Achtung Verwechslungsgefahr!

Um etwaige Verwechslungen zu vermeiden, gibt die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg bekannt, dass sie nicht in Verbindung mit der Jagdschule Herzogtum Lauenburg steht – weder in Presseveröffentlichungen oder sonstiger Zusammenarbeit! Die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg bietet einen eigenen Ausbildungslehrgang nach der Jägerprüfungsordnung-Schleswig-Holstein an. Der Lehrgang wird in kompakter und gut durchstrukturierter Form durchgeführt und beginnt im Januar 2016.
Anmeldungen und Informationen unter Ausbildung@kjs-herzogtum-lauenburg.de

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Der Wolf – Unser Nachbar

Mölln (ik) – Durch vermehrtes Auftreten des Wolfes in unserem Kreis hat das Umweltministerium in Kiel den Kreis Herzogtum Lauenburg am 13. März zum ersten und bisher einzigen Wolfsgebiet in Schleswig-Holstein erklärt. Dadurch ergeben sich viele Fragen in der Bevölkerung. Daher hat die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg am 10. Juli zu einer der Informationsveranstaltung in den Möllner Quellenhof eingeladen. Zur allgemeinen Information berichteten Eckhard Fuhr (Journalist, Buchautor, Korrespondent für Kultur und Gesellschaft für die WELT, Berlin), Reinhard Schmidt-Moser (Leiter des Referates Schutzgebiete und Artenschutz im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Kiel), Jens-Uwe Matzen (Koordinator der Wolfsbetreuer, Stolpe), Dr. Boris Lau (Rechtsanwalt, Fachanwalt für Versicherungsrecht, Groß Grönau) und Dirk Hadenfeldt (Wolfsbeauftragter im Kreis Herzogtum Lauenburg, Schmilau) über Entwicklungen, Erfahrungen, Erwartungen, Gesetze sowie Mythen und Tatsachen zum Wolf. Zu Beginn las Fuhr einige Passagen aus seinem Buch „Rückkehr der Wölfe“ während im Hintergrund interessante Bilder gezeigt wurden. Fuhr: „In der Öffentlichkeit führt der Wolf zur Verunsicherung.“ Darauf stellte er einen Flächenvergleich Amerika-Deutschland auf und informierte, dass Amerika Raubtiere und Menschen mittels Nationalparks separiert. Das geht in Deutschland nicht. Laut Fuhr seien selbst 10.000 Hektar im Schwarzwald zu klein für den Wolf. Jedoch: „Vor 200 Jahren passte der Wolf nicht in unsere Landschaft. Die Wälder waren übernutzt, Wild gab es wenig und Ackerbau auf kargem Boden war sehr schwer. Die Menschen waren zudem überall – nicht, wie heute aus Freizeitgründen, sondern zur Arbeit – im Wald und auf den Feldern. Das ganze Jahr.“ Wie sagte Tierfilmer Grzimek vor vielen Jahren in seiner Fernsehsendung? „Der Wolf wird in Deutschland nie mehr seine Fährte ziehen,“ welch ein Irrtum! Fuhr ist der Meinung, dass unser Land noch nie so viel Möglichkeit für den Wolf bietet, wie jetzt, denn die Wälder beherbergen einen hohen Wildbestand. „Die großen Räuber nutzen die Verhältnisse, die von den Menschen geschaffen wurden. „Wir müssen als Jäger umdenken aber das müssen wir auch so. Aber auch, dass sich ein Restrisiko niemals ausschließen lässt. „Wir haben diese Wildtiere als neue Nachbarn.“ Laut Schmidt-Moser hat man sich im Ministerium Gedanken gemacht, „…wie wir damit umgehen, wenn es mehr werden…“ und „Der Wolf wird ja wohl einigen Unfug anrichten hier in Deutschland. Wie gehen wir damit um, wenn der Wolf kommt?“ 25 stationäre Rudel gibt es zurzeit in Deutschland. Keines davon in Schleswig-Holstein. „Wir haben hier nur einzelne Wölfe. sicher auch Stationäre. Im Vergleich zu anderen Bundesländern haben wir ganz wenig Wölfe hier.“ Auch Schmidt-Moser gab eine Erklärung zum Umgang mit gerissenen Tieren /Schafen, sowie ein Faltblatt mit weiteren Informationen und erläuterte die Aufgabe eines Wolfsberaters. Fakt ist aber auch, dass der Wolf ein Wildtier ist – also herrenlos. Damit besteht kein Anspruch auf Entschädigung. Aus Gründen der Akzeptanz (und um den Tierhaltern zu helfen) hat das Ministerium sich entschlossen, eine Entschädigung zu zahlen.
Im Wolfsgebiet können alle Haus(Nutz)tierhalter entstandenen Schaden geltend machen und Herdenschutzzäune beantragen. Diese sind die Voraussetzung für die Entschädigung. Achtzig Prozent der Kosten übernimmt das Land. Jens Matzen gab eine Darstellung aus Sicht der Wolfsbetreuer und im Hinblick auf den Herdenschutz: „So richtig Aufwachen werden die meisten erst, wenn etwas passiert ist.“ Ohne Besichtigung von Wolfsberatern kann kein Antrag auf Entschädigung gestellt werden. Boris Lau klärte über die Versicherungs- und rechtliche Seite auf und stellte klar: „Einen richtigen Fachanwalt für Wolfsrecht gibt es noch nicht. Was beim Wolf auffällt, ist die unglaubliche Regelungswut, wenn nur das Wort auftaucht – als ob wir keine anderen Probleme hätten!“ Weiter gab er Hinweise auf unterschiedlichen Versicherungsschutz bei verschiedenen Gesellschaften und Verträgen. Einige zahlen bei allen Tieren, andere nur bei Wildtieren, die dem Jagdrecht unterliegen. Wertvolle Tiere, wie beispielsweise Deckhengste oder Zuchtstuten sollten extra versichert werden. Ein wichtiger Hinweis ist, dass einem verletzten Wolf (angefahren o. ä.) leider nicht direkt geholfen werden darf – auch die Notwehrsituation sollte nur unter Zeugen ausgenutzt werden… Rechtliche Information über das Aufstellen von Hinweis-Schilder zum Wolfsgebiet: „Das ist – laut Ministerium – nicht im Interesse der Willkommensstruktur…“ Dirk Hadenfeldt berichtete sehr interessant – begleitet von einem ebenso interessanten Video – über seinen den Wolfseinsatz in Neu-Horst. „Das kann ja gar nicht sein,“ war sein erster Gedanke zu diesem Einsatz, bei dem der Wolf keinerlei Scheu zeigte. „Wölfe verhalten sich anders, als man annimmt. Sie müssen sich ja an den Menschen gewöhnen, wenn sie hier leben wollen. Geht ja gar nicht anders. Die Frage ist aber, was macht ein Normalbürger, wenn er einem Wolf begegnet? Es muss eine Verhaltensstrategie geben, die auch machbar ist.“ Bei den vielen Videos und Handyfilmchen oder Bildern mit entsprechendem Text, die vielfach umhergeschickt werden, rät Hadenfeldt, sich zu beruhigen und zu überlegen, was davon wahr sein könnte. „Trotz aller Konflikte ist es eine spannende Wildart.“ Die Moderation für die rund 350 Gäste übernahm Forstdirektor a.D. Hans-Albrecht Hewicker (Wolfsbetreuer, Vorsitzender Arbeitskreis im Landesjagdverband Bockholt-Hahnredder): „Der Wolf ist da! Wir wollen heute Abend nicht darüber diskutieren, ob es gut ist, oder nicht, es geht hier um die Beantwortung der Fragen.“ Fragen hatten die Gäste so einige mitgebracht. Wichtig war ihnen immer wieder der Herdenschutz. Was kann man machen, um seine Tiere zu schützen, wie geht man im Schadenfall vor und wann wird was in welcher Höhe entschädigt? Aber eines wurde den Gästen doch sehr ans Herz gelegt: Sachlich und nüchtern mit diesem Thema umzugehen. Die Moderation für die rund 350 Gäste übernahm Forstdirektor a.D. Hans-Albrecht Hewicker (Wolfsbetreuer, Vorsitzender Arbeitskreis im Landesjagdverband Bockholt-Hahnredder): „Der Wolf ist da! Wir wollen heute Abend nicht darüber diskutieren, ob es gut ist, oder nicht, es geht hier um die Beantwortung der Fragen.“ Fragen hatten die Gäste so einige mitgebracht. Wichtig war ihnen immer wieder der Herdenschutz. Was kann man machen, um seine Tiere zu schützen, wie geht man im Schadenfall vor und wann wird was in welcher Höhe entschädigt? Aber eines wurde den Gästen doch sehr ans Herz gelegt: Sachlich und nüchtern mit diesem Thema umzugehen. Begleitet wurde die Veranstaltung durch die Bläsergruppe Nord unter Leitung von Uwe Asmuß. Die Kreisjägerschaft dankt dem Wildpark Eekholt für die Nutzung des präparierten Wolfes.

Ehlers: „Wolfsgebiet Herzogtum Lauenburg: die wenigsten Menschen wissen damit etwas   anzufangen. Wir Jäger müssen etwas für die Aufklärung machen.“

Ehlers: „Wolfsgebiet Herzogtum Lauenburg: die wenigsten Menschen wissen damit etwas
anzufangen. Wir Jäger müssen etwas für die Aufklärung machen.“

Hans-Albrecht Hewicker rät sachlich und nüchtern mit diesem Thema umzugehen.

Hans-Albrecht Hewicker rät sachlich und nüchtern mit diesem Thema umzugehen.

Eckhard Fuhr: „…Wölfe nicht zu ungefährlichen Schmusetieren erklären!“

Eckhard Fuhr: „…Wölfe nicht zu ungefährlichen Schmusetieren erklären!“

Reinhard Schmidt-Moser: „Wie gehen wir damit um, wenn der Wolf kommt? Er wird ja wohl einigen   Unfug anrichten hier in Deutschland…“

Reinhard Schmidt-Moser: „Wie gehen wir damit um, wenn der Wolf kommt? Er wird ja wohl einigen
Unfug anrichten hier in Deutschland…“

Jens Matzen: „So richtig Aufwachen werden die meisten erst, wenn etwas passiert ist.“

Jens Matzen: „So richtig Aufwachen werden die meisten erst, wenn etwas passiert ist.“

Boris Lau: „Richtigen Fachanwalt für Wolfsrecht gibt es noch nicht.“ width=

Boris Lau: „Richtigen Fachanwalt für Wolfsrecht gibt es noch nicht.“

Dirk Hadenfeldt: „Trotz aller Konflikte eine spannende Wildart.“

Dirk Hadenfeldt: „Trotz aller Konflikte eine spannende Wildart.“

Für die Ausstellung des Wolfpräparates dankt die Kreisjägerschaft dem Wildpark Eekholt.

Für die Ausstellung des Wolfpräparates dankt die Kreisjägerschaft dem Wildpark Eekholt.

Fotos: Inga Kronfeld

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Jägerflohmarkt mit Hindernissen in Müssen

Müssen – Das hatte sich das Organisationsteam um Ute Olsson-Wollner sicher anders vorgestellt: nicht nur, dass der Aufbau unter sengender Sonne bei über dreißig Grad stattfand, nein das reichte nicht, ein gegen Abend herüberkommender Gewittersturm fegte über das Gelände und machte nicht nur die ganze Tagesarbeit zunichte, sondern richtete auch erheblichen Schaden (zerrissene Zelte) an. Ein Tag schwitzen umsonst… Doch es musste ja weitergehen. Die Flyer waren verteilt und Standanmeldungen gab es auch. Also wurde am Sonntag in aller Frühe aufgeräumt, und versucht zu retten, was zu retten war. Aus mehreren zerrissenen Zelten wurde ein großes gemacht und in Windeseile die Arbeit vom Vortag bewerkstelligt. Als die ersten Aussteller anreisten, war von dem Trouble vorher nichts mehr zu spüren. Die Freude auf einen tollen Tag bei bestem Sommerwetter war groß und es wurde auch so einiges geboten. Nicht nur sechzehn Stände mit gebrauchten Jagdartikeln, auch ein kostenfreies Schießkino, Infomobil mit vielen Präparaten, Grillwurst vom Wildschwein, sowie Kaffee und Kuchen. Die „Schmauchbrüder“ als Schwarzpulverfreunde informierten über ihr Hobby und wer wollte, konnte sich im Bogenschießen üben. Auch die Bläsergruppe Nord um Uwe Asmuß hatte ihre Hörner eingepackt und war nach Müssen gekommen. Als Vertreter der Jagdhunde stellte der Deutsche Teckelklub (Bad Oldesloe) seine Jagdhunde im Rahmen einer Zuchtschau vor und organisierte darüber hinaus die kulinarische Verpflegung der Besucher. Die Deutsch-Drahthaar Gruppe Hamburg richtete eine Form- und Haarwert Bewertung (der Hunde) unter Formrichter Jan Scharfenberg aus. Ein kleines Highlight war der aktive Vortrag „Erste Hilfe am Hund“ durch Dr. Ulrich Hübel mittels drei „Statisten“ Terrier, Deutsch Drahthaar und einem Schweißhund. Zu diesem hilfreichen und informativem Vortrag stellten sich viele Zuschauer ein. Aber ein Highlight reicht natürlich nicht, das nächste war ein Preisschießen im Schießkino auf den laufenden Keiler. Hier hatte John-Dorian Voigt mit 45 Ringen das beste Ergebnis erzielt und konnte einen Krähenstand mit Attrappen – gesponsert von der Firma Waffen Schrum (Tellingstedt) – mit nach Hause nehmen. An dieser Stelle möchten sich die Organisatoren nicht nur bei der Firma Schrum für den großzügigen Preis bedanken, sondern auch allen fleißigen Helfern.

Inga Kronfeld

Andreas-Peter Ehlers (Vorsitzender Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg) und Ute Olsson-Wollner gratulierten John-Dorian Voigt zum Krähenstand.

Andreas-Peter Ehlers (Vorsitzender Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg) und Ute Olsson-Wollner gratulierten John-Dorian Voigt zum Krähenstand.

Trotz Hitze war der Jägerflohmarkt gut besucht.

Trotz Hitze war der Jägerflohmarkt gut besucht.

Fotos: Mobiles Schießkino

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Lebensretter in der Wiese

Alljährlich das Problem für die Kitze: der Landwirt kommt mit seinem Kreiselmäher! Das kann den Tod für viele Kitze, die dort im hohen Gras liegen, bedeuten – wenn es da nicht die Jäger geben würde, die mühevoll mit und ohne Hund das Gras nach Kitzen absuchen und sie „geruchssicher“ eingepackt in Gras heraustragen. So auch in Güster im Revier von Heino Koch. Fünfzehn „Lebensretter“ – Jäger, Kinder und Hunde – trafen sich dort um Kitze im hohen Gras zu suchen. Im ersten schweißtreibenden Durchgang wurde ein Kitz gefunden und ein weiteres sah der Landwirt kurz vor dem Mähen einwechseln. Noch einmal musste die gesamte Wiese abgesucht werden. Das war von Erfolg gekrönt, auch dieses Kitz wurde gefunden und herausgetragen.

Jäger in Wiese

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Kitz

Bjoern

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Jäger retten die Wisente in Fredeburg

Ein Bericht, erschienen in den Lübecker Nachrichten vom 29.05.2015.
Zum Bericht.

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Kreisjägerschaft will verstärkt gegen Vorurteile ankämpfen.

Ein Bericht, erschienen in den Lübecker Nachrichten vom 22.05.2015.
Zum Bericht

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Man stelle sich mal vor…

Die Jäger würden solch eine Wolfsscheibe auf dem Schießstand nutzen, wie Bogenschützen es an einem öffentlichen Wanderweg machen…

Wolf Bogenschützen 00002

Foto: Inga Kronfeld

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Jungjägerlehrgang der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg äußerst erfolgreich!

Mölln (ik) – Es ist geschafft, die Teilnehmer des Jungjägerlehrganges 2015 können sich nach vielen Wochen intensiven Lernens und anschließend bestandener Prüfung nun Jungjäger nennen.In Zahlen ausgedrückt: Duschschnittsnote 2,7 und 90 Prozent Prüfungserfolg! Nach solch einem guten Lehrgangsergebnis machte die große Abschlussfeier auf dem Schießstand Waldhof mit Übergabe der Jägerbriefe und Prüfungszeugnisse durch Kreisjägermeister Horst Meister und Andreas Peter Ehlers (Vorsitzender Kreisjägerschaft) natürlich große Freude bei allen Beteiligten. Nach den Ansprachen Meisters und Ehlers – mit nicht nur lobenden, sondern auch mahnenden Worten – feierten Jungjäger, Freunde und Ausbilder bis in die späte Nacht.
Herzlichen Glückwunsch und Waidmannsheil! Ihr habt es Euch alle verdient.

Inga Kronfeld

Abschlussfeier-Absolventen

Zur Feier des Tages bastelte eine Jungjägerin eine besondere Torte – nicht nur die Optik, auch der Geschmack war hervorragend.

Abschlussfeier-kuchen

Fotos: Inga Kronfeld

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Schleswig-Holstein stellt das Wolfsmanagement neu auf

Sehr geehrte Damen und Herren,

bis zum Anfang des 19 Jahrhunderts wurden die Wölfe in Schleswig-Holstein ausgerottet – der Wolf, ein gejagter Jäger. Nun, 200 Jahre später ist er wieder da.

Der Wolf ist ein wildes Raubtier, und als moderne Zivilisation sind wir es nicht mehr gewöhnt, mit wilden Raubtieren umzugehen. Aber auch umgekehrt gilt: Der Wolf ist nicht an die moderne Zivilisation gewöhnt, und wir wissen nur wenig darüber, wie er sich in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft verhält.

Das Miteinander von Mensch und Wolf war stets Ausdruck für Ambivalenz, und auch heute weckt er Neugier und Furcht, Angst und Lust, ist mal Mythos, mal Dämon. In diesem Spannungsfeld müssen wir das Verhältnis Wolf – Mensch neu austarieren, Annahmen hinterfragen und diskutieren. Dafür sind wir heute Abend hier. Um einen offenen, sachlichen Blick zu wagen.

Schleswig-Holstein hat sich in Verantwortung meiner Amtsvorgängerin Juliane Rumpf früh aufgestellt und für den Fall, dass mal Wölfe auftauchen sollten, mit allen Beteiligten –Nutzern und Naturschützern – ein Managementprogramm erarbeitet. Über das Wolfmanagement wird informiert und aufgeklärt, untersucht und beraten, unterstützt und entschädigt. Das Programm war vorausschauend und richtig. Aber damals gingen Fachleute des Bundesamtes für Naturschutz davon aus, dass– wenn überhaupt – nur einzelne Tiere selten und für sehr kurze Zeit in Schleswig-Holstein auftauchen würden.
Die Wirklichkeit hat uns eines besseren belehrt. Jetzt streifen Wölfe praktisch permanent durch das Land. 22 sichere Nachweise sowie zwei bestätigte Hinweise gab es in den letzten Jahren, und auch in Dänemark tauchen immer wieder Wölfe auf.

Das fordert alle Beteiligten, und es fordert sie mehr als ursprünglich gedacht.

Da sind die Tierhalterinnen und Tierhalter: Schafe wurde gerissen – auch wenn es in zwei Dritteln der Fälle Hunde waren, so besorgt dies doch die Tierhalterinnen und Tierhalter. Sie sehen den Wolf als Bedrohung für ihre Herden, und die Bilder nach einem Angriff sind verstörend. Ja, die Tierhalter sind verantwortlich dafür, ihre Tiere selbst zu schützen. Aber wir wollen offene Weidelandschaften, wir wollen, dass Schafe auf der Wiese grasen und nicht in Ställe verbannt werden. Und deshalb leistet der Staat über das Wolfsmanagement den Tierhaltern ja auch Hilfe und Unterstützung.

Das sind die ehrenamtlichen Wolfsbetreuer – 38 im Land. Sie arbeiten bis zum Anschlag, sind unsere erste Hilfe Tag und Nacht, sind Ansprechpartner, Berater, Unterstützer, Experten. Ihnen gebührt besonderer Dank – stellvertretend für sie steht Herr Matzen, die treibende Kraft. Ohne sie geht es nicht, und ohne sie wird es nicht gehen.

Das ist Herr von Schenck – Leiter des Wildparks Eekholt. Der Wildpark hat von 2010 bis 2015 die Aufgabe eines schleswig-holsteinischen Wolfsinformationszentrums übernommen und sich in dieser Zeit stark und mit großer Sachkenntnis für den Schutz des Wolfes in Schleswig-Holstein engagiert. Die schiere Arbeitsanforderung ist es, weshalb der Wildpark diese Aufgabe in der Breite nicht mehr wahrnehmen kann.

Vor diesem Hintergrund strukturieren wir das Wolfsmanagement um und stellen in den nächsten Wochen neu auf. Die hohe öffentliche Bedeutung des Themas erfordert, dass wir es stärken und ausbauen.

Es wird künftig staatlich organisiert und beim LLUR angesiedelt. Das LLUR wird die zentrale Erst-Anlaufstelle für Betroffene und Interessierte, es übernimmt die Koordinierung der Aus- und Fortbildung der Wolfsbetreuer im Lande. Mit Hilfe der Integrierten Stationen werden Herdenschutzpakete künftig an mehreren Orten im Land gelagert werden und von dort an Betroffene gebracht werden.

Das Management wird personell verstärkt. Herr Matzen wird noch mehr als bisher eingebunden. Erstmals werden wir – vorbehaltlich der Zustimmung des Parlaments – für 2016 einen eigenen Haushaltstitel haben, und das Management so auch finanziell stärken, voraussichtlich mit 100 000 Euro ausgestattet. Damit werden wir uns gut aufstellen.

Die ehrenamtlichen Wolfsbetreuer sind für uns unentbehrlich. Sie sind schnell vor Ort, sie beraten die Tierhalter. Das soll auch so bleiben. Auch auf den fachkundigen Rat der Experten des Wildparks Eekholt wollen wir in Zukunft nicht ganz verzichten.
Und wir werden den Runden Tisch, der Jäger und Schafhalter, Natur- und Artenschützer einbindet, wiederbeleben und mit ihm diskutieren, ob das alles so reicht oder noch andere Dinge betrachtet werden müssen. Er soll regelmäßig tagen, so dass alle gesellschaftlichen Gruppen weiterhin einbezogen werden.
Letzte Details der Neuaufstellung des Managements werden wir noch klären, in den nächsten Wochen können wir das Programm dann in allen Einzelheiten veröffentlichen

Ich weiß, es gibt eine Debatte darüber, ob der Wolf in das Jagdrecht soll. Es ist kein Geheimnis, dass ich das nicht für sinnvoll halte. Mir erscheint es vielmehr als eine Stellvertreterdebatte für – ja, wofür eigentlich?

Der Wolf ist streng geschützt über das Artenschutzrecht. Im Jagdrecht hätte er daher ohnehin eine ganzjährige Schonzeit. Das Jagdrecht hat das Ziel, Bestände wildlebender Tiere zu bewirtschaften, im Sinne einer nachhaltigen Nutzung. Der Wolf befindet sich in einem ungünstigen Erhaltungszustand– daran wird sich absehbar nichts ändern. Vor diesem Hintergrund erscheint das Jagdrecht grundsätzlich weniger zur Lösung der anstehenden Probleme im Wolfsschutz geeignet als das Artenschutzrecht.

Auch konkret erscheint dieses sinnvoller: Um in Gefahrensituationen vorgehen zu können, gibt es auch jetzt die nötigen rechtlichen Instrumente: Wir haben die Möglichkeit, im Einzelfall artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigungen zur Vergrämung und zum Abschuss zu erteilen. Die Aufnahme ins Jagdrecht würde hier eher zu mehr Aufwand führen, weil zusätzliche Behörden eingebunden wären. In einer konkreten Gefahrensituation für Menschen darf zudem die Polizei selbstverständlich eingreifen.

Worüber wir aber reden müssen, ist, dass sich die Wölfe teilweise anders verhalten als bisher angenommen. In Lauenburg etwa zeigte ein Wolf kaum Scheu vor Menschen, in Niedersachsen ebenso, wie vermutet wird, weil den Tieren die Scheu durch Füttern abdressiert wurde. – Wie sollen und können wir auch praktisch mit auffälligen Tieren umgehen?

Schon im ersten Managementprogramm wurde vereinbart, dass Wölfe, die durch problematisches Verhalten die Akzeptanz für die Wolfspopulation gefährden, , im Einzelfall „entnommen“, ja, also getötet werden dürfen, unter Beachtung der strengen Ausnahmereglungen des Bundesnaturschutzgesetzes. Das ist nicht trivial, weder grundsätzlich noch in der Praxis Es geht hier um Akzeptanz. Dazu gehört, dass sich Menschen nicht bedroht fühlen. Das Instrument der Vergrämung soll – wann immer nötig und möglich – genutzt werden. Die Tötung soll immer der letzte Ausweg sein.

Auch darüber müssen wir offen reden, nicht im stillen Kämmerlein. Möglicherweise hier, und am Runden Tisch.
Mit all diesem werden wir uns auch in dieser neuen Phase des Wolfsmanagements in unserem Land gut aufstellen. Dafür brauchen wir auch Ihre Expertise, Ihre Erfahrung, Ihre Kritik.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Nicola Kabel | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7201 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle@melur.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de |

Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.melur.schleswig-holstein.de

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Hundeführerlehrgang zur Vorbereitung für die HZP

Und wieder ist ein Jahr um…..und deshalb findet auch in diesem Jahr wieder ein jagdlicher
Hundeführerlehrgang zur Vorbereitung für die HZP, Brauchbarkeit oder VGP durch die
Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg in unterschiedlichen Revieren des Kreises statt.

Die Anmeldung findet am
Dienstag, den 02. Juni 2015
um 19.00 Uhr
im Vereinshaus des Ziethener Hundesportvereins
GHSV Ziethen, Mechower Weg (hinter dem Ihlensee)

statt.

Eine Tollwut-Impfbescheinigung und Haftpflichtversicherung für den Jagdhund ist
mitzubringen.

Rückfragen sind unter der Tel.: 0 45 46 / 80 89 40 möglich.

Lars Krieger
Obmann für das Gebrauchshundewesen

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Wolfsvorkommen im Kreis bestätigt

Neben einigen Fotonachweisen, gibt es in unserem Kreis Herzogtum Lauenburg zwei durch Genetik –
festgestellt an Schafen und an einem Rotwildriss – nachgewiesene Wölfe. Ein Tier stammt definitiv
aus dem Munsteraner Rudel. Ein zweiter Wolf, der aus einem anderen Rudel kommt, trägt Erbgut aus
der weiter östlich stammenden europäischen Population. (Ostpolen/ Ostpreußen. Ein Elterntier aus
dem Gartower Rudel stammt ursprünglich aus dieser Population.) Es ist zurzeit nicht bekannt ob diese
beiden Wölfe sich momentan hier noch aufhalten.

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„Fitness-Check“ für EU-Richtlinien

EU-Kommission startet Online-Befragung zu EU-Naturschutzrichtlired3ffnien

(Berlin, 08. Mai 2015) Die EU-Kommission hat am 30. April 2015 eine öffentliche Konsultation zum sogenannten „Fitness-Check“ der europäischen Naturschutzrichtlinien, der Vogel-Richtlinie und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH), gestartet.

An der Konsultation kann sich jedermann bis zum 27.07.2015 online beteiligen. Der Fitness-Check soll zeigen, ob die Richtlinien ihre Aufgaben erfüllen und wo es möglicherweise Verbesserungsbedarf gibt. Anfang 2016 will die EU entscheiden, ob es zu einer Überarbeitung, ggf. auch Zusammenlegung, der Richtlinien kommt.

Beide Richtlinien sind für alle 28 Mitgliedstaaten der EU verbindlich und bilden auch für den Naturschutz in Deutschland einen maßgeblichen rechtlichen Rahmen. Umgesetzt in nationales Recht bestimmen sie die Ausweisung und den Schutz bzw. das Management von über 26.000 europäischen Natura 2000-Gebieten.

Unbestritten ist, dass die Schutzbemühungen infolge der Richtlinien, wie auch der ehrenamtlichen Bemühungen der Jägerschaft in den letzten Jahrzehnten zu Erfolgen für den Naturschutz geführt haben. So sind einst weitgehend verschwundene Arten wie Seeadler, Kranich, Schwarzstorch und Uhu aber auch Wolf, Wildkatze und Biber wieder nach Mitteleuropa zurückgekehrt und breiten sich weiter aus.

Die Ausweisung von Schutzgebieten bedeuten für die land- und fischereiwirtschaftliche sowie die jagdliche Nutzung in zunehmenden Maße auch Einschränkungen und Verbote, die zum Teil überzogen und der weiteren Akzeptanz der Richtlinien in der Bevölkerung nicht förderlich sind. So kann es z.B. zur Einschränkung der Fangjagd oder von Jagdzeiten kommen oder bestimmte Arten erhalten einen besonders strengen Schutzstatus, trotz eines günstigen Erhaltungszustandes.

Eine zahlreiche Teilnahme der deutschen Jägerschaft am „Fitness-Check“ bietet nun die Chance, zum einen Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen, zum anderen aber auch negative Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis deutlich zu benennen.

Auch der DJV und seine Landesjagdverbände werden sich an der Umfrage beteiligen. In diesem Zusammenhang bittet der DJV die Jäger um Nennung von weiteren (positiven wie negativen) Beispielen aus der Praxis im Umgang mit den Richtlinien. Rückmeldungen bis Ende Juni bitte an Dr. Armin Winter unter a.winter@jagdverband.de. Der DJV beabsichtigt, der EU-Kommission daraus eine weitere Stellungnahme zukommen zu lassen.

Der DJV ruft daher alle Jägerinnen und Jäger auf, sich an der Befragung zu beteiligen!

So gelangen Sie zur deutschen Ansicht der Umfrage:

Link zur Überblicksseite des „Fitness-Check“ (ausschließlich in englischer Sprache): http://bit.ly/1EPSPyz
Link zur deutschen Erklärung der Umfrage (PDF): http://bit.ly/1zICOeC
Link zur den speziellen Datenschutzhinweisen (PDF auf Deutsch): http://bit.ly/1F9eKEf
Direkter Link zur Umfrage: http://bit.ly/1GOzPP9 (*Erklärung zur Seite – siehe weiter unten)

* Nachdem Sie dem direkten Link zur Umfrage gefolgt sind, öffnet sich diese zunächst in englischer Sprache. Um die Umfrage auf Deutsch anzuzeigen, klicken Sie bitte auf der rechten Bildschirmseite im Bereich „Languages“ auf den Link „Deutsch“.

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Freundlicher Empfang beim LJV in Flintbek

Am 20. April besuchten unsere Vorsitzenden Andreas-Peter Ehlers und Bernd Karsten den LJV in Flintbek. In überaus freundlicher Atmosphäre wurden in einem offenen und konstruktiven Gespräch mit dem Präsidenten Dr. Klaus-Hinnerk Baasch und Schatzmeister Hans-Jürgen Langbehn diverse Themen angesprochen. So stand beispielsweise Öffentlichkeitsarbeit, Schießstand Mölln, Jugendarbeit und die zukünftige Zusammenarbeit mit dem LJV im Mittelpunkt. Übereinstimmend wurde beschlossen, diese und weitere Themen in zukünftigen Gesprächen zu konkretisieren und sicherte sich gegenseitige Unterstützung bei den anstehenden und neuen Aufgaben zu.

– Inga Kronfeld

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Wer war es?

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Herzogtum Lauenburg – Auf einen sehr unschönen Fund wurde ein Jäger Ende April von seinem Jagdhund aufmerksam gemacht. Während eines Revierganges im südlichen Teil des Kreises ruckte der Hund an der Leine und führte seinen Herrn an einen kleinen Entwässerungsgraben. Direkt oberhalb der Böschung lag eine frisch gerissene Ricke – besser gesagt die Reste davon. Haupt, Decke und große Knochen, sowie Pansen und Darmschlingen lagen auf einer kleinen Fläche ohne ersichtliche Kampfspuren. Sauen können es nicht gewesen sein, dann würde der Fundort nicht so „unversehrt“ aussehen – ebenso verhält es sich mit Raubwild. Auch ein wildernder Hund ist ausgeschlossen, da keiner unserer allgemein gut genährten Haushunde ein ganzes Reh fressen würde. Um die Frage „wer war das?“ zu klären, wurden Proben von dem Fund gesichert und dem Forschungsinstutut Senckenberg zur Untersuchung auf Wolfs-DNA übergeben. Sobald uns das Ergebnis vorliegt – was aber bis zu drei Monate dauern kann – werden wir darüber berichten.

Inga Kronfeld

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Spitze der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg mit doppelter Besetzung

Schwarzenbek – Statt wie allgemein üblich eines Vorsitzenden und seines Stellvertreters geht die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg mit zwei gleichberechtigten Vorsitzenden neue Wege in der Vorstandsbesetzung. Auf der Jahreshauptversammlung Ende März wählten die Jäger für ihren Vorsitz Andreas-Peter Ehlers und Bernd Karsten. Ehlers, wie auch Karsten, sind bereits seit Kindesbeinen mit der Jagd vertraut, seit vielen Jahrzehnten Jagdscheininhaber und aktive Jäger im Kreis Herzogtum Lauenburg. Nicht nur jagdlich gleichen sich die Bilder weiter: beide Jäger sind Hundeführer, stellvertretende Hegeringleiter (Karsten Hegering  IX, Ehlers Hegering IV), sondern als Diplom Ingenieure auch beruflich. Weiter zeichnet sich die Gemeinsamkeit in sozialem Engagement in Jagd, Sport und Beruf (Karsten) im Kreis und weit darüber hinaus im Jugenddienst (Ehlers) ab. Die gemeinsamen Ziele sind natürlich das Sprachrohr der gesamten Kreisjägerschaft zu sein, sowie eine gute Positionierung der Jägerschaft in der Öffentlichkeit. Dazu gehört die Stärkung der Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband durch aktive Gestaltung und Einbindung in der Sacharbeit. Aber auch die Mitnahme der Bevölkerung in die Belange der Natur vor Ort um Verständnis für Natur und Naturschutz (Naturschutz, was ist das genau? – hierzu wird die Bevölkerung aus kundigem Munde eine Antwort erhalten) zu erwecken. „Dies ist mit Sicherheit eine starke Herausforderung, die wir aber gewillt sind, nicht nur anzugehen sondern auch zu meistern. Wir freuen uns auf viele interessante Aufgaben die vor uns liegen“, so Karsten und Ehlers einstimmig.

Inga Kronfeld

Vorstand Ehlers Karstens

Andreas Peter Ehlers: Jäger und Rotarier aus Leidenschaft.

Bernd Karsten: Jäger und Sportler aus Leidenschaft.
Foto: Inga Kronfeld

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Jahreshauptversammlung

Schwarzenbek – Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg wurde nicht nur über das vergangene Jagdjahr berichtet, sondern auch Vorstandswahlen vollzogen. Hubertus Meyer-Loos stellte sich für die Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung „Nach zwölf Jahren im Vorstand bin ich der Meinung es ist genug“, so Meyer-Loos. Weiterhin ausgeschieden sind Horst Meister als stellvertretender Vorsitzender und Johannes von Keiser (Beisitzer). Der neue Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Vorsitz: Andreas-Peter Ehlers und Bernd Karsten. Schriftführer: Thomas Schwichtenberg. Schatzmeister: Sven Michelsen. Beisitzer: Jörg Falkenburg, Hans-Heinrich Knaack, Willi Marks und Ute Olsson-Wollner. Kreisjägermeister: Horst Meister. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist in Zukunft Inga Kronfeld zuständig.
Inga Kronfeld

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Foto: Inga Kronfeld

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Termine der KJS

Hegering VIII
Wann: 06.03. 2015 um 19:00 Uhr
Wo: Gemeindezentrum Linau

Hegering X
Wann: 13.03.2015 um 18:30 Uhr
Wo: Alte Meierei Schwarzenbek

Hegeringe I, VI, VII
Wann: 18.03.2015 um 19:00 Uhr
Wo: Sportzentrum Berkenthin

Hegeringe XIa u. XIb
Wann: 18.03.2015 um 18:00 Uhr
Wo: Schröders Hotel Schwarzenbek

Hegeringe II und III
Wann: 20.03.2015 und 18:00 Uhr
Wo: Schmilauer Hof

Hegering IV
Wann: 21.03.2015 um 15:00 Uhr
Wo: Schmilauer Hof

Hegering V
Wann: 21.03.2015 um 15:00 Uhr
Wo: Pfarrscheune Gudow

Hegering IX
Wann: 21.03.2015 um 18:00 Uhr
Wo: Gothmann Breitenfelde

Jahreshauptversammlung
Wann: 27.03.2015 um 18:00 Uhr
Wo: Schröders Hotel Schwarzenbek

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Gemeinsam Flagge zeigen

Der Deutsche Jagdverband (DJV) ruft zu Geschlossenheit auf / Kundgebungen in Stuttgart und Düsseldorf geplant.

»Nordrhein-Westfalen hat ein „ökologisches“ Jagdgesetz auf den Weg gebracht, das jagd-, tier- und artenschutzfeindlich ist und vor Ideologie nur so strotzt. In Baden-Württemberg will die Landesregierung per Durchführungsverordnung Regelungen des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes ohne Anlass verschärfen. Rote Linien sind damit überschritten. Jetzt gilt es, gemeinsam Flagge zu zeigen, ihr Bundesland könnte als nächstes betroffen sein. Um einer Interessenpolitik auf dem Rücken von Wild, Jagd und Natur eine klare Absage zu erteilen, rufen der LJV Baden-Württemberg für den 4. März in Stuttgart und der LJV Nordrhein- Westfalen für den 18. März in Düsseldorf zur Großdemonstration auf. Das gesamte DJV-Präsidium unterstützt die Aufrufe und fordert alle Jägerinnen, Jäger und Menschen des ländlichen Raumes auf, Solidarität zu zeigen.«

Den vollständigen Aufruf finden Sie hierDemo-Aufruf_FV

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Hegeringversammlung Hegering X

Die diesjährige Hegeringversammlung findet am Donnerstag, den 31. März 2016 um 19:00 Uhr in der Alten Meierei in Schwarzenbek statt. Anschließend besteht wieder die Möglichkeit eines gemeinsamen Essens.

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Unterordnungskurs für Jagdhunde 2015

Unterordnungskurs für Jagdhunde 2015

Auch in diesem Jahr bietet die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg wieder einen Unterordnungskurs für die vierbeinigen Jagdhelfer in der jagdfreien Zeit an.

Zielgruppe des Kurses ist u.a.:

-Erstlingsführer, die sich auf die jagdlichen Prüfungen vorbereiten wollen und einen Zugang zu Ihrem neuen Teammitglied suchen.

-Hundeführer, die die Ausbildung ihres Hundes unter Ablenkungssituationen festigen wollen.

-„Alte Hasen“, die Ihren ausgebildeten und bereits jagderprobten Hund eine Abwechslung zum grauen Alltag, Spaß oder nur eine neue Erfahrung bieten wollen.

Der Treffpunkt ist das Gelände des Hundevereins GHSV Ziethen in Ziethen, Mechower Weg hinter dem Ihlensee. Beginn ist ab dem 03.03.2015 bis Ende Mai jeden Dienstag ab 19:00 Uhr (nur bei schneeloser Wetterlage).

Ein kleiner Kostenbeitrag von 5,- pro Abend wird erhoben.

Nähere Information unter 04546 / 808940.

Lars Krieger
Hundeobmann

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