Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

"Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt." beschreibt Jens Plücker - Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)

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Das Horn ist Instrument des Jahres 2015

JagdhornAm 07. Januar 2015 wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein das Horn als Instrument des Jahres 2015 bekannt gegeben.

"Das Horn ist die Verbindung zwischen allen Instrumenten im Orchester. Mit seinem Tonumfang von fast 4 1/2 Oktaven […und der] einzigartigen Fülle an Obertönen passt es auch klanglich in jede Farbe, die ein Orchester hervorbringt." beschreibt Jens Plücker - Schirmherr für das Hornjahr.

Bekannte Vertreter sind das Fürst-Pless-Horn, das Parforce-Horn und das Waldhorn. Die Ursprünge des Jagdhorns lassen sich in Frankreich finden. Dieses Instrument wurde ausschließlich zur Signalübertragung genutzt. Bis heute haben sich klassische Signale wie „Begrüßung“, „Aufbruch zur Jagd“ und die verschiedenen Totsignale zur Ehrung des erlegten Wildes bei traditionsbewussten Bewegungsjagden durchgesetzt.

Daneben wird das Horn mit Ventilen auch in konzertanten Aufführungen in Bläsercorps oder in Jagdhornvereinen verwendet.

Wichtig zu wissen ist, dass der Jagdschein keine Voraussetzung für das Erlernen dieses Instruments ist. Die Kreisjägerschaften und der Landesjagdverband Schleswig-Holstein geben aktuelle Probezeiten, Fortbildungsseminare, Hubertusmessen und Wettbewerbe auf ihren Internetseiten bekannt. Darüber hinaus können in vielen Übungsgruppen Leihhörner erworben werden.

Wer nun Lust bekommen hat das anfänglich laute und störrische Instrument zu erlernen, kann sich gern an den Landesjagdverband Schleswig-Holstein oder direkt an die Kreisjagdverbände wenden.

www.ljv-sh.de (Jagdhornbläser)

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Jubiläumskonzert

Plakat Segeberg 2015

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Neue Messe – outdoor 2015 jagd, fisch & natur in Neumünster

Die Idee reifte gründlich – im April steht nun die Premiere an: Vom 17. – 19. April wird in den Holstenhallen Neumünster die erste outdoor jagd, fisch & natur stattfinden, eine neue Messe für Norddeutschland und das südliche Dänemark. Entstanden ist das Projekt, dass in sechs Holstenhallen mit 13.000 Quadratmetern und einem Vorführgelände  von 8000 Quadratmetern stattfinden wird, aus der gemeinsamen Initiative des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein, des Landessportfischerverbandes Schleswig-Holstein und Danmarks Jaegerforbund.


Verknüpft werden die zentralen Themen Jagd und Sportfischerei mit Zubehör, Informationsveranstaltungen, Reisen und dem Thema Hund. Im Rahmen der outdoor 2015 jagd, fisch & natur findet zudem der Landesjägertag statt, aber auch Praxisvorführungen in der offenen Showküche, Praxis zum Fliegenfischen und zum Castingsport. Tontaubenschießen bietet der dänische Jagdverband an und es sind Übungsflächen für die Handhabung von Angelruten und –geräten vorhanden. Auf eigenen Flächen finden Aktionen und Vorführungen für geländegängige Fahrzeuge statt.


Ausgesprochen vielfältig ist auch das Vortragsprogramm mit namhaften Referenten. Die Informationsreihe reicht von der professionellen Nachsuche über Seehunde in Schleswig-Holstein bis zur effektiven Bejagung von Wildgänsen.


Damit kann der Norden Deutschlands erstens mit einem großen Messeprojekt an einem gut eingeführten Standort in Neumünster glänzen und bringt zudem erstmals eine Messe „grenzübergreifend“ ins Laufen. „Wir schaffen damit eine Plattform, die wir brauchen und die allen naturinteressierten Menschen, Jägern und Anglern etwas bietet: Informationsaustusch, neue und altbewährte Produkte, sowie die Möglichkeit zum Ausprobieren. Diese Messe wir ein Erlebnis sein,“ sind sich Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes, und Peter Heldt, Präsident des Landessportfischerverbandes, einig. Drei Tage kompakt, informativ und übersichtlich – so wird die outdoor 2015 jagd, fisch & natur.

https://www.facebook.com/outdoor.jagd.fisch.natur?fref=ts

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Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 20.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag  23.05.2015  1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. - 11. 2015 Landesparcour  Flinte


Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.

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Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag  23.05.2015  1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. - 11. 2015 Landesparcour  Flinte


Die endgültigen Termine, Ausschreibungen und Anmeldungen werden zeitnah unter Veranstaltungen veröffentlicht.

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Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag  23.05.2015  1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. - 11. 2015 Landesparcour  Flinte


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Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
Samstag  23.05.2015  1. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 29.+30.05.2015 Landesparcour Mannschaften
Samstag 20.06.2015 Junioren Landesmeisterschaft
Samstag 27.06.2015 Landesnadelschiessen
Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. - 11. 2015 Landesparcour  Flinte


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Terminplanung (vorläufig)

Freitag 06.02.2015 16.00 Uhr Treffen der Schießstandbetreiber
Freitag 27.02.2015 16.00 Uhr Tagung der Schießobleute ( wurde vom 20.2. verschoben)
Samstag 09.05.2015 Warming up Schießen
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Samstag 04.07.2015  2. Qualli zur Bundesmeisterschaft
Freitag + Samstag 17.+18.07.2015 Landesmeisterschaft
Samstag  19.09.2015 UJ Schießen
Samstag  26.09.2015 Landesparcour Büchse
09. - 11. 2015 Landesparcour  Flinte


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Nord – Westdeutsches Vergleichsschießen

Das diesjährige Nord - Westdeutsches Vergleichsschießen fand am letzten Wochenende auf dem Schießstand Waakhausen statt. Die Schützinnen und Schützen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein waren wieder einmal erfolgreich und haben mit guten bis sehr guten Leistungen tolle Erfolge erzielt.

Die kompletten Ergebnisse könnt ihr online unter www.jagdl-schiessen.de einsehen.

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Nord – Westdeutsches Vergleichsschießen

Das diesjährige Nord - Westdeutsches Vergleichsschießen fand am letzten Wochenende auf dem Schießstand Waakhausen statt. Die Schützinnen und Schützen des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein waren wieder einmal erfolgreich und haben mit guten bis sehr guten Leistungen tolle Erfolge erzielt.

Die kopletten Ergebnisse könnt ihr online unter www.jagdl-schiessen.de einsehen.

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KJS Stormarn: Das Infomobil in der Grundschule Neuschönningstedt

InfomobilAm Sonnabend, dem 12.04.2014, war die Kreisjägerschaft Stormarn mit ihrem Infomobil am Tag der offenen Tür an der Gertrud-Lege-Schule vertreten. Dort konnten dann von 13 bis 16 Uhr Schüler und Eltern ihre vielen Fragen zu den gezeigten Präparaten stellen. Sie kämpften sich durch ein Quiz, indem sie Bälge den richtigen Tieren zuordneten und bewiesen ihr Wissen. Unter den Kleinen gab es sogar richtige Experten.

Das Infomobil wurde von den Jungjägern Philip Niedballa und Rasmus Behrendt sowie Jugendobfrau Julia Beckmann betreut. Vielen Dank für die Unterstützung! Weitere Termine in Schulen stehen an. Sollten auch Sie Interesse  haben oder Interessenten in Schulen und Kindergärten kennen, kontaktieren Sie uns gerne.

Julia Beckmann
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KJS Neumünster: Starke Ameisen und flinke Frischlinge

Schlaufüchse FrischlingeDie älteren Schlaufüchse, die Jugendlichen der Kreisjägerschaft Neumünster, hatten sich zusammen mit ihren Eltern am Gründonnerstag (17.04.2014) auf den Weg in den Erlebniswald Trappenkamp gemacht. Die insgesamt 23 Personen große Gruppe wurde von der Waldpädagogin Britta Gehlhaar und ihrer Alpenländischen Dachsbracke in Empfang genommen und von Britta Gehhaar fachkundig durch den Park geführt.

Gleich bei der Begrüßung lernten die Kinder und Erwachsenen etwas über die Aufgabe der Dachsbracke, der als Hund einen Beruf ausübt. Als Schweißhund wird er regelmäßig von der Jägerin Britta Gehlhaar für Nachsuchen auf krankes oder verletztes Wild eingesetzt.

„Die Fichte sticht, die Tanne nicht“. Mit diesem Merkspruch endete an der ersten Station des Rundganges die praktische Demonstration der Unterschiede von Fichte und Tanne. Gleich neben den Nadelbäumen befindet sich ein großer Armeisenhaufen. Das emsige Treiben der fleißigen Ameisen konnte gut beobachtet werden. Britta Gehlhaar geklärte sehr anschaulich und lebhaft das Leben in einem Ameisenvolk. Nun wissen wir, dass die Königin der Waldameise bis zu 25 Jahre alt wird und die Ameise das Zwanzigfache ihres Körpergewichtes tragen kann. Damit ist sie das stärkste Lebewesen auf der Erde. Die Vorstellung, dass jedes Kind problemlos zwei ausgewachsene Kühe tragen könnte, wenn es so stark wie eine Ameise wäre, beeindruckte schon. So mancher Teilnehmer dürfte sich in diesem Augenblick gewünscht haben, über die Kraft einer Ameise zu verfügen.

Nun ging es endlich zu den Frischlingen im Wildschweingehege. Wir hatten Glück und kamen gerade zur Fütterung. Dutzende Frischlinge wuselten um die Bachen herum. Es war ein tolles Treiben. Immer mehr Bachen kamen mit ihrem Nachwuchs zur Fütterung. Wir trafen bei den Wildschweinen Herrn Zickermann an, die im Erlebniswald Trappenkamp für die Betreuung der Schwarzkittel zuständig ist. So erhielten wir gleich aus erster Hand umfassende Informationen über die Wildschweine.  

Nach diesem sehr lehrreichen und kurzweiligen Rundgang stärkte sich die Gruppe bei einem gemeinsamen Picknick.

Ingbert Tornquist
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Weiterer Wolfsnachweis im Kreis Dithmarschen

wolfEin weiterer Wolf ist in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Wie das Umweltministerium in Schleswig-Holstein heute (23. Juni 2014) mitteilte, wurden am 20. Mai zwei gerissene Schafe nahe Büsum im Kreis Dithmarschen aufgefunden. Mit den entnommenen Genetikproben wurde ein Wolf als Verursacher nachgewiesen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Tier keinem Rudel zuzuordnen.
 
Das genetische Profil zeigt jedoch einen sehr hohen Verwandtschaftsgrad mit einigen deutschen Rudeln. Daher ist davon auszugehen, dass das Tier aus Deutschland stammt. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, aus welchem Rudel es kommt.
 
Das Wolfsmanagement des Landes bewährt sich. Seit 2012 ist dies nunmehr der 9. Nachweis in Schleswig-Holstein. Ob sich Wölfe dauerhaft in Schleswig-Holstein aufhalten, steht bisher noch nicht fest.
 
Wölfe haben eine angeborene Scheu vor dem Menschen. Spaziergänger und spielende Kindern sind daher nicht gefährdet. Wölfe ernähren sich vornehmlich von Wildtieren, wie wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen haben. Tierhalter von Schafen und Ziegen sollten daher versuchen, ihre Tiere angemessen zu schützen. Dies sollte generell gelten – bisher durchgeführte Genetikproben an gerissenen Schafen haben immer gezeigt, dass Hunde in Weideflächen eingebrochen waren und die Tiere tödlich verletzt hatten.
 
Ehrenamtliche arbeitende Wolfsbetreuer des Landes beraten Tierhalter und Tierhalterinnen. Die Koordinierung übernimmt das vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume beauftragte Wolfsinfozentrum Eekholt unter Tel.: 01746330335.Für Fragen oder Wolfshinweise gibt es eine spezielle Hotline – Informationen gibt es unter www.wolfsbetreuer.de


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Tag des Hundes 2014

Parson Russel TerrierDer 1. Juni 2014 ist unseren treuen Vierbeinern gewidmet. Hunde spielen in unserer Gesellschaft eine besondere Rolle. Entstehung und Werdegang des Hundewesens sind untrennbar mit dem Menschen und der Entwicklung der Jagd verbunden. Als Haustier und als jagdlicher Helfer des Menschen hat sich der Hund in fast allen Erdteilen zeitgleich entwickelt. Bereits 4400 bis 4000 v. Christi stand der Hund im Orient im Dienst des Menschen. Nützlich war dem Menschen der Geruchssinn des Hundes beim Aufspüren von Wildtieren und deren Verfolgung auf Fährten und Spuren, aber auch die Bereitschaft, den Menschen gegen wehrhafte Wildtiere zu verteidigen.

Im Laufe der Geschichte verbesserte der Mensch seine Jagdmethoden, was gleichzeitig zu einer Spezialisierung der verschiedenen Hundetypen führte. Über Jahrhunderte hinweg haben wir, wie kaum ein anderes Lebewesen, durch Züchtungen einer Vielzahl von Variationen den Ansprüchen seiner Halter, dem Menschen, angepasst.

Viele unserer Hunderasse, die heute in den Städten und Dörfern gehalten werden, wie Cockerspaniel, Beagle, Golden Retriever, Labrador, Russel Terrier und Dackel sind eigentlich Jagdhunde.

Diese große Vielfalt der Hunderassen ist für die Gesellschaft ebenso beeindruckend, wie die rassespezifischen Haltungsvoraussetzungen und unzähligen Einsatzgebiete. Hunde übernehmen als Familien- oder Wachhund, als Diensthund bei der Polizei oder beim Zoll, als Therapie- oder Blindenhund oder die wichtigen Aufgaben als Hüte-, Rettungs- und auch als brauchbarer Jagdhund für die Menschen tagtäglich in allen Lebensbereichen wertvolle, unverzichtbare Aufgaben.

Vor mehr als 110 Jahren begann in Deutschland die Rein- und Leistungszucht für die heute anerkannten Jagdhunderassen. Parallel hierzu entwickelte sich das bis in die heutige Zeit anerkannte und in der Welt einmalige jagdliche Prüfungssystem unter der Federführung des Jagdgebrauchshundverband e.V. (JGHV). Der JGHV ist die Dachorganisation des deutschen Jagdhundewesens.

Ende des 19.Jahrhunderts wurde begonnen, nach dem Grundsatz "Durch Leistung zum Typ" zu züchten und auf jagdlichen Prüfungen die Jagdhunde vorzustellen. Die Prüfungsergebnisse werden bis heute zentral erfasst und an die Zuchtvereine weitergeleitet. Dieses züchterische Ziel hat bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Der Einsatz von geprüften Jagdgebrauchshunden mit anerkanntem Abstammungsnachweis aus leistungsbezogener Zucht, ist für eine jagdethisch anspruchsvolle Jagdausübung, unverzichtbar.

Züchter und Jagdhundeführer stellen sicher, dass junge Jagdgebrauchshunde entsprechend ihrer jagdlichen Zweckbestimmung und den gesetzlichen Vorgaben ausgebildet, geprüft und eingesetzt werden.

Das Jagdgebrauchshundewesen in Schleswig-Holstein besitzt nicht nur im eigenen Bundesland, sondern auch in der bundesdeutschen Jagdkynologie – die Lehre von Zucht, Dressur und Krankheiten – eine besonders hervorgehobene Stellung. Die in Schleswig-Holstein ansässigen Zucht- und Prüfungsvereine sind im JGHV organisiert und stellen bundesweit die mitgliederstärksten Landesgruppen innerhalb ihrer Jagdgebrauchshunde-Zuchtvereine.

Die Ausbildung von Jagdgebrauchshunden erfordert von einem Jagdhundeführer ein großes Einfühlungsvermögen, Geduld und eine konsequente Ausbildungsprogression entsprechend der jagdlichen Zweckbestimmung seines Jagdhundes. Das bedeutet, durch die Ausbildung werden die unterschiedlichen Jagdhunderassen auf die verschiedenen Jagdarten eingestellt. Um dieses hohe Ziel erreichen zu können, nimmt in der Regel die Ausbildung bis zu drei Jahre in Anspruch. Das bedeutet aber auch, dass ein Jagdhundeführer viel Zeit und Kosten für die Ausbildung und Prüfungen aufbringen muss.

Darüber hinaus muss ein Jagdgebrauchshund in Schleswig-Holstein seine jagdliche Brauchbarkeit offiziell nachweisen. Dieser Nachweis wird durch eine in Schleswig-Holstein geltende „Brauchbarkeitsprüfung“ erbracht, in welcher ein Jagdgebrauchshund seine jagdliche Eignung erbringen muss.

Um den unterschiedlichen jagdlichen Anforderungen gerecht zu werden, stellt der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. über seine Kreisjägerschaften die fachkundige Ausbildung der Vorsteh-, Stöber-, Schweiß-, Erd- und Apportierhunde sicher, damit sie später auf den unterschiedlichen Jagden in Schleswig-Holstein erfolgreich eingesetzt werden können. Die Zucht- und Prüfungsvereine in Schleswig-Holstein prüfen jährlich nahezu 500 Jagdhunde.

Eine negative Entwicklung ist allerdings zu beobachten, nämlich die Zunahme der Anschaffungen und deren jagdlicher Einsatz von Jagdhunden ohne anerkannten Abstammungsnachweis. Gegen eine Anschaffung von Jagdgebrauchshunden „unbekannter Herkunft“, d. h. ohne anerkannten Abstammungsnachweis“ sprechen eine Reihe triftiger Gründe.

Unbeantwortet bleiben dann die Fragen, wie:

  • Für welche jagdliche Zweckbestimmung wurde dieser Jagdhund leistungsbezogen gezüchtet?
  • Stehen über die Elterntiere umfassende Informationen hinsichtlich Gesundheit und jagdlicher Leistung überhaupt zur Verfügung?
  • Nach welchen anlagen- und leistungsbezogenen Kriterien wurde er gezüchtet?
  • Wurde dieser Jagdhund nur aus kommerziellen Gründen gezüchtet?

Allein aus vorgenannt beschriebenen Gründen, ist für einen potentiellen Käufer erkennbar, dass neben der züchterischen Herkunft eines Jagdgebrauchshundes auch verbindlich sichergestellt ist, dass der Jagdhund aus einer kontrollierten jagdlichen Leistungszucht eines anerkannten Zuchtvereins des JGHV stammt.

Weitere Informationen zu dem Jagdgebrauchshunden:  

 
Landesobfrau für das Jagdgebrauchshundewesen
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Umgang mit „Haus- und Automardern“

Steinmarder

Als Kulturfolger haben insbesondere Steinmarder sich in fast allen Ortschaften und Großstädten als feste Mitbewohner etabliert. Die Marder finden in Dachböden, Scheunen und Schuppen optimal Unterschlupf. Durch ein breites Nahrungsspektrum sind die Marder in der Lage sich in unserem Umfeld ohne Probleme zu ernähren. Ein Steinmarder muss um in Feld und Wald Nahrung zu finden viel weitere Strecken zurücklegen, als in befriedeten Bezirken.

Die Anwesenheit der Marder sorgt insbesondere auf Dachböden oder in Reetdächern für teilweise hohe finanzielle Schäden. Für die Betroffenen Mieter oder Hausbesitzer ist aber hauptsächlich die Lärm- und Geruchsbelästigung ein großes Problem.

Ein anderes Problem sind die Schäden an PKWs durch im Motorraum randalierende Marder, welche oft durch Revierstreitigkeiten ausgelöst werden, wenn man mit seinem Auto in das Revier eines anderen Marders gefahren ist und dieser seinen Geruch im Motorraum hinterlassen hat, kann das zu Hause problematisch werden. Um diese Probleme mit Steinmardern zu verhindern gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten das Problem zu beheben.

Die vermeintlich einfachste Möglichkeit den Marder mit der Falle zu fangen und ihn im „Wald“ wieder auszusetzten ist praktisch und rechtlich problematisch.

Wenn ich nämlich eine Falle aufstellen möchte, muss diese durch den Landesjagdverband registriert werden und ich muss einen anerkannten Fangjagdlehregang besucht haben. Wenn ich einen Marder gefangen habe, darf ich diesen auch nicht an einer anderen Stelle freilassen, weil das Aussetzen von Tieren verboten ist. Wenn ich den gefangenen Marder töten möchte (ausschließlich in der Jagdzeit vom 16.10. – 28.02.) muss ich außerdem im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein.

Die Hauptprobleme treten im Frühjahr und Sommer außerhalb der Jagdzeit – während der Jungenaufzucht auf und können deshalb mit der Falle nicht gelöst werden. Um den „Hausmarder“ loszuwerden kann man egal ob auf dem Dachboden oder im Auto auf Duftwässerchen, Menschen oder Hundehaare verzichten, weil diese gegen die anpassungsfähigen Marder maximal kurzfristig helfen. Teilweise konnten Erfolge mit Ultraschall Geräten erreicht werden, aber hundertprozentigen Schutz kann man nicht erwarten.

Der sicherste Weg ist es alle möglichen Zugänge zum Dach zu versperren. Man muss dabei bedenken, dass die Marder sehr gute Kletterer sind. Es hat sich auch bewährt oberhalb der Fenster eine an ein Weidezaungerät angeschlossene Elektrolitze um das Haus ziehen zu lassen um dem Marder den Zugang zu verwehren. Für den Schutz von Fahrzeugen kann man ein engmaschiges Drahtgeflecht auf einem Holzrahmen unter dem Wagen platzieren. Bei einigen Fahrzeugtypen ist es auch möglich den Motorraum Mardersicher verschließen zu lassen.

 

Chr. von Dollen

 

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Landesparcoursschießen

Ergebnisse des Mannschaftsschießens

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Landesbläserwettbewerb 2014

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Jäger müssen auf bleifrei umsatteln: Landtag verabschiedet Jagdgesetz

Schleswig-Holsteins Jäger müssen ab April kommenden Jahres ihre bleihaltige Munition entsorgen. Für die Jagd ist dann nur bleifreie Munition zugelassen. Das ist der Kernpunkt des neuen Landes-Jagdgesetzes, das die Regierungskoalition mit ihrer Mehrheit in namentlicher Abstimmung beschloss. Während die Koalition eine gesundheitliche Gefahr bei dem Genuss des mit Bleimunition geschossen Wilds sehen, übte die Opposition harsche Kritik: Die Regelung sei ein "Schnellschuss" und der Tierschutz bleibe auf der Strecke.

Redner von CDU, FDP und Piraten führten an, dass bleifreie Munition nicht die gleiche Tötungswirkung wie bleihaltige Geschosse habe, Tiere müssten länger leiden. "Durch ein anderes Abprall-Verhalten gefährdet sie außerdem in der Nähe stehende Menschen", ergänzte Hauke Göttsch (CDU). Oliver Kumbartzky (FDP) hielt der Koalition "rein ideologische Gründe" vor: "Sie machen damit Tierquälerei zum Gesetz."

Minister Habeck: Es kommt vor allem darauf an, wie gut man schießt und trifft.

Für Marlies Fritzen (Grüne) liegt "der Hase an ganz anderer Stelle im Pfeffer". Die deutsche Munitionsindustrie habe die Entwicklung verschlafen. "Es gibt noch keinen hiesigen Markt für bleifreie Munition, deshalb wollen Sie noch warten", hielt sie der Opposition vor. Wissenschaftliche Untersuchungen hätten gezeigt, dass sich Blei beim Verzehr von Wild im menschlichen Körper ansammelt. Das sei besonders für Kinder und Schwangere eine Gesundheitsgefahr, so Fritzen.

"Jagd"-Minister Robert Habeck (Grüne) führte zwei weitere Punkte für die bleifreie Jagd an. Untersuchungen hätten gezeigt, dass es bei der schnellen Tötung eines Tieres nicht auf die Munition, sondern darauf ankäme, wie gut man schießt und trifft. Und: In den Landesforsten werde bereits seit zwei Jahren mit bleifreier Munition gejagt. Habeck: "Meine Mitarbeiter dort haben mir versichert, dass es bisher damit keine Komplikationen gab".

http://www.landtag.ltsh.de/plenumonline/mai2014/texte/02_jagdgesetz.htm

 

 

Deatiel zum Vorgang hier! 

 

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Die Jagd in Schleswig-Holstein in Gefahr!

Mit der Mehrheit von einer Stimme versucht die rot-grüne Landesregierung eine Novellierung des Landesjagdgesetzes durchzuführen und hier insbesondere die bleihaltige Büchsenmunition zu verbieten.

Und dies, obwohl der Landesregierung sehr deutlich gemacht wurde, dass die Verwendung der bleihaltigen Munition weder eine Gefährdung im Verbraucherschutz noch im Artenschutz (Seeadler) darstellt.

Darüber hinaus ist letztlich nicht geklärt, ob nicht durch die alleinige Verwendung bleifreier Munition Mensch (Abprallverhalten) und Tier (Tötungswirkung) zusätzlich gefährdet werden.

Dies ist nach der Jagd- und Schonzeitverordnung für die Jägerinnen und Jäger ein weiterer Nachweis, dass die Landesregierung ohne Begründung und ohne gesicherte Erkenntnis weiter bemüht ist, grundsätzlich die Jagd einzuschränken.

Die Jagd dient dem Allgemeinwohl und die Leistungen der Jagd im Artenschutz und in der Gesellschaft sind unbestritten. Durch die grund- und sinnlosen Einschränkungen der Jagd wird den Jägerinnen und Jägern ihre Handlungsfreiheit genommen und damit dem Allgemeinwohl, dem Artenschutz und der Vielfalt der Natur in Schleswig-Holstein ein Bärendienst erwiesen.

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein fordert alle Parteien in Schleswig-Holstein auf, zu wissensbasierten Entscheidungen zurückzukehren und diese Regelungen umgehend zu korrigieren.

 

Aktueller Stand zum Vorgang hier! 

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