Anerkannte Nachsuchegespanne aktualisiert

Der Landesjagdverband hat die Liste der anerkannten Nachsuchegespanne in Schleswig-Holstein aktualisiert. Gem. § 23 Abs. 3, 36 Abs. 3 Landesjagdgesetz i. V. m. dem öffentlich-rechtlichen Vertrag vom 14. September 2001 hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. nachfolgend aufgeführte Hunde als anerkannte Fährtenhunde für die Dauer von vier Jahren bestätigt.

Liste: Anerkannte Nachsuchegespanne in Schleswig-Holstein

Der Beitrag Anerkannte Nachsuchegespanne aktualisiert erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Hundeführer, Jagdhundewesen, Landesjagdverband, Nachsuche, Nachsuchegespanne, Schweißhund | Kommentare deaktiviert für Anerkannte Nachsuchegespanne aktualisiert

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Jagd:

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Jagd:

Einzeljagd ist weiterhin erlaubt, Gesellschaftsjagden sind untersagt   

Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung weist darauf hin, dass die Jagdausübung im Land auch unter den derzeitigen Umständen der Corona-Pandemie grundsätzlich weiterhin möglich und vorgesehen ist. Konkret erlaubt sind sämtliche Formen der Einzeljagd, die Jagdhundeausbildung und notwendige Revierarbeiten. Untersagt sind Gesellschaftsjagden (mehr als vier Jägerinnen und Jäger im räumlichen und zeitlichen Zusammenhang) sowie sonstige Zusammenkünfte von Jägerinnen und Jägern.

Für die genannten Tätigkeiten haben Revierinhaber folgendes zu beachten:

  • Bei allen Handlungen ist der geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Ausgenommen sind Angehörige des eigenen Hausstands oder eine weitere Begleitperson. Die Einhaltung der behördlich bestätigten Abschusspläne ist zu gewährleisten.
  • Die Prophylaxe zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist weiterhin notwendig, weshalb das Schwarzwild weiter intensiv bejagt werden muss.
  • Im Falle von Wildunfällen im Straßenverkehr ist der Einsatz des Jagdausübungsberechtigten unverzichtbar und nicht zuletzt aus Gründen des Tierschutzes gefordert.
  • Die rechtlich verankerte Pflicht zur Vermeidung von Wildschaden ist zu beachten.

Die Fahrt ins Revier als Pächter, Eigenjagdbesitzer oder Jagderlaubnisscheininhaber ist keine Reise aus touristischem Anlass. Die Jagdausübung ist eine notwendige Tätigkeit und damit verbunden ist auch die Anreise ins Revier nach Schleswig-Holstein zulässig. Alle weiteren möglichen Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus sind bei der Jagdausübung uneingeschränkt zu beachten.

Quelle: MELUND/26.03.2020

Jagd in der Corona – Was müssen Jäger wissen?

Der Beitrag Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Jagd: erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Corona, Jagd, Jagen, Korona, Landesjagdverband, Virus | Kommentare deaktiviert für Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Jagd:

Erfassung der Marderartigen und Neozoen 2020

Das Wildtier-Kataster erfasst in diesem Jahr 2020 die Marderartigen, Neozoen und Biber. Ihre Daten können Sie gern wie jedes Jahr online unter www.wtk-sh.de eingeben. Dazu müssen Sie einen Zugang für Ihr Revier beantragen, falls Sie diesen noch nicht besitzen.

Um Ihnen die Eingabe zu erleichtern, finden Sie auf der WTK Homepage ein Anleitungsvideo, in dem das Ausfüllen des Onlinebogens erläutert wird.

Natürlich ist auch nach wie vor die Abgabe der Erfassungsbögen per Post oder per Mail möglich.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern jederzeit unter melden@wtk-sh.de zur Verfügung. Außerdem möchten wir uns für Ihr ehrenamtliches Engagement am WTK bedanken, denn nur durch Ihre Kooperation sind ein langfristiges Monitoring und ein Schutz unserer heimischen Wildtiere möglich.

Datenerfassung online – hier erklären wir, wie es ganz einfach geht.

Der Beitrag Erfassung der Marderartigen und Neozoen 2020 erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Erfassung der Marderartigen und Neozoen 2020

Zeitschrift „Jäger in Schleswig-Holstein“ – Ihre Meinung zählt!

Der Jäger in Schleswig-Holstein ist unser Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein. Ihre Meinung ist uns wichtig! Das Heft attraktiv zu halten und weiterzuentwickeln ist unser Bestreben. Helfen Sie uns dabei! Schencken Sie sich 5 Minuten Ihrer Zeit und beantworten die folgenden Fragen.

Hier geht´s zur Umfrage!!!

Herzlichen Dank,

Ihr LJV-Team

 

Der Beitrag Zeitschrift „Jäger in Schleswig-Holstein“ – Ihre Meinung zählt! erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Zeitschrift „Jäger in Schleswig-Holstein“ – Ihre Meinung zählt!

Wildpark Eekholt braucht Ihre Hilfe!!!

Wir alle befinden uns aktuell in einer Ausnahmesituation, in der Solidarität und gemeinschaftliches Engagement einen hohen Stellenwert haben. Das öffentliche Leben ist weitestgehend heruntergefahren.

Auch unser Kooperationspartner, der Wildpark Eekholt muss mindestens bis zum 19.04.2020 geschlossen bleiben und verliert bis dahin sämtliche Einnahmen. Schon jetzt stehen dramatische Einnahmeausfälle fest und staatliche Hilfen sind dringend notwendig!

Die landesweit anerkannte Umweltbildungseinrichtung trifft es besonders hart: per Erlass müssen alle Buchungen von Schulklassen und Kindergärten im Rahmen ein- und mehrtägiger Umweltpädagogischen Betreuungen bis Ende 2020 abgesagt werden. Eine laufende staatliche Unterstützung erhält die rein private Bildungseinrichtung nicht. Für den Wildpark Eekholt bedeuten die momentan hunderte von stornierten Betreuungen täglich weitere gravierende Einnahmenverluste.

Die ausreichende und sichere Versorgung der Eekholter Tiere hat jetzt oberste Priorität. Die Eekholter Mitarbeiter bilden Notfallteams und kümmern sich um die Versorgung, medizinische Betreuung und auch um die Fortführung von Trainings- und Beschäftigungsmaßnahmen.

Der Wildpark Eekholt ist ein rein privater Betrieb, der sich seit 50 Jahren gemeinnützig in der Umweltbildung, dem Artenschutz und Betrieb einer Vogelpflegestation engagiert. Im Gegensatz zu vielen anderen zoologischen Einrichtungen oder Umweltbildungseinrichtungen erhält der Wildpark jedoch keinerlei staatliche Unterstützung!

Der Wildpark Eekholt bittet jetzt alle Freunde und Unterstützer dringend um Hilfe, damit er diese noch nie erlebte Situation durchstehen und auch in Zukunft Menschen für einen sorgsamen Umgang mit der Natur begeistern kann.

Bitte unterstützen Sie den Wildpark Eekholt und spenden zugunsten des Förderungsvereins WILDPARK EEKHOLT e.V.! Bitte tragen Sie mit Ihrer Spende von 15, 30, 50 Euro oder jedem anderen Betrag Ihrer Wahl dazu bei.

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und Ihre Spende ist steuerlich voll abzugsfähig.

Stichwort „Spende Corona-Krise“ IBAN: DE 7623 0510 3005 1035 4426, Sparkasse Südholstein

Unter www.wildpark-eekholt.de ist eine Online-Spendenfunktion eingerichtet.

Auch mit der Übernahme einer Tierpatenschaft können Sie helfen. Ansprechpartnerin ist Gunda Kubich, 04327/9923-0.

Alle Eekholter und vor allem die tierischen Zwei- und Vierbeiner danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre wichtige Unterstützung.

 

Der Beitrag Wildpark Eekholt braucht Ihre Hilfe!!! erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Wildpark Eekholt braucht Ihre Hilfe!!!

Jagd trotz Corona-Krise notwendig

DJV-Eilbrief an Bundeslandwirtschaftsministerin: Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest macht Jagd notwendig. Jäger müssen von Einschränkungen wie Ausgangssperren ausgenommen sein. Sonst drohen zudem Ernteausfälle durch Wildtiere. Jagd hilft der Landwirtschaft und damit einer systemrelevanten Daseinsvorsorge. 
Das Corona-Virus legt immer weitere Teile des öffentlichen Lebens lahm. In einem Eilbrief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat Dr. Volker Böhning, Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV), deutlich gemacht, dass Jäger wegen ihrer gesellschaftlich relevanten Aufgaben generell von weitergehenden Beschränkungen ausgenommen werden müssen. „Eine etwaige Ausgangssperre würde Jagd auf Wildschweine unmöglich machen. Und damit auch den Kampf gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest“, sagte Dr. Böhning. Diese ist nur noch wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Eine Verbreitung der Tierseuche hätte gravierende wirtschaftliche Folgen für die deutsche Landwirtschaft. Das Friedrich-Loeffler-Institut stuft das Risiko eines Eintrags der Seuche durch Wildschweine aus Westpolen und Belgien als hoch ein.

Daseinsvorsorge: Jagd verhindert große Ernteausfälle

Der DJV-Brief ging auch an Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Darin erläutert der Verband, dass das Infektionsrisiko für Jäger bei einer Einzeljagd vom Hochsitz aus extrem gering ist. Diese Form der Jagd ist beginnend mit der Aussaat von Sommerkulturen enorm wichtig. Wildschweine und andere Wildtiere würden sonst große Schäden in Mais, Raps und Getreide verursachen. Gravierende Ernteausfälle wären die Folge. Jäger tragen unmittelbar zur systemrelevanten Daseinsvorsorge bei, indem sie Wildschäden auf Wiesen und Feldern verhindern.

Hochwasserschutz durch Jagd

Die Jagd auf invasive gebietsfremde Arten ist ebenfalls erforderlich, um teils erhebliche Schäden zu verhindern. Die aus Südamerika stammende Nutria beispielsweise vermehrt sich stark. Sie unterhöhlt Entwässerungsgräben oder Deiche und gefährdet damit den Hochwasserschutz. Aus Tierschutzgründen ist die Nachsuche mit Jagdhunden nach Wildunfällen regelmäßig erforderlich. Alle zweieinhalb Minuten passiert ein Wildunfall in Deutschland.

Jäger sind gesetzlich verpflichtet, für einen gesunden, artenreichen Wildbestand zu sorgen. Wildschäden in Wald und Feld sollen sie  per Gesetz durch Jagd eindämmen. Sie müssen zudem im Zuge der Seuchenprävention und -bekämpfung mit Behörden zusammenarbeiten.

Der Beitrag Jagd trotz Corona-Krise notwendig erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Jagd trotz Corona-Krise notwendig

Corona und der LJV

Der LJV SH ist sich seiner Verantwortung bewusst und setzt zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung, seiner Mitglieder und Mitarbeiter*innen um.

Der LJV SH nimmt die Hinweise zum Corona-Virus sehr ernst. Wir alle sind aufgefordert, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen, damit alle Menschen, die darauf angewiesen sind, angemessen medizinisch versorgt werden können.

So eine Situation ist auch für uns neu. Doch uns ist klar, dass wir sie nur durch entschlossenes gemeinsames Handeln meistern können! So sehr der LJV SH sich für die Jagd, den Natur- und Artenschutz einsetzt, gilt seine Solidarität in diesen besonderen Zeiten daher selbstverständlich allen möglichen Betroffenen dieser Krise. Wir tuen unsererseits alles, um Ansteckungsgefahren zu vermindern und den Kampf gegen das Virus zu unterstützen.

Wie für das gesamte Alltagsleben in Deutschland hat die Corona-Krise deshalb aber natürlich auch für die Arbeit des LJV SH einige Auswirkungen. Wir möchten Sie mit den Informationen an dieser Stelle darüber informieren.

Was bedeutet die Corona-Krise für …

… die Arbeit des LJV SH

Unser Einsatz für unsere Mitglieder, die Jagd und Hege geht unvermindert weiter. Doch die Bedingungen, unter denen wir während der Krise arbeiten, ändern sich wie vielerorts.

Zum Schutz seiner Mitarbeiter*innen und der Bevölkerung wird der LJV SH bzw. das Wildtier-Kataster die Präsenz in der Geschäftsstelle in Flintbek drastisch verringern und soweit möglich auf mobiles Arbeiten von zuhause umstellen.

Da seit dem 17. März alle Schulen und Kitas in Schleswig-Holstein geschlossen sind, müssen einige unserer Mitarbeiter*innen zudem ihre Kinder betreuen.

Wir möchten Sie deshalb um Verständnis dafür bitten, dass es aufgrund der besonderen Situation zu Einschränkungen und verspäteten Reaktionen unsererseits kommen wird.

Die Geschäftsstelle des LJV SH ist zwar weiterhin geöffnet. Wir bitten aber darum, zum Schutze unserer Mitarbeiter*innen vorerst auf einen persönlichen Besuch zu verzichten und sich mit ihren Anfragen per Mail oder Telefon an uns zu wenden.

… die Erreichbarkeit des LJV SH

Da unser Büro in nächster Zeit weitgehend leer stehen, wird die telefonische Erreichbarkeit des LJV SH bis mindestens Mitte April leider eingeschränkt sein und der Kommunikationsweg vorrangig über E-Mail gewährleistet werden. Sie erreichen uns entweder über die allgemeine Mailadresse unter info@ljv-sh.de. Darüber hinaus sind die einzelnen Mitarbeiter*innen über ihre Mailadresse erreichbar.

… die Veranstaltungen des LJV SH

Der LJV SH tritt bis Ende Juni nicht als Gastgeber eigener Veranstaltungen auf.

Geplante Veranstaltungen bis dahin sind abgesagt bzw. verschoben.

Auch das Hegelehrevier und das Schwarzwildübungsgatter sind vorerst für Publikumsverkehr geschlossen.

… die Bestellungen im LJV-Shop

Bestellungen über den LJV-Onlineshop werden weiterhin bearbeitet und ausgeliefert. Längere Bearbeitungs- und Lieferzeiten sind leider unvermeidbar.

Solidarität mit den Betroffenen

Die derzeitige Situation ist eine besondere für alle Menschen im Deutschland und Europa. Wir alle müssen im Sinne einer größtmöglichen Solidarität mit den Betroffenen der Corona-Krise unsere Art zu leben und zu arbeiten ändern. Der LJV SH möchte seinen Teil dazu beitragen. Und wir möchten Sie nochmals um Entschuldigung bitten, falls Ihnen dadurch Unannehmlichkeiten entstehen.

Der Beitrag Corona und der LJV erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Corona und der LJV

Jägersilvester wird verschoben

Das Jägersilvester 2020 wird verschoben. Dies gab der Veranstalter heute bekannt. Im Zuge der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus wird das Jägersilvester 2020, welches am 28. März auf Schloss Wotersen stattgefunden hätte, auf einen neuen Termin gelegt. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

Der Beitrag Jägersilvester wird verschoben erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Jägersilvester wird verschoben

Veranstaltungen abgesagt

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Umgang mit dem Corona-Virus werden vorerst alle Veranstaltungen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. bis zum 14. April 2020 abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben.

Dies betrifft u.a.:

  • Landesjägertag – 4. April 2020
  • Landespflanzenbörse – 3.-5. April 2020 – Vorbestellungen werden bearbeitet – wenden Sie sich für weitere Infos an folgenden Kontakt: Link
  • Prüfung zum Jagdgebrauchshornbläserabzeichen „C“-  4. Apirl 2020
  • Jagd- und Wildschadensseminar 3. April 2020 – Das Seminar wird verschoben
  • Bogenjagdseminar – 5. April 2020
  • Messe: OUTDOOR jagd & natur – 3.-5. April 2020
  • Trophäenbewertung – 2.-5. April 2020
  • Landestrophäenschau – 2.-5. April 2020
  • Motorsägenlehrgang – 28. März 2020
  • Jugendobleutetagung – 3. April 2020
  • Jahrestagung der Obleute für Öffentlichkeitsarbeit – 21. März 2020

Der Beitrag Veranstaltungen abgesagt erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Veranstaltungen abgesagt

Landesjägertag 2020 abgesagt

Aufgrund der aktuellen Situation im Zuge der Ausbreitung des Corona-Virus, hat sich das Präsidium des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. dazu entschieden, den Landesjägertag 2020 abzusagen. Der Landesjägertag sollte am 04. April 2020 in Neumünster stattfinden. Der Entschluss wurde im Rahmen der Sitzung des erweiterten Präsidiums des LJV am 11. März 2020 mitgeteilt. Die Entscheidung hierzu fiel dem Präsidium nicht leicht. „Wir meinen, dass wir uns in dieser Situation mit der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, die auch wir haben, richtig entschieden haben“, so LJV-Präsident Wolfgang Heins. Weiterhin bat die Verbandsführung alle Untergliederungen auf Kreis- und Hegeringsebene kritisch zu hinterfragen, ob weitere Versammlungen durchgeführt werden sollen.

Der Beitrag Landesjägertag 2020 abgesagt erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in abgesagt, absage, Allgemein, Corona, Landesjagdverband, Landesjägertag, Neumünster | Kommentare deaktiviert für Landesjägertag 2020 abgesagt

OUTDOOR 2020 abgesagt

Aus aktuellem Anlass wird aufgrund des Erlasses der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung vom 10. März 2020 in Bezug auf die Verbreitung des Coronavirus die Messe OUTDOOR jagd & natur, die vom 03.-05. April 2020 stattfinden sollte, abgesagt.

Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern dürfen bis zum 10. April 2020 in Schleswig-Holstein nicht durchgeführt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis und würden uns freuen, Sie zeitnah bei der nächsten Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Der Beitrag OUTDOOR 2020 abgesagt erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für OUTDOOR 2020 abgesagt

Jagd in Schleswig-Holstein – so vielfältig, wie das ganze Land

Premiere des LJV-Imagefilms am 12.3.20 um 12 Uhr.

Der Beitrag Jagd in Schleswig-Holstein – so vielfältig, wie das ganze Land erschien zuerst auf Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V..

Posted in Allgemein, Landesjagdverband | Kommentare deaktiviert für Jagd in Schleswig-Holstein – so vielfältig, wie das ganze Land