Fortbildungsseminar für Pless- und Parforcehörner in „B“ und „Es“

Fortbildungsseminar für Pless- und Parforcehörner in „B“ und „Es“ vom 16. – 18. Februar 2024
Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg, P.-H.-Eggers-Straße 22-24

Hier findet jeder Jagdhornbläser/in interessante Themen für sich. Die Übungsleiter können auf die Teilnehmer/innen eingehen, wenn es um Ansatz und Atemtechnik oder „schöne Töne“ geht. Die Erarbeitung von Vorträgen in verschiedenen Klassen auf dem Weg zum Landesbläserwettbewerb oder eines Konzertes, das praxisnahe Jagdhornblasen in Einzelbesetzung in Vorbereitung zur Wertungsklasse „Jagdgebrauchshornbläserabzeichen“ und das Musizieren in Kleinformationen, stehen bei diesem Seminar mit auf dem Programm.

Bei den Es-Hörnern wird zusätzlich zu den Themen Kleinformation und Gruppenvorträge ein Schwerpunkt auf die Artikulation, Stopftechnik und den Bass gelegt. Ein weiteres Thema ist Es-Horn für Einsteiger (bei genügend Teilnehmern). Für die gute Unterkunft und Verpflegung sorgt, wie immer, das von allen Seminarteilnehmern geschätzte Team des Jugendfeuerwehrzentrums. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten, es stehen nur begrenzte Teilnehmerplätze zur Verfügung.

Meldeschluss ist der 20.12.2023. Anmeldungen erfolgen nur über die Landesbläserobfrau Mandi-Rose Wargenau-Hahn, Pommernweg 9, 24972 Steinbergkirche,

Anmeldeformular

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Nachsuchewesen: Liste der anerkannten Gespanne aktualisiert

Der Landesjagdverband hat die Liste der anerkannten Nachsuchengespanne in Schleswig-Holstein aktualisiert. Gem. § 23 Abs. 3, 36 Abs. 3 Landesjagdgesetz i. V. m. dem öffentlich-rechtlichen Vertrag vom 14. September 2001 hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. nachfolgend aufgeführte Hunde als anerkannte Fährtenhunde für die Dauer von vier Jahren bestätigt.

Liste der anerkannten Nachsuchengespanne in Schleswig-Holstein

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Damwild: Erster Fall von Papillomaviren-Erkrankung in Schleswig-Holstein?

Pinsel mit Geschwulst aus Mecklenburg-Vorpommern, 06.11.2023 (Foto Privat)

Am 06. November wurde ein Damhirsch in Mecklenburg erlegt, der ohne jedwede Fluchtreaktion, apathisch auf einer Straße stand. Bei der Untersuchung des Wildkörpers fiel ein blumenkohlartiges Geschwür an seiner Pinselspitze und eine zum Bersten gefüllte Blase auf. Als uns diese Nachricht erreichte, ergab sich im Laufe der Recherchen, dass sich nur wenige Tage zuvor, am 04. November ein ähnlicher Fall in der Segeberger Heide (Schleswig-Holstein) zugetragen hatte. Leider war zu diesem Zeitpunkt von beiden Hirschen kein geeignetes Material für eine histologische Untersuchung und virologische Diagnostik mehr auffindbar, so dass nur Rückschlüsse aufgrund der gemachten Fotos möglich sind.

Das auf den Fotos dokumentierte Krankheitsbild erinnert an die vom Menschen bekannte Blumenkohlpeniserkrankung, die durch Humane Papillomaviren (HPV) verursacht und i.d.R. durch Geschlechtsverkehr übertragen wird. Bis zum Ausbruch der Krankheit beim Menschen können bis zu 8 Monate vergehen. Wir wissen von Pferden, dass Papillomaviren die ihnen oft zugesagte Wirtsbindung längst nicht immer einhalten, so wird z.B. die Sarkoidose der Pferde durch Bovine Papillomaviren ausgelöst. Bei der Untersuchung erkrankter Stücke sollte daher unbedingt auf angemessene Hygiene geachtet werden.

Ähnliche Fälle bei Damhirschen sind seit zehn Jahren aus Mecklenburg bekannt und Prof. Pfannenstiel hat von einem Fall aus der Schorfheide

Pinsel mit Geschwulst aus der Segeberger Heide, 04.11.2023 (Foto Jana Forstreuter)

berichtet, der wahrscheinlich auf die gleiche Ursache zurückzuführen ist. Leider liegt zu keinem der bisher bekannten Fälle eine veterinärmedizinische Untersuchung vor.

Wenn Sie ein Stück Schalenwild mit derartigen krankhaften Veränderungen schon einmal erlegt haben oder von so einem Fall Kenntnis haben, wären wir für Nachricht darüber mit eventuellen Fotos dankbar. Sollten Sie so ein Stück erlegen oder von der Erlegung erfahren, so informieren Sie uns bitte unbedingt über f.zabel@ljv-sh.de oder 0151 5056 4975 und heben die Brunftrute sowie die Brunftkugeln für weitere Untersuchungen tiefgekühlt auf, so dass wir in die Lage versetzt werden, mit Hilfe von Veterinärmedizinern die tatsächliche Ursache dieser Erkrankung abzuklären.

Kurz vor Veröffentlichung des Berichtes wurde ein weiterer Fall aus Mecklenburg bekannt. Die Probe wurde gesichert.

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Stellungnahmen eingereicht: Bahnlinie soll Lebensräume zerschneiden

Für den Neubau der S-Bahnlinie zwischen Hamburg und Bad Oldesloe haben die Kreisjägerschaft Stormarn e. V. (KJS) und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) Stellungnahmen für den “Planfeststellungsabschnitt 3” eingereicht. Hintergrund ist, dass die geplante Bahnlinie einen der wichtigsten Wanderwege für das heimische Rotwild zwischen Dänemark und Europa zerschneiden könnte. Das in Schleswig-Holstein bereits genetisch stark verarmte Rotwild würde ohne geeignete Querungsmöglichkeiten die letzte Chance für einen genetischen Austausch mit anderen Populationen verlieren.

Zwischen Ahrensburg und Delingsdorf befindet sich eine bedeutende Rotwild-Wanderroute, die eine direkte Verbindung zwischen dem Beimoorer Forst und dem Duvenstedter Brook darstellt. Die bisher vorliegende Planung wirkt sich in der Form nachteilig auf diese Wanderroute aus, als dass sie durch die Errichtung einer gezäunten Abstellanlage, das Wandern von Rotwild  nachhaltig unterbindet. Maßnahmen wie Ruhezonen oder der Verzicht auf Lärmschutzwände in bestimmten Bereichen werden von der KJS Stormarn sowie dem LJV grundsätzlich begrüßt. Leider werden diese Maßnahmen an den falschen Stellen umgesetzt.

Die KJS Stormarn und der LJV fordern die Prüfung von alternativen Standorten für die Abstellanlage. Sollten andere Standorte nicht in Frage kommen, sind Verbesserungsmaßnahmen auf die Rotwild-Wanderroute zwischen Delingsdorf und Bargteheide zu konzentrieren. Als insgesamt wirksamste Methode sieht die Jägerschaft die Schaffung von Wildbrücken
an. Es wird angeregt, die Errichtung einer solchen Querungsmöglichkeit im Bereich der Rotwild-Wanderrouten zu prüfen. Südlich von Ahrensburg sind im Stellmoorer Tunneltal Kleintierdurchlässe geplant. Die Jägerinnen und Jäger fordern, die Durchlässe auch auf die Bedürfnisse von bspw. Schwarz- und Rehwild und anderen Wildtieren abzustimmen.

Stellungnahme Neubau S-Bahnlinie S4 (Ost) Hamburg – Bad Oldesloe, Planfeststellungsabschnitt 3
Rotwild in Schleswig-Holstein Managementplan 2022-2025

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Schleswig-Holstein: Jagdstrecken 2022/23 veröffentlicht

Die Jagdstrecken des letzten Jagdjahres 2022/2023 wurden veröffentlicht. Das Jagdjahr dauert vom 01. April bis 31. März des Folgejahres. Auch wenn die Jagdstrecken keine Rückschlüsse auf die wirkliche Größe einer Population zulassen, können Trends und Entwicklungen an den Jagdstrecken abgelesen und interpretiert werden.

Ein besonders signifikanter Rückgang von -33% ist bei der Schwarzwildstrecke des letzten Jagdjahres zu erkennen. Bei den anderen Schalenwildarten ist nur ein geringer Rückgang erkennbar. Lediglich beim Muffelwild wurde die Strecke gesteigert. Ähnlich sieht es beim Raubwild aus. Vor allem die Waschbärstrecke verzeichnet einen Zuwachs von +52%. Ebenso konnte die Strecke bei den Wildgänsen gesteigert werden.

Mit 53.135 erlegten Stücken Rehwild ist diese Wildart die am häufigsten erlegte Schalenwildart in Schleswig-Holstein. Allerdings fielen allein 12.300 Rehe dem Verkehr zum Opfer. Mit 3.693 Stücken Damwild wurde im Kreis Plön das meiste Damwild erlegt. Das meiste Rotwild wurde im Herzogtum Lauenburg erlegt (594). Mit 3.382 Stücken Schwarzwild wurden im Lauenburgischen auch die meisten Sauen erlegt. Das meiste Rehwild wurde im Kreis Schleswig-Flensburg erlegt mit 7.592 Stücken. Beim Niederwild sind die Kreise an der Westküste und hier vor allem Dithmarschen und Nordfriesland sowie der Kreis Ostholstein maßgebend. Die dort vorhandenen Besätze von Feldhase, Fasanenhahn, Wildkaninchen, Wildgans, Wildente und Ringeltaube spiegeln sich in den jeweiligen Strecken wieder.

Veränderungen der Jagdstrecke 2022-2023
Haarwildstrecken 2022/2023
Federwildstrecken 2022/2023

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Gesetzesnovelle: LJV fordert mehr Tierschutz im Landesjagdgesetz

Landesjagdverband betont seit 2011 die Notwendigkeit des Übungsschießens für den Tierschutz

Seit über einem Jahrzehnt setzt sich der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. für die Einführung verpflichtender Übungsschießnachweise ein. In der Stellungnahme des Verbands zur

Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e. V. (Foto Recklinghausen, DJV)

bevorstehenden Änderung des Landesjagdgesetzes unterstreicht er erneut die essenzielle Bedeutung des Übungsschießens für Jägerinnen und Jäger, um das Wohl der Tiere zu gewährleisten und ethische Jagdpraktiken sicherzustellen.

Insbesondere bei Gesellschaftsjagden, seien es Drückjagden auf Wildschweine und Hirsche oder Treibjagden auf Hasen und Fasanen, ist das Übungsschießen von zentraler Bedeutung. Nur durch regelmäßigen Umgang mit der Waffe in Theorie und Praxis kann sichergestellt werden, dass das Wild mit nur einem Schuss getroffen wird, um unnötiges Leid zu vermeiden.

“Das Wohl des Tieres steht für uns Jägerinnen und Jäger an erster Stelle. Das Übungsschießen ist ein zentrales Element, um sicherzustellen, dass alle Arten von Gesellschaftsjagden so sicher und human wie möglich durchgeführt werden”, betont Wolfgang Heins, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

Nun sieht der Landesjagdverband die Chance, eine gesetzliche Regelung herbeizuführen, die dieses Übungsschießen verpflichtend macht. Die Landesregierung und die Abgeordneten des Landtages sind aufgerufen, im Sinne des Tierschutzes zu entscheiden und die Bemühungen des Verbands zu unterstützen. Hierzu können die gewählten Vertreterinnen und Vertreter des Agrar- und Umweltausschusses im Landtag anlässlich ihrer Sitzung am 8.11. ein deutliches Zeichen setzten.

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.
Böhnhusener Weg 6
24220 Flintbek
Tel.: 04347-9087-0
presse@ljv-sh.de

Hier geht es zum Presseportal: https://www.presseportal.de/pm/133184/5642837

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Ministerium: Waldzustandsbericht veröffentlicht

KIEL. Der Gesundheitszustand der schleswig-holsteinischen Wälder hat sich in diesem Jahr leicht verbessert: Zu diesem Ergebnis kommt der von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) erstellte Waldzustandsbericht 2023, den Forstminister Werner Schwarz am 3. November in der Revierförsterei Bordesholm der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (SHLF) vorgestellt hat. Wälder sind langlebig – gerade deshalb brauchen wir verlässliche Daten, um unsere Waldentwicklung beurteilen zu können und die richtigen Konsequenzen für die Waldbewirtschaftung abzuleiten. Es zeigt sich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die schleswig-holsteinischen Wälder gesund aufzustellen und an die klimatischen Veränderungen anzupassen, sagte Schwarz.

Eingeleitete Veränderungen werden im Wald erst nach langer Zeit sichtbar. Gleichzeitig steigen die vielfältigen gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald sehr schnell. Aus meiner Sicht ist daher der richtige Zeitpunkt, um in den Dialog über die künftige Waldbewirtschaftung in Schleswig-Holstein einzusteigen. Nur so kann es gelingen, unsere Wälder in all ihren Funktionen zu erhalten und zukunftssicher weiterzuentwickeln. Dies wird auch ein Schwerpunkt der Waldstrategie sein, die mein Ministerium im kommenden Jahr erarbeiten wird, so der Minister.

Die günstige, regenreiche Witterung im Jahr 2023 hat sich positiv auf den Gesamtzustand der schleswig-holsteinischen Wälder ausgewirkt. Der erfreuliche Trend des allmählichen Absinkens der mittleren Kronenverlichtung setzt sich weiter fort, ebenso sind die starken Schäden weiter rückläufig und auch die Absterberate liegt auf einem sehr niedrigen Niveau. Parallel wird deutlich, dass sich der langfristige Erwärmungstrend ungehindert fortsetzt: das Vegetationsjahr 2022/2023 war mit einer Mitteltemperatur von 10,4 Grad Celsius eines der wärmsten seit Beobachtungsbeginn im Jahr 1881. Dies unterstreicht die Bedeutsamkeit, unsere Wälder zu klimastabilen und vielfältigen Mischwäldern mit einem zukunftsgerichteten Baumartenspektrum umzubauen, sagte Schwarz.

Doch welche Baumarten sind in Zukunft am besten an das Klima angepasst beziehungsweise können sich anpassen? Erste Ergebnisse zeigen, dass heimische Eichenarten ein geeignetes Potential dafür aufweisen könnten. Ich freue mich, dass wir in dem Bericht mehrere Forschungsansätze zu ökologisch-genetischen Untersuchungen an der Eiche vorstellen können. Es wird in Zukunft immer wichtiger werden, sogenannte Klimawälder anzupflanzen, die viele unterschiedliche Baumarten enthalten und gegen Wetterextreme resistenter sind. Dabei dürfen wir unser Baumartenspektrum nicht einengen, sondern müssen es erweitern, sagte der Minister. Ziel sei es, auf wissenschaftlicher Basis, klimaresiliente Baumarten für die Zukunft zu bestimmen und die Wälder so fit zu machen, dass sie auch für kommende Generationen all ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können.

Nach wie vor stellt das Eschentriebsterben eine Gefährdung der Bestände dar: Ich mache mir große Sorgen, dass die Esche endgültig aus unseren Wäldern verschwinden könnte. Umso wichtiger ist es, dass das Verbundprojekt FraxForFuture zu diesem Krankheitsbild an Lösungsansätzen forscht. Ich hoffe, dass uns die Esche als prägende Laubbaum unserer nassen Standorte mit sehr charakteristischer Begleitflora und -fauna, aber auch als sehr wertvoller Wirtschaftsbaum erhalten bleibt, so Schwarz.

Unsere Wälder sind mit all ihren wichtigen Funktionen von herausragender Bedeutung für Schleswig-Holstein. Sie erbringen Nutz-, Schutz und Erholungsfunktionen. Mit Blick auf den Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt sind sie Teil der Lösung, so der Minister. So sind beispielsweise die bewirtschafteten Wälder wichtige Kohlenstoffsenken. Zugleich sind sie mit ihren vielfältigen Lebensräumen Garant für den Biodiversitätserhalt.

Hintergrund

Schleswig-Holstein verfolgt weiterhin das ambitionierte Ziel, den Waldanteil im Land auf 12 Prozent zu erhöhen. Ende 2024 liegen erste Ergebnisse der neuen 4. Bundeswaldinventur vor.

Der Waldzustandsbericht wird seit 2011 in enger Zusammenarbeit mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) für Schleswig-Holstein erstellt. Darüber hinaus liefert er bereits seit 40 Jahren wichtige Informationen zur Vitalität der Waldbäume unter dem Einfluss sich ändernder Umweltbedingungen.

Die NW-FVA ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung der Länder Niedersachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der NW-FVA in Göttingen betreiben das forstliche Umweltmonitoring für ein Viertel der deutschen Waldfläche. Die wichtigsten Baumarten Eiche, Buche, Kiefer und Fichte werden seit Mitte der Achtzigerjahre kontinuierlich auf ihren Zustand untersucht. Das MLLEV veröffentlicht gemeinsam mit der NW-FVA die Ergebnisse der langjährigen Untersuchungen im jährlichen Waldzustandsbericht. Er dokumentiert die Belastungen durch schädliche Stoffeinträge, Witterung und Klimawandel sowie durch forstschädliche Insekten und Pilze für die Wälder und die Waldböden.

Weitere Informationen

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff und Hanna Kühl | Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz | Fleethörn 29-31, 24103 Kiel | Telefon 0431 988 7158 | E-Mail: Pressestelle@mllev.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de

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Regionalplanung: LJV reicht Stellungnahmen ein

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. hat seine Stellungnahmen für die Regionalplanung eingreicht. Das Land Schleswig-Holstein stellt neue Regionalpläne für die drei Planungsräume 1-3 auf. Die Regionalpläne geben vor, wie sich Siedlungsstruktur, Freiräume und Infrastruktur in den Planungsräumen entwickeln sollen. Die Ausgestaltung der Regionalpläne ist daher von immenser Bedeutung für wandernde Wildarten wie z.B. das Rotwild und die Biodiversität im Land. Zum Start des Beteiligungsverfahrens informierte das Innenministerium seit Anfang Juli in sieben Info-Veranstaltungen über die Inhalte der Regionalpläne sowie den Beteiligungsprozess. Die Info-Veranstaltungen richteten sich an die Vertreter aus den Städten, Gemeinden und Kreisen sowie Kammern, Verbänden, Vereinen und Privatpersonen. Das Beteiligungsverfahren für Träger öffentlicher Belange (TöB) und Privatpersonen startet am 10. Juli und endet am 09. November.

Nutzen Sie Ihre Chance und geben Sie Ihre Stellungnahme ab. Noch bis zum 09. November können Sie Ihre Stellungnahme einbringen. Stellungnahmen können sehr unkompliziert über Verfahren | Regionalplan für den Planungsraum III in Schleswig-Holstein – Neuaufstellung, Entwurf 2023 | BOB-SH Landesplanung (bolapla-sh.de) eingereicht werden. Einfach auf die Box „reden Sie mit“ klicken.

Stellungnahme Planungsraum 1
Stellungnahme Planungsraum 2
Stellungnahme Planungsraum 3

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Brauchtum: Landesbläserwettbewerb 2024

Landesbläserwettbewerb 2024

Jagdliches Brauchtum – wir leben Tradition

Im letzten Jahr fand der Landesbläserwettbewerb auf Gut Görtz statt (Bild Marcus Börner)

Der Landesbläserwettbewerb findet am 30. Juni 2024 in der Kreisjägerschaft Eckernförde, auf dem Gelände der Stiftung Louisenlund/Güby statt.

Neben den gewohnten Leistungsklassen wird es u. a. eine „offene Klasse“ ohne Bewertung und wieder die Prüfung zum Erwerb des Jagdgebrauchshornbläserabzeichens geben.

Der Landesbläservorstand sowie der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. freuen sich auf rege Teilnahme.

Die Ausschreibung zum Landesbläserwettbewerb 2024 wird in Kürze veröffentlicht.

Mandi-Rose Wargenau-Hahn

Landesobfrau für das Jagdhornblasen

Hier finden Sie die Ausschreibung
Hier finden Sie die Meldebögen

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Bewegungsjagden: Unfallverhütungsvorschrift beachten

Die Zeit der Treib- und Drückjagden beginnt und die ersten Jagdeinladungen wurden verschickt. Höchste Zeit sich noch einmal die “Unfallverhütungsvorschrift (UVV) Jagd” (VSG 4.4) und die dazugehörige Broschüre anzuschauen. Dies ist nicht nur für die Jagdleitung wichtig, sondern auch für die Jagdgäste.

Beide Broschüren können Sie über die Links herunterladen. Gedruckte Exemplare können telefonisch unter 0561 785-10339 oder online unter www.svlfg.de/broschueren-bestellen angefordert werden.

Unfallverhütungsvorschrift Jagd (VSG 4.4)
Broschüre zur UVV Jagd (VSG 4.4)

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Brauchtum: Landeshubertusmesse 2023

Seit 1997 gibt es in Schleswig-Holstein als einzigem Bundesland die überregional bekannte “Landeshubertusmesse”. Im Laufe der Zeit hat sie dabei auch in anderen Bundesländern und im Ausland viele Freunde gefunden, die sich entweder als aktive Bläserinnen und Bläser oder als Zuhörerinnen und Zuhörer an ihr beteiligen. Dieses besondere Ereignis wechselt dabei alle zwei Jahre in eine andere Kreisjägerschaft. In diesem Jahr ist sie zum zweiten Mal nach zehn Jahren zu Gast im schönen Ratzeburger Dom. Seien Sie dabei und lauschen Sie den Klängen in atemberaubender Akustik. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Landesjagdgesetz: LJV reicht zweite Stellungnahme ein

Mitte Oktober hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV) seine zweite Stellungnahme zur Novellierung des Landesjagdgesetzes eingereicht. Der LJV befürwortet weiterhin die Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht. Die Aufnahme in das Jagdrecht ändert am Schutzstatus des Wolfs nichts. Vielmehr würde die neue Regelung für Rechtssicherheit sorgen – unter anderem bei Verkehrsunfällen mit Wölfen. In diesem Zusammenhang spielt auch der dadurch geförderte Tierschutz eine besondere Rolle. Schwerverletzte, verunfallte Wölfe könnten durch das neue Gesetz schneller von ihren Qualen erlöst werden, da die vor Ort zuständigen Jägerinnen und Jäger dann die Entscheidung treffen können, ob das Tier noch zu retten oder zu erlösen ist. Zudem fordert der Verband Rechtssicherheit beim Schutz von Jagdhunden, die von Wölfen angegriffen werden sowie eine Klarstellung in Bezug auf Nachsuche von Wölfen und Wolfshybriden. Der LJV befürwortet darüber hinaus die Einführung eines landesweiten Schießnachweises für Drück- und Treibjagden im Gesetz. Es ist ein weiterer und richtiger Schritt für den Tierschutz. Weiterhin fordert der Verband u.a. die Aufnahme des Goldschakals in den Katalog der jagdbaren Arten.

Der Agrar- und Umweltausschuss wird den Entwurf in seiner nächsten Sitzung am 8. November 2023 beraten. Es ist davon auszugehen, dass der Landtag dann in seiner letzten Sitzung Mitte Dezember die zweite Lesung durchführen wird. Den gesamten Vorgang sowie die sämtlichen Stellungnahmen finden Sie online unter dem folgenden Link:

Alle Infos zum Vorgang
Stellungnahme

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“Unsere Jagd”-Jungjäger-Schießen: Die Ergebnisse

Am 07. Oktober 2023 fand  das “Unsere Jagd”-Jungjäger-Schießen statt. In diesem Jahr begrüßten euch der Landesjagdverband und die Redaktion von Unsere Jagd auf dem Schießstand Heede. Die Ergebnisse finden Sie im Folgenden:

 

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Landesparcoursschießen 2023: Die Ergebnisse

Das Landesparcoursschießen 2023 fand vom 28. bis 30. September 2023 auf dem Schießstand Hasenmoor statt. Vielen Dank an die Landesschießobfrau Wanja Ellerbrock, alle Aufsichten, Helfer und das Team vom Schießstand Hasenmoor, die einen abwechslungsreichen und anspruchsvollen Jagdparcours aufgebaut haben.
Hier finden Sie die Ergebnisse:

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Wildunfälle: Risiko jetzt besonders hoch

6. Oktober 2023 (DJV) Berlin Autofahrer müssen in den Herbstmonaten vermehrt mit Wild auf den Straßen rechnen. Erhöhte Unfallgefahr besteht vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung. DJV gibt Tipps für eine sichere Fahrt.

Im Herbst steigt das Risiko von Wildunfällen erheblich an – für Mensch und Tier gleichermaßen. Reh, Hirsch & Co. sind jetzt intensiv auf Nahrungssuche, um sich Fettreserven für den Winter anzufressen. Auf ihren Wanderungen kreuzen Wildtiere regelmäßig Verkehrswege, insbesondere Land- und Bundesstraßen. Die meisten Kollisionen ereignen sich zwischen 6 und 9 Uhr morgens, wenn der Berufsverkehr in die Dämmerung fällt. Schwarz- und Damwild trifft es jetzt besonders häufig, das hat eine Auswertung von Daten aus dem Tierfund-Kataster ergeben.

Bis zu 250.000 Wildunfälle pro Jahr

In Deutschland ereignet sich im Schnitt etwa alle zweieinhalb Minuten ein Wildunfall mit Reh, Hirsch oder Wildschwein – insgesamt rund 250.000 Unfälle pro Jahr. Für das Wild endet ein Zusammenstoß meist tödlich, aber auch Verkehrsteilnehmer kommen immer wieder zu Schaden. Im Jahr 2022 gab es laut Statistischem Bundesamt in Deutschland rund 2.600 Verunglückte bei insgesamt rund 2.300 Wildunfällen mit Personenschaden.

Wachsam sein, Tempo drosseln

Der DJV appelliert an Autofahrer, besonders in der Dämmerung entlang von Wiesen und beim Durchqueren von Waldgebieten wachsam zu sein und lieber etwas langsamer zu fahren, um im Ernstfall rechtzeitig bremsen zu können. Bereits Tempo 80 statt 100 verkürzt laut DJV den Bremsweg um circa 24 Meter und kann dazu beitragen, einen Aufprall mit einem Wildtier zu vermeiden.

 

Tipps zum Vermeiden von Wildunfällen:

  1. Besonders in der Dämmerung, auf Landstraßen entlang von Wiesen, Maisfeldern und in Waldgebieten besonders aufmerksam fahren.
  2. Erhöhte Vorsicht auf neu gebauten Straßen – besonders durch den Wald. Wild nutzt vertraute Pfade.
  3. Fuß vom Gas: Angepasste Geschwindigkeit und Bremsbereitschaft können Kollisionen mit kreuzendem Wild verhindern.
  4. Ist ein Tier in Sichtweite: bremsen, abblenden und hupen.
  5. Ein Wildtier kommt selten allein: Auf nachfolgende Tiere achten.
  6. Ist eine Kollision unvermeidbar: Bremsen, Lenkrad festhalten und kein Ausweichmanöver riskieren.

 

Das Tierfund-Kataster: Mitmachen und Leben retten

Mit dem Tierfund-Kataster werden im Straßenverkehr verunfallte Wildtiere und andere Todfunde erstmals bundesweit systematisch erfasst. Die gesammelten Daten können helfen, Unfallschwerpunkte zu identifizieren und zu entschärfen. Über die zugehörige App lassen sich Daten unterwegs schnell erfassen. Sie ist kostenlos und für iPhone oder Android erhältlich. Bisher haben knapp 25.000 Nutzerinnen und Nutzer rund 125.000 Funde gemeldet. Alle Funde gibt es in interaktiven Karten und Diagrammen auf der Internetseite. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben das Tierfund-Kataster 2011 ins Leben gerufen. Ende 2016 hat der DJV das Projekt auf ganz Deutschland ausgeweitet.

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Kitztasche Modell 2024: Vorbestellung ab sofort möglich

Form follows function: Die Kitztasche Modell 2024 – ein Muss für als Jungwildrettungsteams. 20 € Schutzgebühr pro Tasche.

Hauptmerkmale:

  • Robustere Sicherung der Reißverschlüsse: Keine Sorgen mehr um plötzliche Defekte oder schnelle Abnutzung
  • Optimierte Lüftung: Mit einem brandneuen Lüftungsnetz im Deckel und an den Stirnseiten bleibt der Innenraum der Tasche stets gut belüftet
  • Pflegeleichter Boden: Die Bodenplatte mit neuer Konzeption macht die Reinigung zum Kinderspiel

Hinweise:

  • Bitte beachten Sie: Die Kitztaschen sind nicht zur Aufbewahrung von hasenartigen Tieren und Nagetieren geeignet
  • Aufgrund der hohen Nachfrage und der exklusiven Qualität, bitten wir um Vorbestellung bis zum 27.10.2023 nur gegen Vorkasse und exklusiv in unserem LJV Online-Shop
  • Es erfolgt kein Versand – Abholung Ihrer exklusiven Kitztasche erfolgt ausschließlich am 06.04.2024 auf der Outdoor Messe in Neumünster.
  • Es erfolgt eine Rückabwicklung, insofern bis zum 27.10.2023 insgesamt weniger als 500 Taschen bestellt werden.
  • Alle Angaben sind vorbehaltlich höherer Gewalt wie z.B. weiterer Corona Lockdowns o.ä.

Großer Dank gilt Sandra & Carsten Schroedter sowie Frank Zabel für Idee und Konzeption sowie allen ehrenamtlichen Jungwildrettern, die uns mit reichlich konstruktivem Input für die Verbesserung der Taschen versorgt haben!

Kitztasche Modell 2024: Hier geht es zur Vorbestellung

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Brückentag am 02. Oktober

Die Geschäftsstelle ist am Montag, den 02. Oktober aufgrund eines Brückentages sowie am darauffolgenden Tag der Deutschen Einheit, den 03. Oktober nicht erreichbar. Ab dem 04. Oktober ist die Geschäftsstelle wie gewohnt für Sie erreichbar.

 

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ASP: Aufhebung der Sperrzonen in Mecklenburg-Vorpommern

Die EU-Kommission hat in dieser Woche bekannt gegeben, dass die Sperrzonen aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Ludwigslust-Parchim sowie im benachbarten Landkreis Prignitz in Brandenburg aufgehoben werden.

Mit der Aufhebung der Sperrzonen hat die Kommission bestätigt, dass die in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ergriffenen Maßnahmen zur ASP-Bekämpfung beim Schwarzwild erfolgreich waren. Hierbei sind vor allem die Einrichtung von fest eingezäunten Sperrzonen mit zentralem Kerngebiet sowie die intensive Fallwildsuche zu nennen.

Am 24. November 2021 war die Afrikanische Schweinepest erstmalig im Landkreis Ludwigslust-Parchim bei einem Wildschwein festgestellt worden. Der letzte Nachweis erfolgte dort am 4. Oktober 2022.

Unter nachfolgendem Link finden Sie die aktuelle Presse-Mitteilung aus dem Landwirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern.

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen/?id=194697&processor=processor.sa.pressemitteilung

 

Quelle MLLEV

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Brauchtum: Hubertusmessen 2023

Im ganzen Land beginnt bald wieder die Zeit der traditionellen Hubertusmessen. Im Folgenden finden Sie eine kleine Übersicht der dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein mitgeteilten Hubertusmessen in Schleswig-Holstein:

Datum Uhrzeit Name der Kirche Adresse der Kirche Bläsercorps
29.09.2023 18.00Uhr Open Air Ruhe Forst 24351 Damp St. Johannisplatz11 Eckernförder Parforcehornbläserkreis
27.10.2023 18.30Uhr ev. Dorfkirche Kropp 24848 Kropp, Hauptstr.3a Parforcehornbläser Rendsburg- Schleswig e.V.
27.10.2023 18.00Uhr St. Antonius Kirche 23714 Bad Malente, Hauptstr.83 Freischütz Eutin
29.10.2023 10.00Uhr St.Laurentius Kirche 23701 Süsel Freischütz Eutin
29.10.2023 19.00Uhr Vicilinkirche Pronstorf 23820 Pronstorf, An der Kirche Diana Plön
03.11.2023 19.00Uhr ev. Luth. Kirche Lebrade 24306 Lebrade Diana Plön
03.11.2023 18.00Uhr Catharinenkirche  24259 Westensee, Dorfstr.1 Parforcehornbläser Rendsburg Schleswig
03.11.2023 18.00Uhr St Jacobi  23552 Lübeck, Jacobikirchhof 1 Bläsercorps Lübeck
04.11.2023 19.00Uhr St.Martinskirche 25782 Tellingstedt, Kirchplatz12 Parforcehornbläser Rendsburg-Schleswig
05.11.2023 18.00Uhr Kirche Rensefeld 2361 Bad Schwartau Bläsercorps Lübeck
05.11.2023 17.00Uhr Vicelinkirche St. Jacobi 24619 Bornhöved, Am alten Markt Diana Plön
05.11.2023 18.00 Uhr Kirche zu Breitenberg 25597 Breitenberg Kirchenstr.16-22 Parforcehornbläser Wilstermarsch
10.11.2023 18.00Uhr St.Michaeliskirche  23701 Eutin, Schlosstr.2 Freischütz Eutin
12.11.2023 17.00Uhr St.Katharinen 23775 Großenbrode Freischütz Eutin
12.11.2023 17.30Uhr Dorfkirche Sarau 23719 Glasau/Sarau, Am Kirchplatz1 Diana Plön
18.11.2023 18.00Uhr Landeshubertusmesse 23909 Ratzeburg, Domhof  18 Landesjagdverband S-H e.V. und Gäste

Sollten Sie Informationen über weiter stattfindende Hubertusmessen haben, können Sie diese gerne an uns weiterleiten an landesblaeserobfrau1@gmx.de. Wir werden die Liste dann ergänzen.

Hintergrund: Am 3. November gedenken Jägerinnen und Jäger in ganz Europa ihres Schutzheiligen Sankt Hubertus, Pfalzgraf von Burgund. Er wird als Begründer einer nachhaltigen und weidgerechten Jagd angesehen, an dem sich Jägerinnen und Jäger ein Beispiel nehmen sollen. Der Überlieferung nach war Hubertus als junger Edelmann ein zügelloser Jäger, der die Erlegung des Wildes als Selbstzweck sah. Weder christliche Feiertage noch ethische Grundsätze hinderten den Jäger, seiner Leidenschaft hemmungslos nachzugehen. Nachdem seine Frau gestorben war, ging er als Einsiedler in die Wälder der Ardennen, um dort über seine Trauer hinwegzukommen und ernährte sich ausschließlich durch die Jagd.
Eine Begegnung mit einem Hirsch, der ein leuchtendes Kreuz zwischen seinen Geweihstangen trug, bekehrte ihn und ließ ihn erkennen, dass die Jagd nicht allein dem Selbstzweck dient, sondern ein Dienst an der Natur mit weitreichender Verantwortung ist. Diese „Achtung vor dem Geschöpf“ ging als Waidgerechtigkeit in die Verhaltensgrundsätze der Jägerschaft ein. Der Heiliggesprochene wird meist mit Jagdhund und Jagdhorn kniend vor dem „Hubertushirsch“ dargestellt, bewaffnet mit Schwert und Spieß. Hubertusmessen werden Anfang November von Jagdhornbläsern begleitet und in feierlich geschmückten Kirchen gehalten.

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Junge Jäger: Jugendversammlung

Der Vorstand der Jungen Jäger Schleswig-Holstein lädt zur Jugendversammlung ein am 15. September 2023 um 20 Uhr via Webex (Videokonferenz). Um Anmeldung wurde bis zum 12. September 2023 gebeten unter info@jungejaeger-sh.de.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Genehmigung der Protokolle JV 2022
3. Bericht der Vorsitzenden
4. Wahlen des Vorstandes
a) Vorsitzende/r
b) stell. Vorsitzende/r
c) Beisitzer
5. Anstehende Veranstaltungen
6. Verschiedenes

Teilnehmen können alle Mitglieder der Jungen Jäger Schleswig-Holstein. Die “Jungen Jäger Schleswig-Holstein” ist die Jugendorganisation des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein. Alle LJV-Mitglieder unter 27 Jahren und die in der Jugendarbeit engagierten älteren Mitglieder bilden die Jungen Jäger SH.

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme!

Isabelle Tiede, Vorsitzende Junge Jäger Schleswig-Holstein

 

Hier finden Sie die Protokolle der vergangenen Sitzungen:

https://ljv-sh.de/wp-content/uploads/Protokoll-der-digitalen-Jugendversammlung-am-11.03.2023.pdf

https://ljv-sh.de/wp-content/uploads/Protokoll-der-digitalen-Jugendversammlung-am-29.09.2022.pdf

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