Kugelparcourspreisschießen im SSZ Kasseedorf am 12.10.2013

Nachdem jetzt der moderne Schießstand Kasseedorf fertig gestellt ist, können auch anspruchsvolle Wettkämpfe ausgetragen werden. Als ein großes Event für dieses Jahr wird vor der Drückjagdsaison ein Kugelparcoursschießen ausgerichtet.

Der Durchgang umfasst 9 Disziplinen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Es werden geschossen:

  • Drei Disziplinen auf den 270 m Bahnen mit jeweils 3 Schuss
  • Hier werden Waffen und 9 Schuss Munition zur Verfügung gestellt
  • Drei Disziplinen auf den 100 m Bahnen mit jeweils 3 Schuss
  • Zwei Disziplinen auf den Doppelkeiler.
  • Jeweils zwei links laufende und zwei rechts laufende Keiler
  • Eine Disziplin mit der Kurzwaffe. 3 x Fangschuss

Für die 100 m Disziplinen und den Keilern sind eigene Waffen erforderlich. Ebenfalls auch für den Fangschuss.

Mindestkaliber für alle Disziplinen ist 6,5 mm.

Sollte eine entsprechende Waffe nicht zur Verfügung stehen, dies bei der Anmeldung bitte vermerken. Leihwaffen können gegen Gebühr zur Verfügung gestellt werden.

Alle weiteren Details und die Anmeldung gibt es hier.

 

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Kulturfolger auf Touren

SteinmarderEr ist anpassungsfähig, ein flinker Jäger und ein Auto-Fan! Der Steinmarder ist ein Kulturfolger wie aus dem Lehrbuch. Seine Vorliebe für Kraftfahrzeuge macht ihn jedoch bei manchem Autofahrer unbeliebt.

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat errechnet, dass Marder einen jährlichen Schaden von 63 Millionen Euro an Kraftfahrzeugen verursachen. Rund 229.000 Mal biss der Marder im Jahr 2011 zu, berichtet der GDV. Marder beschädigen bevorzugt Zündkabel, Kühlwasserschläuche oder Antriebs- und Lenkmanschetten. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. (LJV) empfiehlt daher Autofahrern, auf Warnsignale, wie herumliegende Gummi- und Kabelteile oder ausgelaufene Flüssigkeit, zu achten. Wenn Marderschäden rechtzeitig erkannt werden, kommt in der Regel die Teilkaskoversicherung für die Schäden auf. Folgekosten, die durch einen Unfall entstehen, deckt nur eine Vollkaskoversicherung ab.

„Steinmarder finden sich im urbanen Umfeld sehr gut zurecht und haben sogar Kraftfahrzeuge aktiv in ihr Revier integriert“, erklärt LJV-Präsident Dr. Klaus-Hinnerk Baasch das Verhalten der kleinen Jäger. „Sie nutzen Autos als Schlafstätte, Speisekammer und als Aussichtsplattform.“ Daher verteidigen Marder „ihre“ Autos vor Eindringlingen rigoros. Hat es sich ein Konkurrent in einem PKW gemütlich gemacht, riecht es der Marder sofort. Der „Revierinhaber“ greift alle Autoteile an, die nach dem Fremdling duften. Auch die Paarungszeit der Marder, Ranzzeit genannt, spielt im Juli und August eine Rolle. „Zu dieser Jahreszeit verteidigen sowohl männliche als auch weibliche Steinmarder ihr Territorium sehr energisch gegenüber Artgenossen“, so Baasch. „Leidtragende dieser Eifersuchts-Dramen sind dann die Autofahrer.“

Ein Patentrezept zur Marderabwehr gibt es nicht. Maschendraht unter dem Motorraum, Geruchssprays oder Ultraschallgeräte haben sich als Vorsichtsmaßnahmen oft bewährt. Zudem ist es ratsam, die Duftmarken der Steinmarder durch eine vom Fachmann durchgeführte Motorraumwäsche zu beseitigen.

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Bei A.T.U bekommen DJV-Mitglieder ab sofort attraktive Rabatte

Jägerrabatte auf PKW-Ersatzteile, Reifen, Motoröl und Werkstattleistungen

Ab sofort kommen DJV-Mitglieder auch beim Marktführer im deutschen KFZ-Service in den Genuss von Jägerrabatten. Bei allen deutschen A.T.U-Filialen und -Werkstätten gibt es Nachlässe auf PKW-Ersatzteile, Motoröle, Reifen, Autoglas-Ersatz und Werkstattleistungen. Dies hat die DJV-Service und Marketing GmbH (DSM) in einem Kooperationsvertrag ausgehandelt.

Bei Beantragung einer kostenlosen A.T.U-Jägerkarte erhalten DJV-Mitglieder u.a. folgende Servicevorteile rund ums Auto:

• 10 bis 25 % Rabatt auf Reifen, Motoröl, Ersatzteile, Zubehörteile und Dienstleistungen (z.B. 10 % auf Motoröl, 20 % auf Reifen und 25 % auf Autoglas-Ersatz)

• Bargeldlos, bequem und flexibel einkaufen in allen 600 deutschen A.T.U-Filialen und im Online-Shop von A.T.U

• Abbuchung der Beträge einmal monatlich

• Persönliche Betreuung über das Servicetelefon von A.T.U

Den Antrag zur persönlichen A.T.U-Jägerkarte und weitere Details stehen im Internet unter www.djv-service.de in der Rubrik „Jägerrabatte“ zur Verfügung.

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Jagdinfowagen auf der Lütjenburger-Grundschule,

Lernort Natur; JagdinfowagenAußenstelle Seekrug

Unzählige Kinder hatten ihre Eltern, Großeltern und Freunde mit in ihre Lütjenburger-Grundschule, Außenstelle Seekrug, gebracht. Am 27. April fand hier der lange erwartete Orientierungstag statt. Das Fest wurde erstmals und hauptsächlich vom neu gegründeten Schul-Förderverein Seekrug e.V. und von der Gemeinde organisiert.

Ein riesiger Flohmarkt, Pony-Reiten, die Cheerleader aus Lütjenburg, eine spannende Schatzsuche, total süüüüße Schafe, eine Filmvorführung des selbstgedrehten Schulfilms (vorab gedreht von den Viertklässlern im Rahmen eines Projektes mit der Schul-Praktikantin Sophie Liebau), Kinderschminken – und das wunderschöne Wetter!!!, wurden von fetziger Musik vom Plattenteller umrahmt. Lecker Kaffee und Kuchen waren von den Flohmarktteilnehmern gespendet worden. Der Erlös aus dem Verkauf, knapp 500 €, ging an den Förderverein.

Der Jagdinfowagen fiel dennoch allen ins Auge. Hier wartete nämlich die örtliche Jägerschaft mit zahlreichen Präparaten der bei uns heimischen Tierarten und auch Neozoen (das sind neu in unseren Biotopen eingesiedelte Tierarten; Anm. d. Verfassers), sowie informativen Großplakaten über die Lebensgewohnheiten unserer Wildtiere auf. Der Hegeringleiter des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön erarbeite mit und half vielen interessierten Kindern und Eltern bei den auszufüllenden Fragebögen.

„Wir wollen mit dieser Jagdinfo-Aktion die jungen Menschen an die Umwelt, sowie die Hege und Pflege unseres Wildes heranführen und sie für die Zusammenhänge in der Natur interessieren“, erläuterte Keller.

Sein Jagdkamerad, der Förster Thorolf Wellmer, unterstützte ihn dabei nach Kräften. Er hatte als zusätzlichen Augenöffner seine drei weißen Frettchen mitgebracht. Auch durch deren großartige Lebhaftigkeit bedingt, fiel es den Seekrüger-Kindern genauso schwer, unter den Dreien Frieda, Freya und Franzi zu unterscheiden.

Den insgesamt etwa 300 Mitmachern jedenfalls hat dieser Tag eine große Freude und Spaß gemacht. Wir fanden, das war SPITZE!!! Und beim näxten Mal sind wir wieder mit dabei!

Weitere Infos unter: www.KJS-Ploen.de/Naturschutz.html.de
Thorolf Wellmer
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Den Jägeralltag erleben

Lernort NaturBis zum Sonnenaufgang war es um fünf Uhr morgens noch etwas mehr al eine halbe Stunde, und die 17 Kinder der 4. Klasse der Grundschule Gelting guckten beim Treffpunkt „Zum weißen Hirsch“ in Rundhof noch etwas verschlafen. Jugendobmann Hans Bernhold hatte zu einem frühen Ansitz in den Revieren des HR II eingeladen. Doch ihre Unternehmungslust erwachte sofort, als sie sich in neun Gruppen aufgeteilt mit den Jägern zu ihrem Ansitzort aufmachten. Der Wetterbericht hatte für den 08.Mai nach sonnigen Tagen etwas Regen voraus gesagt und so fing dieser Morgen auch an. Nach ein paar Schauern war aber Schluß. Der morgendliche Ansitz sollte den Kindern vor allem die Tiere unserer Heimat zeigen, die vornehmlich nachtaktiv waren, und die sie sonst nicht zu Gesicht bekamen. Es war schwer, beim Anblick des Wildes Ruhe zu bewahren: Rudel von Dam- und Sikawild, Rehe, Fuchs, Hasen, Seeadler, Bussard, Graugänse. Das Klopfen des Spechtes, das Rufen des Buchfinks, das Quäken der Stockenten. Viele Laute, die mit Hilfe der Jäger zugeordnet wurden. Alles wurde notiert. Das Jagdgewehr der Jäger einmal aus der Nähe zu sehen, war vor allem für die Jungen besonders interessant. Kein Gender, Jungen sind Jungen und Mädchen sind Mädchen!  

Für 08.30 Uhr war Frühstück auf dem Reiterhof der Familie Lausen in Stangheck geplant. Das hieß rechtzeitig abbaumen. Beim Frühstück, über das sich alle mit Heißhunger her machten, berichteten die Jungen und Mädchen über ihre Erlebnisse, ihre Begeisterung war an den Mienen abzulesen. Hans Bernhold freute sich, daß alles so gut mit Hilfe der Jäger geklappt hatte und dankte Frau Lausen für das gute und reichliche Frühstück. Die Kinder jedoch hatten einen praktischen Teil des Jägerlebens kennengelernt.

Volkmar Gronau                                                                                                                                                  
als Jäger auch dabei. Wie auch bei allen anderen Berichten. Aber nun ist Schluss nach 15 Jahren als Obmann für die Öffentlichkeitsarbeit.
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Jugendarbeit in der Kreisjägerschaft Stormarn

Lernort Natur,  KindertagDie Kreisjugendobleute Britta Pfennig und Sönke Niemeyer-Reeckmann der Kreisjägerschaft Stormarn haben mit Hilfe der Jugendobleute der Hegeringe einen gemeinsamen Naturerlebnistag für Kinder organisiert und durchgeführt. Dieser fand am 11.05.2013 auf dem Hof Mönkenbrook bei Bargteheide statt. Es hatten sich insgesamt 40 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 16 Jahren dazu angemeldet. Um 14 Uhr ging es nach einer Begrüßung durch die Stormarner Bläsergruppe mit einer Rally los. Die Rally rund um Natur und Jagd führte an insgesamt 7 Stationen vorbei. Die Kinder wurden in Tiergruppen, wie z.B. die Fuchsgruppe oder Waschbärengruppe eingeteilt und bekamen einen erfahrenden Gruppenführer mit an die Hand. Nun mussten die Kinder die verschiedenen Stationen ablaufen und lernten dabei vieles über die Natur, Umwelt, die Jagd und nicht zu vergessen über unsere Wildtiere. An den Stationen waren zahlreiche Helfer, die den Kindern abwechslungsreich und spannend viel über Flora und Fauna erzählten z.B. die verschiedenen Bäume und Sträucher erklärten, ihnen die Hundearbeit näher brachten, das Jagdliche Brauchtum vermittelten, oder ihnen die heimischen Wildtiere mit Hilfe des Infomobils näher erläuterten. Ein Höhepunkt war natürlich einmal wieder der Nistkastenbau, wo jedes Kind seinen eigenen Nistkasten zusammenhämmern durfte und diesen abends mit nach Hause nehmen durfte. Bei herrlichem Sonnenschein saßen die Kinder mit ihren Gruppenführern im Gras und füllten den Laufzettel mit über 30 Fragen, über Natur und Jagd aus. Alle Kinder waren voller Interesse und wissbegierig, etwas über die Jagd und Natur zu erfahren. Vor allem die Jagdhunde weckten große Neugier, auch bei den etwas schüchternen Kindern. Nach einer erfolgreichen Rallye, die ungefähr drei Stunden dauerte, wurde der Tag gemütlich bei Grillwurst und Apfelschorle abgeschlossen und alle Kinder, Helfer und auch Eltern waren ganz begeistert über den erfolgreichen und wunderschönen Tag.

Für die kleineren Kinder war der Tag nun vorbei und als Präsent erhielten sie ihren eigenen Nistkasten sowie eine große Tüte mit einem Tiermemorier, Malbuch, Stundenplan und vielen weiteren kleinen Überraschungen rund um die Jagd und Natur.

Für die Kinder über 10 Jahre folgte nun noch ein weiterer Höhepunkt. Diese durften die Jäger auf einen Abendansitz begleiten. Es wurde viel Wild gesehen und die Kinder waren mit voller Begeisterung dabei und haben viel über die Wildtiere und die Jagd gelernt und einigen sagten sogar zum Schluss „Ich will auch mal Jäger werden!“ und mit diesem Satz, denke ich, haben wir schon in der Jugendarbeit viel erreicht!

Kreisjugendobmann
Sönke Niemeyer-Reeckmann
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Zwergenland-Kinder auf Exkursion mit dem Förster

Lernort Natur; ZwergenlandO, was wurde da den großen angehenden Schulkindern das Warten lang … endlich, mit dem neuen Sozialmobil der Stadt Lütjenburg ging es am 16. Mai, am Donnerstag früh zum ‚Goldentüffel’ in Haßberg. Dort begrüßte uns auch gleich der Förster Thorolf Wellmer mit einem frisch-frohen Jagdhornsignal an einem Rapsfeld, das in gelber Pracht blühte. Gemeinsam wanderten wir im Kossautal zum Gut Neudorf. Was gab es da alles am Weg und daneben zu entdecken. Uralte Eichen und Buchen, gewaltige Stubben von vor vielen Jahren gefällten Bäumen, Ringelnatterbabies, Enten und Gänse, und und und

Die gaaanz dicke Eiche konnten wir alle zusammen kaum umarmen, soooo alt und weise ist die schon. Und in den großen, alten Buchen-Stubben paßten wir sogar alle zusammen hinein. Ein umgestürzter Baumriese lud so ganz nebenbei auch zu einem ‚Ausritt’ in die wunderschöne Landschaft ein…

Unter einer weit ausladenden Kastanie, die zu unserer großen Freude schon ihre Frühlings-Kerzen für uns ausgetrieben hatte, machten wir alle unsere verdiente Frühstückspause.

Und daraufhin durften wir nebenan unter der sachkundigen Anleitung unseres Waidmanns, den Jagdinfo – Wagen der Jägerschaft ansehen. Das war vielleicht spannend! Fast alle bei uns hier vorkommenden Wildtiere waren da als Präparate oder Trophäen zu bestaunen. Und die vielen Singvögel erst – die begeisterten uns auch. Den Kuckuck hat na klar fast jeder schon einmal gehört, aber nun haben wir ihn auch gesehen. Genauso Amsel, Drossel, Fink und Star…

Nebenbei bemerkt – außen am ‚Wildwagen’ hatte eine Singdrossel ganz mutig ihr Nest gebaut und war dort schon fleißig am Brüten – wir haben sie wirklich auch so gut wie gar nicht gestört…

Erschreckt hörten wir dann vom Förster auch die Geschichten zu den kapitalen Dam - Hirschen, die sich mit ihrem Geweih in nachlässig abgebauten Zäunen und Pferdekoppel – Litzen verfangen hatten und deshalb eines qualvollen Todes sterben mussten.

Auf vorbereiteten, großformatigen Informationstafeln zeigte uns dann der Jägersmann noch die Lebensräume und -bedingungen der wichtigsten bei uns heimischen Wildarten. Und dann hieß es leider auch schon wieder zurückmarschieren.

Bevor wir zum Nienthal zurückfuhren, hatte Herr Wellmer noch ganz tolle Urkunden für jeden vorbereitet, die er uns allen persönlich überreichte.

„Wenn ich groß bin, will ich auch Förster werden!“ war heute denn auch ein häufiger gehörter Ausruf der Zwergenland - Kinder.

Vielen Dank für den schönen Waldvormittag und wir kommen gerne mal wieder!!

Weiter Infos unter:  http://www.kjs-ploen.de/naturschutz.html
Wellmer Thorolf
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Fakten statt Vorurteile – Landesjagdverband Schleswig-Holstein startet Aufklärungskampagne

LJV 2 1Die Jagd spielt in einem landwirtschaftlich geprägten Land wie Schleswig-Holstein seit jeher eine große Rolle. Anders, als einige Menschen glauben, ist die Akzeptanz zur Jagd in der Bevölkerung ausgesprochen hoch. Über 80 Prozent der Deutschen befürworten in einer repräsentativen Umfrage das jagdliche Handwerk.


Trotzdem ist vielen Menschen, speziell jüngeren, kaum bewusst wie umfangreich und komplex die Aufgaben der Jäger sind. In einer Aufklärungskampagne möchte der Landesjagdverband Schleswig-Holstein den Menschen die Natur und die Jagd näher bringen und anhand plakativer Beispiele erklären, warum Jagd auch heute noch notwendig ist. „Leider wird oft vergessen, dass der Mensch Teil der Natur ist und er diese nach seinen Wünschen gestaltet. Einige Tier- und Pflanzenarten profitieren, andere sind auf dem Rückzug. So vielfältige Ziele wie der Erhalt der biologischen Vielfalt, die Förderung von Biogas oder die Prävention von gefährlichen Tierseuchen und Wildschäden haben ebenso mit Jagd zu tun wie leckeres Wildbret“, sagt Marcus Börner vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein.


Bestes Beispiel dafür ist die gegenwärtige Wildschweinpopulation. Es ist davon auszugehen, dass sich diese in den kommenden Jahren noch einmal deutlich erhöhen wird. Bedingt unter anderem durch den stetig zunehmenden Ausbau von Maisflächen für Biogasanlagen hat sich die Wildschweinpopulation im Land zwischen den Meeren bereits in Regionen ausgebreitet, die bis vor wenigen Jahren für die Schwarzkittel, wie sie der Jäger auch nennt, aufgrund des Nahrungsangebotes und der Landschaft vollkommen unattraktiv waren.

Während sich viele Menschen ab Mitte dreißig über die Notwendigkeit der Jagd bewusst sind, fehlt den jüngeren mitunter das Verständnis. Nach dem Motto „Fakten statt Vorurteile“ wird der Landesjagdverband Schleswig-Holstein daher in der Zeit vom 18. Juli bis zum 15. August rund 40.000 Imagekarten mit diversen Motiven in 110 Szenelokalen, Kinos und Restaurants in den Städten Kiel, Lübeck und Flensburg als kostenlose Edgar Freecards auslegen.

„Mit dieser Aktion möchten wir das Thema Jagd vor allem an die jüngere Zielgruppe heran tragen, die häufig sehr wenige Berührungspunkte mit der Natur hat. Die Motive unserer Karten sind klar, die Botschaften nachvollziehbar. Und so kann sich jeder eine objektive Meinung bilden und sich von den Aufgaben der Jäger ein Bild machen“, sagt Marcus Börner.

Insgesamt 13 verschiedene Karten werden herausgegeben. Die originellen Motive weisen dabei nicht nur auf die Wildschweinpopulation, sondern auch auf die Verdrängung von vom Aussterben bedrohten Arten und zahlreichen anderen Fakten zum Thema Jagd hin.

Weitere Informationen zu der neuen Kampagne finden Interessierte auch im Internet unter www.jagd-fakten.ljv-sh.de

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Hauskatzen – drohende Gefahr für die heimische Vogelwelt

Jägerschaft begrüßt Sterilisationsaktion im Kreis Nordfriesland

 

Verwilderte Hauskatzen oder sogenannte „Freigänger“ – also Katzen, die sich außerhalb der Wohnung frei bewegen können – sind eine große Gefahr für viele heimische Vogelarten und Kleinsäuger. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. begrüßt deshalb die Aktion zur Sterilisierung von Katzen im Kreis Nordfriesland.

Flintbek: „Eine einzelne freilaufende Katze erbeutet durchschnittlich 200 Kleinsäuger und Vögel pro Jahr, so das wissenschaftliche Fazit im Fachmagazin „Nature Communications““, erklärt Thomas Carstensen, Mitglied des Präsidiums des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. Bei geschätzten 75.000 verwilderten Katzen seien das 15 Millionen Tiere im Jahr, rechnet der Jäger vor. Vogelschutzorganisationen weisen zudem daraufhin, dass von den in Deutschland gehaltenen 7 Millionen Hauskatzen 6 Millionen Tiere Freigänger sind, die dann noch einmal 1,2 Milliarden Vögel und Kleinsäuger im Jahr töten. Angesichts dieser Zahlen müsse man sich fragen, was Winterfütterung und Nistkästen in Städten und Dörfern da nützten, gibt Carstensen zu bedenken.

Diesem Problem versucht der Kreis Nordfriesland gemeinsam mit den Tierärzten Herr zu werden, in dem die unkontrollierte Vermehrung der Katzen eingeschränkt werden soll. So können Katzenbesitzer beim Ordnungsamt ihrer Amts- oder Stadtverwaltung Gutscheine für eine Kastration einholen. Die Operation des kleinen Lieblings kostet dann nicht mehr wie üblich 125 Euro sondern nur noch 75 Euro. Im Jahr 2012 nutzten bereits 443 Katzenhalter diese Aktion. „Diese Art der Geburtenkontrolle wird sich nachhaltig auf die verwilderte Katzenpopulation auswirken“, begrüßt Carstensen die nordfriesische Aktion, „nicht nur die Vogelwelt wird so künftig besser geschützt, auch die finanzielle Belastung der Tierheime und Kommunen verringert sich.“

Carstensen bedauert, dass die Jägerschaft allein in Nordfriesland jährlich mehr als 1.000 Katzen, die in freier Wildbahn leben und jagen, töten muss. „Das tut keiner gern. Es muss aber sein“, erklärt der Jäger. Katzen sind erfolgreiche Jäger, die sich in der Natur stark vermehren können. Junghasen, Fasanenküken, Singvögel, Maulwürfe und Mäuse gehören zu ihrem Beutespektrum. „Die Sterilisation der Katzendamen könnte einen hervorragenden Beitrag leisten, unsere heimischen Wildtiere besser zu schützen“, betont Carstensen, „diese erfolgversprechende Maßnahme sollten auch in anderen Kreisen Schule machen.“

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Hauskatzen – drohende Gefahr für die heimische Vogelwelt

Jägerschaft begrüßt Sterilisationsaktion im Kreis Nordfriesland

 

Verwilderte Hauskatzen oder sogenannte „Freigänger“ – also Katzen, die sich außerhalb der Wohnung frei bewegen können – sind eine große Gefahr für viele heimische Vogelarten und Kleinsäuger. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. begrüßt deshalb die Aktion zur Sterilisierung von Katzen im Kreis Nordfriesland.

Flintbek: „Eine einzelne freilaufende Katze erbeutet durchschnittlich 200 Kleinsäuger und Vögel pro Jahr, so das wissenschaftliche Fazit im Fachmagazin „Nature Communications““, erklärt Thomas Carstensen, Mitglied des Präsidiums des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. Bei geschätzten 75.000 verwilderten Katzen seien das 15 Millionen Tiere im Jahr, rechnet der Jäger vor. Vogelschutzorganisationen weisen zudem daraufhin, dass von den in Deutschland gehaltenen 7 Millionen Hauskatzen 6 Millionen Tiere Freigänger sind, die dann noch einmal 1,2 Milliarden Vögel und Kleinsäuger im Jahr töten. Angesichts dieser Zahlen müsse man sich fragen, was Winterfütterung und Nistkästen in Städten und Dörfern da nützten, gibt Carstensen zu bedenken.

Diesem Problem versucht der Kreis Nordfriesland gemeinsam mit den Tierärzten Herr zu werden, in dem die unkontrollierte Vermehrung der Katzen eingeschränkt werden soll. So können Katzenbesitzer beim Ordnungsamt ihrer Amts- oder Stadtverwaltung Gutscheine für eine Kastration einholen. Die Operation des kleinen Lieblings kostet dann nicht mehr wie üblich 125 Euro sondern nur noch 75 Euro. Im Jahr 2012 nutzten bereits 443 Katzenhalter diese Aktion. „Diese Art der Geburtenkontrolle wird sich nachhaltig auf die verwilderte Katzenpopulation auswirken“, begrüßt Carstensen die nordfriesische Aktion, „nicht nur die Vogelwelt wird so künftig besser geschützt, auch die finanzielle Belastung der Tierheime und Kommunen verringert sich.“

Carstensen bedauert, dass die Jägerschaft allein in Nordfriesland jährlich mehr als 1.000 Katzen, die in freier Wildbahn leben und jagen, töten muss. „Das tut keiner gern. Es muss aber sein“, erklärt der Jäger. Katzen sind erfolgreiche Jäger, die sich in der Natur stark vermehren können. Junghasen, Fasanenküken, Singvögel, Maulwürfe und Mäuse gehören zu ihrem Beutespektrum. „Die Sterilisation der Katzendamen könnte einen hervorragenden Beitrag leisten, unsere heimischen Wildtiere besser zu schützen“, betont Carstensen, „diese erfolgversprechende Maßnahme sollten auch in anderen Kreisen Schule machen.“

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Jagdbare Arten haben größere Chancen zu überleben

Wildtierarten, die dem Natur- und Artenschutzrecht unterstellt werden und von der Liste der jagdbaren Arten gestrichen werden, haben nicht zwangsläufig bessere Chancen ihr Überleben zu sichern, stellt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V., fest. Bestes Beispiel dafür sei die Bekassine. 1976 wurde die charismatische Vogelart in die Obhut des Naturschutzes gelegt und aus dem Jagdrecht gestrichen. Die Naturschutzverbände feierten dies als großen Erfolg. Heute – fast 40 Jahre später – kommt die Ernüchterung: Trotz Millionenetats des NABU und anderer Naturschutzverbände sind die Brutbestände der Bekassine in Schleswig-Holstein von 10.000 Brutpaaren auf unter 1.000 zusammengebrochen. Keine Erfolgsstory und doch kürt der NABU die Bekassine zum Vogel des Jahres 2013.

Wie erfolgreich sich allerdings bedrohte Tierarten entwickeln können, die dem Jagdrecht unterliegen und damit dem Schutz und der Fürsorge der Jägerschaft unterstellt sind, zeigt sich beispielsweise beim Seeadler. Der Seeadler war in Schleswig-Holstein fast ausgestorben und heute finden sich wieder über 60 Brutpaare dieser landestypischen Art an den Seeufern des Landes. „Jagd bedeute vor allem Hege“, betont Dr. Baasch, „mit dem Vorurteil, das eine Tierart, die im Jagdrecht aufgeführt ist, nicht geschützt werden kann, muss endlich aufgeräumt werden.“ So gehöre auch der Seeadler zwar zu den jagdbaren Arten, sei aber streng geschützt. Das sei kein Widerspruch, sondern vernünftig, so der Präsident weiter.

Die Naturschutzverbände können nur gemeinsam mit den Jägern, die stets vor Ort sind, einen effektiven Artenschutz überhaupt sicherstellen. Für den Schutz der Bekassine hat Dr. Baasch auch gleich einen Vorschlag: „Eine Schutzmaßnahmen für die Bekassine wäre sicherlich, für eine intensive Regulierung von Raubsäugern, den natürlichen Feinden der Bekassine, in den Brutgebieten zu sorgen.“

Fazit für den Präsidenten des Landesjagdverbandes ist, dass die Naturschutzverbände endlich mit der unsinnigen Forderung aufhören sollen, einzelne Arten aus dem Katalog der jagdbaren Tiere zu streichen. Das bringe keinen Vorteil für die Art, das Gegenteil sei der Fall. Zeit und Energie sollten weniger in Klientelpolitik als vielmehr in konkreten Artenschutz vor Ort investiert werden, so Dr. Baasch abschließend.

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Jagdbare Arten haben größere Chancen zu überleben

Wildtierarten, die dem Natur- und Artenschutzrecht unterstellt werden und von der Liste der jagdbaren Arten gestrichen werden, haben nicht zwangsläufig bessere Chancen ihr Überleben zu sichern, stellt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V., fest. Bestes Beispiel dafür sei die Bekassine. 1976 wurde die charismatische Vogelart in die Obhut des Naturschutzes gelegt und aus dem Jagdrecht gestrichen. Die Naturschutzverbände feierten dies als großen Erfolg. Heute – fast 40 Jahre später – kommt die Ernüchterung: Trotz Millionenetats des NABU und anderer Naturschutzverbände sind die Brutbestände der Bekassine in Schleswig-Holstein von 10.000 Brutpaaren auf unter 1.000 zusammengebrochen. Keine Erfolgsstory und doch kürt der NABU die Bekassine zum Vogel des Jahres 2013.

Wie erfolgreich sich allerdings bedrohte Tierarten entwickeln können, die dem Jagdrecht unterliegen und damit dem Schutz und der Fürsorge der Jägerschaft unterstellt sind, zeigt sich beispielsweise beim Seeadler. Der Seeadler war in Schleswig-Holstein fast ausgestorben und heute finden sich wieder über 60 Brutpaare dieser landestypischen Art an den Seeufern des Landes. „Jagd bedeute vor allem Hege“, betont Dr. Baasch, „mit dem Vorurteil, das eine Tierart, die im Jagdrecht aufgeführt ist, nicht geschützt werden kann, muss endlich aufgeräumt werden.“ So gehöre auch der Seeadler zwar zu den jagdbaren Arten, sei aber streng geschützt. Das sei kein Widerspruch, sondern vernünftig, so der Präsident weiter.

Die Naturschutzverbände können nur gemeinsam mit den Jägern, die stets vor Ort sind, einen effektiven Artenschutz überhaupt sicherstellen. Für den Schutz der Bekassine hat Dr. Baasch auch gleich einen Vorschlag: „Eine Schutzmaßnahmen für die Bekassine wäre sicherlich, für eine intensive Regulierung von Raubsäugern, den natürlichen Feinden der Bekassine, in den Brutgebieten zu sorgen.“

Fazit für den Präsidenten des Landesjagdverbandes ist, dass die Naturschutzverbände endlich mit der unsinnigen Forderung aufhören sollen, einzelne Arten aus dem Katalog der jagdbaren Tiere zu streichen. Das bringe keinen Vorteil für die Art, das Gegenteil sei der Fall. Zeit und Energie sollten weniger in Klientelpolitik als vielmehr in konkreten Artenschutz vor Ort investiert werden, so Dr. Baasch abschließend.

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Landeskürwettbewerb im Jagdhornblasen

1konzertsiegerehrungAm 26. Mai 2013 findet der Landesbläserwettbewerb im Jagdhornblasen mit einer Hubertusmesse in der Marseille-Kaserne in Appen statt.

Flintbeck:Am Wahltag wird es bei den Jägern laut, denn am Tag der Kommunalwahlen treffen sich ca. 500 Bläser aus allen Teilen Schleswig-Holsteins, aus Niedersachsen, Bayern und aus Dänemark in Appen, bekannt durch „Appen musiziert“, dessen Initiator Rolf Heidenberger Schirmherr des Wettbewerbes ist. Die Bläser werden ab 8:15 Uhr auf zwei Bühnen ihre musikalischen Spitzenleistungen als Märsche, konzertante Stücke oder Jagdsignale zu Gehör bringen.

Etwas Besonderes sind die jugendlichen Jagdhornbläser, die in einer eigenen Wertungsklasse im Solovortrag und in der Gruppe ihr Können unter Beweis stellen. Durch ihre Teilnahme zeigen sie, dass in der heutigen schnelllebigen Zeit die Jagdkultur doch noch von Interesse ist.

Ein herausragendes Highlight ist der gemeinsame Hubertusgottesdienst, der von allen teilnehmenden Bläser/innen mit dem Fürstengruß um 13:30 Uhr begonnen wird. Er ist ein Teil des Kürwettbewerbes für die Parforcehorngruppen in Es. Der Klang der Hörner dieser Messe soll dem Waidmann Mahnung sein, besonnen über Leben und Tod der ihm anvertrauten Kreaturen zu walten und so im Geschöpf den Schöpfer erkennend das Wild zu ehren.

Diese Art von Wettbewerbsgestaltung im Landesjagdverband Schleswig Holstein ist bundesweit einmalig, was auch der Zuspruch aus anderen Bundesländern zeigt.

Den Zuschauern wird nicht nur Musikalisches geboten. Die Imker werden einen Stand aufbauen, ein weiterer Stand wird über die Situation des Wolfes in SH Auskunft geben, im Infomobil der Kreisjägerschaft wird über das heimische Wild berichtet. Eine Rettungshundestaffel wird in der Pause eine Vorführung geben, sodass man hautnah erleben kann, wie verschüttete Menschen wiedergefunden werden können. Natürlich ist für das leibliche Wohl reichlich gesorgt.

Am Schluss bei der Siegerehrung gegen 14.30 Uhr hoffen alle Bläser neben aller Freude viele Bekannte wiedergetroffen zu haben auch auf eine gute Platzierung.

 

Weitere Informationen:

Jörn Neupert, Pressereferent der Landesbläserschaft                                                                                       

Mobil: 0174/48649342

e-Mail: janc.neupert@t-online.de

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Alle Vöglein sind schon da!

Unserer Singvögel 1Mit der neuen Info-Broschüre des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein können ganz einfach 52 heimische Singvögel bestimmt werden. Unsere bezaubernde Singvogelwelt begegnet uns auf Schritt und Tritt. Egal, ob am winterlichen Futterhaus, im Frühling mit Gesang aus Bäumen und von Dächern oder an der Vogeltränke im Sommer. Die gefiederten Freunde haben oft den Lebensraum direkt zwischen uns Menschen entdeckt und leben mit uns unter einem Dach, in unseren Gärten oder auf unseren Balkonen.

Leider nimmt der Mensch auch immer mehr den Lebensraum der Wildtiere für sich ein und so haben sie Not, Nahrung und Brutmöglichkeiten zu finden.

Die reich bebilderte Broschüre im DIN A5 Format hat 24 Seiten und hilf, unsere Singvögel im Garten, Wald und Flur besser kennen zu lernen. Sie beschreibt Lebensraum, Nahrung, Brut, Vorkommen, Aussehen und Feinde unserer Singvögel und zeigt auf, wie ihnen mit Nistkästen geholfen werden kann.

Zu bestellen ist dieses Heft im praktischen Taschenformat zum Preis von 1 Euro pro Exemplar zzgl. Porto und Verpackung beim Landesjagdverband Schleswig-Holstein unter www.ljv-shop.de.

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Alle Vöglein sind schon da!

Unserer Singvögel 1Mit der neuen Info-Broschüre des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein können ganz einfach 52 heimische Singvögel bestimmt werden. Unsere bezaubernde Singvogelwelt begegnet uns auf Schritt und Tritt. Egal, ob am winterlichen Futterhaus, im Frühling mit Gesang aus Bäumen und von Dächern oder an der Vogeltränke im Sommer. Die gefiederten Freunde haben oft den Lebensraum direkt zwischen uns Menschen entdeckt und leben mit uns unter einem Dach, in unseren Gärten oder auf unseren Balkonen.

Leider nimmt der Mensch auch immer mehr den Lebensraum der Wildtiere für sich ein und so haben sie Not, Nahrung und Brutmöglichkeiten zu finden.

Die reich bebilderte Broschüre im DIN A5 Format hat 24 Seiten und hilf, unsere Singvögel im Garten, Wald und Flur besser kennen zu lernen. Sie beschreibt Lebensraum, Nahrung, Brut, Vorkommen, Aussehen und Feinde unserer Singvögel und zeigt auf, wie ihnen mit Nistkästen geholfen werden kann.

Zu bestellen ist dieses Heft im praktischen Taschenformat zum Preis von 1 Euro pro Exemplar zzgl. Porto und Verpackung beim Landesjagdverband Schleswig-Holstein unter www.ljv-shop.de.

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Ein Problem für Eiderstedts Bauern und Jäger: 6oooo Gänse

 Flintbek/Westerhever: Die Weißwangen- oder Nonnengans (Branta leucopsis) ist ein typischer Rastvogel auf der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt. Wenn im Frühjahr und Herbst zehntausende der schwarz-weißen Meeresgänse auf ihren Reisen zwischen den arktischen Brutgebieten und den Winterquartieren dort einen Zwischenstopp einlegen, locken sie Ornithologen aus ganz Deutschland an die Westküste. Sie genießen den Anblick der imposanten Gänseschwärme, die mit lautem Geschnatter die Wiesen abweiden.

Das Vergnügen der Vogelfreunde muss jedoch von den Landwirten vor Ort teuer bezahlt werden. Im Bereich Westerhever halten sich seit April ca. 60.000 Exemplare der Nonnengänse auf einer Fläche von ca. 500 ha auf – das entspricht etwa der Größe der Hallig Hooge.

„Durch die Einstellung der Nutzung sind den rastenden Gänsen die Nahrungsflächen auf den Außendeichen verloren gegangen, so dass sie nun die Grünländer und Äcker der Landwirte kahl fressen. Hier müssen dringend Strategien entwickelt werden, die zur Entlassung der geschädigten landwirtschaftlichen Nutzflächen führen,“ fordert Hans-Werner Blöcker, Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

Die Gänsefraßschäden seinen oft so hoch, dass für die Schafe Kraftfutter zugekauft werden und auf den Feldern neu gesät werden muss. Außerdem schießt auf den Äckern Unkraut in die Höhe, das nur durch einen höheren Herbizid-Einsatz bekämpft werden kann. Dazu kommt die starke Verschmutzung des Bodens, der Gräben und der Tränke-Kuhlen durch Gänse-Kot. Diese können von den Landwirten anschließend nicht mehr genutzt werden.

Doch nicht nur die Landwirte leiden unter den Nonnengänsen. So finden die Wiesenvögel auf den kahlen Flächen keinerlei Deckung mehr vor Fuchs und anderen Prädatoren. Außerdem brüten sie Aufgrund der großen Gänsepopulation wesentlich später als in anderen Regionen, so dass ihnen bei Zerstörung des Geleges keine Zeit mehr bleibt für ein Nachgelege.

Die Weißwangen- oder Nonnengans galt in den 1950er Jahren als vom Aussterben bedroht. 1979 wurde sie in den Anhang 1 der Vogelschutzrichtlinie aufgenommen und damit europaweit unter Schutz gestellt. Seitdem vollzog sich eine spektakuläre Zunahme der Bestände: Heute wird der Bestand auf weltweit 800.000 bis 900.000 geschätzt. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) stuft die Art als ungefährdet ein.

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Ein Problem für Eiderstedts Bauern und Jäger: 6oooo Gänse

 Flintbek/Westerhever: Die Weißwangen- oder Nonnengans (Branta leucopsis) ist ein typischer Rastvogel auf der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt. Wenn im Frühjahr und Herbst zehntausende der schwarz-weißen Meeresgänse auf ihren Reisen zwischen den arktischen Brutgebieten und den Winterquartieren dort einen Zwischenstopp einlegen, locken sie Ornithologen aus ganz Deutschland an die Westküste. Sie genießen den Anblick der imposanten Gänseschwärme, die mit lautem Geschnatter die Wiesen abweiden.

Das Vergnügen der Vogelfreunde muss jedoch von den Landwirten vor Ort teuer bezahlt werden. Im Bereich Westerhever halten sich seit April ca. 60.000 Exemplare der Nonnengänse auf einer Fläche von ca. 500 ha auf – das entspricht etwa der Größe der Hallig Hooge.

„Durch die Einstellung der Nutzung sind den rastenden Gänsen die Nahrungsflächen auf den Außendeichen verloren gegangen, so dass sie nun die Grünländer und Äcker der Landwirte kahl fressen. Hier müssen dringend Strategien entwickelt werden, die zur Entlassung der geschädigten landwirtschaftlichen Nutzflächen führen,“ fordert Hans-Werner Blöcker, Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.

Die Gänsefraßschäden seinen oft so hoch, dass für die Schafe Kraftfutter zugekauft werden und auf den Feldern neu gesät werden muss. Außerdem schießt auf den Äckern Unkraut in die Höhe, das nur durch einen höheren Herbizid-Einsatz bekämpft werden kann. Dazu kommt die starke Verschmutzung des Bodens, der Gräben und der Tränke-Kuhlen durch Gänse-Kot. Diese können von den Landwirten anschließend nicht mehr genutzt werden.

Doch nicht nur die Landwirte leiden unter den Nonnengänsen. So finden die Wiesenvögel auf den kahlen Flächen keinerlei Deckung mehr vor Fuchs und anderen Prädatoren. Außerdem brüten sie Aufgrund der großen Gänsepopulation wesentlich später als in anderen Regionen, so dass ihnen bei Zerstörung des Geleges keine Zeit mehr bleibt für ein Nachgelege.

Die Weißwangen- oder Nonnengans galt in den 1950er Jahren als vom Aussterben bedroht. 1979 wurde sie in den Anhang 1 der Vogelschutzrichtlinie aufgenommen und damit europaweit unter Schutz gestellt. Seitdem vollzog sich eine spektakuläre Zunahme der Bestände: Heute wird der Bestand auf weltweit 800.000 bis 900.000 geschätzt. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) stuft die Art als ungefährdet ein.

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Reinigung der Nistkästen im Schulwald der Grundschule Lütjenburg, Außenstelle Seekrug mit …

21a Plön NistkästenViele Schulkinder konnten es schon kaum noch erwarten. Wann endlich können wir wieder die Hinterlassenschaften des letzten Sommers, der Bruten unserer Schulwaldvögel unter Anleitung der beiden Waidmänner Christoph Keller und Thorolf Wellmer in den Nistkästen nachsehen.

Der Schulwald der Grundschule Lütjenburg, Außenstelle Seekrug am Selenter-See ist nämlich inzwischen ein geradezu ideales Einsatzgebiet für die Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schülern mit den örtlichen Jägern und Forstleuten geworden.

Gerade die Arbeiten mit und am Walde weisen die Kinder und Jugendlichen stets wieder auf die Grundsätze des „Global denken - lokal handeln”, und dabei insbesondere auch auf die Nachhaltigkeitskriterien im Rahmen der Umweltbildung im Heimat- und Sachkunde-Unterricht hin. Die Arbeit im Schulwald erfolgt dabei an der Grundschule Lütjenburg, Außenstelle am Seekrug unter der fachkundigen Anleitung der Koleginnen gern auch Klassen- und Fächerübergreifend.

Mit einem fröhlichen Jagdhornruf auf dem Taschen-Jagdhorn von Diplom Förster Wellmer an Stelle der sonst üblichen Glocke, wurden die Schulkinder am 8. März zum Stundenbeginn des Schultages in der Schule am Seekrug gerufen. Trotz starkem Wind und Regen war heute der Tag der Tage. Eine längere Regenpause sollte konstruktiv genutzt werden, um die alten Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhen, Milben und Zecken aus den Nistkästen und Bruthöhlen zu entfernen, damit die kommende Vogelbrut in diesem Jahr nicht übermäßig von diesen befallen würde. 

Wie schon in den vergangenen Jahren waren wieder alle Schulkinder an der Nistkastenreinigungs-Aktion beteiligt. Und so wurden zunächst von den Klassen 3 + 4 die Nistkästen von den Rückständen der Bruten des Jahres 2012 und anderen Hinterlassenschaften sauber gemacht. Das ergab natürlich so manches Hallo für die Schüler!! Pauline und auch die anderen Kinder freuten sich nicht nur über die vielen gut angenommenen und ausgebauten Nistkästen in den Obstbäumen am Schulhof. Damit auch die Grundsätze des „gender-mainstreaming“ berücksichtigt wurden, wechselten sich Jungen und Mädchen bei der Arbeit ab. Die Praktikantin Sophie Liebau machte inzwischen zahlreiche professionelle Photografien und half außerdem engagiert dabei mit, die aufgeregten Schüler zu sortieren und mit Zusatzaufgaben zu beschäftigen. Als dem Hegeringsleiter des Hegeringes IV in der Kreisjägerschaft Plön, dem Experten Christoph Keller zuletzt sogar noch zwei Waldmäuse mit einem gestreckten Satz aus ihrem kuscheligem Nest im Vogelkasten ins Dekolleté sprangen, zog das naklar ein lautes Kreischen der Schüler nach sich. Unsere beiden Vogelschutz-Experten mussten naklar auch dieses Jahr wieder so manche neugierige Frage beantworten. Die 1 + 2 Klassen übernahmen dann die zweite Hälfte der Reinigungsaktion. Von den jeweils selbst von den Schülern eingeteilten Schreibkräften wurden die vom Förster Thorolf Wellmer, seines Zeichens auch Obmann für Naturschutz und Begrünung der Kreisjägerschaft Plön, entwickelten und zur Verfügung gestellten Formblätter sehr sorgfältig für die später folgende Auswertung ausgefüllt.

Auch bei dieser Unternehmung hatten die beiden Jagd- und Forstexperten des Hegeringes IV wieder vorrangig die Ziele des Schulwaldes für die Grundschüler am Seekrug im Auge, nämlich:

· Verstehen komplexer Zusammenhänge

· Verantwortung für ein Stück Wald übernehmen

· Erfahren von Nachhaltigkeitskriterien im Wald

· erste Praxiserfahrungen in der Zusammenarbeit mit anderen Naturschutzexperten, Jägern und Förstern sammeln

· Kooperationsbereitschaft auch mit verhaltensauffälligen und/oder auch seelenpflegebedürftigen Kindern innerhalb der jeweiligen Schülergruppen fördern

· Klassen- und auch Fächer- übergreifend arbeiten zu lernen

· erste Dokumentationen selber zu erstellen  

Als unser Förster Wellmer über die Schwierigkeiten und die Konfrontation der Grundgedanken des Vogelschutzes mit der zur Zeit so viel besprochenen Energiewende referierte, hörten nicht nur die Zwillingsschwestern Jaane und Luisa ganz aufmerksam zu. So erweisen sich nämlich leider gerade die immer größer werdenden Windräder immer wieder auch als wahre „Vogelschredder“.

Besonders fiel dem Kollegium und den beiden Naturerbeschützern während der abschließenden „Manöverkritik“ im Lehrerzimmer bei einem Blick nach draußen auf, dass mehrere Vogelkästen von Meisen und Spatzen gleich erneut in Besitz genommen wurden. Eine weitere Auswertung der Formblätter am Rechner ergab später sogar ganze Meisenalleen und Spatzenstraßen im Schulwald…

Mit einem zünftigen Jagdhornsignal und der Handklingel wurden die Kinder dann vom Förster Thorolf Wellmer aus der Pause zum weiteren Unterricht wieder in die Klassenräume gerufen.

weitere Infos unter: http://www.kjs-ploen.de

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Kreisjägerschaft Flensburg: Einstimmung auf den Winter

12a FL EinstimmungWinterDer November war für Jugendobmann Hans Bernhold der geeignete Monat, die Kinder des Kindergartens in Esgrus darauf einzustimmen, wie sich die Tiere unserer Heimat auf den Winter einstellen, bzw. wie sie ihn verbringen. Eine ganze Woche hatte er sich dafür Zeit genommen mit der Leiterin Frau Lütje und der ganzen Schar neugieriger Kinder im Wald aus der Fülle seiner Präparate die geeigneten Tiere vorzuführen und ihre Lebensweise zu beschreiben. Eichhörnchen und Eichelhäher, die mit Hilfe ihrer Vorratshaltung sich gleichzeitig als Gärtner betätigen, Siebenschläfer, der den ganzen Winter in einem selbstgegrabenen Erdloch verschläft. Oder der Igel, der sich im Laub einen warmen Platz zum Überwintern sucht. Wie unterschiedlich Fuchs und Dachs den Winter verbringen erzählte Jäger Bernhold den Kindern und welche Nahrung unsere Singvögel, die den Winter nicht in den warmen Süden fliegen, benötigen. Das Thema war unerschöpflich und die vielen Fragen und das große Interesse der Kinder waren für Hans Bernhold wieder einmal ein befriedigendes Erlebnis als Jugendobmann. Für seinen Unterricht hatte er als Anschauungsmaterial auch die Sperrholzmodelle des LJV eingesetzt, die von den Kindern ausnahmslos erkannt wurden und nun ihren Platz im Kindergarten gefunden haben.

Volkmar Gronau    
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Jagd und Naturschutz in der Peter-Ustinov-Schule Eckernförde

12a Eck. Besuch Peter Ustinov-Schule am 31 01 -01 02 2012 430. und 31. Januar 2013 wurde Doris Jacobi als fachkundige Jägerin des Hegerings 6 Hütten von den Lehrerinnen und Lehrern der Peter-Ustinov-Schule Eckernförde angefordert. Es galt hier im Rahmen der Kompaktwoche zum Thema Natur & Umwelt in jeweils 4 Doppelstunden den Schülerinnen und Schülern Wissenswertes über jagdliche Hege und Pflege der heimischen wildlebenden Tiere nahezubringen.

Den Schwerpunkt legte Doris Jacobi in ihren Unterrichtsstunden in erster Linie auf Jagd-, Natur- und Umweltschutz. In den verschiedenen 5. Schulklassen führte die Referentin die Kinder pädagogisch an die hier heimischen Wildtiere heran. Präparate, Geweihe und Gehörne gingen durch die Schülerhände, ebenso wie Bälge der hier vorkommenden Prädatoren. Es entwickelte sich nach anfänglicher Betretenheit und Zurückhaltung ein sehr lebhafter Unterricht mit vielen Fragen und natürlich den dazugehörigen Antworten. Auch kritische Fragen wie: „Du liebst Tiere; warum tötest Du sie denn dann?“ ließ die im Schulunterricht sehr erfahrene Jägerin und Waldpädagogin nicht unbeantwortet. Sie arbeitete den von den Eltern mitgegebenen Fragenkatalog zur Zufriedenheit der Schülerin ab. Mit einfühlsamen und schülergerechten Worten gelang es der Jägerin, Sinn und Zweck der Jagd sowie das biologische Verhalten des hier frei lebenden Wildes zu vermitteln. Jedoch auch Aufgaben und Funktion des Waldes standen auf dem Stundenplan dieses Naturkundeunterrichts.

Bei Kaffee und Kuchen verabschiedete das Lehrerkollegium die Jägerin und Naturpädagogin nach diesen zwei Tagen mit dem gelungenen Anschauungsunterricht über Jagd, Fauna und Flora in der heimischen Region.

Ein Lehrer mit einem völlig neu gewonnenen Anschauungsbild zu Jagd und Jägern, ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich von der engagierten Jägerin zu verabschieden.

Diese interessanten und lebendigen Unterrichtsstunden müssen wir unbedingt wiederholen, war das Fazit der Lehrerinnen und Lehrer der Peter-Ustinov-Schule nach diesen zwei Tagen, in der Doris Jacobi ein Bild über Wild, Natur und Jagd in die Schule trug.

- Uwe Jacobi -
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