Einladung zum Seminar: Lebensräume in der Agrarlandschaft
am Freitag, dem 24. Februar 2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Schießsportzentrum Kasseedorf
Europaweit sind unsere Landschaften in weiten Teilen landwirtschaftlich geprägt. In Deutschland werden heute über 50% der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Die Verantwortung für diese Flächen tragen in einem hohen Maße die Landwirte. Sie formen, gestalten und bewirtschaften Äcker, Weiden, Wiesen und somit auch unersetzliche Lebensräume zahlreicher heimischer Wildtier- und Pflanzenarten. Neben der Zerschneidung der Landschaft durch Verkehrswege und Siedlungen hat die intensive Landwirtschaft vielerorts dazu beigetragen, dass viele der für Agrarlandschaften typischen wild lebenden Tier- und Pflanzenarten selten geworden sind. Doch wie können wir helfen? Welche Maßnahmen sind geeignet und wer bezahlt sie?
Seminarprogramm:
09:00 Uhr Ankommen bei einem Becher Kaffee
09:30 Uhr Begrüßung, Vorstellungsrunde, Organisatorisches Bettina Watermann, BNUR
09:50 Uhr Einführung Christian Meissner, Marcus Börner
10:00 Uhr Artenvielfalt im Ackerbau – Die Praxis des Vertragsnaturschutzes aus Sicht eines Landwirts Otto Witt, Gothendorf
10:30 Uhr Erfahrungen aus den Artenschutzprogrammen zum Rebhuhn Dr. Ulrich Fehlberg, CoNatur Wildtiermanagement, Plön
11:00 Uhr Artenvielfalt im Ackerbau – Wildpflanzen zur Energiegewinnung nutzen Werner Kuhn, Netzwerk Lebensraum Feldflur, Güntersleben
11:30 Uhr Getränkepause
12:00 Uhr Lebensräume aus Jägerhand – praktische Beispiele Christopher von Dollen, Landesjagdverband SH e.V., Hegelehrrevier Grönwohld
12:30 Uhr Mittagspause
13:00 Uhr Gelegenheit zum geführten Rundgang auf dem Gelände: „Artenschutz, Naturerlebnis und Schießstand“
13:45 Uhr Steigerung der Biodiversität in der Landwirtschaft durch angepasste Anbauverfahren Dr. Michael Glemnitz, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., Müncheberg
14:15 Uhr Neues aus dem Vertragsnaturschutz Jochen Thun, Landgesellschaft SH mbH, Kiel
14:45 Uhr Getränkepause mit Kuchen
15:15 Uhr Naturschutzberatung für Landwirte – ein Weg zu mehr Biotopschutz Joceline Schleimer, Deutscher Verband für Landschaftspflege e. V., Flintbek
15:45 Uhr Nachfragen, Anregungen, Diskussion Christian Meissner, Marcus Börner
16:30 Uhr Feedback Bettina Watermann
16:45 Uhr Ende der Veranstaltung
Den detaillierten Programmablauf finden Sie im Einladungsfaltblatt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 45 € zzgl. Verpflegungskosten.
Anmeldung schriftlich mit dem Anmeldeformular an:
Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume
Hamburger Chaussee 25
24220 Flintbek
Fax 0 43 47 704-790
anmeldung@bnur.landsh.de
Viele Revierinhaber sind unzufrieden mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Der Austritt aus der SVLFG ist weiterhin Ziel der Jagdverbände. Daneben wollen der Deutsche Jagdverband e. V. (DJV) und der Bayerische Jagdverband e. V. (BJV) auch innerhalb der Berufsgenossenschaft einige Punkte zum Wohl der Jäger verändern. Gelegenheit dazu bietet die Wahl der Vertreterversammlung der SVLFG, kurz Sozialwahl. DJV und BJV beteiligen sich mit einer eigenen Liste an der Sozialwahl 2017. Die Revierinhaber werden jetzt von der SVLFG angeschrieben, um die Wahlen vorzubereiten. Die Rückmeldung an die SVLFG ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Wahl und daher enorm wichtig!
Ein großes Lagerfeuer flackert vor sich hin, drum herum viele Kinder mit Ihren Eltern, die Stockbrot braten oder ein spezielles Waffeleisen ins Feuer halten um eine leckere selbstgebackene Waffel naschen zu können.
Das Ziel zehn Schulen für das Wildkameraprojekt zu gewinnen ist fast erreicht. In den letzten Tagen sind weitere Kameras in den Revieren installiert worden. Lehrerin Andrea Frey ließ es sich nicht nehmen und begleitete Jäger Dirk Petersen und Projektleiterin Sonja Graumann ins Revier, um den Schülern von den Wildkameras berichten zu können. Sind die ersten Fotostrecken im Kasten, wird Jäger Petersen zur ersten Auswertung die Schüler in der Kieler Gelehrtenschule besuchen. Der Gegenbesuch der Schüler im Bredenbeker Revier ist fürs Frühjahr geplant.
In die Falle getappt ist dieser Rothirsch in einem Revier bei Bargteheide. Er wurde von einer Wildkamera erfasst, die im Rahmen des Wildkamera-Projekts des Landesjagdverbandes zum Einsatz kommt. In diesem Projekt erforschen unter anderem Schüler der Oberstufe des Eckhorst Gymnasiums die Wildtiere in heimischer Feld und Flur. Mittels der Fotos, die die Wildkameras in den Revieren schießen, können die Schüler erheben welche Wildtiere in Ihrer Umgebung heimisch sind und in welcher Populationsstärke sie auftreten. Ableitungen auf Lebensrhythmus, Nahrungsgrundlagen, Vermehrung und die Bedeutung im regionalen Ökosystem sind weitere Erkenntnisse die im kommenden Schulhalbjahr den Biologieunterricht prägen soll.
Zwischenzeitlich haben mehrere Landkreise innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches für verschiedene Restriktionsgebiete (Sperrgebiete bzw. Überwachungsgebiete) Anordnungen erlassen, die im Hinblick auf den Einsatz von Jagdhunden nicht eindeutig sind und Fragen aufwerfen.
Das Fortbildungsseminar für Pless- und Parforcehörner in B und Es findet vom 17.-19. Februar 2017 im bewährten Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg in der Eggers-Str. 22 statt.
Mehrere Tage hat Christopher von Dollen den Jagdgast Christoph Keller auf einen starken Damhirsch im Hegelehrrevier Grönwohld geführt. Heute beim Morgenansitz hat nun alles gepasst. Nachdem beide den Hirsch fast 30 Minuten von Ansitz aus ansprechen konnten, konnte Herr Keller den Hirsch strecken. Herr Keller hat den Abschuss als Dankeschön für sein langjähriges Engagement für die Sache der Jagd, der Naturschutz- und Jugendarbeit u.a als Hegeringleier, Naturschutzgebietsbetreuer und Initiator einer Jugendgruppe am Selenter See erhalten.