Monthly Archives: Mai 2013

Jagdbare Arten haben größere Chancen zu überleben

Wildtierarten, die dem Natur- und Artenschutzrecht unterstellt werden und von der Liste der jagdbaren Arten gestrichen werden, haben nicht zwangsläufig bessere Chancen ihr Überleben zu sichern, stellt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V., fest. Bestes Beispiel dafür sei die Bekassine. 1976 wurde die charismatische Vogelart in die Obhut des Naturschutzes gelegt und aus dem Jagdrecht gestrichen. Die Naturschutzverbände feierten dies als großen Erfolg. Heute – fast 40 Jahre später – kommt die Ernüchterung: Trotz Millionenetats des NABU und anderer Naturschutzverbände sind die Brutbestände der Bekassine in Schleswig-Holstein von 10.000 Brutpaaren auf unter 1.000 zusammengebrochen. Keine Erfolgsstory und doch kürt der NABU die Bekassine zum Vogel des Jahres 2013.

Wie erfolgreich sich allerdings bedrohte Tierarten entwickeln können, die dem Jagdrecht unterliegen und damit dem Schutz und der Fürsorge der Jägerschaft unterstellt sind, zeigt sich beispielsweise beim Seeadler. Der Seeadler war in Schleswig-Holstein fast ausgestorben und heute finden sich wieder über 60 Brutpaare dieser landestypischen Art an den Seeufern des Landes. „Jagd bedeute vor allem Hege“, betont Dr. Baasch, „mit dem Vorurteil, das eine Tierart, die im Jagdrecht aufgeführt ist, nicht geschützt werden kann, muss endlich aufgeräumt werden.“ So gehöre auch der Seeadler zwar zu den jagdbaren Arten, sei aber streng geschützt. Das sei kein Widerspruch, sondern vernünftig, so der Präsident weiter.

Die Naturschutzverbände können nur gemeinsam mit den Jägern, die stets vor Ort sind, einen effektiven Artenschutz überhaupt sicherstellen. Für den Schutz der Bekassine hat Dr. Baasch auch gleich einen Vorschlag: „Eine Schutzmaßnahmen für die Bekassine wäre sicherlich, für eine intensive Regulierung von Raubsäugern, den natürlichen Feinden der Bekassine, in den Brutgebieten zu sorgen.“

Fazit für den Präsidenten des Landesjagdverbandes ist, dass die Naturschutzverbände endlich mit der unsinnigen Forderung aufhören sollen, einzelne Arten aus dem Katalog der jagdbaren Tiere zu streichen. Das bringe keinen Vorteil für die Art, das Gegenteil sei der Fall. Zeit und Energie sollten weniger in Klientelpolitik als vielmehr in konkreten Artenschutz vor Ort investiert werden, so Dr. Baasch abschließend.

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Jagdbare Arten haben größere Chancen zu überleben

Wildtierarten, die dem Natur- und Artenschutzrecht unterstellt werden und von der Liste der jagdbaren Arten gestrichen werden, haben nicht zwangsläufig bessere Chancen ihr Überleben zu sichern, stellt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V., fest. Bestes Beispiel dafür sei die Bekassine. 1976 wurde die charismatische Vogelart in die Obhut des Naturschutzes gelegt und aus dem Jagdrecht gestrichen. Die Naturschutzverbände feierten dies als großen Erfolg. Heute – fast 40 Jahre später – kommt die Ernüchterung: Trotz Millionenetats des NABU und anderer Naturschutzverbände sind die Brutbestände der Bekassine in Schleswig-Holstein von 10.000 Brutpaaren auf unter 1.000 zusammengebrochen. Keine Erfolgsstory und doch kürt der NABU die Bekassine zum Vogel des Jahres 2013.

Wie erfolgreich sich allerdings bedrohte Tierarten entwickeln können, die dem Jagdrecht unterliegen und damit dem Schutz und der Fürsorge der Jägerschaft unterstellt sind, zeigt sich beispielsweise beim Seeadler. Der Seeadler war in Schleswig-Holstein fast ausgestorben und heute finden sich wieder über 60 Brutpaare dieser landestypischen Art an den Seeufern des Landes. „Jagd bedeute vor allem Hege“, betont Dr. Baasch, „mit dem Vorurteil, das eine Tierart, die im Jagdrecht aufgeführt ist, nicht geschützt werden kann, muss endlich aufgeräumt werden.“ So gehöre auch der Seeadler zwar zu den jagdbaren Arten, sei aber streng geschützt. Das sei kein Widerspruch, sondern vernünftig, so der Präsident weiter.

Die Naturschutzverbände können nur gemeinsam mit den Jägern, die stets vor Ort sind, einen effektiven Artenschutz überhaupt sicherstellen. Für den Schutz der Bekassine hat Dr. Baasch auch gleich einen Vorschlag: „Eine Schutzmaßnahmen für die Bekassine wäre sicherlich, für eine intensive Regulierung von Raubsäugern, den natürlichen Feinden der Bekassine, in den Brutgebieten zu sorgen.“

Fazit für den Präsidenten des Landesjagdverbandes ist, dass die Naturschutzverbände endlich mit der unsinnigen Forderung aufhören sollen, einzelne Arten aus dem Katalog der jagdbaren Tiere zu streichen. Das bringe keinen Vorteil für die Art, das Gegenteil sei der Fall. Zeit und Energie sollten weniger in Klientelpolitik als vielmehr in konkreten Artenschutz vor Ort investiert werden, so Dr. Baasch abschließend.

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Landeskürwettbewerb im Jagdhornblasen

1konzertsiegerehrungAm 26. Mai 2013 findet der Landesbläserwettbewerb im Jagdhornblasen mit einer Hubertusmesse in der Marseille-Kaserne in Appen statt.

Flintbeck:Am Wahltag wird es bei den Jägern laut, denn am Tag der Kommunalwahlen treffen sich ca. 500 Bläser aus allen Teilen Schleswig-Holsteins, aus Niedersachsen, Bayern und aus Dänemark in Appen, bekannt durch „Appen musiziert“, dessen Initiator Rolf Heidenberger Schirmherr des Wettbewerbes ist. Die Bläser werden ab 8:15 Uhr auf zwei Bühnen ihre musikalischen Spitzenleistungen als Märsche, konzertante Stücke oder Jagdsignale zu Gehör bringen.

Etwas Besonderes sind die jugendlichen Jagdhornbläser, die in einer eigenen Wertungsklasse im Solovortrag und in der Gruppe ihr Können unter Beweis stellen. Durch ihre Teilnahme zeigen sie, dass in der heutigen schnelllebigen Zeit die Jagdkultur doch noch von Interesse ist.

Ein herausragendes Highlight ist der gemeinsame Hubertusgottesdienst, der von allen teilnehmenden Bläser/innen mit dem Fürstengruß um 13:30 Uhr begonnen wird. Er ist ein Teil des Kürwettbewerbes für die Parforcehorngruppen in Es. Der Klang der Hörner dieser Messe soll dem Waidmann Mahnung sein, besonnen über Leben und Tod der ihm anvertrauten Kreaturen zu walten und so im Geschöpf den Schöpfer erkennend das Wild zu ehren.

Diese Art von Wettbewerbsgestaltung im Landesjagdverband Schleswig Holstein ist bundesweit einmalig, was auch der Zuspruch aus anderen Bundesländern zeigt.

Den Zuschauern wird nicht nur Musikalisches geboten. Die Imker werden einen Stand aufbauen, ein weiterer Stand wird über die Situation des Wolfes in SH Auskunft geben, im Infomobil der Kreisjägerschaft wird über das heimische Wild berichtet. Eine Rettungshundestaffel wird in der Pause eine Vorführung geben, sodass man hautnah erleben kann, wie verschüttete Menschen wiedergefunden werden können. Natürlich ist für das leibliche Wohl reichlich gesorgt.

Am Schluss bei der Siegerehrung gegen 14.30 Uhr hoffen alle Bläser neben aller Freude viele Bekannte wiedergetroffen zu haben auch auf eine gute Platzierung.

 

Weitere Informationen:

Jörn Neupert, Pressereferent der Landesbläserschaft                                                                                       

Mobil: 0174/48649342

e-Mail: janc.neupert@t-online.de

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Hundeführerlehrgang der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg

 

ADRESSENÄNDERUNG !!!!!!

 Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg

Auch in diesem Jahr findet durch die Kreisjägerschaft für Mitglieder, die einen Jagdgebrauchshund für die jagdliche Praxis, eine der Verbandsprüfungen oder der Brauchbarkeitsprüfung vorbereiten wollen, ein Hundeführerlehrgang statt.

Anmeldung ist am

Dienstag, den 04. Juni 2013

um 20.00 Uhr

auf dem Ziethener Hundeplatz,

Mechower Weg, hinter dem Ihlensee

in Ziethen.

 

Eine Tollwut-Impfbescheinigung für den Hund ist mitzubringen.

Rückfragen sind unter der Tel.: 0 45 46 / 80 89 40 möglich.

 

Lars Krieger

Obmann für das Gebrauchshundewesen               

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Warming-up-Schießen 2013

…wieder ein toller Schießtag der Jägerinnen

Es gibt den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ – doch beim Warming-up-Schießen muss es heißen: „Und jährlich schießen gut gelaunte Jägerinnen“.

Die Ausschreibung war kaum raus, da trudelten bereits die Meldungen ein. Alle denkbaren Bereiche, von Jungjägerinnen, die vor wenigen Tagen die Prüfung bestanden haben, über „gestandene“ Jägerinnen, die seit ihrer Jägerprüfung kaum oder gar nicht auf dem Schießstand waren, bis hin zu Schützinnen, die bereits Bundesmeisterschaften geschossen haben, waren alle vertreten. Eine breite Palette, die mit Gästen aus den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen sowie der Hansestadt Hamburg abgerundet wurde. Bei fast 100 Meldungen wurde eine gute Logistik gefordert, die dank der guten Zusammenarbeit mit der Kreisjägerschaft Flensburg, allen voran Hans-Peter Stöcken, hervorragend gemeistert wurde.

Schon die Vorgespräche liefen super. Meine Ideen für die „etwas anderen Disziplinen“, die jedes Jahr für Abwechslung und viel Spaß sorgen, waren von Hans-Peter Stöcken bereits in Heimarbeit durchdacht und gebastelt worden. So präsentierte er nicht nur einen selbst gebauten Biathlonstand sondern auch einen eigens gezimmerten Holzgalgen, an dem ein Flugzeug mit einem Nagel am Bug hing, für die Disziplin  „Vogelpicken“.

Der Biathlonstand hatte 5 nebeneinander in Holz gefräste Minilöcher (ca. 2 cm Ø), die rücklings von entsprechend kleinen Klappscheiben abgedeckt wurden und mit dem Luftgewehr zu beschießen waren. Michael Klinger, Inhaber der Firma Edding-Jagd in Flensburg, erklärte sich sofort bereit, hierfür ein präzises Luftdruckgewehr mit entsprechenden Kartuschen kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Am Wettbewerbstag war die Stimmung wieder von Beginn an spitze und es wurde, wie in den Vorjahren, geklönt, gelacht sowie Adressen ausgetauscht. Der begehrteste Mann war am frühen Morgen der Wirt, der radelnder Weise mal die Brötchen auf einem Tablett und mal Kaffee von seinem Krug zum Schießstand fuhr, was von Einigen ein wenig beschmunzelt wurde.

Die Disziplin „Biathlon“ wurde – wie wir es von den Wintersportlern kennen – im Liegen geschossen. Eine knifflige Sache, die eine hohe Konzentration erforderte, obgleich der Puls nicht durch zusätzliches Laufen erhöht war.

Für das „Vogelpicken“ wurde das bereits erwähnte Flugzeug per Hand hochgezogen und losgelassen, so dass es auf eine Zielscheibe zuflog. Dort, wo der Nagel feststeckte, wurde die Punktzahl abgelesen. Es war unglaublich! Diese Disziplin, die sehr gut für einen Kindergeburtstag geeignet ist, wurde von allen Teilnehmerinnen mit unendlich viel Ehrgeiz und großer Begeisterung ausgeführt sowie von Lachsalven begleitet, wenn der Wind das Flugzeug ins Schlingern brachte.

Doch gab es natürlich auch rein jagdliche Disziplinen. Für das Flintenschießen wurde ein anspruchsvoller, aber dennoch machbarer Parcours aufgestellt. Wie in den Vorjahren wurde auf (Roll-) Hasen, Fasane und Enten gejagt, die mal von hinten über die Köpfe hinweg und mal von vorn auf die Schützinnen zuflogen. Die hier eingeteilten Aufsichten haben mit Tipps geholfen, wie man die einzelne Wurftaube am besten beschießt und konnten dadurch zu dem einen oder anderen Treffer beitragen. Es gab keine Schützin, die ohne getroffene Tontaube vom Stand ging.

Beim Büchsenschießen wurde bei der ersten Disziplin eine Drückjagd nachgestellt. Hier musste die Schützin von einer mobilen Leiter freihändig auf den laufenden Keiler schießen. Eine Disziplin, die nicht nur den „Ungeübten“ sondern auch einigen „alten Hasen“ Schwierigkeiten bereitete.

Der zweite Büchsenstand zeigte einen Keiler von vorn; eine Disziplin, die bei einer Drückjagd nicht ungefährlich ist. Dieser Keiler musste angestrichen, mit einem Schuss zwischen die beiden Lichter, gestreckt werden. Hier trafen alle Teilnehmerinnen sicher.

Auf dem dritten Kugelstand wurde zur beginnenden Bockjagd die von allen bekannte Rehwildscheibe beschossen. Es waren sich alle einig – besser kann man sich nicht auf die Jagd vorbereiten.

Die gute Stimmung begleitete den ganzen Tag. Doch ohne die versierten, hoch motivierten und gut gelaunten Aufsichten, die mit ihrem Fachwissen für diese Veranstaltung wiederholt ehrenamtlich zur Verfügung standen und teilweise weite Anreisewege hatten, wäre so eine Veranstaltung nicht möglich. Ein Dank den Aufsichten Burkhard Bürger, Uwe Danger, Reimer Egge, Hans Jörg Faden, Klaus Groth, Hans-Jürgen Hamann, Kersten Krause, Hermann Nottelmann, den Aufsichten der Kreisjägerschaft Flensburg sowie Michael Klinger, Inhaber der Firma Edding-Jagd. Ein Dank an Editha Seedler und Petra Göltzer für die Auswertung sowie Anne Knosher und Andrea Kehrer für die Gestaltung des Preistisches.

Ein Dank an die Kreisjägerschaft Flensburg, allen voran Hans-Peter Stöcken, für einen hervorragend vorbereiteten Schießstand und gut organisierten Ablauf, dem Kreisjägerschaftsvorsitzenden Peter Hahn, dem Kreisschießwart Jürgen Drießen und ein Dank dem Landesobmann für das jagdliche Schießen und Schießleiter Frank Schmidt.

Ein weiteres Dankeschön der Firma Edding-Jagd und allen weiteren Sponsoren (s. Liste), die wiederum mit wertvollen Preisen und Jagdeinladungen zu einem reich bestückten Preistisch beigetragen haben, so dass auch in diesem Jahr keine Teilnehmerin mit leeren Händen nach Hause ging.

Diesen Dank gab der Landesobmann Frank Schmidt anlässlich der Siegerehrung, die vom Jägerbläsercorps Streichmühle und einigen Teilnehmerinnen unter der Leitung von Mandi-Rose Wargenau-Hahn begleitet wurde, an alle Helfer weiter.

Auch wenn auf Grund anderer Termine kein Vertreter des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume anwesend sein konnte, ließ es sich der Leiter der Obersten Forst- und Jagdbehörde, Johann Böhling, nicht nehmen, eine Bockeinladung in den Landesforsten der Siegerin dieses Tages auszusprechen. Diese Einladung überreichte der Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Andreas Schober, der extra zur Siegerehrung gekommen war, an Anja Reese aus Loop.

Der große Zuspruch zeigt, dass wir mit dem Warming-Up-Schießen für „Ladys“ auf dem richtigen Weg sind. Insofern auf ein Neues! Nach dem Motto: Nach dem Wettbewerb – ist vor dem Wettbewerb habe ich schon wieder neue Ideen und ich freue mich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Monika Schultka

 

 

Einen Dank allen Sponsoren und Unterstützern!

  • Edding-Jagd, Michael Klinger, 24939 Flensburg
  • Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V.
  • Kreisjägerschaft Flensburg
  • Oberste Forst- u. Jagdbehörde des MELUR, 24106 Kiel
  • Flensburger Pokalvertrieb, Margitta Albertsen, 24941 Flensburg
  • Huberta Jagd, Natascha Gummersbach, 24819 Todenbüttel
  • Koops Natur & Jagd, Klaus Koops, 23552 Lübeck
  • Waffen Schrum GmbH & Co., Kirsten Schrum, 25782 Tellingstedt
  • Das Mobile Schießkino, Horst Rieger, 24819 Todenbüttel
  • Schmidt`s Augenblick, Dörte Schmidt, 24326 Ascheberg
  • Autohaus Estorff GmbH & Co. KG, Claus-Henrick Estorff, 24306 Plön
  • Die Fasanerie, Fam. Stankus, 24601 Wankendorf
  • Waffen-Behrendt, Ralf Behrendt, 25524 Itzehoe
  • Landesverein für Innere Mission, Eiderheim, 24220 Flintbek
  • Büchsenmacherei Harry Bälder, 24635 Rickling
  • Büchsenmacherei Schönkirchen, 24232 Schönkirchen
  • Club für jagdliches Schießen, 24640 Hasenmoor
  • Gärtnerei Fester, Kurt Fester, 24214 Gettorf
  • Waffen Reinhardt GmbH, Andreas Reinhardt, 23701 Eutin
  • Kappelner Werkstätten, Dieter Hansen, 24376 Kappeln
  • Schießstand Warder, Patrick Quast, 24646 Warder
  • Schießlehrer Jörg Biehl, 24988 Oeversee
  • Hans-Werner Blöcker, 24321 Helmstorf
  • Jan-Wilhelm Hammerschmidt, 24601 Stolpe
  • Frauke Lepping, 24211 Honigsee
  • Peter Rogowski, 24211 Preetz
  • Monika Schultka, 24223 Schwentinental



      Sponsoren vermittelt über Huberta Jagd:
      Blaser Jagdwaffen GmbH, 88316 Isny
      Deutscher Landwirtschaftsverlag, 80797 München
      Mauser Jagdwaffen GmbH, 88316 Isny
      Drywalker

      Sponsor vermittelt über Jörg Biehl
      Firma Manfred Alberts GmbH, 51674 Wiehl-Bielstein


       

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Alle Vöglein sind schon da!

Unserer Singvögel 1Mit der neuen Info-Broschüre des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein können ganz einfach 52 heimische Singvögel bestimmt werden. Unsere bezaubernde Singvogelwelt begegnet uns auf Schritt und Tritt. Egal, ob am winterlichen Futterhaus, im Frühling mit Gesang aus Bäumen und von Dächern oder an der Vogeltränke im Sommer. Die gefiederten Freunde haben oft den Lebensraum direkt zwischen uns Menschen entdeckt und leben mit uns unter einem Dach, in unseren Gärten oder auf unseren Balkonen.

Leider nimmt der Mensch auch immer mehr den Lebensraum der Wildtiere für sich ein und so haben sie Not, Nahrung und Brutmöglichkeiten zu finden.

Die reich bebilderte Broschüre im DIN A5 Format hat 24 Seiten und hilf, unsere Singvögel im Garten, Wald und Flur besser kennen zu lernen. Sie beschreibt Lebensraum, Nahrung, Brut, Vorkommen, Aussehen und Feinde unserer Singvögel und zeigt auf, wie ihnen mit Nistkästen geholfen werden kann.

Zu bestellen ist dieses Heft im praktischen Taschenformat zum Preis von 1 Euro pro Exemplar zzgl. Porto und Verpackung beim Landesjagdverband Schleswig-Holstein unter www.ljv-shop.de.

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Unserer Singvögel 1Mit der neuen Info-Broschüre des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein können ganz einfach 52 heimische Singvögel bestimmt werden. Unsere bezaubernde Singvogelwelt begegnet uns auf Schritt und Tritt. Egal, ob am winterlichen Futterhaus, im Frühling mit Gesang aus Bäumen und von Dächern oder an der Vogeltränke im Sommer. Die gefiederten Freunde haben oft den Lebensraum direkt zwischen uns Menschen entdeckt und leben mit uns unter einem Dach, in unseren Gärten oder auf unseren Balkonen.

Leider nimmt der Mensch auch immer mehr den Lebensraum der Wildtiere für sich ein und so haben sie Not, Nahrung und Brutmöglichkeiten zu finden.

Die reich bebilderte Broschüre im DIN A5 Format hat 24 Seiten und hilf, unsere Singvögel im Garten, Wald und Flur besser kennen zu lernen. Sie beschreibt Lebensraum, Nahrung, Brut, Vorkommen, Aussehen und Feinde unserer Singvögel und zeigt auf, wie ihnen mit Nistkästen geholfen werden kann.

Zu bestellen ist dieses Heft im praktischen Taschenformat zum Preis von 1 Euro pro Exemplar zzgl. Porto und Verpackung beim Landesjagdverband Schleswig-Holstein unter www.ljv-shop.de.

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Ein Problem für Eiderstedts Bauern und Jäger: 6oooo Gänse

 Flintbek/Westerhever: Die Weißwangen- oder Nonnengans (Branta leucopsis) ist ein typischer Rastvogel auf der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt. Wenn im Frühjahr und Herbst zehntausende der schwarz-weißen Meeresgänse auf ihren Reisen zwischen den arktischen Brutgebieten und den Winterquartieren dort einen Zwischenstopp einlegen, locken sie Ornithologen aus ganz Deutschland an die Westküste. Sie genießen den Anblick der imposanten Gänseschwärme, die mit lautem Geschnatter die Wiesen abweiden.

Das Vergnügen der Vogelfreunde muss jedoch von den Landwirten vor Ort teuer bezahlt werden. Im Bereich Westerhever halten sich seit April ca. 60.000 Exemplare der Nonnengänse auf einer Fläche von ca. 500 ha auf – das entspricht etwa der Größe der Hallig Hooge.

„Durch die Einstellung der Nutzung sind den rastenden Gänsen die Nahrungsflächen auf den Außendeichen verloren gegangen, so dass sie nun die Grünländer und Äcker der Landwirte kahl fressen. Hier müssen dringend Strategien entwickelt werden, die zur Entlassung der geschädigten landwirtschaftlichen Nutzflächen führen,“ fordert Hans-Werner Blöcker, Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

Die Gänsefraßschäden seinen oft so hoch, dass für die Schafe Kraftfutter zugekauft werden und auf den Feldern neu gesät werden muss. Außerdem schießt auf den Äckern Unkraut in die Höhe, das nur durch einen höheren Herbizid-Einsatz bekämpft werden kann. Dazu kommt die starke Verschmutzung des Bodens, der Gräben und der Tränke-Kuhlen durch Gänse-Kot. Diese können von den Landwirten anschließend nicht mehr genutzt werden.

Doch nicht nur die Landwirte leiden unter den Nonnengänsen. So finden die Wiesenvögel auf den kahlen Flächen keinerlei Deckung mehr vor Fuchs und anderen Prädatoren. Außerdem brüten sie Aufgrund der großen Gänsepopulation wesentlich später als in anderen Regionen, so dass ihnen bei Zerstörung des Geleges keine Zeit mehr bleibt für ein Nachgelege.

Die Weißwangen- oder Nonnengans galt in den 1950er Jahren als vom Aussterben bedroht. 1979 wurde sie in den Anhang 1 der Vogelschutzrichtlinie aufgenommen und damit europaweit unter Schutz gestellt. Seitdem vollzog sich eine spektakuläre Zunahme der Bestände: Heute wird der Bestand auf weltweit 800.000 bis 900.000 geschätzt. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) stuft die Art als ungefährdet ein.

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Ein Problem für Eiderstedts Bauern und Jäger: 6oooo Gänse

 Flintbek/Westerhever: Die Weißwangen- oder Nonnengans (Branta leucopsis) ist ein typischer Rastvogel auf der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt. Wenn im Frühjahr und Herbst zehntausende der schwarz-weißen Meeresgänse auf ihren Reisen zwischen den arktischen Brutgebieten und den Winterquartieren dort einen Zwischenstopp einlegen, locken sie Ornithologen aus ganz Deutschland an die Westküste. Sie genießen den Anblick der imposanten Gänseschwärme, die mit lautem Geschnatter die Wiesen abweiden.

Das Vergnügen der Vogelfreunde muss jedoch von den Landwirten vor Ort teuer bezahlt werden. Im Bereich Westerhever halten sich seit April ca. 60.000 Exemplare der Nonnengänse auf einer Fläche von ca. 500 ha auf – das entspricht etwa der Größe der Hallig Hooge.

„Durch die Einstellung der Nutzung sind den rastenden Gänsen die Nahrungsflächen auf den Außendeichen verloren gegangen, so dass sie nun die Grünländer und Äcker der Landwirte kahl fressen. Hier müssen dringend Strategien entwickelt werden, die zur Entlassung der geschädigten landwirtschaftlichen Nutzflächen führen,“ fordert Hans-Werner Blöcker, Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

Die Gänsefraßschäden seinen oft so hoch, dass für die Schafe Kraftfutter zugekauft werden und auf den Feldern neu gesät werden muss. Außerdem schießt auf den Äckern Unkraut in die Höhe, das nur durch einen höheren Herbizid-Einsatz bekämpft werden kann. Dazu kommt die starke Verschmutzung des Bodens, der Gräben und der Tränke-Kuhlen durch Gänse-Kot. Diese können von den Landwirten anschließend nicht mehr genutzt werden.

Doch nicht nur die Landwirte leiden unter den Nonnengänsen. So finden die Wiesenvögel auf den kahlen Flächen keinerlei Deckung mehr vor Fuchs und anderen Prädatoren. Außerdem brüten sie Aufgrund der großen Gänsepopulation wesentlich später als in anderen Regionen, so dass ihnen bei Zerstörung des Geleges keine Zeit mehr bleibt für ein Nachgelege.

Die Weißwangen- oder Nonnengans galt in den 1950er Jahren als vom Aussterben bedroht. 1979 wurde sie in den Anhang 1 der Vogelschutzrichtlinie aufgenommen und damit europaweit unter Schutz gestellt. Seitdem vollzog sich eine spektakuläre Zunahme der Bestände: Heute wird der Bestand auf weltweit 800.000 bis 900.000 geschätzt. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) stuft die Art als ungefährdet ein.

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Reinigung der Nistkästen im Schulwald der Grundschule Lütjenburg, Außenstelle Seekrug mit …

21a Plön NistkästenViele Schulkinder konnten es schon kaum noch erwarten. Wann endlich können wir wieder die Hinterlassenschaften des letzten Sommers, der Bruten unserer Schulwaldvögel unter Anleitung der beiden Waidmänner Christoph Keller und Thorolf Wellmer in den Nistkästen nachsehen.

Der Schulwald der Grundschule Lütjenburg, Außenstelle Seekrug am Selenter-See ist nämlich inzwischen ein geradezu ideales Einsatzgebiet für die Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schülern mit den örtlichen Jägern und Forstleuten geworden.

Gerade die Arbeiten mit und am Walde weisen die Kinder und Jugendlichen stets wieder auf die Grundsätze des „Global denken - lokal handeln”, und dabei insbesondere auch auf die Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen der Umweltbildung im Heimat- und Sachkunde-Unterricht hin. Die Arbeit im Schulwald erfolgt dabei an der Grundschule Lütjenburg, Außenstelle am Seekrug unter der fachkundigen Anleitung der Koleginnen gern auch Klassen- und Fächerübergreifend.

Mit einem fröhlichen Jagdhornruf auf dem Taschen-Jagdhorn von Diplom Förster Wellmer an Stelle der sonst üblichen Glocke, wurden die Schulkinder am 8. März zum Stundenbeginn des Schultages in der Schule am Seekrug gerufen. Trotz starkem Wind und Regen war heute der Tag der Tage. Eine längere Regenpause sollte konstruktiv genutzt werden, um die alten Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhen, Milben und Zecken aus den Nistkästen und Bruthöhlen zu entfernen, damit die kommende Vogelbrut in diesem Jahr nicht übermäßig von diesen befallen würde. 

Wie schon in den vergangenen Jahren waren wieder alle Schulkinder an der Nistkastenreinigungs-Aktion beteiligt. Und so wurden zunächst von den Klassen 3 + 4 die Nistkästen von den Rückständen der Bruten des Jahres 2012 und anderen Hinterlassenschaften sauber gemacht. Das ergab natürlich so manches Hallo für die Schüler!! Pauline und auch die anderen Kinder freuten sich nicht nur über die vielen gut angenommenen und ausgebauten Nistkästen in den Obstbäumen am Schulhof. Damit auch die Grundsätze des „gender-mainstreaming“ berücksichtigt wurden, wechselten sich Jungen und Mädchen bei der Arbeit ab. Die Praktikantin Sophie Liebau machte inzwischen zahlreiche professionelle Photografien und half außerdem engagiert dabei mit, die aufgeregten Schüler zu sortieren und mit Zusatzaufgaben zu beschäftigen. Als dem Hegeringsleiter des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön, dem Experten Christoph Keller zuletzt sogar noch zwei Waldmäuse mit einem gestreckten Satz aus ihrem kuscheligem Nest im Vogelkasten ins Dekolleté sprangen, zog das naklar ein lautes Kreischen der Schüler nach sich. Unsere beiden Vogelschutz-Experten mussten naklar auch dieses Jahr wieder so manche neugierige Frage beantworten. Die 1 + 2 Klassen übernahmen dann die zweite Hälfte der Reinigungsaktion. Von den jeweils selbst von den Schülern eingeteilten Schreibkräften wurden die vom Förster Thorolf Wellmer, seines Zeichens auch Obmann für Naturschutz und Begrünung der Kreisjägerschaft Plön, entwickelten und zur Verfügung gestellten Formblätter sehr sorgfältig für die später folgende Auswertung ausgefüllt.

Auch bei dieser Unternehmung hatten die beiden Jagd- und Forstexperten des Hegeringes IV wieder vorrangig die Ziele des Schulwaldes für die Grundschüler am Seekrug im Auge, nämlich:

· Verstehen komplexer Zusammenhänge

· Verantwortung für ein Stück Wald übernehmen

· Erfahren von Nachhaltigkeitskriterien im Wald

· erste Praxiserfahrungen in der Zusammenarbeit mit anderen Naturschutzexperten, Jägern und Förstern sammeln

· Kooperationsbereitschaft auch mit verhaltensauffälligen und/oder auch seelenpflegebedürftigen Kindern innerhalb der jeweiligen Schülergruppen fördern

· Klassen- und auch Fächer- übergreifend arbeiten zu lernen

· erste Dokumentationen selber zu erstellen  

Als unser Förster Wellmer über die Schwierigkeiten und die Konfrontation der Grundgedanken des Vogelschutzes mit der zur Zeit so viel besprochenen Energiewende referierte, hörten nicht nur die Zwillingsschwestern Jaane und Luisa ganz aufmerksam zu. So erweisen sich nämlich leider gerade die immer größer werdenden Windräder immer wieder auch als wahre „Vogelschredder“.

Besonders fiel dem Kollegium und den beiden Naturerbeschützern während der abschließenden „Manöverkritik“ im Lehrerzimmer bei einem Blick nach draußen auf, dass mehrere Vogelkästen von Meisen und Spatzen gleich erneut in Besitz genommen wurden. Eine weitere Auswertung der Formblätter am Rechner ergab später sogar ganze Meisenalleen und Spatzenstraßen im Schulwald…

Mit einem zünftigen Jagdhornsignal und der Handklingel wurden die Kinder dann vom Förster Thorolf Wellmer aus der Pause zum weiteren Unterricht wieder in die Klassenräume gerufen.

weitere Infos unter: http://www.kjs-ploen.de

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Kreisjägerschaft Flensburg: Einstimmung auf den Winter

12a FL EinstimmungWinterDer November war für Jugendobmann Hans Bernhold der geeignete Monat, die Kinder des Kindergartens in Esgrus darauf einzustimmen, wie sich die Tiere unserer Heimat auf den Winter einstellen, bzw. wie sie ihn verbringen. Eine ganze Woche hatte er sich dafür Zeit genommen mit der Leiterin Frau Lütje und der ganzen Schar neugieriger Kinder im Wald aus der Fülle seiner Präparate die geeigneten Tiere vorzuführen und ihre Lebensweise zu beschreiben. Eichhörnchen und Eichelhäher, die mit Hilfe ihrer Vorratshaltung sich gleichzeitig als Gärtner betätigen, Siebenschläfer, der den ganzen Winter in einem selbstgegrabenen Erdloch verschläft. Oder der Igel, der sich im Laub einen warmen Platz zum Überwintern sucht. Wie unterschiedlich Fuchs und Dachs den Winter verbringen erzählte Jäger Bernhold den Kindern und welche Nahrung unsere Singvögel, die den Winter nicht in den warmen Süden fliegen, benötigen. Das Thema war unerschöpflich und die vielen Fragen und das große Interesse der Kinder waren für Hans Bernhold wieder einmal ein befriedigendes Erlebnis als Jugendobmann. Für seinen Unterricht hatte er als Anschauungsmaterial auch die Sperrholzmodelle des LJV eingesetzt, die von den Kindern ausnahmslos erkannt wurden und nun ihren Platz im Kindergarten gefunden haben.

Volkmar Gronau    
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Jagd und Naturschutz in der Peter-Ustinov-Schule Eckernförde

12a Eck. Besuch Peter Ustinov-Schule am 31 01 -01 02 2012 430. und 31. Januar 2013 wurde Doris Jacobi als fachkundige Jägerin des Hegerings 6 Hütten von den Lehrerinnen und Lehrern der Peter-Ustinov-Schule Eckernförde angefordert. Es galt hier im Rahmen der Kompaktwoche zum Thema Natur & Umwelt in jeweils 4 Doppelstunden den Schülerinnen und Schülern Wissenswertes über jagdliche Hege und Pflege der heimischen wildlebenden Tiere nahezubringen.

Den Schwerpunkt legte Doris Jacobi in ihren Unterrichtsstunden in erster Linie auf Jagd-, Natur- und Umweltschutz. In den verschiedenen 5. Schulklassen führte die Referentin die Kinder pädagogisch an die hier heimischen Wildtiere heran. Präparate, Geweihe und Gehörne gingen durch die Schülerhände, ebenso wie Bälge der hier vorkommenden Prädatoren. Es entwickelte sich nach anfänglicher Betretenheit und Zurückhaltung ein sehr lebhafter Unterricht mit vielen Fragen und natürlich den dazugehörigen Antworten. Auch kritische Fragen wie: „Du liebst Tiere; warum tötest Du sie denn dann?“ ließ die im Schulunterricht sehr erfahrene Jägerin und Waldpädagogin nicht unbeantwortet. Sie arbeitete den von den Eltern mitgegebenen Fragenkatalog zur Zufriedenheit der Schülerin ab. Mit einfühlsamen und schülergerechten Worten gelang es der Jägerin, Sinn und Zweck der Jagd sowie das biologische Verhalten des hier frei lebenden Wildes zu vermitteln. Jedoch auch Aufgaben und Funktion des Waldes standen auf dem Stundenplan dieses Naturkundeunterrichts.

Bei Kaffee und Kuchen verabschiedete das Lehrerkollegium die Jägerin und Naturpädagogin nach diesen zwei Tagen mit dem gelungenen Anschauungsunterricht über Jagd, Fauna und Flora in der heimischen Region.

Ein Lehrer mit einem völlig neu gewonnenen Anschauungsbild zu Jagd und Jägern, ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich von der engagierten Jägerin zu verabschieden.

Diese interessanten und lebendigen Unterrichtsstunden müssen wir unbedingt wiederholen, war das Fazit der Lehrerinnen und Lehrer der Peter-Ustinov-Schule nach diesen zwei Tagen, in der Doris Jacobi ein Bild über Wild, Natur und Jagd in die Schule trug.

- Uwe Jacobi -
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Kreisjägerschaft Plön: Jugendwaldtag des Hegeringes 12 im Nehmtener Forst 2012

9a Plön WaldtagErneut wurde im Jagdjahr 2012/13 von der Jägerschaft des Hegeringes 12 ein aktiver Jugendtag durchgeführt, so fand am 21. Juni 2012 ein Schultag der Grundschule Dersau
mit den verbliebenen beiden Schulklassen im Nehmtener Forst statt. Die Kinder mit ihren Betreuer/innen wurden von Johannes Witt mit dem Planwagen vor der Schule abgeholt und in den Nehmtener Forst gebracht, wo unsere Gäste von Hegeringleiter Freiherr Chr. v. Fürstenberg begrüßt wurden. Nach einigen Jagdhornsignalen und dem Einteilen in zwei Gruppen wurden die kleinen und großen Waldläufer umschichtig einmal jagdlich und forstlich geführt. Die heimische Flora und Fauna, jagdliche Einrichtungen und Tätigkeiten der Jäger im Revier, wurden genauso begeistert aufgenommen wie die Vorführung von Forstgeräten und Maschinen, sowie die Fällung von Nadelbäumen. Im Anschluss gab es für unsere Gäste Stockbrot und Würstchen mit Limonade am Lagerfeuer. In einem vorbereiteten Waldquiz konnten die Kinder das zuvor Gelernte überprüfen und als Belohnung einige kleine Überraschungen in Empfang nehmen. Mit der Rückfahrt im Planwagen endete dieser für alle Beteiligten wirklich schöne Vormittag.

Axel Steffens
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Landesjägerschaft bedauert die Absage von Umweltminister Habeck

Der Landesjägertag 2013 – die Hauptversammlung von über 16.000 verbandlich organisierten Naturschützern in Schleswig-Holstein – fand ohne die Beteiligung des zuständigen Ministers statt.

Rendsburg: Heute versammelten sich über 160 delegierte Jägerinnen und Jäger aus ganz Schleswig-Holstein beim diesjährigen Landesjägertag im Conventgarten in Rendsburg.

Vor allem enttäuschte die Jägerinnen und Jäger die Absage des zuständigen Ministers Robert Habeck (GRÜNE). Der erst vor wenigen Tagen veröffentlichte Entwurf einer neuen Jagd- und Schonzeitenverordnung aus dem Hause des Ministeriums hatte zu breiter Kritik aus den Reihen der Jägerschaft geführt.

„Bei einigen Punkten des Entwurfes sehen wir dringenden Diskussionsbedarf“, betonte Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein. Die Jägerinnen und Jäger seien schließlich diejenigen, die die Verordnung im Land umsetzen müssten. Deshalb ginge kein Weg an einer sachlichen und fachlichen Prüfung der Änderungsvorschläge gemeinsam mit dem Landesjagdverband vorbei, stellte Baasch fest. Der Verbandspräsident forderte den Minister eindringlich auf, vor Erlass der Verordnung den intensiven Dialog mit den Betroffenen zu suchen und sich nicht von rein ideologisch motivierten Anträgen leiten zu lassen.

Dass darüber hinaus auch die umweltpolitischen Sprecherinnen Marlis Fritzen (GRÜNE) und Sandra Redmann (SPD) nicht den Weg zu den Jägern fanden, war für die Teilnehmer des Jägertages nicht nachvollziehbar. Diese hatten zusammen mit Flemming Meyer (SSW) vor wenigen Tagen einen Fraktionsantrag zur Änderung des Landesjagdgesetzes mit dem Ziel des Bleiverbots in der Munition eingereicht.

„Offensichtlich fanden diese politischen Vertreter nicht den Mut, ihre Änderungsvorschläge zum Verbot bleihaltiger Jagdmunition vor den Jägerinnen und Jägern Schleswig-Holsteins zu vertreten und zu diskutieren“, interpretiert Präsident Baasch das Fernbleiben der Politiker, „fürchtet man etwa die sachliche Diskussion und die ernstzunehmenden Bedenken und guten Argumente der Jägerschaft?“ Außerdem sei es leicht, eine Munitionskomponente zu verbieten ohne die Konsequenzen selber tragen zu müssen. Die Jäger fordern deshalb die Politiker aber auf, Verantwortung zu übernehmen und sich deutlich zu erklären, welche Munition ihrer Meinung nach denn unbedenklich sei.

Viele Jägerinnen und Jäger machten an diesem Tag ihren Unmut darüber deutlich, dass offensichtlich durch politischen Aktionismus Bewährtes all zu leicht einem vermeintlichen Zeitgeist geopfert werde. So seien – da waren sich die Teilnehmer einig – gemeinsame Ziele, wie die Verbesserung des Verbraucher-, Tier- und Artenschutzes, auf keinen Fall zu erreichen. Die Landesjägerschaft werde es nicht hinnehmen, wenn über die Köpfe der großen Mehrzahl der Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein hinweg sachfremde Entscheidungen getroffen würden.

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Ergebnisse des Warmin-Up-Schießens für Damen

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