Monthly Archives: November 2024

Waldzustandsbericht 2024 und seine Auswirkungen auf die Jagd in Schleswig-Holstein

Der Waldzustandsbericht 2024 für Schleswig-Holstein zeigt erfreuliche Entwicklungen in den Wäldern des Landes. Besonders die regenreichen Monate des vergangenen Jahres haben zur Erholung der Wälder beigetragen, nachdem diese in den letzten Jahren durch Trockenheit und Schädlinge stark belastet wurden. Diese Erholung ist von großer Bedeutung für die Umwelt und die Jagd, da gesunde Wälder nicht nur die Biodiversität fördern, sondern auch stabile Lebensräume für Wildtiere bieten.

Für die Jägerinnen und Jäger Schleswig-Holsteins ist der Waldzustand ein entscheidender Faktor, da er direkten Einfluss auf die Wildbestände hat. Ein gesunder Wald bedeutet nicht nur eine vielfältige Flora, sondern auch eine gute Nahrungsquelle und Lebensbedingungen für Wildtiere. Die Beobachtungen und Daten aus dem Waldzustandsbericht sind daher besonders relevant, um die Wildpopulationen zu verstehen und zu managen.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein sieht den Erhalt und die Pflege der Wälder als eine der zentralen Aufgaben für den nachhaltigen Wildschutz. Der Bericht liefert wertvolle Informationen für die enge Zusammenarbeit zwischen Jägern, Forstbehörden und Naturschutzorganisationen. Gemeinsam arbeiten wir daran, langfristige Lösungen zu entwickeln, um die Wälder zu stärken und die Natur im Land zu bewahren. Besonders im Hinblick auf das aktuelle Jahr, in dem die Fruktifikation der Buchen zu einer erhöhten Mast geführt hat, ist es von großer Bedeutung, das Wildmanagement sorgfältig und nachhaltig zu gestalten.

Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren ist entscheidend, um die Wälder und die Wildbestände langfristig zu schützen und die Biodiversität in Schleswig-Holstein zu erhalten.

Waldzustandsbericht 2024 -> HIER

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Geflügelpestausbruch in Schleswig-Holstein: Erste Maßnahmen zur Eindämmung

Am 25. November 2024 wurde in Schleswig-Holstein der erste Ausbruch der Geflügelpest im Herbst 2024 in einer Geflügelhaltung im Kreis Nordfriesland bestätigt. Dies hat eine Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche ausgelöst. Die Behörden, einschließlich des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, arbeiten eng zusammen, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Die Geflügelpest, die durch das H5N1-Virus verursacht wird, stellt nicht nur eine Bedrohung für die Tiergesundheit dar, sondern kann auch erhebliche wirtschaftliche Schäden im Landwirtschaftssektor verursachen. Insbesondere ist es entscheidend, die Bewegungen von Wildvögeln und domestizierten Tieren zu überwachen und alle notwendigen Präventionsmaßnahmen schnell umzusetzen.

Für Jägerinnen und Jäger bedeutet dies, aufmerksam zu sein und bei der Überwachung von Wildvögeln sowie in der Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden eine aktive Rolle zu spielen. Nur durch eine enge Kooperation und rechtzeitige Maßnahmen kann die Ausbreitung der Krankheit effektiv kontrolliert werden.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein fordert alle Mitglieder und Interessierte auf, sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und Verantwortung im Rahmen der tiergesundheitlichen Maßnahmen zu übernehmen.

Fachinformationen -> HIER

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Schleswig-Holstein wappnet sich gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP)

Um für den Ernstfall eines ASP-Ausbruchs gut vorbereitet zu sein, hat Schleswig-Holstein am 25. November 2024 eine umfassende Übung zum Zaunbau durchgeführt. An der Übung, die in den Landesforsten stattfand, nahmen zahlreiche Institutionen teil, darunter das Landwirtschaftsministerium, die Kreise und kreisfreien Städte, die Landesforsten, der Bauernverband, die Bundeswehr, der Landesjagdverband sowie Vertreter/innen weiterer relevanter Organisationen.

Landwirtschaftsstaatssekretärin Anne Benett-Sturies betonte die Wichtigkeit der Übung: „Schleswig-Holstein muss für den Ernstfall gerüstet sein. Gerade mit Blick auf die ASP-Situation in den anderen Bundesländern ist dieses Training von größter Wichtigkeit. Die Bekämpfung der Seuche im Falle eines Ausbruchs in einer Wildschweinpopulation ist besonders anspruchsvoll und erfordert eine gute Einbindung und Abstimmung aller Beteiligten.“

Ein wesentlicher Bestandteil der Übung war der Zaunbau, der eine zentrale Maßnahme zur Eindämmung der ASP darstellt. Insbesondere geht es darum, Wildschweine in betroffenen Gebieten schnell zu isolieren, um die Seuche nicht weiterzuverbreiten. Neben diesem vorbeugenden Schritt ist die Früherkennung eines möglichen Eintrags der ASP von entscheidender Bedeutung für die Erfolgsaussichten der Bekämpfungsmaßnahmen.

Für Jägerinnen und Jäger sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, sich über diese Vorbereitungsmaßnahmen zu informieren und aktiv zur frühzeitigen Erkennung und Eindämmung der ASP beizutragen. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein setzt sich gemeinsam mit den anderen Institutionen für den Schutz der Wildtierpopulationen und die Vermeidung eines ASP-Ausbruchs ein.

Fachinformationen zur ASP -> HIER

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Jagdliches Schießen: Termine 2025 veröffentlicht

Die Schießtermine auf Landes- und Bundesebene wurden veröffentlicht. Die Stände und Startzeiten werden später bekannt gegeben.

Termine auf Landesebene:

17. Mai 2025 – 1. Qualifikationsschießen zur Bundesmeisterschaft 2025

06. – 07. Juni 2025 – Landesparcoursschießen Flinte Mannschaft

21. Juni 2025 – 2. Qualifikationsschießen zur Bundesmeisterschaft 2025

28. Juni 2025 – Landesmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren

11. – 12. Juli 2025 – Landesmeisterschaften o. Junioren

09. August 2025 – „Unsere Jagd“-Jungjägerschießen-Schießen

20. September & 26. – 27. September 2025 – Landesparcoursschießen Flinte

13. September 2025 – Juniorenvergleich Parcours in Hasenmoor

 

Termine auf Bundesebene:

19. – 21. Juni 2025 – Großgoldschießen in Liebenau

03. – 06. September 2025 – Bundesmeisterschaften

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Wilder Genuss: Gesund, nachhaltig & lecker

Ob geschmort, gegrillt oder gebraten: Wildfleisch aus heimischer Jagd ist gesund, lecker und einfach in der Zubereitung. Wer an Weihnachten regionales Wildbret genießen möchte, sollte sich ranhalten. Rezepte und Anbieter gibt es auf wild-auf-wild.de, über die  Waldfleisch-App und somit von Ihren Jägerinnen und Jägern von nebenan.

Ein liebevoll gekochtes Festtagsessen gehört zu Weihnachten einfach dazu. Bleibt die Frage: Was kommt an Weihnachten auf den Tisch? Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein empfiehlt Fleisch von Wildschwein, Reh, Hirsch, Hase oder Fasan. Das heimische Frischeprodukt ist zwar ganzjährig verfügbar, unterliegt aber saisonalen Schwankungen: Wildvorkommen und Jagderfolg regeln die Verfügbarkeit. Schnell sein lohnt sich jetzt, denn besonders an den Feiertagen ist die Nachfrage besonders groß. Tipps und Rezepte gibt es auf der Internetseite wild-auf-wild.de oder in der Waldfleisch-App. Dort kann über die Postleitzahl-Suche auch der nächste regionale Wildbretanbieter oder ein Restaurant mit Wildbret im Angebot gefunden werden.

Wildbret lässt sich genauso leicht zubereiten wie Rind- oder Schweinefleisch. Ob rustikaler Wildschweinbraten, raffiniertes Saltimbocca vom Reh oder exotischer Souvas-Kebab vom Rotwild. Weihnachtliche Rezepte finden Interessierte in der Broschüre „Wilde Festtagsküche“. Eine Online-Version zum kostenlosen Download gibt es hier.

Wildbret kommt aus der Region und ist frei von künstlichen Zusätzen und besonders fettarm. Rehfleisch enthält beispielsweise im Winter nur etwa 2 Gramm Fett pro 100 Gramm Muskel. Zudem stecken darin besonders viel Vitamin B und Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Zink. Laut DJV-Umfrage isst jeder zweite Deutsche mindestens einmal im Jahr Wild. Die Hälfte bereitet es selbst zu.

5 Tipps für die wilde Festtagsküche

  • Wegen der großen Nachfrage: Wild bereits jetzt vorbestellen
  • Regionales Wild verkaufen Jäger, Förster oder lokale Metzgereien
  • Wild kann auch modern: Es lässt sich schmoren, garen oder grillen
  • Wildfleisch lässt sich bis zu ein Jahr einfrieren
  • Über 400 Rezepte gibt es auf wild-auf-wild.de oder in der Waldfleisch-App

DJV-Broschüre: Wilde Festtagsküche

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Wettbewerb gestartet: Niederwildrevier des Jahres gesucht

Ab sofort sucht der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. (LJV SH) das „Niederwildrevier des Jahres“. Pro Hegering kann im Rahmen des Wettbewerbs ein Revier vorgeschlagen werden. Antragsberechtigt sind Hegeringleiter/innen bzw. die Stellvertreter/innen innerhalb des Verbandes. Der Wettbewerb findet im Rahmen der „Niederwild Initiative Schleswig-Holstein“ statt, die vom LJV SH und dem „Arbeitskreis Niederwild im LJV SH“ durchgeführt wird. Bewerbungen können vom 15.11.2024 bis 01.03.2025 eingereicht werden.

Ein Niederwildrevier zu führen, bedarf ein hohes Maß an Motivation, Passion und Arbeitswillen. Dabei kommt die Niederwildhege nicht nur Arten zugute, die dem Schutz des Jagdrechts unterliegen, sondern auch vielen anderen Arten. Die Anlage von biotopverbessernden Maßnahmen und Brachflächen, die aktive Fangjagd aber auch unzählige weitere Bausteine gehören zur erfolgreichen Revierführung dazu. Schleswig-Holstein ist ein Niederwildland und um das Engagement zur würdigen, freut sich der Arbeitskreis Niederwild über viele Bewerbungen aus allen Landesteilen.

„Es geht nicht darum, die besten und größten Niederwildstrecken zu prämieren, sondern die Initiative der aktiven Jägerschaft und den Erfolg der angewandten Maßnahmen auszuzeichnen“, erklärt Fabian Wiese, neuer Vorsitzender des Arbeitskreises Niederwild. Von der Einbindung von Jungjägern in den Revieralltag, über die Hundeausbildung, das jagdlichen Brauchtum und nicht zuletzt die jagdwirtschaftliche Zielsetzung für das Revier spielen wichtige Rollen bei der Bewerbung. Das umfangreiche Bewerbungsformular kann im Fortfolgenden heruntergeladen werden.

Bewerbungsberechtigt sind ausschließlich Hegeringleiter/innen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. (LJV SH) bzw. stellvertretende Hegeringleiter/innen, wenn das Revier des/der Hegeringleiter/in selbst vorgeschlagen werden soll. Der Wettbewerb findet im Rahmen der „Niederwild Initiative Schleswig-Holstein“ statt, die vom LJV SH und dem „Arbeitskreis Niederwild im LJV SH“ durchgeführt wird. Pro Hegering kann im Rahmen des Wettbewerbs eine Bewerbung für einen Jagdbezirk aus dem Hegering eingereicht werden. Bewerbungen für Jagdbezirke, die im Rahmen des Wettbewerbs ausgezeichnet werden, dürfen sich ausschließlich auf dem Gebiet des Landes Schleswig-Holstein befinden. Bewerbungen können ab dem 15. November 2024 bis zum 01. März 2025 eingereicht werden.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Niederwildhege!
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Nachruf: Landesjagdverband trauert um Bernhard Hansen

Oberförster Bernhard Hansen war lange Jahre Geschäftsführer des Landesjagdverbandes (Bild Privat)

Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Bernhard Hansen, der am 10. November 2024 im Alter von 99 Jahren verstorben ist. Bernhard Hansen war eine herausragende Persönlichkeit, die das Jagdwesen und den Natur- und Umweltschutz in Schleswig-Holstein über Jahrzehnte geprägt hat.

Als Oberförster und langjähriger Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein von 1973 bis 1987 setzte er sich mit unermüdlichem Einsatz und großem Sachverstand für die Belange der Jägerschaft und des Naturschutzes ein. Im Jahr 1987 wurde er für seine außerordentlichen Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet – eine Würdigung, die die Bedeutung seines Wirkens unterstreicht.

Besonders am Herzen lag ihm das Hegelehrrevier Grönwohld, dessen Aufbau und Entwicklung er als erster Leiter maßgeblich vorantrieb. Unter seiner Leitung wurden innovative Maßnahmen zur Förderung der Wildbestände und zur Gestaltung naturnaher Lebensräume eingeführt. Die Schaffung von Gewässern, die Entenhege, die Regulierung von Raubwild und Schutzmaßnahmen gegen den Mähtod für Jungwild sind nur einige der Initiativen, die auf sein Wirken zurückgehen und noch heute nachwirken.

Mit Bernhard Hansen verlieren wir einen engagierten Naturschützer, einen fachkundigen Jäger und Förster sowie einen Freund, dessen Hingabe und Leidenschaft für die Natur und die Jagd unvergessen bleiben. Sein Einsatz für die Schonung und Pflege unserer Lebensräume wird uns auch weiterhin ein Vorbild sein.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihn gekannt und geschätzt haben.

In stillem Gedenken,

Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V.

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Seminar: Wildbrethygiene – Schulung zur „kundigen Person“

Wildbrethygiene beginnt bereits vor dem Schuss, um eine möglichst komplette Verwertung des erlegten Stückes zu erreichen. Ansprechen, Winkel, Entfernung und viele weitere Faktoren müssen für die saubere und weidgerechte Erlegung von Wild beachtet werden. Ausschlaggebend ist aber auch die Behandlung des Wildbrets nach dem Schuss, das Erkennen von bedenklichen Merkmalen etc. All diese Themen werden in unserem Wildbrethygiene-Seminar im Rahmen der Schulung zur „kundigen Person“ vermittelt. Ein Seminar, dass nicht nur spannend für junge Jägerinnen und Jäger ist, sondern auch für alte Hasen!

Das Wildbrethygiene-Seminar findet am Sonnabend, den 13. September 2025 von 09:30 – 17:00 Uhr statt und beschäftigt sich mit zeitgemäßer Wildbrethygiene in Theorie und Praxis sowie der Vermarktung von Wild. Neben der Teilnahmebescheinigung erhalten alle Teilnehmer die Broschüre “Wildbret – aus der Natur in die Küche“ im praktischen DIN A5 Format. Die Broschüre zeigt auf 60 Seiten mit 85 Abbildungen und Fotos alle Themen rund um das Thema Wildbret.

WICHTIG: Bitte achten Sie bei der Anmeldung auf die korrekte Eingabe Ihrer Daten, da diese für die Bescheinigung „Kundige Person“ benötigt werden!

Themen des Seminars:

  • Übersicht über die wesentlichen rechtlichen Grundlagen beim Inverkehrbringen von Wildbret mit und ohne Fleischuntersuchung
  • Anforderungen an die fachliche Qualifikation des Jägers in Hinblick auf die Wildbrethygiene
  • Vermarktungswege von Wildtierkörpern und Wildfleisch
  • Umgang mit frei lebenden Groß- und Kleinwild nach der VO (EG) 853/2004
  • Sorgfaltspflicht des Jägers als Lebensmittelunternehmer

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Schwarzwildgatter: Rückblick auf eine erfolgreiche Saison

Die diesjährige Übungssaison im Schwarzwildgatter Segeberger Heide ist erfolgreich zu Ende gegangen. Im Rahmen von 905 Übungseinheiten bereitete das Team des Schwarzwildgatters junge Jagdhunde für die Arbeit am Schwarzwild vor. Damit konnte auch im Jahr 2024 ein wichtiger Beitrag für die Ausbildung zukünftiger Jagdgebrauchshunde sowie für die tierschutz- und weidgerechte Jagd geleistet werden. Der Dank gilt hierbei den engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern um Gattermeister Hans-Günter Ehlers, die in diesem Jahr wieder unter großem Einsatz die Übungseinheiten ermöglichten, aber auch allen Gespannen, die großes Engagement bei der Ausbildung im Gatter zeigten.

Eine Neuheit wurde in diesem Jahr besonders gut angenommen. Ab diesem Jahr bot der Landesjagdverband Schleswig-Holstein erstmals eine ermäßigte Übungsmöglichkeit im Rahmen der Einzelübungstage für Junghunde im Alter von mindestens 3 bis maximal 6 Monaten im Schwarzwildgatter Segeberger Heide an. Das innovative „Junghundeticket“ wurde ab Sommer 2024 insgesamt 63 mal gebucht. Auch von diesem Baustein profitierten sowohl Hunde, wie auch die Hundeführerinnen und Hundeführer, wie sich anhand der Übungstage zeigte. Im 13. Jahr seines Bestehens ist das Schwarzwildgatter Segeberger Heide zu einer wichtigen Institution bei der Ausbildung von Jagdgebrauchshunden in Schleswig-Holstein geworden. Auch in Zukunft wird der Landesjagdverband Schleswig-Holstein mit der Ertüchtigung des Gatters einen Beitrag für das Jagdhundewesen leisten.

Das Schwarzwildgatter wurde bereits 2011 vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein in Kooperation mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten ins Leben gerufen, um die professionelle, waid- und tierschutzgerechte Jagdhundeausbildung zu gewährleisten und zu unterstützen. Es stehen Sauen in unterschiedlichen Altersklassen für die tierschutzgerechte Jagdhundeausbildung zur Verfügung. Ziel ist es, Jagdhunde auszubilden, die Schwarzwild suchen, finden, vier bis fünf Meter Abstand halten, verbellen und die Sauen in Bewegung bringen. Nach dem System der Stufenausbildung und den Ausbildungsleitlinien der Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter Deutschland werden die Jagdhunde unter kontrollierten Bedingungen an das wehrhafte Schwarzwild herangebracht und ausgebildet.

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Brauchtum: Seminare für Fürst Pless- und Parforcehörner

Anlässlich der Outdoor-Messe 2025 in den Holstenhallen in Neumünster finden zwei Tagesseminare für Jagdhornbläserinnen und -Bläser statt. Die Seminare „Tagesseminar für Fürst Pless- und Parforcehörner in „B“ und „Tagesseminar für Parforcehörner in „Es“ – Neue Musik zu St. Hubertus“ finden am 05. und 06. April 2025 statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Alle weiteren Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie über den Link:

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„Unsere Jagd“-Jungjäger-Schießen 2024: Die Ergebnisse

Am 12. Oktober 2024 fand  das „Unsere Jagd“-Jungjäger-Schießen statt. In diesem Jahr haben euch der Landesjagdverband und die Redaktion von Unsere Jagd auf dem Schießstand in Heide begrüßt.Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Unterstützern des Jungjäger-Schießens:

  • FRANKONIA
  • G+S Jagdversicherungen
  • Krefelder Fuchsfalle
  • Wildmagnet
  • Kappelner Werkstätten
  • Waffen Schrum
  • Eiderheim
  • Waffenhandel Ahnert
  • Waffen Timm
  • Waffen Reinhardt
  • Brennecke
  • Waffen Behrendt
  • Askari
  • Profi Kiel – Baumarkt Bordesholm
  • Unsere Jagd – Das Monatsmagazin für passionierte Jäger

Die Ergebnisse findet ihr im Folgenden:

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Seminar: Training für Welpen und Junghunde mit Lisa Meyer

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein bietet ein eintägiges Seminar in Theorie und Praxis an für den optimalen Ausbildungsstart für Welpen und junge Jagdhunde mit Berufsausbilderin Lisa Meyer. Erarbeitet werden alle Themen, um seinen Welpen bzw. Junghund frühestmöglich und sinnvoll zu fördern und auf die Aufgaben im späteren Jagdgebrauch vorzubereiten.

Die unterschiedlichen Aufgabenbereiche werden theoretisch als auch praktisch im Hegelehrrevier des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein gezeigt. Die Seminarleitung entscheidet hierfür welche Hunde für die praktischen Übungen in Frage kommen. Bitte an entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk denken.

Es werden unter anderem folgende Inhalte behandelt:

Inhalte:

  • Lerntheorien
  • Welpenprägung
  • „Lernen“ lernen
  • Anlagenförderung

Ca. 16.00 Uhr Ende

Wichtig:

  • Ein Mittagessen ist in den Teilnahmegebühren enthalten.
  • Bitte achten Sie bei der Anmeldung auf die korrekte Angabe Ihrer Daten.
  • Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie einen Hund mitbringen können und welchen Ausbildungsstand dieser Hund hat. Die Seminarleitung entscheidet hierfür welche Hunde für die praktischen Übungen in Frage kommen.

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Wildschäden: Schonzeit für Wildkaninchen an den Küsten aufgehoben

Wildkaninchen (Bild Reiner Bernhardt)

Das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz hat eine Allgemeinverfügung erlassen für die Aufhebung der Schonzeiten für Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus). Die Allgemeinverfügung gilt bis zum 31.03.2028. Die Schonzeitaufhebung gilt für:

  • die nordfriesischen Inseln,
  • die Insel Fehmarn,
  • alle Reviere des Kreises Nordfriesland mit Anschluss an die Nordseeküste,
  • alle Reviere des Kreises Ostholstein mit Anschluss an die Ostseeküste sowie
  • die befriedeten Bezirke der Städte Norderstedt, Segeberg und Henstedt-Ulzburg.

Die Schonzeitaufhebung wurde laut Ministerium aus Gründen der Vermeidung von übermäßigen Wildschäden erforderlich. Für die oben definierten Gebiete hat eine Abfrage bei den unteren Jagdbehörden der Kreise und kreisfreien Städte ergeben, dass aufgrund einer erhöhten Anzahl an Anträgen auf Abschussanordnungen nach § 27 des Bundesjagdgesetzes hohe Besätze an Wildkaninchen nachgewiesen wurden, die durch umfangreiche Wühltätigkeit ihr großes Schadpotenzial entfalten. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe das Ministerium in § 2 Absatz 3 der Landesverordnung über jagdbare Tierarten und über die Jagdzeiten festgelegt, dass u.a. Wildkaninchen entlang von Deichkörpern, Warften oder sonstigen Erhöhungen außerhalb der Seedeiche ganzjährig und unter Aufhebung des Elterntierschutzes (§ 22 Absatz 4 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes) bejagt werden dürfen. Der Elterntierschutz bleibt in den von der Allgemeinverfügung betroffenen Gebieten ausdrücklich in Kraft. Um die Anpassung an zukünftige Entwicklungen sicherzustellen, wird diese Allgemeinverfügung vorerst auf drei Jahre bis zum Ablauf des Jagdjahres 2026/2027 befristet, heißt es in der Begründung weiter.

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