Bläserseminar des LJV wieder voll ausgebucht
Auch dieses Fortbildungsseminar war lange vor Anmeldeschluss voll ausgebucht und wie in den Vorjahren gab es viel Lob und Dankesworte der Bläser/innen. Immer beliebter wird dieses Wochenend-Seminar nicht nur bei den Schleswig-Holsteinern, auch andere Bundesländer haben davon gehört und so konnte der Landesbläservorstand Damen und Herren aus Berlin, NRW, Hamburg, Niedersachsen und Dänemark begrüßen; zeigt es den Organisatoren doch , einen richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Für die 40 „B“- und über 30 „ES“-Hörner standen acht Übungsleiter zur Verfügung, sodass die Gruppen relativ klein gehalten werden konnten; man konnte daher auf die speziellen Bedürfnisse und Schwächen der einzelnen Bläser sehr gut eingehen.
In allen Gruppen wurde sehr viel Wert auf die Basisarbeit gelegt, die in den heimischen Gruppen meist zu kurz kommt – denn ein guter Ansatz ist Voraussetzung für einen guten Bläser! Die Es-Horngruppen widmeten sich wieder speziellen Themen wie dem Bass, dem „Stopfen“ oder auch dem Dämpfen. Beim Bass lernten die Teilnehmer, wie man sich selbst eine eigene Stimme komponiert. Natürlich wurden auch wieder neue Stücke eingeübt und die Messestücke zu St. Hubertus verfeinert.
Die „B“-Hörner waren in Leistungsgruppen eingeteilt, sodass jeder seinem Können entsprechend neue Stücke einstudieren konnte. Die Corpsleiter waren dieses Mal in einer eigenen Übungsgruppe zusammengefasst. Sie diskutierten, wie man eine Gruppe motiviert und ausbildet. In praktischen Übungen, lernten sie, worauf man beim Dirigieren zu achten hat. Sehr wichtig war auch, dass die Übungsleiter während des Seminars wechselten. So konnte jeder Teilnehmer die unterschiedlichen Übungsmethoden der Ausbilder kennenlernen. Einige Ausbilder hatten kleine Tricks parat. So hatte Ludolf Reßmeier kleine Pfeifen mitgebracht, mit denen man den Luftstrom beim Blasen erfahren konnte, in dem man eine kleine Holzkugel im Luftstrom halten musste – eine lustige Übung!
Das Seminarangebot beschränkte sich in diesem Jahr nicht allein aufs direkte Blasen. Der Instrumentenbaumeister Ertlmaier referierte ausführlich, wie man die Blasinstrumente richtig pflegt und stand mit Rat und Tat zur Seite.
Für die ES-Hörner kam ein Mundstückspezialist aus Hamburg. Er stellte ein neues Mundstück vor, das sehr leicht ansprach, weil eine Innenrille eingearbeitet war. Die ES-Hornbläser probierten es aus und siehe da – sie waren begeistert!!
Neu war auch eine Ausstellung von Bildern mit Wildmotiven. Vor allem sehr filigran gearbeiteter Jagdschmuck – meist aus Naturmaterialen von Teilnehmern aus Schleswig-Holstein gefertigt – begeisterte besonders die weiblichen Bläser.
Die Bläser kommen auch zusammen, weil sie Gleichgesinnte kennenlernen und sich mit ihnen austauschen wollen. Das konnte man besonders bei dem bunten Programm auf dem schon traditionellen grünen Abend erfahren. So erfreuten u.a. die Sülzer Bläser aus Niedersachsen , die aus einem gemeinsamen Chor stammten, die Zuhörer mit kleinen Vorträgen. Ein Ohrenschmauß waren die Darbietungen eines Waldhornquartetts von vier Übungsleitern, die alle Berufsmusiker sind. Ein Überraschungsgast brachte den Saal zum Bersten. Auf plattdeutsch unterhielt er auf unnachahmliche Weise seine Zuhören mit Geschichten aus dem “Leben“. Das lockerte die Atmosphäre erst richtig auf – das Gemeinschaftsgefühl wurde gestärkt.
Das abwechslungsreiche Programm und die gute Verpflegung machen schon Lust auf das nächste Seminar – Herzlich willkommen am 16. – 19. Febr. 2018.
Jörn Neupert
Seit zwei Jahren läuft an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) ein Projekt, bei dem der Fuchs im Zentrum der Untersuchungen steht. Dazu werden Rotfüchse landesweit besendert. Als im Hegelehrrevier des Landesjagdverbandes eine junge Fähe in die Falle ging, zögerte Revieroberjäger Christopher von Dollen nicht lange und informierte die Biologen der TiHo: Kurze Zeit später waren Tierärzte und Biologen vor Ort, um das Tier mit einem Sender auszustatten.
„Voraussetzung ist ein Mindestgewicht von vier Kilogramm“, erklärt Mumme während er eine Waage am Abfangkorb installiert. Es braucht etwas Geschick und viele helfenden Hände, um den Fuchs aus der abgedunkelten Falle in den Korb zu bugsieren. Von Dollen drückt quasi von hinten, vorne passen Mumme und Zein auf, dass das wendige Tier nicht doch noch ausbüxt. Doch dann geht alles ganz schnell, die Betäubung wird gesetzt und wirkt innerhalb von Minuten.
Während das Tier einschläft, geht die Arbeit der Biologen und Tierärzte los. „Die Narkose hält eigentlich 45 Minuten. In der Zeit sollten wir alles fertig bekommen“, sagt Roller, der seit knapp einem Jahr mitarbeitet. Ein kurzer Blick vom Fachmann: „Das ist eine junge Fähe, wahrscheinlich aus dem vergangenen Jahr“, ist von Dollen sicher. Doch das ist für die Tierärzte noch nicht wichtig, zuerst muss schnell und konzentriert gearbeitet werden. „Wir sind leise bei den Untersuchungen, da wir vermuten, dass die Tiere trotz der Narkose Lärm mitbekämen. Und den Stress wollen wir vermeiden.“
Nach 45 Minuten sind die Proben in kleine Röhrchen verpackt und die Gummihandschuhe werden beiseite gelegt. „Das Gegenmittel wird gespritzt, es dauert 15 bis 20 Minuten, bis das Tier wieder fit ist“, so Roller. Dabei wird die Fähe auf Handtücher gelegt, damit sie nicht zu sehr auskühlt. Langsam wird die Fähe wach, noch etwas benommen macht sie sich auf den Weg in den Wald – als neue Mitarbeiterin der TiHo.
Von Januar bis März ist Paarungszeit bei den Wölfen. Bis zu 80 Kilometer legen die Tiere in einer Nacht zurück auf der Suche nach einem geeigneten Partner.
am Freitag, dem 24. Februar 2017 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Schießsportzentrum Kasseedorf
Viele Revierinhaber sind unzufrieden mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Der Austritt aus der SVLFG ist weiterhin Ziel der Jagdverbände. Daneben wollen der Deutsche Jagdverband e. V. (DJV) und der Bayerische Jagdverband e. V. (BJV) auch innerhalb der Berufsgenossenschaft einige Punkte zum Wohl der Jäger verändern. Gelegenheit dazu bietet die Wahl der Vertreterversammlung der SVLFG, kurz Sozialwahl. DJV und BJV beteiligen sich mit einer eigenen Liste an der Sozialwahl 2017. Die Revierinhaber werden jetzt von der SVLFG angeschrieben, um die Wahlen vorzubereiten. Die Rückmeldung an die SVLFG ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Wahl und daher enorm wichtig!
Ein großes Lagerfeuer flackert vor sich hin, drum herum viele Kinder mit Ihren Eltern, die Stockbrot braten oder ein spezielles Waffeleisen ins Feuer halten um eine leckere selbstgebackene Waffel naschen zu können.
Das Ziel zehn Schulen für das Wildkameraprojekt zu gewinnen ist fast erreicht. In den letzten Tagen sind weitere Kameras in den Revieren installiert worden. Lehrerin Andrea Frey ließ es sich nicht nehmen und begleitete Jäger Dirk Petersen und Projektleiterin Sonja Graumann ins Revier, um den Schülern von den Wildkameras berichten zu können. Sind die ersten Fotostrecken im Kasten, wird Jäger Petersen zur ersten Auswertung die Schüler in der Kieler Gelehrtenschule besuchen. Der Gegenbesuch der Schüler im Bredenbeker Revier ist fürs Frühjahr geplant.
In die Falle getappt ist dieser Rothirsch in einem Revier bei Bargteheide. Er wurde von einer Wildkamera erfasst, die im Rahmen des Wildkamera-Projekts des Landesjagdverbandes zum Einsatz kommt. In diesem Projekt erforschen unter anderem Schüler der Oberstufe des Eckhorst Gymnasiums die Wildtiere in heimischer Feld und Flur. Mittels der Fotos, die die Wildkameras in den Revieren schießen, können die Schüler erheben welche Wildtiere in Ihrer Umgebung heimisch sind und in welcher Populationsstärke sie auftreten. Ableitungen auf Lebensrhythmus, Nahrungsgrundlagen, Vermehrung und die Bedeutung im regionalen Ökosystem sind weitere Erkenntnisse die im kommenden Schulhalbjahr den Biologieunterricht prägen soll.
Zwischenzeitlich haben mehrere Landkreise innerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches für verschiedene Restriktionsgebiete (Sperrgebiete bzw. Überwachungsgebiete) Anordnungen erlassen, die im Hinblick auf den Einsatz von Jagdhunden nicht eindeutig sind und Fragen aufwerfen.
Das Fortbildungsseminar für Pless- und Parforcehörner in B und Es findet vom 17.-19. Februar 2017 im bewährten Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg in der Eggers-Str. 22 statt.