„Blaue Wunder“ gegen Wildunfälle in Herzogtum Lauenburg

Der Herbst ist nah – und damit die Brunft von Rehen und Hirschen sowie die Umstellung auf die Winterzeit. Das bedeutet erhöhte Gefahr im Straßenverkehr. 2015 kam es bundesweit zu 2580 Wildunfällen mit Personenschäden, 13 Menschen starben.

Bernd Karsten (l.), Vorsitzender der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg, und Heino Koch, Leiter des Hegerings 9, zeigen die neuen Wildreflektoren an den Straßenbegrenzungspfählen. Die Kreisjägerschaft hat 6000 dieser Wildvergrämungsmittel angeschafft.
Bernd Karsten (l.), Vorsitzender der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg, und Heino Koch, Leiter des Hegerings 9, zeigen die neuen Wildreflektoren an den Straßenbegrenzungspfählen. Die Kreisjägerschaft hat 6000 dieser Wildvergrämungsmittel angeschafft. Quelle: Foto: Strunk


Ratzeburg. Allein der Hegering 9 im Herzogtum Lauenburg registrierte 2017/18 insgesamt 80 Stück Fallwild (Reh-, Dam- und Rotwild) – getötete Tiere im Straßenverkehr –, der ganze Kreis zählte im Jahresschnitt 1000 Wildunfälle.
„Wir sind froh, dass wir aus der Kombination von Sammelbestellung, gutem Verhandlungsgeschick und dem Beitrag eines honorigen Sponsors die Kosten für insgesamt 6000 Warnreflektoren für Fahrbahnbegrenzungspfähle an unseren Bundes-, Landes- und Kreisstraßen um 50 Prozent von 30000 auf 15000 Euro reduzieren konnten“, erklärt Bernd Karsten, Ko-Vorsitzender der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg gemeinsam mit Andreas-Peter Ehlers.

Zusätzlich wurden aus der Kasse des Hegerings 9 die 1100 Reflektoren mit je 1 Euro vom regulären Stückpreis in Höhe von 5 Euro bezuschusst, „so dass eine für jeden tragbare Investition heraussprang“, so Karsten. Insgesamt investierte die Kreisjägerschaft in den vergangenen Jahren 240000 Euro für diese wirkungsvollen Hilfsmittel.

Laut der Studie „Wildunfälle verhindern – was hilft wirklich. Präventionsmaßnahmen auf dem Prüfstand“ von Christian Trothe, Marcus Meißner und Sven Herzog aus dem November 2016 entstanden den Versicherungsgesellschaften im Jahr 2014 bei knapp 240000 gemeldeten Wildunfällen Sachschäden in Höhe von 575 Millionen Euro. Nicht nur der volkswirtschaftliche Schaden, sondern vor allem die Zahl der verletzten oder getöteten Menschen und Tiere rechtfertigt die Bemühungen der Jägerschaft um Präventionsmaßnahmen. Vor einigen Jahren ist man dabei auf die blauen, halbrunden Reflektoren an Straßenbegrenzungspfählen gekommen.

Wildtiere können nur grüne und blaue Farbtöne sehen. Blau ist für sie eine Schreckensfarbe, da sie in der Natur normalerweise nicht vorkommt. Die Tiere empfinden sie als Gefahr und meiden sie – auch in der Dämmerung und Dunkelheit. Die Reflektoren jüngster Bauart präsentieren sich zudem nicht mehr als zweidimensionale Folien oder Platten, sondern in halbrunder Form. Das unterstützt das Bewegungssehen der Tiere, die ihre Augen nicht frontal am Kopf wie Menschen, sondern beidseitig haben. Die halbrunde Bauart des Reflektors in Verbindung mit dem sich ständig verändernden Anstrahlwinkel durch die Autoscheinwerfer simuliert für die Tiere eine Bewegung – und damit eine potenzielle Gefahr.

Seit mehr als zehn Jahren werden diese Reflektoren bundesweit eingesetzt und ihr Einsatz ständig überprüft. Die Ergebnisse sind beeindruckend. „Allein schon durch die Verwendung von Reflektoren ,Marke Eigenbau’ sank die Anzahl der durch Fahrzeuge getöteten Tiere an der Gesamtstrecke im Hegering 9 von 23 auf 17,5 Prozent“, sagt Hegeringleiter Heino Koch. – Der Hegering 9 umfasst die Gemeinden Roseburg, Güster, Hornbek, Woltersdorf, Tramm, Breitenfelde, Talkau, Niendorf/St., Bälau und Alt-Mölln.

Die alten Reflektoren entsprechen allerdings nicht mehr den Vorschriften der Straßenmeisterei und sind durch die Säuberung mittels Straßenbürsten „blind“ geworden. Also entschied sich die Kreisjägerschaft zur Neuinvestition der besagten 6000 Reflektoren (für den gesamten Kreis). Damit werden jetzt insgesamt rund 300 Kilometer im hiesigen Straßennetz ausgerüstet.


Unfallstatistik

In Deutschland werden etwa fünf Prozent aller Straßenverkehrsunfälle durch größere Wildtiere verursacht.
Im Durchschnitt ereignet sich bundesweit alle zweieinhalb Minuten ein Wildunfall. Zwischen April 2014 und März 2015 fielen hierzulande 212840 Stück Reh-, Rot-, Dam- und Schwarzwild dem Straßenverkehr zum Opfer.
Seit 1991 werden jedes Jahr weit mehr als 2500 Menschen bei Wildunfällen verletzt. Quellen: ADAC,
Deutscher Jagd-Verband,
Statistisches Bundesamt


Joachim Strunk

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Aussetzung der Trichinenuntersuchungsgebühr

Aussetzung der Trichinenuntersuchungsgebühr
für in Schleswig-Holstein erlegte Wildschweine

Aufgrund einer Vereinbarung des Landes Schleswig-Holstein mit den Kreisen und kreisfreien Städten zur Vorbeugung gegen die Afrikanische Schweinepest werden den Jägerinnen und Jägern mit Wirkung vom 01.08.2018 für die Dauer von 2 Jahren die Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Schwarzwild, das in Schleswig-Holstein erlegt wurde, erlassen. Für die Umsetzung dieser Vereinbarung im Kreis Herzogtum Lauenburg werden folgende Hinweise gegeben:

1. Probenabgabe durch ermächtigte Jäger/-innen

Für Proben zur Trichinenuntersuchung von in Schleswig-Holstein erlegten Wildschweinen, die von zur Probenentnahme ermächtigten Jägern/Jägerinnen im Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Herzogtum Lauenburg, Schmilauer Str. 66,
23879 Mölln oder bei einem amtlichen Tierarzt/einer amtlichen Tierärztin abgegeben werden, ist die Beilage der Untersuchungsgebühr in Höhe des derzeitigen Betrages von 4,50 €
ab 01.08.2018 entbehrlich. Irrtümlich oder versehentlich beigefügte Bargeldbeträge können aufgrund des unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwandes nur in bar bei persönlicher Entgegennahme in der vorgenannten Dienststelle rückerstattet werden.

Für Dachse und anderes der Trichinenuntersuchungspflicht unterliegendes Wild sowie außerhalb Schleswig-Holsteins erlegte Wildschweine ist die Untersuchungsgebühr in
Höhe von 4,50 € weiterhin unverändert zu entrichten.

2. amtliche Probenahme

Bei der Entnahme der für die Trichinenuntersuchung erforderlichen Probe von in Schleswig-Holstein erlegten Wildschweinen durch einen amtlichen Tierarzt/eine amtliche Tierärztin reduziert sich der bisherige Gebührensatz von 8,00 € (für 1 – 5 Tiere) bzw. 5,30 €
(bei mehr als 5 Tieren) auf den Kostenanteil der Probenahme in Höhe von 5,00 € (für
1 – 5 Tiere) bzw. 2,00 € (bei mehr als 5 Tieren). Die Wegepauschale in Höhe von 5,00 €
wird ebenfalls weiterhin erhoben. Für Dachse und anderes der Trichinenuntersuchungspflicht unterliegendes Wild sowie für Wildschweine, die außerhalb von Schleswig-Holstein erlegt wurden, gelten die bisherigen Gebühren- und Auslagensätze in unveränderter Höhe fort.

3. Amtliche Untersuchung von Wildschweinen in zugelassenen Wildbearbeitungsbetrieben

Für in Schleswig-Holstein erlegte Wildschweine, die in einen zugelassenen Wild-bearbeitungsbetrieb im Kreis Herzogtum Lauenburg gebracht und dort der amtlichen Fleischuntersuchung einschl. der Trichinenuntersuchung unterzogen werden, mindern sich die Gebühren um den Kostenanteil für die Trichinenuntersuchung (= der in Tarifstelle 1.2.1.5.4.1 in § 2 Abs. 2 Tabelle 2 des Gebührenverzeichnisses für Untersuchungen, Kontrollen und sonstige Amtshandlungen auf dem Gebiet der Fleisch- und Geflügelfleischhygiene im Kreis Herzogtum Lauenburg in der Zeile Schwarzwild angegebene Staffelbetrag).

Sofern es sich bei dem zugelassenen Wildbearbeitungsbetrieb um einen Großbetrieb handelt, reduziert sich die Gebühr auf den betriebsspezifischen Anteil für die Wildfleischuntersuchung und die amtliche Entnahme der Probe zur Trichinenuntersuchung. Die Gebührenminderungssätze gemäß der Tarifstelle 1.2.1.5.4.1 in § 2 Abs. 2 Tabelle 2 des Gebührenverzeichnisses gelten auch für in Schleswig-Holstein erlegte Wildschweine, bei denen außerhalb von zugelassenen Wildbearbeitungsbetrieben zusätzlich zur Trichinenuntersuchung eine Wildfleischuntersuchung durchgeführt wird.

Für Wildschweine, die außerhalb von Schleswig-Holstein erlegt wurden und einem zugelassenen Wildbearbeitungsbetrieb im Kreis Herzogtum Lauenburg zugeführt werden, sind ebenso wie für Dachse und anderes der Trichinenuntersuchungspflicht unterliegendes Wild die derzeitigen Gebührensätze nach dem 01.08.2018 unverändert zu entrichten. Die Differenzierung erfolgt über die Liefer- bzw. Annahmescheine mit den Unbedenklichkeits-erklärungen des Erlegers gemäß Anhang III Abschnitt IV Kapitel II Nr. 4 a der Verordnung (EG) Nr. 853/2004.

4. Wildschweine aus Gatterwildhaltung

Für in Gattern gehaltene und dort erlegte Wildschweine gilt die Vereinbarung zur Aussetzung der Trichinenuntersuchungsgebühr nicht, so dass für diese Tiere weiterhin die derzeitigen Gebühren ohne Minderungsbetrag zu entrichten sind.

Mölln, den 24.07.2018 Kreis Herzogtum Lauenburg
Der Landrat
Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Im Auftrag

Dr. Kaufhold

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Hegering V – Jagdlicher Waldspaziergang durch das Kehrsener Moor

Die Jäger des Hegerings V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hatten am 08. Juli 2018 wieder einmal zu einem der beliebten jagdlichen Waldspaziergänge eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Thema Jagd näher zu bringen.

In diesem Jahr führte der Spaziergang durch das Kehrsener Moor. Um 11 Uhr morgens versammelten sich etwa 120 interessierte Teilnehmer am vereinbarte Treffpunkt und wurden von dem Obmann für Öffentlichkeitsarbeit herzlich willkommen geheißen, der die Teilnehmer zudem an das absolute Rauchverbot im Wald erinnerte und zusätzlich darum bat, sich bei diesem Waldspaziergang besonders ruhig und rücksichtsvoll zu verhalten. Auch die Jäger verzichteten aus Rücksicht auf das Wild auf das sonst übliche Jagdhornblasen. Nach den einleitenden Worten gab Jens Rebien als Vertreters des leider unpässlichen Revierinhabers einige interessante Erläuterungen zu dem Revier, seinen Wildarten und Besonderheiten. Sodann ging es bei bestem Sonnenwetter los. Die gut 2,5 km lange Strecke führte auf einem alten Torfstecherdamm durch das wunderschöne Moorgebiet mit seiner einzigartigen Natur. Sogar Rotwild kam zur Ansicht und die jeweils Verantwortlichen führten zu der jagdlichen und forstlichen Bewirtschaftung dieses Kleinods aus. Auf halber Strecke fanden die Teilnehmer Getränke zur Stärkung. Am Feldrand führte der Weg dann zu einem gemütlichen Sammelplatz, wo der Spaziergang schon traditionell bei Wildschweinbratwurst und Getränken fröhlich ausklang.

 

Ein besonderes Dankeschön gilt dem Revierinhaber Peter Kossmann sowie Jens Rebien für die Bereitstellung  ihres herrlichen Jagdreviers und die perfekten Vorbereitungen sowie wie wieder einmal Joachim von Bülow für die großzügige Spende der Wildgrillwürstchen.

Christoph von Bülow
Öffentlichkeitsobmann Hegering V

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„Auf der Jagd“ nach einem Kinoticket

„Auf der Jagd“ nach einem Kinoticket

Kreisjägerschaft präsentiert erfolgreich einen Kinofilm, der Natur und Jagd differenziert behandelt

Mölln. Mit einem solch gewaltigen Andrang hatten weder Kinochef Dr. Marc Fiebig noch der Möllner Jäger und Mitinitiator Falko Fließbach gerechnet: Mehr als 170 Jäger und jagdinteressierte Kinogäste waren am Dienstag deren Einladung ins Augustinum zur letzten Möllner Kinovorstellung vor der Sommerpause gefolgt. Stimmungsvoll eingeleitet von der Jagdhornbläsergruppe Nord um den Hollenbeker Jäger Uwe Asmuß wurde der aktuelle deutsche Dokumentarfilm „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?“ gezeigt. Regisseurin Alice Agneskirchner geht darin den historischen, ethischen und wirtschaftlichen Fragen rund um die Jagd auf den Grund. Dabei zeichnet sie ein überraschend differenziertes Bild des Jägers zwischen der Sorge um Wild und Natur einerseits und andererseits dem Zwang zur Erfüllung teils abstrus hoher gesetzlicher Abschussquoten.
Nach dem Film stellten sich Fließbach und der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Bernd Karsten den Fragen der Zuschauer, wobei die Sorge um den Respekt vor der Natur das beherrschende Thema war. Zur zentralen Frage des Films „Wem gehört die Natur“ gab sich Fließbach zerknirscht: „Ich würde gern sagen, dass die Natur uns allen gehört – aber für viele Eigentümer ländlicher Flächen stehen am Ende leider die wirtschaftlichen Aspekte im Vordergrund, und da müssen auch wir Jäger uns irgendwie einordnen“. Zur Frage, ob die hiesige Jägerschaft sich zum Beispiel aufgrund der Wolfs-Diskussion häufiger Vorurteilen ausgesetzt sieht als früher, gibt sich Bernd Karsten selbstkritisch: „Das ist tatsächlich so – aber wir haben unsere im Grunde sehr differenzierten Positionen zuletzt auch nicht gut verkauft“. Karsten bot daher allen Interessierten an, sich selbst ein Bild von der Jagd im Kreis zu machen, zum Beispiel beim begleiteten Ansitzen und weiteren Info-Veranstaltungen der Kreisjägerschaft
Die Kreisjägerschaft freut sich aber noch über weitere positive Resonanz. Auch in Schwarzenbek war der Film zu sehen und stieß auf großes Interesse. Für die musikalische Abrundung hatte hier die Bläsergruppe Süd gesorgt


Die Jagdhornbläsergruppe Nord stimmt das Publikum auf den Film ein. Foto: Kino Mölln


Der KJS-Vorsitzende Bernd Karsten, Kinomacher Marc Fiebig und der Möllner Jäger Falko Fließbach bei der Fragerunde nach dem Film. Foto: Marie Fließbach

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Ausgezeichnete „Uhlenkieker“!

Landesjagdverband würdigt Jugendarbeits-Projekt der Möllner Werkstätten des Lebenshilfewerk Kreis Herzogtum Lauenburg gGmbH

Mölln. Seit Jahren engagieren sich die „Uhlenkieker“ unermüdlich, um gehandicapten Menschen die Natur näher zu bringen – nun wurde diese Arbeit von „höherer Stelle“ gewürdigt. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein zeichnete die „Uhlenkieker“ mit dem Hubertuscup 2018 aus, dem Preis für die beste Jugendarbeit. Im Beisein von Ministerpräsident Daniel Günther wurde die Trophäe an Gruppenleiter Roger Stein übergeben.
Roger Stein ist Pädagoge und arbeitet in dieser Funktion in der Tischlerei der Möllner Werkstätten, in denen unter anderem der Bau von Nisthilfen Tradition hat. In seiner Freizeit engagiert er sich als Ausbilder für Jungjäger in der Kreisjägerschaft Herzogtum-Lauenburg – eine ideale Kombination!
Die Anfrage  eines Unternehmens nach dem Bau von Fledermauskästen für eine Ausgleichsmaßnahme bildete im Jahr 2012 den Anlass für die Werkstätten, die Arbeitsgruppe „Uhlenkieker“ einzurichten.   Später kamen Artenschutz-Aufgaben im Hegelehrrevier „Rehkuhle“ hinzu, ein Projekt, welches von der KJS zusammen mit der Stadtforst Mölln 2015 zur Fortbildung der Jungjäger ins Leben gerufen wurde und seitdem betrieben wird.
So können sich die „Uhlenkieker“ über Langeweile nicht beklagen. Fünf behinderte Menschen erledigen unter Steins Regie einen tollen Job. Sie bauen Bruthilfen und Nisthöhlen in den Werkstätten, bringen sie  ins Revier und betreuen und kontrollieren sie im Wochen-Rhythmus: Bei Bedarf werden sie gereinigt und repariert.  Mehr noch: Die „Uhlenkieker“ sind auch dabei, Wildkamera-Aufnahmen auszuwerten, um so das Monitoring des Landes zu unterstützen. Das hat gleich zwei hervorragende Effekte; Die Gruppenmitglieder leisten nicht nur wertvolle Naturschutzarbeit, auf die sie stolz sein können, sondern lernen auch die Natur in ihren Zusammenhängen Stück für Stück besser kennen.
Aber damit immer noch nicht genug: Mittlerweile entstand auch eine Partnerschaft zu einer Schule in Nusse. Schüler und „Uhlenkieker“ arbeiten zusammen, indem sie gemeinsam Nisthilfen und „Insektenhotels“ bauen, sowohl in den Werkstätten als auch in der Schule. Gemeinsam geht es auf Exkursion in die „Rehkuhle“, wo die Menschen mit Behinderungen unter fachlicher Anleitung durch Roger Stein den Schülerinnen und Schülern den  Wald und seine Besonderheiten näher bringen. Hierdurch wird sogar noch ein weiterer Pluspunkt gesetzt, denn behinderte und nicht-behinderte Menschen, lernen sich kennen und teilen gemeinsame Erlebnisse.
Auf Vorschlag von Sebastian Seeliger aus der Kreisjägerschaft wurde dieses Projekt in die Bewerbungsrunde um den „Hubertuscup“ eingebracht – und so wurde es von der Jury herausragend gewürdigt.  Durch die Auszeichnung auf Landesebene strahlen die „Uhlenkieker“-Aktivitäten nun weit über die Region hinaus.
Die Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Andreas-Peter Ehlers und Bernd Karsten sind dementsprechend begeistert und gratulieren den „Uhlenkieker“-Akteuren: „Wir sind alle mächtig stolz auf die Uhlenkieker, Roger Stein und alle anderen Beteiligten! Wir bedanken uns für ihre herausragenden Leistungen und werden die Gruppe unterstützen, wo wir können! Wir hoffen, dass die Auszeichnung Ansporn vielleicht auch für andere ist, solche wichtigen Aktivitäten anzupacken.“


Großer Moment für die „Uhlenkieker“: Preisverleihung des „Hubertuscup“-. Foto: : Marcus Börner/ LJV SH

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Fix was los auf dem Jäger-Flohmarkt in Müssen

Fix was los auf dem Jäger-Flohmarkt

Kunst und Jagd mit Hund – eine spannende Verbindung

Müssen. Gut besucht war einmal mehr der traditionelle Jäger-Flohmarkt in Müssen – die Gäste freuten sich über ein ganz besonderes Rahmenprogramm. Denn es wurde nicht nur an den Ständen der Flohmarktanbieter mit Freude gefeilscht und gekauft und manches Kleinod oder Kleidungsstück wechselte den Besitzer, sondern auch Künstler waren vertreten, deren Werke ins jagdliche Ambiente passten.
So hatte Alexis Haeselich aus Müssen, ein Kunsthandwerker der in Holz arbeitet, unter anderem Füchse, Igel, Wildschweine mitgebracht. Die etablierte Künstlerin Heike Landherr hingegen arbeitet nur in Bronze. Sie stellte Pferde, Hunde, Hirsche – zum Teil sogar in Lebensgröße! – aus. Ekaterina Klick aus Ratzeburg, malt wunderschöne Hunde in Öl und Mechthild Hempel aus Behlendorf steht ihr mit Naturbildern und Hundeportraits in nichts nach. Besonders schön fürs Publikum: Gern nahmen alle Künstler auch Arbeitsaufträge entgegen
Selbstverständlich kamen auch die Vierbeiner ganz groß heraus: Als Vertreter der Jagdhunde wurden die Teckel vom Deutschen Teckelklub, Gruppe Bad Oldesloe vorgestellt. Die Hundebesitzer zeigten den zahlreichen Gästen, dass auch ein Teckel sehr gut erzogen sein kann. Mensch und Hund hatten viel Spaß, als auch Teile der jagdlichen Arbeit gezeigt wurden. Der Verein Deutsch-Drahthaar, Gruppe Hamburg, informierte über die Rasse und veranstaltete eine Zuchtschau. Diese war für die Hunde sehr wichtig, denn ohne eine Bewertung gibt es für die Hunde keine Zuchtzulassung. Die Belohnungen für die Hunde wurden vom Futterhaus Schwarzenbek, Vertriebspatner S. Pramann Hubertusgold, Krüzen, vom Raiffeisenmarkt Müssen und Artschi’s Futterscheune, Schmilau spendiert. .

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine kombinierte Bläsergruppe aus allen drei Bläsergruppen der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg mit einem umfangreichen Programm aus Jagdsignalen und Jägermärschen. Der Hegering 8 war wieder mit seinem Schießstand präsent. Und verhungern und verdursten musste auch niemand: Es gab Wild-Spezialitäten, Kuchen und viel, viel mehr. Fazit: Im nächsten Jahr trifft man sich wieder.
Bildunterschriften:


Vorführung absolviert – dafür gab es für diesen kleinen Kerl erst mal eine Belohnung.


Stimmungsvoll: die Jagdhornbläsergruppe im Einsatz.


Wild Tiere in Holz: die Werke von Alexis Haeselich fanden große Aufmerksamkeit.

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Hegeringschiessen 2018 HR X

Hegeringschießen im Juni 2018

Wieder einmal war es soweit, das traditionelle Hegeringschießen war als Termin angesetzt. Über zehn Jägerinnen und Jäger waren an diesem Nachmittag in Mölln anwesend. Als es dann darum ging den Wanderpokal, in Form einer schönen Scheibe auszuschießen, nahmen noch 8 Schützen teil. Insgesamt mit sehr guten Ergebnissen. Doch der Beste war in diesem Jahr, wie schon so oft, Ulli Lütten aus Geesthacht. Sein Kommentar „ Da wird meine Frau sich aber freuen, wenn ich die Scheibe wieder nach Hause bringe“. Jeder der anwesenden Schützen dachte bestimmt, dass er fleißig über wird um diesen Pokal im nächsten Jahr mit nach Hause zu nehmen. Wir können bespannt sein.


Foto: Ute Olsson-Wollner

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Auszeichnung Uhlenkieker und die KJS Herzogtum Lauenburg

 Die Uhlenkieker und die KJS Herzogtum Lauenburg wurden ausgezeichnet! 


Großer Moment für die „Uhlenkieker“: Preisverleihung des „Hubertuscup“-. Foto: : Marcus Börner/ LJV SH

Sicherlich hat es dem Einen oder Anderen bereits vernommen, beim diesjährigen Landesjägertag am 28.04.2018 in Neumünster wurden Die Uhlenkieker mit dem diesjährigem Hubertuscup, dem Preis für die beste Jugendarbeit ausgezeichnet.
Die Uhlenkieker um Roger Stein stellten sich mit der Arbeit im Lehrrevier dem Wettbewerb im Lande.
KJS Hubertuscup Uhlenkieker

 

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Flavia und Flya auf dem Weg nach Rumänien

Ruhig, ganz ruhig: Wisent-Experte Thomas Hennig (von rechts) sowie die KJS-Vorsitzenden Andreas-Peter Ehlers und Bernd Karsten kümmern sich um eines der betäubten Tiere, bevor es auf Planen Richtung Transportanhänger getragen wird. Fotos: KJS Herzogtum Lauenburg.

Flavia und Flya auf dem Weg nach Rumänien
Zwei Wisent-Kühe der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg verstärken WWF-Naturprojekt

Fredeburg. Insgesamt 19 Wisente werden in den kommenden Wochen aus deutschen Gehegen nach Rumänien gebracht, damit sie dort in den südlichen Karpaten in freier Wildbahn leben können. Bei dem Wiederansiedlungsprojekt der Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) werden auch zwei Tiere aus dem Fredeburger Wisentgehege dabei sein, das von der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg (KJS) gemeinsam mit den Kreisforsten betrieben wird. Die jungen Kühe Flavia und Flya wurden jetzt von den Jägern gemeinsam mit Revierförster Norbert Oldenburg sowie Thomas Hennig, Leiter des Wisentgeheges Springe und Dr. Tierarzt Philipp Kloeve auf die Reise in die neue Heimat geschickt.

Die beiden Tiere, die im Jahr 2016 geboren wurden, sind dabei vom Wisent-Experten Hennig unter tierärztlicher Aufsicht per Druckluftgewehr und Betäubungspfeil ins Schlummern versetzt worden. Die Dosis war so bemessen, dass die Rinder zwar rasch einschliefen, aber kurz nach dem Einladen in einen Tier-Spezialanhänger schon wieder auf den Beinen standen. Die Wisente, die auch als „Europäischer Bison“ bekannt sind, wurden zunächst ins Wisentgehege Springe gebracht, wo sie sich zunächst an weitere Tiere aus anderen Gehegen beispielsweise aus Leipzig und Hessen gewöhnen sollen, bevor es als Herde weiter nach Südost-Europa geht. Thomas Hennig wird sie dabei begleiten und die Auswilderung beobachten.

Putzmunter in Springe: Flavia hat den Transport sichtlich gut überstanden. Foto: Thomas Hennig.

In der Herde von Fredeburg gibt es regelmäßig Nachwuchs, sodass das Fehlen der Umzügler rasch ausgeglichen wird. Die Herde einfach wachsen zu lassen, ist nicht möglich, da insbesondere Inzucht vermieden werden soll aber auch die zur Verfügung stehenden Weideflächen begrenzt sind.

Als einzige Kreisjägerschaft in ganz Deutschland betreibt die KJS Herzogtum-Lauenburg gemeinsam mit einem kommunalen Träger eines von 75 Wisentgehegen, in denen insgesamt rund 600 Tieren leben. Diese Aufgabe übernahmen die Jäger im Jahre 2015 vom Landkreis. Zwischen 10.000 und 12.000 Euro jährlich sowie jede Menge Arbeit investieren die Jäger Jahr für Jahr. Fürs laufende Jahr ist beispielsweise die Renovierung und Erweiterung der Futterstelle geplant. Hinzu kommen Futter- und Tierarztkosten. Mindestens zweimal pro Tag schaut außerdem ein Mitarbeiter nach der aktuell sieben Tiere großen Herde.

Die KJS-Vorsitzenden Andreas-Peter Ehlers und Bernd Karsten erläuterten das Engagement der KJS: „Ein wesentliches Ziel der Jäger ist die Artenvielfalt. Mit unserem Wisentgehege können wir auf eine ganz besondere Weise dazu beitragen. Erfreulich dabei ist, dass hier über den Tellerrand hinaus gedacht und die Zusammenarbeit international organisiert wird. Geburt bei uns – Freiheit in Rumänien: Da schließen wir uns gern dem Motto, Global denken – lokal handeln‘ an.“ Die beiden Vorsitzenden bedanken sich in diesem Zusammenhang bei allen Privat-Spendern und Firmen-Sponsoren, die das Projekt der KJS unterstützen.

Zufrieden: Die Helferinnen und Helfer der KJS freuten sich, dass die Umsiedlung der Wisent-Kühe so gut begonnen hatte.

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Nachwuchs bei den Wisenten in Fredeburg

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Hegering 10: Bericht Hundeausbildung 2017

Brauchbarkeitsprüfung Gehorsam/Schweiß bei der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg und Schweiß- und Begleithundeprüfungen des Teckelklubs 2017

Dieses Jahr wurde wieder sehr erfolgreich die Gehorsams- und Schweißausbildung der Teckel und  anderer Jagdhunderassen im Revier Müssen durchgeführt. Zahlreiche Gespanne drehten auf dem Gelände der alten Ziegelei ihre Runden. Es wurden alle Altersstufen von Hunden und Hundeführern ausgebildet. Ob Jäger oder Nichtjäger, alle gaben sich große Mühe, ihre Hunde zu einem firmen Jagd- oder Begleithund zu formen.

Alle Ausbilder des Teckelklubs freuten sich über die Forschritte, die die Gespanne von Woche zu Woche machten, zeigt es doch, dass es sich immer lohnt den vierbeinigen Begleiter sinnvoll zu beschäftigen. So manche Stunde wurde in der Baumschule verbracht und die Hunde und ihre Führer auf die Brauchbarkeitsprüfung getrimmt.

Thomas Wollner legte unzählige Schweißfährten und so konnten Hunde und Führer  gut vorbereit in die anstehenden Prüfungen gehen. Diese wurden im Revier Hühnerbusch für die Teckelprüfung und im Revier Müssen für die Brauchbarkeitsprüfung durchgeführt.

Bei den Prüfungen haben beide Richtergruppen fair und objektiv gerichtet. Hierfür noch mal vielen Dank. Alle Hunde können nun nach der bestandenen Prüfung jagdlich eingesetzt werden.
Ein besonderer Dank an die Pächter und Leiter der Übungsreviere! Dieses Jahr durften wir wieder im  Revier Hühnerbusch bei Herrn Preuße, im Revier Koberg Forst bei Förster Matthias Schatz und im Revier Müssen bei Familie Olsson-Wollner unsere Fährten legen.  Hoffentlich dürfen wir auch im nächsten Jagdjahr wieder kommen.

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Hegering 8: Aktivitäten Schiesskino und Marktgeschehen in Linau

Aktivitäten Schiesskino und Marktgeschehen in Linau

Am 16.09.2017 haben sich auf Hegeringskosten 16 Mitglieder des Hegerings 8 in Gut Grambow eingefunden und sich kurz vor dem Beginn der Drückjagdsaison mit ihren Jagdwaffen im Schiesskino geübt. Mit jedem Durchgang wurde die Aktion mit der Waffe schneller und die Kugeln fanden ihr tödliches Ziel. Vom schnellen Fuchs bis zum Frischling aus der Rotte waren übliche Geschehnisse in der normalen Drückjagdsituation. Außerdem konnten wir zusätzlich die 100m Bahn für den Kontrollschuss nutzen. Nach dem Schiessen gab es dann noch ein gemeinsames Kaffee und Kuchen, ebenfalls über die Kasse des Hegeringes 8. Geübt mit der Büchse und gesättigt vom Kuchen ging es dann noch ins Jagdgeschäft Grambow. Sicherlich hat der eine oder andere noch etwas gefunden und alsbald trat jeder seine Heimfahrt an.

Am 22.10.2017 stand dann noch das Marktgeschehen von dem Trachten- und Brautmodengeschäft von Fam. Schumacher in Linau an. Mit dem Infomobil trotzten wir dem nassen und kalten Herbsttag und konnten noch so manchen Besucher interessiert ans Infomobil binden. Eine kleine Spende frischte dann unser Hegeringskonto wieder auf und wir freuten uns, einige Besucher wieder einmal für die Jagd begeistert zu haben.

 

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Hegering 8: Leben auf dem Land Gut Basthorst

Leben auf dem Land Gut Basthorst

Im zweiten Septemberwochenende vom 8.09. bis zum 10.09 fand auf dem Gut Basthorst von Baron Ruffin das Event „Leben auf dem Lande“ statt. Viele Aussteller präsentierten dort ihre Kostbarkeiten über Kunstgewerbe, Schmuckdesign, Outdoorbekleidung und viele Leckereien. Der Hegering 8 ist jedes Jahr mit einem Großaufgebot dabei. Mit dem Infomobil der Kreisjägerschaft und dem Luftgewehrstand suchten wir den Kontakt der Öffentlichkeit. Der Schuttledienst brachte Gäste aus Hamburg und Lübeck nach Basthorst und insgesamt waren ca. 3.700 Gäste dort. Viele Gespräche wurden geführt und so manche Frage beantwortet. Themen wie Wildbretverwertung und wo man dieses erwerben kann bis hin zum Thema Wolf, war eigentlich alles dabei. Besonders den Mitgliedern des Hegeringes 8 möchte ich hier meinen Dank aussprechen. Für die wichtige Öffentlichkeitsarbeit wurden hier wertvolle Freizeitstunden geopfert. Auf dem Luftgewehrstand wurden ca. 1.000Schuss auf die Scheibe oder die Kippschweine abgegeben. Besonders passioniert waren einige Frauen, die den Männern zeigten, wie man mehrfach die 10 stanzt und den anwesenden Kindern ein Stauen ins Gesicht zauberten. Mein Dank geht auch an Baron Ruffin, der uns jedes Jahr einen Stand bietet und an die Fa. Siemers&Deutschmann in Mölln, die mit Ihrer Spende das Infomobil untertützt hat.

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Hegering 8: Jägerflohmarkt und Schießaufsicht

Jägerflohmarkt und Schießaufsicht

Am 21.Mai fand im Hegering 10 in Müssen wieder der Jägerflohmarkt statt. Mit großem Aufgebot wurde dort von privaten Jägerhaushalten so manche Kostbarkeit angeboten. Die Hegeringsleiterin Ute Wollner hatte mich schon im Vorfeld gefragt, ob wir nicht mit unserem bekannten Luftgewehrstand mit dabei sein wollten. Klar, schnell war am Vortag das Zelt aufgebaut und wir haben so manchen Jungjäger/in mit der Bockscheibe für die Jagd begeistert. Neben dem Flohmarkt hatten Ute Wollner und ihr Mann Thomas sich wirklich um alles gekümmert. Für ausreichend Grillwurst und Getränke war gesorgt, der Bläserchor untermalt es mit den passenden Melodien und Teckel sowie Deutsch-Drahthaar bekamen eine Zuchtschau geboten. Außerdem spielte das Wetter mit und wir waren alle mit dem Erlebten sehr zufrieden. Kurz darauf war dann der nächste Termin. Wir hatten Schießaufsicht auf dem Schießstand Mölln. Mit vier Jägern aus dem Hegering 8 begleiteten wir die Schützen den ganzen Tag und gaben den Jungjägern, die kurz vor der Prüfung standen, noch ein paar wichtige Verhaltensregeln mit auf den Weg.

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Gelungene Hubertusmesse im Viehhaus Segrahn


Aufgrund der momentanen Sanierung der Gudower St. Marienkirche wurde die diesjährige Hubertusmesse am 29.10.2017 vom Hegering V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg in der Veranstaltungsscheune Viehhaus in Gudow-Segrahn organisiert, was dem Gelingen der Messe jedoch nicht entgegenstand. Rund 250 Besucher machten sich auf den Weg nach Segrahn und wurden nicht enttäuscht.
Nachdem die Jagdhornbläser des Hegeringes V mit dem Signal „Begrüßung“ die Besucher herzlich willkommen hießen, zogen die Hauptakteure des Gottesdienstes, Pastor Jens-Peter Andresen und die Parforcehorngruppe der Jägerschaft Lübeck unter der Leitung von Michael Mull, ein.
Bereits im Grußwort hat es Pastor Andresen hervorragend verstanden, den Bogen von der Jagd zum christlichen Glauben zu schlagen. Seine Predigt, die er auf besonderen Wunsch des Hegeringvorstands auf Plattdeutsch abhielt, war sehr eindrucksvoll und hat viele tief bewegt.
Die Parforcehornbläser der Jägerschaft Lübeck boten einmal wieder eine beeindruckende musikalische Leistung, welche durch die hervorragende Akustik des Veranstaltungsortes optimal unterstützt wurde.
Das anschließende gemütliche Beisammensein mit Schmalzbrot und Getränken wurde sehr gut angenommen und bot Gelegenheit für Gespräche zwischen Jägern, Musikern und Gästen. Gegen 19:30 Uhr klang die Veranstaltung aus mit dem Jagdsignal „Auf Wiedersehen“, welches die Jagdhornbläsergruppe des Hegering V gemeinsam mit einigen Akteuren der Parforcehorngruppe zum Besten gab.
Ein besonderer Dank gilt neben der Parforcehorngruppe aus Lübeck Ilsabe und Detlev Werner von Bülow, welche die Veranstaltungsscheune Viehhaus in Segrahn zur Verfügung stellten, sowie allen helfenden Händen, die zu dem guten Gelingen der Messe beigetragen haben.
Bei der Kollekte am Ausgang kamen 554 € zusammen, die für die Erneuerung der Elektrik in der Gudower Kirche bestimmt wurden.

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Damenjagd 2017, im Hegering 10

Die Hegeringleiterin, Ute Olsson-Wollner hatte am 10. September 17 zu einer Damenjagd ins Revier eingeladen. Schon am Nachmittag trafen 5 Damen zu Kaffee und Kuchen bei der Hegeringleiterin ein und es entstand sofort eine angeregte Unterhaltung rund um die Jagd. Als es dann Zeit wurde für den Ansitz wurden die wichtigen rechtlichen Formalitäten erledigt und das freigegebene Wild bekannt gegeben. Es war ein Ansitzwetter wie es besser nicht sein konnte und man blieb bis zum letzten Büchsenlicht auf den Hochsitzen. Es waren einige Schüsse gefallen und alle kamen ganz gespannt auf den Hof der Hegeringleiterin zurück und die Strecke konnte sich sehen lassen. Natürlich wurde über den reichlichen Anblick berichtet und auch darüber wie das Wild zur Strecke kam. Ein Erinnerungsfoto durfte natürlich nicht fehlten. Anschließend saßen die Damen noch bei leckerer Suppe zusammen und man verabredete sich schon zur Gänsejagd in einem anderen Revier und eines war am Ende des Abends sicher, wir wiederholen diese Damenjagd auf jeden Fall im nächsten Jahr.

Ute Olsson-Wollner
Hegering X

Damenjagd_HR10

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Naturerlebnistag Uhlenkolk am 10.September 2017

6000 Besucher kamen anlässlich des Naturerlebnistages am Uhlenkolk vom 10.September 2017 

6000 begeisterte und gut gelaunte Besucher kamen bei schönstem „Indian Sommerwetter“ zum Naturerlebnistag zum Uhlenkolk in Mölln.
Dieser Tag wird den vielen kleinen und großen Besuchern lebhaft in spannender Erinnerung bleiben. Die Vielfalt an naturbezogenen Themen aller Aussteller war überwältigend.
Die Schönheiten unserer Natur wurden eindrucksvoll den vielen interessierten Familien und Einzelpersonen durch das von der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg initiierte „Infomobil“ vermittelt.
Die Tierpräparate, in erstklassiger Ausarbeitung und liebevoller Kleinarbeit zielorientiert ausgestellt, zogen die unzähligen Besucher wie ein Magnet an. Die Fragen der Kinder und der Erwachsenen zu den ausgestellten Exponaten überschlugen sich zeitweise, wurden aber durch fachkundige Jäger, die sich ehrenamtlich für den Erfolg dieser Aktion eingesetzt haben, in gelassener und freundlicher Kompetenz erläutert. Dieser Regelkreis aus interessanten Fragen und kompetenten Antworten bildet Vertrauen im Wechselspiel zwischen Öffentlichkeit, Natur und Jägerschaft.
Erfolgsfördernd war auch die Anordnung anderer Aktivitäten rund ums Infomobil. So rahmten die Hornbläser, die Abteilung der Hundeausbildung mit all ihren verschiedenen Rassen in besonderer Weise ein.

Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg

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Reparatur des Wisentwintergatters

Reparatur des Wisentwintergatters

Als Betreiber des Wisentgeheges muss die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Kreisforst für den ordnungsgemäßen Zustand Sorge tragen. Da die Tiere in den Wintermonaten in ein kleineres Gatter umziehen müssen, wo die Versorgung mit Futter und Wasser, sowie die Kontrolle des Allgemeinzustandes einfacher und sicherer ist, stand die notwendige Instandsetzung des Wisent-Wintergatters an. Das ist gerade jetzt besonders wichtig, da in den letzten Tagen ein kleines Wisentkalb zur Welt gekommen ist. Für diesen Arbeitseinsatz, der in erster Linie die Einzäunung betraf, konnte Willi Marks (Ansprechpartner Wisentgehege) dreizehn Mitglieder der Kreisjägerschaft gewinnen, die ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellten. Diese Zaunreparatur erfolgte mit Naturmaterialien (Holz), die von der Kreisforst kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden, in reiner Handarbeit. Per Hand wurden in schweißtreibender Arbeit Löcher von mindestens achtzig Zentimeter Tiefe ausgehoben, neue Pfosten aus langlebigem Eichenholz eingesetzt und mit dem bestehenden Zaun verbunden. Nach wenigen Stunden hatten die fleißigen Helfer diese Aufgabe bewältigt und konnten nach der anstrengenden Arbeit bei einem deftigen Grill-Picknick neue Kräfte schöpfen. Einen besonderen Dank gilt Christoph Becker, der seinen Trecker zur Unterstützung zur Verfügung gestellt hat.

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Reinigung des Pinnsees

Reinigung des Pinnsees von SPERRMÜLL mit Tauchern am 16.9.17

Im Rahmen der Revierpflege des Stadtwaldes in Mölln und gleichzeitig das Lehrrevier der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg, engagiert sich das Stadtforstamt unter der Schirmherrschaft von Herrn Förster Jörg Thun und der Kreisjägerschaft Herzogtum-Lauenburg, unter der Leitung von Herrn Bernd Karsten und Herrn Andreas Peter Ehlers mit der Unterstützung von Herrn Sebastian Seeliger, nicht nur für den Erhalt der Sauberkeit des Stadtwaldes und des angrenzendes Kreisforstes, sondern sind sogar unter Wasser aktiv und machen auch vor dem Grund des schönen Pinnsees nicht halt.
Deshalb werden die erfahren Taucher der Kreisjägerschaft Herzogtum – Lauenburg, UWE BAKOSCH mit seinem Sohn LUKAS, am 16.09.2017, ab 07:00 morgens bis ca. 14:00 Uhr den Pinnsees systematisch nach Sperrmüll auf dem Grund des Sees absuchen. Die Erfahrung aus den Tauchgängen anderer Seen hat gezeigt, dass auch viele große Gegenstände wie Motorräder, Einkaufswagen, Fahrräder, diverse Behälter in allen erdenklichen Größen auf dem Grund gefunden werden können.
Deshalb ist es notwendig, dass sich das Taucherteam im See mit dem Landteam bei der Bergung ergänzt.
Sicherheit ist das Gebot dieser Aktion und deshalb werden die Tauchausrüstungen vor dem Tauchgang nicht nur genauestens überprüft, sondern es werden spezielle Ausrüstungsgegenstände für Süßwassertauchgänge verwendet, die eine mögliche Vereisung des Atemreglers bei niedrigen Grundtemperaturen ausschließen. Tauchcomputer stellen sicher, dass die Unterwasserarbeiten in Bezug auf Tauchtiefe und Dauer immer im Rahmen eines sicheren und effektiven Ablaufes gewährleistet sind. Allein das Aufrüsten vor dem Tauchgang ist immer ein spannendes Ereignis derjenigen, die mit der Taucherei nicht vertraut sind.

Wenn die Taucher in die Tiefen des Sees abgleiten, ist von Land aus genauestens zu sehen, wo sich die Taucher aufhalten. Eine am Band mitgeführte Signalboje zeigt immer den Standort der Taucher an. Zunächst wird die Topographie des Seebodens nach Sperrmüll abgetaucht.

Eine plötzlich feststehend aufschwimmende Ballonmarkierung signalisiert einen Fundort von Schrott am Grunde des Sees. Dieser Ballon verbleibt ortstreu, und ist durch ein Seil mit dem Grundobjekt verbunden, wobei die Signalboje der Taucher weiter durch das Gewässer wandert und darauf hindeutet, dass die Grundsuche der Taucher fortgesetzt wird. Im Laufe dieses Tauchganges werden auf die gleiche Art diverse Fundorte markiert und so kann es sein, dass der See mit diversen Ballons gespickt wird.

Ist dieser Vorgang in Summe abgeschlossen, werden die Taucher diesen ersten Tauchgang beenden und sich an Land mit einem Tee aufwärmen und die erste Tauchpause einpflegen.
Diese Tauchpause hat nicht nur den Sinn des Aufwärmens, sondern soll auch genutzt werden, damit die aufgewühlten Sedimente sich setzten können, damit die Unterwassersicht möglichst klar bleibt.

Der 2. Tauchgang wird nun genutzt, um Schritt für Schritt, Ballon für Ballon, jeweils ein Zugseil am Unterwasserobjekt zu befestigen, damit das Landteam den Sperrmüll mit vereinter Muskelkraft am Zugseil Bergen kann.

Wie bei allen Dingen im Leben, macht eine Gemeinschaftsleistung immer am meisten Freude.

Bernd Karsten
Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg

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Waldspaziergang 2017 Hegering V

Die Jäger des Hegerings V der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg hatten am 23. Juli 2017 wieder zu einem „Jagdlichen Spaziergang für Jedermann“ eingeladen, um interessierten Bürgern die heimische Tier- und Pflanzenwelt sowie das Thema Jagd näher zu bringen.

In diesem Jahr führte der Spaziergang durch das Jagdrevier von Anne Pohlandt in Langenlehsten.

HR5_2017_Bericht_Waldspazierhang

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