Umweltjugendspiele: Die siegreiche Klasse 3 von der Grundschule Nübbel mit Hegeringleiter Uwe Schäfer, Jugendwart Ralph Möller, Praktikant Arndt Miersch und der Klassenlehrerin Renate Wippich (von links)
Dieses pädagogische Motto hatten sich die Jäger des Hegeringes Hohner Harde und der Försterei Lohe wieder auf ihre Fahnen geschrieben. Wie schon viele Jahre zuvor folgten ca. 170 Schüler der Grundschulen aus Hohn, Hamdorf, Elsdorf, Nübbel und Fockbek der Einladung der Jäger. Der andere Ort war der Loher Wald. Hier hatten die 30 Helfer um Cheforganisator Klaus Kolb drei Parcours mit mehreren Stationen aufgebaut. Die Schüler konnten ihr naturkundliches Wissen auffrischen und erweitern, z.B. erfuhren sie etwas über die Säugetiere des Waldes, die Ameisen oder sie konnten den Geräuschen des Waldes lauschen – hier mussten sie Tierstimmen erraten. An einer anderen Station musste man verschiedene Nisthilfen den entsprechenden Vögeln zuordnen, an einem weiteren Ort konnten sich die Jugendlichen mit dem Leben der Fische und der Amphibien beschäftigen. Das Thema Wasser wurde noch aus einem ganz anderen Blickwinkel aufgearbeitet – nämlich: wie gehe ich sorgsam mit unserem Trinkwasser um? Förster Falk Schmidt betreute natürlich die Station „Wald“, an der er die Baumarten und Bedeutung des Waldes für unsere Natur erklärte. Um den Parcours aufzulockern, hatten die Organisatoren Spielestationen aufgebaut - hierbei ging es um Geschicklichkeit und Strategien – gehe ich auf Risiko oder setze ich auf Nummer „ Sicher“ – die verschiedenen Spielertypen wurde sehr schnell sichtbar. Richtig gefordert wurden sie an der Bläserstation der Bläsergruppe Hohner Harde. Hier versuchten sie dem Plesshorn Töne zu entlocken, was erstaunlicher Weise größten Teils gelang. Einige überlegten sich sogar, ob sie nicht auch einmal das Jagdhornblasen erlernen möchten!
Vor der Siegerehrung durften die Schulklassen noch eine im Wald versteckte Schatzkiste suchen. Hierin fanden sie u.a. eine kleine Plakette als Andenken an die Umweltjugendspiele. Nach einer Stärkung mit Banane, Wurst und Getränken erfolgte die langersehnte Preisverleihung.
Die Ergebnisse lagen alle dicht beieinander. Den begehrten Wanderpreis – ein Hirschgeweih- erhielt für das Jahr 2015 die Klasse 3 von der Grundschule Nübbel.
Umweltjugendspiele: Die siegreiche Klasse 3 von der Grundschule Nübbel mit Hegeringleiter Uwe Schäfer, Jugendwart Ralph Möller, Praktikant Arndt Miersch und der Klassenlehrerin Renate Wippich (von links)
Dieses pädagogische Motto hatten sich die Jäger des Hegeringes Hohner Harde und der Försterei Lohe wieder auf ihre Fahnen geschrieben. Wie schon viele Jahre zuvor folgten ca. 170 Schüler der Grundschulen aus Hohn, Hamdorf, Elsdorf, Nübbel und Fockbek der Einladung der Jäger. Der andere Ort war der Loher Wald. Hier hatten die 30 Helfer um Cheforganisator Klaus Kolb drei Parcours mit mehreren Stationen aufgebaut. Die Schüler konnten ihr naturkundliches Wissen auffrischen und erweitern, z.B. erfuhren sie etwas über die Säugetiere des Waldes, die Ameisen oder sie konnten den Geräuschen des Waldes lauschen – hier mussten sie Tierstimmen erraten. An einer anderen Station musste man verschiedene Nisthilfen den entsprechenden Vögeln zuordnen, an einem weiteren Ort konnten sich die Jugendlichen mit dem Leben der Fische und der Amphibien beschäftigen. Das Thema Wasser wurde noch aus einem ganz anderen Blickwinkel aufgearbeitet – nämlich: wie gehe ich sorgsam mit unserem Trinkwasser um? Förster Falk Schmidt betreute natürlich die Station „Wald“, an der er die Baumarten und Bedeutung des Waldes für unsere Natur erklärte. Um den Parcours aufzulockern, hatten die Organisatoren Spielestationen aufgebaut - hierbei ging es um Geschicklichkeit und Strategien – gehe ich auf Risiko oder setze ich auf Nummer „ Sicher“ – die verschiedenen Spielertypen wurde sehr schnell sichtbar. Richtig gefordert wurden sie an der Bläserstation der Bläsergruppe Hohner Harde. Hier versuchten sie dem Plesshorn Töne zu entlocken, was erstaunlicher Weise größten Teils gelang. Einige überlegten sich sogar, ob sie nicht auch einmal das Jagdhornblasen erlernen möchten!
Vor der Siegerehrung durften die Schulklassen noch eine im Wald versteckte Schatzkiste suchen. Hierin fanden sie u.a. eine kleine Plakette als Andenken an die Umweltjugendspiele. Nach einer Stärkung mit Banane, Wurst und Getränken erfolgte die langersehnte Preisverleihung.
Die Ergebnisse lagen alle dicht beieinander. Den begehrten Wanderpreis – ein Hirschgeweih- erhielt für das Jahr 2015 die Klasse 3 von der Grundschule Nübbel.
Hier zeigen die Bläser die Vielfalt der Hörner, die sie in dem Seminar benutzten – angefangen mit dem Alphorn, den großen Parforcehörnern in „B“ und “Es“, den kleinen Fürst-Plesshörnern mit und ohne Ventil und einer schwedischen Birkenholzlure.
Im Jahr des Hornes feiert das dreitägige Fortbildungsseminar für Jagdhornbläser in Rendsburg sein zehnjähriges Jubiläum. In den vergangenen Jahren war es immer voll besetzt. So auch im Jubiläumsjahr 2015 Jahr, wo lange vor Meldeschluss die Listen für die über 80 Bewerber geschlossen werden mussten, weil keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr vorhanden waren und man schon in ein nahegelegenes Hotel ausweichen musste.
Damit nur in kleinen Gruppen gearbeitet wird, hatte die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn neun Übungsleiter eingeladen, darunter waren die Bundeswertungsrichter Günther Lunemann (NRW) und Olaf Hanspach (Sachsen), Therese Stoll (Sachsen) und Ludolf Ressmeyer (NDS). Sie trainierten die Pless- und Parfocehörner in „B“. Verantwortlich für den „Es“-Hornbereich waren Jan Haufe (Sachsen) und Ludger Holtmann (Hessen). Günther Raschke (NDS) hatte sich bei den „Es“-Hörnern besonders dem Bass verpflichtet, der einzige Ausbilder aus Schleswig-Holstein Dr. Gregor Steidle verfeinerte bei seinen Bläsern u.a. die Stopftechnik mit besonderem Feingefühl. In allen Gruppen wurde viel Wert auf die Basisarbeit gelegt. Denn ohne eine vernünftige Atemtechnik und Ansatzübungen nützt das Lernen der anspruchsvollsten Stücke nichts. Es klingt einfach nicht.
Uwe Bartels (NDS) hatte sich einem besonderen Instrument gewidmet – dem Alphorn. Für ihn ist das Alphorn die Königin der Blasinstrumente. In einem Schnupperkurs, für den sich sehr viele Bläser angemeldet hatten, brachte er es fertig, dass am Ende jeder ein paar schöne Töne dem Alphorn entlocken konnte, sodass die Lust auf „mehr“ gegeben war.
Die meisten Übungsleiter sind schon öfter beim Bläserseminar in der Jugendfeuerwehrschule am Nord-Ostsee-Kanal dabei gewesen, doch Uwe Bartels ist der Einzige, der bei allen zehn Seminaren beteiligt war. Von den teilnehmenden Bläsern kam Peter Kroll aus Hohenwestedt zum 10. Mal zum Seminar.
Die Teilnehmer reisten aus ganz Schleswig-Holstein an, aber auch aus Hamburg und Niedersachsen hatten sich Bläser angemeldet. Auffallend war, dass bei den „Es“ Hörnern zweidrittel der Teilnehmer aus nur drei Gruppen kamen, sodass zu hoffen ist, dass der Übungsgewinn direkt in die Gruppen zu Hause übertragen wird.
Neben nur bläserischem Training standen auch allgemeine Themen auf dem Programm. Die Corpsleiter trafen sich in einer Extragruppe, um sich Anregungen für ihre heimischen Ausbildungsabende zu holen und auch zu hören, welche Probleme es in anderen Gruppen gibt. Aufschlussreich war die Diskussion über die verschieden Aktionen, neue Mitglieder zu bekommen. Prof. Bartels gab in seinem Seminar Anregungen zur Planung eines Konzertes – es muss spannend aufgebaut sein, die Zuschauer müssen auch ihnen schon bekannte Stücke zu hören bekommen – sein Motto: überlasse nichts dem Zufall!
Ein Instrumentenbauer war angereist, um Tipps zur Instrumentenpflege zu geben, wenn
z. B. ein Hornzug klemmt oder Ähnliches. Sehr gerne wurde eine Kurzmassage zur Entspannung angenommen, die den gesamten Sonnabend angeboten wurde und zu der die Bläser kurz aus ihrer Gruppe entschwinden durften. Am letzten Seminartag, dem Sonntag konnten die Bläser ihre Themen noch einmal frei wählen. Beliebt war das Angebot des Einzel- bzw. Duounterrichtes, bei dem der Referent sich natürlich ganz speziell den Problemen des einzelnen Bläsers widmen konnte. Neben dem erlernen neuer Stücke in „Es“ und „B“ wurde die Wettbewerbsvorbereitung – „Feinheiten“ der Jagdsignale angeboten, zu dem sich sehr viele entschieden. Das zeigt, dass die Basis und Gemeinsamkeit des jagdlichen Blasens nach wie vor die jagdlichen Signale sind, mit denen man sich in Wettbewerben messen kann.
Bei allem Lernen und Üben kam natürlich der Spaß nicht zu kurz. An dem „grünen Abend“ am Samstag brachten die Bläser in „B“ und „Es“ in vielen spontanen und launigen Kurzbeiträgen bläserisch und verbal ihre Dankbarkeit für den Einsatz und die Mühe zum Ausdruck, die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn und ihr Team in den letzten zehn Jahren in die Durchführung der Seminare gesteckt haben. Hier fand ein Vortrag der Übungsleiter auf ihren „Es“-Hörnern besonderen Beifall. Für die harmonische Stimmung sorgte nicht zuletzt das Team von Herrn Schlüter vom Jugendfeuerwehrzentrum mit der guten Verpflegung - wie in allen Jahren zuvor.
Auf zum 11. Fortbildungsseminar 2016 – vom 19. bis 21. Februar in Rendsburg!
Jörn Neupert

Aller Anfang ist schwer
Dr. Georg Steidle dankt den beiden Organisatorinnen
Mandi-Rose Wargenau-Hahn und Renate Meyer
für ihren 10 jährigen Einsatz beim das Fortbildungsseminar in Rendsburg
Hier zeigen die Bläser die Vielfalt der Hörner, die sie in dem Seminar benutzten – angefangen mit dem Alphorn, den großen Parforcehörnern in „B“ und “Es“, den kleinen Fürst-Plesshörnern mit und ohne Ventil und einer schwedischen Birkenholzlure.
Im Jahr des Hornes feiert das dreitägige Fortbildungsseminar für Jagdhornbläser in Rendsburg sein zehnjähriges Jubiläum. In den vergangenen Jahren war es immer voll besetzt. So auch im Jubiläumsjahr 2015 Jahr, wo lange vor Meldeschluss die Listen für die über 80 Bewerber geschlossen werden mussten, weil keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr vorhanden waren und man schon in ein nahegelegenes Hotel ausweichen musste.
Damit nur in kleinen Gruppen gearbeitet wird, hatte die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn neun Übungsleiter eingeladen, darunter waren die Bundeswertungsrichter Günther Lunemann (NRW) und Olaf Hanspach (Sachsen), Therese Stoll (Sachsen) und Ludolf Ressmeyer (NDS). Sie trainierten die Pless- und Parfocehörner in „B“. Verantwortlich für den „Es“-Hornbereich waren Jan Haufe (Sachsen) und Ludger Holtmann (Hessen). Günther Raschke (NDS) hatte sich bei den „Es“-Hörnern besonders dem Bass verpflichtet, der einzige Ausbilder aus Schleswig-Holstein Dr. Gregor Steidle verfeinerte bei seinen Bläsern u.a. die Stopftechnik mit besonderem Feingefühl. In allen Gruppen wurde viel Wert auf die Basisarbeit gelegt. Denn ohne eine vernünftige Atemtechnik und Ansatzübungen nützt das Lernen der anspruchsvollsten Stücke nichts. Es klingt einfach nicht.
Uwe Bartels (NDS) hatte sich einem besonderen Instrument gewidmet – dem Alphorn. Für ihn ist das Alphorn die Königin der Blasinstrumente. In einem Schnupperkurs, für den sich sehr viele Bläser angemeldet hatten, brachte er es fertig, dass am Ende jeder ein paar schöne Töne dem Alphorn entlocken konnte, sodass die Lust auf „mehr“ gegeben war.
Die meisten Übungsleiter sind schon öfter beim Bläserseminar in der Jugendfeuerwehrschule am Nord-Ostsee-Kanal dabei gewesen, doch Uwe Bartels ist der Einzige, der bei allen zehn Seminaren beteiligt war. Von den teilnehmenden Bläsern kam Peter Kroll aus Hohenwestedt zum 10. Mal zum Seminar.
Die Teilnehmer reisten aus ganz Schleswig-Holstein an, aber auch aus Hamburg und Niedersachsen hatten sich Bläser angemeldet. Auffallend war, dass bei den „Es“ Hörnern zweidrittel der Teilnehmer aus nur drei Gruppen kamen, sodass zu hoffen ist, dass der Übungsgewinn direkt in die Gruppen zu Hause übertragen wird.
Neben nur bläserischem Training standen auch allgemeine Themen auf dem Programm. Die Corpsleiter trafen sich in einer Extragruppe, um sich Anregungen für ihre heimischen Ausbildungsabende zu holen und auch zu hören, welche Probleme es in anderen Gruppen gibt. Aufschlussreich war die Diskussion über die verschieden Aktionen, neue Mitglieder zu bekommen. Prof. Bartels gab in seinem Seminar Anregungen zur Planung eines Konzertes – es muss spannend aufgebaut sein, die Zuschauer müssen auch ihnen schon bekannte Stücke zu hören bekommen – sein Motto: überlasse nichts dem Zufall!
Ein Instrumentenbauer war angereist, um Tipps zur Instrumentenpflege zu geben, wenn
z. B. ein Hornzug klemmt oder Ähnliches. Sehr gerne wurde eine Kurzmassage zur Entspannung angenommen, die den gesamten Sonnabend angeboten wurde und zu der die Bläser kurz aus ihrer Gruppe entschwinden durften. Am letzten Seminartag, dem Sonntag konnten die Bläser ihre Themen noch einmal frei wählen. Beliebt war das Angebot des Einzel- bzw. Duounterrichtes, bei dem der Referent sich natürlich ganz speziell den Problemen des einzelnen Bläsers widmen konnte. Neben dem erlernen neuer Stücke in „Es“ und „B“ wurde die Wettbewerbsvorbereitung – „Feinheiten“ der Jagdsignale angeboten, zu dem sich sehr viele entschieden. Das zeigt, dass die Basis und Gemeinsamkeit des jagdlichen Blasens nach wie vor die jagdlichen Signale sind, mit denen man sich in Wettbewerben messen kann.
Bei allem Lernen und Üben kam natürlich der Spaß nicht zu kurz. An dem „grünen Abend“ am Samstag brachten die Bläser in „B“ und „Es“ in vielen spontanen und launigen Kurzbeiträgen bläserisch und verbal ihre Dankbarkeit für den Einsatz und die Mühe zum Ausdruck, die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn und ihr Team in den letzten zehn Jahren in die Durchführung der Seminare gesteckt haben. Hier fand ein Vortrag der Übungsleiter auf ihren „Es“-Hörnern besonderen Beifall. Für die harmonische Stimmung sorgte nicht zuletzt das Team von Herrn Schlüter vom Jugendfeuerwehrzentrum mit der guten Verpflegung - wie in allen Jahren zuvor.
Auf zum 11. Fortbildungsseminar 2016 – vom 19. bis 21. Februar in Rendsburg!
Jörn Neupert

Aller Anfang ist schwer
Dr. Georg Steidle dankt den beiden Organisatorinnen
Mandi-Rose Wargenau-Hahn und Renate Meyer
für ihren 10 jährigen Einsatz beim das Fortbildungsseminar in Rendsburg

im Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg
Das Jubiläums Fortbildungsseminar des Landesjagdverbandes Schleswig-Holsteinen war schon weit vor Meldeschluss ausgebucht. Freuen können sich die Teilnehmer, die auch aus benachbarten Bundesländern kommen, auf interessante Seminarinhalte in Gruppen - und Kleinformationen bis hin zum Einzelunterricht. 9 erfahrene Übungsleiter, wie zum Beispiel Berufhornisten, Solotrompeter, Bundeswertungsrichter im Jagdhornblasen und Gruppenleiter aus anderen Verbänden stehen den Teilnehmern das ganze Wochenende ihr Können zur Verfügung. Immer wieder finden jedes Jahr neue Themen, wie zum Beispiel Konzertgestaltung und sogar Schnupperkurse auf der Birkenholzlure aus Schweden und dem Alphorn statt. Dieses Seminar ist ein weiterer Baustein, das jagdliche Blasen in Schleswig-Holstein zu fördern und voranzubringen.
Auf der Jahrestagung der Jagdhornbläser werden alle wichtigen Ereignisse der Landesbläserschaft besprochen. Neu ist in diesem Jahr, dass schon um 10.30 Uhr diskutiert wird, wie ein gemeinsames Jagdkonzert gestaltet werden soll, das aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des Fortbildungsseminars der Bläser in Rendsburg durchgeführt werden soll. Weitere Informationen und Anmeldung unter dem folgenden link:
http://www.ljv-sh.de/index.php?option=com_seminar&Itemid=169
Das bewährte Team der Landesbläserobfrau erwartet Euch und freut sich wieder auf gemeinsame Erlebnisse und spannende Tage.
Für mehr Informationen und Anmeldung auf den link klicken.
http://www.ljv-sh.de/index.php?option=com_seminar&Itemid=180
Gut Görtz, wo ist das? Kaum einer außerhalb Ostholsteins kannte Gut Görtz. Dabei ist es eine Perle für den Austragungsort eines Bläserwettbewerbs. Am 11.5.2014 fand hier der erste Kombiwettbewerb – eine Kombination aus Kür- und Pflichtwettbewerb – statt. Da die alljährliche Beteiligung an einem reinen Pflichtwettwerb – hier werden nur Jagdsignale vorgetragen- bzw. Kürwettbewerb – Vortrag von Jagdstücken - immer geringer wurde, wurde beschlossen, die Bläser nur alle zwei Jahre zu einem kombinierten Wettbewerb zusammenzurufen. Dieser Ruf fand eine große Resonanz, es meldeten sich 34 Gruppen aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen mit insgesamt 550 Bläsern darunter waren auch erfreulicherweise vier Jugendgruppen und 15 jugendliche Einzelbläser. Das zeigt, dass die Jugendarbeit in den Corps und die Förderung von Jugendbläserfreizeiten in Schleswig-Holstein erfolgreich ist. Auch die Solo-und Duovorträge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hier zeigen die Bläser, dass sie ohne große Corpsunterstützung auftreten können, was in der Praxis sehr häufig vorkommt. So tragen sie dazu bei, das jagdliche Brauchtum – dem Wild u.a. durch die Signale die letzte Ehre zu erweisen - aufrechtzuerhalten.
Trotz des kühlen Wetters waren schon zur Eröffnung pünktlich um 8.15 Uhr viele Schlachtenbummler angereist. Die freiwillige Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Ankommenden richtig einzuweisen. Die altehrwürdige Gutsanlage wird heute noch landwirtschaftlich genutzt. Da aber keine Viehwirtschaft mehr betrieben wird, sind die Scheunen, die im Viereck um einen großen Innenhof angeordnet liegen, zu einem Konzertsaal und vielen Ausstellungsräumen umgebaut worden. Hier können sich die Besucher in Cafés, Galerien, bei Kunsthandwerk, einer Bernsteinschleiferei und einem Hofladen mit eigenen Produkten zwischen den Auftritten der Bläser die Zeit vertreiben. Auch an die Kinder ist gedacht mit einem großen Spielplatz und sogar einer Carrerabahn. Bei der Ankunft fühlten sich die Bläser sofort wohl. An diesem Sonntag hatte es in ganz Schleswig-Holstein geregnet und gestürmt, doch zur Erleichterung der Veranstalter regnete es auf dem Gut kaum. Es wurde berichtet, dass nur 5 km weiter ein starker Guss niederging – der Schirmherr Landrat Reinhard Sager hatte im wahrsten Sinne des Wortes seine „Aufgabe“ erfüllt. Kreisbläserobfrau Jutta Bestgen, der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Oldenburg Thies Rickert und vor allem der Gutsherr Johannes Weiland hatten sich mit ihren Helfern sehr viel Mühe mit der Ausgestaltung des Wettbewerbsortes gemacht. Da in neun verschiedenen Kategorien geblasen wurde, mussten zwei Bühnen hergerichtet werden. Eine Gruppierung trat vor dem Herrenhaus auf und die andere durfte auf dem Reitplatz blasen. Damit dieser nicht zu zugig war, ließ Herr Weiland kurzerhand eine hohe Strohballenwand aufstapeln, hinter der die Bläser auftreten konnten. Auch die Richter wurden mit Strohballen geschützt – Ideen muss man haben!!
Die Gewinner und Platzierten des Landesbläserwettbewerbes 2014: (die vollständigen Ergebnisse können im Internet unter www.ljv-sh.de eingesehen werden.) In der Kategorie der Solobläser „A“ ist leider bei der Dateneingabe in der Auswertung ein Übertragungsfehler passiert, der korrigiert werden musste. Volker Krötz aus Lübeck hatte 363 Pkt. und ist damit Landesmeister. Der auf dem Wettbewerb verkündete Landesmeister Peter Schulz aus Hohn ist jetzt mit 362 Pkt. Vizemeister. Das Auswerteteam bitte vielmals um Entschuldigung.
Wertungsklasse „JUGEND“: 1. Steinburger Jagdhörnchen (IZ) 697 Pkt., 2. Die wilden Hörner (ECK) 692 Pkt., 3. Bläsercorps Malente (EUT) 680 Pkt..
Wertungsklasse „C“: 1. Bläsercorps Steinburg (IZ) 746 Pkt., 2. Jagdhornmädels (RD-West) 661 Pkt..
Wertungsklasse „A“: 1.Bläsergruppe Holm – ‚Frischlinge, Bachen und Keiler‘ (PI) 935 Pkt., 2. Bläsercorps Lübeck (HL) 915 Pkt., 3. Freischütz Eutin (Eut) 907 Pkt..
Wertungsklasse „G“: 1. Bläsergruppe Holm ‚Überläufer‘ (PI) 948 Pkt., 2. Bläsergruppe Hohner Harde (RD-Ost) 945 Pkt., 3. Jagdhornbläsergruppe Tornesch (PI) 941 Pkt..
Wertungsklasse „ES“: 1.Angeliter Parforce (FL) 545 Pkt., 2. Bläsercorps Lübeck (HL) 528 Pkt., 3. Freischütz Eutin (EUT) 512 Pkt..
Wertungsklasse „Solo JUGEND“: 1. Till Meister, Dreelöper, (EID) 376 Pkt., 2. Deborah Hackländer (PI) 371 Pkt., 3. Johst Hamann, Holm Frischlinge (PI) 370 Pkt..
Wertungsklasse „Solo A“: 1. Volker Krötz, Bläsercorps Lübeck 363 Pkt., 2. Peter Schulz, Bläsergruppe Hohner Harde 362 Pkt., 3. Tim Grünwald, Bläsercorps Tornesch 355 Pkt., 4. Jan Menkhaus, RD-West 353 Pkt.. Den Ehrenpreis für die beste Solobläserin erhielt Ute Storm, Bläsergruppe Hohner Harde.
Wertungsklasse „DUO A“: 1. Bahndamm-Duo Jens Wittern, Peter Schulz (RD-Ost) 381 Pkt., 2. Helge Schuldt, Simone Freyermuth (PI) 371 Pkt., 3. Holmer Geest, Detlef Kleinwort, Martin Templin (PI) 368 Pkt..
Wertungsklasse „DUO ES“: 1. Pas de Deux, Karen Martensen, Anette Mahnke-Nisssen (FL) 357 Pkt.,2. Die Holstentoren, Volker Krötz, Dr. Jörg Sellerbeck (HL) 349 Pkt., 3. Die ’M‘ und ‚M’s; Martin Pankratz, Marc Juraske (FL) 310., 3. Duo Harmonie; Brigitte Richter, Rolf Grothkopf. (FL) 310 Pkt..
Jörn Neupert
Gut Görtz, wo ist das? Kaum einer außerhalb Ostholsteins kannte Gut Görtz. Dabei ist es eine Perle für den Austragungsort eines Bläserwettbewerbs. Am 11.5.2014 fand hier der erste Kombiwettbewerb – eine Kombination aus Kür- und Pflichtwettbewerb – statt. Da die alljährliche Beteiligung an einem reinen Pflichtwettwerb – hier werden nur Jagdsignale vorgetragen- bzw. Kürwettbewerb – Vortrag von Jagdstücken - immer geringer wurde, wurde beschlossen, die Bläser nur alle zwei Jahre zu einem kombinierten Wettbewerb zusammenzurufen. Dieser Ruf fand eine große Resonanz, es meldeten sich 34 Gruppen aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen mit insgesamt 550 Bläsern darunter waren auch erfreulicherweise vier Jugendgruppen und 15 jugendliche Einzelbläser. Das zeigt, dass die Jugendarbeit in den Corps und die Förderung von Jugendbläserfreizeiten in Schleswig-Holstein erfolgreich ist. Auch die Solo-und Duovorträge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hier zeigen die Bläser, dass sie ohne große Corpsunterstützung auftreten können, was in der Praxis sehr häufig vorkommt. So tragen sie dazu bei, das jagdliche Brauchtum – dem Wild u.a. durch die Signale die letzte Ehre zu erweisen - aufrechtzuerhalten.
Trotz des kühlen Wetters waren schon zur Eröffnung pünktlich um 8.15 Uhr viele Schlachtenbummler angereist. Die freiwillige Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Ankommenden richtig einzuweisen. Die altehrwürdige Gutsanlage wird heute noch landwirtschaftlich genutzt. Da aber keine Viehwirtschaft mehr betrieben wird, sind die Scheunen, die im Viereck um einen großen Innenhof angeordnet liegen, zu einem Konzertsaal und vielen Ausstellungsräumen umgebaut worden. Hier können sich die Besucher in Cafés, Galerien, bei Kunsthandwerk, einer Bernsteinschleiferei und einem Hofladen mit eigenen Produkten zwischen den Auftritten der Bläser die Zeit vertreiben. Auch an die Kinder ist gedacht mit einem großen Spielplatz und sogar einer Carrerabahn. Bei der Ankunft fühlten sich die Bläser sofort wohl. An diesem Sonntag hatte es in ganz Schleswig-Holstein geregnet und gestürmt, doch zur Erleichterung der Veranstalter regnete es auf dem Gut kaum. Es wurde berichtet, dass nur 5 km weiter ein starker Guss niederging – der Schirmherr Landrat Reinhard Sager hatte im wahrsten Sinne des Wortes seine „Aufgabe“ erfüllt. Kreisbläserobfrau Jutta Bestgen, der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Oldenburg Thies Rickert und vor allem der Gutsherr Johannes Weiland hatten sich mit ihren Helfern sehr viel Mühe mit der Ausgestaltung des Wettbewerbsortes gemacht. Da in neun verschiedenen Kategorien geblasen wurde, mussten zwei Bühnen hergerichtet werden. Eine Gruppierung trat vor dem Herrenhaus auf und die andere durfte auf dem Reitplatz blasen. Damit dieser nicht zu zugig war, ließ Herr Weiland kurzerhand eine hohe Strohballenwand aufstapeln, hinter der die Bläser auftreten konnten. Auch die Richter wurden mit Strohballen geschützt – Ideen muss man haben!!
Die Gewinner und Platzierten des Landesbläserwettbewerbes 2014: (die vollständigen Ergebnisse können im Internet unter www.ljv-sh.de eingesehen werden.) In der Kategorie der Solobläser „A“ ist leider bei der Dateneingabe in der Auswertung ein Übertragungsfehler passiert, der korrigiert werden musste. Volker Krötz aus Lübeck hatte 363 Pkt. und ist damit Landesmeister. Der auf dem Wettbewerb verkündete Landesmeister Peter Schulz aus Hohn ist jetzt mit 362 Pkt. Vizemeister. Das Auswerteteam bitte vielmals um Entschuldigung.
Wertungsklasse „JUGEND“: 1. Steinburger Jagdhörnchen (IZ) 697 Pkt., 2. Die wilden Hörner (ECK) 692 Pkt., 3. Bläsercorps Malente (EUT) 680 Pkt..
Wertungsklasse „C“: 1. Bläsercorps Steinburg (IZ) 746 Pkt., 2. Jagdhornmädels (RD-West) 661 Pkt..
Wertungsklasse „A“: 1.Bläsergruppe Holm – ‚Frischlinge, Bachen und Keiler‘ (PI) 935 Pkt., 2. Bläsercorps Lübeck (HL) 915 Pkt., 3. Freischütz Eutin (Eut) 907 Pkt..
Wertungsklasse „G“: 1. Bläsergruppe Holm ‚Überläufer‘ (PI) 948 Pkt., 2. Bläsergruppe Hohner Harde (RD-Ost) 945 Pkt., 3. Jagdhornbläsergruppe Tornesch (PI) 941 Pkt..
Wertungsklasse „ES“: 1.Angeliter Parforce (FL) 545 Pkt., 2. Bläsercorps Lübeck (HL) 528 Pkt., 3. Freischütz Eutin (EUT) 512 Pkt..
Wertungsklasse „Solo JUGEND“: 1. Till Meister, Dreelöper, (EID) 376 Pkt., 2. Deborah Hackländer (PI) 371 Pkt., 3. Johst Hamann, Holm Frischlinge (PI) 370 Pkt..
Wertungsklasse „Solo A“: 1. Volker Krötz, Bläsercorps Lübeck 363 Pkt., 2. Peter Schulz, Bläsergruppe Hohner Harde 362 Pkt., 3. Tim Grünwald, Bläsercorps Tornesch 355 Pkt., 4. Jan Menkhaus, RD-West 353 Pkt.. Den Ehrenpreis für die beste Solobläserin erhielt Ute Storm, Bläsergruppe Hohner Harde.
Wertungsklasse „DUO A“: 1. Bahndamm-Duo Jens Wittern, Peter Schulz (RD-Ost) 381 Pkt., 2. Helge Schuldt, Simone Freyermuth (PI) 371 Pkt., 3. Holmer Geest, Detlef Kleinwort, Martin Templin (PI) 368 Pkt..
Wertungsklasse „DUO ES“: 1. Pas de Deux, Karen Martensen, Anette Mahnke-Nisssen (FL) 357 Pkt.,2. Die Holstentoren, Volker Krötz, Dr. Jörg Sellerbeck (HL) 349 Pkt., 3. Die ’M‘ und ‚M’s; Martin Pankratz, Marc Juraske (FL) 310., 3. Duo Harmonie; Brigitte Richter, Rolf Grothkopf. (FL) 310 Pkt..
Jörn Neupert

1. Kombiwettbewerb im „Pflicht- “ und „Kürblasen“
des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V.
in Zusammenarbeit mit der Kreisjägerschaft Oldenburg/Holstein
Sonntag, 11. Mai 2014
auf dem Gut Görtz 23777 Heringsdorf / Holstein
Liebe Bläserinnen und Bläser,
wir freuen uns über die rege Teilnahme an unserem ersten Kombiwettbewerb im Jagdhornblasen.
Alle Wertungsklassen sind vertreten und so können wir uns auf einen schönen gemeinsamen Landesbläsertag freuen.
Das Programmheft lässt noch einige Zeit auf sich warten, wir haben jedoch die Zusage, dass es rechtzeitig vor dem Wettbewerb bei Euch eintrifft.
Für eine bessere Planung liegt schon der Ablaufplan anbei.
Für entspannte Übungsabende geben wir hiermit die ausgelosten Signalgruppen der Wertungsklassen „G“ und „A“ bekannt:
„G“: Gams, Sau, Wild ablegen Signalgruppe 2
„A“: Muffel, Fuchs, Hunderuf Signalgruppe 3
Eine fröhliche Osterzeit wünscht
der Landesbläservorstand
Fortbildungsseminar für Jagdhornbläser
zum 9. Mal in Rendsburg
Das Fortbildungsseminar 2014 - ausgeschrieben für Pless-, B-Parforce- und Es-Hörner - war mit knapp 100 Teilnehmern weit vor Meldeschluss ausgebucht, sodass einige Teilnehmer ein nahe gelegenes Hotel in Anspruch nehmen mussten. Der Ruf und Erfolg des Seminars geht inzwischen über Schleswig-Holsteins Landesgrenzen hinaus – so kamen auch viele Bläser aus Hamburg und Niedersachsen. Die Zusammensetzung der Übungsleitercrew war vielfältig und fand bei den Bläsern große Anerkennung. Studierte Hornisten, erfahrene Corpsleiter, Wertungsrichter auf Bundesebene, Musiklehrer einer Forstschule, Musikpädagogen, sowie ein Professor der Musik gaben den Teilnehmern ihr fundiertes Wissen weiter. Die Übungsleiter waren teilweise von weither angereist, so kamen Christine Bogner und Ludger Holtmann aus Hessen. Günter Lunemann (NRW) kannten schon viele Teilnehmer, denn er war schon das achte Mal dabei und begeistert in seinen Kursen immer aufs Neue seine Bläser. Naturhornbläser Professor Uwe Bartels und Ludolf Reßmeyer kamen aus Niedersachsen. Aus Schleswig-Holstein waren Michael Mull (Musikschule Lübeck), Dr. Gregor Steidle (Kiel) und Tim Hasenkamp (Hartenholm) angereist.
Die Seminarteilnehmer wurden in acht Kleingruppen eingeteilt. Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn hatte sich viel Mühe gegeben, nicht nur den Wünschen aller gerecht zu werden – sondern auch den Leistungsstand zu berücksichtigen. In allen acht Übungsgruppen wurde großer Wert auf die Basisarbeit gelegt, denn diese kommt bei den meisten Übungsabenden zu kurz. Hierbei hatte jeder Übungsleiter seine eigenen Tricks. Sei es, dass nur auf dem Mundstück geblasen wird, um die Lippen zu sensibilisieren oder auch mit einem kleinen Spiegel den eigenen Ansatz zu überprüfen. Stütze und Atmung sind ein wichtiger Bereich, der nicht oft genug verbessert werden kann.
Zur Vorbereitung des erstmaligen Kombiwettbewerbes am 11. Mai auf Gut Görtz wurden Kürstücke aus dem Pflichtprogramm ausgearbeitet. Für die immer beliebter werdenden Kategorien der Solo-und Duovorträge des Wettbewerbes wurde im Seminar „Solo/Duo“ trainiert. Zusätzlich gab es eine Fortbildung für Corpsleiter, die eine besondere Anforderung an die Teilnehmer stellte.
In den vier Übungsgruppen für die ES-Hörner waren verschiedene Schwerpunkte gesetzt. So wurde die Intonation in der Kleinformation geübt, eine spezielle Bass-Gruppe eingerichtet und die Stopftechnik verfeinert. Überall legten die Übungsleiter wiederum viel Wert auf die Basisarbeit, die die Bläser weiterbrachte. Damit die Teilnehmer die Methode nicht nur eines Ausbilders kennen lernten, wurden die Übungsleiter gewechselt, was das bisherige Wissen der Teilnehmer erweiterte.
Es wurde viel geblasen in diesen Tagen, selbst nach dem Abendbrotessen am Samstag war noch nicht Schluss. Erstmalig am Seminar wurde Einzelunterricht angeboten. Hier konnten sich Bläser bei den acht Übungsleitern anmelden, um spezielle Probleme ihrer Blastechnik zu beheben. Das Angebot war schnell ausgebucht. Eine gute Idee von der Seminarleitung!
Natürlich kam der Spaß auch nicht zu kurz, denn am „grünen Abend“ wurde noch viel gefachsimpelt und auch weitere Bläserbekanntschaften geschlossen. Für die gute Stimmung sorgte nicht zuletzt mit der guten Verpflegung in altbekannter Weise das Team um Herrn Schlüter vom Jugendfeuerwehrzentrum.
Der Präsident des LJV Herr Dr. Baasch ließ es sich nicht nehmen, zum Abschluss des Seminars dem Team um Landesbläserobfrau M.-R. Wargenau-Hahn und ihrer Stellvertreterin Renate Meyer für die hervorragende Organisation zu danken. Nachdem die Übungsleiter eine kleine musikalische Kostprobe gaben, stellte der Präsident fest, dass ihm jedes Mal das Herz aufgehe, wenn er jagdliche Klänge höre. Jagdliches Brauchtum werde mit der Jagdmusik in besonderer Weise gepflegt. Auch die Jugendarbeit trage Früchte, denn auf diesem Seminar waren auch einige Jugendliche erschienen, obwohl für die Jugend eine Bläser-Freizeit vom 12. – 14. September 2014 im Wildpark Eekholt geplant ist.
Erfreulich war auch, wie Frau Wargenau-Hahn betonte, dass sehr viele Es-Hornbläser gekommen waren – über ein Drittel der gesamten Teilnehmerschaft. Die Gemeinschaft der „B“ und „Es“ Hornbläsern ist der Landesbläserobfrau ein ganz besonderes Anliegen, denn allen gemein ist die Faszination der Jagdhornmusik. Das zeige, dass die Bläserfamilie in Schleswig-Holstein zusammenwachse.
Zum Schluss bedankte sich die Landesbläserobfrau bei ihrer Stellvertreterin Frau Meyer für die konstruktive Zusammenarbeit, den Übungsleitern für ihre Geduld und das fundierte Wissen , dem Cateringteam für die schmackhafte Bewirtung mit einer „süßen Glasschale“, auf die unsere kreative Bläserin Gunda Mohr ein Jagdhorn graviert hatte. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr vom 27. Februar - 1. März 2015 freuen sich schon jetzt alle Interessierten.
Jörn Neupert
Sommeraktion der Jäger des Hegeringes Hohner Harde
Stolz präsentieren die Nübbeler Kinder ihre Speere und selbstgebastelten Nistkästen
Sechs Wochen Sommerferien sind eine lange Zeit. Da ist es gut, wenn es mal eine Abwechslung gibt. Die Jäger aus Nübbel und Hamdorf führen seit langem für Kinder und Jugendliche von sechs bis sechzehn Jahren in ihrem Revier einen Jägernachmittag durch. In Nübbel traf man sich zunächst zu einem gemeinsamen Reviergang. Hierbei wurden den Kindern die wichtigsten Feldgehölze, die am Wegesrand standen, erklärt. Nebenbei sägte man sich einen Stock ab, der später - reich verziert- zu einem Speer bearbeitet wurde. Hier werden manuelle Tätigkeiten geübt, die vielen Kindern fehlen. Die verschiedenen Getreidearten durften beim Erkennen der Natur natürlich nicht fehlen. In einem Quiz mussten zwischendurch Fragen zu dem Gelernten beantwortet werden. Als Höhepunkt der Aktivitäten bastelten die Kinder Nistkästen aus vorgefertigten Teilen. Es zeigte sich, dass einige das erste Mal mit einen Hammer umgingen.
Auch in Hamdorf war man auf die Idee gekommen Nisthilfen zu bauen. Zuvor erklärte Jägerin Katja Baumann in einer Lehrschau über die heimischen Singvögel die verschiedenen Arten der Nistkästen. Der Kasten für einen Höhlenbrüter wie die Meise sieht natürlich anders aus als der für einen Halbhöhlenbrüter z.B. die Bachstelze. Nachdem die Kinder sich in beiden Revieren an Grillwüsten gestärkt hatten, ging es mit den Jägern auf den Ansitz. Jede Gruppe hatte von anderen Erlebnissen zu berichten. Die einen beobachteten wie der Rehbock eine Ricke trieb, andere sahen in den Eiderwiesen sogar den großen Brachvogel. Eine Gruppe kam gar nicht erst auf den Hochsitz, weil sie mehr an den Pirschzeichen interessiert waren. Sie studierten Trittsiegel und Lagerstellen vom Rehwild, die die jungen „Jäger“ ohne Anleitung in der Natur nie gesehen hätten.
Nach diesem erlebnisreichen Tag wurden mit Einbruch der Dunkelheit wurden alle Kinder zuhause wohlbehalten wieder abgeliefert.

Die Hamdorfer Jäger mit ihren "jungen Jägern" und den selbstgebauten Nistkästen
9. L A N D E S H U B E R T U S M E S S E
des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e. V.
am 16. November 2013
im Ratzeburger Dom.
Anreise und Probe der Teilnehmer/innen am 15.11.2013
Achtung unbedingt den Meldeschluss 09. August einhalten!!!
Anmeldung ( siehe Mitteilungsblatt 06/2013)
Z u s ä t z l i c h e g e m e i n s a m e P r o b e
unter der Leitung von Michael Mull
am 03. Oktober 2013 von 11.00-17.00Uhr
auf dem Schießsportzentrum Kasseedorf
23701 Kasseedorf, Ochsenhals
Für die Organisation wird um eine
verbindliche Anmeldung bis zum 21. September 2013 gebeten.
Die Seminargebühr von 10,00 Euro ist vor Ort zu entrichten.
Es entstehen zusätzlich Kosten von 10,00 Euro für die Verpflegung
Mittagessen und Kaffee/Kuchen,
Name/Vorname:...................................................................................
Straße:..................................................................................................
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PLZ:..................Wohnort:……….....……............................................
Tel./Fax................................................................................................
mobil:......................................email....................................................
In bin Mitglied der Bläsergruppe………………………………………………..
KJS:...........................................................................................................
Mandi-Rose Wargenau-Hahn, Pommernweg 9, 24972 Steinbergkirche,
Tel. 04632/7515 Fax: 04632/876374, e-Mail: landesblaeserobfrau1@gmx.de
Weitere Termine:
Samstag, 21. September 2013 um 14.00Uhr
Kreisbläserobleutetagung in der Gaststätte „Doppeleiche“ in Hohn
Bundesmeisterschaft im Jagdhornblasen in Kranichstein
Die Bläsergruppe "Hohner Harde" aus Schleswig-Holstein errang auf Bundesebene der 5. Platz.
Zwei Wochen nach dem Landeskürwettbewerb in Schleswig-Holstein fand am 9. Juni 2013 der Bundesentscheid im Jagdhornblasen im Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt statt.
Sechs Corps aus Schleswig-Holstein hatten sich qualifiziert, doch nur drei wollten die lange Reise und das zusätzliche Üben auf sich nehmen, um sich dem Wettbewerb zu stellen. Aber die Gruppen fahren nicht nur wegen des Blasens dorthin, sondern sie haben während des Wochenendes auch viel Spaß, was Lohn für die harte Arbeit vorher ist und den Zusammenhalt fördert. Die „Holmer Überläufer“ aus der KJS Pinneberg mussten kurzfristig absagen, weil ihr Leiter erkrankt war – schade, denn sie mischen immer „oben“ mit. So fuhren nur die Gruppe „Dänischer Wohld“ KJS Eckernförde und die „Hohner Harde“ KJS RD-West nach Kranichstein.
Auf dem Bundeswettbewerb wird in den Kategorien “A“ (nur Pless-Hörner) und „G“ (gemischte Hörner) geblasen. Insgesamt hatten sich 44 Gruppen gemeldet – eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Vor 25 Jahren kamen noch 70 Gruppen! An dem Wetter kann es nicht gelegen haben, denn so gut sind die Vorhersagen noch nicht, als dass es bei der Anmeldung schon bekannt wäre. Der Wettergott scheint es aber in diesem Jahr nicht so gut mit den Bläsern zu meinen. Denn die „A“ Corps wurden auf eine harte Probe gestellt, trotz kurzer Unterbrechungen traten sie teilweise in strömendem Regen auf. Alle Achtung! Die Organisatoren hätten zumindest im Wartebereich der Bühne zum Schutz ein Zelt aufstellen können, denn Süddeutschland hatte schon lange unter einer Schlechtwetterperiode zu leiden. Die beiden Schleswig-Holsteiner Gruppen hatten Glück, sie konnten ihre vier Signale und ein Kürstück im Trockenen vorbringen. Bei der mit Spannung erwarteten Siegerehrung strahlte die Sonne. Das Ziel die magische Grenze von 900 Punkten (Maximum 975) zu überschreiten und damit unter die Top-Ten zu kommen schaffte das Bläsercorps „Dänischer Wohld“ dieses Mal noch nicht, aber es kommt ja ein nächster Wettbewerb! Besser erging es der Bläsergruppe „Hohner Harde“. Sie fährt seit 1975 alle zwei Jahre zum Wettbewerb und war jetzt das 20. Mal dabei – ein beachtenswerter Einsatz. In dieser langen Zeit hat sie immer wieder neue Bläser aufgenommen und zur „Bundesreife“ gebracht. So auch dieses Mal. Ihr Leiter Jens Wittern konnte mit 948 Punkten den fünften Platz auf Bundesebene entgegennehmen. Der Sieger in „G“ (gemischte Hörner: Pless- und Parforcehorn) KJV Groß-Gerau aus Hessen hatte mit 957 P nur 9 Punkte mehr erreicht. Hieran sieht man, wie eng die Leistungsdichte an der Spitze ist. Zweite Plätze: KJS Krefeld 954 P; Hameln Pyrmont 954 P. Vierter: HR Harsewinkel 951 P. In der Kategorie „A“ (nur Plesshorn) siegte Hubertus Gießen 962 P; zweiter Duderstadt 955 P; dritter Hameln Pyrmont 953 P.
Alle Ergebnisse des bundeswettbewerbes 2013
Der nächste Bundeswettbewerb wird wieder in zwei Jahren ausgetragen, er soll erstmalig in einem anderen Ort als Kranichstein stattfinden, doch der steht noch nicht fest.
Jörn Neupert
Referent für Öffentlichkeistarbeit im Bläserwesen


Hier sind die Ergebisse des Kürwettbewerbes im Jagdhornblasen 2013 in Appen

Vom 15. bis 17. Februar fand nun schon zum 9. Mal im Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg ein Fortbildungsseminar der Landesbläserschaft für „B“-Hörner (Pless und Parforce) und Parforce-Hörner in “Es“ statt. Das Zentrum ist sehr beliebt, denn hier hat der Landesbläservorstand einen wunderbaren Seminarort zu günstigen Konditionen gefunden. Die Bläser finden eine gute Unterkunft, gut ausgestattete Seminarräume und vor allem gute Verpflegung vor. An diesem Ort lässt sich das 2005 entwickelte neue Seminarkonzept auch durchführen. Es finden keine Massenveranstaltungen mehr mit 100 Bläsern und einem Referenten statt, sondern zu 70 bis 80 Bläsern kommen sechs bis acht Referenten, die sie dann in Gruppen zu höchstens zehn Bläsern unterrichten. Da kann man sich dann besser dem Einzelnen widmen. Doch auch das Gruppenblasen kommt nicht zu kurz. Die heutigen Übungsleiter waren teilweise von weither angereist: Andreas Rometsch aus Schwaben, Christine Bogner aus Hessen; Günter Lunemann, Prof. Uwe Bartels, Klaus Vagt und Günther Raschke aus Niedersachsen; aus der näheren Heimat kamen Michael Mull - Lübeck und Tim Hasenkamp - Hartenholm bei Bad Segeberg. Sie alle haben langjährige Erfahrung als Gruppenleiter oder auch Wertungsrichter.
Die Seminare sind auch immer als Vorbereitung für die Wettbewerbe gedacht. Bei dem diesjährigen Kürwettbewerb können sich neben den Gruppen auch Soli, Duos und bei den Parforcehörnern Trios melden. In den Übungsgruppen wurde viel Gewicht auf Basisunterricht gelegt. Die Atem- und Ansatztechnik ist der Schlüssel zum Erfolg. Beim Vorblasen hörte der einzelne Bläser, wann sein Ton „schön“ klingt. Glückte es dann, war die Freude groß und das bläserische Selbstbewusstsein stieg. Nach der vielen Technik wurde aber auch neue Stücke eingeübt und daran das exakte Zusammenspiel geübt.
Die „ES“-Hörner übten Stücke mit einer sogenannten Bouché-Stimme. In dieser Stimme kommen die Töne „H“ und “A“ vor, die man durch Stopfen erhalten kann. (Bläser wissen natürlich, dass in diesem Zusammenhang nicht das Strümpfestopfen gemeint ist, sondern das Stopfen der Hand in den Horntrichter, wodurch die Tonhöhe verändert wird.) Wer diese Technik beherrscht, bekommt auf dem Wettbewerb sogar einen Bonuspunkt. Geübt wurde zum großen Teil an Stücken zu St. Hubertus, denn auf dem Wettbewerb werden erstmalig im Rahmen einer Hubertusmesse die darin von verschiedenen Gruppen vorgetragenen „ES“-Hornstücke von Richtern gewertet.
Da jeder Übungsleiter hat seine eigene Art hat und die Bläser die verschiedenen Leiter und ihre Methoden auch kennlernen konnten, hatte Bläserobfrau Wargenau-Hahn die Teilnehmer so eingeteilt, dass sie im Laufe des Seminars von drei unterschiedlichen Referenten lernen konnten. Das wurde von allen sehr positiv aufgenommen.
Das Blasen kann sehr anstrengend sein, dabei kann es vorkommen, dass man sich verkrampft und verspannt. Auch daran hatte die Seminarleitung gedacht. Aus Itzehoe war extra ein kerniger, junger Physiotherapeut gekommen, um die BIäser in den Pausen einzeln zu massieren. Das Angebot nahmen die Teilnehmer gerne an und kamen ganz gelockert und frohgelaunt in ihre Gruppen zurück.
Am Ende des „Hauptkampftages“, dem Samstag, bedankte sich Bläserobfrau Wargenau-Hahn bei den Übungsleitern für die schweißtreibende Arbeit mit einem Badehandtuch mit Jagdhornsymbol. Aber auch die Bläser selbst bekamen jeder zu ihrer großen Überraschung ein kleines Handtuch mit Horn, damit beim Entwässern des Hornes das Wasser nicht immer auf dem Parkettfußboden der Säle landen muss. Beim anschließenden grünen Abend zeigten die Bläser, was sie bereits gelernt hatten. Erstaunlich in welch kurzer Zeit neue Stücke präsentiert werden können. Die gemischten Gruppen (Pless und Parforce) trugen die „Waldkauzpolka“ vor. Die Es-Hörner stellten erstmals Trios mit Stücken aus Uwe Bartels Notenbuch „Musik zu St. Hubertus Bd. 2“ vor. Mit Ihren Vorträgen hätten sie sich schon auf dem Wettbewerb sehen lassen können. Klangbeispiele für Trios und andere Besetzungen gibt es auf einer CD, die die Bläser gerne mitnahmen, um zu Hause weiterüben zu können. Doch auch im Quartett wurde ein Stück präsentiert, das ist insofern interessant, weil auf dem Wettbewerb auch Gruppen mit nur vier „Es“-Hornbläsern auftreten können. Ein Höhepunkt sind immer die Alphornklänge, mit denen der grüne Abend abgerundet wurde. Einige Bläser nahmen das Wort „Abend“ nicht so wörtlich – sie verwechselten es wohl mit „Morgen“!!!!
Nach dem Seminar ist vor dem Seminar – der Termin im nächsten Jahr: 21. bis 23. Februar 2014.
Jörn Neupert






