Alle Menschen sind gleich, doch manche sind gleicher – Der BUND tritt Grundrechte mit Füssen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert eine Berufseinschränkung für alle Fachgutachter und Sachverständige,  wenn sie Jäger sind – Landesjagdverband Schleswig-Holstein protestiert.

Flintbek, 26.2.2013: Mit der Veröffentlichung des Positionspapiers zur Jagd in Schleswig-Holstein erkennt der BUND Fachgutachtern und Sachverständigen mit Jagdschein die Qualifikation in Fragen des Natur- und Artenschutzes ab.

Bei der Frage, ob die Jagdausübung in bestimmten Gebieten erlaubt sein soll oder nicht, heißt es im BUND-Papier: „Dazu muss ein strikter Nachweis durch unabhängige Sachverständige, die selbst nicht Jäger sind, erbracht werden …“

„Es kann nicht sein, was nicht sein darf“, so sieht es wohl der BUND und fordert offenbar eine Berufseinschränkung für Sachverständige, die sich fachlich mit der Jagd auseinandersetzten und in diesem Bereich durch eine qualifizierte Ausbildung mit behördlicher Prüfung bei der Erlangung des Jagdscheins weitergebildet haben.

„Es mutet schon sehr merkwürdig an, dass ein Verband, dessen Mitglieder in der Regel weder eine einheitliche Qualifikation noch eine behördliche Prüfung – wie sie jeder Jäger und jede Jägerin hat  – nachweisen können oder gar müssen,  solche Forderungen in den Raum stellt. Darüber hinaus haben wir in Deutschland die verfassungsmäßigen Rechte der freien Berufswahl und -ausübung und der Gleichstellung, die der BUND hier mit Füssen tritt“,  rügt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

„Wo soll, dass hinführen“, fragt sich Dr. Baasch, „dürfen dann künftig auch alle Mitbürger, die einen Führerschein haben, keine Gutachten und Planungen in Sachen Straßen- und Wegebau mehr erstellen dürfen?“

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Fuchsjagd auf Eiderstedt wird verstärkt

Auf Eiderstedt in Nordfriesland sind Füchse zum Problem für Mensch und Tier geworden. Nun sollen mithilfe von Lebendfallen die Jagd verstärkt werden.

Den Bericht im Schleswig-Holstein Magazin - 13.02.2013 19:30 Uhr finden Sie hier.

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Berufsgenossenschaft erhöht Beiträge drastisch

Jäger, Recht, GesetzMusterschreiben für Widerspruch jetzt im Internet / DJV prüft Musterklage

Derzeit erreichen den DJV viele Anrufe und E-Mails zur Beitragserhöhung der Berufsgenossenschaft Mittel- und Ostdeutschland. Die betroffenen LJV und der DJV beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema und haben bereits einen Musterwiderspruch vorbereitet. Diesen können Betroffene ab sofort auf der Internetseite www.jagdnetz.de herunterladen. Der Widerspruch ist wahrscheinlich kostenfrei. Vorsorglich weist der DJV darauf hin, dass es hierzu unterschiedliche Aussagen gibt. Der Deutsche Jagdschutzverband prüft die Beitragserhöhung juristisch, um eine eventuelle Musterklage vorzubereiten.

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45 Schlingfallen entdeckt

Wilderei, Schlingfalle

Einen schweren Fall von Wilderei beschäftigt zurzeit die Polizeidirektion Bad Segeberg (Schleswig-Holstein). Am 23. Januar hatte der Jagdpächter in seinem Waldgebiet 'Herrenholz' zusammen mit einem Freund fünf Schlingfallen entdeckt und der Polizei gemeldet. Doch das war offenbar erst der Anfang.

Am darauffolgenden Samstag fand ein Spaziergänger erneut eine Falle im Gebüsch. Auch er verständigte die Ordnungshüter. Der herbeigerufene Pächter suchte daraufhin mit mehreren Helfern sorgfältig den Bereich ab und fand 40 weitere Drahtschlingen. Sie wurden professionell und mit 'Jagdverstand' aufgestellt, so der Pächter. 'Seitdem suche ich täglich den Bereich ab', berichtete er gegenüber der Redaktion. Verendete Tiere wurden bisher nicht gefunden. Der Jäger vermutet, dass der oder die Täter die Fallen zwischen Donnerstag und Samstag aufgestellt hatten. Jetzt werden dringend Zeugen gesucht. Hinweise zu verdächtigen Personen im 'Herrenholz' und entlang der Knicks im Bereich Hitzhusen sollen umgehend unter der Telefonnummer 04192-39110 gemeldet werden.
Quelle: http://www.jagderleben.de/45-schlingfallen-entdeckt 
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Dänische und Deutsche Jäger wachsen zusammen

JagdwörterbuchLandesjagdverband Schleswig-Holstein und Danmarks Jægerforbund veröffentlichen das erste deutsch-dänische Jagdwörterbuch

Flintbek: Seit 2011 arbeiten die dänischen und deutschen Jägerinnen und Jäger in der Fehmarnbeltregion im Rahmen eines INTERREG-Projektes zum Schutz der Rebhühner eng zusammen.

Sie beobachten und zählen die Rebhuhnbestände, entwickeln Schutzmaßnahmen und setzten diese um. Allein im Projektgebiet auf deutscher Seite – den Kreisen Plön, Ostholstein und der Hansestadt Lübeck – haben die Jägerinnen und Jäger in den letzten 2 Jahren 6.500 Stunden im Ehrenamt dafür aufgebracht. Auch wenn man sich auf deutscher und dänischer Seite in den Zielen des Projektes einig ist, eines bleibt – die Sprachbarriere.

„Das hat uns dazu bewogen gemeinsam das erste deutsche-dänischen Jagdwörterbuch zu entwickeln und so das Zusammenwachsen und die Kommunikation untereinander zu stärken. Wir freuen uns, so den europäischen Gedanken und die bilaterale Zusammenarbeit zwischen den Jägerinnen und Jägern in Dänemark und Schleswig-Holstein zu fördern“, erklärt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

Das Wörterbuch kann unter www.ljv-sh.de angesehen und heruntergeladen werden.

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Schleswig-Holstein hat einen zweiten Wolf

wolfIm Kreis Herzogtum-Lauenburg konnte ein Wolf nachgewiesen werden, der aus Mecklenburg-Vorpommern eingewandert ist. Bereits im Juli war ein Wolf im westlichen Kreis Segeberg aufgetaucht, der erste seit 1820. Die Anwesenheit eines männlichen Wolfes der deutsch-westpolnischen Population konnte durch Fotofallenbilder und genetische Analysen bestätigt werden, jetzt gelang der bestätigte Hinweis auf einen zweiten Wolf im Kreis Herzogtum-Lauenburg in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern.

Durch einen geschulten ehrenamtlichen Wolfsbetreuer konnte im Schnee eine 1.500 m lange Spur dokumentiert und sicher einem Wolf zugeordnet werden.

Es ist davon auszugehen, dass der Wolf über Mecklenburg-Vorpommern eingewandert ist oder sich im Grenzgebiet der beiden Bundesländer aufhält. Ob sich das Tier schon länger in diesem Gebiet aufhält, sich dort ansiedeln wird oder nur durchwandert, ist derzeit unklar. Hierzu müssen weitere Hinweise gesammelt und ausgewertet werden.

Wir freuen uns sehr, dass die Bemühungen um Artenschutz und Erhalt der Biodiversität sich hier so deutlich positiv auswirken. Der Wolf ist eine streng geschützte Art nach Washingtoner Artenschutzabkommen, Berner Konvention der europäischen Naturschutzrichtlinie (FFH-Richtlinie) und dem Bundesnaturschutzgesetz.

Gefährdungen von Spaziergängern und spielenden Kindern sind auszuschließen, da Wölfe eine angeborene Scheu vor dem Menschen haben. Wölfe ernähren sich vornehmlich von Wildtieren, wie wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen haben. Trotzdem sollten Tierhalter von Schafen und Ziegen ihre Tiere angemessen schützen. Kosten hierfür werden auf Antrag durch das Land übernommen.

Bei Rückfragen steht das dafür vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume beauftragte Wolfsinfozentrum Eekholt mit Rat und Tat zur Seite. Das Wolfsinfozentrum SH im Wildpark Eekholt mit den ehrenamtlichen geschulten Wolfsbetreuern ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, die Koordinierung des Wolfsmonitorings und die Beratung bei Präventionsmaßnahmen. Für Fragen oder Wolfshinweise gibt es eine spezielle Hotline – Informationen gibt es unter www.wolfsbetreuer.de
Quelle: MELUR
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Geflügelpest bei Wildenten

Bei einer routinemäßigen Geflügelpestüberwachung im dänischen Westjütland ist ein hochpathogener Geflügelpestvirus bei erlegten Stockenten festgestellt worden.

Wie das Internetportal 'SpiegelOnline' unter Bezug auf das Friedrich-Löffler-Institut berichtete, ließ sich ein mögliches Übergreifen des Virus auf Deutschland noch nicht abschätzen. Der in Dänemark entdeckte Subtyp H7 gehört mit dem aus der deutschen Vogelgrippewelle 2006 bekannten Subtypen H5N1 zu den hochansteckenden Geflügelpestviren. Vorsorglich mahnte das Institut deutsche Geflügelhalter daher zu besonderer Aufmerksamkeit.
Auch das Landwirtschaftministerium Mecklenburg-Vorpommerns nahm den Befund zum Anlass, die Geflügelbetriebe des Landes auf die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen und die Untersuchungspflichten in der Freilandhaltung hinzuweisen und Kontrollen dazu anzukündigen. An der klassischen Geflügelpest erkranken vor allem Hühner und Puten, aber auch Enten und Tauben können betroffen sein. Sie bekommen Fieber, Atembeschwerden, Durchfall und Schwarzfärbungen an Kamm und Kehllappen. Für 80 bis 100 Prozent der erkrankten Tiere verläuft die klassische Geflügelpest tödlich. Auch Menschen, die engen Kontakt zu kranken Tieren haben, können sich anstecken.
Quelle: http://www.jagderleben.de/gefluegelpest-wildenten
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Schießsportzentrum Kasseedorf ist jetzt offiziell eingeweiht worden

Bettina Hagedorn gab den ersten Schuss abKauf, Planung und Bau kosteten rund 3,5 Millionen Euro

Das schönste Weihnachtsgeschenk haben sich die Jäger selbst gemacht: Sie eröffneten auf dem Gelände in Kasseedorf das Schießsportzentrum. Auf einer Fläche vom mehr als 13 Hektar können dort in Zukunft die Jäger sich ausbilden lassen, ihr Können durch Lehrgänge beim Schießen verbessern und sich durch etliche weitere Maßnahmen fortbilden. Die gesamte Maßnahme wird 3,5 Millionen Euro kosten, den größten Teil davon haben die Jäger durch Eigenmittel aufgebracht, der Rest ist durch öffentliche Kredite finanziert worden.

Das in der gesamten Maßnahme kein öffentliches Geld gesteckt wurde, nahm der Vorsitzende des Vereins Schießsportzentrum Kasseedorf, Christian Graf Holck (Farve), dann auch auf und erläuterte, dass beispielsweise im Bundesland Nordrhein-Westfalen das Land dafür eine  Zuschuss von 80 Prozent gewährt. „Wir als Jäger haben aber einen öffentlichen Auftrag und müssen alles selbst bezahlen“, monierte Graf Holck.

Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn appellierte an die Einwohner der umliegenden Gemeinden, „die tiefen Gräben der Vergangenheit zu vergessen und mit den Jäger zusammen zu arbeiten“. Sie schnitt damit auf die jüngsten Angriffe von Einwohnern aus Sibbersdorf an, die zum wiederholten Male Angriffe gegen die Jäger und gegen das Schießsportzentrum  öffentlich geäußert hatten. „Wir leben in einem Rechtsstaat und die Entscheidungen der Justiz haben den Jägern Recht gegeben“, erläuterte Bettina Hagedorn, „danach sollte man sich jetzt auch halten.“

Die SPD-Bundestagsabgeordnete, die auf dem Skeetstand den ersten Schuss abgab, bekam für ihre Aussagen auch Lob vom früheren Ministerpräsidenten des Landes schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen: „Du bekommst selten Zustimmung von mir“, so der aktive Jäger Carstensen, „doch hier stimme ich dem zu“, rief er Ex-Ministerpräsident der SPD-Politikerin zu.

Dr. Klaus-Hinnerk Baasch (LJV-Präsident) während seiner Grußworte vor fast 500 Gästen.Fast 500 Gäste waren zur Eröffnung des Schießsportzentrums gekommen. Unter ihnen auch die Vertreter der Kommunen aus der Region, Vertreter der Wirtschaft und des Landesjagdverbandes (LJV) mit ihrem Präsidenten Dr. Klaus-Hinnerk Baasch an der Spitze. Unter den Gästen waren auch etliche Jäger und Planer, die den Anschub vor gut 15 Jahren für das Schießsportzentrum gegeben haben. Unter ihnen auch Gerd Schumacher (Hof Radlandsichten), der als damaliger Vorsitzender der Kreisjägerschaft Eutin die Anlage als Schießsportzentrum ausgekuckt hatte und jetzt von Christian Graf Holck dafür großes Lob bekam. Lob von Graf Holck bekam auch die Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn, die damals als Bürgermeisterin und Amtsvorsteherin von Schönwalde die Anlage immer unterstütz hat. Die Anlage sei, so Graf Holck weiter, von vielen nicht gewollt, „doch Bettina Hagedorn hat sich mutig für uns Jäger eingesetzt.“

dr. hinnerk braasch und christian graf holckLJV-Präsident Dr. Baach bemerkte, dass das Schießsportzentrum Kasseedorf im Lande dringend benötigt wird. Diese hoch modern ausgestattete Anlage sei auch vom Gesetz her erforderlich. Andere, der heutigen Gesetzgebung nicht mehr  entsprechende Anlagen werden nach und nach geschlossen.

Die Bauarbeiten auf dem Schießsportzentrum sind - auch aufgrund des einsetzenden Winterwetters -  noch nicht alle abgeschlossen. In Zukunft können dort auf 25m/100m/270m Bahnen geschossen werden, auf denen der laufende Keiler sowie auf den Trapp- und Skeet-Ständen installiert sind. Über ein Buchungssystem können Interessierte dann entsprechende Stände und Zeiten auswählen und sich „online“ einen Termin reservieren. Ebenso kann der  neu geschaffene Medienraum für Veranstaltungen wie Seminare, Sitzungen usw. reserviert werden. Die Anlage ist, so die Sportschützen, nach der Olympiaanlage in München die am modernsten ausgestattete Anlage in Deutschland. Was den Sportschützen noch fehlt, ist die 300 Meter Bahn, die (bisher) nur als 270 Meter Bahn genehmigt wurde, „für internationale Wettkämpfe ist aber eine 300 Meter-Bahn erforderlich.“ „Das wäre für Schleswig-Holstein ein Highlight“, sagte die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn.

Wiederholt gelobt wurden die Maßnahmen zum Schallschutz. Diese gesetzlich vorgeschriebenen Arbeiten haben einen Großteil der Investitionssumme verschlungen. Auch für die Bereiche Natur- und Umweltschutz wurde auf der Anlage einige Hunderttausend Euro investiert. Allein für den Bau einer Schutzanlage als Zentrum für die Fledermäuse wurden 150.000 Euro ausgegeben.

Skeetstand KasseedorfTräger des Schießsportzentrums Kasseedorf ist der Verein Schießsportzentrum Kasseedorf. Mitglieder sind die Jäger aus den Kreisjagdverbänden Plön, Lübeck, Oldenburg und Eutin sowie der Landesjagdverband Schleswig-Holstein.

Rolf Röhling
Mehr unter www.ssz-kasseedorf.de

 

 

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Der dänische Wolf war deutscher Abstammung

Foto: J-Jansson-norden-orgEs war tatsächlich ein richtiger Wolf, den die Naturbehörde am 16. November tot im Wildreservat Hanstholm gefunden hat. Das gaben die Beamten am Nachmittag bekannt. Somit steht fest, dass erstmals seit 199 Jahren mit Sicherheit ein Wolf in freier Wildbahn in Dänemark beobachtet worden ist. Veterinäre von der Technischen Universität in Kopenhagen hatten das Tier untersucht und genetische Vergleiche angestellt. Dabei kam auch heraus, dass es sich um einen mit den deutschen Wölfen verwandten Wolf handelt, so die Mediziner.

Zoologe: Eine "Riesen-Sensation"

Der Zoologe Mogens Trolle von "Statens Naturhistoriske Museum" sprach von einer "Riesen-Sensation". "Tierexperten haben darauf gehofft, dass der Wolf nach 200 Jahren Abwesenheit wieder nach Dänemark zurückkehren würde., Biologisch ist es gar nicht so überraschend, denn im Sommer war ein Wolf ja rund 100 Kilometer südlich der Grenze entdeckt worden.
Der tote Wolf ist vielleicht ein Zeichen für neue Zeiten. Ein Raubtier würde ja unser Bild von Dänemark völlig verändert, denn wir sind doch ein so kleines gemütliches Land", kommentierte Mogens Trolle, der glaubt, dass Wölfe durchaus auch in unmittelbarer Nähe von Menschen leben können.

Quelle: http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS/19708.asp?artid=50515


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Zurück in Schleswig-Holstein: Willkommen Wolf!

Dank des Engagements der Jägerschaft ist Schleswig-Holstein auf die Einwanderung des Wolfes gut vorbereitet.

wolfFlintbek, 30.07.2012: Die Wiederbesiedlung und Ausbreitung des Wolfes hat nun erneut Schleswig-Holstein erreicht. Ende Juli wurde im Kreis Segeberg ein Wolfsrüde nachgewiesen. „Wir freuen uns, dass wandernde Wildtierarten, wie wir schon lange erwartet haben, den Weg nach Schleswig-Holstein gefunden haben“, so Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser Wolf und auch andere Wildtiere in unserer von Straßen durchschnittenen Landschaft nicht das gleiche Schicksal teilen muss, wie der letzte bestätige Wolf.  Damals, im Jahr 2007 erlag ein junger Wolfsrüde auf Wanderschaft und auf der Suche nach einem neuen Rudel dem Straßenverkehr. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein fordert deshalb die Landesregierung auf, sich intensiv für eine zügige Umsetzung des Bundesprogrammes Wiedervernetzung in unserem Land einzusetzen. Grünbrücken und Wildtunnel machen den Weg frei für wandernde Wildtiere. Hier hat Schleswig-Holstein noch einiges nachzuholen, was die Jägerschaft immer wieder einfordert.

So hat der Landesjagdverband bereits im Jahr 2008 mit seinem Fachseminar „Wolf und Elch kehren zurück – wie wollen wir mit ihnen umgehen“ im Wildpark Eekholt die Diskussion um den Wolf in Schleswig-Holstein angefacht. „Auf das Einwandern einer solchen Wildart muss man vorbereitet sein“, erklärt Baasch.  „Deshalb haben wir die Gespräche zum Umgang mit Wölfen in Schleswig-Holstein immer wieder vorangetrieben. Durch das frühzeitige Handeln ist Schleswig-Holstein mit einem Wolfsmanagementplan, einer Wolfsrichtlinie – in der auch Entschädigungszahlungen bei Übergriffen auf Haustiere geregelt sind –,  dem Wolfinformationszentrum und einem Team an geschulten Wolfsbetreuern auch aus der Jägerschaft, die den Meldungen aus der Bevölkerung nachgehen, scheinbar gut aufgestellt“, ergänzt Baasch.

 

Weitere Informationen: Wolfsinformationszentrum Schleswig-Holstein

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Wie viel Seehunde verträgt das Ökosystem entlang unserer Küsten?

In den letzten Tagen ging immer wieder die Meldung durch die Presse, dass der Landesjagdverband Schleswig-Holstein vehement die Bejagung der Seehunde fordere. Vielmehr geht es aber um eine sachliche Diskussion darüber, wie viele Seehunde das Ökosystem Wattenmeer verträgt.

Flintbek, 25.07.2012: Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein weist ausdrücklich darauf hin, dass seit Jahrzehnten u.a. in seiner Trägerschaft die Seehundstation Friedrichskoog zum Auffangen verwaister Heuler erfolgreich betrieben wird. Die Jägerinnen und Jäger Schleswig-Holsteins, insbesondere die Seehundjäger entlang der Nord- und Ostseeküste, sind aktive Tierschützer und kümmern sich um die verlassenen Seehundheuler. Je nach Zustand der Tiere, werden diese dann in der Seehundstation aufgezogen und später wieder in die Freiheit entlassen. Damit haben die Jägerinnen und Jäger wesentlich zu den derzeit guten Beständen und zum Erhalt dieser Tierart an unseren Küsten beigetragen.

„Unabhängig davon müsse man sich aber auch in einem Schutzgebiet einmal darüber unterhalten, wie hoch die verträgliche Seehundpopulation vor allem aus Gründen der Seuchenprävention sein soll“, fordert Andreas Schober, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

„Ein unkontrolliertes Bejagen der Seehunde sei nicht in unserem Sinne. Dennoch können wir nicht tatenlos zusehen, wie die Bestände Jahr für Jahr stetig anwachsen und die Seuchengefahr auf den Seehundbänken steigt. Schutz und Bewirtschaftung nach strengen Kriterien schließen sich nicht gegenseitig aus“, so Schober. Es sind alle betroffen Gruppen, Verbände und Verwaltung gefordert, hier eine sachliche Diskussion zu führen und zum nachhaltigen Schutz unserer Seehundpopulation nach Lösungen zu suchen.

Hier erfahren Sie mehr zur Tierschutzarbeit der Seehundjäger und der Seehundstation Friedrichskoog.

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Elbvertiefung: Jagdverbände klagen!

Für viele Gegner der Elbvertiefung ist es die letzte Hoffnung: eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen den Planfeststellungsbeschlüsse der Stadt Hamburg und des Bundes. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, sind insgesamt 13 Klagen und ein Eilantrag eingegangen. Die Frist war in der Nacht von Montag auf Dienstag ausgelaufen. Die Kläger sind bunt gemischt: Die Bandbreite reicht von Umweltschützern über verschiedene Deichverbände und Fischer hin zu Privatpersonen und Gewerbetreibenden aus der Elbregion.

Jäger wehren sich gegen Jagdverbot

Geklagt hat auch der Deutsche Jagdschutz Verband (DJV) mit Sitz in Berlin - zusammen mit den Landesjagdverbänden Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Jäger wehren sich dagegen, dass als Ausgleichsmaßnahme für den Eingriff in die Elbe ein Jagdverbot vorgesehen ist. "Die Logik der Elbvertiefungs-Planer ist, durch das Jagdverbot Störungen für Küstenvögel zu vermeiden. Das macht aber überhaupt keinen Sinn", meint Torsten Reinwald vom DJV im Gespräch mit NDR.de. Vielmehr seien es gerade die Jäger, die bedrohte Vogelarten vor räuberischen Tieren wie Füchse schützen. "Jagd ist eine Form von Naturschutz", betonte Reinwald am Mittwoch.

Quelle: http://www.ndr.de/regional/elbvertiefung345.html

 

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DJV: Beim Einsatz von Fallen darf es keinen Zwei-Klassen-Tierschutz geben

Experten diskutieren Mindeststandards / Eckpunktepapier zur zeitgemäßen Fallenjagd wird erarbeitet

Wie können einheitliche Grundsätze für den Einsatz von Fallen aussehen? Auf Einladung des DJV trafen sich Mitte Juli Experten verschiedener Fachrichtungen in Berlin, um diese Frage zu erörtern. Helmut Dammann-Tamke, zuständig im DJV-Präsidium für Fallenjagd, begrüßte zum „Interdisziplinären Arbeitskreis zum zeitgemäßen Einsatz von Fallen“ die 28 Teilnehmer aus Wissenschaft, Schädlingsbekämpfung und Jagdpraxis. Diskutiert wurde das Thema in den vier Arbeitskreisen: „Naturschutz, Artenschutz, Wissenschaft“; „Fallentechnik und -einsatz“; „Jagd und Sachkunde“ und „Tierschutz, Schädlingsbekämpfung“. Andreas Leppmann, DJV-Geschäftsführer, sieht gerade im privaten Bereich Defizite: „Das Fangen und Töten von Ratten und Mäusen bis hin zu Mardern und Waschbären durch Laien ist in vielen Bundesländern uneinheitlich oder gar nicht geregelt. Wenn es um den Einsatz von Fallen geht, darf es keinen Zwei-Klassen-Tierschutz geben“. Die anwesenden LJV-Fallenexperten Dr. Daniel Hoffmann und Holger Behrens wiesen darauf hin, dass die bundesweite Überprüfung von Fallen – ein sogenannter „Fallen-TÜV“ – auch vor dem Hintergrund internationaler Vorgaben, künftig notwendig werde. Zudem müsse die positive Wahrnehmung von Fallenjagd in der Öffentlichkeit gestärkt werden. Das nun zu formulierende Eckpunktepapier soll von möglichst vielen Interessensverbänden gemeinsam getragen werden.

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DJV: Nutzerverbände fordern bundeseinheitliche Umsetzung des EGMR-Urteils

Jagdgesetz muss Allgemeinwohl und Rechte Dritter berücksichtigen

In einem gemeinsamen Standpunktepapier haben sich die vom Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) betroffenen Verbände für eine bundeseinheitliche Anpassung des Bundesjagdgesetzes ausgesprochen, die sich ausschließlich auf die Umsetzung des Urteils beschränkt. Mit seiner Entscheidung kritisierte der EGMR einen Teilaspekt des deutschen Jagdrechtssystems, das grundsätzlich in hervorragender Weise das Allgemeinwohl und die Rechte Dritter schütze. Eine Umsetzung des Urteils durch den Gesetzgeber dürfe daher auf keinen Fall zu einer Zersplitterung des Jagdrechtes führen oder die Zielsetzung des Bundesjagdgesetzes gefährden, sind sich die unterzeichnenden Verbände einig.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE), der Deutsche Jagdschutzverband (DJV), der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR), der Deutsche Bauernverband (DBV), die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) und die Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände (ARGE) stimmen darin überein, dass eine aus dem Urteil resultierende Möglichkeit zur Aufhebung der Bejagungspflicht für einzelne Grundstücke auf zu begründende Ausnahmefälle beschränkt werden muss. Die Verbände betonen, dass sich die Entscheidung des Gerichtshofes nur auf den Fall der Ablehnung der Jagd aus Gewissensgründen bezieht. Wichtige Belange des Allgemeinwohls wie z.B. Tierseuchenprävention sowie die grundrechtlich geschützten Interessen Dritter müssen ebenso berücksichtigt werden wie die Fragen zur Regelung der Wildschadenshaftung.

Der EGMR hatte in seinem Urteil vom 26. Juni 2012 entschieden, dass ein Grundbesitzer, der die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt, unverhältnismäßig in seinem Eigentumsrecht verletzt sein kann, wenn er die Jagdausübung auf seinen Grundstücken dulden muss. Die vom Gerichtshof angenommene Verletzung der Eigentumsrechte bezieht sich damit ausschließlich auf die flächendeckende Bejagungspflicht. Weder die Jagdgenossenschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts noch die Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften wurden von den Richtern kritisiert. Dies ist vor allem aus Sicht der direkt betroffenen Vertreter der Jagdgenossenschaften entscheidend. Bis zu einer Umsetzung des Urteils gilt die bestehende Rechtslage fort. Insbesondere ermöglicht das Urteil noch keinen Austritt aus der Jagdgenossenschaft, da Gerichte und Verwaltung einer neuen gesetzlichen Regelung nicht vorgreifen dürfen. Jetzt schon eingehende Anträge müssen daher zurückgestellt werden.

Fragen und Antworten zu den möglichen Konsequenzen des EGMR-Urteils


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Linienbus landet nach Wildunfall im Graben

Lübeck (ots) - Am Donnerstag, 19. Juli 2012, fuhr ein Linienbus in Lübeck-Blankensee in den Graben, weil der Fahrer einem Reh ausweichen musste. Der Fahrer wurde verletzt und der Bus musste geborgen werden.

Kurz nach 05:30 Uhr befuhr ein Bus des Stadtverkehrs Lübeck (Linie 6) die Blankenseer Straße vom Flughafen Blankensee kommend in Richtung Ratzeburger Landstraße. Kurz vor dem dortigen Hundeplatz kam es zu einem Wildunfall. Nach ersten Erkenntnissen überquerte direkt vor dem Bus ein Reh von links nach rechts die Straße. Der Busfahrer machte eine Vollbremsung und kam dabei rechts von der Fahrbahn ab. Er fuhr mit dem Gelenkbus über einen kombinierten Fuß- und Radweg in die Böschung, welcher dort frontal gegen einen Baum stieß. Ob es zu einem Zusammenstoß mit dem Rehwild gekommen war, konnte der Geschädigte nicht sagen.

Der 31-jährige Busfahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Universitätsklinikum Lübeck gebracht. Die beiden Insassen des Busses blieben unverletzt.

Der Gelenkbus war nicht mehr fahrbereit. Es wird vorderer Achsbruch vermutet. Außerdem war dessen gesamte Front stark beschädigt. Für die Zeit der Bergungsarbeiten war die Blankenseer Straße ca. eine Stunde voll gesperrt. Zuvor wurde der Verkehr an der Unfallstelle einspurig vorbei geleitet. Gegen 08.15 Uhr war die Straße wieder frei.

Durch den Unfall entstand im Waldgebiet ein Flurschaden.

 

Weitere Informationen und wie man sich richtig bei einem Wildunfall verhält, finden sie hier.

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Rotmilan stirbt durch Rattengift

Er fraß zwei Ratten, jetzt ist er tod: Naturschützer haben in Bothkamp (Kreis Plön) einen vergifteten Rotmilan entdeckt.

Er lag tot im Nest. Naturschützer haben in Bothkamp (Kreis Plön) einen vergifteten Rotmilan gefunden. Im Horst des Milans lagen die Reste zweier Ratten. Offenbar hatte der Greifvogel, von dem es in Schleswig-Holstein nur noch rund 100 Brutpaare gibt, eine vergiftete Ratte gefressen, glauben Experten vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR). "Vergiftungen sind nach dem Tod in Windrädern die zweithäufigste Todesursache bei Rotmilanen", sagt Rüdiger Albrecht vom LLUR. Es komme immer wieder vor, dass Rattengift unsachgemäß im Freien ausgelegt werde. Dabei gebe es Mittel, die Ratten mehrmals fressen müssten, um daran zu verenden. Bei diesen Mitteln bestehe nicht die Gefahr der Folge-Vergiftung. Denn davon seien auch andere Tiere wie Eulen, Katzen und Hunde betroffen, die die vergifteten, trägen Ratten fressen. Albrecht: "Es gibt eine hohe Dunkelziffer."

Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/panorama/artikeldetail/artikel/rotmilan-stirbt-durch-rattengift.html

 

Landesjagdverband Schleswig-Holstein verurteilt die illegale Vergiftung von Greifvögeln. Wir lassen uns die gemeinsamen erfolgreichen Schutzbemühungen der letzten Jahrzehnte nicht durch kriminelle und unbelehrbare Einzeltäter gefährden oder gar zunichte machen, so die Kieler Erklärung zum Schutz der Greifvögel in Schleswig-Holstein.

 

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8. Landeshubertusmesse in der St. Marienkirche zu Husum

Seit 14 Jahren findet alle zwei Jahre die „Landeshubertusmesse“ des Landesjagdverbandes  Schleswig-Holstein in unterschiedlichen Regionen und Kirchen des Landes statt. Zu diesem musikalischen Ereignis finden sich Jagdhornbläser aus ganz Schleswig-Holstein zusammen. In diesem Jahr veranstaltet die Kreisjägerschaft Nordfriesland die Landeshubertusmesse am 12. November um 18.00 Uhr in der St. Marienkirche zu Husum.

Flintbek, 25.10.11: Als geistlich – gottesdienstliche Einrichtung der Landesjägerschaft hat sich die Hubertusmesse zu einer festen Institution neben den öffentlichkeitswirksamen Landesbläserwettbewerben und den Nachwuchs fördernden Jugendbläserfreizeiten in Schleswig-Holstein etabliert.

Die musikalische Leitung hat in diesem Jahr Michael Mull aus Lübeck. Die Predigt hält Pastor Friedrich Mörs und die Orgel spielt Kai Krakenberg. Ab 17.00 Uhr stimmt das „Bläsercorps Husum“ unter der Leitung von Cornelia Grün vor der Kirche auf dem Marktplatz auf den Gottesdienst ein. Die Besucher werden auf den Dankgottesdienst nicht nur musikalisch eingestimmt. Die Husumer Jägerschaft bietet zusätzlich auf dem Platz Wildspezialitäten an und stellt in ihrem neuen Info-Mobil Themen des Naturschutzes und der Jagd dar.

Die Teilnehmer am Dankgottesdienst beeindruckt immer wieder die besondere Atmosphäre eines naturnah geschmückten Kirchenraumes, aber auch der stimmungsvolle Wechsel zwischen gesprochenem Wort und jagdmusikalischer Umrahmung.

Besonders das Klangvolumen von ca.75 Parforcehörnern hinterlässt bei vielen Zuhören ein tiefes seelisches Erlebnis, wie bei anderen hohen kirchlichen Festen oder großen Chorkonzerten.

Die sehr unterschiedlichen Stücke der jagdmusikalischen Umrahmung entstammen zu großen Teilen aus dem katholischen Messritus der französischen „Grande Messe de St. Hubert“. Der Heilige Hubertus, der Schutzpatron der Jäger, steht deshalb für alle Hubertusmessen Pate. Auf ihn besinnen sich die Jäger, wenn sie ihm zu Ehren alljährlich um seinen Namenstag herum, dem 3. November, diese Dankgottesdienste feiern.

Prof. Uwe Bartels hat mehrere musikalische Darbietungen z.B. „das Gebet der Jäger“ neu arrangiert bzw. komponiert.  Besonders eindrucksvoll ist hier, wie auch in anderen Stücken,  das Zusammenspiel von Orgel und Bläsern. In den meisten Hubertusfeiern wird die Orgel nicht gespielt. Michael Mull hat zum Choral „Die Ernt ist nun zu End“ eine Hornstimme geschrieben, die mit Orgelbegleitung in Husum das erste Mal zu hören sein wird.

Die Veranstaltung ist öffentlich und Besucher sind herzlichen willkommen.

 

Weitere Hubertusmessen in Schleswig-Holstein (Liste nicht vollständig):

29.10.2011

18.00 Uhr Kreishubertusmesse in Husby,  St. Vincentius-Kirche

17.30 Uhr  jagdliches Konzert in der Kirche von den Angeliter Parforce

 

3.11.2011

19:00 Uhr Hubertusmesse in St. Marien in Lübeck

 

4.11.2011

18.00 Uhr Kreishubertusmesse in Flensburg in der St. Marienkirche

17.30 Uhr jagdliches Konzert in der Kirche von den Angeliter Parforce

18:00 Uhr Hubertusmesse in der Peter Paul Kirche in Bad Oldesloe

 

 

5.11.2011

18.30 Uhr Kreishubertusmesse in Bovenau/Rendsburg von dem  Parforcehorncorps Rendsburg-Schleswig

 

6.11.2011

18.30 Uhr Hubertusmesse in Boel in der St. Ursula-Kirche

18.00 Uhr jagdliches Konzert in der Kirche von den Angeliter Parforce

19:00 Uhr Hubertusmesse in der St. Martins Kirche Tellingstedt mit den Parforcehornbläser Rendsburg-Schleswig

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Erfahrungsbericht von einem Seminar in Mözen

Erfahrungsbericht von einem Seminar in Mözen

Ein richtiger Gruppenleiter kennt endlos viele Spiele

Vom 16. bis 21. Oktober nahm ich an einem Jugendgruppenleiterseminar teil, welches vom Landjugendverband Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Jugendorganisation des Landesjagdverbandes JugendProNatur und dem Jugendverband im Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (JSHHB) in Mözen am See bei Bad Segeberg ausgerichtet wurde.

In diesen sechs Tagen lernte ich all die Dinge kennen, die für einen Jugendgruppenleiter wichtig sind. Themenblöcke waren beispielsweise: Kommunikation, Spielpädagogik, Suchtprävention, Medien, Recht und Rhetorik. Durch mein Schulfach Erziehungswissenschaften konnte ich einiges an Vorwissen einbringen. Außerdem konnte ich wichtiges Wissen verfestigen und ergänzen.

Beispielsweise gab die Referentin zum Thema „Rhetorik“ Tipps, wie man sich vor Gruppen am besten präsentiert. Dafür durfte jeder der 15 Teilnehmer ein Thema in einer kurzen Rede präsentieren (Beispiel: Landwirtschaft). Dies war eine sehr gute Übung, um seine Fehler zu erkennen, da die anderen Gruppenmitglieder auf verschiedene elementare Dinge achten sollten und anschließend ein Feedback gaben.
Auch das Thema „Spielpädagogik“ mit dem Schwerpunkt „Erstellen einer Spielekette“ hat mir gut gefallen, weil man viele Inspirationen erhielt, um zu einem bestimmten Thema verschiedene Spiele zu erstellen.

Eine weitere wichtige Bedeutung hatte für mich das „Abschlussfeedback“ am Ende eines jeden Tages, da es jedem Gruppenmitglied die Chance gab, den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen, wobei wir positive als auch negative Dinge herauskristallisierten.

Der Höhepunkt der sechs Tage war die Planung eines Abschlussabends, was als eine Art Prüfung zu verstehen war. Wir stellten ein Programm zusammen, das auf den zahlreichen kreativen Eindrücken aller Gruppenteilnehmer von den vergangenen Seminartagen basierte. Beispielsweise mixten wir alkoholfreie Cocktails, was aus dem Themenblock „Suchtprävention“ stammte. Natürlich kam auch das Spielen nicht zu kurz. Denn was wäre ein ausgebildeter Jugendgruppenleiter ohne die Kompetenz, endlos viele Spiele zu kennen? Aus diesem Grund erstellten wir eine Liste mit den beliebtesten Spielen, die wir dieser Tage kennengelernt hatten. Ein weiteres Highlight war eine Nachtwanderung im benachbarten Waldgebiet, die von vier Personen aus der Gruppe organisiert wurde.
Alles in allem fand ich es ein sehr gelungenes Seminar, bei dem ich sehr viel darüber gelernt habe, eine Gruppe richtig zu leiten.
Lena Gehrt

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Spaß, Spiel und Spannung beim Warming-Up-Schießen für Jägerinnen

Als das Warming-Up-Schießen vor vier Jahren ins Leben gerufen wurde, hat wohl niemand damit gerechnet, dass diese Veranstaltung zu einer festen Größe im Terminkalender der Jägerinnen werden würde. Doch die Mischung aus abwechslungsreichen Flinten- und Büchsendisziplinen, Spiel und Spaß – ohne die skeptisch beobachtenden Blicke der Männerwelt (Aufsichten ausgenommen) – hat sich schnell herumgesprochen, so dass die Veranstaltung zum Renner geworden ist.

Die gute Stimmung und gelöste Atmosphäre prägte auch in diesem Jahr in Heede das Damenschießen. Von einer Teilnehmerin, die erst in diesem Jahr die Ausbildung zur Jungjägerin beginnt, über Jägerinnen, die seit ihrer Jägerprüfung nicht mehr einen Schießstand sahen, bis hin zu Expertinnen, die auf Bundesebene ihr Glück versuchen, sind alle gekommen. Auch die befreundeten Schützinnen aus Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen fehlten nicht.

Günter Heitmann, 2. Vorsitzender der Kreisjägerschaft Pinneberg, hat sich viele Gedanken gemacht und einen tollen Büchsen- und Flintenparcours aufgebaut. Die Disziplinen waren abwechslungsreich, anspruchsvoll und der Jagd hervorragend nachgestellt.

So lief beim Kugelschießen der Keiler nicht – wie gewohnt – von rechts nach links, sondern er kam aus dem linken Bunker, blieb ein paar Sekunden in der Mitte stehen und verschwand wieder im linken Bunker. Auf einem anderen Stand saßen 2 Jungfüchse und eine Krähe (je eine Scheibe), die alle mit einem Schuss gestreckt werden mussten. Die zu beschießenden Kreaturen waren Drucke von Bildern, die Anne Nachtsheim absolut naturnah gezeichnet hat. Des Weiteren wurden der Bock vom Hochsitz und der Fuchs am dicken Baumstamm angestrichen beschossen. Doch besonders spannend war der Kurzwaffenstand, auf dem fünf verschiedene Kreaturen auf Klappscheiben, die sich nach sieben Sekunden kurzzeitig wegdrehten, befestigt waren. Hier mussten – wie beim Biathlon – alle fünf Wildtierscheiben mit der Hornet beschossen werden. So mancher Schuss ging hier ins Leere.

Auch der Flintenparcours war vielseitig. Es gab zwei völlig unterschiedliche Stände mit jeweils 12 Tauben. Auf dem Stand 1 mussten Tontauben, die Enten und Fasane darstellten, beschossen werden und auf dem Stand 2 gab es überwiegend Hasen, die mal von links, mal von rechts oder aus beiden Richtungen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten über den Platz rollten. Unter anderem war ein „Hase“ so langsam, dass er gleich nach Erscheinen zur Seite kippte, worüber laut gelacht wurde und der Schützin für diesen „Schocktod“ kein Treffer angeschrieben wurde.

Mit großem Interesse, da viele Jägerinnen diese Disziplin nur selten oder noch nie gemacht haben, wurde die Dartscheibe beäugt, die mit 3 Pfeilen beworfen werden musste. Hier wurden viele bisher erzielte Ergebnisse völlig „auf den Kopf“ gestellt. Schützinnen, die bei den jagdlichen Disziplinen recht versiert waren, kamen hier ins Hintertreffen und anders herum.

Alle Teilnehmerinne waren konzentriert – aber dennoch mit guter Laune bei der Sache. In den Schieß- und Dart-Spielpausen wurden geklönt, Adressen getauscht, Freundschaften geschlossen und auf die Siegerehrung gewartet.

Doch ohne die versierten, freundlichen und helfenden Aufsichten, die für diese Veranstaltung wiederholt ehrenamtlich zur Verfügung standen, sowie die vielen Sponsoren (s. Auflistung), wäre so ein Schießen nicht möglich.

Ein Dank an die Aufsichten Günter Heitmann, Jörg Biehl, Burkhard Bürger, Hans Jörg Faden, Klaus Groth, Hans-Jürgen Hamann, Lutz Komoßa, Kersten Krause, Richard Martens und Hans-Heinrich Mordhorst, dem Landesobmann Frank Schmidt, Anne und Editha, die ebenfalls helfend zur Seite standen sowie Weitere aus der KJS Pinneberg, die eben mal kurzfristig einsprangen.

Ein weiteres Dankeschön den vielen Sponsoren. Durch ihre Unterstützung dieses Schießens konnte der Preistisch mit vielen wertvollen Preisen bestückt werden, so dass wiederum keine Teilnehmerin mit leeren Händen nach Hause ging. Des Weiteren spendeten auf Initiative von Günter Heitmann diverse Baumschulen und Personen aus der Umgebung, so dass auch die Aufsichten einen Baum oder Strauch für Garten oder Revier mitnehmen konnten.

Zur Siegerehrung hielten der Vorsitzende der KJS Pinneberg, Hans-Abrecht Hewicker sowie Johann Böhling, Leiter der Obersten Jagdbehörde im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, ein Grußwort, in dem u. a. die Bedeutung der Schießstände sowie die Wichtigkeit des regelmäßigen Übungsschießens zur sicheren Waffenhandhabung dargelegt wurden.

Anlässlich der abschließenden Siegerehrung, die mit Bläserinnen und Bläsern aus dem Teilnehmerfeld inkl. Aufsichten harmonisch begleitet wurde, gratulierte Johann Böhling Nadine Weers, die mit sagenhaften 329 Punkten siegte und überreichte ihr eine Bockeinladung in die Landesforsten.

Der große Zuspruch, die vielen Anrufe, Gespräche und Mails zeigen, dass sich der Aufwand lohnt und wir mit dem Frauenschießen auf dem richtigen Weg sind. Insofern auf ein Neues! Nach dem Motto: Nach dem Wettbewerb – ist vor dem Wettbewerb habe ich schon wieder neue Ideen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

M.Schultka, LJV
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